E-Paper-Vermarktung (2009)

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Neue Möglichkeiten der E-Paper-Vermarktung.
Thomas Bertz, TBM Marketing GmbH.
BDZV-Fachtag Verkaufsförderung Tageszeitung im Internet.
Köln, 29. April 2009

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E-Paper-Vermarktung (2009)

  1. 1. Neue Möglichkeiten derE-Paper-VermarktungThomas Bertz, TBM Marketing GmbHBDZV-Fachtag Verkaufsförderung Tageszeitung im InternetKöln, 29. April 2009
  2. 2. FahrplanBestandsaufnahmeThesenOptimierungspotentialeMöglichkeiten der VermarktungEmpfehlungen
  3. 3. E-Paper in Deutschland (4. Quartal)80.000 Abonnement Sonstiger Verkauf Verkaufte Auflage70.00060.00050.00040.00030.00020.00010.000 0 2005 2006 2007 2008 Quelle: Auflagenstatistik ZMG (E-Paper erstmals 1/05 ausgewiesen)
  4. 4. Drei E-Paper-Strategien50.000 47.50045.00040.00035.00030.00025.00020.00015.00010.000 5.000 4.218 99 0 de Volkskrant Rhein-Zeitung Frankfurter Rundschau Rhein-Zeitung veröffentlicht seit Mai 2001 als erste Zeitung in Deutschland E-Paper.
  5. 5. Situation E-Paper allgemeinAuflage: Weit unter 1% im Verhältnis zu AbonnementsAngebote: Gratis für Abonnenten Mini-Preis für Abonnenten Print-Abo-Preis für Nicht-AbonnentenFinden: Versteckt bis gut auffindbarErklärung: Einfach bis kompliziertArchiv: Zwei Wochen bis mehrere JahrePDF-Seite: 30 bis 500 kbServer: Langsam bis schnellVKF: Keine oder kaum VerkaufsförderungVermarktung: Im besten Fall 2 Wochen zur Probe und „Imageanzeigen“
  6. 6. ThesenE-Paper ist ein nützliches ProduktMarktpotential E-Paper nicht ausgeschöpft
  7. 7. Erfahrung und Einschätzung1. Zeitungsabonnements verkaufen sich nicht von alleine In- und externe Spezialisten kümmern sich mit ausgefeilten Angeboten und Mechanismen um den Verkauf von Zeitungsabonnements2. E-Paper-Abonnements verkaufen sich nicht von alleine In- und externe Spezialisten sollten sich nachhaltig um den professionellen Verkauf von E-Paper-Abonnements kümmern
  8. 8. Optimierungspotentiale1. Produkt2. Preis3. Distribution4. Verkaufsförderung5. Zuständigkeit
  9. 9. 1. ProduktArchivierungsdauer erhöhen (x Jahre)Suchfunktionen ausweiten (Vorbild Google)Neue Angebotsformen entwickeln (Beispiele folgen)
  10. 10. 2. PreisPrint-Abonnenten: „Besten Preis“ ermitteln oder gratis.Nicht-Abonnenten: Heute zu teuer? Neuen Preis finden? Preisdifferenzierung einführen?
  11. 11. 3. DistributionSchnelle Auffindbarkeit (Homepage)Unkomplizierter Zugang (Homepage)Frühe Verfügbarkeit (kurz nach Redaktionsschluss)Schnelle ServerGeringe PDF-Größe
  12. 12. 3. DistributionKindle, Sony & Co...Detroit Free Pressund The Detroit Newstesten den neuenPlastic Logic Readerim Sommer.Vorteil: großes Display!Markteinführung 2010geplant.
  13. 13. 4. VerkaufsförderungGratis-Leseproben und Mini-Abos anbietenIntegration in VKF-Kampagnen für Print-Produkt bis hin zumTelefonmarketingAbbesteller-Nacharbeit (Abbestellungsgrund „Preis“)Internet (Homepage – auch externe Seiten,Suchmaschinenoptimierung, Google-Anzeigen)
  14. 14. 5. ZuständigkeitZuständigkeit für Auflagenentwicklung eindeutig regelnAuflagenverantwortlicher Print = Auflagenverantwortlicher E-Paper(gemeinsame Vermarktung Print und E-Paper)Ziel vereinbarenMaßnahmen entwickelnReporting aufbauenEtat festlegen
  15. 15. Möglichkeiten der Vermarktung
  16. 16. Preismodell DeckungsbeitragTeilabo Print (1, 2 oder 3 Tage) + E-Paper (ganze Woche)Content identisch mit jetzigem PrintaboAbonnent kann nach seinem Gusto wählen und Geld sparenDeckungsbeitrag Verlag identisch mit jetzigem Printabo Abopreis Print – Druckkosten – Zustellungskosten + Beilagenerlöse ------------------- = Abopreis E-Paper
  17. 17. Fallbeispiel: Produkt- und Preispolitik de VolkskrantPrintabo: 269,90 EuroLangesWochenende*: 199,90 Euro (Einführung 08/05)SamstagPlus**: 134,95 Euro (Einführung 04/04)E-Paper only: 72,50 Euro (Einführung 11/04)*Donnerstag, Freitag, Samstag Print, ganze Woche E-Paper(Upgrade SamstagPlus, Abbesteller, Standwerbung)**Samstag Print, ganze Woche E-Paper(öffentliches Angebot)Quelle: Verlagsangaben
  18. 18. Entwicklung Abonnements de VolkskrantJanuar 2003: 248.282 Nur Vollabos PrintJanuar 2009: 247.500 200.000 Vollabos Print 27.000 SamstagPlus 19.000 LangesWochenende 1.500 E-Paper onlyQuelle: Verlagsangaben
  19. 19. Erkenntnisse de Volkskrant (Print + E-Paper)Für Kunden eine preiswerte Alternative für‘s Vollabo.Kunden wesentlich jünger(45% bis 40 Jahre – sonst 25% bis 40 Jahre).Kunden lesen täglich 3 bis 5 Seiten der PDF-Zeitung.Deckungsbeitrag pro Abo immer gleich.Quelle: Verlagsangaben
  20. 20. Zugang mit jedem Probe- und Mini-Abo
  21. 21. Gratis-Test anbieten (Homepage)
  22. 22. Tageweise komplett frei schaltenRedaktionell undmit Anzeigen bewerben.
  23. 23. Regelmäßig per Anzeigen bewerben
  24. 24. Regelmäßig auf der Homepage bewerben
  25. 25. Einzelkauf anbietenAm Ende jedesArtikels anbieten!
  26. 26. Suchmaschinenoptimierungsueddeutsche.derhein-zeitung.defr-online.deftd.despiegel.delvz-online.de
  27. 27. Täglicher NewsletterNicht vergessen:Option EinzelkaufE-Paper anbieten.
  28. 28. SchulenIntegration SchulprojekteKostenlos für Schulen /öffentlicher ZugangKostenlos für Lehrer
  29. 29. Studenten
  30. 30. Sonderprodukte... für Schüler und / oderandere Zielgruppen.Neues Geschäftsmodellfür Anzeigenabteilungen?Die Technik ist im Haus!
  31. 31. Sonderprodukte IIIn E-PaperintegrierenZum Einzelkaufanbieten
  32. 32. Micropayment
  33. 33. User-Nutzen und Erlöse wichtiger als IVW?3d-zeitschrift.de
  34. 34. Empfehlungen1. Produkt optimieren2. Auflagenverantwortlichkeit überdenken3. Professionelle Verkaufsförderung initiieren ... in dieser Reihenfolge!
  35. 35. Vielen Dankbertz@tbm-marketing.de

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