Einschlafen und Panikattacken in der NachtWie Ihnen Ärzte ebenfalls sagen werden, gibt es zwei Gründe, die Schlaf erheblic...
die schiere körperliche Auslastung bringt den Schlaf schneller. Wenn man dies mit derAkzeptanz der Schlaflosigkeit paart, ...
Ich bin sicher, dass es viele Gelegenheiten in Ihrem Leben gab, an denen Sie sich selbstzum Wachbleiben zwingen mussten.De...
auch genannt hypnagoge Zuckungen, könnten das Ergebnis dieser Muskelentspannungensein. Das Gehirn interpretiert dies als e...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Einschlafen und panikattacken in der nacht

1.749 Aufrufe

Veröffentlicht am

angst erkrankung, die angst besiegen, hilfe angst, panikattacken heilen

Veröffentlicht in: Gesundheit & Medizin
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
1.749
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
2
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
5
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Einschlafen und panikattacken in der nacht

  1. 1. Einschlafen und Panikattacken in der NachtWie Ihnen Ärzte ebenfalls sagen werden, gibt es zwei Gründe, die Schlaf erheblich störenkönnen: Physische Schmerzen und Sorgen.Es ist daher verständlich, dass viele unter Angst leidende Menschen oft auchSchlafstörungen besitzen.Schlaflosigkeit kann für einige Menschen oft sehr traumatisch sein.Das Wichtigste, dass Sie über Schlaf wissen müssen, ist: Nicht die Länge Ihres Schlafeszählt, sondern die Qualität.Qualität vor Quantität.Ich werde Ihnen einige kurze Tipps geben, damit Sie jegliche Schlafprobleme bewältigenkönnen. Um als erstes den Kreislauf der Schlaflosigkeit zu durchbrechen, beginnen Siedamit, nicht anzunehmen, dass Sie schlafen werden! Das scheint eine falsche Einstellung zusein, aber wenn Sie jede Nacht als mögliche Gelegenheit zum Schlaf ansehen, löst dies denDruck, unter den Sie sich selbst setzen.Auf eine gewisse Art und Weise setzen sich Menschen beim Schlafen selbst unter Druck:"Werde ich heute einschlafen können?"Die Antwort lautet Ja, vielleicht nein. Wenn Sie gerade eine Phase der Schlaflosigkeitdurchmachen, ist eine erholsame Nacht nicht immer garantiert - und das müssen Siezunächst einmal akzeptieren. Wenn Sie ein oder zwei Stunden Schlaf bekommen, ist dasgut, und wenn nicht, akzeptieren Sie es einfach. Sagen Sie sich jede Nacht vor demSchlafengehen:"Ich gehe jetzt ins Bett, aber ich kann den Schlaf nicht erzwingen. Wenn er kommt, dannkommt er. Wenn nicht, mache ich mich deswegen nicht fertig. Dies ist nur eine Phase, dieich durchmache. Schon bald werde ich wieder normal schlafen können."Jede Person macht von Zeit und Zeit Phasen der Schlaflosigkeit durch. Es ist völlig normal.Sie wissen vielleicht nicht, warum Sie unter Schlaflosigkeit leiden, aber zumindest könnenSie sie akzeptieren.Lassen Sie mich die Wichtigkeit dieser Akzeptanz nocheinmal betonen. Geben Sie dem nach,was während einer Nacht vielleicht oder vielleicht nicht geschieht, und Sie setzen sich selbstnicht länger unter Druck. Ab einem bestimmten Punkt ist es wirklich die Wut undFrustration, die Sie wachhält.Natürlich ist der beste Weg, nachts gut zu schlafen, sich abends draußen körperlich zubetätigen. Das ist sehr wirkungsvoll, denn der Verstand will Sie vielleicht wachhalten, aber
  2. 2. die schiere körperliche Auslastung bringt den Schlaf schneller. Wenn man dies mit derAkzeptanz der Schlaflosigkeit paart, werden Sie viel einfacher schlafen können.Denken Sie daran, dass Alkohol, Koffein und Nikotin mehrere Stunden vor dem Schlafvermieden werden sollten. Sie sind vielleicht der Typ, der es anfangs schwer hat,einzuschlafen, da Ihr Kopf voller Angstgedanken ist. Sollten Sie sich dabei erwischen undSie nicht schlafen können, führen Sie ein Tagebuch neben Ihrem Bett. Setzen Sie sichaufrecht und schreiben Sie auf, wie Sie sich fühlen:"Ich fühle mich sehr unruhig. Ich drehe mich immer wieder herum und versuche zuschlafen, aber ich habe so viele Sorgen im Kopf". Schreiben Sie jetzt alle Sorgen auf, zumBeispiel:"Morgen muss ich X tun, und ich habe Angst, nicht ausgeschlafen zu sein", usw.Schreiben Sie weiter Ihre Sorgen nieder, bis die Übung langweilig wird. Dann wird IhrKörper und Geist langsam zum Schlaf zurückkehren wollen. Das Schreiben auf diese Weiseist ein einfaches Werkzeug, um Ihren Verstand linear zu beruhigen und zum Schlafzurückzukehren (eine fortgeschrittene Version des Schafezählens).Haben Sie nicht Angst davor, ganze Seiten mit wenig aussagekräftigen Sätzenvollzuschreiben. Sie helfen Ihrem Bewusstsein, all die Sorgen freizugeben, die Siewachhalten, damit es sich beruhigen und zum Schlaf zurückkehren kann.Denn sehen Sie, einer der Gründe, warum wir nicht einschlafen können besteht darin, dassunser Verstand glaubt, es sei wichtig, diese Sorgen (welche auch immer sie sein mögen)wieder und wieder zu analysieren - sie brauchen sofortige Beachtung und sollten daher dieganze Nacht überdacht werden.Je mehr Sie sich in die Sorgen hineinsteigern, desto mehr wird Ihr Körper stimuliert und eswird schwerer, einzuschlafen. Das Niederschreiben Ihre Sorgen hat folgenden Effekt aufIhren Verstand:"Okay, Kopf, du glaubst, diese Sachen sind wichtig. Ich habe sie in allen Detailsaufgeschrieben. Ich verspreche dir, ich werde sie nicht vergessen. Ich werde morgen zuihnen zurückkehren und mich mit ihnen befassen - aber JETZT brauche ich erst einmalSchlaf."Ihr Verstand kann wie ein kleines Kind sein, welches lediglich eine Bestätigung braucht,dass alles in Ordnung ist. Es braucht nur diese Bestätigung, um die Sorgen loszulassen. AmMorgen werden Sie dann entdecken, dass fast alle der großen Sorgen keine großenProbleme sind. Viele unserer Sorgen sind das Resultat einer übermäßig aktiven Fantasie.Dr. Dennis Gersten aus San Diego empfiehlt eine andere Herangehensweise für besondersschlaflose Nächte: Sie können damit das nächste mal experimentieren, wenn Sie nichteinschlafen können.Versuchen Sie folgendes:-Während Sie im Bett liegen, erinnern Sie sich an eine Zeit in Ihrem Leben, in der Sie aufjeden Fall wach bleiben mussten. Vielleicht war es eine wichtige Prüfung, für die Sie lerntenund auch die ganze Nacht noch weiterschuften mussten.Vielleicht haben Sie die ganze Nacht Ihr Baby zum Einschlafen gebracht. Vielleicht warenSie auf einer Busreise und mussten wach bleiben, um Ihre Haltestelle nicht zu verpassen.
  3. 3. Ich bin sicher, dass es viele Gelegenheiten in Ihrem Leben gab, an denen Sie sich selbstzum Wachbleiben zwingen mussten.Denken Sie an die Erschöpfung und daran, wie schwer es war, die Augen offen zu halten.Denken Sie daran, wie sich Ihre Augenlieder wie Blei anfühlten und Sie sich wünschten,dass Sie sie auch nur für eine Minute schließen könnten. Zu dieser Zeit konnten Sie IhremWunsch nach Schlaf nicht nachkommen. Sie mussten hart kämpfen, um wach zu bleiben.Durchleben Sie diese Erinnerungen noch einmal und erinnern Sie sich genau daran, wie essich anfühlte.-Denken Sie jetzt an die Gegenwart, und wie gut es sich anfühlt, im Bett zu liegen, ohneWachbleiben zu müssen. Denken Sie daran, wie dankbar Sie damals gewesen wären, wennSie sich in einem Bett mit weichem Kissen hätten ausruhen können, mit der Freiheit,jederzeit einschlafen zu können. Es fühlt sich gut an, jetzt die Erlaubnis zu haben,einschlafen zu können.Es gibt nichts, was Sie zum wachbleiben zwingt. Denken Sie mit geschlossenen Augeneinige Minuten länger daran.-Ende der Übung.Panikattacken in der NachtMenschen mit Angststörung können nachts manchmal von Panikattacken geweckt werden.Wir wissen, dass die meisten nächtlichen Panikattacken nicht durch Träume verursachtwerden. Polysomnographische Ergebnisse zeigen, dass die meisten Panikattacken währendder frühen Schlafphase (Phase II) und nicht während der mit Träumen assoziierten REM-Phase stattfinden. Damit unterscheiden sie sich von Albträumen. Albträume geschehen inder zweiten Hälfte der Nacht und wir können uns daher oft an den Inhalt dieser Träumeerinnern.Es ist wichtig, dass Sie nicht mit der Furcht vor einer Panikattacke zu Bett gehen. Gehen Sievoller Selbstvertrauen ins Bett - im Wissen, dass Sie erfolgreich mit einer Panikattackeumgehen können, falls sie erscheint. Auf diese Weise setzen Sie sich nicht selbst unterDruck, keine Panikattacke zu bekommen. Viele Panikattacken erfolgen kurz vor demEinschlafen.Wenn Sie mit einer Panikattacke aufwachen, verwenden Sie die Eine-Bewegung-Technik,wie Sie im Kurs Weg mit der Panik beschrieben wird. (siehe Ende der E-Mail)Hier beschreibt eine Frau ihre Erfahrung:"Für mich ist Schlaf ein echtes Problem. Just in dem Moment, in dem ich einschlafe, scheintmein Körper wachgerüttelt zu werden wie bei einem elektrischen Schock, der mir Angstmacht und mich stundenlang wachhält."Dieser Schock nennt sich Einschlafzuckung. Einschlafzuckungen geschehen meistens kurzvor dem Einschlafen. Menschen beschreiben sie oft als ein Fallgefühl oder als elektrischenSchock, und es ist eine völlig normale Erfahrung. Sie tritt am Häufigsten auf, wenn wirunkomfortabel schlafen oder übermüdet sind.Es gibt nicht viele Untersuchungen auf diesem Gebiet, wohl aber einige Theorien, warumEinschlafzuckungen auftreten. Wenn wir in den Schlaf hinübergleiten, verändert sich derKörper hinsichtlich Temperatur, Atmung und Muskelentspannung. Die Einschlafzuckungen,
  4. 4. auch genannt hypnagoge Zuckungen, könnten das Ergebnis dieser Muskelentspannungensein. Das Gehirn interpretiert dies als ein Anzeichen eines Falls und signalisiert unserenGliedmaßen, aufzuwachen. Darum die zuckenden Beine oder Arme.Menschen verwandeln Einschlafzuckungen in Panikattacken, weil Sie hinsichtlich ihresZustandes ohnehin schon nervös sind und der Schock lässt sie glauben, dass etwasSchlimmes passiert. Wieder handelt es sich um eine angsterfüllte Reaktion auf eine normaleEmpfindung.Wenn diese Menschen einen solchen Schock erleiden, überkommt sie oft Furcht und sieSchnappen nach Luft, was sich dann in eine Furcht vor Atemlosigkeit während des Schlafensverwandeln kann. Wenn Sie auf diese Weise aufwachen, kann bereits das Verstehen derhypnagogen Zuckungen die Angst vor der Erfahrung nehmen.Bestätigen Sie sich selbst, dass Sie sicher sind und dass diese Zuckungen nichtbesorgniserregend sind. Sie unterbrechen Ihre Körperfunktionen nicht und stellen keineGefahr da.Damit ist die Miniserie über Angst beendet.Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit helfen. Ich möchte mit einigen Sätzen abschließen. Oftwerden Leute mit Angst unter Druck zu setzen, ihre Angst zu besiegen. Menschenkommentieren so:"Ich wünschte, du könntest deine Angst einfach vergessen".Obwohl die Menschen es gut meinen, sind diese Kommentare nicht hilfreich. Menschendenken nicht einfach einen Gedanken und vergessen dann ihre Angst. Es gibt einen Schritt-für-Schritt-Prozess, die von der Angst erschaffene Illusion zu entfernen und für einigePersonen kann dies lange dauern - besonders, wenn die Angst schon über Jahre besteht.Da dies der letzte Teil der Mini-E-Mail-Serie ist, möchte ich wirklich nochmal betonen, dassAngst heilbar ist. Sie dürfen niemals aufhören, die richtige Herangehensweise für sich selbstzu suchen. Ich hoffe übrigens, ich habe meinen Kurs Weg mit der Panik nicht zu starkbeworben. Mich machen die Ergebnisse des Kurses sehr glücklich und darum spreche ich oftdavon.Nach vielen Jahren Arbeit in diesem Bereich glaube ich jetzt fest daran, dass jede Person,egal wie schlimm es ist, ihre Angst beenden kann. Falls Sie einen Gedanken haben, der Sievom Gegenteil zu überzeugen versucht, müssen Sie ihn vergessen.Geben Sie niemals auf. Das ist das Beste, was Sie tun können.Alles GuteBarry Joe McDonaghwww.wegmitderpanik.orgDie in diesen E-Mails zur Verfügung gestellten Inhalte dienen nur informationellen und Lehrzwecken. Inhalte sind nichtdazu gedacht, professionellen medizinischen Rat, Diagnosen oder Behandlungen zu ersetzen. Kontaktieren Sie Ihren Arzthinsichtlich der Anwendbarkeit jeglicher Meinungen oder Empfehlungen im Hinblick auf Ihre Symptome oderKrankheitserscheinungen.

×