Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung Oktober 2009 – Derzeitiger Kenntnisstand K-ZV-AW
Rechtlicher Hinweis <ul><ul><li>Der Inhalt dieser Präsentation spiegelt den derzeit aktuellem Kenntnisstand zur rechtliche...
Inhalt <ul><ul><li>Grundlagen zum Gesetz </li></ul></ul><ul><ul><li>Auswirkung bei den einzelnen Zielgruppen </li></ul></u...
Inhalt <ul><ul><li>Grundlagen zum Gesetz </li></ul></ul><ul><ul><li>Auswirkung bei den einzelnen Zielgruppen </li></ul></u...
Das Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung <ul><ul><ul><li>Am 10. Juli 2009 erteilte der Bundesrat dem Gesetz zur ver...
Neue Regelungen zum 1. Januar 2010 <ul><ul><ul><li>Alle Aufwendungen die im Wesentlichen ein sozialhilfegleiches Versorgun...
Höchstbeträge für sonstige Vorsorgeaufwendungen <ul><ul><ul><li>  Darstellung Einzelveranlagung; bei Zusammenveranlagung S...
Sonstige Vorsorgeaufwendungen <ul><ul><ul><li>Beiträge für Versicherungen nach §10 Abs. 1 Nr. 3a EStG </li></ul></ul></ul>...
Sonstige Vorsorgeaufwendungen und die Basisversorgung im Alter <ul><ul><ul><li>Seit dem Veranlagungszeitraum 2005 ist zwis...
Absetzbarkeit der KV/PV Beiträge in 2010 <ul><ul><ul><li>Für Familien gilt: Der gezahlte Beitrag für versicherte und unter...
Ermittlung des Abschlagsquotienten <ul><li>Den einzelnen Leistungen werden Punktewerte zugeordnet </li></ul><ul><ul><ul><u...
Ermittlung des absetzbaren Anteils <ul><li>Rechenbeispiel AktiMed® Plus mit Monatsbeitrag 300 Euro </li></ul><ul><ul><ul><...
Absetzbarer Anteil bei AktiMed® Tarifen        -   -  - -   82,6% Heilpraktiker Chefarzt/ 2-Bett Zimmer 1Bett-Z...
Generelle Regelungen zur Absetzbarkeit in 2010 (I) <ul><ul><ul><li>Grundsätzlich gilt, egal ob privat oder gesetzlich vers...
Generelle Regelungen zur Absetzbarkeit in 2010 (II) <ul><ul><ul><li>Nur tatsächlich gezahlte Beiträge können abgesetzt wer...
Generelle Regelungen zur Absetzbarkeit in 2010 (II) Graphische Darstellung Absetzbarer KV-Beitrag BTZ Risikozuschläge V-Va...
Günstigerprüfung auch in 2010 <ul><ul><ul><li>Um mögliche Schlechterstellungen im Vergleich zu dem für das Kalenderjahr 20...
Inhalt <ul><ul><li>Grundlagen zum Gesetz </li></ul></ul><ul><ul><li>Auswirkung bei den einzelnen Zielgruppen </li></ul></u...
Zielgruppe Singles PKV   GKV   Arbeitnehmer / Beamte Selbstständig Familie   Single   Familie   Single   Familie   Single ...
Auswirkungen bei Singles - Arbeitnehmer <ul><li>Absetzbare KV + PV Beiträge bleiben unter der Höchstgrenze von 1.900€, die...
Auswirkungen bei Singles - Selbstständig ohne Günstigerreglung <ul><li>Absetzbare KV + PV Beiträge sind ohne Höchstgrenze ...
Zielgruppe Familien PKV   GKV   Arbeitnehmer / Beamte Selbstständig Familie   Single   Familie   Single   Familie   Single...
Auswirkungen bei Familien - Arbeitnehmer <ul><li>PKV-versicherte Familien mit Kindern profitieren besonders stark vom </li...
Auswirkungen bei Familien - Selbstständig  ohne Günstigerreglung <ul><li>PKV-versicherte Familien mit Kindern profitieren ...
Inhalt <ul><ul><li>Grundlagen zum Gesetz </li></ul></ul><ul><ul><li>Auswirkung bei den einzelnen Zielgruppen </li></ul></u...
Günstigerreglung  bei Singles - Selbstständig <ul><li>Der Beitragsvorteil der PKV für Singles ist trotz BürgerentlG groß. ...
Günstigerreglung bei Familien - Selbstständig  <ul><li>PKV-versicherte Familien mit Kindern profitieren besonders stark vo...
Auswirkung BRE <ul><li>Für den Kunden bleibt die BRE attraktiv und vorteilhaft. </li></ul><ul><li>Mann EAG 50 Jahre, Arbei...
BRE <ul><ul><ul><li>Nur tatsächlich gezahlte Beiträge können im Rahmen des Bürgerentlastungsgesetzes abgesetzt werden. </l...
Steuerliche Auswirkung der BRE - Graphische Darstellung Abzugs- fähiger KV-Beitrag BRE Abzugs- fähiger KV-Beitrag Abzugs- ...
Steuerliche Auswirkung der BRE <ul><ul><ul><li>Fall A  Der abzugsfähige KV-Beitrag vor Abzug der BRE liegt unter der max. ...
Auswirkung V-Variante bei Neuabschluss <ul><li>Die V-Variante kann den Steuervorteil sogar erhöhen. </li></ul><ul><li>Mann...
V-Variante <ul><ul><ul><li>Die V-Variante ist fester Teil des zu zahlenden KV-Beitrags und damit bei Krankheitskostentarif...
Auswirkung von Selbstbehalten <ul><ul><ul><li>Die Beitragsunterschiede von Tarifen mit niedriger bzw. hoher SB werden nive...
Auswirkung der SB im AM-B90 und AM-BS  ohne Berücksichtigung der BRE Änderung: AktiMed Best (Angestellter) 0 € 500 € 1.000...
Inhalt <ul><ul><li>Grundlagen zum Gesetz </li></ul></ul><ul><ul><li>Auswirkung bei den einzelnen Zielgruppen </li></ul></u...
Jetzt für eine gesunde Zukunft sorgen! <ul><ul><ul><li>Jetzt den finanziellen Spielraum nutzen und sofort eine verbesserte...
Chancen bei Singles <ul><li>GKV Mitglieder können die Ersparnisse für  eine Zusatzversicherung nutzen und so die Lücken de...
Chancen bei Singles <ul><ul><ul><li>HKV Bestandskunden können durch den Abschluss bzw. die Erhöhung  der V-Variante profit...
Chancen bei Familien <ul><ul><ul><li>GKV Mitglieder können die Ersparnisse für eine Zusatzversicherung nutzen und so die L...
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Inhalt <ul><ul><li>Grundlagen zum Gesetz </li></ul></ul><ul><ul><li>Auswirkung bei den einzelnen Zielgruppen </li></ul></u...
Datenübermittlungsverfahren bei HKV-Kunden (I) <ul><ul><ul><li>Die Kranken- und Pflegebeiträge sind bei der Einkommensteue...
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    1. 1. Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung Oktober 2009 – Derzeitiger Kenntnisstand K-ZV-AW
    2. 2. Rechtlicher Hinweis <ul><ul><li>Der Inhalt dieser Präsentation spiegelt den derzeit aktuellem Kenntnisstand zur rechtlichen Umsetzung wieder. </li></ul></ul><ul><ul><li>Die sachlich-juristische Klärung der Auslegung  zum Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung (BürgEntlG KV) und der Krankenversicherungsbeitragsanteil-Ermittlungsverordnung (KVBEVO) ist noch nicht abgeschlossen. </li></ul></ul><ul><ul><li>Berechnungsgrundlage für die Beiträge und Zuschüsse in den Beispielen sind die Rechengrößen 2009. Es wird nur die steuerliche Ersparnis aus dem Bürgerentlastungsgesetz berücksichtigt. </li></ul></ul>
    3. 3. Inhalt <ul><ul><li>Grundlagen zum Gesetz </li></ul></ul><ul><ul><li>Auswirkung bei den einzelnen Zielgruppen </li></ul></ul><ul><ul><li>Spezialfälle </li></ul></ul><ul><ul><li>Verkaufsansatz </li></ul></ul><ul><ul><li>Datenübermittlungsverfahren </li></ul></ul>
    4. 4. Inhalt <ul><ul><li>Grundlagen zum Gesetz </li></ul></ul><ul><ul><li>Auswirkung bei den einzelnen Zielgruppen </li></ul></ul><ul><ul><li>Spezialfälle </li></ul></ul><ul><ul><li>Verkaufsansatz </li></ul></ul><ul><ul><li>Datenübermittlungsverfahren </li></ul></ul>
    5. 5. Das Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung <ul><ul><ul><li>Am 10. Juli 2009 erteilte der Bundesrat dem Gesetz zur verbesserten steuerlichen Berücksichtigung von Vorsorgeaufwendungen (Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung) seine Zustimmung. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Das Gesetz wirkt sich zum 1. Januar 2010 für die Versicherten aus. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Der Kern des Gesetzes: Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung können höher als bisher von der Steuer abgesetzt werden. Davon profitieren sowohl privat als auch gesetzlich Versicherte. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Die Entlastung wird bei den Arbeitnehmern i.d.R. sofort ab dem 1. Januar 2010 wirksam. Dies wird durch die unmittelbare Übertragung auf das Lohnsteuerverfahren möglich. Bei Selbstständigen geschieht dies über die Einkommenssteuervorauszahlung. </li></ul></ul></ul>
    6. 6. Neue Regelungen zum 1. Januar 2010 <ul><ul><ul><li>Alle Aufwendungen die im Wesentlichen ein sozialhilfegleiches Versorgungsniveau d.h. eine der gesetzlichen Krankenversicherung* und Pflegeversicherung entsprechende Versorgung absichern, sind als sonstige Vorsorgeaufwendungen in unbegrenzter Höhe absetzbar. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Der absetzbare Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen wird um 400€ erhöht. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Erreichen die Beiträge für ein sozialhilfegleiches Versorgungsniveau die absetzbaren Höchstgrenzen für sonstige Vorsorgeaufwendungen nicht, so sind bis zu diesen Höchstbeträgen auch noch weitere sonstige Vorsorgeaufwendungen steuerlich absetzbar. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>* ohne Krankengeld </li></ul></ul></ul>
    7. 7. Höchstbeträge für sonstige Vorsorgeaufwendungen <ul><ul><ul><li> Darstellung Einzelveranlagung; bei Zusammenveranlagung Summe der jeweiligen Höchstbeträge </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>* Bei Beiträgen die im Wesentlichen ein sozialhilfegleiches Versorgungsniveau absichern. </li></ul></ul></ul></ul>2010 2009 2.800 € 2.400 € 1.500 € 1.900 € Arbeitnehmer / Beamte Selbstständige KV/PPV ohne Grenze* KV/PPV ohne Grenze*
    8. 8. Sonstige Vorsorgeaufwendungen <ul><ul><ul><li>Beiträge für Versicherungen nach §10 Abs. 1 Nr. 3a EStG </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>Arbeitslosenversicherung (AN-Anteil 1,4%) </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>Erwerbs- und Berufsunfähigkeitsversicherungen </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>Kranken- und Pflegeversicherung (auch Zusatzversicherungen) </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>Unfall- und Haftpflichtversicherung </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>Risiko-Lebensversicherung </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>Lebens- und Rentenversicherung (Abschluss vor 01.01.2005) </li></ul></ul></ul></ul>
    9. 9. Sonstige Vorsorgeaufwendungen und die Basisversorgung im Alter <ul><ul><ul><li>Seit dem Veranlagungszeitraum 2005 ist zwischen den Aufwendungen für eine Basisversorgung im Alter und den sonstigen Vorsorgeaufwendungen (u. a. Beiträge zu Kranken-, Pflege-, Unfall-, Haftpflicht-, Arbeitslosen- und Kapitallebensversicherungen) zu unterscheiden. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Die Beiträge zum Aufbau einer Basisversorgung im Alter sind grundsätzlich als Sonderausgaben abziehbar, hierzu gehören insbesondere Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung sowie der berufsständischen Versorgung (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil). </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Quelle: Bundesministerium der Finanzen </li></ul></ul></ul>
    10. 10. Absetzbarkeit der KV/PV Beiträge in 2010 <ul><ul><ul><li>Für Familien gilt: Der gezahlte Beitrag für versicherte und unterhaltsberechtigte Kinder ist im Rahmen der bestehenden Regelung ebenfalls absetzbar! </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Beiträge zur SPV und PPV sind voll absetzbar. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Beiträge zur GKV sind voll absetzbar (4% Abzug bei Krankengeld). </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Der absetzbare Betrag von HKV-Tarifen mit Beitragsanteilen zu Komfortleistungen wird anhand eines Abschlagsquotienten ermittelt. </li></ul></ul></ul>
    11. 11. Ermittlung des Abschlagsquotienten <ul><li>Den einzelnen Leistungen werden Punktewerte zugeordnet </li></ul><ul><ul><ul><ul><li>– Ambulante Basisleistungen 54,60 Punkte </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>– Stationäre Basisleistungen 15,11 Punkte </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>– Zahnärztliche Basisleistungen 9,88 Punkte </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>– Heilpraktiker 1,69 Punkte </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>– Einbettzimmer 3,64 Punkte nicht </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>– Zweibettzimmer oder Chefarzt 9,24 Punkte absetzbar </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>– Kieferorthopädie 0,26 Punkte </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>– Zahnersatz oder Implantatversorgung 5,58 Punkte </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>Gesamtpunktzahl: 100,00 Punkte </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Abschlagsquotient: </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>= Punktesumme nicht absetzbarer Leistungen geteilt durch die Gesamtpunktzahl der Leistungen im jeweiligen Tarif </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Quelle: KVBEVO </li></ul></ul></ul>
    12. 12. Ermittlung des absetzbaren Anteils <ul><li>Rechenbeispiel AktiMed® Plus mit Monatsbeitrag 300 Euro </li></ul><ul><ul><ul><ul><li>– Ambulante Basisleistungen 54,60 Punkte </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>– Stationäre Basisleistungen 15,11 Punkte </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>– Zahnärztliche Basisleistungen 9,88 Punkte </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>– Heilpraktiker 1,69 Punkte </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>– Einbettzimmer 0 Punkte </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>– Zweibettzimmer oder Chefarzt 9,24 Punkte </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>– Kieferorthopädie 0,26 Punkte </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>– Zahnersatz oder Implantatversorgung 5,58 Punkte </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>Gesamtpunktzahl: 96,36 Punkte </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Punktzahl nicht absetzbarer Leistungen: 16,77 Punkte </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Abschlagsquotient: 16,77 geteilt durch 96,36 = 0,174 </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Nicht absetzbarer Monatsbetrag: 0.174 * 300 Euro = 52,20 Euro </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Absetzbarer Monatsbeitrag: 300 - 52,20 = 247,80 Euro </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Absetzbarer Anteil: 247,80 von 300 = 82,6% </li></ul></ul></ul>
    13. 13. Absetzbarer Anteil bei AktiMed® Tarifen        -   - - -   82,6% Heilpraktiker Chefarzt/ 2-Bett Zimmer 1Bett-Zimmer Zahnersatz KFO AktiMed® Plus 79,6% Heilpraktiker Chefarzt/ 2-Bett Zimmer 1-Bett-Zimmer Zahnersatz KFO AktiMed® Best 93,16% Heilpraktiker Chefarzt/ 2-Bett Zimmer 1Bett-Zimmer Zahnersatz KFO AktiMed® Start Absetzbarer Anteil Relevante Leistungen Tarif
    14. 14. Generelle Regelungen zur Absetzbarkeit in 2010 (I) <ul><ul><ul><li>Grundsätzlich gilt, egal ob privat oder gesetzlich versichert, dass nur die Beiträge für ein sozialhilfegleiches Versorgungsniveau absetzbar sind. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Das heißt, dass die Beiträge für sämtliche Zusatzversicherungen und die Beitragsanteile zu Komfortleistungen in HKV Tarifen nicht absetzbar sind. Dementsprechend sind auch die Mehrbeiträge für GKV-Wahltarife nach § 53 SGB V - nicht absetzbar! </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Erreichen die Beiträge für ein sozialhilfegleiches Versorgungsniveau die Höchstgrenze von 1.900 € bzw. 2.800 €* nicht, so können auch die folgenden Beiträge bis zum Erreichen des maßgeblichen Höchstbetrags abgesetzt werden: </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><ul><li>Beiträge für Krankenzusatz- und Pflegezusatzversicherungen </li></ul></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><ul><li>Beitragsanteile zu Komfortleistungen in HKV Tarifen </li></ul></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><ul><li>Mehrbeiträge für GKV-Wahltarife nach § 53 SGB V </li></ul></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><ul><li>Beiträge für Versicherungen nach §10 Abs. 1 Nr. 3a EStG </li></ul></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>* Bei Zusammenveranlagung Summe der Beträge </li></ul></ul></ul></ul>
    15. 15. Generelle Regelungen zur Absetzbarkeit in 2010 (II) <ul><ul><ul><li>Nur tatsächlich gezahlte Beiträge können abgesetzt werden. (d.h. Abzug von AG-Zuschuss zu 100%, Abzug der anrechenbaren BRE bezogen auf den Tarif des Vorjahres). </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Die V-Variante ist fester Teil des zu zahlenden KV-Beitrags und damit bei Krankheitskostentarifen in gleichem Umfang absetzbar. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Risikozuschläge sind zu zahlende Beiträge und in gleichem Umfang absetzbar. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>BTZ aus dem Grundbeitrag (Zahlbeitrag ohne RZ) ist in gleichem Umfang absetzbar. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>SB werden nicht berücksichtigt. </li></ul></ul></ul>
    16. 16. Generelle Regelungen zur Absetzbarkeit in 2010 (II) Graphische Darstellung Absetzbarer KV-Beitrag BTZ Risikozuschläge V-Variante BRE Arbeitgeberzuschuss Mit gleichen Abschlagsfaktor wie beim KV-Beitrag absetzbar Nicht absetzbar Absetzbarer KV-Beitrag (gesamt)
    17. 17. Günstigerprüfung auch in 2010 <ul><ul><ul><li>Um mögliche Schlechterstellungen im Vergleich zu dem für das Kalenderjahr 2004 gewährten Abzugsvolumen zu verhindern, wird weiterhin eine Günstigerprüfung vorgenommen. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Die Prüfung nimmt das Finanzamt automatisch vor. Der Steuerpflichtige muss in seiner Einkommensteuererklärung lediglich die Höhe der von ihm geleisteten sonstigen Vorsorgeaufwendungen angeben. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Die Günstigerregelung wird nur bis einschließlich 2019 gewährt. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Im Jahr 2011 beträgt der maximale Günstigerwert noch 4.701 € und nimmt danach jährlich um 300 € ab (bei Zusammenveranlagung verdoppeln sich die Beträge). </li></ul></ul></ul>
    18. 18. Inhalt <ul><ul><li>Grundlagen zum Gesetz </li></ul></ul><ul><ul><li>Auswirkung bei den einzelnen Zielgruppen </li></ul></ul><ul><ul><li>Spezialfälle </li></ul></ul><ul><ul><li>Verkaufsansatz </li></ul></ul><ul><ul><li>Datenübermittlungsverfahren </li></ul></ul>
    19. 19. Zielgruppe Singles PKV GKV Arbeitnehmer / Beamte Selbstständig Familie Single Familie Single Familie Single Familie Single
    20. 20. Auswirkungen bei Singles - Arbeitnehmer <ul><li>Absetzbare KV + PV Beiträge bleiben unter der Höchstgrenze von 1.900€, die Steuerersparnis ist damit für alle Tarifniveaus identisch. </li></ul><ul><li>Für Singles bleibt die PKV auch weiterhin am preiswertesten. </li></ul><ul><li>Mann EAG 40, Arbeitnehmer, Bruttojahreslohn 60.000 € </li></ul><ul><li>42% Grenzsteuersatz zzgl. 5,5% SolZ, weitere abzugsfähige Vers. nach §10 EStG vorhanden, keine BRE, Beitragssatz GKV 14,9%, SPV 2,2% </li></ul>2.878 EUR 2.266 EUR 1.565 EUR 3.517 EUR Arbeitgeberzuschuss jährlich 79,60% 82,60% 93,16% 96% Absetzbarer KV-Anteil 178 EUR 178 EUR 178 EUR 1.056 EUR Steuerersparnis 400 EUR 400 EUR 400 EUR 2.384 EUR Differenz: Zusätzlich absetzbare Vorsorgeaufwendungen 15 EUR 15 EUR 15 EUR 84 EUR zusätzlich verfügbares Einkommen im Monat 5.757 EUR 4.533 EUR 3.129 EUR 7.541 EUR KV + PV-Beitrag jährlich 1.500 EUR 1.500 EUR 1.500 EUR 1.500 EUR Alt: Sonstige Vorsorgeaufwendungen 1.900 EUR 1.900 EUR 1.900 EUR 3.884 EUR Neu: Sonstige Vorsorgeaufwendungen 1.767 EUR 1.532 EUR 1.372 EUR 3.884 EUR Absetzbarer KV + PV-Beitrag Gesamt AM-B90 AM-P90 AM-S90 GKV Jahr 2010
    21. 21. Auswirkungen bei Singles - Selbstständig ohne Günstigerreglung <ul><li>Absetzbare KV + PV Beiträge sind ohne Höchstgrenze absetzbar. </li></ul><ul><li>Für Singles bleibt hier die PKV auch weiterhin am preiswertesten. </li></ul><ul><li>Beispiel: Mann EAG 40, Selbstständig, Bruttojahreslohn 60.000 € </li></ul><ul><li>42% Grenzsteuersatz zzgl. 5,5% SolZ, weitere abzugsfähige Vers. nach §10 EStG vorhanden, keine BRE, Beitragssatz GKV 14,9%, SPV </li></ul><ul><li>2,2%, OHNE GÜNSTIGERREGELUNG </li></ul>79,60% 82,60% 93,16% 96% Absetzbarer KV-Anteil 994 EUR 621 EUR 239 EUR 2.134 EUR Steuerersparnis 83 EUR 52 EUR 20 EUR 178 EUR zusätzlich verfügbares Einkommen im Monat 2.245 EUR 1.398 EUR 537 EUR 4.879 EUR Differenz: Zusätzlich absetzbare Vorsorgeaufwendungen 5.757 EUR 4.533 EUR 3.129 EUR 7.541 EUR KV + PV-Beitrag inkl. BTZ jährlich 2.400 EUR 2.400 EUR 2.400 EUR 2.400 EUR Alt: Sonstige Vorsorgeaufwendungen 4.645 EUR 3.798 EUR 2.937 EUR 7.279 EUR Neu: Sonstige Vorsorgeaufwendungen 4.645 EUR 3.798 EUR 2.937 EUR 7.279 EUR Absetzbarer KV + PV-Beitrag Gesamt AM-B90 AM-P90 AM-S90 GKV Jahr 2010 
    22. 22. Zielgruppe Familien PKV GKV Arbeitnehmer / Beamte Selbstständig Familie Single Familie Single Familie Single Familie Single
    23. 23. Auswirkungen bei Familien - Arbeitnehmer <ul><li>PKV-versicherte Familien mit Kindern profitieren besonders stark vom </li></ul><ul><li>BürgEntlG, da nun die Beiträge für die gesamte Familie absetzbar sind. </li></ul><ul><li>Beispiel: Mann EAG 40, Frau EAG 38 mit 2 Kindern, Arbeitnehmer, Bruttojahreslohn 60.000 € </li></ul><ul><li>30% Grenzsteuersatz zzgl. 5,5% SolZ, weitere abzugsfähige Vers. nach § 10 EStG vorhanden, keine BRE, Beitragssatz GKV 14,9%, SPV </li></ul><ul><li>1,95%, Frau ohne Einkommen </li></ul>79,60% 82,60% 93,16% 96% Absetzbarer KV-Anteil 2.086 EUR 1.431 EUR 980 EUR 280 EUR Steuerersparnis 6.954 EUR 4.521 EUR 3.094 EUR 884 EUR Differenz: Zusätzlich absetzbare Vorsorgeaufwendungen 174 EUR 119 EUR 82 EUR 23 EUR zusätzlich verfügbares Einkommen im Monat 16.608 EUR 13.079 EUR 10.132 EUR 7.541 EUR KV + PV-Beitrag inkl. BTZ jährlich 3.000 EUR 3.000 EUR 3.000 EUR 3.000 EUR Alt: Sonstige Vorsorgeaufwendungen 9.954 EUR 7.521 EUR 6.094 EUR 3.884 EUR Neu: Sonstige Vorsorgeaufwendungen 9.954 EUR 7.521 EUR 6.094 EUR 3.884 EUR Absetzbarer KV + PV-Beitrag Gesamt 3.387 EUR 3.387 EUR 3.387 EUR 3.517 EUR Arbeitgeberzuschuss jährlich AM-B90 AM-P90 AM-S90 GKV Jahr 2010
    24. 24. Auswirkungen bei Familien - Selbstständig ohne Günstigerreglung <ul><li>PKV-versicherte Familien mit Kindern profitieren am stärksten vom </li></ul><ul><li>BürgEntlG, da die Beiträge für die gesamte Familie absetzbar sind. </li></ul><ul><li>Beispiel: Mann EAG 40, Frau EAG 38 mit 2 Kindern, Selbstständig, Bruttojahreslohn 60.000 € </li></ul><ul><li>30% Grenzsteuersatz zzgl. 5,5% SolZ, weitere abzugsfähige Vers. nach § 10 EStG vorhanden, keine BRE, Beitragssatz GKV 14,9%, SPV </li></ul><ul><li>1,95%, Frau ohne Einkommen, OHNE GÜNSTIGERREGELUNG </li></ul>79,60% 82,60% 93,16% 96% Absetzbarer KV-Anteil 2.587 EUR 1.867 EUR 1.439 EUR 770 EUR Steuerersparnis 8.541EUR 6.107 EUR 4.680 EUR 2.478 EUR Differenz: Zusätzlich absetzbare Vorsorgeaufwendungen 216 EUR 156 EUR 120 EUR 64 EUR zusätzlich verfügbares Einkommen im Monat 16.608 EUR 13.079 EUR 10.132 EUR 7.541 EUR KV + PV-Beitrag inkl. BTZ jährlich 4.800 EUR 4.800 EUR 4.800 EUR 4.800 EUR Alt: Sonstige Vorsorgeaufwendungen 13.341 EUR 10.907 EUR 9.480 EUR 7.278 EUR Neu: Sonstige Vorsorgeaufwendungen 13.341 EUR 10.907 EUR 9.480 EUR 7.278 EUR Absetzbarer KV + PV-Beitrag Gesamt AM-B90 AM-P90 AM-S90 GKV Jahr 2010
    25. 25. Inhalt <ul><ul><li>Grundlagen zum Gesetz </li></ul></ul><ul><ul><li>Auswirkung bei den einzelnen Zielgruppen </li></ul></ul><ul><ul><li>Spezialfälle </li></ul></ul><ul><ul><li>Verkaufsansatz </li></ul></ul><ul><ul><li>Datenübermittlungsverfahren </li></ul></ul>
    26. 26. Günstigerreglung bei Singles - Selbstständig <ul><li>Der Beitragsvorteil der PKV für Singles ist trotz BürgerentlG groß. </li></ul><ul><li>Beispiel: Mann EAG 40, Selbstständig, Bruttojahreslohn 60.000 €, maximaler Günstigerwert </li></ul><ul><li>42% Grenzsteuersatz zzgl. 5,5% SolZ, weitere abzugsfähige Vers. nach §10 EStG vorhanden, keine BRE, Beitragssatz GKV 14,9%, SPV </li></ul><ul><li>2,2% </li></ul>79,60% 82,60% 93,16% 96% Absetzbarer KV-Anteil 0 EUR 0 EUR 0 EUR 1.056 EUR Steuerersparnis 0 EUR 0 EUR 0 EUR 88 EUR zusätzlich verfügbares Einkommen im Monat 0 EUR 0 EUR 0 EUR 2.210 EUR Differenz: Zusätzlich absetzbare Vorsorgeaufwendungen 5.069 EUR 5.069 EUR 5.069 EUR 5.069 EUR Günstigerregelung 5.757 EUR 4.533 EUR 3.129 EUR 7.541 EUR KV + PV-Beitrag inkl. BTZ jährlich 2.400 EUR 2.400 EUR 2.400 EUR 2.400 EUR Alt: Sonstige Vorsorgeaufwendungen 4.645 EUR 3.798 EUR 2.937 EUR 7.279 EUR Neu: Sonstige Vorsorgeaufwendungen 4.645 EUR 3.798 EUR 2.937 EUR 7.279 EUR Absetzbarer KV + PV-Beitrag Gesamt AM-B90 AM-P90 AM-S90 GKV Jahr 2010 
    27. 27. Günstigerreglung bei Familien - Selbstständig <ul><li>PKV-versicherte Familien mit Kindern profitieren besonders stark vom </li></ul><ul><li>BürgEntlG, da nun die Beiträge für die gesamte Familie absetzbar sind. </li></ul><ul><li>Beispiel: Mann EAG 40, Frau EAG 38 mit 2 Kindern, Selbstständig, Bruttojahreslohn 60.000 €, maximaler Günstigerwert </li></ul><ul><li>30% Grenzsteuersatz zzgl. 5,5% SolZ, weitere abzugsfähige Vers. nach § 10 EStG vorhanden, keine BRE, Beitragssatz GKV 14,9%, SPV </li></ul><ul><li>1,95%, Frau ohne Einkommen </li></ul>79,60% 82,60% 93,16% 96% Absetzbarer KV-Anteil 1.014 EUR 243 EUR 0 EUR 0 EUR Steuerersparnis 10.138 EUR 10.138 EUR 10.138 EUR 10.138 EUR Günstigerregelung 3.203 EUR 769 EUR 0 EUR 0 EUR Differenz: Zusätzlich absetzbare Vorsorgeaufwendungen 84 EUR 20 EUR 0 EUR 0 EUR zusätzlich verfügbares Einkommen im Monat 16.608 EUR 13.079 EUR 10.132 EUR 7.541 EUR KV + PV-Beitrag inkl. BTZ jährlich 4.800 EUR 4.800 EUR 4.800 EUR 4.800 EUR Alt: Sonstige Vorsorgeaufwendungen 13.341 EUR 10.907 EUR 9.480 EUR 7.278 EUR Neu: Sonstige Vorsorgeaufwendungen 13.341 EUR 10.907 EUR 9.480 EUR 7.278 EUR Absetzbarer KV + PV-Beitrag Gesamt AM-B90 AM-P90 AM-S90 GKV Jahr 2010
    28. 28. Auswirkung BRE <ul><li>Für den Kunden bleibt die BRE attraktiv und vorteilhaft. </li></ul><ul><li>Mann EAG 50 Jahre, Arbeitnehmer, Bruttojahreslohn 60.000 € </li></ul><ul><li>42% Grenzsteuersatz zzgl. 5,5% SolZ, weitere abzugsfähige Vers. nach § 10 EStG vorhanden, Beitragssatz GKV 14,9%, SPV 2,2% </li></ul>82,60% 82,60% Absetzbarer KV-Anteil 746 EUR BRE Auszahlungsbetrag 2010 (Bonus 15) 178 EUR 226 EUR Steuerersparnis + 746 EUR 0 EUR + BRE 400 EUR 510 EUR Differenz: Zusätzlich absetzbare Vorsorgeaufwendungen 5.924 EUR 5.924 EUR KV + PV-Beitrag inkl. BTZ jährlich 1.500 EUR 1.500 EUR Alt: Sonstige Vorsorgeaufwendungen 1.900 EUR 2.010 EUR Neu: Sonstige Vorsorgeaufwendungen 1.394 EUR 2.010 EUR Absetzbarer KV + PV-Beitrag Gesamt 2.962 EUR 2.962 EUR Arbeitgeberzuschuss jährlich BRE AM-P90 AM-P90 Jahr 2010
    29. 29. BRE <ul><ul><ul><li>Nur tatsächlich gezahlte Beiträge können im Rahmen des Bürgerentlastungsgesetzes abgesetzt werden. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>BRE werden deshalb vom berücksichtigungsfähigen KV-Beitrag abgezogen. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Rein steuerlich betrachtet, ergibt sich genau dann eine Auswirkung aus der BRE, wenn der absetzbare KV + PPV-Beitrag Gesamt ohne BRE über dem Höchstbetrag von 1.900 bzw. 2.800€* liegt. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Für den Kunden bleibt die BRE trotzdem attraktiv und vorteilhaft. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>* Bei Zusammenveranlagung Summe der jeweiligen Höchstbeträge </li></ul></ul></ul>
    30. 30. Steuerliche Auswirkung der BRE - Graphische Darstellung Abzugs- fähiger KV-Beitrag BRE Abzugs- fähiger KV-Beitrag Abzugs- fähiger KV-Beitrag BRE BRE max. Vorsorgeaufwendungen von 1.900 € / 2.800 € Fall A Fall B Fall C } steuerrelevante BRE* { steuerrelevante BRE* *) steuerlich berücksichtigungsfähig ist nur die auf den Basisschutz bezogene BRE
    31. 31. Steuerliche Auswirkung der BRE <ul><ul><ul><li>Fall A Der abzugsfähige KV-Beitrag vor Abzug der BRE liegt unter der max. Höhe der Vorsorgeaufwendungen: Keine Änderung gegenüber früher: </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Fall B Der abzugsfähige KV-Beitrag (ohne Berücksichtigung der BRE) liegt über der max. Höhe der Vorsorgeaufwendungen von 1.900 bzw. 2.800 €, durch die BRE (bezogen auf den Basisschutz) rutscht er unter diese Grenzen: Es ist der Teil steuerschädlich, der über den max. Vorsorgeaufwendungen liegt. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Fall C Der abzugsfähige KV-Beitrag nach Abzug der BRE liegt über der max. Höhe der Vorsorgeaufwendungen von 1.900 bzw. 2.800 €: Die auf den Basisschutz bezogene BRE ist in voller Höhe steuerschädlich: </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Für den Kunden bleibt die BRE trotzdem attraktiv und vorteilhaft. </li></ul></ul></ul>
    32. 32. Auswirkung V-Variante bei Neuabschluss <ul><li>Die V-Variante kann den Steuervorteil sogar erhöhen. </li></ul><ul><li>Mann EAG 45 Jahre, Arbeitnehmer, Bruttojahreslohn 60.000 € </li></ul><ul><li>42% Grenzsteuersatz zzgl. 5,5% SolZ, weitere abzugsfähige Vers. nach § 10 EStG vorhanden, keine BRE, Beitragssatz GKV 14,9%, </li></ul><ul><li>SPV 2,2% </li></ul>Effektivbeitrag V Beitrag V 806 EUR Arbeitgeberanteil - 403 EUR Steuerersparnis - 225 EUR Effektivbeitrag 178 EUR Effektivbeitrag V im Monat 15 EUR Beitrag V im Monat 67 EUR 107 EUR Zusätzlicher Abzugsbetrag 82,60% 82,60% Absetzbarer KV-Anteil 806 EUR Jahresbetrag V-Variante (200 EUR) 225 EUR 178 EUR Steuerersparnis 507 EUR 400 EUR Differenz: Zusätzlich absetzbare Vorsorgeaufwendungen 5.959 EUR 5.153 EUR KV + PV-Beitrag inkl. BTZ jährlich 1.500 EUR 1.500 EUR Alt: Sonstige Vorsorgeaufwendungen 2.007 EUR 1.900 EUR Neu: Sonstige Vorsorgeaufwendungen 2.007 EUR 1.744 EUR Absetzbarer KV + PV-Beitrag Gesamt 2.980 EUR 2.576 EUR Arbeitgeberzuschuss jährlich V AM-P90 AM-P90 Jahr 2010
    33. 33. V-Variante <ul><ul><ul><li>Die V-Variante ist fester Teil des zu zahlenden KV-Beitrags und damit bei Krankheitskostentarifen in gleichem Umfang absetzbar. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Rein steuerlich betrachtet, entsteht aus der V-Variante genau dann ein zusätzlicher Abzugsbetrag, wenn der absetzbare KV + PPV-Beitrag Gesamt mit V-Anteil über dem Höchstbetrag von 1.900 bzw. 2.800€* liegt. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Bei Bausteintarife (70er-Tarife) und nicht absetzbaren Tarifen (VSZ2), sollte die V-Variante nach Möglichkeit auf den Tarif mit dem geringsten Abschlagsfaktor abgeschlossen werden (720 bzw. VS). </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Fakten zur V-Variante </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>Garantierte Beitragsentlastung ab dem 65. Lebensjahr </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>Höchsteintrittsalter: vor vollendetem 59. Lebensjahr </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>Entlastungsbetrag in Stufen von jeweils 5 EUR </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><ul><li>Höchstens 80 % des monatlichen Gesamtbeitrags </li></ul></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>* Bei Zusammenveranlagung Summe der Beträge </li></ul></ul></ul>
    34. 34. Auswirkung von Selbstbehalten <ul><ul><ul><li>Die Beitragsunterschiede von Tarifen mit niedriger bzw. hoher SB werden nivelliert. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Weiterhin gilt, dass eine hohe SB sich nur rechnet, solange man keine großen Schäden hat. </li></ul></ul></ul>
    35. 35. Auswirkung der SB im AM-B90 und AM-BS ohne Berücksichtigung der BRE Änderung: AktiMed Best (Angestellter) 0 € 500 € 1.000 € 1.500 € 2.000 € 2.500 € 3.000 € 3.500 € 4.000 € 0 € 400 € 800 € 1.200 € 1.600 € 2.000 € 2.400 € 2.800 € 3.200 € 3.600 € 4.000 € 4.400 € 4.800 € 5.200 € 5.600 € 6.000 € Schaden Belastung Tarif AM-B90 mit BürgEntlG Tarif AM-BS mit BürgEntlG Tarif AM-B90 (alt) Tarif AM-BS (alt)
    36. 36. Inhalt <ul><ul><li>Grundlagen zum Gesetz </li></ul></ul><ul><ul><li>Auswirkung bei den einzelnen Zielgruppen </li></ul></ul><ul><ul><li>Spezialfälle </li></ul></ul><ul><ul><li>Verkaufsansatz </li></ul></ul><ul><ul><li>Datenübermittlungsverfahren </li></ul></ul>
    37. 37. Jetzt für eine gesunde Zukunft sorgen! <ul><ul><ul><li>Jetzt den finanziellen Spielraum nutzen und sofort eine verbesserte Gesundheitsvorsorge genießen – egal ob Privat oder Gesetzlich versichert. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Bereits bei geringen Ersparnissen, sind sinnvolle Ergänzungen zum jetzigen Krankenversicherungsschutz möglich – und das steuerfinanziert. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Wer modern und leistungsstark abgesichert sein will, sollte sich nicht allein auf die GKV verlassen. Die Zusatztarife der APKV bieten hier die richtige Lösung. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Für Familien ist die PKV nun erst Recht eine echte Alternative. Nutzen Sie jetzt die Möglichkeit für ein Beratungsgespräch. </li></ul></ul></ul>
    38. 38. Chancen bei Singles <ul><li>GKV Mitglieder können die Ersparnisse für eine Zusatzversicherung nutzen und so die Lücken des gesetzlichen Krankenschutzes schließen. </li></ul><ul><li> - Verkaufsansatz: KV-Zusatz </li></ul><ul><li>Wechsel in die PKV ist nun nochmals attraktiver in der Phase als Single und in der zukünftigen Phase als Familie. </li></ul><ul><ul><li>- Verkaufsansatz: Neukundengewinnung von freiwilligen GKV-Kunden </li></ul></ul>
    39. 39. Chancen bei Singles <ul><ul><ul><li>HKV Bestandskunden können durch den Abschluss bzw. die Erhöhung der V-Variante profitieren. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>- Verkaufsansatz im Bestand </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>ÜP ist nun attraktiver, da höhere Beiträge (mit ÜW) steuerlich absetzbar sind. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><ul><li>Verkaufsansatz: Neukundengewinnung von PKV-Versicherten </li></ul></ul></ul></ul></ul>
    40. 40. Chancen bei Familien <ul><ul><ul><li>GKV Mitglieder können die Ersparnisse für eine Zusatzversicherung nutzen und so die Lücken des gesetzlichen Krankenschutzes schließen. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><ul><li>Verkaufsansatz: KV-Zusatz: </li></ul></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Wechsel in die PKV ist nun für Familien wesentlich attraktiver. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><ul><li>Verkaufsansatz: Neukundengewinnung von freiwilligen GKV-Kunden </li></ul></ul></ul></ul></ul>
    41. 41. Chancen bei Familien <ul><ul><ul><li>HKV Bestandskunden können durch den Abschluss bzw. die Erhöhung der V-Variante profitieren. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><ul><li>Verkaufsansatz im Bestand </li></ul></ul></ul></ul></ul>
    42. 42. Inhalt <ul><ul><li>Grundlagen zum Gesetz </li></ul></ul><ul><ul><li>Auswirkung bei den einzelnen Zielgruppen </li></ul></ul><ul><ul><li>Spezialfälle </li></ul></ul><ul><ul><li>Verkaufsansatz </li></ul></ul><ul><ul><li>Datenübermittlungsverfahren </li></ul></ul>
    43. 43. Datenübermittlungsverfahren bei HKV-Kunden (I) <ul><ul><ul><li>Die Kranken- und Pflegebeiträge sind bei der Einkommensteuer nur dann abziehbar, wenn der Steuerpflichtige gegenüber der Kranken- bzw. Pflegeversicherung in die elektronische Datenübermittlung an die zentrale Stelle schriftlich einwilligt .* </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Für Bestandskunden gibt es ein Kundenanschreiben , welches noch in 2009 versandt wird. In dem Anschreiben wird die vom Gesetz vorgesehene Einwilligungsfiktion** zu den folgenden zwei Punkten umgesetzt: </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>Einwilligung zur Datenübermittlung an die zentrale Stelle (aktive Datenübermittlung durch die APKV) </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>Einwilligung zur Abfrage der SteuerID (Datenübermittlung durch das BZSt***). </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>D es Weiteren enthält das Anschreiben die im Kalenderjahr gezahlten u. erstatteten, abziehbaren KV/PV Beiträge . </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Für Neukunden gibt es ab 1.1.2010 einen aktualisierten Antrag (neue Einwilligungserklärung). Dieser ist ab dann zu verwenden! </li></ul></ul></ul>* muss spätestens zum Ablauf des zweiten Kalenderjahres nach der Beitragszahlung vorliegen ** d.h. wird vom Kunden nicht widersprochen, gilt dies als Einwilligung *** Bundeszentralamt für Steuern
    44. 44. Datenübermittlungsverfahren bei HKV-Kunden (II) <ul><li>Die Kranken- oder Pflegeversicherung </li></ul><ul><ul><ul><li>meldet bis zum 28.02. des Folgejahres der zentralen Stelle* elektronisch </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>die im Kalenderjahr gezahlten u. erstatteten, abziehbaren KV/PV Beiträge </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><li>die Identifikationsnummer des Steuerpflichtigen (diese wird von der APKV direkt vom BZSt abgerufen) </li></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>informiert den Kunden über die Höhe der übermittelten Beiträge. </li></ul></ul></ul>* Die Zentrale stelle liegt aus technischen Gründen beim Deutsche Rentenversicherung Bund. Die rechtliche Zuständigkeit liegt allerdings beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt)
    45. 45. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

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