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„Strahlen“ werden in der Bevölkerung  immer als ernste Gefahr bzw. klares        Risiko wahrgenommen!
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11.3.2011, about 1 hour after the  quake a Tsunami,  height 7 m – 15 mBild: ARD, 20110320
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FukushimaWeitere Schritte im BMG (II)• Koordinationsstreffen im BMG ‐ 16. März 2011  –   BMG  –   BMLFUW  –   Länder (Stra...
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Fukushima  Lebensmittelüberwachung ‐ BMG• ab 15. März auf Basis einer Empfehlung der EK  (Empfehlung der DG SANCO im Rahme...
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FukushimaKontrolle Pazifikfischen ‐ BMG• Ergebnisse „Pazifik‐Fischkontrolle“   – bislang 28 Proben untersucht   – zwei Pro...
FukushimaInformation der Bevölkerung…        „Strahlung aus Japan in Spuren auch in                  Österreich messbar   ...
FukushimaLebensmittelüberwachung ‐ BMG• Öffentliche Verwirrung um Grenzwertsetzung der EK   – führte zur Verunsicherung de...
Strahlenexposition in Österreichpro Person und Jahr (Mittelwerte)           Natürliche Strahlenexposition [mSv pro Jahr]  ...
Fukushima Information der Bevölkerung…• Harmonisiert:  verschiedene Behörden/Institutionen dürfen keine widersprüchlichen ...
FukushimaInformation der Bevölkerung…• Nicht beschwichtigen:  auch wenn, wie bei Fukushima, keine Gefahr in Österreich   b...
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Fukushima ‐ EHECUnterschiede • EHEC: Gefährdung Österreichs real• EHEC: BMG allein zuständige Behörde    – es waren „nur“ ...
Fukushima ‐ EHECGemeinsamkeiten – Transparente Kommunikation mit der Bevölkerung – klare und zeitnahe Auskunft über Erkran...
Zusammenfassend… – Intensiver Dialog (interdisziplinär)  – Informationsaustausch mit allen beteiligten    Institutionen/Ex...
Vorteil imLM Krisenmanagement ‐ Österreich• Ein Bundesministerium (BMG) zuständig für– Lebensmittel/Verbrauchergesundheit–...
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Risikokommunikation in der öffentlichen Gesundheit am Beispiel Fukushima

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Fachsymposium "Verbraucherschutz, Öffentliche Gesundheit & Arzneimittelsicherheit im Spannungsfeld Risiko, Krise und Panikmache", 21.11.2011 (AGES, Wien)

Finanz, EHEC, Fukushima - Wahrnehmung und Umgang mit einer Krise sind so unterschiedlich und individuell, wie die Menschen selbst. Doch wie empfinden wir VerbraucherInnen Risiko und was sagt die Wissenschaft dazu? Wann beginnt aus einer potentiellen Gefahr eine tatsächliche Krise zu werden? Und wann wird eine Krise zur medialen Panikmache? Rund 100 VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft, Behörden und Medien diskutierten den Umgang mit gefühlten und tatsächlichen Risiken und dem Management im Krisenfall. Die Themen reichten von Dioxin über EHEC bis Fukushima, von BSE über Acrylamid bis zur Vogelgrippe.

Neben Gesundheitsminister Alois Stöger standen mit Risikoforscher Prof. Dr. Ragnar Löfstedt (Direktor des King's Centre for Risk Management am King‘s College, London) und Prof. DDr. Andreas Hensel (Präsident des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung, BfR) zwei internationale Experten aus dem Bereich Risikoforschung und Risikomanagment für einen Dialog bereit. Priv.-Doz. Dr. Pamela Rendi-Wagner (Generaldirektorin für Öffentliche Gesundheit im Bundesministerium für Gesundheit, BMG) und Univ.-Prof. Dr. Marcus Müllner (Bereichsleiter der Arzneimittelagentur AGES PharmMed) erläuterten die Risikokommunikation in der öffentlichen Gesundheit anhand der Beispiele Fukushima bzw. Risiken und Nutzen von Arzneimitteln. Die PR-Expertinnen Sabrina Oswald und Martina Tuma beleuchteten die Anforderungen der Risikokommunikation von Wirtschaftsunternehmen in Zeiten des „Web 2.0“.

Gemäß dem Spruch "Nach der Krise ist vor der Krise" sehen die ExpertInnen vor allem Bedarf an organisatorischer Vorbereitung (Krisenhandbuch, Ansprechpartnern, etc), inhaltlicher Aufbereitung der eigenen Krisen-PR-Themen sowie professionellem Management im akuten Krisenfall. Investiert werden sollte „in Friedenszeiten“ in den Aufbau von Vertrauen unter Einbindung von Meinungsbildnern sowie in Bereitstellung transparenter Informationen unter Verwendung unabhängiger wissenschaftlicher Expertise. Denn eine jede Krise ist über die wirtschaftlichen Folgen des betroffenen Produzenten hinaus immer mit enormen volkswirtschaftlichen Kosten verbunden. Schlussendlich gebe es nur eine Antwort für eine Öffentlichkeit, die regelmäßig und latent mit Angst machenden Krisen konfrontiert wird: schnelle, adäquate und transparente Information.

Details zu Programm, Inhalten und Vortragenden: http://www.ages.at/ages/ages-akademie/stakeholderveranstaltungen/wien-risikokommunikation/

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Risikokommunikation in der öffentlichen Gesundheit am Beispiel Fukushima

  1. 1. AGES, 21.11.2011Risikokommunikation in der öffentlichen Gesundheitam Beispiel FukushimaFachsymposiumVerbraucherschutz, öffentliche Gesundheit & Arzneimittelsicherheit im SpannungsfeldRisiko, Krise und PanikmacheDoz. Dr. Pamela Rendi‐WagnerBundesministerium für Gesundheit
  2. 2. „Strahlen“ werden in der Bevölkerung  immer als ernste Gefahr bzw. klares  Risiko wahrgenommen!
  3. 3. Radiologische NotstandssituationenZuständigkeiten (nur die wesentlichsten)• Bundeswarnzentrale im EKZ des BM.I • Nationale Kontaktstelle für ECURIE- und IAEA-Meldungen • Nationale Informationsdrehscheibe• BMLFUW • Bewertung gemeldeter Ereignisse und der möglichen Auswirkungen • Information der Bevölkerung • Empfehlung von Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung• BMG • Mitwirkung an den Maßnahmenempfehlungen • Überwachung der Lebensmittel • Vorverteilung und Bevorratung der KI-Tabletten• SKKM-Strahlenschutz • Koordinationsaufgaben (Information der Öffentlichkeit, Durchführung von Maßnahmen etc.)• Länder • Umsetzung der Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung
  4. 4. FukushimaUnfallhergang• Erdbeben in Japan (11. März 2011) – automatische Abschaltung der Reaktoren – automatische Abschaltung auch bei anderen japanischen  KKWs (Infrastruktur blieb jedoch erhalten)
  5. 5. 11.3.2011, about 1 hour after the quake a Tsunami, height 7 m – 15 mBild: ARD, 20110320
  6. 6. FukushimaUnfallhergang• Tsunami (11. März 2011) – Zerstörung der Infrastruktur im KKW Fukushima – keine Stromversorgung (auch Notstromaggregate zerstört) – keine Kühlung der Reaktorkerne mehr möglich – radioaktiver Zerfall führte zu starkem Temperaturanstieg – teilweises Schmelzen der Brennstoffhüllen und des  Reaktorkerns – Freisetzung von radioaktiven Stoffen – zuerst leicht flüchtige Stoffe (Iod‐Isotope, Cäsium‐Isotope etc.) – bei höheren Temperaturen auch andere (Strontium,  Plutonium etc.)
  7. 7. Im beschädigten Atomkraftwerk in Fukushima 1 hat es eine Explosion gegeben. DieAußenhülle des Reaktors scheint abgesprengt worden zu sein, berichtet derjapanische Fernsehsender NHK.Nhk, 12.3.2011 ca. 16:00 LT (Tepco 15:36)
  8. 8. Dienstag, 15.3.201115.3.2011
  9. 9. In this March 20, 2011 aerial photo taken by a small unmanned drone and released by AIR PHOTO SERVICE, thecrippled Fukushima Dai-ichi nuclear power plant are seen in Okumamachi, Fukushima prefecture, northern Japan.(Air Photo Service Co. Ltd., Japan)
  10. 10. FukushimaErste Aktionen ‐ BMGWurden sofort nach Bekanntwerden gesetzt:• BMG‐interne Besprechung und erste Beurteilung der Lage  Einschätzung:  • keine direkte Gefährdung der Bevölkerung in Österreich gegeben  (wie immer sich die Situation auch entwickelt)  Maßnahmen • keine Sofortmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung erforderlich • Unmittelbare und klare Information der Bevölkerung notwendig,  insbesondere hinsichtlich der – in Ö ‐ verbraucherrelevanten  Fragen • Relevante Bereiche: (Lebensmittelimporte / Grenzwerte  Lebensmittel  / Kaliumjodidpropyhlaxe)
  11. 11. FukushimaErste Aktionen ‐ Ressort übergreifend• Erste Lagebesprechung im BMI (7er Lage) (12.3.2011) – BMI – BMeiA – BMLVS – BMG – BMLFUW – Zamg• Direkte Kontaktaufnahme mit anderen Ressorts – BMLFUW, BMI, BMeiA, BMF (Zollbehörden)
  12. 12. Pressekonferenz im Innenministerium (12.3.2011)
  13. 13. FukushimaWeitere Schritte im BMG (I)• Beobachtung der Lage• Kontakt mit dem BMLFWU• Informationsaustausch mit AGES• Tägliche Zusammenkunft des BMG‐Krisenstabes – Besprechung der Lage  – Aufteilung der Aufgaben – Koordination zwischen den Abteilungen
  14. 14. FukushimaWeitere Schritte im BMG (I)• BMG Krisenstab: – II/B – Verbrauchergesundheit – III/5 –Strahlenschutz – Presse‐ und Kommunikationsabteilung – MB
  15. 15. FukushimaBMG – Informationsmanagement• Erstellung der Q & A für das Call Center des BMI – Hohe Anrufrequenz aus der Bevölkerung – Antworten meist zufriedenstellend• Informationen auf der BMG‐Homepage (tägliches update) – zur Kaliumjodprophylaxe – zur Lebensmittelüberwachung – klare Darstellung aller  LM‐Untersuchungsergebnisse  erstmals in Ö: produkt‐/herstellerbezogene  Untersuchungsergebnisse veröffentlicht!
  16. 16. HP
  17. 17. FukushimaWeitere Schritte im BMG (II)• Koordinationsstreffen im BMG ‐ 16. März 2011 – BMG – BMLFUW – Länder (Strahlenschutzbeauftragte, LSD – AGES• Briefing des BMG‐Bürgerservice – sehr viele Anfragen konnten dadurch beantwortet werden – Strahlenschutzabteilung wurde entlastet
  18. 18. FukushimaWeitere Schritte im BMG (III)• Beratung der österreichischen Vertretung in Japan – hinsichtlich Iodprophylaxe für Botschaftsangehörige – hinsichtlich Rückkehr der Botschaftsangehörigen nach Tokio (vorübergehend wurde Botschaft nach Osaka verlegt)• Kontakte zu Medien – nicht proaktiv ‐ (keine primäre Zuständigkeit ‐ anders als bei EHEC!) – Zuständigkeit für die Information der Öffentlichkeit liegt beim  BMLFUW  – Interviews – Hintergrundinformationen für Berichte/Artikel• Vorträge auf Informationsveranstaltungen
  19. 19. Fukushima Lebensmittelüberwachung ‐ BMG• ab 15. März auf Basis einer Empfehlung der EK (Empfehlung der DG SANCO im Rahmen des RASFF)• ab 26. März auf Basis einer EU‐Durchführungsverordnung – LM aus bestimmten, vom Unfall betroffenen Regionen brauchen eine Bescheinigung  der japanischen Behörden, dass die Grenzwerte eingehalten sind – LM aus anderen Regionen brauchen eine entsprechende Herkunftsbescheinigung – MS müssen mind. 10 % (betroffene Regionen) bzw. 20 % (nicht betroffene Regionen)  der Importe messtechnisch kontrollieren  in Ö: Direktimporte werden zu 100 % gemessen, die Ergebnisse auf der BMG‐ Homepage veröffentlicht (Transparenz ‐ Vertrauensbildung!) • ab Anfang April: stichprobenartige Kontrolle von Pazifikfischen auf Basis einer  Empfehlung der EK  Veröffentlichung der Ergebnisse auf BMG‐HP
  20. 20. Fukushima Lebensmittelüberwachung ‐ BMG• Ergebnisse LM‐Kontrolle – 24 Direktimporte sind erfolgt – nur eine Probe war positiv (Zusatzstoff E 405) – mit etwa 3 Bq/kg Cäsium‐134 und Cäsium‐137 weit unter dem  Grenzwert von 500 Bq/kg – Alle Ergebnisse werden unverzüglich auf der BMG‐Homepage  veröffentlicht – EU‐weit nur wenige positive Proben (alle weit unter Grenzwerten!)
  21. 21. FukushimaKontrolle Pazifikfischen ‐ BMG• Ergebnisse „Pazifik‐Fischkontrolle“ – bislang 28 Proben untersucht – zwei Proben (gleiches Produkt) enthielten Cäsium‐137 (0,2 Bq/kg) – da kein Cäsium‐134 enthalten war, stammt die Radioaktivität nicht aus  Fukushima (wahrscheinlich aus den Kernwaffenversuchen im Pazifik) – Alle Ergebnisse werden unverzüglich auf der BMG‐Homepage  veröffentlicht
  22. 22. FukushimaInformation der Bevölkerung… „Strahlung aus Japan in Spuren auch in Österreich messbar ABER weit unter der gesundheitlichen relevanten Dosis“ „Keine direkte Strahlengefährdung – keine KJ Prophylaxe“ „Kaum LM Importe aus Japan – werden zu 100% kontrolliert“
  23. 23. FukushimaLebensmittelüberwachung ‐ BMG• Öffentliche Verwirrung um Grenzwertsetzung der EK – führte zur Verunsicherung der Bevölkerung – hätte vermieden werden können!• Unnötig hohen Grenzwerte wurden nicht zuletzt auf Druck  Österreichs und anderer MS geändert
  24. 24. Strahlenexposition in Österreichpro Person und Jahr (Mittelwerte) Natürliche Strahlenexposition [mSv pro Jahr] 0,31 0,43 Radon kosmische Strahlung 1,5 terrestrische Strahlung Ingestion 0,35Strahlenexposition durch Röntgendiagnostik: 1,3 mSv pro Person und Jahr Beispiele: Lungenröntgen: 0,06 mSv pro Untersuchung Abdomen-CT: 14,7 mSv pro UntersuchungDosis durch Fukushima (Inhalation, Ingestion):  0,00001 mSv einmalig pro Personsehr konservative rechnerische Abschätzung (real wahrscheinlich noch geringer)
  25. 25. Fukushima Information der Bevölkerung…• Harmonisiert: verschiedene Behörden/Institutionen dürfen keine widersprüchlichen  Informationen verbreiten• Glaubwürdigkeit:  Handeln der Behörden muss mit Information übereinstimmen (Beispiel: NÖ Kontaminationsmessungen am Flughafen Wien, obwohl  Öffentlichkeit informiert wurde, dass von Japanrückkehrern keine  Gefahr ausgeht)
  26. 26. FukushimaInformation der Bevölkerung…• Nicht beschwichtigen: auch wenn, wie bei Fukushima, keine Gefahr in Österreich  bestanden hat• Transparenz:  Ergebnisse von Messungen von LM (oder anderer  Produkte) ‐ zeitnah, klar und verständlich aufbereitet• Risiko‐Mündigkeit/‐Kompetenz
  27. 27.
  28. 28. Fukushima ‐ EHECUnterschiede • EHEC: Gefährdung Österreichs real• EHEC: BMG allein zuständige Behörde  – es waren „nur“ die Länder zu koordinieren  (Probenziehungen, Betriebsbesuche) – Proaktive Medienarbeit ! – Glaubwürdiges „Gesicht“, das kommuniziert (Expertin,  nicht der Minister)
  29. 29. Fukushima ‐ EHECGemeinsamkeiten – Transparente Kommunikation mit der Bevölkerung – klare und zeitnahe Auskunft über Erkrankungszahlen und  Zuordnungen, über Probenziehungen / Ergebnisse bzw.  neue Erkenntnisse aus DE bzw. anderen MS (RASFF‐ Meldungen) 
  30. 30. Zusammenfassend… – Intensiver Dialog (interdisziplinär)  – Informationsaustausch mit allen beteiligten  Institutionen/Experten  – Abstimmung der öffentlichen Kommunikationsstrategie – öffentliche Information • Mediale Präsenz • Transparenz • Größtmögliche Offenheit • Verständlichkeit und Klarheit  • Fachkompetenz 
  31. 31. Vorteil imLM Krisenmanagement ‐ Österreich• Ein Bundesministerium (BMG) zuständig für– Lebensmittel/Verbrauchergesundheit– Veterinärwesen– Humanbereich• Vernetzte Zusammenarbeit Bund‐Land‐ Bezirksverwaltungsbehörden 
  32. 32. Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

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