Einheitsprämie in der Einheitskasse –
Auswirkung der Expertise Prof. Kieser auf
die Prämien der öffentlichen Krankenkasse
...
Die Expertise von Prof. Kieser
 Eine einheitliche Prämie pro Kanton:
 Keine Rabatte für Versicherte mit Wahlfranchisen
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Der Wegfall der Rabatte
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Der Wegfall der Rabatte
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Wegfall der Einspareffekte
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Anstieg für Land und Agglomeration
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Falls Verwaltungskosten wegfallen (???)
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 In den amtlichen Daten enthalten:
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Wirkung auf verschiedene Modelle [nur Erwachsene]
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Prämieneffekt für Single
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Einheitsprämie 253.70
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Prämieneffekt Familie mit 2 Kindern
Günstigste
Wettbewerbslösung
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192.70 + 277.20
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Prämieneffekt Alleinerziehend mit 3 Kindern
Günstigste
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(bei demselben Versicherer)
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Prämieneffekt Familie mit 4 Kindern
Günstigste
Wettbewerbslösung
(bei demselben Versicherer)
215.60 + 291.30 +
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Absurde Situation für Eltern & Kinder
 Für alle Kinder (1,5 Mio. = 19% der Bevölkerung) steigt die
Prämie im Durchschnitt...
 System-Umstellungskosten
 Wegfall Synergie-Effekte mit Zusatzversicherung
 Höhere Beanspruchung und mehr Abrechnungen ...
 Die Verschiebungen in den Prämien sind finanziell
erheblich.
 Die Gesamtleistungen steigen um 2,8 Mia. Franken.
 Gerad...
________________________________________________________________________________________________________
Prof. Dr. Konstan...
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  • 27.6% der Erwachsenen wohnen in einer Prämienregion, in welcher die E-Prämie teurer ist als die Medianprämie aller Tarifpositionen. Die Differenz beträgt gewichtet nach Anzahl Versicherter 18 Fr.
    ∑(Differenz pro Prämienregion x Vers. Monate pro Prämienregion) / ∑ Vers. Monate
    Siehe VerszahlproModell.xlsx
  • 27.6% der Erwachsenen wohnen in einer Prämienregion, in welcher die E-Prämie teurer ist als die Medianprämie aller Tarifpositionen. Die Differenz beträgt gewichtet nach Anzahl Versicherter 18 Fr.
    ∑(Differenz pro Prämienregion x Vers. Monate pro Prämienregion) / ∑ Vers. Monate
    Siehe VerszahlproModell.xlsx
  • 27.6% der Erwachsenen wohnen in einer Prämienregion, in welcher die E-Prämie teurer ist als die Medianprämie aller Tarifpositionen. Die Differenz beträgt gewichtet nach Anzahl Versicherter 18 Fr.
    ∑(Differenz pro Prämienregion x Vers. Monate pro Prämienregion) / ∑ Vers. Monate
    Siehe VerszahlproModell.xlsx
  • 27.6% der Erwachsenen wohnen in einer Prämienregion, in welcher die E-Prämie teurer ist als die Medianprämie aller Tarifpositionen. Die Differenz beträgt gewichtet nach Anzahl Versicherter 18 Fr.
    ∑(Differenz pro Prämienregion x Vers. Monate pro Prämienregion) / ∑ Vers. Monate
    Siehe VerszahlproModell.xlsx
  • Versicherte mit hoher Franchise profitieren praktisch nie, da diese wohl kaum jeweils die höchsten Prämientarife wählen
    Achtung: alles nur für Erwachsene (also Prozentwerte in Spalte 2 basieren auf die erwachsene Bevölkerung) & Transfer von Kinder inklusiv
  • Versicherte mit hoher Franchise profitieren praktisch nie, da diese wohl kaum jeweils die höchsten Prämientarife wählen
    Achtung: alles nur für Erwachsene (also Prozentwerte in Spalte 2 basieren auf die erwachsene Bevölkerung) & Transfer von Kinder inklusiv
  • Versicherte mit hoher Franchise profitieren praktisch nie, da diese wohl kaum jeweils die höchsten Prämientarife wählen
    Achtung: alles nur für Erwachsene (also Prozentwerte in Spalte 2 basieren auf die erwachsene Bevölkerung) & Transfer von Kinder inklusiv
  • Hinweis: Niemand zahlt diese Prämie, sie sind kantonal verschieden
    ALLE Kinder in der Schweiz (=1.5 Mio. = 19% der Bevölkerung) zahlen eine höhere Prämie!!!
  • Annahme: Keine Gesundheitsleistungen der Kinder bzw. <300 bei den Erwachsenen, sonst noch höhere Kosten!

    Single: Prämie Wettbewerb 192.70, Einheitsprämie 253.70, Differenz: 61 -> 61/192.7=32%

    Wettbewerbsprämien sind nicht korrigiert, damit sie nachgeschlagen werden können!
    Produkt: Sanagate Hausarzt

    Korrigierte Prämie (HA oU 1500): Sanagate 173.50 -> Differenz: 140.15
    Korrigierte Prämie (HA mU 300): Sanagate 257.95 (Helsana wäre noch günstiger mit 247.70 bzw. 273.60) -> Differenz: 701.15
    Für Kinder wären Prämien: Sanagate 41.75, Agrisano 48.95 bzw. 14.05
    Agrisano wäre korrigiert 200.45 bzw. 276.15 -> Differenz 1218.70
  • Annahme: Keine Gesundheitsleistungen der Kinder bzw. <300 bei den Erwachsenen, sonst noch höhere Kosten!

    2 Kind Familie: Prämie Wettbewerb 591.90, Einheitsprämie 1072.10, Differenz: 480.20 -> 480.20/591.90=81%

    Wettbewerbsprämien sind nicht korrigiert, damit sie nachgeschlagen werden können!
    Produkt: Sanagate Hausarzt

    Korrigierte Prämie (HA oU 1500): Sanagate 173.50 -> Differenz: 140.15
    Korrigierte Prämie (HA mU 300): Sanagate 257.95 (Helsana wäre noch günstiger mit 247.70 bzw. 273.60) -> Differenz: 701.15
    Für Kinder wären Prämien: Sanagate 41.75, Agrisano 48.95 bzw. 14.05
    Agrisano wäre korrigiert 200.45 bzw. 276.15 -> Differenz 1218.70
  • Annahme: Keine Gesundheitsleistungen der Kinder bzw. <300 bei den Erwachsenen, sonst noch höhere Kosten!
    Produkt: Agrisano AGRIeco

    Alleinerziehend: Prämie Wettbewerb 215.6+2x64.1+29.2=373 < 375.70 (Sanagate), Einheitsprämie: 253.70+3x272.80=1072.10, Differenz: 699.1/373=187%

    Wettbewerbsprämien sind nicht korrigiert, damit sie nachgeschlagen werden können!

    Korrigierte Prämie (HA mU 300): Sanagate 257.95 (Helsana wäre noch günstiger mit 247.70 bzw. 273.60) -> Differenz: 701.15
    Für Kinder wären Prämien: Sanagate 41.75, Agrisano 48.95 bzw. 14.05
    Agrisano wäre korrigiert 200.45 bzw. 276.15 -> Differenz 1218.70
  • Annahme: Keine Gesundheitsleistungen der Kinder bzw. <300 bei den Erwachsenen, sonst noch höhere Kosten!

    Prämie Wettbewerb 693.50, Einheitsprämie: 1617.70, Differenz: 924.20/693.50=133%

    Wettbewerbsprämien sind nicht korrigiert, damit sie nachgeschlagen werden können!
    Produkt: Agrisano AGRIeco

    Korrigierte Prämie (HA oU 1500): Sanagate 173.50 -> Differenz: 140.15
    Korrigierte Prämie (HA mU 300): Sanagate 257.95 (Helsana wäre noch günstiger mit 247.70 bzw. 273.60) -> Differenz: 701.15
    Für Kinder wären Prämien: Sanagate 41.75, Agrisano 48.95 bzw. 14.05
    Agrisano wäre korrigiert 200.45 bzw. 276.15 -> Differenz 1218.70
  • Mk alliance sante, folien prof. dr. beck

    1. 1. Einheitsprämie in der Einheitskasse – Auswirkung der Expertise Prof. Kieser auf die Prämien der öffentlichen Krankenkasse Bern, 23. Mai 2014 Prof. Dr. Konstantin Beck Lukas Kauer, PhD CSS Institut für empirische Gesundheitsökonomie
    2. 2. Die Expertise von Prof. Kieser  Eine einheitliche Prämie pro Kanton:  Keine Rabatte für Versicherte mit Wahlfranchisen  Keine Rabatte für Versicherte mit eingeschränkter Arztwahl (Alternative Versicherungsmodelle oder Managed Care)  Keine Prämienunterschiede Stadt/Land innerhalb eines Kantons  Keine Prämienabstufung für Jugendliche und Kinder  Wie hätte sich das im Jahr 2012 ausgewirkt? ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD
    3. 3. Der Wegfall der Rabatte Änderungen Anteil davon betroffener Personen in % aller Erwachsenen Wahlfranchisen Wegfall der Rabatte 56 % Alternative Versicherungsmodelle Wegfall der Rabatte 56 % Wahlfranchisen oder Alternative Versicherungsmodelle Wegfall der Rabatte 77 % ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD
    4. 4. Der Wegfall der Rabatte Änderungen Anteil davon betroffener Personen in % aller Erwachsenen in Kantonen mit Prämienregionen Regionale Differenzierung (Stadt/Land) Wegfall Prämienvorteil 40 % ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD
    5. 5. Der Wegfall der Rabatte Änderungen Anteil davon betroffener Personen in % der Gesamtbevölkerung Jugendliche & Kinder Wegfall der Rabatte 27 % ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD
    6. 6. Wegfall der Einspareffekte ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD Betrifft Änderung des Versicherungs- aufwands pro Jahr der Prämie pro Kopf & Monat in % Wegfall Wahlfranchisen Alle +866 Mio. Fr. +9 Fr. +3.8%
    7. 7. Wegfall der Einspareffekte ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD Betrifft Änderung des Versicherungs- aufwands pro Jahr der Prämie pro Kopf & Monat in % Wegfall Wahlfranchisen Alle +866 Mio. Fr. +9 Fr. +3.8% Wegfall Alternative Versicherungsmodelle Alle +1’946 Mio. Fr. +20 Fr. +8.5%
    8. 8. Anstieg für Land und Agglomeration ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD * pro Betroffene/r Betrifft Änderung des Versicherungs- aufwands pro Jahr der Prämie pro Kopf & Monat in % Wegfall Wahlfranchisen Alle +866 Mio. Fr. +9 Fr. +3.8% Wegfall Alternative Versicherungsmodelle Alle +1’946 Mio. Fr. +20 Fr. +8.5% Wegfall regionale Prämien- differenzierung 40% der Er- wachsenen - +18 Fr.* +7%*
    9. 9. Falls Verwaltungskosten wegfallen (???) ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD Betrifft Änderung des Versicherungs- aufwands pro Jahr der Prämie pro Kopf & Monat in % Wegfall Wahlfranchisen Alle +866 Mio. Fr. +9 Fr. +3.8% Wegfall Alternative Versicherungsmodelle Alle +1’946 Mio. Fr. +20 Fr. +8.5% Wegfall regionale Prämien- differenzierung 40% der Er- wachsenen - +18 Fr.* +7%* Max. Reduktion Verwaltungskosten Alle -294 Mio. Fr. ‡ -3 Fr. -1.3% ‡ Wieser et al. (2011) * pro Betroffene/r
    10. 10. Berechnung der Prämieneffekte  In den amtlichen Daten enthalten: Alle unterschiedlichen Prämienpositionen der Schweiz  In den amtlichen Daten nicht enthalten: Wie viele Personen welche Position gewählt haben.  Es ist bestimmbar, wie viele Prämienpositionen unterhalb und wie viele oberhalb der neuen Einheitsprämie liegen.  Daraus können die folgenden Wahrscheinlichkeiten abgeleitet werden. ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD
    11. 11. Wirkung auf verschiedene Modelle [nur Erwachsene] Versicherungs- modell (jeweils mit Unfall) Anteil Versicherte in der Schweiz Wahrscheinlichkeit eines Prämienanstiegs Veränderung der Monatsprämie im Median in Fr. Franchise: 2500 16.0% 93.2% +68 Franchise: 2000 3.9% 83.3% +45 Franchise: 1500 14.3% 67.4% +19 ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD
    12. 12. Wirkung auf verschiedene Modelle [nur Erwachsene] Versicherungs- modell (jeweils mit Unfall) Anteil Versicherte in der Schweiz Wahrscheinlichkeit eines Prämienanstiegs Veränderung der Monatsprämie im Median in Fr. Franchise: 2500 16.0% 93.2% +68 Franchise: 2000 3.9% 83.3% +45 Franchise: 1500 14.3% 67.4% +19 HMO 6.9% 66.7% +23 Hausarzt 33.8% 57.9% +11 Diverses (Telemedizin) 17.2% 54.1% +6 ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD
    13. 13. Wirkung auf verschiedene Modelle [nur Erwachsene] Versicherungs- modell (jeweils mit Unfall) Anteil Versicherte in der Schweiz Wahrscheinlichkeit eines Prämienanstiegs Veränderung der Monatsprämie im Median in Fr. Franchise: 2500 16.0% 93.2% +68 Franchise: 2000 3.9% 83.3% +45 Franchise: 1500 14.3% 67.4% +19 HMO 6.9% 66.7% +23 Hausarzt 33.8% 57.9% +11 Diverses (Telemedizin) 17.2% 54.1% +6 Hausarzt & Franchise: 2500 7.3% 97.0% +74 ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD
    14. 14. Prämienanstieg für Kinder ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD Kinder ( 0 – 18 ) Prämien heute: Fr. 1,3 Mia. Prämien neu: plus Fr. 3,2 Mia. Kinder bezahlen dreieinhalbmal mehr Prämien
    15. 15. Prämieneffekt für Single Günstigste Wettbewerbslösung 192.70 Einheitsprämie 253.70 Differenz pro Monat + 61.00 : Hausarztmodell, ohne Unfall, Franchise 1500 ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD Durchschnittlicher Kanton, Monatsprämien + 32%
    16. 16. Prämieneffekt Familie mit 2 Kindern Günstigste Wettbewerbslösung (bei demselben Versicherer) 192.70 + 277.20 + 2 x 61.00 = 591.90 Einheitsprämie 253.70 + 3 x 272.80 = 1072.10 Differenz pro Monat + 480.20 ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD Durchschnittlicher Kanton, Monatsprämien + 81% : Hausarztmodell, ohne Unfall, Franchise 1500 : Hausarztmodell, mit Unfall, Franchise 300 : Hausarztmodell, mit Unfall, keine Franchise
    17. 17. Prämieneffekt Alleinerziehend mit 3 Kindern Günstigste Wettbewerbslösung (bei demselben Versicherer) 215.60 + 2 x 64.10 + 29.20 = 373.00 Einheitsprämie 253.70 + 3 x 272.80 = 1072.10 Differenz pro Monat + 699.10 ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD Durchschnittlicher Kanton, Monatsprämien + 187% : Hausarztmodell, ohne Unfall, Franchise 300 : Hausarztmodell, mit Unfall, keine Franchise
    18. 18. Prämieneffekt Familie mit 4 Kindern Günstigste Wettbewerbslösung (bei demselben Versicherer) 215.60 + 291.30 + 2 x 64.10 + 2 x 29.20 = 693.50 Einheitsprämie 253.70 + 5 x 272.80 = 1617.70 Differenz pro Monat + 924.20 ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD Durchschnittlicher Kanton, Monatsprämien + 133% : Hausarztmodell, ohne Unfall, Franchise 1500 : Hausarztmodell, mit Unfall, Franchise 300 : Hausarztmodell, mit Unfall, keine Franchise
    19. 19. Absurde Situation für Eltern & Kinder  Für alle Kinder (1,5 Mio. = 19% der Bevölkerung) steigt die Prämie im Durchschnitt um das Dreieinhalbfache.  Sie bezahlen insgesamt 3,2 Mia. Fr. mehr.  Zum Vergleich: Prämienverbilligung 2012 beträgt 4 Mia. Fr.  Eine Familie mit zwei Kinder zahlt in unserem Beispiel jährlich 5760 Fr. Prämien zusätzlich pro Jahr.  Auch bei den Jugendlichen (19 – 25) entfallen die Rabatte. 2012 beträgt dieser 148 Mio. Fr. ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD
    20. 20.  System-Umstellungskosten  Wegfall Synergie-Effekte mit Zusatzversicherung  Höhere Beanspruchung und mehr Abrechnungen von Leistungen aufgrund tieferer Franchise  Tarifverhandlungen von Leistungserbringern mit Leistungserbringern  Überwälzung des Kantonsbeitrags an stationäre Einrichtungen auf Einheitskasse  Die Schätzungen sind deshalb konservativ – die effektive Einheitsprämie wird unterschätzt. Nicht berücksichtigte Prämien-Effekte ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD
    21. 21.  Die Verschiebungen in den Prämien sind finanziell erheblich.  Die Gesamtleistungen steigen um 2,8 Mia. Franken.  Gerade die kostenbewussten und eigenverantwortlichen Versicherten verlieren ihre Prämienrabatte.  Für Kinder fallen zusätzliche Prämienausgaben in der Höhe von 3,2 Mia. Franken an.  Die verletzlichsten Gruppen (z.B. die Alleinerziehenden) trifft es am härtesten. Zusammenfassung ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD
    22. 22. ________________________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Konstantin Beck, Lukas Kauer, PhD Anhang: Grundlage Prämien-Berechnung  Einheitsprämie pro Kanton pro Kopf = Nettoleistungen pro Kanton + Verwaltungskosten Anzahl Versicherte pro Kanton  Jahr der Berechnung: 2012  Quellen: o Datenpool SASIS o Risikoausgleich (Gemeinsame Einrichtung KVG) o Bundesamt für Gesundheit o CSS Versicherung

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