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Verschwörungenquadratischen) Stahlsäulen auf, die die Außenwände          Vergleich: Die Frontpanzerung des besten Panzers...
Verschwörungengesamte Explosionsenergie in Form von sogenannter„Primärstrahlung“ freigesetzt, die hauptsächlich (zu99 Proz...
Verschwörungenvon WTC-7 und dem Sears Tower in Chicago stützen sich                                    Die unmittelbar an ...
Verschwörungen                                                                            Bruchzone – weshalb es vollständ...
Verschwörungen                               unbeschädigte            Höhe der WTC-Zwillingstürme                         ...
Verschwörungen                                                             Nun, rein intuitiv scheint es vorstellbar, dass...
VerschwörungenGrunde wertloses Material, das jedoch eine Panzerung        zwei Wänden. Und diese beiden parallel zur Flugb...
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Verschwörungenwerden. Sie zeigen das geschmolzene Gestein in den           me Zeugenaussage, dass ich den Ausschnitt hier ...
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  1. 1. 11. September: Die dritte WahrheitDimitri Khalezov A ls die einfache Bevölkerung sah, wie zwei Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Center in New YorkWie genau wurden die einschlugen und diese im Rahmen der Ereignisse des 11. Septembers in einer Staubwolke zusammenstürzten, warenGebäude des WTC zum die Menschen zu geschockt von den Geschehnissen, um dieseEinsturz gebracht? Die einer eingehenden Prüfung zu unterziehen. Seit damalsAnalyse eines Fachmanns wurden den Leuten die absonderlichsten Vorstellungenfür nukleare Sprengun- eingepflanzt: dass hohle Aluminiumflugzeuge angeblich in der Lage seien, massive Stahlkonstruktionen gänzlichgen kommt zu einem zu durchdringen, und dass Flugzeugtreibstoff (Kerosin)schockierenden Ergebnis. diese Stahlkonstruktionen vermeintlich „schmelzen“ könne, sodass nichts als schwebend leichter, mikroskopisch feiner Staub übrig bleibe. Früher oder später müssen diese absurden Ansichten verworfen werden. Der Einsturz der Zwillingstürme hatte absolut nichts mit irgendwelchen Flugzeugen zu tun, und ebenso wenig mit Bränden, die angeblich durch die „Flug- zeuge“ ausgelöst wurden. Dies ist eine offensichtliche Tatsache, und sie beschäftigt seit mindestens sechs Jahren Millionen von Amerikanern, die sich mit der offiziellen32 www.nexus-magazin.de NEXUS 31 Oktober – November 2010
  2. 2. VerschwörungenErklärung der Zerstörung des World Trade Center nicht verfolgt hat, an die Fernsehbilder von der ausdrücklichzufrieden geben. Als der anfängliche Schock nachließ, erwähnten „dritten Explosion“ erinnern:erkannten viele Menschen, dass es in der offiziellenDarstellung schlicht zu viele Ungereimtheiten gab. Zunächst fiel auf, dass die Reihenfolge, in der dieZwillingstürme einstürzten, nicht der entsprach, inder sie von den Flugzeugen getroffen worden waren.Der Südturm, der nach dem Nordturm getroffen wurde,brach zuerst zusammen, und der Nordturm kollabierteals Zweites. Was bedeutet, dass das „Feuer“ eine Stundeund 42 Minuten brauchte, um den ersten Turm „einbre-chen“ zu lassen, und nur 56 Minuten, um den zweitenzum Einsturz zu bringen. Berücksichtigt man, dass dieBrände in den beiden Türmen von ungefähr der gleichenMenge Kerosin verursacht wurden und dass die TürmeZwillinge waren (d. h. absolut identisch im Hinblickauf ihre Stabilität), ist dies der erste deutliche Hinweisdarauf, dass ihr Zusammenbruch nicht durch das Feuerherbeigeführt worden sein kann. Die nächste Erkenntnistraf die 9/11-Rechercheure, als sie bemerkten, dass dasGebäude Nr. 7 (ein enorm stabiler, in moderner Stahlske-lettbauweise errichteter, 47-geschossiger Wolkenkratzer)des World Trade Center am späten Nachmittag desselbenTages auf ähnliche Weise in sich zusammenbrach, ohnejedoch von einem Flugzeug getroffen worden zu sein. Dader Einsturz der Zwillingstürme offiziell auf das Kerosinder „Flugzeuge“ geschoben wurde, war der Zusammen-bruch des WTC 7 derart unerklärlich, dass der offizielleBericht der 9/11-Kommission es vorzog, den Einsturzdes Gebäudes Nr. 7 gar nicht erst zu erwähnen – so alssei der Zusammenbruch eines 47-stöckigen, modernenWolkenkratzers nicht der Rede wert. Ein Vergleich dieserdrei Ereignisse sowie eine Reihe weiterer Unregelmäßig-keiten im Zusammenhang mit den Einstürzen brachtedie ersten 9/11-Rechercheure zu dem Schluss, dass sievon den Behörden belogen wurden und die Zerstörung Die wenigsten Menschen wissen etwas über Spreng-des World Trade Center weder etwas mit Kerosin noch vorgänge im Allgemeinen und über die Konstruktions-mit den „Flugzeugen“ zu tun hatte, da diese Flugzeuge weise des World Trade Center im Besonderen. Daherüberhaupt nicht notwendig waren. Allein schon der tauchten einige Verschwörungstheorien auf, derenZusammenbruch des WTC-Gebäudes Nr. 7 am späten Behauptungen von einem mit Sprengstoff bestücktenNachmittag des 11. Septembers 2001 beweist, dass das WTC bis hin zu einer angeblichen Zerstörung der Ge-World Trade Center so oder so eingestürzt wäre – unge- bäude durch „Nanothermit“ – eine rätselhafte, bis dahinachtet irgendwelcher „Flugzeuge“. Für irgendjemanden unbekannte Substanz – reichen, mit der jedes einzelnewar es einfach notwendig, dass das Gebäude einstürzte, Metallteil der Zwillingstürme beschichtet gewesen sei.und deshalb stürzte es ein. An diesem Punkt kam die Es kursieren sogar noch bizarrere Verschwörungsthe-sogenannte „9/11-Wahrheitsbewegung“ ins Rollen. Die orien, die den Zusammenbruch der ZwillingstürmeBürger warfen der US-Regierung vor, sie habe das World mit vermeintlichen Hightech-Waffen in VerbindungTrade Center vorsätzlich durch eine – wie es im Bauwe- bringen – wie z. B. Laserstrahlen, die angeblich aussen heißt – „kontrollierte Sprengung“ zerstört. Immer dem All abgeschossen wurden. Natürlich können diesemehr Menschen in Amerika bezichtigten ihre eigene Verschwörungstheoretiker sich nicht untereinander eini-Regierung, der Haupttäter hinter den 9/11-Anschlägen gen und verbringen ihre Zeit daher nicht nur damit, diezu sein, und schließlich brachten über 65 Prozent der US -Regierung als 9/11-Haupttäter anzuklagen, sondernUS -Bevölkerung zum Ausdruck, dass sie die offizielle sie bezichtigen sich sogar gegenseitig, die Wahrheit nochErklärung für die 9/11-Attacken und den Einsturz des undurchsichtiger zu machen.World Trade Center nicht glaubten. Eigentlich sollte sich Der Autor dieser Zeilen möchte dem Leser etwasjeder, der die damalige Berichterstattung aufmerksam anderes präsentieren. Anstatt nur eine weitere Ver- schwörungstheorie darzulegen, wird er versuchen,Oktober – November 2010 NEXUS 31 www.nexus-magazin.de 33
  3. 3. Verschwörungenseinen Zeugenbericht und darüber hinaus noch seine Beginnen möchte ich mit dem Auszug aus einemExpertenmeinung anzubringen. Durch einen solchen Bericht, in dem es um einen der 9/11-Helden geht – denAnsatz wird der Leser, wie ich hoffe, eine weit bessere Kriminalbeamten John Walcott, einen der Ersthelfer amErklärung für die Zerstörung des WTC erhalten als in „Ground Zero“, der an der WTC-Einsturzstelle beträcht-einem der vielen Internetforen, die sich mit der 9/11-Ver- liche Zeit damit verbrachte, den Schutt des World Tradeschwörung auseinandersetzen. Center abzutragen. Er war so lange vor Ort, dass er eine merkwürdige Krankheit entwickelte: akute myeloische Leukämie in der tödlich verlaufenden Form. Nur zwei„Ground Zero“ und „ground zero“ Absätze aus einem erschreckenden Artikel mit dem Titel „Death by Dust“1 genügen, um uns praktisch allZ u Anfang möchte ich jedem ins Gedächtnis rufen, dass die Stelle in New York, an der das World TradeCenter gestanden hat, auf Englisch „Ground Zero“ die „unerklärlichen“ Dinge, die mit Staub und Strahlung in Verbindung stehen, nahezubringen und begreiflich zu machen – was der Leser als Grundvoraussetzunggenannt wird. Den meisten Menschen scheint nicht benötigt, um die Hauptaussage des vorliegenden Textesbewusst zu sein, was der Begriff „ground zero“ eigentlich zu erfassen:meint und von welcher Bedeutung die Hinweise sind,die sich daraus ergeben. Für die Meisten ist „Ground „Als Kriminalbeamter verbrachte Walcott seinenZero“ ein Eigenname, so wie der Name einer Stadt fünfmonatigen Einsatz nicht nur am Ground Zero,oder eines Schiffs. Den Wenigsten ist noch präsent, sondern auch auf Fresh Kills [einer Mülldeponie,dass die merkwürdige Bezeichnung „ground zero“ auf der Trümmer des WTC entsorgt wurden]. Sodem ehemaligen Standort des WTC allzu flink verpasst sehr ihm die Luft von Lower Manhattan auch denwurde, um tatsächlich ein „Eigenname“ zu sein. Schon Atem nahm, fürchtete er die Müllhalde auf Statenunmittelbar nach dem Einsturz der Zwillingstürme und Island doch weit mehr. Walcott wusste, dass alles,wenige Stunden vor dem Zusammenbruch des WTC-7, was sich in den Türmen befunden hatte, hinun-also gegen Mittag des 11. Septembers 2001, wurde das tergerissen worden sein musste – Schreibtische,Gebiet von so gut wie alle Beamten und sogar einigen Lampen, Computer. Doch abgesehen von ein paarNachrichtenreportern als „ground zero“ bezeichnet. Stahlträgern hier und da bestand der Schutt, durch Den meisten Menschen scheint nicht bewusst zu sein, was der Begriff „ground zero“ eigentlich meint. Der Name „ground zero“ als Bezeichnung für den den er sich wühlte, lediglich aus feinen Staubteil-Ort, an dem einst das WTC gestanden hatte, blieb auch chen – es gab keine Möbeltrümmer, keine Lampen-den ganzen 12. September lang in aller Munde, und aufhängungen, nicht einmal eine Computermaus.einige Nachrichtenagenturen verwendeten auch am 13.September 2001 noch die kleingeschriebene Variante. Manchmal suchte der Polizist Zuflucht in einer derErst dann, als hätte jemand seinen Fehler bemerkt, Holzbaracken, um aus ‚dieser höllisch schlechtenerfuhr diese seltsame Bezeichnung urplötzlich eine Luft herauszukommen‘, wie Walcott sich ausdrück-Statuserhebung, wurde zum „Ground Zero“ mit großen te. Eines Tages saß er gemeinsam mit KollegenAnfangsbuchstaben und zu guter Letzt zum Eigennamen. bei Schokoriegeln und Softdrinks in einer solchen Sicherlich ging dieser Fehler auf allgemeine Verwir- Baracke, als einige FBI-Agenten hereinkamen. Sierung zurück. Doch bestand er nicht etwa darin, dass trugen Ganzkörperschutzanzüge mit Helmen, diedie Unglücksstelle falsch benannt worden wäre, etwa sie mit Klebeband versiegelt hatten, um sie gegenweil es einfach zu früh war, dem Ort einen treffenden die Dämpfe abzudichten. Als Walcott diese SzeneNamen zu geben. Der Fehler lag vielmehr darin, dass die verinnerlichte und die gut geschützten FBI-Beamtenmerkwürdige Bezeichnung „ground zero“ versehentlich mit den New Yorker Cops und deren Atemmaskenan die Journalisten durchsickerte und durch sie an verglich, kam in ihm die Frage auf: ‚Was ist nurdie Öffentlichkeit. Danach war es schlicht zu spät, um falsch an diesem Bild?‘“ 2diese sonderbare Taufe durch den Zivilschutz nochzurückzunehmen, und die verzweifelten US -Beamten Ja, Herr Walcott, leider war an diesem Bild tatsäch-hatten keine andere Wahl, als den verräterischen Worten lich etwas falsch, ganz entschieden falsch sogar. DieseGroßbuchstaben zuzugestehen und so die treffende FBI -Beamten, die sich nicht genierten, vor den AugenBenennung durch den Zivilschutz in einen Eigennamen ungeschützter „gewöhnlicher Sterblicher“ in komplettemumzuwandeln. und zudem mittels Klebeband versiegeltem Schutzanzug34 www.nexus-magazin.de NEXUS 31 Oktober – November 2010
  4. 4. Verschwörungenaufzutreten, kannten die Wahrheit. Deshalb leiden Doch wenn es um Knochenmarksschädigungen geht,sie heute auch nicht an Leukämie oder einer anderen dann stehen diese Betrüger hilflos da. Denn Schädentödlichen Form von Krebs. Diese FBI-Beamten werden am Knochenmark werden allein durch ionisierendeallem Anschein nach ein langes, erfülltes Leben führen, Strahlung hervorgerufen.trotz ihrer Stippvisite am „Ground Zero“. Aus ebendiesem Grunde trugen die FBI-Beamten bei Hätte John Walcott nur ein modernes Wörterbuch ihrer Besichtigung des „Ground Zero“ Ganzkörper-aufgeschlagen, um die tatsächliche Bedeutung dieses schutzanzüge mit Helmen, die zusätzlich mit Klebebandseltsamen Begriffs zu ergründen, würde er sich die abgedichtet war, um sie vor den Dämpfen zu schützen.Frage gar nicht erst stellen; er wüsste umgehend, was Ich denke, dass einige Leser besonders von dieseram „Ground Zero“ so falsch war: Enthüllung entsetzt sein und dazu neigen könnten, mir nicht zu glauben – weil sie denken, ich würde Spekulationen über unsichere Sachverhalte anstellen. Die oben dargelegte Geschichte von John Walcott und den FBI-Agenten in Schutzanzügen am „ground zero“ hat allerdings nichts mit mir persönlich zu tun – sie istDie ursprüngliche Bedeutung von „ground zero“, aufgeführtim „New International Webster’s Comprehensive Dictionary eine Tatsache, die unabhängig von meiner Wenigkeit,of the English Language“ (Deluxe Encyclopedic Edition, dem Autor dieser Zeilen, besteht. Genauso unabhängig1999), ISBN: 978-1888777796, S. 559: „Der Punkt auf dem existiert auch die eigentliche, offizielle Definition vonBoden senkrecht unter- oder oberhalb der Detonationsstelle „ground zero“, die vor 9/11 wie folgt lautete:einer Atom- oder einer thermonuklearen Bombe.“ Erwähnt werden soll noch, dass John Walcott letzt-lich doch überlebt hat, im Gegensatz zu vielen seinerKollegen, die ebenfalls am „Ground Zero“ im Einsatz • „Der Punkt auf der Erd- oder Wasseroberflächewaren und weniger Glück hatten. Am 17. Dezember direkt unter, direkt über, oder an der exakten2007 wurde in einem Internetnachrichtenportal kurz Stelle, an der eine Atom- oder Wasserstoffbombeerwähnt, dass er sich schließlich einer seltenen (und explodiert.“ Aus: „The New International Webster’sextrem schmerzhaften) Operation unterzogen hat – einer Comprehensive Dictionary of the English Langua-Knochenmarkstransplantation.3 ge“ (Deluxe Encyclopedic Edition, 1999), ISBN: Für alle, die nicht wissen, was eine Knochenmarks- 978-1888777796transplantation ist, möchte ich diese kurz erklären:Eine Knochenmarkstransplantation ist erforderlich beiPatienten, die hohen Mengen an penetrierender ioni-sierender Strahlung oder ionisierender Reststrahlung(oder beidem) ausgesetzt waren und deren Knochenmark(das für die Blutneubildung zuständig ist) durch diese • „Punkt am Boden unmittelbar unterhalb der Ex-hohe Strahlendosis vollständig zerstört wurde. Dies ist plosion einer Atomwaffe.“ Aus: „Dictionary of Mi-ein spezifisches Merkmal von Strahlung – sie schädigt litary Terms“ (Peter Collins Publishing, 1999), ISBN:Knochenmarkszellen weit stärker als andere Zellen im 978-1901659240menschlichen Körper. Daher leiden die meisten Strah-lenopfer auch an Leukämie – je höher die Strahlendosiswar, desto mehr Knochenmark wurde zerstört und destoschwerer ist die Leukämie. John Walcott litt offenbaran der schwerstmöglichen Form – die Zeit vor der • „Die Stelle, an der eine Atombombe explodiert undKnochenmarkstransplantation überlebte er nur dank der größte Schaden entsteht.“ Aus: „LongmanSpenderblut, da er kein eigenes Blut mehr bilden konnte. Advanced American Dictionary“ (Erstauflage, Ionisierende Strahlung kann nicht nur zum direkten 2000), ISBN: 978-0582317320Tod führen oder das Knochenmark schwer schädigen,sondern – insbesondere wenn sie in Form von radioak-tivem Staub oder Dämpfen eingeatmet oder geschlucktwird – auch verschiedene Krebsarten in buchstäblichjeder Körperregion hervorrufen, wenn nicht gar inmehreren gleichzeitig. Unlauteren Ärzten und Ge-sundheitsbeamten fällt es jedoch leicht, eine plausible • „(1) Die exakte Stelle, an der eine Atombombe ex-Erklärung für derartige Krebsformen zu finden. Sie plodiert: Die Druckwelle war noch 50 Kilometerbehaupten beispielsweise, Asbest, toxische Dämpfe, vom Bodennullpunkt entfernt zu spüren. (2) Dergiftige Staubteilchen oder Ähnliches seien die Ursache. ehemalige Standort des World Trade Center in NewOktober – November 2010 NEXUS 31 www.nexus-magazin.de 35
  5. 5. Verschwörungen York, das bei einem Anschlag am 11. September Die Zerstörung des WTC 2001 zerstört wurde.“ Aus: „Cambridge Advanced Learner’s Dictionary“ (2. Auflage, 2006), ISBN: mittels Kernsprengung 978-0521604994. [Diese Ausgabe ist nach 9/11 erschienen und praktisch überall erhältlich.] Bei diesen Beispielen handelt es sich um vollständige, D er Autor dieser Zeilen war früher ein Offizier der sowjetischen Militäreinheit 46179, auch bekannt als „Sonderkontrolldienst des 12. Hauptdirektorats desungekürzte Definitionen von „ground zero“, in denen UdSSR-Verteidigungsministeriums“. Das 12. Haupt-ich den entscheidenden Fakt hervorgehoben habe. Vor direktorat selbst war eine Organisation, die in derdem 11. September gedruckte Wörterbücher wie die Sowjetunion für die sichere Verwahrung, Produktions-ersten drei Beispiele, in denen die einzige tatsächliche kontrolle, technische Wartung etc. des gesamten staat-Bedeutung angegeben war, sind schon lange aus den lichen Atomwaffenarsenals verantwortlich war. DerRegalen entfernt und durch neue ersetzt worden. Leider Sonderkontrolldienst war zuständig für das Aufspürenwurde nämlich die englische Sprache selbst eines der atomarer Explosionen, und auch die Einhaltung sämt-ersten Opfer des 9/11-Verbrechens. licher internationaler Abkommen zu Atomwaffentests Man sollte nicht überrascht darüber sein, dass fast unterlag seiner Kontrolle. Dies ist besonders im Rahmenalle neuen, nach dem 11. September erschienenen des 1976 zwischen der UdSSR und den USA abgeschlosse-englischsprachigen Wörterbücher für „ground zero“ nen „Peaceful Nuclear Explosions Treaty“ [Vertrag übermehrere Bedeutungen anführen. Mindestens drei bis unterirdische Kernexplosionen zu friedlichen Zwecken]fünf neue Bedeutungen sind dem Begriff zugeschrieben von Bedeutung. Laut diesem Vertrag waren die Parteienworden, die von „große Zerstörung“, über „großes verpflichtet, einander von sämtlichen nicht-militärischenChaos“ und „geschäftiges Treiben“ bis hin zu „Grunde- Kernexplosionen in Kenntnis zu setzen. Während meinesbene“ und „Ausgangsort“ reichen. Militärdienstes bei der oben erwähnten Organisation Leider wurde nämlich die englische Sprache selbst eines der ersten Opfer des 9/11-Verbrechens. Da der Begriff „ground zero“ offenbar sehr spezifisch Ende der 1980er Jahre erfuhr ich, dass beim Bau derist, fand man ihn vor dem 11. September nur in umfang- Zwillingstürme des World Trade Center in New York einreichen englischen Wörterbüchern – wie z. B. „Webster’s „Notfallsystem zur atomaren Zerstörung“ integriert wor-Unabridged“ sowie in sämtlichen Werken von Collins den war. Dieses basierte auf großen thermonuklearenund American Heritage und ähnlichen, in denen der Sprengladungen (die jeweils einer Sprengkraft von etwaBegriff ausschließlich eine Bedeutung hatte. Nicht zu 150 Kilotonnen TNT entsprachen), die sich etwa 50 Meterfinden war er in kleineren Wörterbüchern für Schüler unterhalb des Fundaments der beiden Türme befanden.und Studenten – einzige Ausnahme war das oben zitierte Das erschien mir sonderbar, und um ehrlich zu sein, fiel„Longman Advanced Dictionary“. es mir schwer zu glauben, dass die US-Behörden wirklich All diese linguistischen Bemühungen im Fahrwasser so wahnsinnig sein sollten, Gebäude mitten in einer dichtvon 9/11 sind durchaus verständlich. Dieser seltsam besiedelten Stadt durch eine unterirdische Kernexplo-verräterische Name, den die Spezialisten vom Zivilschutz sion zum Einsturz zu bringen. Wie ich jedoch begriff,dem Trümmerfeld und einstigen Standort des World hatte niemand vor, das World Trade Center tatsächlichTrade Center in New York höchst voreilig verliehen auf diese Weise abzureißen. Es handelte sich lediglichhaben, war ganz offenbar zu bezeichnend, als dass man um einen Winkelzug, mit dem ein bestimmtes bürokra-diesen Begriff in nachfolgenden Wörterbuchausgaben tisches Problem umgangen worden war: Ein solch irr-mit nur einer einzigen, seiner ursprünglichen Bedeutung sinniges Notfallsystem zur atomaren Zerstörung musstestehen lassen konnte. nicht primär deshalb in die Zwillingstürme integriert werden, um diese zu zerstören, sondern um überhaupt erst die Baulizenz für sie zu bekommen. Die damalige Bauverordnung von New York (wie auch von Chicago) untersagte nämlich dem Baudezernat die Ausgabe von Lizenzen zur Errichtung von Wolkenkratzern, sofern der Bauherr nicht ebenfalls – für die Zukunft oder einen Katastrophenfall – eine zufriedenstellende Methode zum36 www.nexus-magazin.de NEXUS 31 Oktober – November 2010
  6. 6. VerschwörungenAbriss des Gebäudes vorweisen konnte. Da diese Art der wiegen und wie ein Rucksack geschultert werden könnenStahlskelettbauweise in den späten 1960er Jahren (als – daher ist es sehr unwahrscheinlich, dass man sie inder Bau der Zwillingstürme erstmals im Gespräch war) einen Koffer bekäme. Es gibt allerdings auch moderneein völlig neuartiges Konzept darstellte, wusste niemand „Mini-Nukes“, die mit Plutonium-239 statt mit Uran-235so recht, wie man einen möglichen Abriss handhaben bestückt sind, und da die kritische Masse bei Plutoniumsollte. Die konventionellen Sprengmethoden ließen sich sehr viel schneller erreicht ist als bei Uran, könnte dienur bei Gebäuden der alten Bauweise anwenden, und Größe der Minen stark verringert werden – einige derdaher musste man für die ungeheuer stabilen, stäh- neuesten „Mini-Nukes“ auf Plutoniumbasis könnten tat-lernen Zwillingstürme etwas Neues ersinnen, um dem sächlich in einen Aktenkoffer passen. „Medium AtomicBaudezernat eine Baubewilligung abzuringen. Und eine Demolition Munitions“ (MADM) sind in beiderlei Hinsichtsolche Lösung fand sich auch: die atomare Sprengung. größer – sowohl an Umfang als auch im Hinblick auf ihre Sprengkraft bzw. das TNT-Äquivalent. Sie besitzen eine Sprengkraft von bis zu 15 Kilotonnen TNT, wiegen bis zuKurze Geschichte des Konzepts der 200 kg und können den Umfang eines typischen großen Gaszylinders für den Hausgebrauch haben.atomaren und nuklearen Sprengung Mit jeder einzelnen der oben beschriebenen Atom- minen ließen sich erfolgreich große Objekte sprengen,D ie Idee, bestimmte Bauwerke durch Atombomben zu zerstören, wurde Anfang der 1950er Jahre fastzeitgleich mit dem Auftauchen konkreter Nuklearwaffen die mit einer angemessenen Menge an herkömmlichem Sprengstoff nicht zum Einsturz gebracht werden könnten – insbesondere im Katastrophenfall, wenn es an Zeitgeboren. Zunächst wurden Nuklearwaffen nicht als mangelt oder keine Möglichkeit besteht, eine „normale“„Nuklear“-, sondern als „Atom“-Waffen bezeichnet, und Sprengung mit konventionellen Mitteln durchzuführen.somit wurde auch das Sprengkonzept, bei dem diese Dies gilt z. B. für Brücken, Dämme, Tunnel, unterirdi-Waffen zum Einsatz kamen, als „atomic demolition“ sche Stahlbetonbauten, große Stahlbetongebäude und Beim Bau der Zwillingstürme des World Trade Center in New York war ein Notfallsystem zur atomaren Zerstörung integriert worden.– „atomare Sprengung“ – bezeichnet. Trotz der Umbe- Ähnliches. Der Wirkungsgrad einer solchen nuklearennennung von Atomwaffen in „Nuklearwaffen“ findet Sprengung durch SA DM oder M A DM ist jedoch nichtsich der Begriff „atomic demolition“ nach wie vor in den besonders hoch.Namen bestimmter Bombenbezeichnungen – SADM und Wie wohl allgemein bekannt ist, besteht das HauptzielMADM . Das erste Akronym steht für „Special Atomic einer kontrollierten Sprengung von Gebäuden mittelsDemolition Munitions“ [spezielle Atomminen], das zweite Implosionsmethode nicht darin, die Bauwerke zu elimi-für „Medium Atomic Demolition Munitions“ [mittelgroße nieren, indem man sie in die Luft jagt, sondern darin, sieAtomminen], wobei viele Menschen fälschlich glauben, mit minimalem Schaden für die Umgebung sauber in sichdass SADM für „Small Atomic Demolition Munitions“ zusammenfallen zu lassen. Daher müssen Ingenieure,[kleine Atomminen] stehe, nicht für „Special“. die eine kontrollierte Sprengung durchführen wollen, Im Grunde ist dieses Missverständnis marginal, zunächst die wesentlichen Punkte im Tragwerk desdenn die SADM sind tatsächlich „klein“ – ihre nukleare Gebäudes ermitteln und die konventionellen Sprengla-Sprengkraft übersteigt zumeist nicht eine Kilotonne dungen an den richtigen Stellen anbringen. In fast allenim TNT-Äquivalent. Berücksichtigt man, dass moderne Fällen müssen an mehr als nur einer Stelle LadungenSADM mit unterschiedlich hoher Sprengkraft ausgestat- angebracht werden, da es unwahrscheinlich ist, dasstet werden können, die lediglich 0,1 oder gar nur 0,01 kt das Tragwerk nur über einen tragenden Balken bzw.betragen kann (was 100 bzw. 10 metrischen Tonnen TNT eine tragende Säule verfügt, die zertrümmert werdenentspricht), darf man sie zu Recht als „kleine“ Minen muss; im günstigsten Fall gibt es nur einige wenige, imbezeichnen. Weitere verbreitete Namen für diese „Small ungünstigsten eine Vielzahl.Atomic Demolition Munitions“ sind „Mini-Nukes“ und Im Fall einer atomaren Sprengung mittels der oben„Suitcase-Nukes“ bzw. „Kofferatombomben“, wobei beschriebenen Atomminen hingegen ist dies nichtletztere Bezeichnung nach logischen Gesichtspunkten nötig. Wer im Ernstfall Atomminen in Erwägung zieht,nicht korrekt ist. In Wahrheit nämlich ähneln SADM dürfte weder genügend Zeit noch die nötige Ausbildunggroßen Töpfen, die zwischen 50 und 70 Kilogramm haben, um präzise Berechnungen wie bei einer üblichenOktober – November 2010 NEXUS 31 www.nexus-magazin.de 37
  7. 7. Verschwörungenkontrollierten Sprengung durchführen zu können. sionsmethode gesprengt worden; vorrangig deshalb,Bestenfalls verfügen die Betreffenden über rudimentäre weil die meisten dieser Wolkenkratzer neu sind undbautechnische Erfahrung sowie über ein Grundwissen, die Zeit für ihren Abriss noch nicht gekommen ist. Daswas die Verwendung von Nuklearwaffen angeht. Der höchste Gebäude, das je durch Implosion zum EinsturzEinsatz von Atomminen dient in diesem Fall dazu, ein gebracht wurde, war gerade einmal 47 Stockwerkebestimmtes Bauwerk nicht etwa „sauber“ einzureißen, hoch – das Singer Building in der Stadt New York, dassondern einfach irgendwie und um jeden Preis. Aus 1908 errichtet und 1968 abgerissen wurde, da mandiesem Grund dürfte die Sprengkraft von Atomminen keine Verwendung mehr dafür hatte. Die Struktur diesesin einem solchen Fall immer großzügig veranschlagt Gebäudes war relativ schwach, verglichen mit den heutewerden, wobei ein Großteil der explosiven Energie – üblichen unglaublich stabilen Hohlträger-Stahlskelettenwie es auch bei jeder Kernexplosion der Fall ist – nicht von Wolkenkratzern. Es ist unmöglich, ein solchesgenutzt würde. Die meiste Energie, die bei der nuklearen Gebäude durch kontrollierte Sprengung (Implosion)Explosion einer solchen Atommine freigesetzt wird, einzureißen. Früher, als Gebäude noch aus Mauerwerkwürde also die wohlbekannten Faktoren einer Kernwaf- und Betonplatten bestanden, bildeten Stützsäulen undfenexplosion hervorrufen: Wärmestrahlung, Druckwelle, -balken aus Beton das Tragwerk. Manchmal wurde dieseionisierende Strahlung, [nuklearer] elektromagnetischer Beton-Tragstruktur durch eingelassene MetallstrebenImpuls. Diese Effekte würden allerdings kaum zur verstärkt, doch manchmal bestand sie auch nur auseigentlichen Aufgabe der Sprengung beitragen, hingegen Beton. In beiden Fällen war es möglich, die richtigeganz entschieden zur Verwüstung des Umfelds – und Menge an konventionellem Sprengstoff zu berechnen,diese Verwüstung kann durchaus verheerend ausfallen. die an den entsprechenden Punkten des Tragwerks an-Der angerichtete Schaden würde die Kosten für die gebracht (oder in Bohrlöchern platziert) werden musste,eigentliche Sprengung übersteigen. Man könnte also um alle stützenden Elemente gleichzeitig bersten undsagen, dass eine derartige atomare Sprengung einen das Gebäude innerhalb des Perimeters seiner Grund-weit geringeren Wirkungsgrad besitzt als eine exakt fläche zusammenbrechen zu lassen. Nicht möglich istberechnete kontrollierte Sprengung, bei der die freige- dies jedoch bei modernen Stahlskelettbauwerken – wiesetzte Energie fast vollständig auf die Zertrümmerung die ehemaligen Zwillingstürme und das Gebäude Nr. 7des Tragwerks verwandt wird und keine Druckwelle des World Trade Center und der Sears Tower in Chicago.oder Wärmestrahlung erzeugt wird. Das folgende Bild zeigt die stählerne Struktur der Davon abgesehen ist eine Atommine selbst schon WTC-Zwillingstürme:ein kostspieliges Gut. Eine auf Uran basierende „Mini-Nuke“ kostet mehrere Millionen US -Dollar, eine aufPlutonium basierende weit mehr. 1.000 Tonnen TNTsind preisgünstiger als eine Atommine mit dem gleichenTNT-Äquivalent. Dabei lässt sich mit 1.000 Tonnen TNTeine beträchtliche Zahl an Gebäuden sprengen, währendman mit einer „Mini-Nuke“ nur ein einziges Bauwerkeinreißen kann (und dabei viele der angrenzendenGebäude beschädigt). Daraus ergibt sich der Schluss, dass der Einsatz vonAtomminen – seien sie nun klein oder mittelgroß – für dieSprengung von ziviler Infrastruktur in Friedenszeitennicht in Betracht kommt, sofern genügend Zeit vorhan-den ist, um Vorbereitungen für eine saubere Sprengungmit konventionellen Mitteln zu treffen. In jedem Fallwäre eine herkömmliche kontrollierte Sprengung kosten-günstiger als eine nukleare. „Mini-Nukes“ sollten nur ineinem echten Notfall zum Sprengen verwendet werden. Wie kommt es dann, dass dieses überholte Konzept Bei diesem Bauwerk gab es kein Tragwerk im ur-der atomaren Sprengung wiederbelebt und sogar in sprünglichen Sinn – der gesamte Turm war im Grundedas Notfallsystem zur atomaren Zerstörung des World ein Tragwerk. Der Skelettauf bau des W TC bestandTrade Center integriert wurde – trotz der hohen Kosten aus einem außergewöhnlich dicken doppelwandigenund des im Vergleich zur konventionellen kontrollierten äußeren Stahlrahmen und ebensolchen Trägern imImplosion geringen Wirkungsgrades? Weil Ende der Kern. Diese Rohrrahmen-Bauweise war eine ganz neue1960er Jahre eine neue Gebäudegeneration aufkam – die Methode, die einen offenen Grundriss ermöglichte, ohnebereits erwähnte Stahlskelettbauweise. Entgegen eines dass – so wie bei älteren Bauwerken – Säulen im Innernweit verbreiteten Irrglaubens ist noch nirgends auf der die Gebäudelast tragen mussten. Die ZwillingstürmeWelt je ein Stahlskelett-Wolkenkratzer mittels Implo- wiesen einen tragenden Rahmen aus (im Querschnitt38 www.nexus-magazin.de NEXUS 31 Oktober – November 2010
  8. 8. Verschwörungenquadratischen) Stahlsäulen auf, die die Außenwände Vergleich: Die Frontpanzerung des besten Panzers imder Türme mit einem Abstand von je einem Meter Zweiten Weltkrieg, des T-34, war gerade einmal 4,5zueinander durchzogen, wodurch eine ganz besonders Zentimeter dick und einwandig. Dennoch gab es damalsunnachgiebige Struktur entstand, die praktisch jeder praktisch keine panzerbrechenden Artilleriegranaten,Axialbelastung (wie z. B. durch Wind) standhielt und die die diese Frontpanzerung durchschlagen konnten.Gravitationslast gemeinsam mit den Säulen im Gebäude- Natürlich wären auch keine Sprengstoffe in der Lage,kern trug. Die Rahmenkonstruktion umfasste pro Seite eine solche Panzerung zu durchdringen – außer einer59 solcher Säulen. Das Kernstück jedes Turms bestand Hohlladung, welche die Panzerung aber immer nochaus 47 rechteckigen Stahlträgern, die vom Fundament nicht komplett aufreißen, sondern nur ein kleines Lochbis zur Gebäudespitze reichten. Wie diese stählernen in der Panzerplatte zurücklassen würde.Säulen in Rahmen und Kern aussahen, sieht man auf Angesichts der Tatsache, dass das stählerne Gerüstdiesem Bild, das Überreste der Träger zeigt, die nach der Zwillingstürme aus doppelwandigen Stahlsäulender Zerstörung des WTC am 11. September am „ground bestand, die fast dreimal so dick wie die Frontpanzerungzero“ geborgen wurden: des T-34-Panzers waren, kann es als unmöglich betrach- tet werden, solche Träger zeitgleich an so vielen Stellen zu zertrümmern, dass ein „Implosionseffekt“ – das grundlegende Ziel einer jeden kontrollierten Sprengung – die Folge wäre. Natürlich wäre es technisch möglich gewesen, einige der Säulen an bestimmten Punkten zu durchschlagen, sofern man eine jede Säule mit einer ungeheuren Menge an Hohlladungen versehen hätte, doch selbst ein derart unwahrscheinlicher Ansatz hätte nicht zum erwünschten „Implosionseffekt“ geführt. Dafür waren die Türme schlicht zu hoch und zu starr – ihr Stahlkern hätte auf jedem Stockwerk an zu vielen Stellen gleichzeitig zertrümmert werden müssen, was sich niemand hätte leisten können. Und selbst wenn, hätte es keine Garantie dafür gegeben, dass ein derart Beachten Sie, dass diese Säulen aus dem Kern (recht- hoch aufragendes Bauwerk innerhalb der Fläche seineseckig, vorne rechts im Bild) und den Seitenwänden Grundrisses zusammensinkt. Bei dieser Gebäudehöhe(quadratisch, hinten links im Bild) nicht etwa aus dem hätten die Trümmer genauso gut in einem Radius vonunteren Teil der Türme stammen, sondern aus dem obe- einem halben Kilometer niedergehen können. Es warren. Deshalb wurden sie nicht, wie alles Übrige, bei der also absolut unmöglich, die WTC-Türme durch irgend-Zerstörung der Türme pulverisiert, wohingegen von den eine Form der üblichen kontrollierten Sprengung zumSäulen im unteren Teil der Zwillingstürme buchstäblich Einsturz zu bringen.nichts als mikroskopisch feiner Staub übrig blieb. Hier ein weiteres Bild (aus dem Bericht des NationalInstitute of Standards and Technology NIST), das die Wie lief die Sprengung ab?Außensäulen der Zwillingstürme während der Bauphasezeigt: Z unächst einmal hat eine solche moderne nukleare Sprengung nichts mit der zuvor üblichen atomaren Sprengung mittels SADM oder MADM zu tun, wie sie weiter oben beschrieben wurde. Es ist ein gänzlich neues Konzept. Beim modernen nuklearen Sprengvorgang sorgt die Sprengladung nicht für eine atmosphärische Kernexplosion – mit dem typischen Atompilz sowie Wärmestrahlung, Druckwelle und elektromagnetischem Impuls. Die Ladung explodiert tief im Boden – ganz ähnlich wie bei einem unterirdischen Atomtest. Die anschließende radioaktive Verseuchung würde sich vergleichsweise nur minimal auf die Umgebung nie- derschlagen, ein Faktor, der von den Projektplanern als Diese stählernen Säulen waren unglaublich massiv – nebensächlich eingestuft werden konnte.jede Seitenfläche hatte eine Stärke von 6,35 Zentimetern, Worin besteht nun der grundlegende Unterschied zwi-sodass Vorder- und Rückfläche jeder Säule zusammen schen einer atmosphärischen und einer unterirdischen12,7 Zentimeter aufbrachten. Um sich dies besser vor- Kernexplosion? In der ersten Phase einer nuklearenstellen zu können, hier ein anschauliches Beispiel zum (wie auch einer thermonuklearen) Explosion wird dieOktober – November 2010 NEXUS 31 www.nexus-magazin.de 39
  9. 9. Verschwörungengesamte Explosionsenergie in Form von sogenannter„Primärstrahlung“ freigesetzt, die hauptsächlich (zu99 Prozent) in das Röntgenstrahlenspektrum fällt (dieReststrahlung gehört zum Gammastrahlenspektrum,das die Strahlenschäden verursacht, sowie zum sicht-baren Lichtspektrum, wodurch der Lichtblitz zustandekommt). Fast die komplette Explosionsenergie fließtalso in Form von Röntgenstrahlung in die Erhitzungder Umgebungsluft, und zwar in einem zweistelligenMeterbereich um das Hypozentrum einer solchen Explo-sion. Der geringe Radius ergibt sich aus der Tatsache,dass Röntgenstrahlen nur kurze Strecken zurücklegenkönnen, weil sie von der Umgebungsluft absorbiertwerden. Die Erhitzung dieser relativ kleinen Flächeum das Hypozentrum einer Kernexplosion herum lässtden sogenannten „nuklearen Feuerball“ entstehen, der Das Fundament aller Wolkenkratzer liegt etwa 20 bisphysikalisch betrachtet lediglich stark überhitzte Luft 30 Meter unterhalb der Erdoberfläche. Man kann dieist. Der nukleare Feuerball zeitigt die zwei wesentli- Positionierung einer „Zero-Box“ unterhalb eines solchenchen zerstörerischen Faktoren einer atmosphärischen Hochhauses so berechnen, dass eine Kernexplosion einenKernexplosion – Wärmestrahlung und Druckwelle, denn Hohlraum entstehen lassen würde, dessen Oberkantebeide Phänomene sind ausschließlich Folge der hohen die Erdoberfläche nicht durchstoßen, sondern nur bisLufttemperaturen im Bereich der Kernexplosion. zum Fundament des einzureißenden Wolkenkratzers Ein ganz anderes Bild ergibt sich bei einer unterirdi- reichen würde.schen Kernexplosion. Um die kleine „Zero-Box“ herum, Im Fall der Zwillingstürme des World Trade Center inin der die nukleare Sprengladung platziert wird, gibt es New York beispielsweise liegt das Fundament 27 Meterkeine Luft, sodass die gesamte, schlagartig frei werdende unterhalb der Oberfläche; die thermonukleare Spreng-Röntgenstrahlenenergie stattdessen das umliegende Ge- ladung von 150 Kilotonnen wurde in 77 Metern Tiefestein erhitzt. Dieses überhitzt, schmilzt und verdampft bzw. 50 Meter unterhalb des Fundaments eingelassen.– wodurch ein unterirdischer Hohlraum entsteht, dessen Durch eine thermonukleare Explosion in einer TiefeAusmaß von der Sprengkraft der eingesetzten Kernwaf- von 77 Metern würde ein stark überhitzter Hohlraumfen abhängt. Eine Vorstellung davon, wie viel Gestein entstehen, dessen obere Wölbung das Fundament derdurch eine nukleare Untergrundexplosion verschwinden zu zerstörenden Zwillingstürme berührte. Zwischenkann, erhalten Sie mittels der unten stehenden Tabelle, Erdoberfläche und Hohlraum lägen aber immer nochin der die Menge des verdampften und geschmolzenen 27 Meter – die bedeutet, dass Gebäude in der Nähe desMaterials verschiedener Gesteinsarten (in metrischen zu sprengenden Objektes von den zerstörerischen Aus-Tonnen) pro Kilotonne Sprengkraft angegeben wird. wirkungen der unterirdischen Kernexplosion verschont Nur ein Beispiel: Die Detonation einer in beträchtlicher blieben (ausgenommen die mögliche radioaktive Ver-Tiefe in Granitgestein deponierten thermonuklearen strahlung). Das Fundament des Turms, der abgerissenSprengladung von 150 Kilotonnen würde einen Hohl- werden soll, sollte dabei vollständig zerstört werden,raum von grob geschätzt 100 Metern Durchmesser während das Gebäude selbst in den überhitzten Hohl-erzeugen – wie in dem folgenden Bild dargestellt: raum stürzen würde, in dem derart hohe Temperaturen vorherrschen, dass sie der Theorie zufolge den gesamten Turm einschmelzen würden. Das atomare Notfallsystem Feuchter Tuff Trockener Trockener (H2O-Gehalt: Schlick Steinsalz Granit Tuff 18 – 20 %) Spezifische Menge an verdampftem Material 69 72 73 107 150 (in t /kt Sprengkraft) Spezifische Menge an geschmolzenem 300 (± 100) 500 (± 150) 200 – 300 650 (± 50) 800 Material (in t /kt Sprengkraft)40 www.nexus-magazin.de NEXUS 31 Oktober – November 2010
  10. 10. Verschwörungenvon WTC-7 und dem Sears Tower in Chicago stützen sich Die unmittelbar an den Hohlraum grenzende Zoneauf dieselben Berechnungen. heißt im Fachjargon „Bruchzone“. Diese Zone kann die Bei den Kalkulationen zur nuklearen Sprengung von Stärke des Durchmessers des ursprünglichen HohlraumsWolkenkratzern muss allerdings noch ein weiterer erreichen, und sie besteht aus einem höchst sonderbarenFaktor berücksichtigt werden, nämlich der Verbleib des Material, nämlich vollständig pulverisiertem Gestein.verdampften Granitgesteins innerhalb des Hohlraums. Dieses wurde zu mikroskopisch feinem Staub zermalmt,Wohin verschwindet all das zuvor feste und nun gasför- dessen Körner im Durchschnitt etwa 100 Mikrometermige Gestein? Eine graphische Darstellung der physi- messen. Dieser besondere Zustand des Bruchzonen-kalischen Vorgänge, die sich nach einer unterirdischen Gesteins ist in der Tat außergewöhnlich – er findet sichKernexplosion vollziehen, ist in der Tat interessant. ausschließlich nach unterirdischen Atomtests und taucht Die unten stehende Graphik vermittelt Ihnen einen sonst nirgends in der Natur auf. Wenn man innerhalbEindruck davon, wie genau ein solches Geschehnis in dieser Zone vorsichtig einen Stein auf heben würde,der Regel vonstatten geht. kann dieser noch immer fest erscheinen und in Form und Farbe einem Stein ähneln. Drückt man die- Die typischen physikalischen Vorgänge bei sen „Stein“ aber nur ein einer in idealer Tiefe stattfindenden wenig mit den Fingern unterirdischen Kernexplosion. zusammen, zerfällt er au- genblicklich zu dem mik- roskopisch feinen Staub, der er in Wahrheit längst ist. Der Fachbegriff für das zweite, hinter der Br uch zone l iegende Areal lautet „Auflocke- rungszone“. Diese Auf- 1) Aufgrund der Kernexplosion erhitzt sich das Gestein rund um lockerungszone besteht das Hypozentrum. aus verschieden großen 2) Das Gestein verdampft. Dadurch entsteht eine sogenannte „Primärka- Gesteinsbrocken – von verne“ [ein erster Hohlraum], in der das ehemals feste Gestein in gasförmi- gem Zustand enthalten ist. Der durch das Gas entstehende äußerst hohe Druck sehr kleinen (millimet- im Innern des Hohlraums sorgt dafür, dass sich dieser in das noch immer feste angren- ergroßen) bis zu relativ zende Gestein hinein ausdehnt. großen Fragmenten. Je 3) Der Hohlraum erreicht seine endgültige „Sekundärgröße“, da der extrem hohe Gasdruck im Innern seinen ursprüng- näher man der Grenze lichen Durchmesser (gestrichelte Linie) vergrößert (durchgezogene Linie). Diese Ausdehnung erfolgt auf Kosten der angrenzenden Zonen, wodurch das Gestein dort ebenfalls einem starken Druck ausgesetzt wird. zur Bruchzone kommt, desto kleiner sind die 4) Abschließendes Bild. Weiß: Der unterirdische Hohlraum (in seiner Sekundärgröße); Hellgrau: Die sogenannte „Bruch- zone“, die aus vollständig pulverisiertem Gestein besteht (das gänzlich zu mikroskopisch feinem Staub zermalmte Bruchstücke, und je mehr Gestein mit einer Körnchengröße von 100 Mikrometern Durchmesser); Dunkelgrau: Die sogenannte „Auflockerungs- man sich vom Hypozent- zone“ aus teilweise zertrümmertem Gestein. rum entfernt, desto grö- ßer sind sie. Außerhalb der Auf lockerungszone Diese bildhafte Darstellung gibt schematisch alle schließlich ist das Gestein nur gering beschädigt.wichtigen physikalischen Prozesse wieder, die bei einer Bislang haben wir uns allerdings nur mit dem physi-in idealer Tiefe (d. h. ausreichend tief unterhalb der kalischen Geschehen einer in idealer Tiefe stattfindendenErdoberfläche) stattfindenden Kernexplosion ablaufen. Kernexplosion befasst. Wenn eine nukleare Sprengla-Damit sollte deutlich geworden sein, dass ein extrem dung aber nicht hinreichend tief deponiert wird, ergibthoher Druck, wie er durch das verdampfte Gestein im sich ein leicht abgewandeltes Bild. Auflockerungs- undInnern des Hohlraums entsteht, zumindest zwei wichtige Bruchzone werden in diesem Fall keine exakte Kugel-Folgen nach sich zieht: (1) Er sorgt dafür, dass sich der form aufweisen, sondern eher elliptisch erscheinen,Hohlraum von Primär- auf Sekundärgröße ausdehnt; wobei das spitzere Ende nach oben weist – ähnlichund da diese Ausdehnung die angrenzenden Gesteins- einem aufrecht stehenden Ei, oder vielleicht gar nochzonen in Mitleidenschaft zieht, entstehen (2) zwei Zonen länglicher und spitzer geformt als ein typisches Ei.um den Hohlraum herum, die sich durch das Ausmaß Das liegt daran, dass das durch Gesteinsverdampfungdes Schadens unterscheiden. entstandene Gas in Richtung Erdoberfläche auf den geringsten Widerstand stößt, sodass sowohl Bruchzone als auch Auflockerungszone sich stärker nach oben als in andere Richtungen ausdehnen.Oktober – November 2010 NEXUS 31 www.nexus-magazin.de 41
  11. 11. Verschwörungen Bruchzone – weshalb es vollständig pulverisiert wurde. Eines der spezifischen Merkmale einer Kernsprengung ist es, Stahl ebenso zu pulverisieren wie Beton. Das nebenstehende Bild vom Obststand zeigt den mikrosko- pisch feinen Staub, der nach der Zerstö- rung des W TC ganz Die abgebildete Graphik zeigt, wie stark der Wider- Manhattan bedeckte.stand des umgebenden Gesteins ist, wenn ein Hohlraum Viele Menschen glaub-in geringer Tiefe unterhalb der Erdoberfläche liegt. Es ten, dass es sich dabeiist offensichtlich, dass der Widerstand des Gesteins zwi- um „Betonstaub“ handle, doch das war nicht der Fall.schen Hohlraum und Erdoberfläche sehr viel geringer Der Staub bestand hauptsächlich aus pulverisiertemist als der des übrigen Gesteins. Stahl, denn entgegen des weit verbreiteten Irrglaubens Wenn allerdings die oberen Grenzen von Auflocke- bestanden die WTC-Gebäude nur zu einem geringen Teilrungs- und Bruchzone während ihrer Ausdehnung auf aus Beton. Dieser wurde innerhalb der Zwillingstürmedas Fundament des Turms treffen, den es einzureißen ausschließlich zur Herstellung von sehr dünnen Decken-gilt, ergibt sich wieder ein anderes Bild. Denn die platten verwendet. Es war jedoch nicht allein Stahlstaub,Materialien, aus denen der Turm besteht, besitzen sondern auch Möbelstaub, Holzstaub, Papierstaub,einen anderen Widerstand als der Granit, der sich um Teppichstaub, der Staub von Computerteilen und auchden Hohlraum befindet. Zudem gibt es innerhalb des „Menschenstaub“, da die Menschen, die in den TürmenTurms viel freien Raum, wohingegen das Granitgestein, eingeschlossen waren, auf dieselbe Weise wie Stahl,das den Hohlraum in alle Richtungen begrenzt, massiv Beton und Möbel pulverisiert worden waren.ist. Somit dehnen sich Auflockerungs- und Bruchzone Einige werden sich fragen, warum das WTC-7 kom-am schnellsten in Richtung Turm aus. Im Fall der plett innerhalb seiner Grundfläche zusammenbrach,WTC-Zwillingstürme wie auch des Sears Tower könnte während beim Einsturz der beiden Zwillingstürmedie Auflockerungszone bis in eine Höhe von 350 bis 370 nicht nur Staub, sondern auch einige TrümmerteileMetern reichen, während die Bruchzone immer noch noch weit entfernt niedergingen. Diese Frage ist leichteine Höhe von 290 bis 310 Metern erlangen könnte. Das zu beantworten – man muss sich nur die Ausbreitungsehr viel niedrigere WTC-Gebäude Nr. 7 hingegen lag von Bruch- und Auflockerungszone entlang der Türmeaufgrund seiner geringeren Höhe komplett innerhalb der anschauen, dann liegt die Antwort auf der Hand. Die Abbildung auf der nächs- (5) Die sich ausdehnenden Fronten Zone mit relativ geringem ten Seite gibt ein ungefähres Bild Schaden (schwere und von Auflockerungs- und Bruchzone massive Teile) von der Verteilung des Schadens, treffen auf das Fundament, das weniger massiv ist als das umge- Trümmerteile der durch die nukleare Spren- bende Gestein – dadurch setzt sich die Ausdehnung nach oben durch komplett zu g u ng ei nes Wol ken k ratzers Staub zerfal- das Gebäude fort. lenes Mate- durch eine 50 Meter unterhalb rial des Fundaments deponierte Erdoberfläche thermonukleare Sprengladung von 150 Kilotonnen entsteht. Nicht außer Acht lassen sollte man dabei, dass die Sprengla- dungen in diesem besonderen(2 – 4) Je geringer der Fall nicht in idealer Tiefe an-Abstand zwischen Hypo- gebracht wurden, weshalb sichzentrum und Erdober-fläche ist, desto stärker Bruch- und Auflockerungszonedehnt sich die obereGrenze von Auflockerungs- und Bruchzone aus. wie geschildert elliptisch aus- dehnten. Es ist zu erkennen, dass die gesamte Höhe des W TC -7 innerhalb der Bruchzone lag, sodass es keinen unzerstörten Auflockerungszone Bruchzone oberen Teil gab, von dem, wie bei Hohlraum den Zwillingstürmen der Fall, (1) unterirdische Kernspren- Trümmer hätten niedergehen gung in „idealer“ Tiefe können.42 www.nexus-magazin.de NEXUS 31 Oktober – November 2010
  12. 12. Verschwörungen unbeschädigte Höhe der WTC-Zwillingstürme Zone Auflockerungs- zone (aus der die Trümmerteile stammen) Bruchzone (vollständig zu mikroskopisch feinem Staub Höhe des WTC-Gebäudes Nr. 7 pulverisiert) geschmolzener Teil endgültiges Ausmaß des Hohlraums ursprüngliche Position der nukle- aren Sprengladung („Zero-Box“) Der Nordturm beginnt einzustürzen. Warum der hierbei verursachte Schaden an den Wol-kenkratzern so unterschiedlich verteilt war, wird bessernachvollziehbar, wenn man sich die Videos auf Youtubeansieht, die den Zusammenbruch von Zwillingstürmenund WTC-7 im Detail wiedergeben. Erwähnt werden sollte auch, dass eine thermonu-kleare Sprengladung von 150 Kilotonnen zwar nichtausreichte, um die höchsten Wolkenkratzer [New Yorks]komplett zu pulverisieren (wie in der Abbildung zusehen), Ladungen mit einer höheren Sprengkraft in derNuklearindustrie jedoch aus rein rechtlichen Gründennicht hergestellt werden dürfen. Dies liegt daran, dassdurch den 1976 zwischen den USA und der Sowjetunionabgeschlossenen „Peaceful Nuclear Explosions Trea- Diese beiden Bilder zeigen den Zusammenbruch des Nord-ty“ die Sprengkraft nuklearer, für nicht-militärische turms (der zum Einsturz des zweiten Turms führte). Es istZwecke verwendeter Sprengsätze auf 150 Kilotonnen deutlich zu sehen, dass der Turm zu feinem, schwebendfür einzelne Kernexplosionen und auf maximal 1,5 leichtem Staub pulverisiert wurde. In der rechten unteren Bildecke ist das eindeutig unbeschädigte WTC-7 zu erken-Megatonnen für Gruppenexplosionen begrenzt wurde. nen, das erst sieben Stunden später einstürzte.Die Nuklearindustrie muss sich diesen rechtlichenRahmenbedingungen anpassen: Im Fall des WTC konnteman so viele Sprengladungen wie nötig einsetzen, doch wenn man bedenkt, dass diese nicht durch eine üblichekeine durfte 150 Kilotonnen überschreiten. Daher Sprengung, sondern nur mittels einer enormen unter-bestand das atomare Notfallsystem des WTC aus drei irdischen thermonuklearen Explosion zum Einsturzsolcher Ladungen – mit einer Sprengkraft von insgesamt gebracht werden konnten. Daher wollen wir uns nun450 Kilotonnen. Für alle, denen es schwerfällt, sich einer weiteren interessanten Frage zuwenden: Ob die ausvorzustellen, wie sich 150 Kilotonnen auswirken, sei Aluminium bestehenden Passagierflugzeuge tatsächlichzum Vergleich die Bombe ins Gedächtnis gerufen, die in der Lage waren, die Zwillingstürme zu durchschlagen,1945 über Hiroshima abgeworfen wurde und deren wie uns im Fernsehen vermittelt wurde.Sprengkraft nicht einmal 20 Kilotonnen betrug. Um das Folgende verständlicher zu machen, wollen wir zunächst auf den Aspekt zurückkommen, den ich am Anfang dieses Artikels erwähnte: Da die ZwillingstürmeDie „Flugzeuge“ nicht aufgrund von Kerosin, sondern einer gewaltigen unterirdischen thermonuklearen Explosion und zudemI ch gehe davon aus, dass der Leser inzwischen nach- vollziehen kann, wie stabil die Zwillingstürme waren, in der falschen Reihenfolge einstürzten, und da das WTC-7 zusammenbrach, ohne überhaupt von einemOktober – November 2010 NEXUS 31 www.nexus-magazin.de 43
  13. 13. Verschwörungen Nun, rein intuitiv scheint es vorstellbar, dass eine große, mit hoher Geschwindigkeit fliegende Maschine genügend Energie aufbringt, um ein solches Gebäude beim Einschlag stark zu beschädigen. Doch was würde wohl – rein hypothetisch – passieren, wenn das Flugzeug unbeweglich in der Luft stünde und jemand einen der gigantischen WTC-Türme nehmen, weit ausholen und mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 800 Stundenkilometern die Maschine damit treffen würde? Was glauben Sie: Würde dies das Flugzeug zerstören oder würde die Maschine den Turm sauber durchschla- gen, ohne dass auch nur das kleinste Flugzeugwrackteil an der Gebäudeaußenwand hängen bliebe – die, wie erwähnt, doppelt so dick ist wie die Front eines Panzers? Denken Sie über diese rein hypothetische Frage nach,Dies ist das zweite Terroristen-„Flugzeug“, kurz bevor es denn ob nun das Flugzeug den unbeweglichen Turm oderden dicken doppelwandigen Stahlrahmen des Südturms der Turm das unbewegliche Flugzeug trifft, macht ausdurchschlägt und vollständig im Gebäude verschwindet. physikalischer Sicht keinen Unterschied. Die Intuition kann hier also durchaus trügen.„Terroristen-Flugzeug“ getroffen worden zu sein, können Viele Personen, die dem tatsächlichen Aufbau derwir davon ausgehen, dass die Flugzeuge im Grunde gar Zwillingstürme zunächst kaum Beachtung geschenktnicht notwendig waren. Sie waren überflüssig, da sie und angenommen hatten, dass deren Fassaden nur ausin keiner Weise zum tatsächlichen Zusammenbruch riesigen Glasscheiben bestünden, erfuhren später zudes World Trade Center beigetragen haben. Und da die ihrer Bestürzung, dass die Außenwände der TürmeFlugzeuge überflüssig waren, kann man mit Sicherheit in Wahrheit aus dicken Stahlträgern bestanden – denannehmen, dass das 9/11-Verbrechen auch ohne invol- gleichen, die auch den stählernen Kern bildeten. Keinvierte Flugzeuge hätte begangen werden können – die Flugzeug wäre je in der Lage, ein derart dichtes Rahmen-Zwillingstürme und das WTC-7 mussten verschwinden, werk aus dicken Stahlträgern – mitsamt Flügelspitzenweil jemand dies so beschlossen hatte, und dies hatte und Heck, ganz zu schweigen von den großen Mantel-nichts mit irgendwelchen Flugzeugen zu tun. stromtriebwerken unter den Flügeln – zu durchschlagen Daher begannen viele 9/11-Rechercheure die Behaup- und komplett im Turm zu verschwinden, ohne dass auchtungen der US-Regierung, Flugzeuge hätten die Zwil- nur das winzigste Wrackteil auf die Straße fiele. Dielingstürme getroffen, berechtigt infrage zu stellen. Im älteren Leser erinnern sich vielleicht noch daran, wasInternet gibt es inzwischen zahlreiche Untersuchungen geschah, wenn japanische Kamikaze-Flieger amerika-(besonders die bekannten Videos „September 11 Clues“ nische Schlachtschiffe und Flugzeugträger am Rumpfund „Foxed Out“ bei YouTube), die u. a. das am 11.09. trafen: Das Flugzeug zerschellte einfach und glitt ab,aufgenommene Videomaterial, auf dem die Flugzeuge ohne den Schiffsrumpf zu durchschlagen. Auch denzu sehen sind, analysieren und hinreichend beweisen, Rumpf ungepanzerter Schiffe konnte höchstens derdass diese Flugzeuge rein digitale Gebilde waren. stählerne Flugzeugmotor durchdringen, niemals jedoch Der Verfasser dieser Zeilen zieht jedoch einen anderen ein anderes Flugzeugteil wie Flügel, Heck oder Rumpf.Ansatz vor. Anstatt die diversen Ungereimtheiten dieser Daraus, wie auch aus den Bildern von den innerenAufnahmen zu untersuchen, möchte ich das Offensichtli- Trägern auf der nächsten Seite, kann jeder seine eigenenche direkt beim Namen nennen: Aluminium kann Stahl Schlüsse ziehen.nicht durchdringen, Punkt. Zu glauben, dass zwei aus Glaubt irgendjemand allen Ernstes, dass eine ausAluminium bestehende Maschinen des Typs Boeing 767 Aluminium gefertigte „Boeing“ die abgebildeten äußerenin der Lage gewesen seien, die weiter oben abgebildeten Stahlträger tatsächlich vollständig hätte durchschlagendoppelwandigen Außenträger zu durchschlagen, käme können – wobei diese Stahlträger zudem nur je einender Feststellung gleich, die physikalischen Gesetze Meter Abstand zueinander hatten? Womöglich ist eshätten sich am 11. September im Jahre des Herrn 2001 wirklich nicht ganz einfach zu begreifen, dass ein Ge-freigenommen. genstand aus Aluminium Stahl unmöglich durchdringen Manch einer könnte verständlicherweise fragen: kann; daher sei an dieser Stelle noch ein weiteresDa die Flugzeuge mit knapp 800 Stundenkilometern Argument angeführt. Es ist allgemein bekannt, dassunterwegs waren, könnten sie nicht – selbst wenn sie eine Panzergranate aus Materialien besteht, die härteraus Aluminium bestanden – allein aufgrund ihrer enor- sein müssen als der Panzer, den sie durchschlagenmen Masse und Geschwindigkeit genügend kinetische sollen. Für gewöhnlich bestehen Panzergranaten ausEnergie aufgebracht haben, um die Zwillingstürme zu Wolfram. Die Amerikaner stellen zudem Granaten her,durchschlagen, selbst wenn diese aus Stahl bestanden? die statt des teuren Wolframs Uran-238 enthalten; ein im44 www.nexus-magazin.de NEXUS 31 Oktober – November 2010
  14. 14. VerschwörungenGrunde wertloses Material, das jedoch eine Panzerung zwei Wänden. Und diese beiden parallel zur Flugbahndurchbrechen kann, da es sehr viel schwerer ist als stehenden Wände weisen offensichtlich eine noch vielStahl. Panzergranaten aus Aluminium gibt es offenbar größere „Dicke“ auf.nicht – eine naheliegende Tatsache. Ebenso wenig gibt es Nach diesem Vergleich sollte es leichter fallen, sichAluminiumschwerter oder andere derartige Gegenstän- ein Bild von den panzerbrechenden Eigenschaften einesde aus Aluminium. Die bloße Vorstellung, dass etwas aus Aluminiumflugzeugs vom Typ Boeing 767 zu machen.Aluminium Stahl durchtrennen könne, klingt ein wenig Warum haben weder die 9/11-Kommission noch dieabsonderlich, um nicht zu sagen: verrückt. Ingenieure des oben erwähnten NIST mit einer ausge- Erwähnt werden sollte auch, dass Panzergranaten musterten Boeing 767 und mehreren dieser Stahlträgerbei ihrem Anflug auf Panzer oder andere gepanzerte die Durchschlagskraft eines solchen Flugzeugs getestet?Vorrichtungen mindestens dreifache Schallgeschwin- Dieses Experiment hätte allen Zweiflern bewiesen, dassdigkeit erreichen, denn Wolfram allein reicht nicht aus, tatsächlich die „Terroristen-Flugzeuge“ das World Tradeum Stahl zu durchschlagen – der zweite erforderliche Center zum Einsturz gebracht haben. Da dies aberFaktor ist eine sehr hohe Geschwindigkeit. Eine typische, ausblieb, kamen viele Menschen zu der Überzeugung,von einem Panzerabwehrgeschütz abgefeuerte Panzer- dass Aluminiumflugzeuge schwerlich an dieser Meister-granate erreicht mindestens 1.000 Meter pro Sekunde, leistung beteiligt gewesen sein konnten und daher nurüblicherweise sogar mehr. Dagegen liegt die maximale ein digitales Flugzeug diese massiven doppelwandigenReisegeschwindigkeit einer beliebigen Boeing-Passagier- stählernen Außenträger tatsächlich durchschlagenmaschine im Unterschallbereich – bestenfalls bei nicht haben konnte.einmal 250 Metern pro Sekunde. Werfen Sie ruhig noch Wie im Bild auf der nächsten Seite deutlich zu sehen,einmal einen Blick auf die Stahlträger und behalten Sie ist die Bruchkante an der Außenfassade an mehrerendabei im Kopf, dass sich deren dicke Doppelwände mit Stellen lächerlich gerade, sodass die Form des an-der Panzerung einiger Panzer vergleichen lassen. Schon geblichen „Einschlaglochs“ nicht einmal entfernt deneinen einzigen dieser Träger zu durchschlagen, wäre Konturen eines Flugzeugs ähnelt. Dieses widersinnigefür eine von einer langrohrigen Panzerabwehrkanone Phänomen ist jedoch leicht erklärt. Wie man anhand desaus nächster Nähe abgefeuerte Panzergranate eine Bildes erkennt, bestand die Fassade der ZwillingstürmeHerausforderung. Doch dieses Doppelwand-Konzept gilt nicht nur aus Stahlträgern. Zusätzlich gab es noch einenur für Panzergranaten, die lediglich zwei senkrecht zur Aluminiumverkleidung, die außen an den StahlträgernFlugbahn des Geschosses stehende Wände durchschla- angebracht war. Und im Gegensatz zu den Stahlträgerngen müssen. Ein Aluminiumflugzeug hingegen steht (die vom Fundament bis hoch zur Spitze der Türmeeinem viel größeren Problem gegenüber – zusätzlich mehr oder weniger massiv waren), bestand die Alumi-zu den beiden senkrecht zu seiner Flugbahn stehenden niumverkleidung aus kleineren vertikalen Segmenten.Wänden muss es noch zwei weitere, parallel zu seiner Wenn Sie sich das Bild aufmerksam ansehen, werdenBahn befindliche Wände durchdringen, denn jeder der Sie einige horizontal verlaufende Linien bemerken, diehohlen Stahlträger besteht ja aus vier und nicht nur aus in regelmäßigem Abstand parallel zueinander verlau- Der innere Stahlkern hatte eineAm „Ground Zero“ stützende Funktion für Steiglei- tungen, Aufzugsschächte undgeborgene Teile von Notausgänge.Trägern aus dem Kerndes WTC im Quer-schnitt. Jede Seiten- Stahl- und Betondeckenwand misst gut sechsZentimeter im Durch-messer. Diese dickenStahlträger bildeten Die äußeren Stahlträger mit einem Abstand von jeweilssowohl den Kern als einem Meter zueinander.auch den komplet-ten Rahmen der Zwil-lingstürme. In dieser von offizieller Seite erstellten Zeich- nung sieht man den Aufbau dieses stabilen Gerüsts.Oktober – November 2010 NEXUS 31 www.nexus-magazin.de 45
  15. 15. Verschwörungenfen – sie sind schwach an den unbeschädigten Teilen Viele ahnungslose Menschen mögen sich beim Lesender Fassade des Turm zu erkennen. Diese Linien, bei verständlicherweise fragen: Was aber ist mit den Augen-denen es sich lediglich um die Nahtstellen zwischen den zeugen, die die „Flugzeuge“ gesehen haben? Die Antworteinzelnen Aluminiumplatten handelt, zeigen, wie lang lautet: Die Zahl der Augenzeugen, die keine Flugzeugeeine einzelne Platte war. gesehen haben, entspricht ungefähr der Anzahl an „Au- Die 9/11-Täter sahen sich dem Problem gegenüber, genzeugen“, die die Flugzeuge angeblich gesehen haben.dass sie die mit konventionellem Sprengstoff gefüllten Doch die Massenmedien nahmen in das ausgestrahlteHohlladungen (mit denen die beiden Einschlaglöcher in Videomaterial vor allem jene „Augenzeugen“ auf, dieForm des Flugzeugs nachgeahmt werden sollten) nicht im behaupteten, Flugzeuge gesehen zu haben. Die gesamteInnern des Turms deponieren konnten, sondern außen 9/11-Darstellung war eine gewaltige Täuschung. Wennanbringen mussten – da die Explosionsenergie nach es aber jemand bewerkstelligt hat, gefälschte Bilder voninnen gelenkt werden sollte, um das Szenario glaubwür- Flugzeugen zu fabrizieren, die die äußeren Stahlträgerdig erscheinen zu lassen. Genauso wenig konnte man die der Zwillingstürme durchschneiden, als seien sie ausSchneidladungen aber auch ganz außen an der Fassade Butter; und wenn dieser Jemand es geschafft hat, diesesder Zwillingstürme anbringen – wo sie für alle sichtbar Videomaterial allen Massenmedienagenturen zukommengewesen wären. Daher platzierten die 9/11-Verbrecher zu lassen – wäre dann nicht auch anzunehmen, dassihre Hohlladungen zwischen der äußeren Aluminium- er schon vorab für eine ausreichende Zahl an falschenverkleidung und den äußeren Stahlträgern. Somit rich- Augenzeugen gesorgt hat, die Flugzeuge gesehen habentete sich die Explosionsenergie der Ladungen nach innen wollen? Davon müssen wir selbstverständlich ausgehen.– und durchtrennte die Stahlbalken an der gewünschten All die Augenzeugen, die gesehen haben wollen, wieStelle. Und tatsächlich funktionierte dies: Wie Sie sehen, Aluminiumflugzeuge die stählernen doppelwandigenwurden die inneren Stahlträger (die im Gegensatz zu den Träger der Zwillingstürme durchschlugen, waren ledig-hell glänzenden Aluminiumplatten etwas dunkler sind) lich Darsteller, die von den 9/11-Verbrechern angeheuertin der Tat an den richtigen Stellen durchschlagen, um so worden waren, um Massenmedien und Öffentlichkeit zudie Umrisse eines kompletten Flugzeugs nachzubilden. belügen. Die physikalischen Gesetze hatten sich am 11.Zudem sind die Stahlträger an der Bruchstelle nach September 2001 keineswegs freigenommen – der gesun-innen gebogen – so wie es sein sollte. Dennoch haben die de Menschenverstand der leichtgläubigen Menschen vor9/11-Täter sich in einem Punkt verrechnet. Zwar wurde dem Fernseher schon eher.der Großteil der durch die Hohlladungen freigesetzten Gleichwohl kann dieser gesunde MenschenverstandExplosionsenergie tatsächlich nach innen – in Richtung wieder reaktiviert und die 9/11-Illusion überwundender Stahlträger – freigesetzt, doch eine relativ geringe werden, und als beste Medizin hierfür dienen die alten,Energiemenge wirkte nach außen und erzeugte dabei vor dem 11. September gedruckten englischsprachigeneine Art Rückstoßeffekt. Dadurch wurde die Alumini- Wörterbücher mit ihrer Definition des merkwürdigenumverkleidung weggesprengt. Anstatt die Verkleidung nuklearen Fachbegriffs „ground zero“.aber zu „zerschneiden“, riss diese Explosion einfach die Neben den alten englischen Wörterbüchern könnengesamten Aluminiumplatten heraus und stieß sie vom auch die folgenden Photos für ebendiesen Zweck genutztGebäude weg auf den Gehweg. Je nachdem,wie die Hohlladungen an der Wand angebrachtwaren, wurden an manchen Stellen eine, ananderen zwei, drei oder mehr Platten heraus-gerissen. Deshalb sehen die „Einschlaglöcher“so absurd aus und weisen eine „Stufen“-Formauf, anstatt die Silhouette eines „Flugzeugs“formvollendet wiederzugeben. Zudem ist auf dem Photo rechts deutlicheine Frau zu sehen, die sich verzweifelt aneinen der hochragenden Träger klammert:Sie wurde als Edna Cintron identifiziert, diedarauf hoffte, im letzten Moment doch nochgerettet zu werden. Leider wurde sie beimEinsturz des Nordturms getötet; doch in die-sem letzten Augenblick ihres Lebens zeigtesie der Welt – durch ihre bloße Gegenwart Detaillierte Ansicht des Schadens, den die angebliche Passagierma-an der angeblich so „heißen“ Stelle, an der schine vom Typ „Boeing 767“ an den äußeren Stahlträgern des WTC-Stahlträger „geschmolzen“ sein sollen –, dass Nordturms anrichtete. Der Pfeil zeigt auf Edna Cintron, die in dendie US-Regierung die Bevölkerung belog. letzten Minuten ihres Lebens durch ihre bloße Anwesenheit die offizielle Version Lügen straft.46 www.nexus-magazin.de NEXUS 31 Oktober – November 2010
  16. 16. Verschwörungenwerden. Sie zeigen das geschmolzene Gestein in den me Zeugenaussage, dass ich den Ausschnitt hier in vollerunterirdischen, durch die Kernexplosionen unter den Länge und in unveränderter Form wiedergeben möchte.drei Gebäuden des World Trade Center entstandenen Die wesentlichen Dinge, über die Sie nicht hinweglesenHohlräumen, als diese schließlich abgekühlt und die sollten, habe ich kursiv hervorgehoben. Beachten Sie,radioaktiven Rückstände entfernt worden waren: dass der Bürgermeister von New York unmittelbar nach der beispiellosen Kerosin-Bauchlandung des WTC ohne ersichtlichen Grund „die Atom-Schiene fuhr“ und seine Ansprache mit dümmlichen Aussagen über Kernreaktoren begann, gefolgt von den Behauptungen, dass er wisse, auf was die Ground-Zero-Helfer (die er ohne mondanzugähnliche Schutzausrüstung zu den Auf- räumarbeiten geschickt hatte) in Wirklichkeit stünden: „Ach ja, 9/11. Nachdem die Salate serviert worden sind, übernimmt draußen im Speisesaal der De- laware-Abgeordnete Mike Castle das Mikrophon. Er spricht über Rudy [Rudolph Giuliani] und die Fensterputzer. Es wird weiterhin eifrig auf Black- Berrys gescrollt. Dann aber berichtet Castle von der Ground-Zero-Führung, die der Bürgermeis- ter für ihn und andere Kongressabgeordnete in den Tagen nach den Terroranschlägen veranstal- tet habe. Nun werden die Leute allmählich wach. ‚Er hat den meisten der Begräbnisse beigewohnt; er war in jeder erdenklichen Hinsicht präsent’, so Castle. ‚Ich glaube nicht, dass wir ihm je genug für das danken können, was er getan hat.‘ Nun schreitet Rudy zum Podium. Das Publikum erhebt sich. Die Anzugträger an den billigen Ti- schen reißt es von den Stühlen, und ein Banker- Typ steckt die Finger in den Mund und pfeift laut. Zunächst nutzt Giuliani die Gunst des Wohlwol- lens. Streut hier und da was zur Immigration ein. Merkt an, dass China über 30 Kernreaktoren gebaut habe, seit [die Amerikaner] den letzten errichtet haben. ‚Vielleicht sollten wir es China gleichtun.‘ Wie bitte? Man sieht förmlich die Gedankenblasen Vielleicht wäre das Bild, das ich in diesem Artikel vom über den Köpfen der Zuhörer aufsteigen: Ist dies11. September gezeichnet habe, ohne den obligatorischen wirklich derselbe Mensch, den wir im Fernsehenoffiziellen Zeugenbericht unvollständig. Solche Berichte gesehen haben? Der, der sich wie ein wahrer Prä-gibt es viele, doch ich habe hier den besten und über- sident verhalten hat, während der tatsächlichezeugendsten ausgewählt. abgetaucht war? In der Online-Ausgabe des New York Magazine er-schien ein bemerkenswerter Artikel mit dem Titel Dann aber begibt sich Rudy auf vertrauteres Ter-„Rudy Tuesday“.4 Dieser Artikel ist nicht nur deshalb rain. Gemeinsam mit McCain und Mitt Romney,bemerkenswert, weil er den Begriff „ground zero“ in seinen zwei bekanntesten republikanischen Prä-Bezug auf den „Ground Zero“ in Manhattan in seiner sidentschaftskandidaten-Kollegen, wagt er sich,„Reinform“ verwendet – also ohne Anführungszeichen gemäß dem Kurs des Präsidenten, auf das dünne,und Großschreibung, wie er auch in jedem Zivilschutz- nachgiebige Eis der Truppenaufstockung [im Irak].handbuch auftauchen würde –, sondern auch wegen der Doch Rudy vermag das Thema auf eine Weise an-Kommentare des ehemaligen New Yorker Bürgermeisters zugehen, die weder McCain noch Romney, ganzRudolph Giuliani. Ich halte diese Stellungnahme für ein zu schweigen von Hillary und Barack Obama, be-solches Prunkstück unter allen wichtigen 9/11-Beweisen herrschen. Und genau dies tut er nun: Der Irak istund auch psychologisch betrachtet für eine so bedeutsa- schuld an 9/11, was ihn zu dem ikonenhaften BildOktober – November 2010 NEXUS 31 www.nexus-magazin.de 47

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