TERESA NEHM UND JULE KADEN03.06.2013MARTIN EMMER & JENS WOLLING (2010)ONLINE-KOMMUNIKATION UND POLITISCHEÖFFENTLICHKEIT
GRUNDGEDANKE:DAS INTERNET SCHAFFT MEHR ÖFFENTLICHKEIT,AUCH FÜR KLEINE THEMENA B E R I S T D A S S O ? ? ?
1. WAS BISHER GESCHAH!"The GII will not only be a metaphor for afunctioning democracy, it will in fact promotethe function...
1.1 GRUNDGEDANKE DEMOKRATIE- Meinung der Öffentlichkeit ist gefragt!- Meinungen austauschen, öffentliche Meinungbilden, Pr...
1.2. KOMMUNIKATION ÜBER MEDIENIST-STAND- Kommunikation über Medien!- ACHTUNG: Gatekeeper-Funktion gestört! ökonomische Gr...
2. BESONDERHEITEN DES INTERNET(THEORETISCH)?
2. BESONDERHEITEN DES INTERNET(THEORETISCH)- egalitärer Zugang- geringer Einfluss journalistischer Gatekeeper- kaum zeitli...
3. FORSCHUNGEmmer & Wolling- Untersuchungsgegenstand:- Rezeption von Onlinemedien- Einsatz zur Kontaktaufnahme- Öffentlich...
4.FESTESTELLUNGEN IN DEN UNTERSUCHUNGENEMMER & WOLLING 2002, LETZTE AKTUALISIERUNG 2006Verstärkt dasInternet diepolitische...
4. FESTSTELLUNGEN IN DEN UNTERSUCHUNGENEMMER & WOLLING 2010TV, Hörfunk undZeitung eher zur polit.InformationInternet alsFr...
4. FESTSTELLUNGEN IN DEN UNTERSUCHUNGEN
4. FESTSTELLUNGEN IN DEN UNTERSUCHUNGEN
WO HOLEN SICH POLITISCH INTERESSIERTE IMINTERNET IHRE INFOS?
5. BISHERIGE UNTERSUCHUNGEN1.Rucht: Genfood (2008)- Thematisierung Online vs. herkömmliche Medien  kaum Unterschiede2.Sch...
6. ZWISCHENERGEBNISSE- Ungenaue Ergebnisse- Prozess der Einflussnahme durch Internet nochnicht abgeschlossen- negative Be...
LITERATUR UND BILDNACHWEISE- Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (2012): Berichtsband zu internet facts 2012-06. Onlineer...
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030613 emmer & wolling online-kommunikation & politische öffentlichkeit

  1. 1. TERESA NEHM UND JULE KADEN03.06.2013MARTIN EMMER & JENS WOLLING (2010)ONLINE-KOMMUNIKATION UND POLITISCHEÖFFENTLICHKEIT
  2. 2. GRUNDGEDANKE:DAS INTERNET SCHAFFT MEHR ÖFFENTLICHKEIT,AUCH FÜR KLEINE THEMENA B E R I S T D A S S O ? ? ?
  3. 3. 1. WAS BISHER GESCHAH!"The GII will not only be a metaphor for afunctioning democracy, it will in fact promotethe functioning of democracy by greatlyenhancing the participation of citizens indecision-making. And it will greatly promote theability of nations to cooperate with each other.I see a new Athenian Age of democracyforged in the fora the GII will create."(Al Gore, Vizepräsident USA, März 1994 bei den Global Information Infrastructure)
  4. 4. 1.1 GRUNDGEDANKE DEMOKRATIE- Meinung der Öffentlichkeit ist gefragt!- Meinungen austauschen, öffentliche Meinungbilden, Probleme erkennen- Bürgerteilnahme ist herrschaftsfrei und intensiv- Transparenz Idealvorstellung von Demokratie, SchwerpunktVALIDIERUNG politischer Entscheidungen
  5. 5. 1.2. KOMMUNIKATION ÜBER MEDIENIST-STAND- Kommunikation über Medien!- ACHTUNG: Gatekeeper-Funktion gestört! ökonomische Gründe- Welche Nachricht bringt Geld?- Welche Partei will man nicht verärgern?- Wem gegenüber muss man freundlich bleiben, weil er immer vieleAnzeigen inseriert?- Weitere Probleme:- ungleicher Diskurs- rationaler Diskurs über Medien wie Zeitung, TV, Hörfunk nichtmöglich- Push-Funktion dieser Medien Internet bietet eine andere Struktur und daher neueMöglichkeiten
  6. 6. 2. BESONDERHEITEN DES INTERNET(THEORETISCH)?
  7. 7. 2. BESONDERHEITEN DES INTERNET(THEORETISCH)- egalitärer Zugang- geringer Einfluss journalistischer Gatekeeper- kaum zeitlich und räumliche Beschränkung-  Internet kann die Themenmonopolisierungdurchbrechen und damit haben auch kleinereInstitute Chancen auf Aufmerksamkeit-  durch die Vielfalt steigt aber auch die Gefahr derFragmentierung der Gesellschaft- Onlineangebote werden bevorzugt vonJournalisten genutzt
  8. 8. 3. FORSCHUNGEmmer & Wolling- Untersuchungsgegenstand:- Rezeption von Onlinemedien- Einsatz zur Kontaktaufnahme- Öffentliche Äußerung zur polit. Partizipation- Befragungswellen von 2001 – 2009 mittels CATI(Computer Administered Telephone Interviewing)http://www.dipity.com/mjemmer/DFG-Projekt-Politische-Online-Kommunikation/#timeline- Schwierigkeiten:- Grundgesamtheit der User- Grundgesamtheit der Plattformen und deren Nutzung
  9. 9. 4.FESTESTELLUNGEN IN DEN UNTERSUCHUNGENEMMER & WOLLING 2002, LETZTE AKTUALISIERUNG 2006Verstärkt dasInternet diepolitischePartizipation derBürger?
  10. 10. 4. FESTSTELLUNGEN IN DEN UNTERSUCHUNGENEMMER & WOLLING 2010TV, Hörfunk undZeitung eher zur polit.InformationInternet alsFreizeitgestaltung(2004), als InfoquelleTendenz steigendNur jeder 6. nutztOnline zum „Politik-Talk“Online wichtig fürWahlkampf•Als Infoquelle &Austausch, Werbeplattformfür PolitikerAnders alsvermutet, zentrale undkanalisierte NutzungFaktoren für pol.Onlinenutzung:- Alter- Bildung- pol. InteresseOffenheit des InternetsfördertBürgerjournalismus
  11. 11. 4. FESTSTELLUNGEN IN DEN UNTERSUCHUNGEN
  12. 12. 4. FESTSTELLUNGEN IN DEN UNTERSUCHUNGEN
  13. 13. WO HOLEN SICH POLITISCH INTERESSIERTE IMINTERNET IHRE INFOS?
  14. 14. 5. BISHERIGE UNTERSUCHUNGEN1.Rucht: Genfood (2008)- Thematisierung Online vs. herkömmliche Medien  kaum Unterschiede2.Schönbach: Themenvielfalt (2005)- Hypothese: Offliner ein breiteres Themenspektrum hätten, da OnlinerPull-Funktion nutzen (fokussierende Nutzung)  allerdings höhere Bildungbei Onlinern, Unterschied also verschwindend gering3.Ho und McLeod (2008): „Wiederbelebung der Schweigespirale“- Menschen äußern sich eher über Homosexualität im anonymenChatroom, als Face-to-Face
  15. 15. 6. ZWISCHENERGEBNISSE- Ungenaue Ergebnisse- Prozess der Einflussnahme durch Internet nochnicht abgeschlossen- negative Befürchtungen noch nicht eingetreten- Zugang zum Internet hat nicht zur Abkehr von Politikthemengeführt- Internet reformiert nicht gleich das pol. System- Ausdifferenzierung vorhanden, aber keine Fragmentierung- Einfluss der Bürger auf Politik gleichbleibend- Dynamik erschwert die Untersuchung- Ideales Untersuchungsdesign noch nicht gefunden
  16. 16. LITERATUR UND BILDNACHWEISE- Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (2012): Berichtsband zu internet facts 2012-06. Onlineerschienen am 23.08.2012. Online verfügbar unter http://www.agof.de/aktuelle-studie.583.de.html, zuletzt aufgerufen am 27.08.2012.- Emmer, Martin & Wolling, Jens (2010): Öffentliche Kommunikation und politische Öffentlichkeit. In:Handbuch Online-Kommunikation. Schweiger, Wolfgang & Beck, Klaus (Hg.). Wiesbaden : VS Verlag fürSozialwissenschaften, S. 36 – 58.- Ho, Shirley S. & McLeod, Douglas M. (2008): Social-Psychological Influences on Opinion Expression inFace-to-Face and Computer-Mediated Communication. In: Communication Research 35 (2), S. 190–207.- Noelle-Neumann, Elisabeth (2001): Die Schweigespirale. Öffentliche Meinung - unsere soziale Haut.6., erw. Neuaufl. München: Langen Müller.- Rucht, Dieter; Yang, Mundo & Zimmermann, Ann (2008): Politische Diskurse im Internet und in Zeitungen.Das Beispiel Genfood. 1. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.- Vowe, Gerhard & Emmer, Martin (2002): Verstärkt das Internet die politische Partizipation derBürger?, 2006 aktulalisiert, online verfügbar http://www.tu-ilmenau.de/fileadmin/media/empk/Projektposter/2002_ME_update2006.pdf.Bilder:- Obama Thank You: http://images.netzwelt.de/articles/obama-facebook-1225894795.jpg, letzter Zugriff31.05.2013- Spiegel Online Artikel werden am häufigsten geteilt:http://cdn.statista.com/images/infografik/normal/infografik_825_Nachrichtenverbreitung_in_sozialen_Netzwerken_n.jpg, letzter Zugriff 30.05.2013- Zugriff auf Webblogs für politische Informationen:http://www.w3b.org/charts/w3b28_weblog_politik.jpg, letzter Zugriff 28.05.2013

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