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Model Canvas 
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Grundlagen
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Geschäftsmodellen 
• Alexander Osterwalder, 2008 
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Vorteile des Canvas 
1. Einfach 
2. Strukturiert 
3. Auf den Punkt 
4. schneller Einstieg / Iterationen 
5. gemeinsame Spr...
Business Model Canvas 
Logik Emotion 
Effizienz Wert
Business Model Canvas 
1. welches Problem wird 
für wen gelöst 
(Kundensegmente) 
2. Wie gestalte ich meine 
Kundenbeziehu...
Auf geht`s
Werkzeuge / Regeln
Welches Problem löst ein Kiosk? 
Value Proposition eines Kiosk?
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Abschluss
Essentials 
1. Das Canvas ist kein statisches Tool / 
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2. Das Canvas / ein Geschäftsmodell ist ein 
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Business Model Canvas am Beispiel eines Kiosk

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Das Business Model Canvas von Alexander Osterwalder ist eine sehr einfache und effektive Art Geschäftsmodelle zu visualisieren, strukturieren und zu diskutieren. Am Beispiel eines Kiosk verdeutliche ich die Anwendung des Canvas.

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Business Model Canvas am Beispiel eines Kiosk

  1. 1. Business Model Canvas … erklärt am Beispiel eines Kiosk
  2. 2. Grundlagen
  3. 3. About • Template zur Visualisierung von Geschäftsmodellen • Alexander Osterwalder, 2008 • große Resonanz in der Start-up Szene • Weitere Background Infos, Tools und warum Unternehmen das Canvas nutzen sollten: http://www.firstangel.co/post/77688641763/the-business-model-canvas-and-how- to-apply-it
  4. 4. Vorteile des Canvas 1. Einfach 2. Strukturiert 3. Auf den Punkt 4. schneller Einstieg / Iterationen 5. gemeinsame Sprache
  5. 5. Business Model Canvas Logik Emotion Effizienz Wert
  6. 6. Business Model Canvas 1. welches Problem wird für wen gelöst (Kundensegmente) 2. Wie gestalte ich meine Kundenbeziehungen? 3. Was verdiene ich daran? 1. Welche Aktivitäten, Ressourcen und Partner braucht es dafür? 2. Was kostet der Spaß?
  7. 7. Auf geht`s
  8. 8. Werkzeuge / Regeln
  9. 9. Welches Problem löst ein Kiosk? Value Proposition eines Kiosk?
  10. 10. Value Proposition Wertangebot* Beispiele* Neuheit' O)'in'Zusammenhang'mit'neuen'Technologien,'z.B.'Handys.' Verbesserung'einer'Produkt@'oder' PC`s'mit'verbesserter'Prozessorleistung' Serviceleistung' Anpassung'an'Kundenwünsche' (customised)' Maßgesschneiderte'Kleidung' Arbeit'erleichtern' ProdukNvitätstools' Design' Möbelindustrie' Marke'/'Status' Uhren,'Mode' Preis' Bestandteil'des'Wertangebotes'bei'Kostenführerscha)'oder' z.B.'Freemium'Geschä)smodellen' KostenredukNon' Salesforce,'SaaS'CRM' Risikominderung' Versicherungen,'GaranNeverlängerungen' Verfügbarkeit' InvestmenZonds' Bequemlichkeit'/' Anwenderfreundlichkeit' iPod'/'iTunes,'einfaches'Suchen,'Kaufen'und'Downloaden' von'Musik'
  11. 11. 24/ 7 Versorgung mit alltäglichen Konsumgütern zu wettbewerbs-fähigen Preisen “ein bischen teurer”
  12. 12. Welche Kundensegmente bedient ein Kiosk?
  13. 13. Kundensegmente Für wen wird Wert geschöpft?! ! Kundengruppen repräsentieren unterschiedliche Segmente, wenn ... • ihre Bedürfnisse ein individuelles Angebot erfordern und rechtfertigen • sie über unterschiedliche Distributionskanäle erreicht werden können • sie unterschiedliche Arten von Beziehungen erfordern • sie stark unterschiedliche Rentabilität aufweisen • sie breit sind für unterschiedliche Aspekte des Angebots zu zahlen
  14. 14. Kundensegmente Für wen wird Wert geschöpft?
  15. 15. 24/ 7 Versorgung mit alltäglichen Konsumgütern Stammkunde Laufkunde Notfallkunde zu wettbewerbs-fähigen Preisen “ein bischen teurer”
  16. 16. Wie erreicht ein Kiosk seine Kunden?
  17. 17. Channels Kanaltyp Kanalphase eigene Partner Aufmerksamkeit% Bewertung% %%%%%%%%%%%Kauf% Vermi/lung% Nach%dem%Kauf% Sales WEB direkt indirekt eigene Filialen Partnerfilialen Großhändler 1. Aufmerksamkeit: Aufmerksamkeit auf Produkte lenken?! 2. Bewertung: Wie helfen wir dem Kunden unser Wertangebot zu bewerten?! 3. Kauf: wie ermöglichen wir den Kauf?! 4. Vermittlung: Wie übermitteln wir dem Kunden unser Wertangebot / Leistung?! 5. Nach dem Kauf: wie unterstützen wir Kunden nach dem Kauf?
  18. 18. 24/ 7 Versorgung mit alltäglichen Konsumgütern Stammkunde Laufkunde Notfallkunde Ladenlokal Werbung / Aufsteller zu wettbewerbs-fähigen Preisen “ein bischen teurer”
  19. 19. Wie gestaltet ein Kiosk seine Kundenbeziehungen?
  20. 20. Customer Relation „We don't make money when we sell things. We make money when we help customers make purchase decisions.“! ! Jeff Bezos!
  21. 21. Customer Relation Art$ Beispiel$ Persönliche+Unterstützung++ Call+Center+ Individuelle+persönliche+Unterstützung++ Key+Account+Manager+ Selbstbedienung+ Backwerk,+Mc+Donalds+ AutomaEsierte+Dienstleistung+ Apple+TV+ Mix+von+Selbstbedienung+mit+automaEsierten+Prozessen++ CommuniEes++ Support+CommuniEes,+hier+steht+der+ Austausch+der+User+im+Vordergrund,+damit+das+ Unternehmen+mehr+über+den+Kunden+lernt+oder+ das+sich+User+gegenseiEg+bei+auIretenden+ Problemen+helfen+ Mitbeteiligung++ Amazon,+Rezenssionen+
  22. 22. 24/ 7 Versorgung mit alltäglichen Konsumgütern Stammkunde Laufkunde Notfallkunde Persönliche Betreuung durch den Besitzer Ladenlokal Werbung / Aufsteller zu wettbewerbs-fähigen Preisen “ein bischen teurer”
  23. 23. Wie verdient ein Kiosk Geld?
  24. 24. Revenues • Verkauf von Produkten / DL • Nutzungsgebühren • Mitgliedsgebühren • Verleih / Vermietung/ Leasing • Lizenzen • Maklergebühren / Broker • Werbung
  25. 25. 24/ 7 Versorgung mit alltäglichen Konsumgütern Stammkunde Laufkunde Notfallkunde Persönliche Betreuung durch den Besitzer Ladenlokal Werbung / Aufsteller Verkauf Kommissionen zu wettbewerbs-fähigen Preisen “ein bischen teurer”
  26. 26. Business Model Canvas Logik Effizienz
  27. 27. Auf welche Ressourcen greift ein Kiosk zurück?
  28. 28. Ressourcen Was brauch ich, damit mein Geschäftsmodell funktioniert?! ! • Physisch • Intellektuell • Menschlich • Finanziell
  29. 29. 24/ 7 Versorgung mit alltäglichen Konsumgütern Stammkunde Laufkunde Notfallkunde Persönliche Betreuung durch den Besitzer Ladenlokal Werbung / Aufsteller Verkauf Kommissionen Ladenlokal Besitzer / Personal zu wettbewerbs-fähigen Preisen “ein bischen teurer”
  30. 30. Welche Aktivitäten muss ein Kiosk ausführen, damit der “Laden läuft”?
  31. 31. Aktivitäten Was muss ich tun, damit mein Geschäftsmodell funktioniert?! ! • Produktion • Plattform • Problemlösung
  32. 32. 24/ 7 Versorgung mit alltäglichen Konsumgütern Stammkunde Laufkunde Notfallkunde Persönliche Betreuung durch den Besitzer Ladenlokal Werbung / Aufsteller Verkauf Kommissionen Laden öffnen Einkauf Verkauf Reinigung Ladenlokal Besitzer / Personal zu wettbewerbs-fähigen Preisen “ein bischen teurer”
  33. 33. Welche Partner braucht es?
  34. 34. Partner Wen braucht es, damit mein Geschäftsmodell funktioniert?! ! • Lieferanten und Partner • Strategische Allianzen • Coopetition • Joint Ventures • Käufer-Anbieter-Beziehungen ! Gründe: • Optimierung von Mengenvorteilen • Minderung von Risiken • Akquise Ressourcen / Aktivitäten
  35. 35. 24/ 7 Versorgung mit alltäglichen Konsumgütern Stammkunde Laufkunde Notfallkunde Persönliche Betreuung durch den Besitzer Ladenlokal Werbung / Aufsteller Verkauf Kommissionen Laden öffnen Einkauf Verkauf Reinigung Ladenlokal Besitzer / Personal Großhandel Industrie zu wettbewerbs-fähigen Preisen “ein bischen teurer”
  36. 36. Was kostet der Spaß?
  37. 37. Kosten Ich han de Musik bestellt … ! ! • Kosten- vs wertorientierte Geschäftsmodelle • ROI = ROS mal KUH ! Kostenstrukturen • Fixkosten • variable Kosten • Mengenvorteile • Verbundvorteile
  38. 38. 24/ 7 Versorgung mit alltäglichen Konsumgütern Stammkunde Laufkunde Notfallkunde Persönliche Betreuung durch den Besitzer Ladenlokal Werbung / Aufsteller Laden öffnen Einkauf Verkauf Reinigung Ladenlokal Besitzer / Personal Gehälter Miete Verkauf Kommissionen Einkauf Strom etc. Großhandel Industrie zu wettbewerbs-fähigen Preisen “ein bischen teurer”
  39. 39. Kiosk 2.0
  40. 40. Was wäre wenn … • Nebenan ein REWE 2 go aufmacht • Die Mietpreise in der Innenstadt explodieren • Ein findiges Start-up eine Kiosk App baut • Lieferanten / Großhändler pleite machen ! • Was kann der Besitzer tun?
  41. 41. 24/ 7 Versorgung mit alltäglichen Konsumgüter Stammkunde Laufkunde Notfallkunde Persönliche Betreuung durch den Besitzer Ladenlokal Werbung / Aufsteller Verkauf Kommissionen Laden öffnen Einkauf Verkauf Reinigung Ladenlokal Besitzer / Personal Gehälter Einkauf Strom etc. Großhandel Industrie Miete Mietpreise explodieren wettbewerbs fähige Preise
  42. 42. Nebenan macht ein REWE auf 24/ 7 Versorgung mit alltäglichen Konsumgütern Stammkunde Laufkunde Notfallkunde Persönliche Betreuung durch den Besitzer Ladenlokal Werbung / Aufsteller Laden öffnen Einkauf Verkauf Reinigung Ladenlokal Besitzer / Personal Gehälter Miete Verkauf Kommissionen Einkauf Strom etc. Großhandel Industrie zu wettbewerbs-fähigen Preisen “ein bischen teurer”
  43. 43. eine Kiosk App 24/ 7 Versorgung mit alltäglichen Konsumgütern Stammkunde Laufkunde Notfallkunde Persönliche Betreuung durch den Besitzer Ladenlokal Werbung / Aufsteller Laden öffnen Einkauf Verkauf Reinigung Ladenlokal Besitzer / Personal Gehälter Miete Verkauf Kommissionen Einkauf Strom etc. Großhandel Industrie zu wettbewerbs-fähigen Preisen “ein bischen teurer” App
  44. 44. Abschluss
  45. 45. Essentials 1. Das Canvas ist kein statisches Tool / Staubfänger 2. Das Canvas / ein Geschäftsmodell ist ein lebendes System: verändere ich an einer Stelle etwas (oder es erfolgt eine externe Störung), hat das Auswirkungen 3. Innovation kann auch auf Ebene des Geschäftsmodells erfolgen
  46. 46. Das war`s

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