Bonitätsmanagement im Tourismus

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Grundsätzliche Faktoren des
 gegenwärtigen Tourismus

     -Globalisierung der Märkte
  -Verändertes Buchungsverhalten
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Unterschiedliche Betrachtungsweisen

     -Bisher zwei unterschiedliche Welten:
       Stadthotellerie vs. Ferienhotelleri...
Besonderheiten der Hotellerie

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                -Hohe Fixkosten
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Aktuelle Erfolgsfaktoren

-Eindeutige Positionierung am Markt
-Nutzung moderner Vertriebskanäle
 -Aktive Teilnahme am Soci...
Chancen für den heimischen Tourismus

        -Hohe Bekanntheit und Akzeptanz
   -Tourismus ist weiterhin eine Boombranche...
Aktuelle Entwicklungen

 -Trennung von Betrieb, Immobilie und Marke
-Gravierende Änderungen in der Vermarktung
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Risiken

  -Derzeitige, wirtschaftliche Situation (Krise oder
„Geburtswehen beim Entstehen einer neuen Welt –
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Eigenkapitalausstattung




                       Quelle: ÖHV



        Martin Holzapfel
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Erfreuliche Entwicklung aber Entwicklung überwiegend durch
Neubewertung der Aktiva. (Dr. Hartl in Die Finanzierung von Hot...
Bonitätsmanagement

          findet praktisch nicht statt, weil:
    -Finanzierungen bisher überwiegend durch
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Warum Standard-Ratingsysteme nicht
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Herausforderungen für die
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  -Schwierigkeit, qualitative, unternehmensspezifische
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Forderungen an eine zukünftige
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    -„Geschäftsmodell“ Hotel muss differenziert
betrachtet werden (spezifische Qualitätsstandards,
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 Angebot, Kommunikation, Gästestruktur und
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Kundenzufriedenheit und
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2. Ebene
  Niedrige Akquisitionskosten – niedrige
Beziehungskosten – stabile Kundenbasis –
höhere Preise – höhere Belegung...
Weitere denkbare, qualitative
            Bonitätsfaktoren
Eindeutige Positionierung
Orientierung für den Gast / der Gast ...
Fazit & Ausblick
-Tourismus befindet sich in einem sich ändernden Markt
-Hotelunternehmen sind nur begrenzt vergleichbar
-...
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Bonitätsmanagement Im Tourismus

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Die Präsentation über Bonitätsmanagement im Tourismus, gehalten von Martin Holzapfel, am 11.1.2010 in Wagrain bei der Experts Group

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Bonitätsmanagement Im Tourismus

  1. 1. Bonitätsmanagement im Tourismus Impulsreferat anlässlich des Quartalstreffens Experts Group Bonitätsmanagement & Controlling 11.01.2010 in Wagrain Martin Holzapfel www.beratergruppe-salzburg.at holzapfel@beratergruppe-salzburg.at Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  2. 2. Grundsätzliche Faktoren des gegenwärtigen Tourismus -Globalisierung der Märkte -Verändertes Buchungsverhalten -Anspruchsvolle und informierte Gäste -Preistransparenz -Neue Angebotsformen am Markt -Social Web -Kürzere Nutzungsdauer Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  3. 3. Unterschiedliche Betrachtungsweisen -Bisher zwei unterschiedliche Welten: Stadthotellerie vs. Ferienhotellerie -Betreiberformen: Eigenbetrieb vs. Fremdbetrieb -Vertragsformen bei Fremdbetrieb vom Festpachtvertrag bis zum Manangementvertrag ohne Garantie - Unterschiedliche Marktteilnehmer Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  4. 4. Besonderheiten der Hotellerie -Hohe Anlagenintensität -Hohe Fixkosten -Uno-actu (Anwesenheit des Nachfragers) -Die Hotelimmobilie ist die einzige Immobilie, die jeden Tag neu vermietet werden muss -Mangelnde Drittverwendbarkeit -Bewertungsproblematik (Sach- vs. Ertragswert) -Überwiegend KMU Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  5. 5. Aktuelle Erfolgsfaktoren -Eindeutige Positionierung am Markt -Nutzung moderner Vertriebskanäle -Aktive Teilnahme am Social Web (Bewertungsportale, etc…) -Innovationsfähigkeit -Flexibilität (Gästeforderungen) Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  6. 6. Chancen für den heimischen Tourismus -Hohe Bekanntheit und Akzeptanz -Tourismus ist weiterhin eine Boombranche -Betriebe überwiegend zukunftsorientiert / hohe Qualität der Betriebe -Neue Nachfragemärkte öffnen sich bzw. haben sich geöffnet Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  7. 7. Aktuelle Entwicklungen -Trennung von Betrieb, Immobilie und Marke -Gravierende Änderungen in der Vermarktung -Untreue der Gäste -Nachhaltigkeit wird von Markt und Investoren gefordert (Thema Green Building) -Professionalisierung der Betriebsführung -Hotelmarken drängen in den Ferienmarkt Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  8. 8. Risiken -Derzeitige, wirtschaftliche Situation (Krise oder „Geburtswehen beim Entstehen einer neuen Welt – keine Krise“ Fredmund Malik) -Schnelligkeit der Änderungen (Gäste, Technik) -Permanente Ersatzinvestitionen -Betreiberqualität -(zu) geringe Eigenkapitalausstattung Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  9. 9. Eigenkapitalausstattung Quelle: ÖHV Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  10. 10. Erfreuliche Entwicklung aber Entwicklung überwiegend durch Neubewertung der Aktiva. (Dr. Hartl in Die Finanzierung von Hotelimmobilien unter neuen Rahmenbedingungen, 2007) Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  11. 11. Bonitätsmanagement findet praktisch nicht statt, weil: -Finanzierungen bisher überwiegend durch Fremdkapital (Bank) erfolgten, -Alternativen dazu bisher gering sind, -auf Grund der Struktur der Betriebe überwiegend eine geringe Transparenz gewünscht wird, -eine zurückhaltende Informationspolitik mit den Finanzierungspartnern gepflegt wurde. Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  12. 12. Bonitätsmanagement sollte erfolgen, weil: -die Möglichkeiten EK aus dem Betrieb und privaten Quellen zu generieren, beschränkt sind, -der Anteil der Bankkredite rückläufig ist (und sein wird) – Leasingfinanzierung, -die Finanzierungskosten sonst steigen werden. Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  13. 13. Warum Standard-Ratingsysteme nicht greifen: -Bonitätsbewertung erfolgt überwiegend durch eine Analyse der Jahresabschlusszahlen -Auf Grund der Finanzierungsstruktur werden Sicherheiten bewertet (Hypothekar, etc…) -Qualitative Faktoren werden bisher fast nicht mit einbezogen -Auf Unternehmerseite wird vielfach keine Notwendigkeit gesehen -Mangelnde Vergleichbarkeit der Betriebe Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  14. 14. Herausforderungen für die Bonitätsbewertung von Hotelunternehmen -Schwierigkeit, qualitative, unternehmensspezifische Bonitätsmerkmale zu identifizieren -Schwierigkeit, standardisierte Verfahren zu schaffen, die qualitative Bonitätsmerkmale quantifizieren -Mangelnde Vergleichbarkeit der Betriebe und somit unzureichende, qualitative Datenbasis Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  15. 15. Forderungen an eine zukünftige Bonitätsbeurteilung (qualitativ) 1. Hotelspezifische, qualitative Faktoren müssen nachvollziehbar sein 2. Determinanten der Bonität müssen mit Bonitätsindikatoren messbar gemacht werden Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  16. 16. Zu 1. -„Geschäftsmodell“ Hotel muss differenziert betrachtet werden (spezifische Qualitätsstandards, Standardisierungsgrad, Positionierung, etc…) -Schaffung eines Analysemodells, um zu erfassen, wie am Markt Werte geschaffen werden (Angebot, Kommunikation, Gästestruktur und –zufriedenheit, Organisationsstruktur, Entwicklungskonzept, Kooperationen, etc…) Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  17. 17. Zu 2. Elemente der Wertschaffung: Angebot, Kommunikation, Gästestruktur und -zufriedenheit, Organisationsstruktur, Entwicklungskonzept, Kooperationen Standardisierungsgrad, Kundenzufriedenheit, Kundenbindung, Organisation, Marke Eigenkapital, Fremdkapital, Cash Flow, Ertrag, Bilanz Bonitätsindikatoren je Gruppe BONITÄT Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  18. 18. Kundenzufriedenheit und Unternehmenswert Gästezufriedenheit Ergebnis der 1. Ebene Wiederholungskauf – Cross Selling – niedrigere Preissensibilität - Weiterempfehlung Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  19. 19. 2. Ebene Niedrige Akquisitionskosten – niedrige Beziehungskosten – stabile Kundenbasis – höhere Preise – höhere Belegung – rasche Marktpenetration – positive Reputation Treiber des Unternehmenswertes Beschleunigung des Cash Flow – Erhöhung des Cash Flow niedrigere Volatilität des Cash Flow – höherer Residualwert (Vertrauen, etc…) Unternehmenswertsteigerung Quelle: Matzler/Stahl 2002 Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  20. 20. Weitere denkbare, qualitative Bonitätsfaktoren Eindeutige Positionierung Orientierung für den Gast / der Gast weiß, was er bekommt Servicequalität/Qualitätsmanagement Gäste erwarten vergleichbaren Service / Qualität Safety & Security Sicherheitsbedürfnis der Gäste steigt ständig, vor allem für internationale Gäste Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  21. 21. Fazit & Ausblick -Tourismus befindet sich in einem sich ändernden Markt -Hotelunternehmen sind nur begrenzt vergleichbar -Es wird eine Veränderung der Kapitalstrukturen geben (Eigenkapital, Risikokapital, um die „Bilanzrelationen“ zu verbessern) -Alternative Finanzierungsformen werden verstärkt Einzug finden (z.B. Beteiligungskapital, Haftungskapital, Mezzanin, etc…) -Es muss ein wirtschaftlich, erfolgreiches Konzept realisiert werden Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!
  22. 22. Vielen Dank für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit! holzapfel@beratergruppe-salzburg.at www.beratergruppe-salzburg.at Martin Holzapfel SCHNELLER AM PUNKT!

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