Startup Monday
Thema: Sharing Economy (05.10.2015)
Andreas Arnold
arnold@leihbar.net
Gründer und Geschäftsführer LEIHBAR
O...
Agenda
1. Was ist die Sharing Economy?
2. Geschäftsmodell von LEIHBAR
3. F&A
Quiz zur Sharing Economy
Was haben folgende Unternehmen gemeinsam?
a. Nach 2000 gegründet.
b. US Unternehmen.
c. Null.
d. ...
Quiz zur Sharing Economy
Was haben folgende Unternehmen gemeinsam?
Quiz zur Sharing Economy
Der Vorteil von gestern wird zum Nachteil von morgen:
Produkt  Service  Marktplatz  Plattform ...
Bereiche der Sharing Economy
To name a few companies…
... and sharing cities
• Shareable kartografiert 100 Städte mit alternativen
Wirtschaftsteilnehmern in Nordamerika, Europa...
200 Sharing-Projekte in Berlin
www.sharingberlin.de
ShareFair am 22.11.15 in Forum Factory
Fragen und Antworten
Join our Marketing Team: https://leihbar.net/jobs
Nutze unseren Service: https://app.leihbar.net
Guts...
Leihbar @ Startup Monday (CfE)
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Leihbar @ Startup Monday (CfE)

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Im Rahmen des Startup Monday im Centre for Entrepreneurship an der TU Berlin habe ich zunächst einen Einblick in die Sharing Economy (Intension, Bereiche, Unternehmen, Städte) gegeben und im Anschluss den Service von LEIHAR samt Einblicke in unser Geschäftsmodell erklärt.

Veröffentlicht in: Business
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  • Hallo und herzlich willkommen zum heutigen Startup Monday mit dem Thema Sharing Economy.
    Einige von euch kennen mich ja bereits. Mein Name ist Andreas und ich beschäftige mich nun bereits seit 3 Jahren mit der SE und unterschiedlichen Aspekten. Zum einen bin ich Leihbar Gründer und GF (viel Erfahrung mit diversen Prototypen und Marktevaluationsphasen im Bereich des Gemeinsamen Nutzen von Alltagsgegenständen),zum anderen bin ich OuiShare Connector, was mir die Möglichkeit gibt auch in anderen Bereichen aktiv zu werden. Zu beiden später mehr.
    Ich freue mich euch heute einen Einblick in eine spannende neue Wirtschaft geben zu dürfen, die ökologisch, ökonomisch und in sozialen Belangen das Potenzial für große Veränderungen hat.
  • Ganz kurz zum Überblick:
    Ich möchte euch zunächst erklären, worum es bei der SE geht, welche Bereiche und unternehmerische Ausprägungen es gibt. Dabei wird sich auch zeigen, dass Sharing auch auf Städteebene interessant sein kann.
    Und danach möchte ich euch unseren LEIHBAR Service und die Grundzüge von unserem Geschäftsmodell vorstellen.
    Zum Abschluss habt ihr die Möglichkeit Fragen zu stellen.
  • Zu Beginn haben ich ein kleines Quiz vorbereiten: “Was haben …”
  • Also hier die Auflösung: Alibaba 1999 in China gegründet. “42” ist die Anwort auf die Frage “nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“.
    Die richtige Antwort ist Null. Was hat es mit Null auf sich?
  • “Uber ist nach 6 Jahren… Facebook ist…” Die Unternehmenswerte habe ich mal darunter geschrieben.
    Man erkennt: “Der Vorteil von gestern ….”. Erfolgreiche Unternehmen wandeln sich und sind längst keine klassischen Produzenten mit teuren Eigenkapazitäten mehr. Auch bieten keinen personalintensiven Service an. Sie sind auch nicht nur ein Marktplatz. Vielmehr sind sie eine Plattform, auf der sie ihren Akteuren - also uns - Märktplätze bieten, um eigene Produkte und eigene Serivce zu handeln. In der Sharing Economy geht es nämlich längst nicht nur um “Sharing is Caring” (wie es Nutzern erklärt wird), sondern um Kostensenkungspotenziale für Unternehmen, die Wertschöpfung immer mehr an die Crowd auslagern.
    Wer sich dafür interessiert, wohin diese Entwicklung gehen könnte, kann sich den US Ökonomen Jeremy Rifkin zur Hand nehmen, der in der Sharing Economy nur den Übergang zu einer Gemeingüterwelt sieht (daher auch “Commons” angedeutet). Er sagt, dass in einer Welt, in der Preise von den Grenzkosten nahe Null bestimmt werden, müssten Produkte und Dienstleistungen auch zu Null verkauft werden und Unternehmen könnten keine Gewinne damit machen.
  • Wie ist die Sharing Economy aufgeteilt? Es gibt im Grunde vier Bereiche:
    Kollaborativer Konsum bzw. der Wandel vom “nutzlosen Besitz zum besitzlosen Nutzen”, wo sich neben dem klass. Kaufen andere Nutzungsformen mehr und mehr durchsetzen. Dazu gehören u.a.: Teilen, Tauschen, Schenken, Leihen, Mieten, Wiederverkaufen. In diesem Bereich arbeiten wir auch mit LEIHBAR.
    Kollaborative Produktion bzw. eine Demokratisierung von Produktionsmitteln, die wir besonders in den Bereichen CoWorking, FabLabs oder UrbanGardening finden.
    Kollaboratives Wissen, wo Themen wie OpenSource und freier Zugang eine immer bedeutendere Rolle einnehmen.
    Kollaborative Finanzierung, weil es durch Crowdfunding und -investing längst nicht mehr nur den traditionellen Weg zur Bank gibt, um sein Projekt zu finanzieren.
  • Viele Unternehmen haben diesen Trend erkannt und erfolgreche Geschäftsmodell oder Strukturen aufgebaut.
    Die bekanntesten Vertreter aus dem Bereich kollaboratives Wissen sind wahrscheinich Wikipedia und TEDx, was wir nahezu täglich nutzen. Die Online-Universitätskurse von Coursera sind sicher auch allen ein Begriff.
    Im Bereich kollaborative Produktion fand am Wochenende in Berlin gerade die Maker Faire statt, auf der neben 3D-Druck die Automatisierung unseres täglichen Lebens im Mittelpunkt stand. Dabei helfen u.a. Recheneinheiten wie Arduino oder Raspberry Pi, die jeder selber programmierren kann. In sogenannten Fabrication Labratories kann man sich zudem gemeinsamer Werkzeuge und Wissen bedienen.
    Im Bereich koll. Finanzierung hat sich eine starke Landschaft herausgebildet: Startnext, companisto und seedmatch sind nur die Spitze vom Eisberg.
    Und im Bereich koll. Konsum ist die Vielfalt an Projekten wohl am größten, weil man mit diesem Teilbereich am nähsten am Endkunden, oder wie wir heute sagen “am Prosumenten” ist. Ich denke ihr habt alle schon von Couchsurfing, foodsharing und DriveNow gehört. Mila ist eine Vermittlungsplattform für lokale Dienstleistungen. CarZapp ist ein Startup, was auch mal hier am CfE gearbeitet hat, und die Schlüsselübergabe beim CarSharing redundant machen, weil sie dafür einen app-gesteuerten Schließmechnanismus entwickelt haben.
  • Auf der anderen Seite bieten sich aber auch für Städte neue Chancen neben dem traditionellen Einnahmen über Steuern neue Geldquelle zu erschließen. Die Sharing City Seoul findet das Konzept von UBER so gut, dass sie eine eigene stadtweite Mobilitätsplattform aufbaut. Warum auch diese Profite nach Kalifornien abziehen lassen, wenn eigentlich die Menschen vor Ort profitieren sollen!? Die gleichen Möglichkeiten gelten natürlich auch in anderen Bereichen des täglichen Leben.
    “Die US-amerik. Shareable Initiative kartografiert….”
    Eingangs erwähnt hatte ich auch, dass ich ein Connector von Ouishare bin. Wir sind eine globale Community und Think- und Do-Tank, um eine kollaborative Gesellschaft voranzubringen. Ouishare ist bereits in mehr als 40 Städten in Europa, Lateinamerika und im MO aktiv. Das wichtigste Ereignis ist seit 3 Jahren das Ouishare Fest, welches jeden Mai in Paris stattfindet und eine Konferenz/Festival-Atmosphäre mit den internationalen Top Thought Leadern und Machern bietet. Ich selber habe u.a. 2014 in Berlin die Share Fair mit knapp 60 SE Startups und Unternehmen organisiert (größe Messe in DACH Region) und an einer Potenzialanalyse für SenWTF mitgeschrieben.
  • Dabei ist auch folgende Karte entstanden, die über sharingberlin.de zugänglich ist. Man erkennt, dass es in Berlin eine Fülle an Projekten, d.h. Initiativen, Startups und Unternehmen gibt, die weltweit ihres gleichen sucht. Ich habe versucht die 200 Akteure anhand von Kategorien des tägliche Lebens zu clustern: Arbeit und Tätigkeiten, …
    Wer die Akteure der Berliner Sharing Economy mal live erleben will, kann sich den 22.11. vormerken, da wir zu diesem Tag erneut eine ShareFair organiseren. Natürlich werden wir mit LEIHBAR auch dabei sein, doch hier schon mal vorab, was wir eigentlich machen.
  • “90 Min…” Wir stellen Nutzern einen radikal einfachen Zugang zu Alltagsgegenständen bereit – 24 am Tag und direkt in Wohnumfeldnähe! Auf diese Weise sparen sie sich hohe Anschaffungkosten, Platzbelegung und Zeit beim Einkaufsprozess. Unsere Erfahrung zeigt, dass Sharing Economy Nutzer „Convenience“ essentiell empfinden und nur in einem praktisch einfachen Service eine Alternative zum Kaufen sehen. (Geschichte von LifeThek: Mann hat Kindersitz für 3 Wochen und damit 160 € gemietet, obwohl er sich diesen hätte auch kaufen können. Ihm war es aber wichtig, dass der Sitz „eingebaut“ wird und er sich um nichts kümmern muss.)
  • Um diese Leistung anbieten zu können, bauen wir ein Netzwerk aus Partnershops auf. Nach Registrierung auf unserer Webseite kann man sich die gewünschten Produkte an Spätis, Cafes und Tankstellen in seinen Kiez liefern lassen. Abgerechnet wird im Tagestarif. Mehr und mehr Einzelhändler haben auch Interesse an der Sharing Economy, so dass wir hoffen mit ihnen Partner zu gewinnen, die neben dem Showroom zum Produkte abholen auch gleichzeitig Produkte mitbringen. (Hier hatte wir z.B. auf der IFA mit Mediamarkt ganz interessante Gespräche: “Leihbar Aufkleber unter ihren Produkten…”)
    Zum anderen haben wir einen Leihautomat entwickelt, der zum Beispiel in Wohnkomplexen (Wohnungsbaugenossenschaften oder Studentenwohnheimen wie in der Sewanstraße in Lichtenberg) aufgestellt werden kann. Nutzer können sich amTouch-Dislplay der Sharing Box einloggen und die gewünschten Produkte nach Bewertung des Artikelzustandes ausleihen. Abgerechnet wird im Stundentakt.
  • So sieht unser erster Sharing Box Prototyp, den wir in einem Studentenwohnheim mit 700 Studenten aufgestellt haben. Nutzer können sich hier u.a. einen Beamer, Staubsauger, Spielesammlung, Bohrmaschine, Werkzeug, eine Aktionkamera, einen Küchenmixer, ein Luftbett, … ausleihen.
  • Über unseren Service vermieten wir nur hochwertige und langlebige Produkte. Für uns bedeutet Langlebigkeit: Je länger ein Beamer durchhält, je besser man ihn reparieren kann, desto mehr Geld können wir mit ihm verdienen.
     
    Ein weiterer Hebel ist unser effektives Nutzungsmanagement.
    Eine durchschnittliche Bohrmaschine bohrt 45 von 300 möglichen Stunden, bevor sie ausrangiert wird. Wir schöpfen diese ungenutzte Kapazität voll aus.
     
  • Wo kommen unsere Produkte her? Zum einen kaufen wir Produkte, für die wir eine Nachfrage identifiziert haben, zum anderen gehen wir interessante Partnerschaften mit Herstellern ein, die uns Produkte zur Verfügung stellen und sich eine Marketingwirkung erhoffen (vgl. B2C Carsharing wie DriveNow oder Car2Go, wo Herstellern eine Plattform für ihre Produkte geboten wird). Hierfür konnten wir u.a. Bosch, Dyson und Unold gewinnen.
    In Zukunft werden Hersteller bzw. Einzelhändler, die Produkte zur Verfügung stellen, an den Nutzungsentgelten beteiligt.
    Sie haben somit ein Eigeninteresse an Langlebigkeit und Reparierbarkeit. Je länger die Produkte halten, desto mehr verdienen auch sie an ihnen. Sind die Geräte wirklich kaputt, gehen die Rohstoffe zurück an die Hersteller. In dieser Kreislaufwirtschaft ist der Einsatz hochwertiger, recyclebarer Rohstoffe kein Kostentreiber mehr, sondern wirkt kostendämpfend. Wir können unseren Partnern also eine Lösung für ihre Ressourcenwende bieten.
    Unser Unternehmensziel und unsere Vision ist es daher eine praktikable Form von Kreislaufwirtschaft zu mitzugestalten und eine alternative Sicht zur Geiz-ist-Geil-Mentalität durchzusetzen.
  • Ja, das war’s im Grunde genommen von mir zum Thema Sharing. Ganz kurz in eigener Sache: wir haben zur Zeit verschiedene Stellen offen, die ihr auf unserer Internetseite finden könnt. Ganz dringlich ist hier Marketing, da möglichst schnell viele neue Nutzer gewinnen wollen.
    Und wer unseren Service ausprobieren möchte, bekommt mit dem Gutscheincode “LeihenIstKing“ ein kleines Startguthaben.
    Vielen Dank an euch! Habt ihr Fragen?
  • Leihbar @ Startup Monday (CfE)

    1. 1. Startup Monday Thema: Sharing Economy (05.10.2015) Andreas Arnold arnold@leihbar.net Gründer und Geschäftsführer LEIHBAR Ouishare Connector
    2. 2. Agenda 1. Was ist die Sharing Economy? 2. Geschäftsmodell von LEIHBAR 3. F&A
    3. 3. Quiz zur Sharing Economy Was haben folgende Unternehmen gemeinsam? a. Nach 2000 gegründet. b. US Unternehmen. c. Null. d. 42.
    4. 4. Quiz zur Sharing Economy Was haben folgende Unternehmen gemeinsam?
    5. 5. Quiz zur Sharing Economy Der Vorteil von gestern wird zum Nachteil von morgen: Produkt  Service  Marktplatz  Plattform ( Commons) Nach 6 Jahren: Die weltweit größte Taxifirma besitzt Null eigene Autos. 41 Mrd. US $ Nach 11 Jahren: Die weltweit beliebteste Medienplattform produziert Null eigenen Content. 184 Mrd. US $ Nach 15 Jahren: Die weltweit größte Retailer hat Null eigenes Inventar. 210 Mrd. US $ Nach 7 Jahren: Der weltweit größte Bettenanbieter besitzt Null eigene Immobilien. 20 Mrd. US $ Exkurs: Jeremy Rifkin - Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft„ “
    6. 6. Bereiche der Sharing Economy
    7. 7. To name a few companies…
    8. 8. ... and sharing cities • Shareable kartografiert 100 Städte mit alternativen Wirtschaftsteilnehmern in Nordamerika, Europa, Australien und der Arabischen Welt  http://www.shareable.net • Ouishare baut Communities in mehr als 40 Städten in Europa, Lateinamerika und im Mittleren Osten auf  http://ouishare.net San Francisco Seoul Kopenhagen Amsterdam Barcelona … Berlin …
    9. 9. 200 Sharing-Projekte in Berlin www.sharingberlin.de ShareFair am 22.11.15 in Forum Factory
    10. 10. Fragen und Antworten Join our Marketing Team: https://leihbar.net/jobs Nutze unseren Service: https://app.leihbar.net Gutscheincode: LeihenIstKing

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