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Design Thinking Comic Booklet - Visuelle Einblicke in eine agile Projektmanagement-Methode

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Design Thinking ist eine Methode, die Unternehmen und Kommunen ermöglicht innovative Produkte und Dienstleistungen aus der Perspektive des Kunden zu entwickeln. Design Thinking kann über wenige Stunden, mehrere Tage oder in Prozessen angewendet werden. Interdisziplinäre Teams arbeiten kreativ zusammen und entwickeln in iterativen Prozessen neue Ideen und Lösungen für Herausforderungen der Zukunft.
Das Comic-Booklet gibt auf ungewöhnliche Weise Einblicke in die Methode.
Viel Spaß (Regel Design Thinking);)
Tanja Föhr

Veröffentlicht in: Leadership & Management

Design Thinking Comic Booklet - Visuelle Einblicke in eine agile Projektmanagement-Methode

  1. 1. Design Thinking bietet Unter- nehmen einen Ansatz aus der Perspektive des Kunden neue Ideen für Produkte und Dienst- leistungen zu entwickeln. Dies kann in einem mehrstündigen oder mehrtägigen Workshop oder im Rahmen eines Prozes- ses erfolgen. Wie das ungefähr aussehen kann, sehen Sie hier. Mit Zeitreisen, Empathie und kreativem Basteln zu neuen Produkten und Dienstleistungen gelangen. Warum Design Thinking? F Ö H RF Ö H RF Ö H RF Ö H R A G E N T U R F Ü RA G E N T U R F Ü RA G E N T U R F Ü RA G E N T U R F Ü R I N N O V A T I O N S K U L T U R E NI N N O V A T I O N S K U L T U R E NI N N O V A T I O N S K U L T U R E NI N N O V A T I O N S K U L T U R E N Design ThinkingV O N T A N J A F Ö H RE I N B L I C K E I N D I E M E T H O D E D I E P H A S E N I M D E S I G N T H I N K I N G • Einfühlen, Verstehen • Viele Ideen entwickeln • Prototypen zeichnen, basteln • Testen • Verbessern • Umsetzen Design Thinking ist eine agile Projektmanagement-Methode, die unter- schiedliche Perspektiven von Menschen einbezieht und kreatives, kolla- boratives und interdisziplinäres Zusammenarbeiten trainiert. Entstandene Ideen werden mehrfach hinterfragt und getestet, so dass in iterativen Schleifen die Problemlösungen verbessert werden. Design Thinking ist für Kommunen, Ministerien und Unternehmen gleichermaßen geeignet. Mittels Design Thinking können neue Angebo- te für unterschiedliche Kunden entwickelt, und die eigene Wettbe- werbskompetenz gestärkt werden.
  2. 2. S E I T E 2 „Design Thinking heißt, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Mit Empathie erkennen wir Lösungen für derzeitige Probleme. Sie brauchen dafür eine wohlwollende, offene Haltung und Neugier.“ Bevor Sie weiterlesen: Wenn Sie jetzt schon wissen was Sie brauchen, dann vergessen Sie Design Thinking Nutzen Sie dann lieber klassische Projektmanagement-Methoden. Design Thinking bringt das Neue in die Welt und ist ein ergebnisoffener Prozess auf unbe- kanntem Gelände. D E S I G N T H I N K I N G Doch nicht nur große Unternehmen kämpfen damit, dass diese Planbarkeit nicht wie früher gegeben ist. Auch kleinere Unternehmen und Behörden tun sich schwer, auf eine sich schneller verändernde Welt zu reagieren. Neue Führungs– und Zusammenarbeitskulturen müssen auf die Herausforderungen entwickelt werden.
  3. 3. Zukunft, Innovation und Design Thinking braucht Mut S E I T E 3 E I N B L I C K E I N D I E M E T H O D E Wenn Sie heute den Workshop wie immer machen, kommt das raus, was immer raus kommt. Wollen Sie das? Nein. Dann fangen Sie jetzt mal an zu zeichnen. Entweder ein Portrait vom Nach- barn oder eine Regel vom Design Thinking in 30 Sekunden. Je vielfältiger und interdisziplinärer das Team für den Workshop ist, desto besser. Noch besser ist es, wenn Kunden des Unternehmens am Workshop teilnehmen. #Co-Creation Das Wichtigste: Das Team Raus aus der alten Denke! Vertrauen Sie auf einen ergebnisoffenen Prozess. Trauen Sie sich? Gut. Dann machen wir uns auf den Weg.
  4. 4. S E I T E 4 „Design Thinking verbessert die Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen. Wir stellen fest, dass wir das gleiche meinen, aber unterschiedlich benennen.“ Beobachten ohne zu bewerten. Bekommen Sie das hin? Machen Sie den Workshop direkt beim Kunden z.B. in einem Altenheim, wenn es um Produkte für ältere Menschen geht. Hören Sie Vorträge, lesen Sie, stellen Sie Fragen. Im ersten Schritt geht es um das Ver- stehen. Und hinterfra- gen Sie die Ausgangsfrage für den Design Thinking Work- shop. Geht es wirklich darum? Oder sehen Sie jetzt andere Probleme? Das ist der schwierigste Part im Prozess, weil wir natürlich voll von Annahmen und Vorur- teilen sind. Wenn wir es schaffen, diese ein wenig hinter uns zu lassen, dann entdecken wir neue Welten. D E S I G N T H I N K I N G Was ist hier wirklich die Frage?
  5. 5. Wenn der Kunde zur Anziehpuppe wird S E I T E 5 E I N B L I C K E I N D I E M E T H O D E Was nutzt der Kunde heute und warum? Was wird er zukünftig nutzen wollen? Jetzt werden Sie vielleicht feststellen, dass andere Menschen ganz anders leben und dass ihnen andere Dinge wichtig sind. erst dann verstehen wir, was die Herausforderung sein könnte. Wenn wir uns einfühlen, die Perspektive wechseln, eine andere Brille aufsetzen, WOW! Der Kunde lebt ja ganz anders als ich Empathie entwickelt man, wenn man sich in die Situation des Kunden hineinversetzt.
  6. 6. S E I T E 6 Der Erkenntnisprozess Jetzt gehen Sie weiter ins Detail. Beispiel Bank: Ich gehe in die Bank. Ich mache ... Ich sehe ...Ich fühle mich .... Dokumentieren Sie Ihre Beobachtungen. So zum Beispiel: D E S I G N T H I N K I N G Simulieren Sie die Situation
  7. 7. Demografischer Wandel, Digitalisierung, Energiewende: S E I T E 7 E I N B L I C K E I N D I E M E T H O D E Vielleicht möchten Sie einen Design Thinking Prozess machen, um sich mit der Zukunft Ihres Unterneh- mens auseinanderzusetzen. Das ist gut und wichtig. Ihr Unternehmen wird beeinflusst von Trends, die global und lokal entstehen. Zum einen werden sie poli- tisch vorgegeben, wie die Energiewende, zum anderen haben aber gerade ökologische Probleme zu dieser politischen Maßnahme geführt. Ihr Unternehmen wird auf jeden Fall von den Vorgaben betroffen sein. Das gleiche gilt für die Digitalisierung, die in vielen Arbeits– und Lebensbereichen zu Automatisierungs- prozessen führen wird. Beide Trends und weitere haben auch Einfluss auf Kundenwünsche. Und mittels der Digitalisierung sind heute Kundenwünsche erfüllbar, die gestern noch undenkbar waren. Laden Sie Zukunftsagenten ein oder bereiten Sie selber Vorträge zu dem Thema „Trends“ vor. Dies sind wichtige Impulse, um später auf neue Ideen zu kommen.
  8. 8. S E I T E 8 „Kreativität braucht Freiraum zum Rauskommen. Dafür müssen wir etwas im Kopf verändern. Manchmal hilft schon Musik.“ D E S I G N T H I N K I N G Leichter gesagt als getan. Kreativ ist man nicht auf Knopfdruck, aber man kann Kreativität fördern. Methoden, eine kreative Atmosphäre und eine gute Moderation können schon einiges bewirken.. Sie haben verstanden? Gut. Jetzt seien Sie bitte kreativ!
  9. 9. Heben Sie Denkverbote auf und streichen Sie das „Aber“. S E I T E 9 E I N B L I C K E I N D I E M E T H O D E Hierarchiefreie Kommunikation, Ideenfindung ohne Barrieren im Kopf sind in der Phase der Ideensammlung wichtig.
  10. 10. S E I T E 1 0 D E S I G N T H I N K I N G Viele, viele Ideen sind im ersten Schritt wichtig. Jeder schreibt für sich Ideen auf Post it's. 10 Minu- ten. Im zweiten Schritt nehmen Sie die besten und denken diese mit Ihrer Gruppe weiter. Was passiert mit der Idee, wenn ich sie vergrößere, verkleinere, ersetze mit einem anderen Material, etwas weglasse oder die Idee einfach umkehre? Ideen verwurschteln und veredeln
  11. 11. S E I T E 1 1 E I N B L I C K E I N D I E M E T H O D E Auf der Pferderennbahn erzielen Sie die höchsten Gewinne, wenn Sie auf den Außensei- ter, das „Dark Horse“, setzen und dieses dann Erster wird. So kann es auch hier sein. Wählen Sie doch die beste und die schlechteste Idee aus und basteln daraus Prototypen. Welche Ideen denken Sie weiter?
  12. 12. S E I T E 1 2 „Beim Prototypen Basteln sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Nutzen Sie zum Darstellen Ihrer Idee alles, was Ihnen in den Sinn kommt“ Jetzt geht es los: Basteln, zeichnen, spielen Sie, was das Zeug hält Wenn Sie in der Gruppe anfangen den Prototyp zu basteln, dann merken Sie, was Sie alles noch bedenken müssen, damit der Kunde einen wirklichen Nutzen davon hat. D E S I G N T H I N K I N G Doch bevor Sie anfangen zu basteln: Welche Herausforderung soll die Idee lösen? Stellen Sie sich fünf Herausforderungen (Kundenwünschen, Problemen, Grundbedürfnissen) Bitte aufschreiben.
  13. 13. Prototyp fertig? Nun aber raus. S E I T E 1 3E I N B L I C K E I N D I E M E T H O D E Wenn das Feedback der potentiellen Kunden oder der Gruppe grundsätzlich gut war, ver- bessern Sie Ihr Produkt. Wenn das Feedback schlecht war, denken Sie es nochmal neu und fangen wieder bei den Ideen an. Siehe Pfeil. Bei Befragungen schreiben Sie die Kommentare der potentiellen Kunden nach der Einteilung „I like, I wish, I give“ selber auf. Bei einer Präsentation lassen Sie die Teilnehmenden ihre Ideen an einer Pinnwand aufschreiben. Nutzen Sie die Ideen der anderen, um die Idee weiter zu verbessern Vielleicht haben Sie jetzt die Lösung. Eine gute Idee. Vielleicht aber auch nicht. Sie hatten eine gute Idee und haben daraus einen Prototyp gebastelt. Aber ob das wirklich eine gute Idee war, können Ihnen nur die Kunden sagen. Also bitte! Machen Sie z.B. eine Umfrage in der Fußgängerzone. Wenn das nicht geht, eine Präsentation vor den anderen tut es erstmal auch.
  14. 14. S E I T E 1 4 Juhuuu .....jetzt haben Sie es ....teilweise Wenn Sie der Überzeugung sind, dass Sie eine gute Idee hat- ten, dann fängt jetzt die Arbeit an. Nach dem Workshop muss die Idee ausgearbeitet werden und verschiedenen Prüfungen standhalten. Lean Canvas, Busi- nessplan, klassisches Projektmanagement ...Sie kennen das. D E S I G N T H I N K I N G Die Kunden sagen: Super Ideen. Doch an welchem Prototyp arbeiten Sie wirklich weiter? Hier ist eine Möglichkeit nochmal zu sortieren. Bewerten Sie die Ideen nach Strahl- wirkung und Machbarkeit.
  15. 15. Und ...was hat es gebracht? S E I T E 1 5E I N B L I C K E I N D I E M E T H O D E Teamentwicklung, Kundennähe, Kreativitäts- techniken und das Wichtigste vielleicht: Sie haben sich mit der Zukunft Ihres Unterneh- mens auseinandergesetzt und sind einen neu- en Weg gegangen. Nicht ganz unwichtig, oder? Und ...was hat es auch gebracht? Vielleicht ist ein neues Produkt entwickelt worden. Oder die ersten vielversprechenden Ansätze dazu. Vielleicht haben Sie aber auch erst beim Duschen morgen früh die wirklich entscheidende Idee. Das ist Kreativität. (Follow the Prozess, don´t plan)
  16. 16. Tanja Föhr Am Biotop 14 30926 Seelze Büro Hannover: Schwarzer Bär 4 Telefon: 05031 694867 Mobil 0174 16 77845 E-Mail: hallo@tanjafoehr.com www.tanjafoehr.com Design Thinking ist eine Methode, die man über wenige Stunden, mehrere Tage oder als Prozess nutzen kann. Sie unterstützt Unternehmen u.a. bei der Weiterentwicklung von Industrie 4.0 Prozessen, Kommunen bei der Erarbeitung von verbesserten Angeboten und trainiert gleichzeitig die interdis- ziplinäre Zusammenarbeit. FÖHR bietet die Organisation, die Konzeption und die Durchführung von Design Thinking Work- shops an. Der besondere Föhr-Moment ist die zeitgleiche Visualisierung von Arbeitsprozessen (Visual Facilitation,Graphic recording). FÖHR Agentur für Innovationskulturen

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