Zusammenarbeit mit
Grafik Designern.
Tipps für PR-Referenten.
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Präsentation
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•	Evtl. überlassene Materialien zurückgeben
•	Jobtasche aufräumen, ...
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Zusammenarbeit mit Grafik Designern

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Seminar zur Zusammenarbeit von Grafik Designern mit PR-Referenten. Beginnend über Designerauswahl über Briefinggespräch, klassischem Auftragsablauf und Entwurfspräsentation (Stand 2010).

Veröffentlicht in: Design
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Zusammenarbeit mit Grafik Designern

  1. 1. Zusammenarbeit mit Grafik Designern. Tipps für PR-Referenten. M  M Kommunikation und Design
  2. 2.  Die Aufgabe von Grafik Designern Grafik Designer planen und entwerfen bildnerische Darstellungen, die überwiegend mit den Ausdrucks- und Gestaltungsmitteln der Grafik visualisiert werden. Daher gehört die Tätigkeit in den Bereich der Visuellen Kommunikation, also der Gestaltung inhaltlicher Aussagen, die über das Sehen wahrgenommen werden. M  M
  3. 3.  Tätigkeitsmerkmale M  M Der Schwerpunkt liegt im kreativ-schöpferischen Bereich – gefragt ist die Fähigkeit, gestellte Aufgaben geistig zu durchdringen sowie zweckentsprechende Lösungen sachlich und künstlerisch zu entwickeln. Das schöpferische Tun entspringt – im Gegensatz zum freien Künstler – nicht eigenem Impuls, sondern einem Auftrag.
  4. 4. M  M Grafische Gestaltungsleistung In der Regel wird zuerst ein Prototyp erstellt – der Entwurf. Auf seiner Grundlage wird über die Nutzung entschieden und der Auftrag für die Realisierung erteilt. Die Vergütung ist daher dreistufig: Entwurf–Realisierung–Nutzung. Grafik Designer erstellen keine Unikate, sondern Vorlagen für Serienproduktionen.
  5. 5. Wie kommt denn dieses Grafik- Design zu mir? M  M Kommunikation und Design
  6. 6. M  M Designer finden Umschauen • Eigene Ansammlungen z.B. in Schuhkartons • Fachveröffentlichungen • Webportale von Berufsverbänden und Communities • Kollegen fragen Ansehen • Webauftritte • Profile und Broschüren • Mappe • Büro
  7. 7. M  M Designer finden Genauer ansehen Das Büro selbst: • Erfahrungen • Zusammenarbeit • Strukturen Die ersten Jobs: • Briefing • Angebot • Präsentation • Ergebnis
  8. 8. M  M Designer finden Freiberuflich tätige Designer Leben vom Planen und Entwerfen (evtl.e gewerbliche Tätigkeiten ordnen sich je nach Umfang unter). Besonderheiten: • Reduzierte Mehrwertsteuer auf urheberrechtlich Relevantes • Befreiung von Gewerbesteuer und Kammerbeiträgen • Beitritt zur Künstlersozialkasse möglich • In der Regel geringerer Stundensatz als Agenturen.
  9. 9. M  M Designer finden Gewerblich tätige Designer Leben vom Planen, Entwerfen, Herstellen für Dritte und Handel. • Provisionsfähig • Bildung von Kapitalgesellschaften möglich • In der Regel auch Leistungsspektrum im Handel oder in der Produktion
  10. 10. M  M Briefinggespräch Der Kunde und seine Aufgabe • Notwendige (Hintergrund-)Informationen über das Unternehmen und die Aufgabe • Zielgruppe und deren visuelles/atmosphärisches Umfeld • Gestaltungsziel, -wirkung und -aufgabe • Positionierung/Wertigkeit des Produktes, der Dienstlesitung etc.
  11. 11. M  M Briefinggespräch Die Gestaltung • Stilinformationen (Corporate Design/Stilvorgaben, Wünsche, Umfeld/ Branchensprache, Atmosphärisches…) • Objektinformationen (Aufbau, Inhalte, Materialien nach Priorität, Stand und Beschaffenheit, Versionen und Distribution) • Produktionsinformationen selbst oder Designer (Umfang, Format, Farbigkeit, Papier, Buchbinderisches)
  12. 12. M  M Briefinggespräch Die Herstellung und das Drumherum • Auftragsumfang und -abwicklung (Anzahl und Beschaffenheit der Entwürfe, Präsentationsverfahren, Zeitplanung) • Herstellungsweg (Auflagen, Produktionsbetriebe, Versandvorgaben) • Rechtliches (Urheber- und Nutzungsrechte, Eintragungen, Marken- rechte, Rechte Dritter etc.) • Vergütung (Kostenrahmen, Fremdkosten, Angebotsabgabe, Zahlungs- ziele, Provisionen)
  13. 13. M  M Kalkulation Tariflisten • Empfehlungen von Berufsverbänden, bes. AGD-Tarifvertrag (Dreistufigkeit: Entwurf–Realisierung–Nutzung) • Kalkulationssoftware • Etatkalkulator, MFM-Liste etc. Kalkulationsmethoden • Zeitaufwand des Designers + Kosten + Nutzung • Nachkalkulation vergleichbarer Projekte • Riskant: Schätzen – Würfeln – Hoffen • Provisionen auf Fremdkosten (bei Freiberuflern selten)
  14. 14. M  M Kalkulation Preisbindung • Verbindlichkeit wenn angegeben • Abweichungen von 15–20% möglich • Anzeigepflichtige Kostensteigerungen mit Rücktrittsrecht des Kunden • Mehr-/Mindermengen bei Druckereien beachten
  15. 15. M  M Relevante Rechte Urheberrecht • Persönlichkeitsrecht = bleibt beim Verursacher • Weitergabe nicht möglich • Gilt bis 70 Jahre nach dem Tod, vererben möglich • Nennung des Designers möglich, wenn allgemein üblich
  16. 16. M  M Relevante Rechte Urheberrechtlich geschützt wird • persönlich und geistig schöpferisch Erkennbares = Schöpfungshöhe (Text, Bild, inkl. technischer und wissenschaftlicher Darstellung) • Sichtbares (konkret, vollendet und belegbar) • Recht am eigenen Bild • keine Ideen, Stile etc.
  17. 17. M  M Relevante Rechte Nutzungsrecht • Urheber entscheidet über Nutzung/wirtschaftliche Verwertung seiner Werke und kann die Nutzung verkaufen (Lizenzrecht)
  18. 18. M  M Relevante Rechte Nutzungsrechtsstufen • Einfach (Kunde darf nutzen, andere Kunden und der Designer selbst auch. Kunde darf Nutzung nicht weiterveräußern) • Ausschließlich (Exklusivrecht: Nur Kunde darf nutzen und Nutzung einräumen). • Vereinbarungen sind üblich bezüglich - Räumlicher Nutzung - Zeitlicher Nutzung - Inhaltlicher Nutzung (z.B. Objekt oder Auflage)
  19. 19. M  M Relevante Rechte Rechtsverstöße • Veränderung • Heimliche Nutzung (Zeitrahmen, Nachauflagen, andere Objekte) • Plagiat Abwehr • Unterlassung • Schadensersatz • Kenntlichmachung
  20. 20. M  M Relevante Rechte Werkvertrag • Leistungen (z.B. Entwurf) sind zu vergüten, wenn sie fachkundig erbracht sind – auch wenn sie nicht ›gefallen‹ sollten. Lizenzvertrag • Nutzung ist gemäß den Nutzungsvereinbarungen zu vergüten. Wahrnehmungsvertrag • Verwertungsgesellschaften (z.B. Wort oder Bild/Kunst) für Aus- leihe, Kopie. • Künstlersozialkasse (gehört nicht ganz hier hin)
  21. 21. M  M Entwurfsstufen Klassische Arbeitsstufen im Entwurf • Briefinggespräch • Evtl.e Konzeption und Abstimmung • Recherchen im Designbüro • Ideenfindung: ›Blackbox‹, mit dem Thema ›schwanger gehen‹ etc. • Entwurfsphasen: Scribble, Reinlayout o.ä. an einem typischen Objekt • Problementfernung und Entwurfsevaluation im Designbüro • Entwurfsänderung oder Umsetzung an weiteren Objekten
  22. 22. M  M Präsentation • Präsentation mit Handouts, Beamer und Mustern/Dummies • Entwurfsbesprechung mit dem Kunden • Entscheidung des Kunden: »Warum ruft er nicht an?«
  23. 23. M  M Realisierung • Entwurfskorrekturen • Umsetzung: Seitenaufbau, Bildbearbeitung, Diagrammerstellung etc. • Korrekturstadien (Haus- und Autorenkorrekturen) • Druckfreigabe durch den Kunden • Erstellen einer Internet-PDF-Datei für den Kunden • Druckvorlagenerstellung, evtl. Farbproof-Erstellung • Druckform-Freigabe durch Designer oder Kunden anhand eines Formproofs oder einer PDF-Datei • Evtl. Drucküberwachung durch Designer (und Kunde?)
  24. 24. M  M Abschluss • Belege kontrollieren • Evtl. überlassene Materialien zurückgeben • Jobtasche aufräumen, Stundenzettel kontrollieren, Ausgaben erfassen • Auftrag abrechnen • Kunde und Designer bedanken sich gegenseitig und sehen weiteren Projekten mit Freuden entgegen
  25. 25. M  M Kommunikation und Design Toll, dass Sie durchgehalten haben – Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

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