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Vertikale Integration 1992
System RAPSO fand viele Nachahmer
Umgesetzte Ideen in der              VertragslandwirtschaftHartmais                 GVO-freier MaisSoja       Sojabohne   ...
Umgesetzte Ideen in der               VertragslandwirtschaftBio-Getreide               MohnHafer                      Gers...
Vertragslandwirtschaft nimmt weiter zu!            Beispiel Sojabohne
Sojabohnen gibt es wie Sand am MeerKlassische commodities:  Weizen, Mais, Raps, Soja  standardisierte Qualitäten,  austaus...
SOJA: Erntefläche – Produktion               In 15 Jahren: Welternte                      Fläche: plus 36,7 Mio. ha, = 55 ...
Sogar gentechnikfreie Produktion
Wozu braucht esVertragslandwirtschaft         ?
Sojabohne ist nicht SojabohneSortenunterschiede:                       von - bis    Eiweiß             32 – 48 %    Fett /...
Vorteile durch SortenwahlBesondere Sorteneigenschaften  auf den Verarbeitungszweck zugeschnitten  Vorteile bei Verarbeitun...
Eckpunkte der Vertikalen Integration                           Die Idee                             Was? Die              ...
Anforderungen an den Landwirt                          Vertragstreue                           Nachhaltig-                ...
Spezifikation RESCH & FRISCHSorten für R&FRoggen: Brasetto, DukatoWeizen: Lukullus, Antonius, GranatDinkel: Ebners Rotkorn...
Spezifikation - Dehnlänge in Millimeter               Vertragsproduktion Winterweizen     Saturnus    Antonius    Granat  ...
SpezifikationRAPSO-Rapsplus Fettsäurespektrumund Chlorophyllgehalt im Öl
Zukunft - HOLLI-Raps•   Mehr Ölsäure (> 70 %)•   Weniger Linolsäure und Linolensäure (3/15 statt 7/22)•   Hitzestabiler, o...
Weitere Vorteile          fürVerarbeitungsindustrie - Lebensmittelhandel -     Konsumenten
Garantien / Verbindlichkeiten     für Lebensmittelhandel
Vorteile Verarbeitungsindustrie – Lebensmittelhandel - KonsumentQS und QM, Hygiene   LM-Sicherheit Rückverfolgbarkeit
Vorteile für die LandwirtschaftOrientierung bei der SortenwahlVorgaben aufgrund von Erfahrungen, Testreihen etc.Gesundes, ...
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Karl Fischer: Biodiversität - Fundament für Lebensmittelsicherung

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FACHSYMPOSIUM SICHERE LEBENSMITTEL - ERNÄHRUNGSSICHERUNG & ERNÄHRUNGSSICHERHEIT, AGES LINZ, 30.Juni 2011
Vortrag: Karl Fischer, Geschäftsführer (SAATBAU LINZ)

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Karl Fischer: Biodiversität - Fundament für Lebensmittelsicherung

  1. 1. AGES-FachsymposiumSorten, Saatgut,Biodiversität - Fundamentfür Lebensmittelsicherungund -qualität Dir. DI Karl Fischer Linz, 30. Juni 2011
  2. 2. Vertikale Integration 1992
  3. 3. System RAPSO fand viele Nachahmer
  4. 4. Umgesetzte Ideen in der VertragslandwirtschaftHartmais GVO-freier MaisSoja Sojabohne Raps Saat gut - Ernte gut.
  5. 5. Umgesetzte Ideen in der VertragslandwirtschaftBio-Getreide MohnHafer Gerste Saat gut - Ernte gut.
  6. 6. Vertragslandwirtschaft nimmt weiter zu! Beispiel Sojabohne
  7. 7. Sojabohnen gibt es wie Sand am MeerKlassische commodities: Weizen, Mais, Raps, Soja standardisierte Qualitäten, austauschbar gehandelt an Warenterminbörsen Soja: schnellst wachsende Hauptkultur
  8. 8. SOJA: Erntefläche – Produktion In 15 Jahren: Welternte Fläche: plus 36,7 Mio. ha, = 55 % Menge: plus 105 Mio. t, = 66 %Weltweit schnellstwachsende Hauptkultur! Quelle: USDA Mai 2011
  9. 9. Sogar gentechnikfreie Produktion
  10. 10. Wozu braucht esVertragslandwirtschaft ?
  11. 11. Sojabohne ist nicht SojabohneSortenunterschiede: von - bis Eiweiß 32 – 48 % Fett / Ölgehalt 16 – 24 % Zucker 4 – 15 % Isoflavone 1.500 – 4.000 µg/g Geschmack schwefelig bis süß Farbe hell – dunkel, mit/ohne Nabel
  12. 12. Vorteile durch SortenwahlBesondere Sorteneigenschaften auf den Verarbeitungszweck zugeschnitten Vorteile bei Verarbeitung, Ausbeutesätze Vorteile bei Inhaltsstoffen Vorteile bei Geschmack Zusatznutzen (z.B. mehr Isoflavone)
  13. 13. Eckpunkte der Vertikalen Integration Die Idee Was? Die Die Wie viel? Wer? Kettenglieder DimensionDie Nachhaltigkeit Wie lange? € Der Nutzen
  14. 14. Anforderungen an den Landwirt Vertragstreue Nachhaltig- keit Original- Sorte u. Dokumentation Sicherheit Saatgut SpezifikationProduktionstechnik Können Wollen EmotionaleStandard Akzeptanz
  15. 15. Spezifikation RESCH & FRISCHSorten für R&FRoggen: Brasetto, DukatoWeizen: Lukullus, Antonius, GranatDinkel: Ebners Rotkornplus• Dehnlänge• Sortenabstimmung Ost/West
  16. 16. Spezifikation - Dehnlänge in Millimeter Vertragsproduktion Winterweizen Saturnus Antonius Granat Lukullus2005 222,0 232,0 196,02006 224,0 238,0 221,02007 206,0 237,0 197,02008 194,0 219,0 199,02009 209,0 229,0 192,0 237,02010 219,0 236,0 199,0 228 Resch & Frisch Anforderung: > 170 mm Dehnlänge
  17. 17. SpezifikationRAPSO-Rapsplus Fettsäurespektrumund Chlorophyllgehalt im Öl
  18. 18. Zukunft - HOLLI-Raps• Mehr Ölsäure (> 70 %)• Weniger Linolsäure und Linolensäure (3/15 statt 7/22)• Hitzestabiler, ohne Härtung• Bessere Haltbarkeit des Öles• Bessere Lagerstabilität z.B. von Chips• Ernährungsphysiologische Vorteile gg. Palm• In Kanada schon 20 % der Fläche• Nur für reines Frittierfett verwenden.
  19. 19. Weitere Vorteile fürVerarbeitungsindustrie - Lebensmittelhandel - Konsumenten
  20. 20. Garantien / Verbindlichkeiten für Lebensmittelhandel
  21. 21. Vorteile Verarbeitungsindustrie – Lebensmittelhandel - KonsumentQS und QM, Hygiene LM-Sicherheit Rückverfolgbarkeit
  22. 22. Vorteile für die LandwirtschaftOrientierung bei der SortenwahlVorgaben aufgrund von Erfahrungen, Testreihen etc.Gesundes, geprüftes Saatgut mit Zuchtfortschritt.
  23. 23. Danke für IhreAufmerksamkeit!

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