Health Apps im Krankheitsmanagement

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  • Quantensprung – Die Menschheit entwickelt sich technologisch gesehen, immer weiter. Wir können zum Mond fliegen. Wir erforschen andere Planeten. Mit hilfe von innovativen Technologien kommen wir immer mehr Krankheiten auf die

    Wir erfahren immer mehr über das biologische Wesen des Menschen. Und man könnte fast meinen, alles zu wissen. Und müssen doch immer wieder feststellen, dass Informationen doch nur eine oder zwei Dimensionen enthalten. Das das Wesen viel tiefer liegt. Und das Alles wissen gleichzeitig heißt, vor Entscheidungen zu stehen, die wir eigentlich gar nicht treffen wollen.

    Weil wir uns damit auf eine Ebene begeben, von der wir eigentlich Hilfe erwarten. Auf einer Ebene, die wir mit Gott gleichsetzen. Und wie viel mag Gott uns abgeben? Wie viel ist gesund für uns. Wie viel können wir verantworten. Wie viel Verantwortung können wir übernehmen? Wie viel Verantwortung wollen wir übernehmen?

  • Technologie verändert. Technologie erleichtert. Technologie bringt neue Dinge ins Leben. Technologie lässt uns die Dinge anders tun.

    Manchmal frage ich mich, was das mit uns macht. Wie verändert sich unser Gehör. Wie verändert sich unser Geschmacksinn? Wie verändert sich unsere Art zu sehen? Oder Dinge wahrzunehmen? Stehen wir gerade jetzt an dem entscheidenden Schritt, uns als Menschen zu verändern? Unser ureigenstes Wesen? Wo bringt uns diese Veränderung hin?

    Was von uns müssen wir zurücklassen? Von was können wir uns guten Gewissens trennen? Was sollten wir uns für unsere Kinder und Kindeskinder erhalten?

    Wo unterstützt uns Technologie und wo bestimmt sie unser Leben. Greift tief in grundlegende Zusammenhänge ein und verändert uns, unseren Blick und unsere Wahrnehmung von Welt?
  • Wir schreiben keine Briefe mehr – wir telefonieren oder skypen.
    Wir kaufen Bahn- und Flugtickets online. Unseren Urlaub können wir bequem im Internet buchen, wir informieren uns online über Hotels und Destination. Wir können von den Erfahrungen anderer Besucher lernen, in dem wir Bewertungen lesen, die häufig darüber entscheiden, ob wir das Hotel buchen oder nicht.

    Wir müssen nicht mehr von A nach B fahren, um unsere Kontoauszüge, Termine oder Lebensmittel. Wir können dies bequem online erledigen. Müssen dafür nicht einmal mehr an einem festen Ort sein, sondern können uns auch an einem völlig fremdem Ort aufhalten.

    Unsere Welt wird immer vernetzter. Im eigenen Haus, wenn wir über ein Netzwerk in jedem Raum auf unsere Musikbibliothek zugreifen, wir aus dem Urlaub die Haustechnik steuern und uns bei Bedarf sogar ins Haus einschalten können.

    Wir können uns mit unseren Freunden weltweit vernetzen und über soziale Netzwerke neue, interessante Leute kennenlernen. Dies nach anderen Interessen, anders, als wir es durch unsere Sozialisation kennen, bei der die Nachbarstochter unsere beste Freundin war.

    Wir können von überall aus unsere Mail checken, können rein theoretisch von überall aus arbeiten und sind damit zeitlich und räumlich flexibel. Wir können Sonderangebote wahrnehmen – das Einzige was uns davon nur noch abhält, ist die Schere, die wir im Kopf haben.

    Technologie befreit. Wir sind mobil. Müssen uns nicht mehr auf Biegen und Brechen an einem bestimmten Ort aufhalten. Wir sind flexibel. Und wir sind frei.





  • Eine Krankheit verändert alles. Completly.

    Als ich vor drei Jahren die Diagnose Non-Hodgkin-Lymphom bekommen habe, hat sich mein gesamtes Leben verändert.
    Mein Selbstkonzept. Mein Blick auf die Dinge. Meine Prioritäten. Meine Weise, Entscheidungen zu treffen.

    Plötzlich ging es um Zeit. Und um Wichtigkeiten. Um etwas, was sich so unverschämt in mein Leben gedrängt hat und damit drohte, mein gesamtes Leben zu vereinnahmen. Ich war dafür überhaupt nicht bereit. Ich konnte das überhaupt nicht zulassen.

    Ich wollte nicht krank sein.
  • Ich wollte meine Zeit mit meinen Freunden verbringen. Wollte schöne Dinge erleben. Wollte nicht stundenlang in Wartezimmern von Experten sitzen. Ich wollte nicht von Untersuchung zu Untersuchung rennen. Wollte nicht Therapien haben, die sich nicht mit meinem Lebensalltag in Einklang brachten.

    Ich wollte trotzdem gesund werden.
  • Ich wollte meine Zeit mit meinen Freunden verbringen. Wollte schöne Dinge erleben. Wollte nicht stundenlang in Wartezimmern von Experten sitzen. Ich wollte nicht von Untersuchung zu Untersuchung rennen. Wollte nicht Therapien haben, die sich nicht mit meinem Lebensalltag in Einklang brachten.

    Ich wollte trotzdem gesund werden.
  • Plötzlich bestand mein Alltag neben der Arbeit aus:
    Arztbesuchen
    Blutentnahmen
    Mich mit Therapien auseinandersetzen
    Ins Krankenhaus zu fahren
    Organisation von Behandlungen, die mit am besten nicht mit meiner Arbeit kollidieren
    Mich über gesunde Ernährung und Lebensweise auseinandersetzen

    Grübeln
    Mich zu fragen, ob sich eine gesunde Lebensweise noch lohnt, oder ober es vielleicht besser ist, aufzugeben
    ich damit auseinanderzusetzen, wofür es sich zu leben lohnt
    mich vor die bescheuerte Frage zu stellen, ob es richtig ist, dass mir mein Job so viel bedeutet und ich eigentlich gar nicht kürzer treten möchte
    mich mit esoterischen Lebensweisheiten konfrontiert zu sehen

    Und immer wieder zu überlegen, ob ich alles richtig mache.
  • Plötzlich bestand mein Alltag neben der Arbeit aus:
    Arztbesuchen
    Blutentnahmen
    Mich mit Therapien auseinandersetzen
    Ins Krankenhaus zu fahren
    Organisation von Behandlungen, die mit am besten nicht mit meiner Arbeit kollidieren
    Mich über gesunde Ernährung und Lebensweise auseinandersetzen

    Grübeln
    Mich zu fragen, ob sich eine gesunde Lebensweise noch lohnt, oder ober es vielleicht besser ist, aufzugeben
    ich damit auseinanderzusetzen, wofür es sich zu leben lohnt
    mich vor die bescheuerte Frage zu stellen, ob es richtig ist, dass mir mein Job so viel bedeutet und ich eigentlich gar nicht kürzer treten möchte
    mich mit esoterischen Lebensweisheiten konfrontiert zu sehen

    Und immer wieder zu überlegen, ob ich alles richtig mache.
  • Health Apps im Krankheitsmanagement

    1. 1. 1 Health Apps im Krankheitsmanagement „Digitale Medizin – Chance für Patienten?!“ Dipl.-Päd. Anja Stagge vfa Round-Table für Patientenselbsthilfegruppen am 26. Juni 2015 in Berlin Everythingpossible – Fotalia.com #68820852
    2. 2. 2 Innovationen Technologie Kovalenko Inna – Fotalia.com #63761831 Fortschritt Weiterentwicklung
    3. 3. 3 Kubikactive – Fotalia.com #64982026 Technologie ist Teil unseres Lebens und begleitet uns überall, wo wir uns gerade aufhalten.
    4. 4. 4 Violetkaipa – Fotalia.com #75773408 Technologie kann uns helfen, unser Leben zu vereinfachen.
    5. 5. 5 Violetkaipa – Fotalia.com #75773408 … auch oder gerade, wenn wir krank sind.
    6. 6. 6 Lalalululala – Fotalia.com #84739024 Denn auch als chronisch Kranker ist man meistens ziemlich beschäftigt...
    7. 7. 7 Lalalululala – Fotalia.com #84739024 die Krankheit zum Beruf zu machen. … und hat eigentlich auch keine Zeit, nicht einmal Lust,
    8. 8. 8 Alliance – Fotalia.com #85228704Weglaufen ist gar nicht so einfach… Die Krankheit ist präsent. Die Krankheit kostet Zeit. Es gibt kein Patentrezept. Alles ist möglich, aber eine Garantie gibt dir niemand.
    9. 9. 9 Chronisch krank bedeutet... Violetkaipa – Fotalia.com #75773408 … ziemlich viel im Blick haben zu müssen.
    10. 10. 10 Der geborene Manager schafft das… Violetkaipa – Fotalia.com #75773408
    11. 11. 11 Violetkaipa – Fotalia.com #75773408 Doch was macht den erfolgreichen Manager so erfolgreich? Priorisierung Delegation Ressourcen- orientiertheit Planung Struktur
    12. 12. 12 Violetkaipa – Fotalia.com #75773408 ein freier Kopf
    13. 13. 13 Andrey Amyagov – Fotalia.com #62084960 Technologie kann das Leben vereinfachen. 400.000 unterschiedliche Health und Fitness Apps stehen in den unterschiedlichen App Stores zur Verfügung.
    14. 14. 14 Ernährung Lebensmittel- übersicht BE und Kalorienrechner Ernährungstipps Rezepte Andrey Amyagov – Fotalia.com #62084960
    15. 15. 15 Andrey Amyagov – Fotalia.com #62084960 Bewegung Tracking der sportlichen Aktivitäten Trainingspläne Übungen Schulungsvideos
    16. 16. 16 Seelische Verfassung Stimmungstagebuch Trigger Monitoring Tipps im Umgang mit Identifikation von Stressfaktoren Coping Strategien Andrey Amyagov – Fotalia.com #62084960
    17. 17. 17 Medikamente Medikamenten- übersicht Erinnerung an die Tabletteneinnahme Alarm bei Nichteinnahme Information einer Kontaktperson Andrey Amyagov – Fotalia.com #62084960
    18. 18. 18 Andrey Amyagov – Fotalia.com #62084960 Das ist gut, aber am Ende hat man viele unterschiedliche Apps… … aber immer noch „nur“ eine Erkrankung.
    19. 19. 19 Andrey Amyagov – Fotalia.com #62084960 Strukturiertes Krankheitsmanagement Dokumentation der jeweiligen Vitalzeichen Auswertung und Darstellung von Mustern Identifikation von Triggern Medikamenten- erinnerung Ernährung Bewegung
    20. 20. 20 Andrey Amyagov – Fotalia.com #62084960 MySugr – Diabetes Management Personalisiertes Tagebuch BZ - Erinnerungsfunktion Such- und Filterfunktion Motivierende Challenge Medizinprodukt Arztkompatibel PDF- und Excel - Funktion
    21. 21. 21 Andrey Amyagov – Fotalia.com #62084960 MySugr – Diabetes Management Diabetes Typ 2 Schulung Spannende Lernvideos Tipps und Tricks im Umgang mit der Krankheit
    22. 22. 22 Pixtumz88 – Fotalia.com #81360412 Die Funktionsweise von Health Apps Analyse Feedback Verhaltensänderung Share & Compare Verstehen Monitoring & Sammeln Adapted from HealthTap
    23. 23. 23 Pixtumz88 – Fotalia.com #81360412 Analyse Feedback Verhaltensänderung Share & Compare Verstehen Monitoring & Sammeln Adapted from HealthTap Die Chance besteht darin den Verlauf zu beobachten die Daten einfach zu erfassen zu sehen, was passiert Zusammenhänge zu finden und reagieren zu können. aus Erfahrungen zu lernen dies zusammen mit dem Arzt.
    24. 24. 24 Andrey Amyagov – Fotalia.com #62084960 Medikamente Symptome dokumentieren Stimmungstagebuch Vitalwerte erfassen Die unterschiedlichen Elemente der Therapie… … und eine einfache tägliche Mission MyTherapy Andrey Amyagov – Fotalia.com #62084960 … übersetzt MyTherapy in eine To Do - Liste
    25. 25. Praxistaugliche Einbindung des Arztes 150323(1)-SG Arzt Patient Dokumentation von Medikamenten, Aktivitäten, Symptomen, etc. Erinnerungen an Medikamenten und tägliche Einträge ins Patiententagebuch Monatsbericht für:  Strukturierter Überblick über Medikationsplan undAdhärenz  Effektivere und gezieltere Erkennung vonWirksamkeit der Therapie Patient erstellt Bericht aus der App (Ausdruck / .pdf) Patient setzt weiter- entwickeltenTherapie- plan mittelsApp um MyTherapy Pixtumz88 – Fotalia.com #81360412
    26. 26. 26 Misst Du noch oder managed Du schon? Pixtumz88 – Fotalia.com #81360412
    27. 27. 27 Anja Stagge Selbstständige Beraterin für Marketing, Kommunikation, Disease und Change Management Tätigkeitsfelder: • Markenpositionierung • Brandstrategie • Patient Support und Disease Management • Digitales Versorgungsmanagement Kontakt: Anja Stagge Bleickenallee 37 22763 Hamburg eMail: a.stagge@gmx.de Phone: +49 172 7318 562 Web: www.anjastagge.wordpress.com Pixtumz88 – Fotalia.com #81360412 a.stagge@gmx.de
    28. 28. 28 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Pixtumz88 – Fotalia.com #81360412

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