2014
1-4月文化活动
JAN - APR
KULTURPROGRAMM
CULTURAL PROGRAMME
1-4月文化活动
JAN - APR
KULTURPROGRAMM
CULTURAL PROGRAMME
2014
文化活动回顾
RÜCKBLICK KULTURPROGRAMME
REVIEW OF PAST EVENTS
M A D O N N A
Für einen guten Film braucht es
nur ein Mädchen und einen Re-
volver: So hat es einmal Jean-Luc
Godard formu...
全球大型讨论“工作的世界,世界的工作”之
离乡背井工作?
ARBEIT OHNE HEIMAT?
EINE	GLOBALE	DISKUSSION	IM	RAHMEN	
DER	DISKURSREIHE	WORLD	WIDE	:	WORK
WOR...
WIRTSCHAFT	UND	SOZIALES ECONOMY	AND	SOCIAL	MATTERS经济和社会 经济和社会
19.01 19.01
是什么让工作具有了价值?不同文化的人又对成就和
成功有着怎样不同的理解?在这个联系日益紧密的
世...
25.01MEDIEN MEDIA 媒 体
文化新闻学研讨班的灵感来自德国柏林电影节的学
生电影班,由曾经参与该电影班的香港资深文化
记 者Vivienne Chow与 非 盈 利 组 织 艺 术 及 古 迹 资 料 研
究有限公司发起,并得到...
现代学院
THE	MODERN	ACADEMY
主办:香港创乐团,香港歌德学院
时间:2014年1月
地点:香港
Veranstalter/Organizer: Hong	Kong	New	Music	Ensemble,	Goethe-Inst...
2014.1-4 | 17
歌德开放空间II —— 9平米美术馆
GOETHE	OPEN	SPACE	II	2013/2014	–
DAS	9M²-MUSEUM
GOETHE	OPEN	SPACE	II	2013/2014	–
9M²-MUSE...
03FINE ARTS 艺 术
01 BILDENDE	KUNST艺 术
2014.1-4 | 1918
About	9m²-Museum	
The	2013/2014	Goethe	Open	Space	art	programme	
pres...
合作伙伴:蓬蒿剧场
时间:2014年2月27日,14:00-17:00
地点:蓬蒿剧场(北京市东城区东棉花胡同35号)
语言:中英
免费入场
Partner: Penghao Theater
Zeit/Time: 27.02.2014, 14:...
此项目由中央美术学院美术馆主办,获得了歌德学院的支持。
展期:2014年2月28日至4月20日
地点:中央美术学院美术馆(北京市朝阳区花家地南街8号)
Ein Projekt des CAFA Art Museums in Partnersch...
20.04FINE ARTS 艺 术
28.02 BILDENDE	KUNST艺 术
The	Central	Academy	of	Fine	Arts	will	present	
the 2nd
	“CAFAM	Biennale”	entitl...
后网络艺术
ART	POST-INTERNET
01.03
The most pressing condition underlying
contemporary culture today - from artistic
practice	a...
主办:北京德国文化中心 · 歌德学院(中国),尤伦斯当代艺术中心,超城建筑
时间:2014年3月1日,13:00 – 16:00
地点:尤伦斯当代艺术中心(北京市朝阳区酒仙桥路4号798艺术区)
语言:中英
免费入场
嘉宾:车飞(建筑师),曹晓...
01.03URBAN PLANNING 城市规划
01.03 STADTPLANUNG城市规划
On 1st
	March	2014	the	Goethe-Institut	China	will	
be holding a panel disc...
3D打印 —— 歌德学院(中国)图书馆系列活动
3D-DRUCKEN - EINE
VERANSTALTUNGSSERIE DER BIBLIOTHEK
DES GOETHE-INSTITUTS CHINA
3D PRINTING - A SE...
工作坊
合作伙伴:中国美术学院跨媒体艺术学院
时间:2014年3月10日至21日
地点:中国美术学院
凭邀请参与
讲座
时间:2014年3月15日
地点:北京
主讲人:哈伦 · 法罗基
免费入场
请访问网站获取具体信息:
www.goethe....
FILM FILM电 影 电 影
„Eine Einstellung zur Arbeit“ ist ein Projekt, das
2011 von Antje Ehmann und Harun Farocki
initiiert wurd...
04
时间:2014年4月
地点:青岛、上海和南京
Zeit/Time: April 2014
Orte/Locations: Qingdao, Shanghai, Nanjing
欲知更多信息,请访问以下网站:
Bitte besuchen ...
影像艺术展映“仰望辽阔天空”
LOOKING AT THE BIG SKY
联合主办:歌德学院、布伦瑞克造型艺术学院、杜塞尔多夫艺术学院、
科隆媒体艺术学院、慕尼黑造型艺术学院
策展人:雷娜特 · 布什曼(imai基金会,杜塞尔多夫)
北京站
...
Design_Programmheft歌德学院文化活动宣传册
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  1. 1. 2014 1-4月文化活动 JAN - APR KULTURPROGRAMM CULTURAL PROGRAMME
  2. 2. 1-4月文化活动 JAN - APR KULTURPROGRAMM CULTURAL PROGRAMME 2014
  3. 3. 文化活动回顾 RÜCKBLICK KULTURPROGRAMME REVIEW OF PAST EVENTS
  4. 4. M A D O N N A Für einen guten Film braucht es nur ein Mädchen und einen Re- volver: So hat es einmal Jean-Luc Godard formuliert, und bei wem wäre diese Maxime heute noch in besseren Händen als bei der großen Godard-Schülerin Madonna? Je- denfalls hat die Sängerin und Tän- zerin aus New York mit Hang zu Ka- tholizismus und sadomasochisti- schem Sex diesen Satz ihrem Kurz- film „Secret Project Revolution“ vorangestellt, der seit Mitte der Wo- che im Netz kursiert. Auf vorbildli- cheWeise verbindet Madonna darin politische Analyse und flott fotogra- fierte Frauengefängniserotik. In ei- nem aus dem Off eingesprochenen Text beklagt sie zunächst die Krise der weltweiten Ökonomie und ver- weist darauf, dass in solchen Zeiten der Unsicherheit auch die Intole- ranz wächst. Später kritisiert sie ei- nerseits die Intoleranz selber wie andererseits den Umstand, dass die kapitalistisch kommodifizierte Kul- turindustrie jegliche Ausprägung von jener authentischen Kreativität unterdrückt, mit deren Hilfe allein sich das Bewusstsein der Mensch- heit in intoleranzüberwindender Weise erweitern lässt. Darum, so Madonna, sei nun „eine neue Revo- lution“ nötig, die es„weder im Inter- net gibt noch als App“! Diese schwer zu widerlegenden Thesen illustriert Madonna mit Bil- dern aus einem Gefängnis, in dem sie gleichermaßen als Häftling wie als Mörderin zu sehen ist. Zunächst sieht man sie mit halbnackten Män- nern in einer Zelle, in der auch eine Badewanne steht sowie eine Kom- mode aus lackiertem Holz; mit ei- nem Revolver erschießt sie die halb- nackten Männer reihum, um sich anschließend auf der Kommode zu räkeln. In einem parallel montierten Handlungsstrang wird Madonna von ruppigen Polizisten bewusstlos in eine Zelle geschleift, in der zwar keine Badewanne steht, aber ein Bett. Nachdem sie an das Bett gefes- selt wurde, wird sie von einem der halbnackten Tänzer, die sie gerade noch erschossen hat, vergewaltigt. Wer letztes Jahr ein Konzert ihrer „MDNA“-Tour besucht hat (etwa in Berlin in der Mehrzweckhalle am Ostbahnhof), wird manches Motiv wiedererkennen: Auch darin wurde Madonna von ihrenVasallen ja eifrig herumgeschubst und sexuell mal- trätiert. Die rundum depressive Äs- thetik dieser Show wollte man sei- nerzeit noch als Ausdruck einer existenziellen Krise der Künstlerin ansehen. Jetzt ist klar, dass die da- mit unter den Madonna-Freunden verbreitete schlechte Laune ledig- lich zurVorbereitung einer globalen Menschheitsaufrüttelung diente. Bleibt nur die Frage, ob Madonna auch nach der von ihr angezettelten Revolution, also nach der Erlangung eines höheren Bewusstseinszu- stands, immer noch so viel Spaß am Vergewaltigtwerden und Töten haben kann wie in diesem Film. ❖ Fast 200 Suhrkamp-Autoren haben dem Miteigentümer Hans Barlach mit einem Ausstieg aus demVerlag gedroht, sollte er weiter„maßgebli- chen Einfluss“ auf das Haus behal- ten. In einem am Donnerstag veröf- fentlichten Appell rufen die Schrift- steller die Suhrkamp-Gläubiger auf, den vorliegenden Insolvenzplan zu unterstützen. Zu den Unterzeich- nern gehören Sibylle Lewitscharoff, Hans Magnus Enzensberger, Durs Grünbein, Alexander Kluge, Cees Noteboom, Peter Sloterdijk und Uwe Tellkamp. Mit dem Insolvenz- plan soll nach demWillen von Suhr- kamp-Chefin Ulla Unseld- Berkéwicz derVerlag von einer Kommandit- in eine Aktiengesell- schaft umgewandelt werden. Bar- lach, der 39 Prozent am Unterneh- men hält, verlöre dadurch weitge- hende Mitspracherechte. Musiker und Kulturmanager Mar- kus Hinterhäuser, 54, wird 2017 In- tendant der Salzburger Festspiele, entschied das Kuratorium am Mitt- woch. Er soll dort für Frieden und Harmonie sorgen und kündigte an, dass mit ihm die Festspiele kleiner werden. Nach dem Abgang von Jür- gen Flimm 2011 hatte sich Hinter- häuser schon einmal beworben, durfte die Festspiele aber nur über- gangsweise leiten. Neuer Intendant wurde derWiener Alexander Pe- reira. Mit dem Kuratorium geriet er wegen der Finanzen schnell in Streit, was in seinemWeggang zur Mailänder Scala 2014 gipfelte. Gerard Mortier wird nach seiner Ab- setzung als künstlerischer Direktor künftig als Berater für das Madrider Opernhaus Teatro Real tätig sein, gab das Haus bekannt. Die Oper legte damit einen Streit mit dem frü- heren Intendanten der Salzburger Festspiele bei. Der 69-jährige Bel- gier, der sich gerade einer Krebsbe- handlung unterzieht, war als künst- lerischer Direktor abgelöst worden, obwohl seinVertrag bis 2016 läuft. Sein Nachfolger wird ab Januar 2014 der Katalane Joan Matabosch. Mor- tier hatte sich zunächst geweigert, seinen Posten zu räumen.„Man kann mich nicht hinauswerfen. Ich habe zwar Krebs, aber ich bin nicht tot, auch wenn dies einigen gefallen würde.“ Die Lyrikerin und Kinderbuchauto- rin Elisabeth Borchers ist am Mitt- woch 87-jährig gestorben, teilt der SuhrkampVerlag mit.Vielfach aus- gezeichnet gehörte Elisabeth Bor- chers zu den zurückhaltenden Au- toren. Sie übersetzte auch aus dem Französischen und gab zahlreiche Anthologien etwa zu Märchen her- aus. Im dänischen Pavillon der Bien- nale von Venedig gibt es eine Vi- deoinstallation, in der ein Schwar- zer durch die architektonische Imi- tation von Paris spaziert. Dieses Fake-Paris soll bei Peking liegen. Ich halte Ausschau. Auf der Fahrt zu- rück von der Großen Mauer passie- ren wir eine Neubausiedlung mit niedriggeschossigen pastellfarbe- nen Häusern mit holländischen Giebeln, Grachten und einem vene- zianischen Campanile. Bewohner sind nicht sichtbar. Der Bus wendet, er hat kein Navi, das gespenstische Justizgebäude, in dem wir essen, liegt auf der anderen Seite des künstlichen Sees gegenüber von Fake-Amsterdam-Venedig. Im Garten der Renmin-Universi- tät, wo wir tagten, gibt es einen klei- nen Trimm-dich-Park. Ein Gärtner wässert den künstlichen Rasen ei- nes Spielfeldes. Als wir die hellblau lackierten Geräte als solche erken- nen, fangen einige von uns mit Sportübungen an. Goethe-Instituts- Chef Peter Anders steppt cool eine Runde auf den schwingenden Pen- deln einer mechanischen Lauf- schaukel. Man muss top fit sein in Peking. Alle in dieser Stadt sind in Bewegung, alle wollen etwas errei- chen, wollen voran kommen in die Zukunft. Für jeden, wirklich jeden kann alles immer nur besser wer- den. Jeden Tag mehr. Die U-Bahnen verkehren im Drei-Minutentakt, die Menschenmassen rennen nicht, drängeln nicht, aber es trödelt auch keiner. Selbst das Warten wirkt ef- fektiv und energiegeladen. Unsere frei- willigen Helfer, die Studentin- nen, die Betreue- rinnen, selbst die Professoren, alle sind zielstrebig. Alles Neue ist ein Versprechen, und wenn es nicht erfüllt, was man sich davon erhofft hat, kann es verbessert werden. Jeder kann sich verbessern oder verbes- sert werden. Etwa durch Nostalgie. Die Figuren im Roman und den Erzählungen von Anna Weidenhol- zer, der jüngsten Schriftstellerin un- serer deutschsprachigen Delega- tion, könnten einem Tschechow- Stück entstammen. Es sind über- flüssige Menschen, die der Gegenwart abhanden gekommen sind. Die Zukunft hat keinen Platz für sie. Anna kommt aus einer kleinen Ortschaft am See gegenüber von Bad Hallstatt. Die- ses mittealterli- che österreichi- sche Salzstädt- chen gibt es auch schon als Fake- Nachbau ir- gendwo in China. Geschichte zu bewahren ist eine der höchsten Aufgaben der Litera- tur, Darüber sind sich die Autoren beider Kulturen einig. Angesichts des Universalismus dieses Gedan- kens, ruft der intellektuell eher ab- gehobene Poet Michael Lentz sogar eine gemeinsame „geistigen Hei- mat“ aus. Ursula Krechel beschwört die Göttin der Erinnerung Mnemo- syne, Bi Feiyu fühlt sich von den To- ten zum Sprechen gebracht, und Michael Lentz mahnt das Gedächt- nis der Gegenwart an, das es für die Zukunft zu archivieren gelte. Bi Feiyu wurde auf einem Flüchtlings- boot geboren, er kennt Heimat nur als Fiktion – oder Trauma, das er zu seiner „Narbenliteratur“ verdichtet. Aber was taugt der „Wurzelgrund“, so Volker Brauns Worte, überhaupt noch in Zeiten der global ökonomi- sierten„Weltwertung“? So kriege ich die Kurve nicht zum „Space 798“. Dabei bin ich dort als Moderator beim Fest zum 25-jähri- gen Jubiläum des Pekinger Goethe- Instituts eingeladen. Das geht dann auch schief. Wegen Thomas Mann. Und dem Begriff des Intellektuellen, mit dem mein Ko-Moderator, der Thomas-Mann-Professor Huang, nicht nur die arme Simultanüber- setzerin aus der Fassung bringt. Hunderte von Gästen hören den- noch diszipliniert unseren teils kru- den Schriftstellergesprächen zu, die dank eines unauffällig geschwenk- ten, quadratmetergroßen Schildes, auf dem (noch) „5 Min“ steht, im- merhin sehr pünktlich enden. Das 789 ist eine erstaunliche Lo- cation. Sie ist alt! Alt ist die neue Zu- kunft. Die Bauhaus-Fabrikhalle von 1956 im Kunstbezirk Dashanzi könnte auch in Berlin, New York oder Johannesburg stehen. Drum- herum gibt es Alternativ-Cafés mit Latte und in Kunstgewerbebouti- quen Unikate. Ursprünglich haben Künstler und Galerien das Gelände besetzt, die erfolgreichen unter ih- nen sind nun weitergezogen in das neue Kunstquartier von Ai Weiwei. Ein Dissident als Immo-Spekulant? Alles ist möglich im neuen China. Peking − vorläufiges Ende eines kleinen Kulturreisetagebuchs. ❖ ❖ Sie hätte ihm gefallen. Leidlich zumindest. Ja, diese Trauer- feier, dieser Abschied von Marcel Reich-Ranicki wäre beim Geehr- ten selbst positiv aufgenommen worden. Denn kaum etwas fand der große Literaturkritiker schlim- mer, als gelangweilt zu werden. Und so gaben denn alle, die spra- chen in der Trauerhalle des Frank- furter Hauptfriedhofs, ihr Bestes. Frank Schirrmacher, FAZ-Her- ausgeber, erinnerte daran, dass der Verstorbene Trauerfeiern im- mer gerne besucht und „rezen- siert“ hatte. Ein klassischer Satz von ihm war: „Eine Beerdigung, bei der nicht Polizeiautos vor der Tür stehen, taugt nichts.“ Auch da wäre er auf seine Kosten gekom- men: Die Polizei sperrte ganze Straßenzüge, weil zu den Ehren- gästen auch Bundespräsident Joa- chim Gauck und seine Lebensge- fährtin gehörten. Sie verneigten sich als Erste vor dem schlichten Sarg aus hellem Holz, der im merk- würdigen Gegensatz stand zum überbordenden Blumenschmuck. Dass der höchste Repräsentant des deutschen Staates seinen Re- spekt erwies, hätte Reich-Ranicki als konsequente Erfüllung seines Lebensweges genommen. Denn ausgerechnet er, der den deut- schen Mördern nur knapp entron- nen war, brachte „den Deutschen ihre verbrannten und verfemten Dichter zurück“, so sagte es die Li- teraturkritikerin Rachel Salaman- der in ihrer Rede. Um diese Frage kreiste die Feier, zu der die Familie, an der Spitze Sohn Andrew Reich-Rani- cki, geladen hatte. Wie konnte der Überlebende des Warschauer Ghettos nicht nur die Kraft auf- bringen weiterzuleben, sondern auch noch zum Künder deutscher Literatur zu werden? Salomon Korn, der Vorsitzende der Jüdi- schen Gemeinde in Frankfurt, ge- wann in den Jahren seiner engen Freundschaft eine eigene Über- zeugung. „Um zu überleben, hatte er eine Palisade um sein Innerstes errichtet, die er nie ganz abbaute.“ Korn berichtete aber auch von dem anderen Reich-Ranicki, dem privaten, der unter vier Augen„lie- bevoll, empfindsam, gefühlsbe- tont“ gewesen sei. Und er erzählte vom Abschied, vom letzten Be- such bei einem Mann an der Schwelle des Todes, der noch einmal die Augen geöffnet und die Kraft zu dem Wort „Adieu“ gefunden habe. Alle, die sprachen, fassten sich kurz und widerstanden der Ver- suchung, ihre Sätze mit Arabesken auszu- schmücken. Auch das hätte dem Kritiker ge- fallen. „Er wollte sich nicht ein zweites Mal mundtot machen lassen“, glaubte Rachel Salamander. Sie fand ein bemerkenswertes Bild für das 93 Jahre währende Leben des Toten. „Der Ruhm ist ein Mittel heimatlo- ser Menschen, sich wieder eine Heimat zu schaffen.“ Und Sala- mander gab auch einVersprechen: „Dass die Literatur immer im Ge- spräch bleibt, dass wir immer Neuigkeiten parat haben und ja nicht langweilen.“ Wie um dieses Motto zu unter- mauern, hatte Frank Schirrma- cher ans Rednerpult den Lieb- lings-Roman Reich-Ranickis mit- gebracht: „Die Buddenbrooks“ von Thomas Mann. Ein Buch, auf das der Literaturliebhaber sein Le- ben lang zurückgekommen war. Schirrmacher zitierte aus einer Passage, in der es um eine Beerdi- gung geht und um den Toten, eine „Person, deren Stimme nicht mehr im allgemeinen Stimmenkonzert mitklingt“. Für Reich-Ranicki werde das nicht gelten: „Seine Stimme wird überall dort zu hören sein, wo Literatur ist.“ Und die Politiker? Zu ihnen hatte der Kritiker ein distanziertes Ver- hältnis. Doch sie zogen sich achtbar ausderAffäre.DiefrühereFrankfur- ter Oberbürgermeisterin Petra Roth erinnerte mit Ironie an den Opern- Liebhaber, der so manches Mal ver- nichtende Urteile fällte. „Das war nicht Mozart, das war Firlefanz.“ Und wenn ihm dann ein Abend ein- mal gefallen habe, habe er gleich dafür gesorgt, dass die Oberbürger- meisterin nicht über- mütig wurde: „Das hat mit Ihnen gar nichts zu tun!“ Hessens Minister- präsident Volker Bouf- fier würdigte Reich-Ra- nickis „Einsatz gegen Vergessen und Gleich- gültigkeit“. Der Kritiker habe bewiesen: „Ge- walt und Hass sind nicht das letzte Wort.“ Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) sprach von der „nie verheilenden Wunde der Ju- denvernichtung“ in dem langen Leben des Literaturliebhabers. Hehre Töne, die von der Musik gerahmt wurden, die Reich-Rani- cki geliebt hatte. Puccinis „La Bohéme“ etwa oder die Präludien von Johann Sebastian Bach. Hell- muth Karasek war gekommen, den der „Literaturpapst“ im „Lite- rarischen Quartett“ oft genug vor den Fernsehzuschauern fast zum Stichwortgeber herabgewürdigt hatte. Die Schriftstellerin Eva Demski, eine langjährige Freun- din, saß ebenso unter den Trauer- gästen wie der hochbetagte Poli- tikwissenschaftler Iring Fetscher. Und dann ging ein Mann aus der ersten Sitzreihe zum Redner- pult, auf dessen Auftritt vor allem die vielen Fotografen gewartet hatten. Thomas Gottschalk, mitt- lerweile schon fast die Vaterfigur der deutschen Entertainment- Szene. In seinen Shows war Reich- Ranicki mehrfach aufgetreten. Und Gottschalk war auch dabei, als der Kritiker 2008 die Entgegen- nahme des Deutschen Fernseh- preises verweigert hatte – aus Ab- scheu über die intellektuellen Zu- mutungen in der Gala um ihn herum. Andrew Reich-Ranicki, der Sohn, hatte den Unterhaltungs- Star eigens gebeten, vor der Ver- sammlung zu sprechen. In derTrauerhalle des Frankfur- ter Hauptfriedhofs erwarteten viele jetzt den Absturz: Gottschalk, das kann doch nur peinlich sein. Doch der Entertainer umschiffte intellektuelle Klippen. Und prä- sentierte sich allen Ernstes als „Vertreter der geistigen Mittel- klasse“. Reich-Ranicki habe das Zeug zum Publikumsliebling ge- habt, er sei bereit gewesen, „den Elfenbeinturm zu verlassen“, ur- teilte der Showmaster. Seine Auto- biografie habe ihn, so Gottschalk, erst dazu gebracht, sich „unserer Vergangenheit zu stellen“. Und während noch einige den Atem anhielten in der Trauerhalle, stand der Entertainer schon vor dem Sarg und verneigte sich. So also hat Frankfurt, hat Deutschland Abschied genommen von Marcel Reich-Ranicki. Draußen lauerten Dutzende von Fotografen und etliche Schaulustige hinter schwarz-gelben Absperrbändern. Der Vertreter der geistigen Mittel- klasse gab vor dem Tor des Haupt- friedhofs die ersten Interviews, Fernsehteams umkreisten ihn. Vor zweieinhalb Jahren war an gleicher Stelle Reich-Ranickis Ehe- frau Tosia zu Grabe getragen wor- den. Es war das Ende einer jahr- zehntelangen engen symbioti- schen Beziehung gewesen. Sie hatte ihm die Kraft gegeben, nicht nur ein Freund der Literatur, son- dern auch der Menschen zu sein. Marcel Reich-Ranicki, 1920 - 2013 家 在 无论奢华或是简朴 ·2013年6月3日 环球视界 本报讯 近日,第 30 届 上海之春国际音乐节在上海 东方艺术中心落下帷幕。捷 克布拉格交响乐团奏响许舒 亚创作的交响音诗《韵》、德 沃夏克的《第九交响曲“自新 世界”》等曲目,献演本届上 海之春闭幕音乐会。在为期 3 周的音乐节里, 来自中国、美国、法国、意大 利、罗马尼亚、捷克、西班牙、 波兰、加拿大等 10 多个国家 的表演团体及艺术家们为上 海市民献演了 52 台精彩纷呈 的音乐舞蹈演出,优秀新作、 名家经典吸引了 40000 多名 观众步入上海各大剧场,亲 身体验了音乐舞蹈艺术的魅 力,来自世界各地的管乐表 演让几万名爱好者欣赏和参 与了一道管乐盛宴,上万名 音乐、舞蹈艺术爱好者参加 了各类比赛和展演活动,更 有不计其数的市民和海内外 游客在本市公共文化空间感 受了上海之春国际音乐节的 美态妍韵。 节最大 一次” 唱艺术 原创的 第一次为品音乐会微博的形第一次举办作演唱大赛全国九大专生在沪举办音诸多的“第音 乐 节“ 海 纳越”的城市文化上 海 、服 务 全 国旨,4 个“节中节” 容 丰 富 、形 式 多 样 出。 国 际 管 乐 艺 术 50 余支管乐团队的 名乐手深入社区、校 等地,演出了 10 多场 异的管乐音乐会,营造 郁的艺术气息和欢乐的 氛围。 (黄 燕 上海之春国际音乐节创 本报讯 针对德中年轻 文 化 领 域 管 理 者 的 培 训 继 2009 年至 2011 年成功举办 “文化管理在中国”培训项目 之后,2013 年,北京德国文化 中心·歌德学院(中国)与德 国墨卡托基金会合作,在北 京歌华文化创意产业发展基 金会的支持下,再次发起了 一个全新的针对中德文化领 域年轻管理者的交流与培训 项目,名为“互 Hu 探 Tan”, 旨在希望中德双方参与者 过互相学习、互共同 平道路。 此 次“ 互 Hu 探 Tan”与 之前项目的不同之处,也是 最大的亮点在于,主办方不 仅提供机会,将中国项目学 员带到德国,也会将德国项 目学员带到中国。6 对中德 二人小组都将到对方工作的 文化机构实践。通过这种形 式,希望不仅能够加强学 间的关系,也可文化机 2013中德文化管理交流项目再启动 资 讯 >> 值第 13 届“相约北京”联欢 活动举办之际,在今年首次推出 的“拉美艺术季”中,来自乌拉圭、 墨西哥、格林纳达、古巴等 18 个 拉美国家的艺术家们通过演出、 展览等多种形式,向人们展示了 丰富多彩的文化与艺术。由厄瓜 多尔驻华使馆举办的此次艺术 展,别具匠心地带来了当代艺术 大师埃尔南·伊耶斯卡斯的“梦想 的符号”绘画展,以及胡安·安东 尼奥·塞拉诺题为“有人在看着 你”的摄影展。展览中,两位艺术 家的 83 件绘画、摄影作品,为观 众了解厄瓜多尔的当代艺术提供 了一次难得的机会,同时也给本 届“拉美艺术季”增添了一抹与众 不同的色彩。 厄瓜多尔的“四、二、一”厄瓜多尔位于南美洲西北 部,原是印加帝国的一部分,曾经 见证过灿烂辉煌的玛雅文明。零 度纬线横贯厄瓜多尔国境北部, 使之成为了世界上为数不多的分 属南北两个半球的国家之一,其 国名Ecuador在西班牙语中的含 义就是赤道,因此厄瓜多尔又被 誉为“赤道之国”。不大的国土面 积却包含着自然环境与人文风情 都迥然各异的不同地域:太平洋 海岸、安第斯山脉、亚马逊雨林以 及迷人的加拉帕戈斯群岛,以致 于人们经常会用“四、二、一”来形 容这个美丽的国度:四个地区、两 个半球、一个国家。不仅拥有丰富的自然资源, 厄瓜多尔的多民族构成更是造就 了其种类繁多的文化艺术。西班 牙统治者到来之前,这里就已经 是多种文化的共存之地。几个土 著民族在这片土地上繁衍生息, 传承了独有的文化特征。之后, 近 300 年的殖民历史彻底改变了 这里的人文环境,欧洲殖民者与 他们带来的非洲农奴对当地的土 著文化产生了巨大的影响,更加 促成了厄瓜多尔的民族融合与文 化融合。正因如此,一代又一代 的厄瓜多尔人在继承本民族传统 艺术特色的同时,吸收、借鉴了欧 洲以及非洲艺术的出众之处,并 最终形成了兼容并蓄且极富感染 力的风格样式。时至今日,新老 艺术家们更是不断潜心砥砺、尽 情挥洒,透过丰富的艺术语言使 得厄瓜多尔的文化在各个方面得 到传承与创新,呈现出勃勃生机。 纵然远隔千山万水,但厄瓜多 尔与我国在文化艺术上的交流却 是日益频密,硕果累累。去年的上 海世博会上,两位来自厄瓜多尔的 画 家 Alivar Villamagua 和 Jorge Perugachy就曾经展示过 他们的作品;今年在“相约北京”活 动的重要组成部分——草莓音乐 节中,混合了流行、摇滚等多种音 乐元素,近年来被广泛关注的厄瓜 多尔“平衡”乐队,更是得到了国内 众多年轻乐迷的喜爱。 在此次艺术展的开幕式上,厄 瓜多尔驻华大使何塞·博尔哈欣喜 地表示:“如今,越来越多的中国艺 术家前往厄瓜多尔,为当地的民众 送去了精彩纷呈的演出和展览活 动。与此同时,希望通过这次展 览,让更多的中国观众感受到厄瓜 多尔文化艺术的迷人之处。”埃尔南之梦与胡安之憾昆卡——厄瓜多尔的著名城 市,至今仍保存着大量的历史建 筑和遗迹,被列入世界遗产目 录。当代艺术领域杰出的代表之 一,埃尔南·伊耶斯卡斯就出生在 这里。投身艺术三十余载,历经 岁月的洗礼与沉淀,在创作技法 日益精湛的同时,对艺术始终抱 有一颗赤子之心。他充满灵性的 艺术能够让人们体验到现实与幻 想中闪耀的奇迹,画作纯净而富 含深意,触动着观众的所有感官。 来自西班牙的美术评论家卡 洛斯·罗哈斯曾说:“在埃尔南·伊 耶斯卡斯的作品中,我们可以感 受到艺术家自由无疆的想象力。 这位颇具天赋的画家,在绘画过 程中,凭借精湛的手法技艺和经 验,通过对图形的运用和掌握,增 强了作品的想象空间。”在形式与 内容的碰撞中,他通过对符号的 运用,开创了诸如记忆、个性与人 体等多种题材。同时,因为对故 乡昆卡的热爱,他创作的题材又 永远融合着古老的乡村,以及当 代的人物形象。此次展览上,远道而来的埃 尔南·伊耶斯卡斯为现场的观众 仔细讲解了自己的创作,他谈道: “我在《变换的海洋》《土地的记 忆》《枝繁叶茂》等作品中,着意用 不同的色彩,涂抹出我对于人与 自然之间关系的思考;以‘梦想的 符号’为主题的一系列水墨画作 品,则想要化繁为简,以单纯的笔 触勾勒出宛若梦境的画面。” 一位正在学习油画创作的 大学生告诉记者,“我以前在学 校的图书馆里看到过他的画册, 当时就非常喜欢。今天特意到 现场来,感觉这样近距离地欣赏 更富有冲击力。在《欲海决堤》 这幅作品面前我停留了很长时 间,画面中密密麻麻的鱼让我回 想起在家乡海边的童年时光,而 它暗青的色调透出的丝丝忧郁, 似乎代表一种乡愁,又令人联想 到遭到破坏、难以恢复的海洋环 境。” 如果说埃尔南·伊耶斯卡斯 的作品让人们从遥远、略显陌生 的厄瓜多尔回望自身,那么胡安· 安东尼奥·塞拉诺以“有人在看着 你”为题的系列摄影作品,更会让 中国的观众感到亲切无比。 2010 年 7 月到 10 月,胡安· 安东尼奥·塞拉诺进入埃菲通讯 社的北京分社工作。虽然只有短 短几个月的时间,他却不断行走 于北京以及中国其他城市的大街 小巷,拍摄了大量的作品,并出版 了《有人在看着你》一书,获得广 泛的好评。“东来顺”餐厅大师傅 一脸憨厚的笑容;挂着“谢绝参 观”牌子的木门外,身披雨衣忍不 住向门缝里张望的游客;严冬里, 抱着水杯捂手的街边小贩……无 比寻常的场景,我们或许无数次 与这些人相遇、擦肩而过,却被善 于发现的胡安用镜头捕捉并记录 下来,成为了最美的风景。 不幸的是,胡安·安东尼奥· 塞拉诺去年意外离世,不仅让他 的亲朋好友扼腕,也给更多被他 作品所吸引的人留下了深深的遗 憾。展览现场,胡安的弟弟动情 地回忆了哥哥在北京生活的点 滴,他打电话给家人说:“中国的 美,深深触动了我的心。在这里, 只要我带上相机,就要做好准备 随时迎接惊喜。透过镜头,不仅 可以看到他人,更会发现新的自 己!” 曾与胡安一道在北京工作 的埃菲通讯社同事在展览前言 中写道:“他与生俱来的谦和、温 厚,及其一生所拍摄的照片,将 化作一束和煦的永恒之光,照亮 我们每一个人。”相信,他用爱与 真心创作出的一幅幅动人作品, 也 同 样 会 长 存 于 中 国 观 众 的 心中。 赤道之国的别样风情 □ 本报记者 张 婷 随着暑期档临近,动画电影 又一次成为观影热门。如果说 迪士尼善于重述经典,用爱与真 善美编织现代童话;皮克斯侧重 技术,凭借 3D 效果的臻美开启 动画电影新的制作方式;那么梦 工厂的动画电影无疑是传统的 反叛者。《怪物史莱克》《功夫熊 猫》《马达加斯加》系列突破类 型化叙事的窠臼,在故事主题和 人物塑造上的大胆创新都体现 出梦工厂独特的美学观念,而与 惠普公司的长期合作也使梦工 厂能够保持动画制作技术的先 进性和独特性,更好地实践原创 精神。作为梦工厂的第一部家 庭主题长片,《疯狂原始人》象 征着梦工厂对传统美式电影主 题的回归,影片凭借精良的视听 制作、温情的故事内核和超凡的 想 象 力 赢 得 票 房 、口 碑 的 双 丰收。 从视听效果上看,《疯狂原 始人》依然保持了梦工厂较高的 制作水准,艳丽的色彩、原创的 动植物形象和逼真的海陆环境 使观众获得良好的观影体验,被 誉为动画电影中的《阿凡达》。 然而梦工厂没有把技术停留在 声画效果的表象观感层面,而是 将人物性格、环境设置和时空重 构融于声画创作之中,使影片达 到叙事与制作的高度统一,为观 众 展 示 出 一 个 完 整 的 史 前 环 境。首先,本片的人物具有明显 的“动物化”特征,这无疑是对传 统动画创作的颠覆。许多观众 耳熟能详的动画作品都将动物 进行了人物化处理,或者力求在 动物的性格塑造上使其具有一 定的“人性”,例如《海底总动员》 《穿靴子的猫》《料理鼠王》等影 片的主角都是被赋予了“人性” 的动物。而《疯狂原始人》却反 其道而行之,咕噜一家都有着鲜 明的动物特征,这样的处理方式 既符合故事的时间背景,又对史 前人类的进化特点进行了很好 的风格化处理。最典型的是小 女儿小珊,她在片中虽然只有一 句台词,但当她像小狗一样呲牙 咧嘴去追逐和恐吓猎物,并经常 发出小动物的低吼,人物鲜明的 性格特点跃然银幕之上,显得妙 趣横生。另外,影片的人物造型 并非唯美,而是在粗犷中加入细 节,通过两者的对比衬托人物内 在性格的丰富。例如女主角虎 妞,人物外形虽然是个饼脸、粗 腿、圆腰的“女汉子”,但在她坠 入爱河的时候柔软、富有动感的 头发是她情感表达的外化手段, 头发的复杂和细腻程度超越《勇 敢传说》女主角梅丽达的一头红 发;再如男主角盖的宠物裤带 猴,既是他的服装道具又是他灵 感的使者,为人物增色不少。第 三,本片的声音制作非常考究, 片中涉及到多种声音环境,有封 闭的洞穴,也有开放的平原、山 地、森林以及海洋,声音制作除 了要考虑同声源在不同声场内 的听觉差异之外,还要通过拟音 和 动 效 创 造 出 逼 真 的 史 前 环 境。此外,人物含混不清的对白 和动物化的人声效果,也从声音 制作层面全面实现了人物“动物 化”的创作思路。再者,本片对 于史前环境、史前动植物形象的 重塑没有局限于《冰河世纪》系 列的蓝本或者观众早已看腻了 的恐龙、爬行类动物,而是把大 环境放在海陆变迁和造山运动 的背景中,并结合古生物学独创 出各种动物和植物:会识别同类 的“食人花”、色彩斑斓的原始丛 林、眼神无辜的剑齿虎、有着象 腿的鲸鱼等等。最后,片中的原 始人并非“演绎”现代生活,而是 “创造”现代生活。无论是全家 人的“拍脸快照”,还是无脑弟弟 驯养“道格拉斯”(dog 的全称), 或者爸爸瓜哥为了虎妞发明“拥 抱”(hug),都让观众在笑过之 后有所感悟,也正是这些家庭主 题的真挚情感,成为支撑影片的 灵魂。 从影片主题和叙事层面来 看,《疯狂原始人》仍是美国式家 庭建构的老故事,丧失家园→寻 找家园→重建家园的大叙事框 架也不新鲜,甚至史前背景也早 有《冰河世纪》尝试过了。那为 何这样一瓶“老酒”却依然吸引 着人们?除了精良的视听效果 这个崭新的“酒瓶”之外,巧妙的 主题表达方式和触摸观众内心 的情感也是重要原因。影片除 了家庭主题之外还植入了西部 片的类型元素,通过人物对比表 达出文明与荒蛮的冲突。盖这 个人物除了帮助咕噜一家重建 家园之外,还承担了如同“普罗 米修斯”一样帮助他们脱离穴居 生活进入新时代的重任。加上 不可或缺的叛逆回归元素、爱情 元素,使家庭主题被大大扩展和 丰富了。 动画电影的诞生离不开天 马行空的想象力,影片中的天降 爆米花、树冠观赏星空和火山迷 宫等片段都让观众充满惊喜,而 史前背景的开放性又为创作者 提供了无拘无束的想象空间。 “新瓶”装“旧酒”,《疯狂原始人》 让观众惬意微醺。 □ 赵 益 ——《疯狂原始人》创作分析 对传统美式电影主题的回归 观 察 >> 电影《疯狂原始人》剧照 埃尔南·伊耶斯卡斯“梦想的符号”绘画展与胡安·安东尼奥·塞拉诺“有人在看着你”摄影展,带来 墙(丙烯) 埃尔南·伊耶斯卡斯 逝去的童真(丙烯) 埃尔南·伊耶斯卡斯 U R I N Jeder, der schon einmal Spargel ge- gessen hat, weiß, was für ein be- sonderer und wandlungsfähiger Saft Urin ist. Und jeder, der schon einmal etwas von Barbara Rütting gehört hat, weiß es noch besser. Für alle Nicht-Barbara-Rütting-Kenner sei gesagt: Großartige deutsche Schauspielerin aus der Schwarz- Weiß-Zeit („Der Zinker“, „Neues vom Hexer“, „Geierwally“ …), die in der Farbfernsehzeit anfing, sehr gesund zu leben und darüber Bücher zu schreiben. Nach ihr ist übrigens ein Brot benannt, das „Rütting-Brot“. Außerdem soll sie festgestellt haben, dass Eigenurin, in Maßen verkostet, gar nicht so schlecht sein soll. Das muss nun jeder selber ent- scheiden und soll an dieser Stelle nicht vertieft werden. Es gibt aber zwei aktuelle Forschungsergeb- nisse, die auch alle Nichtpipitrinker interessieren dürften: Erstens, die chemische Struktur von Pipi ist end- lich aufgeklärt. Urin besteht aus etwa 3 000 Chemikalien und ist sehr komplex, haben Amerikaner her- ausgefunden. Ehrlich gesagt, das ist auch nicht so neu. Wer Kinder groß gezogen hat, weiß das doch, weil er mindestens 129 Mal die Frage be- antworten musste, warum es heute so aussieht und dann wieder so und warum das so ist. Wirklich interessant und zu- kunftsweisend ist eher Forschungs- ergebnis Nummer zwei: Man kann mit Pipi eine SMS versenden. Natür- lich,eswarenBriten,diedasheraus- fanden, das Robotics Laboratory der Uni in Bristol. Kurz gesagt, haben die Forscher Bakterien in einer Art Brennstoffzelle Pipi in Strom um- wandeln lassen. Und mit dem biss- chen Strom konnten sie simsen.Was genau, ist nicht überliefert, viel- leicht:„ICH bin fertig“ oder so etwas Kindliches. Mehr war allerdings auch nicht zu erfahren über das britische Vor- haben, was sehr bedauerlich ist, denn man muss die Sache weiter- denken und möchte es gleichzeitig aber auch nicht. Beispielsweise wäre doch interessant, sich vorzu- stellen, wie das Smartphone der Zu- kunft aussieht und welche zusätzli- chen Buchsen es benötigt, um auf- geladen zu werden.Wie sieht ein La- devorgang aus?Wo findet er statt? Und noch was: Wie sagt man denn dann? „Entschuldigung, ich müsste mal um die Ecke?“, ist ja wohl antiquiert. Fragt man nicht in Zukunft: „Wo kann ich laden?“ Oder: „Tschuldigung, ähem, mein Akku ist leer, aber die Blase voll …“ Vielleicht ist das Ganze ja nur ein britischer Sonder- und Irrweg der Smartphone-Entwicklung. Viel- leicht aber auch nicht. Womöglich brauchen wir in ein paar Jahren die ganzen Sonnenkollektoren und die Propeller an Nord- und Ostsee gar nicht mehr, weil der Begriff „Shit- storm“ eine ganz neue Bedeutung bekommen hat. Fräulein Zeng ist 23 Jahre alt und macht ihren Germanistik-Ba- chelor in Goethe. Am Sonnabend- vormittag aber holt sie mich im Auf- trag des Goethe-Instituts vom Pe- kinger Flughafen ab. Während ich Kleider in den Schrank hänge, trin- ken wir Instantkaffee im Hotelzim- mer, Fräulein Zeng ist zu verschüch- tert, um sich auf eines der brokatbe- zogenen Sesselchen zu setzen. Das Dosenbier in der Minibar kostet etwa 8 Euro, Frau Zeng bezahlt 150 monatlich für ihren Stockbett- platz im Studentenwohnheim, Klo im Nebengebäude, bei 20 Grad mi- nus imWinter nicht schön. Im Taxi geht es zur Buchmesse, der moderne Funktionsbau ist wahrscheinlich der menschen- leerste Ort von Peking. Großzügige Verlagsstände verteilen sich in lich- ten Hallen. Einsame Orchideenge- stecke welken auf rotbetuchten Tre- sen, hinter denen auf riesigen Moni- toren quietschbunte Propaganda für chinesische Publikationen läuft. Beim türkischen Stand gibt es star- ken Kaffee, am deutschen gegen- über Kekse dazu. Eine Handvoll deutscher Schriftsteller und ihre Be- treuerinnen sitzen auch schon et- was welk herum. Sie warten auf eine Podiumsdiskussion mit chinesi- schen Kollegen. Dazu finden sich dann nahezu alle Messebesucher, etwa 150 Leute, ein, es ist immerhin der chinesische Nobelpreisträger Mo Yan da. Es geht etwas lahm um die Frage der Übersetzungen: schwierig, aber allseits vorbildlich. Das ist der Auftakt des ersten deutsch-chinesi- schen Schrift- stellerforums, organisiert vom Literarischen Colloquium Ber- lin mit Geldern des Auswärtigen Amtes und dem chinesischen In- stitut für deut- sche Literatur der Chinese Aca- demy of Social Science. Die beim Ausgang auf Kund- schaft wartenden Taxifahrergauner verscheucht Fräulein Zeng mit taf- fem Geschimpfe wie eine Bauers- frau.Tapfer tippt sie ihre neu herun- tergeladene Taxi-App ein und lotst uns zurück ins Zentrum. Eine knappe Stunde dauert die Fahrt auf vielspurigen, manchmal mehrstö- ckigen Schnellstraßen durch end- Res sch ger sch sie Ble fen au ku Ku ch ❖ Der Musiker Paul Kuhn ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Im Alter von 85 Jahren hat er auch noch eine Swing-Platte herausge- bracht, eine aufwendige Tournee begonnen und täglich pflichtver- sessen Klavier gespielt, um seinen Standard zu halten. „Dafür bin ich kein Greis, wie andere in meinem Alter“, sagte er vor seinem letzten Geburtstag. Später im Jahr wollte er dann noch einmal ein bisschen vernünftig sein, schließlich trug er bereits eine künstliche Herzklappe und vier Bypässe, jedenfalls ist er zur Kur gefahren, nach Bad Wil- dungen im Hessischen. Die Kur hat er nicht überlebt. Das soll jetzt keine Warnung vor entspannen- den gesundheitsfördernden Maß- nahmen sein, bestimmt nicht. Nur war Paul Kuhn ein Musiker, der nicht nur eine gewaltige Liebe hatte zu seiner Arbeit, sie hielt ihn auch am Leben. Dabei pflegte Kuhn, dessen Schlager aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren noch heute fast jedes Kind kennt, der sich aber in Wahrheit immer schon zu Jazz und Swing hingezogen fühlte, also er pflegte eine respektvolle Ernsthaf- tigkeit im Umgang mit der Musik und erst recht mit seinem Publi- kum. Nie hätte er ihm etwa seinen größten Erfolg, „Es gibt kein Bier auf Hawaii“, ausgeschlagen. Unvergessen auch ein Auftritt Mitte der Neunziger an der Hoch- schule der Künste, als die Leute im vollbesetzten Saal auf seinen Auf- tritt warteten, den er mit Harald Juhnke bestreiten wollte. Die zwei waren jahrelang das Traumpaar der Berliner Live-Unterhaltung. Eine halbe Stunde nach dem ge- planten Beginn setzte sich Paul Kuhn ans Klavier, ernst und schwitzend, und sagte, das Kon- zert könne nicht stattfinden, weil Juhnke unpässlich sei. Da waren Juhnkes Unpässlichkeiten noch neu in der Öffentlichkeit. Die Leute lachten: Was für eine tolle Nummer ihr Duo sich da wieder aus- gedacht hatte. Kuhn musste ein zweites Mal auf die Bühne, jetzt deut- lich erschüttert, die Saal- lichter gingen an, bevor sich das Publikum nach Hause schicken ließ. Danach wollte er nicht mehr mit seinem Freund Harald Juhnke auftreten. So könne er nicht arbeiten, das dürfe man Zu- schauern nicht zumuten. Als Juhnkes Publikum wenige Jahre später das nächste Mal nach Hause geschickt werden musste – diesmal im Friedrichstadtpalast –, war Kuhn nicht mehr dabei. Und das muss ihm schwergefallen sein, so wie er die Bühne brauchte. So wie er seinen guten Freund ver- misste. So selten, wie Jazzpianis- ten für große Säle gebucht werden. Aber er war eben auch ein Inbe- griff von Zuverlässigkeit. Als„Mann am Klavier“ wurde er in den Fünfzigerjahren berühmt, dabei hatte er seine musikalische Laufbahn als A begonnen. 1936, Jahre alt, stand e musikerwettstrei rend der Olympi ersten Mal auf ein und vor einer Später, auf d wechselte er an gann, heimlich hören, die Hoff auf eine klassis ere zerschlug s Zwar seiner baden vatori ende gleich der G Deut des Sold S riere begann 1948 kam er des Schlagz sieper, jede Quintett im berger Stra ten Nachtc Sektor.„Wi Berlin“, h schwärmt, sagenhafte ment verh Plattenver dem von ten Hor schrieben vier“ sein obwohl Text – „G ❖ 媒体声音 | PRESSESTIMMEN | PRESS REVIEW
  5. 5. 全球大型讨论“工作的世界,世界的工作”之 离乡背井工作? ARBEIT OHNE HEIMAT? EINE GLOBALE DISKUSSION IM RAHMEN DER DISKURSREIHE WORLD WIDE : WORK WORK WITHOUT A HOMELAND? A GLOBAL DISCUSSION IN THE FRAMEWORK OF THE DEBATE SERIES WORLD WIDE : WORK 合作伙伴:慕尼黑室内剧院、纳默切克基金会、尤伦斯当代艺术中心 时间:2014年1月19日,18:00 - 20:00 地点:尤伦斯当代艺术中心报告厅(北京市朝阳区酒仙桥路4号798艺术区 4号路) 嘉宾:赛兰 · 阿特斯、雅格达 · 玛丽尼克、哈罗 · 马塔班、阿希尔 · 姆本巴、汪晖、严海蓉 主持:格拉迪那 · 德 · 巴斯通、莱克 · 西塔斯、王歌 语言:中英 Partner: Münchner Kammperspiele, Nemetschek Stiftung, Ullens Center for Contemporary Art (UCCA) Zeit/Time: 19.01.2014, 18:00 - 20:00 Ort/Venue: UCCA Auditorium (798 Art District, No. 4 Jiuxianqiao Lu, Chaoyang District, Beijing) Sprecher/Speakers: Seyran Ates, Jagoda Marinić , Khalo Matabane, Achille Mbembe, Wang Hui, Yan Hairong Moderation/Host: Geraldine de Bastion, Rike Sitas, Wang Ge Sprache/Language: Englisch und Chinesisch / English and Chinese Bitte besuchen Sie die Webseite für weitere Informationen: Please visit the website for further information: www.goethe.de/worldwidework
  6. 6. WIRTSCHAFT UND SOZIALES ECONOMY AND SOCIAL MATTERS经济和社会 经济和社会 19.01 19.01 是什么让工作具有了价值?不同文化的人又对成就和 成功有着怎样不同的理解?在这个联系日益紧密的 世界中,工作移民的原因和形式都在变得越来越多样。为 何来自中国、非洲和欧洲的人们要离开家乡上下求索? 移民和人员流动又会对家庭和社会关系的维系起到何种 影响? 由四场活动组成的全球大型讨论“工作的世界,世界的工 作”借助实时通讯设备,将九座有着不同工作文化的都市 连接到一起。说着不同语言,持有不同观点的人们也将同 时倾听其他人的看法,并由此引发一场超越国家话语体系 的全球大讨论。 2014年1月19日,全球讨论“工作的世界,世界的工作” 首场活动以“离乡背井工作?”为主题展开。来自中国、 德国和南非各个领域的学者专家参与讨论。活动期间穿 插放映三部来自参与论坛国家关于工作现状以及个人生 活的纪录片节选:《归途列车》、《尘土之国》和《眼前的 国度》。 Was macht Arbeit wertvoll und was verstehen andere Kulturen unter Leistung und Erfolg? Welche Bedeutung hat Arbeit in unserer Gesellschaft und was bedeutet es, sie zu verlieren? Wie stellt sich dies in anderen Ländern dar, etwa in Asien oder Lateinamerika und welche Folgen hat das für die Arbeitswelt in diesen Ländern? Die vierteilige globale Diskursreihe „WORLD WIDE : WORK“ verbindet per Live-Schaltung neun Weltstädte mit unterschiedlichen Kulturen des Arbeitens. So öffnet sich der Blick für die Sicht des anderen und es entfaltet sich eine globale Debatte – vielstimmig und mehrsprachig – die über nationale Diskurse hinaus weist. Vielfach ist eine Mehrfachberufstätigkeit zur Existenzsicherung notwendig. Dabei wird ein langfristiges Arbeitsverhältnis an ein und demselben Ort zur Ausnahme. Am 19. Januar findet die erste Diskussion mit dem Thema „Arbeit ohne Heimat?“ statt. Experten und Publikum debattieren in Peking, München und Johannesburg. Die Kurzfilme „Last Train Home“, „Empire of Dust“ und „Land in Sicht“ geben Einblick in persönliche Lebensgeschichten und die Arbeitswirklichkeit der beteiligten Länder. What makes work valuable and how do other cultures perceive performance and success? What meaning does work have in our society, and what does it mean to lose it? How is this depicted in other countries and what are the real consequences for the working world in these countries? The global debate WORLD WIDE: WORK connects nine world metropolises with diverse working cultures via live streaming, thereby opening our eyes to the views of others; and a global debate unfolds – with many voices and languages – that points beyond our national discourses. The first event of this debate series “WORLD WIDE: WORK” takes place on 19th January, 2014. Experts and audiences will debate these issues in Beijing, Munich and Johannesburg. The short films “Last Train Home”, “Empire of Dust” and “Land Ahoy” offer insight into personal life stories and the realities of work in the participating countries. 2014.1-4 | 1110
  7. 7. 25.01MEDIEN MEDIA 媒 体 文化新闻学研讨班的灵感来自德国柏林电影节的学 生电影班,由曾经参与该电影班的香港资深文化 记 者Vivienne Chow与 非 盈 利 组 织 艺 术 及 古 迹 资 料 研 究有限公司发起,并得到香港歌德学院支持,于2014 年1月展开。研讨班内容包括文化新闻学大师班(CJC Masterclass)——由知名文化界人士分享经验及心得,以 及5月举行的文化新闻学精英计划(CJC Fellowship),参 加者有机会于香港巴塞尔艺术展期间,在本地及海外资深 文化记者及评论员的指导下进行报道及出版工作。首场活 动于1月25日在香港歌德学院举行,题为“香港媒体界艺 术评论和文化报道”。更多专门针对电影、音乐以及戏剧 评论的活动将在2月、3月和4月开展。 Das Programm „Talent Press“ bietet acht jungen Journalisten und Filmkritikern aus aller Welt jedes Jahr die Möglichkeit, beim Internationalen Filmfestival in Berlin dabei zu sein und darüber zu berichten. Dadurch angeregt hat Vivienne Chow, einst selbst Teilnehmerin des Berlinale Programms, in Zusammenarbeit mit der Organisation „Arts in Heritage Research“ eine neue Initiative für junge Hongkonger Journalisten ins Leben gerufen: den Cultural Journalism Campus. Das Programm wendet sich an fortgeschrittene Studenten der Fachbereiche Journalismus, Kommunikation, Kunst und junge Journalisten und Kritiker und umfasst eine Reihe von Vorträgen und Diskussionen von und mit Persönlichkeiten des Hongkonger Kulturlebens. Zehn ausgewählte Teilnehmer haben die Möglichkeit, im Mai 2014 an der diesjährigen „Art Basel“ in Hongkong teilzunehmen und dort journalistisch zu arbeiten. Der erste Vortrag des Programms („Kunstkritik und Kulturjournalismus in den Hongkonger Medien – eine Bestandsaufnahme“) findet am 25. Januar im Goethe-Institut Hongkong statt. Weitere Veranstaltungen im Februar, März und April gehen speziell auf die Bereiche Film-, Musik- und Theaterkritik ein. Anon-profit education initiative put forward by Hong Kong veteran journalist Vivienne Chow and non-profit organization Arts in Heritage Research (AHR), Cultural Journalism Campus (CJC) got its inspiration from the “Berlinale Talent Press” and aims to scout and train young cultural journalists and critics. Inaugurated in January 2014, the project starts with a series of master classes featuring renowned cultural figures and concludes with a CJC Fellowship at the “Art Basel” Hong Kong in May 2014. Students majoring in journalism and communications, cultural studies, fine arts, as well as young journalists are invited to attend the sessions. The first master class “Art Criticism, Cultural Journalism & the Hong Kong Media Landscape” takes place on January 25, 2014 at the Black Box Studio of Goethe-Institut Hongkong, a collaborator in the project. The other master classes from February to May include topics on film, visual arts and performing arts. It is also expected to continue in 2015. 文化新闻学研讨班 CULTURAL JOURNALISM CAMPUS 主办:香港歌德学院 合作伙伴:艺术及古迹资料研究有限公司 时间:2014年1月25日 地点:香港歌德学院(香港湾仔港湾道2号香港艺术中心14楼) Veranstalter/Organizer: Goethe-Institut Hongkong Partner: Arts in Heritage Research Limited Zeit/Time: 25.01.2014 Ort/Venue: Goethe-Institut Hongkong (14/F HK Arts Centre 2, Harbour Road, Wanchai, Hong Kong) 请参考网站获取更多信息: Bitte besuchen Sie die Webseite für weitere Informationen: Please visit the website for further information: www.goethe.de/hongkong 2014.1-4 | 13
  8. 8. 现代学院 THE MODERN ACADEMY 主办:香港创乐团,香港歌德学院 时间:2014年1月 地点:香港 Veranstalter/Organizer: Hong Kong New Music Ensemble, Goethe-Institut Hongkong Zeit/Time: 01.2014 Ort/Location: Hongkong 请参考网站获取更多信息: Bitte besuchen Sie die Webseite für weitere Informationen: Please visit the website for further information: www.goethe.de/hongkong 01 由香港创乐团主办的现代学院为密集式演奏训练课程, 着重提升高程度学员及专业青年乐手的演奏技巧, 以及他们对二十世纪末和二十一世纪音乐的鉴赏能力。首 届现代学院于2014年1月在香港举行。三十位来自内地、 香港和海外的青年弦乐手、打击乐手、指挥及音响设计师 有机会与世界级名师一同演奏和学习现代音乐大师级作品 及新作品。现代音乐是香港歌德学院的重点项目之一,因 此香港歌德学院很高兴能通过与2014年第一届现代学院合 作现代学院合作,邀请来自德国汉堡的鸣声弦乐团作导师 以及举办两场公开演出音乐会的形式,支持和加强珠三角 地区现代音乐的发展。有兴趣参加2015年现代学院的中国 内地学生及专业青年乐手参考网站: cargocollective.com/hknme# 3 - 9 - 1 - 14 -The-Modern- Academy。 Die „Modern Academy“ ist ein Intensivkurs für Neue Musik, für den sich junge Musiker und Musikstudenten bewerben können. Die erste Akademie findet im Januar 2014 statt. Über dreißig junge Streicher, Perkussionisten, Dirigenten und Tontechniker aus Hongkong, Festland-China und verschiedenen Ländern werden eine Woche lang intensiv mit international erstklassigen Mentoren an Meisterwerken der neuen Musik arbeiten. Die Unterrichtsstunden, Workshops und Proben finden in einem Ausbildungszentrum am Stadtrand von Hongkong statt, wo die jungen Musiker auch untergebracht sind. Die Akademie ist eine Initiative des Hong Kong New Music Ensemble und des Goethe-Instituts Hongkong. Auf Einladung des Instituts nehmen die Mitglieder des renommierten Hamburger Ensemble Ensemble „Resonanz“ an der Akademie als Mentoren teil und geben zwei öffentliche Konzerte. Interessenten können sich über die zweite Akademie 2015 informieren unter: cargocollective.com/hknme#3-9-1-14-The-Modern- Academy. The Modern Academy is an intensive course focused on increasing the skills of advanced students and young professional musicians in performance and appreciation of music from the late 20th and 21st centuries. Initiated by the Hong Kong New Music Ensemble, the first Modern Academy takes place in January of 2014. Thirty young string players, percussionists, conductors and sound engineers from Hong Kong, Mainland China and overseas are given the opportunity to work alongside world-class mentors to study modern masterpieces and new works in an intensive training camp in the countryside, where they work together in daily workshops, lessons and rehearsals. With contemporary music being one of its programme focuses, Goethe-Institut Hongkong supports this new initiative and has invited Ensemble “Resonanz” from Hamburg to teach and perform in two public concerts in the inaugural Modern Academy. Interested parties are welcome to join in the next Modern Academy in 2015. Details: cargocollective.com/hknme#3-9-1-14-The-Modern- Academy. 2014.1-4 | 15 音 乐MUSICMUSIK
  9. 9. 2014.1-4 | 17 歌德开放空间II —— 9平米美术馆 GOETHE OPEN SPACE II 2013/2014 – DAS 9M²-MUSEUM GOETHE OPEN SPACE II 2013/2014 – 9M²-MUSEUM 主办:德国驻上海总领事馆文化教育处 Veranstalter: Abteilung Kultur und Bildung des Deutschen Generalkonsulat Shanghai Organizer: Department for Culture and Education (DCAE) of the General Consulate of the Federal Republic of Germany in Shanghai 更多项目信息请见: Mehr Informationen zu den Ausstellungen und Diskussionen finden Sie unter: Please find more information about the projects online under: www.goethe.de/shanghai Über das „9m²-Museum“ Mit der Einladung der Abteilung Kultur und Bildung des Deutschen Generalkonsulat Shanghai macht die unabhängige Kuratorin Zhang Bing das 9m²- Museum zu einem besonderen Projekt des Goethe Open Space 2013/2014. Das 9m²-Museum stellt das Gegenstück zur rapiden Ausdehnung von Kunstmuseen in Bezug auf Anzahl, Größe u.a. in der heutigen Zeit dar. Die gesellschaftliche Rolle der offiziellen Museen hört nicht auf sich zu verändern und die Zahl der privaten Galerien wird nicht aufhören zu wachsen. China betritt offiziell das Zeitalter der Kunstmuseen und die Museen werden zu einem Phänomen. In diesem Phänomen sind die Politik, das Kapital und die Kunstmuseen miteinander verwoben und die Rolle, die die Kunst darin spielt, impliziert eine bedeutungsvolle Tiefe. Der unaufhörlich expandierende Raum der Museen lässt einen Teil der Künstler während der Darstellung und den Ausstellungen von den Bedingungen des Raumes selbst abhängig werden. Wie wird eine Ausstellung in einem nur 9m² großen Raum aufgebaut, wie geht man mit der Beziehung zwischen Werk und Raum um und wie drückt der Künstler seine innere Spannung auf einer Fläche von nur 9m² aus? Grenzt der 9m²-Raum den Künstler ein oder regt er ihn zur Kreativität an? Das 9m²- Museum macht es zur Bedingung, dass der Künstler sich seinen bisherigen Ausstellungserfahrungen entledigt und die gegenseitige Beziehung zwischen den künstlerischen Werken und der Ausstellung, zwischen der Ausstellung und dem Raum und zwischen dem Raum und dem Kunstsystem neu entdeckt. Über Goethe Open Space Der Goethe Open Space ist ein Projekt der Abteilung Kultur und Bildung des Deutschen Generalkonsulats Shanghai, das in jedem Jahr für einen Zeitraum von sechs Monaten stattfindet. Es zielt zum einen darauf, jungen aufstrebenden Künstlern einen Raum zur Verfügung zu stellen, in dem sie Ihre Denk- und Arbeitsweise darstellen können und zum anderen darauf, den Dialog zwischen Deutschland und China im Bereich der zeitgenössischen darstellenden Kunst zu stimulieren. Die momentane Ausstellungsreihe „9m²-Museum“ umfasst die Gruppenausstellung von 10 chinesischen jüngeren Künstlern „Das Wohnzimmer“, sowie „Nichts“ von Ni Youyu, „Das unbestimmt Grenzenlose“ von Wang Sishun und „Gesellschaftliche Meditation – Der gute Mensch von Sezuan“ des Museum of Unknown. Es folgt die letzte Ausstellung der Reihe: „Zeitalter der Bildschirme - Fortsetzung“ von aaaJiao. Die Multimedia- Ausstellung zeigt der Künstler aus Shanghai vom 21. Februar bis zum 15. März 2014 im Raum des Goethe Open Space. Die Soloprojekte der Künstler werden aus verschiedenen Perspektiven Richtungen darstellen, in die sich die gegenwärtige Kunst bewegt: Die eigene Konstruktion und Identifizierung der Kunstgalerien des gegenwärtigen Chinas unter der Globalisierung; die Verbindung des Kontextes der traditionellen Kultur und der künstlerischen Gedanken unter dem heutigen sprachlichen Umfeld; der Einbezug interdisziplinärer Kunstpraktiken und der Gesellschaft und die Veränderung der Sprache der Gegenwartskunst unter dem Konstrukt der Informationsgesellschaft. Während der Ausstellung werden Kuratoren, Kritiker, Autoren, Künstler etc. aus China und Deutschland zur Teilnahme an Vorlesungen und Podiumsdiskussionen eingeladen. Soloprojekte: Ni Youyu (15.11.2013 – 05.12.2013) Wang Sishun (12.12.2013 - 03.01.2014) Museum of Unknown (10.01.2014 - 30.01.2014) aaajiao (21.02.2014 - 15.03.2014) BILDENDE KUNST FINE ARTS 艺 术 01-03
  10. 10. 03FINE ARTS 艺 术 01 BILDENDE KUNST艺 术 2014.1-4 | 1918 About 9m²-Museum The 2013/2014 Goethe Open Space art programme presents “9m² -Museum” by independent curator Zoe Zhang Bing following the invitation from the Department for Culture and Education (DCAE) of the General Consulate of the Federal Republic of Germany in Shanghai. The concept of a 9m² museum is proposed as an alternative in order to tackle the current boom of art museum construction currently taking place in China. Under such circumstances, public art museums are witnessing changes in their social roles, and private art museums have flourished in both size and number. China is now heading into an era of the art museum, meaning that art museums have become a phenomenon. In such a context, politics, capitals and art museums are all closely connected to art, and play an interestingly significant role among them. Increasingly expanding museum space, in some cases, has led to an excessive dependency on good space conditions when artists want to present their exhibitions. Given this situation, we have started to wonder how artists would deal with a gallery covering only 9 square meters. How should they tackle the proportional relations between the volume of their work and the space? How should they maintain and manifest the aesthetic tension of their work? Is a 9m²-museum a restriction or an interesting challenge? The 9m²-Museum is perhaps an opportunity for artists to withdraw from their previous experience of exhibition-making them reconsider the relations between art creation and exhibition, exhibition and space, and space and the art system itself. About Goethe Open Space Goethe Open Space is a project of the Department for Culture and Education (DCAE) of the General Consulate of the Federal Republic of Germany in Shanghai. Each year, the space will be open to present a half-year art-related project. It aims to provide space for young and emerging artists to present their practice and at the same time stimulate the dialogue between China and Germany in the field of contemporary art. In the last few months the “Goethe Open Space II” presented following exhibition projects: group exhibition: “The Living Room”, “Zilch” by Ni Youyu, “9m² -Museum”, “The Indeterminate Boundless” by Wang Sishun and “Social Meditation – The Good Person of Szechwan” by the Museum of the Unknown. The next exhibition “The Screen Generation” by the in Shanghai based artist aaajiao will be shown from the 21st February to the 15th March at the Goethe Open Space. During the exhibition, curators, critics, writers and artists from both China and abroad will be invited to attend project-related lectures and seminars. All these solo projects intend to cast light on the status quo of Chinese contemporary art from the following aspects: self-construction and identity of Chinese contemporary art under the background of cultural globalization; the inheritance of traditional culture and aesthetics in the contemporary context; interdisciplinary art practice and social intervention; the evolution of contemporary art language within an information-based social structure. Solo Projects: Ni Youyu (15.11.2013 – 05.12.2013) Wang Sishun (12.12.2013 - 03.01.2014) Museum of the Unknown (10.01.2014 - 30.01.2014) aaajiao (21.02.2014 - 15.03.2014) 关于《9平米美术馆》 《9平米美术馆》是独立策展人张冰应德国驻上海总领事馆 文化教育处邀请,为歌德开放空间2013/2014年度特别 策划的项目。《9平米美术馆》的概念对应得是今天急速膨 胀的美术馆建设。公立美术馆的社会角色不断发生变化, 私立美术馆的数量与规模正在不断增长。中国正进入一个 美术馆时代,美术馆成为一个现象。在这一现象中,政 治、资本与美术馆联合起来,艺术在其中扮演的角色意味 深长。 不断扩建的场馆空间也让一部分艺术家在呈现与展览作品 的时候过于依赖空间自身的良好条件。如何在一个只有九 平米的空间完成一个展览,如何处理作品与空间的物理比 例关系,在只有九平米的空间,作品如何依然能表达和呈 现出艺术家的美学张力?九平米的空间对于艺术家是限制 还是挑战?九平方米的美术馆需要艺术家抛开已有的展览 经验,重新思考艺术创作与展览的相互关系,展览与空间 的相互关系,空间与艺术系统的相互关系。 关于“歌德开放空间” “歌德开放空间”隶属于德国驻上海总领事馆文化教育处, 每年度开放一次,一次为期六个月。“歌德开放空间”的 目标在于为年轻的新兴艺术家提供一个展示其思想与实践 方式的空间,并促进德国与中国在当代艺术领域的对话。 目前项目框架下已展出的展览有:艺术群展《会客厅》, 倪有鱼个人项目《泡影》,王思顺个人项目《不确定的无 限制者》和未知博物馆《社会冥想——四川好人》。《9平 米美术馆》二月将迎来上海艺术家阿角的个展《屏幕一 代 ——后续》,展览时间为2014年2月21日至3月15日。 以上艺术家的独立项目,将从多个角度呈现中国当代艺术 现状的下列方面:全球文化趋同下中国当代艺术的自我建 构与身份认同;当代语境中传统文化和美学思想的上下文 连接;多学科的艺术实践与社会介入;信息化社会结构下 当代艺术语言的转换。展览期间将邀请策展人、评论家、 作家和艺术家等举办多场讲座与学术讨论会。 个人项目参展艺术家: 倪有鱼(2013年11月15日至2013年12月5日) 王思顺(2013年12月12日至2014年1月3日) 未知博物馆(2014年1月10日至2014年1月30日) 阿角(2014年2月21日至2014年3月15日)
  11. 11. 合作伙伴:蓬蒿剧场 时间:2014年2月27日,14:00-17:00 地点:蓬蒿剧场(北京市东城区东棉花胡同35号) 语言:中英 免费入场 Partner: Penghao Theater Zeit/Time: 27.02.2014, 14:00 - 17:00 Ort/Venue: Penghao Theater (No. 35, Dongmianhua Hutong, Dongcheng District, Beijing) Sprache/Language: Englisch und Chinesisch / English and Chinese Eintritt frei / Free Admission 27.02THEATER THEATRE 戏 剧 如何将已完成的作品在舞台上栩栩如生地展现出来? 如何借助舞台干预手段,将专家引入舞台,植入现 实与虚构之间的灰色地带? “里米尼记录”剧团的联合创始人之一施岱方 · 凯齐目前 正在中国访问并寻求合作机会。2月27日,他将以“论脱 离语境的表演者和被遥控的观众”为题,为北京的戏剧界 同仁做一场关于文献剧的讲座。讲座中,凯齐将展示“里 米尼记录”剧团的最新作品片段并作评论。参与戏剧表 演的有一位哈萨克斯坦钻井工、50个被远程遥控的观众、 100名根据统计标准挑选出的柏林人以及一位印度电话呼 叫中心的员工。 施岱方 · 凯齐曾在不同的背景下执导过多场文献剧、广播 剧和城市开放空间演出。现在,他正在为从圣保罗、班加 罗尔、阿维尼翁和彼得堡等城市创作音频导游。2010年, 他荣获欧洲文化基金会“文化多样性奖”。自2003年起, 施岱方 · 凯齐与海德嘉 · 郝珂和达尼埃 · 崴泽尔一道,以 “里米尼记录”剧团的名义执导戏剧演出。他们的作品致 力于从不同寻常的视角看待现实,2011年,该剧团获得威 尼斯戏剧双年展银狮奖。 Wie bringt man lebendige Ready-Mades auf die Bühne? Wie verpflanzt man Experten mittels theatralischer Interventionen auf eine Bühne und in die Grauzone zwischen Wirklichkeit und Fiktion? Stefan Kaegi, Mitgründer der Theatergruppe „Rimini Protokoll“ ist auf einer Recherchereise für mögliche zukünftige Zusammenarbeiten in China und wird am 27. Februar einen Vortrag „Über dekontextualisierte Performer und ferngesteuerte Zuschauer“ für die Theaterszene in Peking über das Dokumentartheater geben. Kaegi wird kurze Videos über aktuelle Produktionen der Gruppe „Rimini Protokoll“ zeigen und kommentieren - mit kasachischen Ölbohrern, 50 ferngesteuerten Zuschauern, hundert nach statistischen Kriterien ausgewählten Berlinern sowie einem indischen Callcenter-Mitarbeiter. Stefan Kaegi inszenierte in verschiedensten Konstellationen dokumentarische Theaterstücke, Hörspiele und Stadtraumbegehungen. Zurzeit schreibt er neue Audiotouren für Städte von São Paulo bis Bangalore und Avignon bis St. Petersburg. 2010 erhielt er den „Routes Award for Cultural Diversity“ der Europäischen Kulturstiftung. Gemeinsam mit Helgard Haug und Daniel Wetzel inszeniert Kaegi unter dem Label „Rimini Protokoll“, das seit 2003 zusammenarbeitet. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Weiterentwicklung ungewöhnlicher Sichtweisen auf unsere Wirklichkeit. 2011 erhielt „Rimini Protokoll“ den silbernen Löwen der Theater-Biennale von Venedig. How does one stage live ready-mades and transplant experts onto stages as well as into the grey zone between reality and fiction, using documentary materials and theatrical interventions? Stefan Kaegi, Co-Founder of the theatre group “Rimini Protokoll” is on a research trip for possible future cooperation in China. He will give a lecture for theatre makers in Beijing entitled “On decontextualized performers and remote viewers” on February 27th , about the documentary theatre. Kaegi will show and comment on short videos on the recent productions of Rimini Protocoll with Kazakh oil-drillers, 50 remote controlled spectators, 100 statistically chosen Berliners, as well as Indian call centre operators. Stefan Kaegi produces documentary theatre plays, radio shows, and works in the urban environment in a diverse variety of collaborative partnerships. At the moment, he is writing modular site-specific audio tours for the cities of São Paulo, Bangalore, Avignon and St. Petersburg. In 2010, Kaegi was awarded the European Prize for Cultural Diversity. Kaegi has co-produced work with Helgard Haug and Daniel Wetzel since 2003 under the label “Rimini Protokoll”; its purpose is to pry apart the sense of reality and present all its facets from unusual perspectives. Rimini Protokoll was awarded the Silver Lion of the Biennale for the Performing Arts in Venice in 2011. 对话“里米尼记录”剧团 施岱方 · 凯齐讲座 RIMINI-PROTOKOLL IM DIALOG ZUM VORTRAG VON STEFAN KAEGI A DIALOGUE WITH RIMINI-PROTOKOLL A LECTURE BY STEFAN KAEGI 2014.1-4 | 21
  12. 12. 此项目由中央美术学院美术馆主办,获得了歌德学院的支持。 展期:2014年2月28日至4月20日 地点:中央美术学院美术馆(北京市朝阳区花家地南街8号) Ein Projekt des CAFA Art Museums in Partnerschaft mit dem Goethe-Institut China Zeitraum / Exhibition Period: 28.02.-20.04.2014 Ort/Venue: CAFA Art Museum (No. 8, Huajiadi South Ave., Chaoyang District, Beijing) 奥马 · 菲斯特《怀旧》 ——第二届CAFAM双年展 „NOSTALGIA“ VON OMER FAST - 2. CAFAM BIENNALE “NOSTALGIA” BY OMER FAST – THE 2nd CAFAM BIENNALE
  13. 13. 20.04FINE ARTS 艺 术 28.02 BILDENDE KUNST艺 术 The Central Academy of Fine Arts will present the 2nd “CAFAM Biennale” entitled “The Invisible Hand: Curating as a Gesture” in February 2014. The Biennale consists of six independently curated exhibitions. Supported by the Goethe-Institut China, video artist Omer Fast will present “Nostalgia” as part of the section “The Code of The Golden Bough - Economics of Witchcraft, Soul, and Faces”, curated by Hu Danjie. “Nostalgia” is a three-part video installation that builds on Fast’s work from the last decade; it is a palimpsest of voiceover, documentary and cinema that defies conventional narratives, weaving together threads from the past, present and future. The work was inspired by a conversation between Fast and a West African refugee who was seeking asylum in the UK. Asylum seekers often fall back on the content and delivery of their stories to secure their safety, since they have no evidence or witnesses to support them; in “Nostalgia”, the difficulty of conveying “the truth” is brought directly to the forefront. Whilst unravelling the reality of this man’s history, the audience is forced to confront their own prejudices about immigration and the veiled identities of those who seek refuge in foreign lands. Omer Fast, born 1972, lives and works in Berlin. He has had solo exhibitions at several international renowned art museums. His work has also been featured at the “dOCUMENTA (13)” (2012) and numerous biennials and group exhibitions. Die Central Academy of Fine Arts in Peking präsentiert im Februar 2014 die „2nd CAFAM Biennale“ mit dem Titel „The Invisible Hand: Curating as Gesture“ (Die unsichtbare Hand: Kuratieren als Geste). Die Biennale besteht aus sechs unabhängig kuratierten Ausstellungen. Mit Unterstützung des Goethe-Instituts China wird die Arbeit „Nostalgia“ des Videokünstlers Omer Fast präsentiert. Sie ist Teil der Sektion „The Code of the Golden Bough – Economics of Witchcraft, Soul, and Faces“ (Der Code des Goldenen Zweigs – die Ökonomie von Hexerei, Seele und Gesichtern) kuratiert von Hu Danjie. „Nostalgia“ ist eine dreiteilige Videoinstallation, die auf Omer Fasts Arbeiten aus den letzten zehn Jahren aufbaut. Es ist ein Palimpsest aus Voice-Over, Dokumentar- und Kinofilm, das die Grenzen einer konventionellen Erzählung sprengt und inhaltliche Stränge aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verwebt. Die Arbeit wurde von einem Gespräch zwischen Fast und einem Flüchtling aus Westafrika inspiriert, der in Großbritannien Asyl suchte. Asylsuchende erzählen ihre Geschichten oft auf eine Art und Weise, die ihre Sicherheit nicht gefährdet, ohne Beweise oder Zeugenberichte zu liefern, die ihre Geschichte stützen könnten. „Nostalgia“ zeigt sehr direkt, wie schwierig es ist, „die Wahrheit“ zu vermitteln. Das Publikum ist gezwungen, die Wirklichkeit der Geschichte des Mannes zu enträtseln und sich gleichzeitig mit den eigenen Vorurteilen über Immigration und der verschleierten Identitäten jener, die in einem fremden Land Zuflucht suchen, auseinanderzusetzen. Die Arbeit stellt somit eine künstlerische Position zu einem Thema dar, das das Goethe-Institut im diesem Jahr häufig in den Blickpunkt nimmt. Omer Fast, geboren 1972, lebt und arbeitet in Berlin. Er war mit Einzelausstellungen in verschiedenen bekannten Museen der Welt vertreten. Seine Arbeiten wurden auch auf der „dOCUMENTA (13)“ (2012) und zahlreichen Biennalen und Gruppenausstellungen gezeigt. 2014年2月,中央美术学院即将举办第二届“CAFAM 双年展”。本次双年展以“无形的手:策展作为立场” 为主题,包括六个具有独立策展理念的展览。在歌德学院 的支持下,影像艺术家奥马 · 菲斯特的作品《怀旧》将参 与本次双年展中由胡丹洁策划的“《金枝》的密码——巫 术、鬼魂与面孔的经济学”群展。 《怀旧》由奥马 · 菲斯特在过去十年间拍摄的三部分视频 组成。它包含了画外音、纪录片和故事片等元素,超越了 传统的电影叙事范畴,过去、现在和将来在电影情节中融 成一片。拍摄这段视频的灵感来自菲斯特与一位在英国避 难的西非难民的对话:避难者们在讲述自己的过去时,往 往但求自保,不会提供任何与此相关的证据或证词。《怀 旧》用直截了当的方式,展现了还原“事实”的困难性。 观众们将不得不对视频中那个男人所讲述的故事的真实性 进行猜断,在直面自身对移民行为的偏见的同时,去探究 那些在异国他乡避难的人们的身份认同。这部作品也是从 艺术的角度对歌德学院今年所重点关注的话题进行的一次 解读。 奥马 · 菲斯特生于1972年,目前在柏林生活与工作。他 曾在世界各地的多家著名美术馆举办过个展,其作品曾在 2012年第13届卡塞尔文献展和多次双年展及群展中展出。 2014.1-4 | 2524
  14. 14. 后网络艺术 ART POST-INTERNET 01.03 The most pressing condition underlying contemporary culture today - from artistic practice and social theory to quotidian language - may well be the omnipresence of the Internet. Curated by Karen Archey and Robin Peckham, the exhibition “Art Post-Internet” presents an inter-generational group of young European and American artists for whom ubiquitous digital transmission is the norm. The term “post-internet” refers not to a time “after” the Internet, but rather, to an Internet state of mind, as a way to think in the fashion of the network. The exhibition considers issues related to Internet policy, mass clandestine surveillance and data mining, the physicality of the network, theories surrounding posthumanism, radicalized information dispersion, and the open source movement. It includes a concerted selection of video artwork, distributed among various technological formats appropriate to the diverse contexts in which video is produced and consumed today. Die vielleicht wichtigste im Hintergrund wirkende Triebkraft, die die heutige Kultur prägt – von der künstlerischen Praxis und gesellschaftlichen Theorie bis hin zur Alltagssprache – ist die Allgegenwart des Internet. Die von Karen Archey und Robin Peckham kuratierte Ausstellung „Art Post-Internet“ präsentiert einen Überblick über eine Gruppe junger europäischer und amerikanischer Künstler, für die es die Norm ist, ihre Arbeiten mittels digitaler Technologien in Umlauf zu bringen. Der Begriff „Post-Internet“ bezieht sich nicht auf eine Zeit „nach“ dem Internet, sondern eher auf einen vom Internet geprägten Geisteszustand, auf die Gewohnheit, in Begriffen des Netzwerkes zu denken. Die Ausstellung beschäftigt sich mit Fragen der Internet-Politik, mit heimlicher Überwachung in großem Stil und Data-Mining, mit den physischen Aspekten des Netzwerkes, mit Theorien rund um Posthumanismus und radikalisierter Informationsverbreitung sowie der Open-Source- Bewegung. Sie zeigt auch eine Sammlung von Videoarbeiten, die je nach Kontext, in dem Video heute produziert und konsumiert wird, über verschiedenste technologische Formate verteilt sind. 无论是艺术实践、社会理论还是日常语言,影响着当 今文化最重要的潜在力量恐怕就是无所不在的互联 网了。策展人凯伦 · 阿契和岳鸿飞通过展览“后网络艺术” 将欧洲及美国借助数字技术进行创作的一批年轻艺术家介 绍给公众。 “后网络”一词并非对应于某个时间概念,而是一种与互 联网共生的意识形态,一种网络思维方式。展览探讨了互 联网相关政策、大规模秘密监视和数据挖掘、网络的实体 呈现、后人类主义理论、信息扩散的激化和开放源代码运 动等多个话题。它包括一系列技术格式丰富多样的影像艺 术作品,以此展示今日影像制造和消费的多元语境。 主办:尤伦斯当代艺术中心 合作伙伴:北京德国文化中心·歌德学院(中国) Eine Ausstellung des Ullens Center for Contemporary Art in Partnerschaft mit dem Goethe-Institut China An exhibition of the Ullens Center for Contemporary Art in cooperation with the Goethe-Institut China 时间:2014年3月1日至5月11日 地点:尤伦斯当代艺术中心(北京市朝阳区酒仙桥路4号798艺术区) Zeitraum/Date: 01.03.-11.05.2014 Ort/Venue: Ullens Center for Contemporary Art (798 Art District, No. 4 Jiuxianqiao Lu, Chaoyang District, Beijing) 欲知更多信息,请关注: Bitte besuchen Sie folgende Webseiten für weitere Informationen: Please visit the following websites for further information: www.goethe.de/beijing www.ucca.org.cn 参展艺术家及小组包括:AIDS-3D、科里 · 阿肯吉尔、艾 莉莎 · 拜仁伯艾姆、贝尔纳黛特、达拉 · 比恩鲍姆、朱丽 特 · 博纳维奥、尼古拉斯 · 塞卡尔迪、泰勒 · 科伯恩、佩 特拉 · 柯特赖特、西蒙 · 丹尼、亚莉桑德拉 · 杜曼诺维、 哈姆 · 范 · 登 · 多佩尔、艾德 · 弗尼勒斯、卡拉 · 汉高和 马克思 · 彼高夫、GCC、乔什 · 克莱恩、奥利弗 · 拉瑞 克、LuckyPDF、托比亚斯 · 麦迪逊与伊曼纽尔 · 罗瑟提、 马利 · 穆尔、卡佳 · 诺维茨科娃、玛利莎 · 奥尔森、加 科 · 帕拉索、欧德 · 帕利赛、塞思 · 普莱斯、乔恩 · 拉夫 曼、巴尼 · 罗格斯、汉娜 · 萨维特尔、本 · 舒马赫、斯琴 铁木尔、黑特 · 史德耶尔、阿蒂 · 维尔康特、兰斯 · 沃克 林、乔丹 · 沃弗逊。 BILDENDE KUNST FINE ARTS 艺 术 Teilnehmende Künstler und Kollektive / Participating artists and collectives: AIDS-3D, Cory Arcangel, Alisa Baremboym, Bernadette Corporation, Dara Birnbaum, Juliette Bonneviot, Nicolas Ceccaldi, Tyler Coburn, Petra Cortright, Simon Denny, Aleksandra Domanović, Harm van den Dorpel, Ed Fornieles, Calla Henkel and Max Pitegoff, GCC, Josh Kline, Oliver Laric, LuckyPDF, Tobias Madison and Emanuel Rossetti, Marlie Mul, Katja Novitskova, Marisa Olson, Jaakko Pallasvuo, Aude Pariset, Seth Price, Jon Rafman, Bunny Rogers, Hannah Sawtell, Ben Schumacher, Timur Si-Qin, Hito Steyerl, Artie Vierkant, Lance Wakeling, and Jordan Wolfson. 2014.1-4 | 27
  15. 15. 主办:北京德国文化中心 · 歌德学院(中国),尤伦斯当代艺术中心,超城建筑 时间:2014年3月1日,13:00 – 16:00 地点:尤伦斯当代艺术中心(北京市朝阳区酒仙桥路4号798艺术区) 语言:中英 免费入场 嘉宾:车飞(建筑师),曹晓昕(建筑师),李琦(智慧城市研究学者), 史建(作家,策展人),唐克扬(建筑师,策展人),汪民安(哲学家), 王明贤(建筑评论家),朱嘉广(城市规划专家) Veranstalter/Organizer: Goethe-Institut China, Ullens Center for Contemporary Art, CU office Zeit/Time: 01.03.2014, 13:00 – 16:00 Ort/Venue: UCCA (798 Art District, No. 4 Jiuxianqiao Lu, Chaoyang District, Beijing) Sprache/Language: Englisch, Chinesisch / English, Chinese Eintritt frei / Free Admission Gäste/Speakers: Che Fei (architect), Cao Xiaoxin (architect), Li Qi (“smart city” researcher), Shi Jian (writer and curator), Tang Keyang (architect and curator), Wang Min’an (philosopher), Wang Mingxian (architecture critic), Zhu Jiaguang (urban planner) 新书介绍会及论坛 ——北京的社会空间性转型 BUCHVORSTELLUNG & FORUM „SOZIO-RÄUMLICHE TRANSFORMATION PEKINGS“ BOOK LAUNCH & FORUM “SOCIO-SPATIAL TRANSITION OF BEIJING”
  16. 16. 01.03URBAN PLANNING 城市规划 01.03 STADTPLANUNG城市规划 On 1st March 2014 the Goethe-Institut China will be holding a panel discussion on the socio- spatial transformation of Beijing at the UCCA in Beijing. Urban planner and architect Che Fei will discuss his new book there, “The Socio-spatial Transition of Beijing: A Fundamental Concept of City Spaceology”, as well as the latest findings and best practice examples in this field with a panel of seminal philosophers, architects, urban planners and critics. During its evolution from an imperial capital to the capital of a people’s republic, Beijing has undergone tremendous upheavals against a backdrop of radical and far-reaching changes in the relationship between society and space. Puzzling out the structural factors that are ushering in this transition will not only help in understanding and reflecting on the spatial revolutions this city has been through over the past one hundred years, but will also open up hitherto undiscovered potential for future urban planning. In his new book, Che Fei sets forth an innovative theory of the uses of urban space, pinpointing the internal factors that have determined Beijing’s socio-spatial development from the late Qing dynasty to the present day. Che Fei is the head architect of the Beijing architecture firm CU Office. His essays are published in various architecture magazines. His first book, “Concussion”, came out in 2009. Am 1. März 2014 findet im UCCA in Peking ein vom Goethe-Institut China organisiertes Podiumsgespräch über die sozio-räumliche Transformation Pekings statt. Zu diesem Anlass wird auch das neue Buch gleichen Titels des Stadtplaners und Architekten Che Fei vorgestellt. Während dieses Podiumsgesprächs wird Autor Che Fei mit einigen bedeutenden Philosophen, Architekten, Stadtplanern und Kritikern über die Umgestaltung Pekings diskutieren und neueste Erkenntnisse sowie Best Practice-Beispiele auf diesem Gebiet präsentieren. 2014年3月1日,在北京尤伦斯当代艺术中心将举行由 歌德学院主办的论坛“北京的社会空间性转型”,该 论坛同时会发布城市学者与建筑师车飞的同名新书。在论 坛上,车飞将与当代重要的哲学家、建筑师、城市规划者 和批评家们共同探讨北京的社会空间转型,并分享彼此领 域的最新思考与成果。 从封建社会时期的帝都到今天人民共和国时代的首都,北 京经历了翻天覆地的变化,在这种变化的背后是中国社会 与空间关系的种种剧烈的震荡与转型。解码这种转型内在 的结构性因素,不仅有助于人们理解和反思这座城市在过 去一百年内默默发生的空间革命,也有助于人们构想这座 城市未来的可能性。著名的城市学者与建筑师车飞的新书 《北京的社会空间性转型——一个城市空间学基本概念》 开拓性地创建了全新的城市空间理论,它解码了北京城自 清末至今天的社会空间性转型发展的内在基因。这部著作 成为中国近三十年来一部系统性的社会空间性城市理论。 车飞为超城建筑事务所的首席建筑师,他的论文发表在多 个业内期刊上。2009年,车飞出版了首部个人著作《震 荡》。 In seiner Entwicklung von der kaiserlichen Hauptstadt zur Hauptstadt der Volksrepublik hat Peking enorme Veränderungen durchlaufen. Diese Veränderungen finden vor dem Hintergrund radikaler, tief greifender Veränderungen in der Beziehung zwischen Gesellschaft und Raum statt. Die Entschlüsselung der strukturellen Faktoren, die diesen Wandel bewirken, hilft nicht nur, die räumlichen Revolutionen der letzten hundert Jahre in dieser Stadt zu verstehen und zu reflektieren, sondern eröffnet auch ungekannte Möglichkeiten für die Stadtplanung der Zukunft. In seinem neuen Buch „The Socio-spatial transition of Beijing – A Fundamental Concept of City Spaceology” liefert Che Fei eine innovative Theorie des Stadtraums. Darin identifiziert er jene inneren Faktoren, die die sozio-räumliche Entwicklung Pekings seit der Spätphase der Qing-Dynastie bis heute bestimmen. Che Fei ist leitender Architekt des Pekinger Architekturbüros CU Office. Seine Aufsätze erschienen in verschiedenen Architekturmagazinen. 2009 veröffentlichte er sein erstes Buch, „Concussion“. 2014.1-4 | 3130
  17. 17. 3D打印 —— 歌德学院(中国)图书馆系列活动 3D-DRUCKEN - EINE VERANSTALTUNGSSERIE DER BIBLIOTHEK DES GOETHE-INSTITUTS CHINA 3D PRINTING - A SERIES OF EVENTS ORGANIZED BY THE LIBRARY OF THE GOETHE-INSTITUT CHINA 地点:歌德学院(中国)图书馆(北京市海淀区丹棱街16号海兴大厦C座一层北门) Ort/Venue: Bibliothek des Goethe-Instituts China (Haixing Building C, Danling Str. Nr. 16, Zhong Guan Cun, Haidian District, Beijing) 免费入场 / Eintritt frei / Free Admission 开幕活动 时间:2014年3月4日至3月8日,13:00 – 19:00 3D打印对外开放 从2014年3月11日起,所有对3D打印感兴趣的读者都可以把设计好的文档带来歌德学院图书馆打印,我们同时会提供如何使用3D打印机 制作和加工印刷品的讲解。希望参加讲解或进行打印的读者,请提前发邮件至 bibliothek@peking.goethe.org 报名登记。 03 The focus of a series of events organized by the Goethe–Institut’s library is the theme of design. “More and more designers in Germany are using 3D printers to help them with their models and product studies, but the device is not simply a magic box for everyone. Also, the debate surrounding the artistic approach raised by this new technology has yet to get off the ground.” commented Iris Brown, a freelance journalist in Berlin. Together with the design department of the Central Academy of Fine Arts, we will try to clarify these and other questions and provide our own 3D printer. For more information, please visit our website: www.goethe.de/peking/3d-drucker. DESIGN DESIGN 设 计 Ein aktuelles Designthema steht im Mittelpunkt einer Serie von Veranstaltungen der Bibliothek des Goethe-Instituts. „3D-Drucker helfen auch in Deutschland immer mehr Designern bei Modellbau und Produktstudien, sind aber keine Zauberkisten für jedermann. Und auch die künstlerische Auseinandersetzung mit der neuen Technik steht noch aus.“ kommentiert Iris Braun, freie Journalistin in Berlin. Mit der Designabteilung der Zentralen Akademie für Bildende Kunst werden wir versuchen, diese und andere Fragen zu klären und stellen unseren 3D- Drucker zur Verfügung. Bitte besuchen Sie unsere Webseite für weitere Informationen: www.goethe.de/peking/3d-drucker. 歌德学院图书馆以时下一个设计话题为主题推出一系 列活动。 “在德国,越来越多设计师在建模和产品研究方面得到了 3D打印机的帮助,但它并不是在各个领域都发挥着神奇 功效,在艺术创作方面这项新技术仍未能被充分利用。” 柏林自由记者伊丽斯 · 布朗恩这样评论。 Veranstaltungen zum 3D-Drucken / Events for 3D Printing Zeit/Time: 04-08.03.2014, 13:00 – 19:00 3D-Drucken für Alle / 3D Printing for all Ab dem 11. März 2014 haben Interessierte die Möglichkeit, ihre mitgebrachten Daten während den ausgeschriebenen Öffnungszeiten auszudrucken. Einführungen zum Herstellen und Bearbeiten von Druckdateien werden ebenfalls angeboten. Wir bitten um eine Voranmeldung per E-Mail an bibliothek@peking.goethe.org. Starting 11th March, interested persons have the opportunity to print data brought with them during opening hours. Instructions on how to manufacture and handle the printed files are also available. We ask you to register by e -mail to bibliothek@peking.goethe.org. 针对这个话题,我们将提供馆内的3D打印机,与中央美 术学院的设计系共同探讨。 关于活动的更多信息请见网页: www.goethe.de/peking/3d-drucker 2014.1-4 | 33
  18. 18. 工作坊 合作伙伴:中国美术学院跨媒体艺术学院 时间:2014年3月10日至21日 地点:中国美术学院 凭邀请参与 讲座 时间:2014年3月15日 地点:北京 主讲人:哈伦 · 法罗基 免费入场 请访问网站获取具体信息: www.goethe.de/beijing “关于劳动的长镜头”工作坊 WORKSHOP „EINE EINSTELLUNG ZUR ARBEIT“ WORKSHOP “LABOUR IN A SINGLE SHOT” Workshop Partner: School of Intermedia Art Zeit/Time: 10-21.03.2014 Ort/Venue: China Academy of Art Auf Einladung / Invitation only Vortrag/Lecture Zeit/Time: 15.03.2014 Ort/Venue: Beijing Gastsprecher/Speaker: Harun Farocki Eintritt frei. Bitte besuchen Sie unsere Webseiten für weitere Informationen: Free Admission. Please visit our homepage for further information: www.goethe.de/peking “早先的电影告诉人们:动感世界里的每一个细节都值得去捕捉和谛视。” ——安特耶 · 艾曼、哈伦 · 法罗基 „Die frühen Filme sagten: jedes Detail der bewegten Welt ist es wert, festgehalten und betrachtet zu werden.“ – Antje Ehmann & Harun Farocki “These early films said: every detail of the moving world is worth considering and capturing.” – Antje Ehmann & Harun Farocki
  19. 19. FILM FILM电 影 电 影 „Eine Einstellung zur Arbeit“ ist ein Projekt, das 2011 von Antje Ehmann und Harun Farocki initiiert wurde. Bisher haben Workshops in 15 Städten weltweit stattgefunden, in denen Videos mit einer Länge von ein bis zwei Minuten produziert wurden, aufgenommen in einer einzigen Einstellung und ohne Schnitt. Der Untersuchungsgegenstand war stets die „Arbeit“. Im März 2014 wird dieses Projekt in Kooperation mit dem Goethe-Institut und School of Intermedia Art der China Academy of Art erstmals in China durchgeführt. Filmemacher, Studenten und Künstler werden an dem Workshop teilnehmen. „Spielfilme zeigen immer nur den letzten Handgriff einer Tätigkeit […]. Unser Projekt verfolgt eine Gegenstrategie zu dieser Flüchtigkeit, die momentan in der Medienwelt herrscht,“ erzählte Ehmann in einem Interview. Zum Ziel des Workshops erklärte Farocki: „Es geht darum, den Wert und die Möglichkeiten einer Einstellung zu begreifen. Was gibt es in der Einstellung zu sehen? Hat sie eine Entwicklung? Gibt es Umschwünge? Die Leute lernen etwas über das Filmemachen. Das zweite Ziel ist, die entstehende Vielfalt und Qualität zu sammeln und auszustellen.“ Die produzierten Videos werden im Netzkatalog www.eine-einstellung-zur-arbeit.net präsentiert. Seit 2013 gibt es auch eine Serie von Ausstellungen, in denen die ausgewählten Resultate der Workshops in einem erweiterten Kontext gezeigt werden. Die Kuratorin, Autorin und Künstlerin Antje Ehmann und der Autor, Filmemacher und Videokünstler Harun Farocki leben und arbeiten in Berlin. Für das Goethe-Institut China setzt die Veranstaltung die umfangreichen Reflexionen zum Thema des „Kapitals“ und der modernen Arbeitswelt fort. “Labour in a Single Shot” is a project that Antje Ehmann and Harun Farocki started in 2011. They have since initiated workshops in 15 cities worldwide, in which videos of 1-2 minutes have been produced, all done in a single shot, without cuts. The object of investigation has always been the concept of “work”. In cooperation with the Goethe-Institut China and School of Intermedia Art of the China Academy of Art, this project will be first introduced in China in March 2014. Filmmakers, students and artists will participate in the workshop. “Feature films always show only the final hand movement of a task […]. Our project pursues a counterstrategy to this fleetingness that presently dominates in the media world,” Ehmann said in an interview. To the question: “What is the objective of your workshop?” Farocki answered, “It’s about grasping the value and possibilities of one shot. What can be seen in the shot? Does it have a plot? Are there turnarounds? The people then learn something about filmmaking. The second objective is to compile and exhibit the diversity and quality that is produced.” The videos produced are presented on the website www.labour-in-a-single-shot.net. Since 2013, there has been a series of exhibitions that show selected workshop and how they result in a larger context. The curator, writer and artist Antje Ehmann and the author, filmmaker and video artist Harun Farocki both live and work in Berlin. For the Goethe-Institut China, this event continues the extensive reflections on the theme of "capital" and the current work scene. “关关于劳动的长镜头”是一个由安特耶 · 艾曼和哈 伦 · 法罗基于2011年共同发起的工作坊项目。迄 今为止,该项目已在全世界十五个不同城市举办。活动内 容是为以“劳动”为题,拍摄和制作时长为1到2分钟不 等的短片,影片由一个长镜头一气呵成,不做任何剪辑。 2014年3月,该项目将携手歌德学院与中国美术学院跨 媒体艺术学院首次在中国举办活动,邀请对象为电影制作 人、学生及艺术家。 “剧情片展现的往往只是一个活动的最后一步操作……时 下的媒体领域充斥着一种浮光掠影般的仓促,而我们在 项目中则奉行一种截然相反的工作策略。”艾曼在一次采 访中如是说。在谈到举办工作坊目的时,法罗基介绍说, “我们探讨的重点是如何去理解一个镜头的价值及其蕴含 的各种可能性。一个镜头呈现了什么?它所呈现的东西有 着怎样的发展?其中是否包含了某些急遽性的转折?人们 将从中学习到关于影片制作的一些东西;其次,汇集和展 示新出现的各种多元化、高质量的短片也是工作坊的另外 一个目的。” 活 动 期 间 的 创 作 成 果 将 在“关 于 劳 动 的 镜 头” 网 站 (www.labour-in-a-single-shot.net)上进行集中展示。自 2013年以来,工作坊还举办了一系列展览,以不同策展形 式展出工作坊作品精萃。 安特耶 · 艾曼的身份为策展人、作家和艺术家,哈伦 · 法 罗基兼导演与录像艺术家于一身,二人都长期在柏林工作 和生活。 围绕“资本”和现代劳动世界这一主题,歌德学院(中 国)曾举办系列活动进行深入探讨,此次的工作坊项目可 说是上述思考的一个延续。 21.0310.03 2014.1-4 | 3736
  20. 20. 04 时间:2014年4月 地点:青岛、上海和南京 Zeit/Time: April 2014 Orte/Locations: Qingdao, Shanghai, Nanjing 欲知更多信息,请访问以下网站: Bitte besuchen Sie folgende Webseiten für weitere Informationen: Please visit the following websites for further information: blog.goethe.de/hierkommtdeutsch www.goethe.de/china/lipdub 中德语言年 德国MESSER乐队演唱会和LIPDUB竞赛 DEUTSCH-CHINESISCHES SPRACHENJAHR KONZERT UND LIPDUB-WETTBEWERB MIT „MESSER“ GERMAN-CHINESE LANGUAGE YEAR CONCERT AND LIPDUB-COMPETITION WITH “MESSER” Since the release of their debut album, “Im Schwinde”, in May of 2012, the band MESSER has been garnering considerable recognition in the media; now, their most recent work, “Die Unsichtbaren” (The Invisibles), is bringing these four guys from Münster even more acclaim from newspaper feature pages and the music press. Interpretations of MESSER’s sometimes sombre and brutal sounds range from punk to a kind of post- pop, and according to “Zeit Online”, after listening to MESSER’s 2013 offering, “every Wagnerian opera sounds like a nursery rhyme”. The band, founded in 2010 with Hendrik Otremba (vocals), Pascal Wagner (guitar), Bastian Ottenhus (bass and vocals) and Philipp Wulf (drums), sees itself first and foremost as a live band. Therefore, “Die Unsichtbaren” should not just be appreciated as a recording. At the start of its second tour, “Hier kommt Deutsch – Lai Deyu ba!” (“Here Comes German”), the Goethe- Institut is inviting MESSER to China to give three concerts and three workshops as part of the “German-Chinese Language Year”. The band is also providing the song “Neonlicht” for the nationwide LipDub-Competition, which can be performed with a lip-synched video. Bereits mit ihrem erst im Mai 2012 veröffentlichten Debütalbum „Im Schwindel“ erhielt die Band MESSER beachtliche Anerkennung in der Medienlandschaft und auch mit ihrem jüngsten Werk „Die Unsichtbaren“ ernten die vier Münsteraner beachtliches Lob aus den Feuilletons und der Musikpresse. Der Interpretationsspielraum des zuweil düsteren und brachialen Sounds von MESSER reicht von Punk bis Post-Pop. Laut „Zeit Online“ klingt bei einer Plattenlänge MESSER „jede Wagner-Oper wie ein Kinderlied“. Das 2010 gegründete Quartett mit Hendrik Otremba (Gesang), Pascal Wagner (Gitarre), Bastian Ottenhus (Bass, Gesang) und Philipp Wulf (Schlagzeug) versteht sich vor allem als eine Live-Band. „Die Unsichtbaren“ sollten nicht nur auf Platte spürbar sein. Zum Auftakt der zweiten Bustour „Hier kommt Deutsch – Lai Deyu ba!“ lädt das Goethe-Institut China die Band MESSER im Rahmen des „Deutsch- Chinesischen Sprachenjahres“ für drei Konzerte und drei Workshops nach China ein. Zusätzlich stellt die Band den Song „Neonlicht“ für den landesweiten LipDub-Wettbewerb zur Verfügung, der mit einem selbst gedrehten LipDub-Video interpretieren werden soll. 早在2012年5月,MESSER乐队就凭借其首张专辑《晕 眩》获得了媒体界的一致好评。这四位明斯特小伙 的最新专辑《隐形之物》更是令各大报纸的文艺副刊和音 乐专业媒体褒奖。他们时而阴沉、时而粗犷的嗓音,既有 些朋克的味道,也带着点后流行风格。《时代在线》就此 评论道:听过了MESSER乐队2013年的专辑,“瓦格纳的 歌剧再听起来就像儿童歌曲”。 成立于2010年的这支四重唱乐队由歌手亨德里克 · 欧特 雷巴、吉他手帕斯卡尔 · 瓦格纳、贝斯手兼歌手巴斯蒂 安 · 奥腾胡斯和打击乐手菲利普 · 伍尔夫组成。他们将自 己定位为一支现场乐队,这也就不难解释为何《隐形之 物》专辑采用了现场录音,而非事先灌制。 作为第二期“来德语吧!德语大篷车”巴士巡游的揭 幕活动,北京德国文化中心 · 歌德学院(中国)将邀请 MESSER乐队在“中德语言年”期间访问中国,分别举办 三场音乐会和工作坊。此外,乐队还将把他们的歌曲《霓 虹灯》作为全国LipDub竞赛的比赛曲目,你可以自己制作 LipDub视频来对其进行解读。 音乐 & 语言MUSIK & SPRACHE MUSIC & LANGUAGE 2014.1-4 | 39
  21. 21. 影像艺术展映“仰望辽阔天空” LOOKING AT THE BIG SKY 联合主办:歌德学院、布伦瑞克造型艺术学院、杜塞尔多夫艺术学院、 科隆媒体艺术学院、慕尼黑造型艺术学院 策展人:雷娜特 · 布什曼(imai基金会,杜塞尔多夫) 北京站 影像展映和讨论 时间:2014年4月5日,15:00 – 18:00 地点:杂家(北京市东城区旧鼓楼大街豆腐池胡同宏恩观前殿) 主持:郝敬班,杨北辰 有关展览在上海、南京、成都和重庆的具体时间将稍后网站上公布: www.goethe.de/peking Ein Ausstellungsprojekt des Goethe-Instituts in Zusammenarbeit mit: An exhibition project of the Goethe-Institut in cooperation with: Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Kunstakademie Düsseldorf, Kunsthochschule für Medien Köln, Akademie der Bildenden Künste München Kuratorin/Curator: Renate Buschmann, Stiftung imai, Düsseldorf Beijing Vorführung und Diskussion / Screening and Discussion Zeit/Time: 05.04.2014, 15:00 – 18:00 Ort/Venue: zajia lab (Hong En Daoist Temple, Doufuchi Hutong, Dongcheng District, Beijing) Moderation/Host: Hao Jingban, Yang Beichen Die genauen Termine der Veranstaltungen in, Shanghai, Nanjing, Chengdu und Chongqing werden später auf unserer Webseite bekanntgegeben: Updated dates of events in Shanghai, Nanjing, Chengdu and Chongqing will be announced later on our website: www.goethe.de/peking

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