TORREBESSES
Das Dorf Torrebesses liegt auf einem Hügel. Es ist einer der schönsten Dörfer der Segrià, und liegt im Südosten, und jetzt...
Historisches Bewusstsein   Nach dem Krieg in Torrebesses waren wenige Denkmäler.  Man hat an die älteren Menschen gefragt ...
      TABELLE Jahre 1900 1910 1920 1930 1940 1950 Bevölkerung 855 882 940 758 683 645
TABELLEN      Jahr   Geburtenzhal 1920 10 1921 12 1922 23 1923 14 1924 13 1925 21 1926 10 1927 15 1928 8 1929 7 1930 7 193...
 
 
Interview mit dem gegenwärtige Bürgermeister (Torrebesses )   ---Vom Rathaus hat man Maßnahmen getroffen, um die Tragödie ...
Interview mit einem Großeltern  ·Wie haben Sie während des Krieges gelebt?  Ich  war nicht hier, weil ich meinen Wehrdiens...
Eine Erinnerungen an den Krieg  ·Wie habenSie während des Krieges gelebt?     Mit Leid und Mangel, aber mit der ganzen Fam...
Interview an einem Großeltern   1.Wie haben Sie während des Krieges gelebt?  Schlecht, weil es Soldaten und Marokkaner im ...
6.War es Vervolgungen? Und Kriegsgefangener oder im Exil?  Es gab Kämpfe und  die Menschen im Dorf haben  sich in zwei Par...
<ul><li>Wie schön der Tag, als wir mit hartem Schritt, ein Aufgebot aus vielen Vaterländern, in hundert Sprachen sangen du...
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Torrebesses

  1. 1. TORREBESSES
  2. 2. Das Dorf Torrebesses liegt auf einem Hügel. Es ist einer der schönsten Dörfer der Segrià, und liegt im Südosten, und jetzt sind wir etwa 305 Personen. Viele Einwohner leben von der Landwirtschaft (vor allem Oliven) und Vieh .
  3. 3. Historisches Bewusstsein Nach dem Krieg in Torrebesses waren wenige Denkmäler. Man hat an die älteren Menschen gefragt und wir haben gewusst, dass während des Krieges die Leute sind zu den Hütten gegangen auf den Felder, aber nach dem Krieg sind sie ins Dorf gekommen. Sie haben damals von der Produktion von Öl, Mandeln und Körner gelebt. Ein weiterer Aspekt  war die Änderung von Straßennamen, als die Diktatur angekommen ist. Aber in unserem Dorf hat man nur eine Straße geändert. Die Strasse Major war Calle Sarroca zwischen 1976-1995. Wir wissen, dass diese Straße hatte vorher diesen Name nicht, aber niemand weisst, wie der Name damals war .  
  4. 4.      TABELLE Jahre 1900 1910 1920 1930 1940 1950 Bevölkerung 855 882 940 758 683 645
  5. 5. TABELLEN     Jahr   Geburtenzhal 1920 10 1921 12 1922 23 1923 14 1924 13 1925 21 1926 10 1927 15 1928 8 1929 7 1930 7 1931 12 1932 8 1933 3 1934 9 1935 4 1936 15 1937 8 1938 9 1939 12   Jahr   Todeszhal 1939                 4 1940               10 1941                9 1942 8 1943 5 1944 11 1945 8 1946 13 1947 12 1948 23 1949 19 1950 9
  6. 8. Interview mit dem gegenwärtige Bürgermeister (Torrebesses ) ---Vom Rathaus hat man Maßnahmen getroffen, um die Tragödie der Bruderkrieg mit Denkmäler, Straßennamen, Ausstellungen, usw. zu erinnern.? Nein ---Wird man in der Zukunft mit einem Denkmal die Vergangenheit erinnern? Mehr als eine Erinnerung an den Krieg, muss man sich an die Erinnerung erinnern. --       --Was hat das Rathaus mit  den Franco Symbolen gemacht? Nichts. Wir haben sie gelassen, wie sie waren. --      --Hat der Rat  Kontakt mit den  Menschen im Exil? Nein, aber es gibt Leute, die noch hier ab und zu kommen.
  7. 9. Interview mit einem Großeltern ·Wie haben Sie während des Krieges gelebt? Ich  war nicht hier, weil ich meinen Wehrdienst in Madrid getan habe. Ich musste an die Front von Teruel gehen und  da war es  so viel Schnee , dass meine Beine haben erfroren und ich habe bei einer Gastfamilie gewohnt, bis ich konnte laufen und dann war ich in einem Konzentrationslager, wo ich meinem Bruder Peter getroffen habe . ·Wie alt waren Sie, als der Krieg begonnen hat? Ich war sehr jung, 20 Jahre. ·Haben Sie jemand in der Familie verloren? Nein, zum Glück habe  ich keine Familie verloren, aber wegen des Krieges habe ich geliebte Kollegen verloren. ·Was ist passiert, als der Krieg zu Ende war? Ich bin ins Dorf gegangen, habe auf dem Land gearbeitet.  Im Dorf nach dem Krieg hat man die Schulen gebaut , Wasser aus der Leitung bekommt und man hat ein neues Rathaus gebaut. ·Denken Sie, dass man die historische Erinnerung bewahren sollte ? Nein, ich glaube wir müssen nicht an eine so grausam Vergangenheit erinnern. Das heißt nicht, dass wir müssen alles vergessen, denn es ist sehr wichtig und man sollte wissen wie die echte Krieger gekämpft haben .
  8. 10. Eine Erinnerungen an den Krieg ·Wie habenSie während des Krieges gelebt?   Mit Leid und Mangel, aber mit der ganzen Familie gemeinsam zu Hause. ·Wie alt war waren Sie?    16. ·Haben Sie oder jemand von Ihrer Familie an den Krieg teilgenommen? Niemand. ·Haben Sie jemand in der Familie verloren?   Nein ·Was ist passiert, als der Krieg zu Ende war? Viel Hunger, viel Armut und vierzig Jahre des Schweigens. ·War es Vervolgungen? Und Kriegsgefangener oder im Exil? Ja.  Es war politische Häftlinge, und viele Menschen mussten ins Exil gehen. ·Was ist mit den Republikaner Gebäuden oder Denkmälern passiert? Es war eine Esquerra Republicana  Gesellschaft und die Mitglieder mussten aufhören. ·Gibt es ein Symbol , Skulptur, Denkmal, etc.. zur Erinnerung des Bürgerkriegs?      Die Grabsteine der italienischen Soldaten waren auf den ganzen  Friedhof. ·Wenn es an Franco Andenken waren, waren sie weggenommen oder bleiben sie noch? Wo?     die Pfeile und der Amboss. Die Bewohner haben sie weggenommen.     Auf dem Weg zum Friedhof. ·Denken Sie, dass man die historische Erinnerung bewahren sollte ?   Ja.
  9. 11. Interview an einem Großeltern 1.Wie haben Sie während des Krieges gelebt? Schlecht, weil es Soldaten und Marokkaner im Dorf gab. Wir hatten viel Angst. Eine Nacht die Soldaten sind nach Hause gekommen und haben genommen, was sie wollten. Als die Truppen zurückgegangen sind, mussten wir das Dorf verlassen, und wir mussten in eine Höhle wohnen. Eine Bombe hat eine Frau hinter der Kirche getötet. Die Linken waren zu Haus Font und noch heute kann man eine Inschrift auf der Vorderseite sehen. Herr Cirera ist von der Front weggegangen und er hat zu Hause versteckt, bis der Krieg zu Ende war. Drei Kinder sind durch eine Bombe gestorben, als sie gespielt haben. Wir haben eine Zeit in Lleida gelebt und meine Großeltern wollten nicht, dass meine Eltern auf die Strasse sind, weil sie hatten Angst und sie haben eine rote Schleife an der Jacke so dass alle haben gedacht , sie waren von der Rechte. 2.Wie alt waren Sie? Fünfzehn Jahre 3. Haben Sie oder jemand von Ihrer Familie an den Krieg teilgenommen? Mein Vater war in einem Konzentrationslager in Malaga, aber alle die Republikaner mussten nach  Sarroca gehen und dort haben sie Schützengräben gebaut.  4. Haben Sie  jemand in der Familie verloren? Ja,  einen Onkel. 5.Was ist passiert, als der Krieg zu Ende war? Wir waren sehr hungrig, weil es nichts in die Häuser gab und man hat die Kirche renoviert ...
  10. 12. 6.War es Vervolgungen? Und Kriegsgefangener oder im Exil? Es gab Kämpfe und  die Menschen im Dorf haben sich in zwei Parteien getrennt. Füchtlinge sind ins Dorf gekommen aber nach dem Krieg sind sie gegangen . Herr Francisco Farré war verhaftet. 7.Was ist mit den Republikaner Gebäuden oder Denkmälern  passiert? Jemand hat die Kirche verbrannt. 8.Gibt es ein Symbol , Skulptur, Denkmal, etc.. zur Erinnerung des Bürgerkriegs? Hinter dem Depot  war ein Symbol. 9.Wenn es an Franco Andenken waren, waren sie weggenommen oder bleiben sie noch? Wo? Es war einige, aber sie waren zerstört. 10.Denken Sie, dass man die historische Erinnerung bewahren sollte ? Am besten ist es nicht daran zu denken, weil sie sehr harte Zeiten waren.
  11. 13. <ul><li>Wie schön der Tag, als wir mit hartem Schritt, ein Aufgebot aus vielen Vaterländern, in hundert Sprachen sangen durch Madrid, von Blumen überwogt und bunten Bändern; da klang Madrid, und ganz Madrid zog mit. Zwei heiße Jahre Sieg und Widerstand! Wir gingen treu mit euch durch Blut und Flammen. Das bleibt in allen Herzen eingebrannt. Mit unsren Leibern hielten wir das Land. So lebten wir, so starben wir zusammen. In dieser letzten Stunde laßt uns nun von den gefallnen Brüdern Abschied nehmen, die überall in Spaniens Erde ruhn! Das ist kein Klagelied, wenn wir uns grämen. Wir brauchen uns der Tränen nicht zu schämen. Wir gehn zurück in eine andre Welt, als Partisanen, nicht als Veteranen. Wir bleiben weiter unter unsren Fahnen. Und wo der Feind sich auch entgegenstellt: Der Kampf geht weiter bis die Festung fällt! </li></ul><ul><li>Wie schön der Tag, als wir mit hartem Schritt, ein Aufgebot aus vielen Vaterländern, in hundert Sprachen sangen durch Madrid, von Blumen überwogt und bunten Bändern; da klang Madrid, und ganz Madrid zog mit. Zwei heiße Jahre Sieg und Widerstand! Wir gingen treu mit euch durch Blut und Flammen. Das bleibt in allen Herzen eingebrannt. Mit unsren Leibern hielten wir das Land. So lebten wir, so starben wir zusammen. In dieser letzten Stunde laßt uns nun von den gefallnen Brüdern Abschied nehmen, die überall in Spaniens Erde ruhn! Das ist kein Klagelied, wenn wir uns grämen. Wir brauchen uns der Tränen nicht zu schämen. Wir gehn zurück in eine andre Welt, als Partisanen, nicht als Veteranen. Wir bleiben weiter unter unsren Fahnen. Und wo der Feind sich auch entgegenstellt: Der Kampf geht weiter bis die Festung fällt ! </li></ul>Abschied von der Front - Ernst Busch  

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