Innovation und der richtige Zeitpunkt - Vortrag Reinhard Karger (DFKI)

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Innovation = Forschung- und Entwicklungsarbeit, das ist kosten-intensiv und bindet Ressourcen. Sie meinen, das können KMU nicht leisten? - Doch! Sie müssen nur ein wenig "abseits" denken und die Zeichen der Zeit erkennen lernen.

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Innovation und der richtige Zeitpunkt - Vortrag Reinhard Karger (DFKI)

  1. 1. © R. Karger Wer die Gegenwart verpasst, kommt auch für die Zukunft zu spät – Digital Life und das Internet of Things– Reinhard Karger | Unternehmenssprecher
  2. 2. Die DFKI GmbH hat Betriebsstätten in Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen, Berlin und Osnabrück Standort Kaiserslautern (Firmensitz) DFKI GmbH Trippstadter Straße 122 D-67663 Kaiserslautern Tel.: 0631 205 75-0 Fax.: 0631 205 75-5030 email: info@dfki.de www.dfki.de Standort Saarbrücken DFKI GmbH Campus D3 2 Stuhlsatzenhausweg 3 D-66123 Saarbrücken Tel.: 0681 85775 5252 Fax.: 0681 85775 5341 email: info@dfki.de www.dfki.de Projektbüro Berlin DFKI GmbH Alt-Moabit 91c D-10559 Berlin Tel.: 030 23895 1800 Fax.: 030 23895 1810 email: info@dfki.de www.dfki.de Standort Bremen DFKI GmbH Robert-Hooke-Straße 5 D-28359 Bremen Tel.: 0421 178 45-4100 Fax.: 0421 178 45-4150 email: info@dfki.de www.dfki.de Robotics Innovation Center Außenstelle Osnabrück DFKI GmbH AVZ-Gebäude Albrechtstraße 28 49076 Osnabrück Tel.: 0541 969 3956 Fax.: 0541 969 2799 email: info@dfki.de www.dfki.de
  3. 3. Computer mit Augen, Ohren und Verstand Erweiterte' Realität' Bildverstehen' Robo4k' &' Agenten'Sprachverstehen' Mensch=Technik= Interak4on' Sicherheit/' Verifika4on' Wissens= management' 3D=Graphik'&' Visualisierung' Intelligente'' SoIware=' systeme'
  4. 4. The Tobacco Moment for Digital Life? „Philip'Morris'Admits'Evidence'Shows'Smoking'Causes'Cancer“,'' New'York'Times,'13.10.1999 http://www.nytimes.com/1999/10/13/us/philip-morris-admits-evidence-shows-smoking-causes-cancer.html
  5. 5. Bundeskanzlerin Angela Merkel, 19.06.2013 http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2013/06/2013-06-19-pk-merkel-obama.html #Neuland „Das Internet ist für uns alle Neuland, und es ermöglicht natürlich auch Feinden und Gegnern unserer demokratischen Grundordnung, mit völlig neuen Möglichkeiten und völlig neuen Herangehensweisen unsere Art zu leben in Gefahr zu bringen.“
  6. 6. On catching tech's next wave „Things happen fairly slowly, you know. They do. These waves of technology, you can see them way before they happen, and you just have to choose wisely which ones you're going to surf. If you choose unwisely, then you can waste a lot of energy, but if you choose wisely it actually unfolds fairly slowly. It takes years.“ CNN'Money:'hHp://money.cnn.com/galleries/2008/fortune/0803/gallery.jobsqna.fortune/13.html'
  7. 7. Vier Megatrends Und ein Grundbedürfnis Miniaturisierung Skalierung Digitalisierung Vernetzung Mobilität Miniaturisierung Die Größe schrumpft, die Leistung steigt ' Digitalisierung Information löst sich vom Objekt Skalierung Unikate sind teuer, Serie preiswert Vernetzung Netzeffekte füttern den Netzwerkerfolg
  8. 8. Intel Roadmap Investorenkonferenz, 05.10.2012
  9. 9. = Elektronischer Staub (Hitachi Chip, 0.15 mm2) „Smart Dust © W. Wahlster
  10. 10. Mikroelektromechanische'Systeme' MEMS' hHp://www.invensense.com/mems/gyro/nineaxis.html'
  11. 11. Anteil'der'Internetnutzer'in'Deutschland'von'2001'bis'2013' Anteil'der'Internetnutzer' Internetnutzung'in'Deutschland'bis'2013' Deutschland' Quelle: IniSaSve'D21,'D21UDigitalUIndex,'Seite'10' in'%' 41,70 50,10 52,70 55,10 58,20 60,20 65,10 69,10 72,00 74,70 75,60 76,50 37,00 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
  12. 12. Anzahl'der'Smartphone=Nutzer'in'Deutschland'in'den'Jahren'2009'bis'2012'(in'Millionen)' Personen'in'Millionen' Anzahl'der'Smartphone=Nutzer'in'Deutschland'bis'2012' Deutschland' Quelle: ComScore,'2013'Future'in'Focus'U'Digitales'Deutschland' 8,43 14,03 17,80 21,30 27,30 29,50 31,00 6,31 0 5 10 15 20 25 30 35 Jan. 2009 Jan. 2010 Dez. 2010 Jul. 2011 Dez. 2011 Jul. 2012 Okt. 2012 Dez. 2012
  13. 13. Mary Meeker, Liang Wu, http://www.kpcb.com/insights/2013-internet-trends KPCB, Kleiner Perkins, Caufield, Byers
  14. 14. Prognose'zum'monatlichen'mobilen'Datenverkehr'weltweit'von'2010'bis'2017'(in'Exabyte)' Datenverkehr'in'Exabyte' Prognose'zur'Entwicklung'des'mobilen'Datenverkehrs'bis'2017' Weltweit'(nur'als'Orien4erung'1'Exabyte'sind'1'Million'Terabyte'–'zum'Vergleich:'der'globale'Internetverkehr'monatlich'lag'das'erste' Mal'bei'1'Exabyte))' Quelle: Cisco'Systems,'Cisco'Visual'Networking'Index:'Global'Mobile'2013,'Seite'5' 0,60 0,90 1,60 2,80 4,70 7,40 11,20 0,24 0 2 4 6 8 10 12 2010 2011 2012 2013* 2014* 2015* 2016* 2017*
  15. 15. „Alles, was man digitalisieren kann, wird auch digitalisiert werden“ Angela Merkel, Eröffnung CeBIT 2013, 4. März © R. Karger
  16. 16. © R. Karger
  17. 17. Living Labs SmartFactory Lab Robotic Exploration Lab Innovative Retail Lab Virtual Office of the Future Bremen Ambient Assisted Living Lab
  18. 18. Sprache Graphik Gestik Multimodale Interaktion Mit allen Sinnen ins Internet Mimik Biometrie Physische Aktion © W. Wahlster
  19. 19. DFKI-Roboterdame AILA
  20. 20. Industrie 4.0 Die 4. Industrielle Revolution egensatz zu anderen Industrieländern ist es Deutschland ngen, die Anzahl der Beschäftigten in der herstellenden strie in den letzten zehn Jahren weitgehend stabil zu halten, neue technologische Entwicklungen in die Produkte und Produktions- und Arbeitsplatzstandortes zu sichern. Die deutsche Industrie hat die Chance als erste das Inte der Dinge für eine 4. Industrielle Revolution zu nutzen (s. Abb. 3): Ende18. Jhdt. Beginn 20. Jhdt. Beginn 70er Jahre 20. Jhdt. heute 1. Industrielle Revolution durch Einführung mechanischer Produktionsanlagen mit Hilfe von Wasser- und Dampfkraft 2. Industrielle Revolution durch Einführung arbeitsteiliger Massenproduktion mit Hilfe von elektrischer Energie 3. Industrielle Revolution durch Einsatz von Elektronik und IT zur weiteren Automatisierung der Produktion 4. Industrielle Revolution auf der Basis von Cyber-Physischen Systemen GradderKomplexität Erster mechanischer Webstuhl 1784 Erstes Fließband Schlachthöfe von Cincinnati 1870 Erste Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) Modicon 084 1969
  21. 21. © R. Karger Durch die digitale Veredelung von Produktions- anlagen und industriellen Erzeugnissen bis hin zu Alltagsprodukten mit integrierten Speicher- und Kommunikationsfähigkeiten, Funksensoren, einge- betteten Aktuatoren und intelligenten Software- systemen entsteht eine Brücke zwischen virtueller ("cyber space") und dinglicher Welt bis hin zur wechselseitigen feingranularen Synchronisation zwischen digitalem Modell und der physischen Realität. Internet'der'Dinge'und'Dienste'&' Industrie'4.0' Wahlster,'Kagermann,'Lukas,'01.04.2011,'' hHp://www.ingenieur.de/Themen/ProdukSon/IndustrieU40UMitUInternetUDingeUWegU4UindustriellenURevoluSon'
  22. 22. Cyber-Physische Systeme – Everyware EingebeHete' Funksensoren' Manuelle' DatenU' eingabe' Virtuelle Welt Physische Welt Smart' Cards' Barcode' Aufwand für die Datenerfassung RFID' Vernetzte eingebettete Sensor-Aktor-Software-Systeme marginalisieren den Aufwand für Datenerfassung
  23. 23. Digitale Produktgedächtnisse Produktion Lager SBUWarenhaus'Privathaushalt © W. Wahlster OMM - Object Memory Modeling w3.org/2005/Incubator/omm/ USDL - Unified Service Description Language w3.org/2005/Incubator/usdl/
  24. 24. © R. Karger Cyber-Physical Systems – Everyware Überwinden die Trennung zwischen dinglicher und digitaler Welt Industrie 4.0 Ersetzt die zentrale Fabriksteuerung durch dezentrale Intelligenz. Das Werkstück steuert das Werkzeug. Losgröße 1 - Echtzeitfabrik Indiviualisierte Anfertigung und lokale Herstellung ermöglichen eine grüne und urbane Produktion
  25. 25. © R. Karger IP-basierte Maschinenkommunikation Einheitliche Steuerung durch einheitliche Protokolle Unternehmensübergreifende Wertschöpfungsketten Ad hoc Kooperation in dynamischen Produktkonsortien Revitalisierung verlorener Märkte Massangefertigte Produkte aus der Region können mit internationalisierten Lieferketten konkurrieren
  26. 26. Kooperation mit GLOBUS Innovative Retail Lab (IRL)
  27. 27. Prognose'zum'Marktvolumen'von'Mobile'Payment'über'NFC=Technologie'2012,'2016'und'2017'(in'Mrd.'US=Dollar)' Marktvolumen'in'Milliarden'USUDollar' Prognose'zum'Mobile'Payment'Umsatz'mit'NFC=Technologie'weltweit'2017' Weltweit' Quelle: ABI'Research,'abiresearch.com' 100,00 191,00 4,00 0 50 100 150 200 250 2012 2016 2017
  28. 28. Weltweiter'Umsatz'mit'Mobile'Payment'im'Jahr'2010'und'2011'und'Prognose'für'2012'und'2016'(in'Milliarden'US=Dollar)' Umsatz'in'Milliarden'USUDollar' Prognose'zur'Entwicklung'des'Umsatzes'mit'Mobile'Payment'bis'2016' Weltweit' Quelle: Gartner,'HandelsblaH,'Nr.'122,'27.06.2012,'Seite'21' 106,00 171,00 617,00 48,90 0 100 200 300 400 500 600 700 2010 2011 2012 2016*
  29. 29. © R. Karger
  30. 30. Monitoring:'QuanSfied'Self'
  31. 31. Flexible'Elektronik,'MC10'
  32. 32. Elektronische'TaHoos,'MC10'
  33. 33. Soziale Netzwerke / Social Networks' Virtuelle Verbindungen zwischen realen Menschen' © R. Karger
  34. 34. Anzahl'der'ak4ven'Nutzer'von'Facebook'in'Deutschland'von'Januar'2010'bis'März'2013'(in'Millionen)' Anzahl'der'Nutzer'in'Millionen' Nutzer'von'Facebook'in'Deutschland'bis'2013' Deutschland' Quelle: allfacebook.de,'hHp://www.allfacebook.de/userdata/deutschland' 0 5 10 15 20 25 30 Jan '10 M är'10 M ai'10 Jul'10 Sep '10 Nov '10 Jan '11 M är'11 M ai'11 Jul'11 Sep '11 Nov '11 Jan '12 M är'12 M ai'12 Jul'12 Nov '12 Jan '13 M är'13
  35. 35. Kollateralerfolge der Internet-Infrastruktur
  36. 36. © R. Karger ?' Das Soziale Internet der Dinge Verbindet das Internet der Dinge & Dienste mit den Interaktionschancen von Sozialen Netzwerken
  37. 37. © R. Karger 1
  38. 38. Peer-to-Peer Bücherregal' © R. Karger
  39. 39. Peer-to-Peer Bücherregal' © R. Karger
  40. 40. © R. Karger 2
  41. 41. Peer-to-Peer Produkt Reuse © R. Karger
  42. 42. Peer-to-Peer Produkt Reuse © R. Karger
  43. 43. © R. Karger 3
  44. 44. Cyber'CARE'
  45. 45. Cyber'CARE'
  46. 46. © R. Karger Social Internet der Dinge Verbindet Menschen, Dinge und Wünsche Problem trifft Lösung Dinge werden Win-Win verwendet. Die Entlastung des Einen ist die Freude des Anderen Nachhaltiger Nutzen Eine Peer-to-Peer Wirtschaft, in der Dinge getauscht, verliehen, verschenkt, vertrieben oder verkauft werden
  47. 47. Die Gesellschafter der DFKI GmbH RheinlandUPfalz' Saarland' Bremen' Deutschland'GmbH'
  48. 48. © R. Karger Vielen Dank! Reinhard Karger | Unternehmenssprecher reinhard.karger@dfki.de

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