PNG - Zeitkontigente vs. Leistungsmodule

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Die Präsentation stammt aus meinem Vortrag beim Management-Kongress im Rahmen der Altenpflege 2013

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  1. 1. adservioNeue Bedingungen fordernneue VerhandlungsstrategienWerner Thomasadservio0Altenpflegekongress 2013
  2. 2. adservioNeue Bedingungen fordernneue VerhandlungsstrategienWerner Thomasadservio1Altenpflegekongress 2013
  3. 3. adservio Werner Thomas, adservioAltenpflegekongress 2013 2
  4. 4. adservio Werner Thomas, adservioAltenpflegekongress 2013 3
  5. 5. adservioWerden Sie kreativ!Nutzen Sie die neuen Möglichkeiten!Werner Thomas, adservioAltenpflegekongress 2013 4
  6. 6. adservioBisherige Situation!  gleiche Pflege für alle!  wenig Differenzierung im Angebot pflegender undbetreuender Leistungen!  über Leistungskomplexe bestimmt!  verrichtungsorientiertWerner Thomas, adservioAltenpflegekongress 2013 5
  7. 7. adservio!  veränderte Angebots- u. Abrechnungspraxis!  parallele Abrechnungsverfahren!  Probleme!  inhaltliches Bestimmungsprinzip erfolgt über die Abrechnung!  nicht berücksichtigt wird, dass Zeitkontingente undLeistungskomplexe unterschiedliche pflegerische Inhaltebeinhalten und daher als parallele Abrechnungsverfahren nichttaugen!  Zeitkontingente verändern bisherige ErlöskalkulationenWerner Thomas, adservio 6Altenpflegekongress 2013
  8. 8. adservio!  Zeit!  Verfügungsrahmen für Leistungen!  Zusicherung einer vereinbartenDauer der Pflege!  Leistungskomplexe!  exakte Bestimmung von spezifischenLeistungen!  verrichtungsorientiertWerner Thomas, adservioAltenpflegekongress 2013 7
  9. 9. adservio!  Flexibilisierung derLeistungs-inanspruchnahme!  Verständigung desPflegebedürftigen mitdem Pflegedienst!  Alternative zurverrichtungs-bezogenenVereinbarung!  flexibleZusammenstellung derLeistungenWerner Thomas, adservioAltenpflegekongress 2013 8
  10. 10. adservio!  Abrechnungsproblematik dominiert!  Viele Fragen sind offen!  Wie sollen die erbrachten Pflegeminuten dokumentiert werden?!  Wer muss die Kunden über das neue Abrechnungssysteminformieren? Und wie?!  Wie geht man bei gleichzeitiger SGB V und SGB XI Leistung in derAbrechnung vor?!  Wird es einheitliche Verfahren zur Stundensatzberechnung geben?!  ...Werner Thomas, adservio 9Altenpflegekongress 2013
  11. 11. adservioWerden die Kunden sich nicht dieAbrechnungsvariante wählen, diefür sie günstiger ist?Werner Thomas, adservioAltenpflegekongress 2013 10
  12. 12. adservioAntwort:Es ist ein Aushandlungsprozess.Es kommt auf die Vermittlung an.Werner Thomas, adservioAltenpflegekongress 2013 11
  13. 13. adservio!  Produktlinien!  Definition: Verschiedene Varianten einesProduktes werden in einer Produktliniezusammengefasst.!  Zweck: Aus den verschiedenen Varianten kannder Kunde die gewünschte auswählen. DasUnternehmen kann somit individueller aufKundenwünsche eingehen.Quelle: wirtschaftslexikon.gabler.de—produktlinie.html, Prof. D. MarkgrafWerner Thomas, adservio 12Altenpflegekongress 2013
  14. 14. adservio!  mia-ElectrofahrzeugeWerner Thomas, adservio 13Altenpflegekongress 2013!  Laborwasserbereiter der FirmaSartoriusBildquelle: mia electronicBildquelle: Sartorius AG
  15. 15. adservio!  zwei unterschiedlicheLeistungen bzw.Leistungspakete!  zu unterschiedlichenPreisen anzubieten.Werner Thomas, adservioAltenpflegekongress 2013 14DerProduktlinien-ansatz erlaubt
  16. 16. adservioLeistungskomplexe Zeitkontingente!  klar definiert!  täglich gleich!  Erbringungsablauf istgleich!  standardisierbar!  flexible Gestaltung!  individuelle Anpassungnach Art und Umfang!  Berücksichtigung sozialerBedürfnisse!  Berücksichtigung derspezifischenVersorgungssituationWerner Thomas, adservioAltenpflegekongress 2013 15
  17. 17. adservio!  LeistungskomplexeWerner Thomas, adservio 16Altenpflegekongress 2013•  klar definierbare Leistungen•  täglich, wiederholende Abläufe•  wenig Notwendigkeit zur Variation•  vorhersehbare Abläufe•  stabile Pflegesituation
  18. 18. adservio!  Zeitbedarf steht im Vordergrund!  instabile Pflegesituation!  kurzfristige individuelle Anpassung derLeistungen notwendig!  hoher Individualisierungsbedarf!  hoher BeratungsbedarfWerner Thomas, adservio 17Altenpflegekongress 2013Zeitkontingente
  19. 19. adservioZielgruppe Leistung per•  Pat. in präfinaler Phase•  Junge Pflegebedürftige mitindividuellen Ansprüchen•  Pflegesituationen, dieZeitabdeckung benötigen•  Apoplexiepatienten nachAkut- und Reha-Phase•  Multiple-Sklerose-Patienten!  Zeitkontingente!  Zeitkontingente!  Zeitkontingente!  Leistungskomplexe!  LeistungskomplexeWerner Thomas, adservioAltenpflegekongress 2013 18
  20. 20. adservio Werner Thomas, adservioAltenpflegekongress 2013 19Unterschiedliche Vereinbarungsformen inunterschiedlichen Phasen des Kunde-seinsNeuaufnahmeFormierung desPflegesettingsStabilesPflegesettingPhasen derInstabilität SterbephaseStabilisierungdes Settings• geringePflegekompetenz• ungeordneteAlltagssituation• hoherBeratungsbedarf• fehlendeEinschätzungeigener Pflege-möglichkeiten• Unsicherheit beimed. Maßnahmen• Kompetenzerwerbbei pfl. Maßnahmen• Alltag formiert sichneu• spezifischesWissen wächst• eigen pfl.Möglichkeitenwerden bewußt• med. Maßnahmenwerden vertraut• Belastungen desAlltags werdenerkannt⁃ pfl. Routine kehrtein⁃ Symptome derChronifizierungkehren ein⁃ Alltag gewinnt anStabilität⁃ Dauerbelastungenstellen sich ein⁃ Nachlässigkeitenschleichen sich ein⁃ Pflegetechnikenverfestigen sich⁃ pfl. Routine wirdgestört⁃ Verunsicherungdurch neue pfl.Anforderungen⁃ Alltag wird wiederinstabil⁃ Belastungenergeben sich neu⁃ neues Wissen wirdbenötigt⁃ erneuterBeratungsbedarf⁃ pfl. Routine wirdneu gestaltet⁃ Anpassung an neuepfl. Anforderungen⁃ Alltag wird neuformiert⁃ alte u. neueBelastungenwerden erfahren⁃ neues Wissen wirdbenötigt⁃ erneuterBeratungsbedarf⁃ pfl. Maßnahmenwerden neugestaltet⁃ Neue pfl.Anforderungen⁃ Alltag verschwindet⁃ soziale u.seelsorgerischeBetreuung wirdwichtig⁃ neues Wissen wirdbenötigt⁃ Präsenz vor Ortwird wichtigZeit LKZeit Zeit Zeit LKZeit ZeitZEIT
  21. 21. Motive: (Beispiele) Nutzen: (Beispiele)!  Zeit z.B. fürFamilienversorgung!  Sicherheit in derAusführung der Pflege!  Fachlichkeit!  soziale Beziehungspflegeund Unterstützung!  Gesprächsbedarf!  freie Zeit!  sichere Pflegemaßnahmen!  Fachliche Aufsicht!  soziale Kontakte!  Pflege von Beziehungen!  Rat in Pflegesituation!  Zeit für GesprächeWerner Thomas, adservioAltenpflegekongress 2013 20Orientierungspunkt:meist Pflegeperson
  22. 22. adservioNutzen und Motive des PflegehaushaltsNur dort, wo ein Motiv einen konkreten Nutzen erfährt,findet eine Kaufentscheidung statt.Nutzen derLeistungenMotivedes KäufersLeistungen fürden KundenAbb. Nutzen-Motiv-Kombination (c) adservio 2009Werner Thomas, adservioAltenpflegekongress 2013 21
  23. 23. adservio!  Pflegebedarf im Zeitablauf berücksichtigen!  Motive zur Inanspruchnahme von Pflege- undHauswirtschaftsleistungen berücksichtigen.!  Leistungskomplexe und Zeitkontingente nichtnur unter Abrechnungsgesichtspunktensehen.!  Unterschiedliche Nutzenpotenziale sehen undvermitteln!  Pflegesetting aktiv unter pflegefachlichen undsozialen Aspekten gestalten.Werner Thomas, adservioAltenpflegekongress 2013 22
  24. 24. adservio Werner Thomas, adservioAltenpflegekongress 2013 23Vielen Dank für IhreAufmerksamkeitNonnengasse 165589 Hadamarwww.adservio.dew.thomas@adservio.deBildquellen:www.flickr.comwww.morgueFile.comwww.photoXpress.comwww.stock.xchng.comTwitter-hashtag:#wtapl13

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