Supported Self-AdministrationWie Open-Source-Infrastrukturkonzepte Freiräume in derSoftwareentwicklung schaffen           ...
3 Sätze zur Sprecherin                                 Dev(eloper) + Op(erator) = Bindeglied                              ...
3 Sätze zum Unternehmen  akquinet tech@spree   • Softwareentwicklung   • Beratung                             Projektgesch...
Agenda    1. Einführung        ● 3 Sätze zum Vortragenden           ●    3 Sätze zum Unternehmen    2. Der Unterschied zwi...
Eine Bestandsaufnahme ●     Wozu neigt die menschliche Natur?              Abkürzungen              Ausnahme: Administrato...
Eine Bestandsaufnahme (2)  ●   Informationsquellen            potentiell jede Person im Unternhemen,            Netzwerkdo...
Eine Bestandsaufnahme (3)  ●    Ergebnisse/ Zahlenbeispiele             initial: ca ¼ der MA befragt (Interview)          ...
Eine Bestandsaufnahme (4)                                                                              K+I+S+S²           ...
Planung und Durchführung                           ???           Supported Self-AdministrationCopyright © 2010 – akquinet ...
Planung und Durchführung (2) CVS                                                    Bugzilla                              ...
Planung und Durchführung (3) Einführungs-/Migrationsplan                              Bsp. Confluence (DBs, Crowd) Know-Ho...
Vielen Dank ...                                    Vielen Dank für                                 ihre Aufmerksamkeit!   ...
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Linuxtag 2012: Supported Self-Administration

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Softwareentwickler/innen sind eine besondere Spezies. Sie probieren gern Neues aus. Oft entscheidet sich ein Projekt relativ spontan für oder gegen den Einsatz bestimmter Tools. Die Entscheidung basiert nicht selten eher auf einem simplen, kurzen Antesten verschiedener Alternativen statt auf einem dokumentierten Variantenvergleich anhand vorher definierter Kriterien.

Vielen Projekten fehlt die Zeit, sich erst ein vollständiges Konzept für die Entwicklungsinfrastruktur zu überlegen und umzusetzen, und dann mit der eigentlich Entwicklungsarbeit zu beginnen. Meist stehen hier nur eine zügige Bereitstellung eines Version-Control-Systems und die Konfiguration der Entwicklungsumgebungen im Vordergrund. Weitere Tools fügen die Mitglieder häufig erst bei akutem Bedarf im späteren Projektverlauf hinzu. Im Unternehmenskontext führt das ab einer gewissen Anzahl von Projekten zwangsläufig zu einer defragmentierten, nicht mehr oder nur noch schwer wartbaren Infrastruktur.

Neben den etablierten Sourcecodeverwaltungsansätzen (CVS, SVN, Git, Mercurial, etc.) sind eine Reihe von Open-Source-Tools zum Bug-Tracking, zur kontinuierlichen Integration, zur Dokumentation und zum Qualitätsmanagement mittlerweile eine äußerst gute Alternative zu Closed-Source-Varianten. Je nach individuellen Rahmenbedingungen eines Unternehmens können ein oder mehrere Kombinationsvarianten von Tools wie Artifactory, Sonatype Nexus, Jenkins, Atlassian Bamboo, Atlassian JIRA, trac, Sonatype Sonar, Redmine und Co. optimal sein. Supported Self-Administration beschreibt wie ein Unternehmen eine passende Kombination finden kann und welche unternehmenskulturellen Aspekte bei einer Einführung von oder einer Migration auf neue Systeme entscheidend sind.

Die Bezeichnung Supported Self-Administration benennt gleichzeitig den Leitgedanken aller darauf ausgerichteten Maßnahmen. Als unterstützter Freiraum wird eine Entwicklungsinfrastruktur verstanden, die auf eine möglichst hohe Eigenverwaltung der einzelnen Projekte setzt, aber gleichzeitig wartbar und skalierbar bleibt. Unterstützte Selbstverwaltung setzt auf die Empfehlung von Best Practises in einer Entwicklungsinfrastruktur ohne den einzelnen Projekten zwingend deren Anwendung vorzuschreiben.

Die Akquinet tech@spree GmbH zeigt am eigenen Beispiel, dass das Konzept Supported Self-Administration realisierbar ist. Dort dienen RedHat- und Ubuntu-Systeme mittlerweile als Unterbau für ein Kombination aus Nexus, Jenkins, JIRA, Confluence und Sonar.

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Linuxtag 2012: Supported Self-Administration

  1. 1. Supported Self-AdministrationWie Open-Source-Infrastrukturkonzepte Freiräume in derSoftwareentwicklung schaffen Sarah Haselbauer M. Sc. Information Systems Entwicklungsinfrastrukturen und Administration Akquinet tech@spree GmbHCopyright © 2010 – akquinet AG sarah.haselbauer@akquinet.de 5/24/12 1
  2. 2. 3 Sätze zur Sprecherin Dev(eloper) + Op(erator) = Bindeglied +Betriebswirtschaftliche Sicht Spezialist für EntwicklungsinfrastrukturenCopyright © 2010 – akquinet AG sarah.haselbauer@akquinet.de 5/24/12 2
  3. 3. 3 Sätze zum Unternehmen akquinet tech@spree • Softwareentwicklung • Beratung Projektgeschäft Ø 10 – 20 Projekte parallel aktiv Serverlandschaft 3 Virtualisierungsserver Ø 40-50 VMs 2011: 4 Artefakt-Repository-Server 5 Jenkins-Server 3 Sonar-InstanzenCopyright © 2010 – akquinet AG sarah.haselbauer@akquinet.de 5/24/12 3
  4. 4. Agenda 1. Einführung ● 3 Sätze zum Vortragenden ● 3 Sätze zum Unternehmen 2. Der Unterschied zwischen Freiraum und Chaos – eine Bestandsaufnahme ● Wer, wo, wie, was, wann, warum? ● Systematisierungstechniken 3. Die Balance zwischen Freiraum und Chaos – ein Ansatz zur Planung und Durchführung ● Supported-Self Administration ● Kann man Flexibilität planen? 4. Zusammenfassung und AusblickCopyright © 2010 – akquinet AG sarah.haselbauer@akquinet.de 5/24/12 4
  5. 5. Eine Bestandsaufnahme ● Wozu neigt die menschliche Natur? Abkürzungen Ausnahme: Administratoren und Entwickler? → WICHTIG: BestandsAUFNAHME aktuelle Abkürzungen finden (Motiv) Wer? Was? Wann? Warum?● Wozu neigt ein Entwickler? Schweigen ≠ Zustimmung → WICHTIG: BestandsAUFNAHME Fragen und ZUHÖREN Wer? Was? Wie? Warum?Copyright © 2010 – akquinet AG sarah.haselbauer@akquinet.de 5/24/12 5
  6. 6. Eine Bestandsaufnahme (2) ● Informationsquellen potentiell jede Person im Unternhemen, Netzwerkdokumentation, momentan laufende Systeme, allg. Dokumentation (Wiki, Projektlaufwerk, etc.), Buchhaltung (Rechnungen, Lizenzen, Supportverträge, etc.), ... ● Systematisierungstechniken Op Fragebögen Interviews (Quick-)Workshops ... → WICHTIG: BestandsAUFNAHME Dev PL wieviel: 1-2 Personen pro (Teil-)Projekt (nicht nur Projektleiter!)Copyright © 2010 – akquinet AG sarah.haselbauer@akquinet.de 5/24/12 6
  7. 7. Eine Bestandsaufnahme (3) ● Ergebnisse/ Zahlenbeispiele initial: ca ¼ der MA befragt (Interview) 1 Woche → Übersicht → 19 akute Probleme → 10 Erweiterungswünsche 2 Quick-Workshops → → → → → → Public Planung & Doku ← ← ← ← ← Vote by Theresa Thompson (http://www.fotopedia.com/items/flickr-2999130055) Wissensstruktur für Entwicklungsinfrastruktur & eine zentrale AnlaufstelleCopyright © 2010 – akquinet AG sarah.haselbauer@akquinet.de 5/24/12 7
  8. 8. Eine Bestandsaufnahme (4) K+I+S+S² Keep it simple, smart and seamless Prioritäten ● Verfügbarkeit ● Stabilität ● Qualität ● Performance (http://www.flickr.com/photos/lrargerich/3187525211/) ● Erweiterungen ● „Magic“Copyright © 2010 – akquinet AG sarah.haselbauer@akquinet.de 5/24/12 8
  9. 9. Planung und Durchführung ??? Supported Self-AdministrationCopyright © 2010 – akquinet AG sarah.haselbauer@akquinet.de 5/24/12 9
  10. 10. Planung und Durchführung (2) CVS Bugzilla MoinMoin Kriterien: strategische Gesichtspunkte, Erfahrung, Gewährleistung der Nachvollziehbarkeit und Transparenz, ... Verfügbarkeit, Portabilität, Backupmöglichkeiten, Rechtemanagement, Performance, Sicherheit, ...Copyright © 2010 – akquinet AG sarah.haselbauer@akquinet.de 5/24/12 10
  11. 11. Planung und Durchführung (3) Einführungs-/Migrationsplan Bsp. Confluence (DBs, Crowd) Know-How Aufbau Bsp. Support, WWW, Tests Verbesserungen kommunizieren Bsp. Jenkins, Artifactory/Nexus Dokumentieren Bsp. Nexus, Migration Notes Beteiligung Bewusstsein schaffen Bsp. Upgrade-und-Plugin-Zyklen Austausch fördern Bsp. Mitarbeit in den Projekten, Plugin-Fest Offenheit Bsp. PuppetCopyright © 2010 – akquinet AG sarah.haselbauer@akquinet.de 5/24/12 11
  12. 12. Vielen Dank ... Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit! ? Fragen ?Copyright © 2010 – akquinet AG sarah.haselbauer@akquinet.de 5/24/12 12

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