Snv handout waseem_hussain

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Snv handout waseem_hussain

  1. 1. Ihr Referent 5 KernthemenWaseem Hussain 1. Führung: Zu viele Bücher, zu wenig• CEO Marwas AG Führung.• 14 Jahre Strategieberater, Projektleiter und interkultureller Trainer 2. Kommunikation: Could, Should,• Geboren: 22. November 1966 Would: die Fallen, die wir uns selber• Schweizer mit indischen Wurzeln stellen.• Sprachen: Deutsch, Englisch, Urdu, 3. Zeitmanagement: Mit einem Hindi Zeitbudget von 311 Billionen Jahren ist es schwierig, in Eile zu sein.Kontakt:Waseem Hussain 4. Qualität: Eine Frage derMARWAS AG - Business with India Gewohnheit.Buchholzstrasse 35, 8053 ZürichTel. +41 79 238 24 02 5. Swiss people are strange folks.waseem.hussain@marwas.chwww.marwas.chxing.com/profile/Waseem_Hussainch.linkedin.com/in/waseemhussainInterkulturelle Aspekte im Indien-Geschäft. Referat am SNV-Symposium in Zürich, 19. März 2013© 2013 MARWAS AG & Waseem Hussain, Switzerland. Seite 1 von 8
  2. 2. FührungZu viele Bücher, zu wenig Führung. Wer wen führt, ist eine Frage, mit welcher der fremde Ankömmling in Indien unversehens konfrontiert ist. Er steigt am Flughafen in ein Taxi, und bald fragt ihn der Fahrer: „Woher kom- men Sie? Sind Sie zum ersten Mal in Indien? In welches Hotel soll ich Sie bringen?“ Und später in der unausweichlichen Konversation, die eigentlich ein Interview ist, will dieser noch wissen: „Wie viele Kinder haben Sie?“ Damit hat der indische Taxifahrer ein Profil des ausländischen Gastes beisammen und weiss die Antwort auf seine Kernfrage: führt der Gast den Chauffeur oder der Chauffeur den Gast? Aus: “Wer wen wann in Indien wie führt”, Buchkapitel von Waseem Hussain in “Interkulturell führen”, Verlag NZZ.Interkulturelle Aspekte im Indien-Geschäft. Referat am SNV-Symposium in Zürich, 19. März 2013© 2013 MARWAS AG & Waseem Hussain, Switzerland. Seite 2 von 8
  3. 3. KommunikationCould, Should, Would: die Fallen, die Die Art und Weise, wie Chef undwir uns selber stellen. Mitarbeiter zusammenarbeiten und kommunizieren, leitet sich von spirituellen Kernelementen der indischen Kultur ab. In der antiken indischen Tradition stellte man sich vor, dass ein irdisches Leben in vier Lebensabschnitte mit jeweils eigenen Zielen und Aufgaben unterteilt sei. Man ging davon aus, dass man etwa 84 Jahre alt wird, so dass jeder Lebensabschnitt rund 21 Jahre dauerte. Mit dieser Unterteilung versuchte der Mensch, seinem Alter und seiner Lebenserfahrung entsprechend sein Selbst zu verwirklichen. Das Selbst war in seiner Seele. Der Körper diente der Seele, damit diese sich im Weltlichen spirituell so weit entwickelt, dass sie erleuchtet wird. Aus: “Wer wen wann in Indien wie führt”, Buchkapitel von Waseem Hussain in “Interkulturell führen”, Verlag NZZ.Interkulturelle Aspekte im Indien-Geschäft. Referat am SNV-Symposium in Zürich, 19. März 2013© 2013 MARWAS AG & Waseem Hussain, Switzerland. Seite 3 von 8
  4. 4. ZeitmanagementMit einem Zeitbudget von 311 Die vedischen Schriften sprechen vonBillionen Jahren ist es schwierig, in vier Weltaltern: Kartayuga (1’728’000Eile zu sein. Jahre), Tretayuga (1’296’000 Jahre), Dvaparayuga (864’000 Jahre) und Kaliyuga (432’000 Jahre). Zusammengezählt ergeben diese das grosse Weltalter Mahayuga. 1’000 Mahayuga sind ein Kalpa. Verdoppelt man dieses Ergebnis, erhält man einen Tag und eine Nacht im Leben des hinduistischen Schöpfergottes Brahma (8,6 Milliarden Jahre). Weil es das Ziel jedes Hindus ist, wie Brahma zu werden, haben Inder von ihrem Gefühl her so viel Zeit wie Brahma auch: 311’040’000’000’000 Jahre. Wenn man ein so grosszügiges Zeitbudget hat, ist man kaum in Eile und Pünktlichkeit wird zum dehnbaren Begriff!Interkulturelle Aspekte im Indien-Geschäft. Referat am SNV-Symposium in Zürich, 19. März 2013© 2013 MARWAS AG & Waseem Hussain, Switzerland. Seite 4 von 8
  5. 5. QualitätEine Frage der Gewohnheit. Der indische Alltag jedoch ist bevölkert mit heiligen Kühen, Bettelmönchen, Tempeln, Moscheen und Kirchen, Seite an Seite mit Shoppingcentern, modernsten Flughäfen, gläsernen Geschäftshäusern und sterilen Mikrochipfabriken. Indien lebt mühelos mit einer schier unüberschaubaren Welt von Göttinnen und Göttern, Geld und Luxus, Armut und Wohlstand. Der indische Mensch pflegt einen direkten Draht zu seinen Lieblingsgottheiten und sucht bei ihnen Zuflucht, Trost und Führung. Aus: “Wer wen wann in Indien wie führt”, Buchkapitel von Waseem Hussain in “Interkulturell führen”, Verlag NZZ.Interkulturelle Aspekte im Indien-Geschäft. Referat am SNV-Symposium in Zürich, 19. März 2013© 2013 MARWAS AG & Waseem Hussain, Switzerland. Seite 5 von 8
  6. 6. VerhandelnNicht Harvard-Konzept, sondern In einem Land, wo man ohne SchamKarma-Konzept. oder Scheu abklärt, wie es um die Rangordnung steht, ist es kaum erstaunlich, dass führende Persönlichkeiten zum kulturellen Inventar gehören. Personen, die sich im Verlaufe der nationalen Geschichte durch Führung und Heldenhaftigkeit verdient gemacht haben und nun als leuchtende Vorbilder verehrt werden. Je nach Gelegenheit und Zweck werden sie zitiert, besungen und bemüht. Man findet ihre Statuen in den Strassen und Plätzen indischer Städte und Dörfer. Zahlreiche Spitäler, Schulen und Flughäfen sind nach ihnen benannt, während ihre Bilder in Restaurants, Tante Emma-Läden und Büros gleich neben den Darstellungen hinduistischer Gottheiten hängen. Aus: “Wer wen wann in Indien wie führt”, Buchkapitel von Waseem Hussain in “Interkulturell führen”, Verlag NZZ.Interkulturelle Aspekte im Indien-Geschäft. Referat am SNV-Symposium in Zürich, 19. März 2013© 2013 MARWAS AG & Waseem Hussain, Switzerland. Seite 6 von 8
  7. 7. “Swiss People are strange folks” Die Kultivierung der Volksrechte, die in der Schweiz durch die direkte Demokra- tie verstärkt wurden, haben aus dem Schweizer einen Menschen gemacht, der hinter vorgehaltener Hand führt: unauffällig und unaufdringlich. Er drängt weder sich noch seine Meinung, noch seinen Willen anderen auf. Er versucht, mit gekonnten Worten zu überzeugen und zu motivieren. Wann immer jemand offensiver führt, weist er dies als ungebührliches Machtstreben zurück und prangert es nötigenfalls an. Wenn dann auch noch Gott ins Feld geführt wird, reagiert er misstrauisch, wenn nicht sogar wütend. Zu sehr ist er enttäuscht von den religiösen Institutionen. Aus: “Wer wen wann in Indien wie führt”, Buchkapitel von Waseem Hussain in “Interkulturell führen”, Verlag NZZ.Interkulturelle Aspekte im Indien-Geschäft. Referat am SNV-Symposium in Zürich, 19. März 2013© 2013 MARWAS AG & Waseem Hussain, Switzerland. Seite 7 von 8
  8. 8. Ihr Referent: Waseem Hussain Co-Autor Strategieberater Interkulturell führen Kunden in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Indien. Kapitel zu Führung in Indien Interkultureller Trainer & Coach Mehr als 6’000 Seminarteilnehmer in der Verlag NZZ Schweiz, Deutschland, Indien, Italien, Österreich und den USA. Referent An internationalen Konferenzen, Verwaltungsrats- und Geschäftsleitungssitzungen Autor Inder zu Gast in der Schweiz Inder zu Gast Organisator & Reiseleiter in der Schweiz Von Studienreisen nach Indien Schweiz Tourismus & Hotellerie Suisse Gastdozent An verschiedenen Hochschulen Weitere Informationen www.marwas.ch www.waseem-hussain.com xing.com/profile/Waseem_Hussain ch.linkedin.com/in/waseemhussainInterkulturelle Aspekte im Indien-Geschäft. Referat am SNV-Symposium in Zürich, 19. März 2013© 2013 MARWAS AG & Waseem Hussain, Switzerland. Seite 8 von 8

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