Bausteine Institutioneller Schutzkonzepte

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Bausteine Institutioneller Schutzkonzepte

  1. 1. Bausteine Institutioneller Schutzkonzepte Ursula Enders mit Illustrationen von Dorothee Wolters 06.07.2013
  2. 2. gesetzliche Verpflichtung zur Entwicklung von institutionellen Kinderschutzkonzepten
  3. 3. AnsprechpartnerInnen intern und von außen Kinderrechte Partizipation Information/ Fortbildung Mädchen und Jungen Mütter und Väter institutionelle Strukturen und Regeln Beschwerdemanagement Dienstanweisungen Präventionsangebote Verfahrensregeln Bewerbungsverfahren Arbeitsverträge hauptamt. MitarbeiterInnen Leitung, päd./nicht päd. Fachkräfte ehrenamt. MitarbeiterInnen PraktikanntInnen/Aushilfen  Enders 2013
  4. 4. UN-Kinderrechtskonvention 1989 Artikel 3 der Kinderrechtskonvention: • Recht auf adäquate Grundversorgung ("provision") • Recht auf Schutz vor Gewalt und Ausbeutung ("protection") • Beteiligungsrechte ("participation")
  5. 5. Kinderrechte Mädchen und Jungen Mütter und Väter institutionelle Strukturen und Regeln hauptamt. MitarbeiterInnen Leitung, päd./nicht päd. Fachkräfte ehrenamt. MitarbeiterInnen PraktikanntInnen/Aushilfen  Enders 2013
  6. 6. Kinderrechte
  7. 7. Rechte von Mädchen
  8. 8. Rechte von Mädchen
  9. 9. Rechte von Mädchen
  10. 10. Rechte von Mädchen
  11. 11. Rechte von Mädchen
  12. 12. Rechte von Mädchen
  13. 13. Rechte von Mädchen Anderen Text!!
  14. 14. Kinderrechte Aufnahme des Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung ins Leitbild der Institution.
  15. 15. Institutionelle Strukturen klare und transparente Strukturen • verbindliche Leitungs- und Entscheidungsstrukturen • eindeutige Zuständigkeiten • Aufgaben/Kompetenzen entsprechend Status und Qualifikation • Differenzierung zwischen pädagogischen und nichtpädagogischen Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen
  16. 16. Institutionelle Regeln • Verbindlichkeit für alle institutionellen Ebenen • positiv formulierte Verpflichtungen, keine unbegründete/strikte Verbote • Veranschaulichung durch alltagsnahe Beispiele
  17. 17. Regeln für Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen Beispiel: Verantwortung der Erwachsenen für den Schutz von Kindern und Jugendlichen
  18. 18. Regeln für Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter Beispiel: Bei Grenzverletzungen aktiv zum Schutze der Opfer eingreifen!
  19. 19. Regeln für Mädchen und Jungen Beispiel: Hilfe holen ist kein Petzen und kein Verrat!
  20. 20. Regeln für Mädchen und Jungen Beispiel: Jedes Mädchen und jeder Junge hat das Recht, ungestört die Toilette zu benutzen!
  21. 21. notwendig: Analyse der Risikofaktoren des Arbeitsfeldes
  22. 22. Risikofaktor Beispiel: Klassenfahrten: Keine Betreuerin/kein Betreuer übernachtet mit Kindern im gleichen Zimmer/Zelt.
  23. 23. Risikofaktor Beispiel: Offene Ganztagsschule: Keine privaten Betreuungsdienste!
  24. 24. Risikofaktor Beispiel: Alkohol Kein Alkohol für Mädchen und Jungen! Sehr begrenzter Alkoholkonsum der jungen Erwachsenen und Betreuungspersonen
  25. 25. altersgerechte Information
  26. 26. AnsprechpartnerInnen intern und von außen Kinderrechte Partizipation Mädchen und Jungen Mütter und Väter institutionelle Strukturen und Regeln Beschwerdemanagement Präventionsangebote hauptamt. MitarbeiterInnen Leitung, päd./nicht päd. Fachkräfte ehrenamt. MitarbeiterInnen PraktikanntInnen/Aushilfen  Enders 2013
  27. 27. Partizipation Beteiligung von Mädchen und Jungen bei der Entwicklung: • präventiver institutioneller Strukturen • verbindlicher institutioneller Regeln • konzeptioneller Weiterentwicklungen:  Schülervertretung  Beschwerdemanagement  Präventionskonzepten …
  28. 28. Beschwerdemanagement • Information über Kinderrechte und Regeln bei Eintritt in die Institution • interne und externe trägerunabhängige Ansprechpersonen • regelmäßige schriftliche Befragungen • Fragebogen nach Austritt aus der Institution(Kinder/Jugendliche/Praktikanten)
  29. 29. Qualitätsstandards der Präventionsarbeit
  30. 30. Qualitätsstandards der Präventionsarbeit Sexuelle Übergriffe durch Erwachsene, Jugendliche und Kinder Männer, Frauen, Jungen und Mädchen benennen.
  31. 31. Keine Angstmache (vor Fremden)! Keine „Trainings“! Keine einseitige Erziehung zum „Nein-Sagen!“
  32. 32. Solidarität in der Kindergruppe stärken Solidarität der Kindergruppe fördern!
  33. 33. Korrektur der verwirrten Norm
  34. 34. Vertrauen in die eigene Wahrnehmung stärken
  35. 35. Reflektierte Mädchenbilder
  36. 36. Reflektierte Jungenbilder
  37. 37. Inklusion
  38. 38. Inklusion
  39. 39. Inklusion
  40. 40. Prävention ist immer auch Intervention Belastungen der Zeugenschaft ernstnehmen!
  41. 41. Prävention ist immer auch Intervention. Möglichkeiten der Hilfe aufzeigen!
  42. 42. Prävention ist immer auch Intervention. Hoffnung vermitteln!
  43. 43. Nachhaltigkeit
  44. 44. AnsprechpartnerInnen intern und von außen Kinderrechte Partizipation Information/ Fortbildung Mädchen und Jungen Mütter und Väter institutionelle Strukturen und Regeln Beschwerdemanagement Dienstanweisungen Präventionsangebote Verfahrensregeln Bewerbungsverfahren Arbeitsverträge hauptamt. MitarbeiterInnen Leitung, päd./nicht päd. Fachkräfte ehrenamt. MitarbeiterInnen PraktikanntInnen/Aushilfen  Enders 2013
  45. 45. Phänomene traumatischen Erlebnissen Ursula Enders (Hrsg.): Grenzen achten! Schutz vor sexuellen Übergriffen und Missbrauch in Institutionen Kiwi 2012 
  46. 46. Phänomene traumatischen Erlebnissen Zartbitter-Onlineshop Ursula Enders/Dorothee Wolters: SchönBlöd. Ein Bilderbuch über schöne und blöde Gefühle. Zartbitter-Verlag Wir können was, was ihr nicht könnt! Bilderbuch über Doktorspiele und Zärtlichkeit. Mebes & Noack 
  47. 47. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! www.zartbitter.de

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