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Customer Journey
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WOLF Employer Branding (DE)

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In der Markenarbeit und im Recruiting ist Employer Branding wohl das Buzzword der letzten Jahre. Dabei rückt aus dem Fokus, was eigentlich am wichtigsten ist: Bewerber und Mitarbeiter von sich zu überzeugen. Ohne leere Versprechungen, hohle Phrasen oder peinliche Image-Videos.

Heute ist die Qualität der Beziehung zu den Zielgruppen entscheidend und damit gewinnen Identifikation und Authentizität aber auch Interaktion, Empathie und Erfindungsreichtum an Relevanz.

Es wird Zeit Employer Branding als Service zu denken. Wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen in der neuen Ausgabe unserer Essenz „Identifikation statt Kommunikation“. Als Extra gibt es einen von uns für Sie entwickelten Praxis-Teil, in dem Sie selbst tätig werden können. Allein oder mit Ihren Kollegen. Viel Spaß!

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WOLF Employer Branding (DE)

  1. 1. NR .ESSENZ - Das TheMenPapieR von WOLF 06 Fokus: Employer BrandingIdentifikationstatt Kommunikation
  2. 2. Der „War for Talents“ tobt und Unternehmen brauchen eine welchen kommunikativen Buzzwords Mitarbeiter geködert Strategie, um die besten Fach- und Führungskräfte von sich werden sollen. zu überzeugen. Gleichzeitig sind immer mehr Angestellte in ihrem Job unzufrieden und die emotionale Bindung zum Employer Branding bleibt also wichtig, wird sich aber we- Arbeitgeber sinkt kontinuierlich. Das Zauberwort in Sachen sentlich verändern. Nachdem die Beschäftigung mit dem Arbeitgeberattraktivität heißt heute Employer Branding. Thema Arbeitgeberattraktivität zunächst ins Bewusstsein von Unternehmen geriet, begann daraufhin eine Phase der Während sich Employer Branding heute vielfach um die intensiven, lauten und teilweise sinnentleerten Kommuni- Entwicklung des besten und kreativsten Werbekonzepts kation. Wer in Zukunft seine Ziele erreichen und als Arbeit- dreht, zeichnet sich gleichzeitig ab, dass der Maßstab für geber interessant sein will, muss verstehen, nach welchem erfolgreiche Konzepte in Zukunft „Identifikation“ und nicht Sinn Arbeitnehmer suchen und was echte Zufriedenheit mehr „Kommunikation“ ist – egal ob bei der Jobsuche oder schafft. Und da bedeutet Identifikation vor allem, dass die im Joballtag. „Wir haben es mit einem fundamentalen Wan- Qualität der Beziehung zu den Zielgruppen entscheidend del der Arbeit und der Ansprüche zu tun. Arbeit ist nicht ist. Interaktion und Dialog haben hohe Relevanz, Einbahn- mehr die fixe Summe Leiden, die täglich von der Lebenszeit straßen-Kommunikation hat das Nachsehen. Die Konsistenz abgeht. Gute Arbeit stiftet Flow-Zustände, Lebenssinn und aus Markenversprechen und Leistung eines Unternehmens Zufriedenheit“, so das Zukunftsinstitut in seinem Trend- wird zum Schlüssel für Erfolg. Dazu gehört auch die intensi- Update zum Thema Workstyles (11/2011). Wer das verstan- ve Auseinandersetzung in allen Interaktions-Situationen mit den hat, wird auch begreifen, dass es bei einem funktionie- den Menschen, die erreicht werden sollen. Und zwar nicht renden Employer Branding nicht mehr darum gehen kann, nur in der Phase der Rekrutierung, sondern vor allem für auf dem Reißbrett ein Konzept zu entwerfen, das besagt, mit den darauf folgenden Arbeitsalltag.Die Wellen Früher Heute Zukunftdes EmployerBrandings Sinnstiftung Lautstärke Zufriedenheit Aufmerksamkeit Reichweite Dialog Auseinandersetzung Monolog Interaktion
  3. 3. Das Employer Branding der Zukunft richtet sich sowohl nach innen als auchnach außen. Es entsteht direkt aus der Unternehmensmarke und wird internwirklich gelebt. Es entwickelt sich von einem Kommunikationskonzept zueiner Dienstleistung, die potenziellen und bestehenden Mitarbeitern von Un-ternehmen angeboten wird, um Identifikation zu schaffen: Employer Brand-ing wird zum Service. 03Für das Employer Branding-Verständnis der Zukunft bedeutet das konkret: Employer Branding verlangt nutzerorientiertes Denken und Handeln Unternehmen sind gefordert, kunden- bzw. nut- zerorientiert zu denken und zu handeln. Dazu müssen die Bewerber und Mitarbeiter als Nutzer verstanden und an den entsprechenden Touch- points (Kontaktpunkten) markenkonform bedient werden. Ziel ist es, ein Markenerlebnis anzubie-01 02 ten, das Identifikation stiftet und gleichzeitig In- teraktion und Dialog ermöglicht. Dazu sollte ana- lysiert werden, an welchen Kontaktpunkten manCorporate Branding Employer Branding heiSSt seine Nutzer erreicht. Die Möglichkeiten zum Bei-definiert Employer Branding Dienstleistungsorientierung spiel im Rekrutierungsprozess sind vielfältig. Wer sein Augenmerk nur auf Touchpoints wie Print-Arbeitgebermarke und Unternehmensmarke Vor dem Hintergrund der Arbeitgeberattraktivität und Online-Anzeigen oder Recruiting-Seiten imrücken wieder stärker zusammen. Die Unterneh- müssen sich Unternehmen als Dienstleister ver- Web richtet, verschenkt Chancen. Selbst Stan-mensmarke gibt vor, wofür die Arbeitgebermar- stehen. Dazu braucht es ein Szenario, in dem sich dard-Elemente wie Bewerbungsverfahren oderke steht. Es geht nicht darum, eine neue Marke ein Unternehmen als Dienstleister definiert. Dort Vorstellungsgespräche haben Optimierungspo-aufzustellen, sondern darum, zu identifizieren, ist das Arbeitgeberangebot die Dienstleistung und tenzial und können zu einer besonderen Erfah-welche Markenwerte für Arbeitnehmer besonders deren Bewerber und Mitarbeiter sind die Kunden. rung werden, die Bewerber zu Gunsten des Un-attraktiv sind und diese entsprechend zu formu- Unternehmen müssen herausfinden, was die ternehmens entscheiden lässt. Schon kleine De-lieren. Die Markenwerte bleiben unangerührt, aber Mitarbeiter und Bewerber als „Kunden“ erwarten. tails machen einen Unterschied: Die personali-die Haltung und die Positionierung als Arbeitge- Welche Bedürfnisse und Erwartungen haben sie? sierte Bestätigung mit voraussichtlichem Rück-ber werden adaptiert. Die Arbeitgebermarke muss Was denken sie? Wie verhalten sie sich? Wofür meldetermin oder ein Vorstellungsgespräch, beiintern aufrichtig gelebt werden, um glaubwürdig interessieren sie sich? Wie und womit erreiche dem der potenzielle neue Arbeitsplatz vor Ort be-nach außen projiziert zu werden. ich sie? sichtigt werden kann.
  4. 4. Hands-onJedes Unternehmen hat das Potenzial, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein undMitarbeiter als Kunden richtig zu bedienen. Dazu muss das Arbeitgeberange-bot als Dienstleistung gedacht werden. Wichtig ist es, bestehende und poten-zielle Kontaktpunkte mit Bewerbern und Mitarbeitern zu kennen und beiBedarf umzusetzen. In unserem Workshop „Touchpoint-Analyse“ finden Sie sowohl eine Custo-mer Journey mit exemplarischen Kontaktpunkten als auch eine Anleitungfür die Analyse von Kontaktpunkten Ihres Unternehmens. Damit können Sieselbst tätig werden und gestalten, entweder allein oder zusammen mit IhrenKollegen. Viel Spaß!
  5. 5. Customer Journey
  6. 6. Touchpoint-AnalyseTouchpoints (Kontaktpunkte) zwischen der Arbeitgebermarke und poten-ziellen bzw. bestehenden Mitarbeitern können hier identifiziert, evaluiertund entwickelt werden. Dazu muss die Perspektive eines exemplarischen„Nutzers“ in einer spezifischen Interaktionssituation mit dem Unternehmeneingenommen werden.PERSPEKTIVE: extern (Bewerber) intern (Mitarbeiter)Personen: PHASE UND Ausgangssituation:Beschreiben Sie die Person, um die es geht, Beschreiben Sie, welche Phase (Bewerbung, Vorstellungsgespräch, erster Ar-so dass Sie sich diese vorstellen können. beitstag, ein normaler Arbeitstag) Sie betrachten und in welcher Ausgangssi- tuation sich die Person befindet.
  7. 7. Touchpoint-Analyse1. Identifizieren Sie die Touchpoints: Touchpoint: Touchpoint: Touchpoint: Welchen Touchpoints begegnet die Person in der Interaktion mit der Marke? Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung:2. Beschreiben Sie den jeweiligen Touchpoint: Um was für einen Touchpoint handelt es sich (zum Beispiel mediale oder persönliche Bewertung: Priorität: » Bewertung: Priorität: » Bewertung: Priorität: Interaktion)? Was ist das Besondere an dem Touchpoint? Idee: Idee: Idee:3. Bewerten Sie den Touchpoint: Ist der je- weilige Touchpoint umgesetzt? Wie gut ist er umgesetzt? Wie gut passt er zur Em- ployer Brand? Touchpoint: Touchpoint: Touchpoint:4. Priorisieren Sie den Touchpoint: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Welchen Stellenwert hat der Touchpoint im Prozess?5. Lassen Sie sich etwas einfallen: Welche Optimierungsmöglichkeiten Bewertung: Priorität: » Bewertung: Priorität: » Bewertung: Priorität: gibt es für den Touchpoint? Idee: Idee: Idee:
  8. 8. WOLF WORKSHOPemployer brand experience Workshop-Ziele: Sie lernen die Touchpoint-Analyse als Methode kennen und ler-  nen, wie Sie Ihr Employer Branding damit optimieren können.Wir begleiten Sie bei der Entwicklung Ihrer Em-ployer Brand Experience. Zum Beispiel mit diesem  Sie identifizieren spezifische Kontaktpunkte für Ihr Unternehmen.1-tägigen Workshop, in dem wir Ihre wichtigstenKontaktpunkte identifizieren und eine Customer  Sie entwickeln eine konkrete Customer Journey für Ihr Unter- nehmen (inkl. erster Umsetzungsideen und -maßnahmen).Journey erarbeiten.In unserem Workshop erhalten Sie einen tiefen Einblick in die Methoden Aufbau:„Touchpoint-Analyse“ und „Customer Journey“. Wir kümmern uns umKonzeption, Vorbereitung und Durchführung des Workshops, mit bis zu 15 Input: Kurzpräsentation zum Nutzen der Touchpoint-Analyse und der 1.Teilnehmern und moderiert von zwei WOLF-Experten. Customer Journey für die Interaktion Ihres Unternehmens. Analyse: Gemeinsame Identifikation relevanter Kontaktpunkte für Ihr 2. Unternehmen. Output: Entwicklung konkreter Ideen und Maßnahmen zur Umsetzung 3. in Ihrem Unternehmen. Gerne unterstützen wir Sie im gesamten Employer Branding-Prozess: Von der Definition der Positionierung oder der Employer Value Proposition über die Entwicklung von Arbeitgeber-Botschaften bis hin zum Kommuni- kationsdesign. Ihr Kontakt für Workshop-Anfragen: Joy Belgassem T +49 30 6167559-83 jbelgassem@wolf-corporate.de
  9. 9. IMPRESSUM facebook.com/wolf.corporate twitter.com/wolfcorporate pinterest.com/wolfcorporate Essenz Das Themenpapier von WOLF  Herausgeber: Wolf GmbH, Sandra Wolf (V.i.S.d.P.)  Redaktion: Joy Belgassem Gestaltung: Kim Pham WOLF BERLIN WOLF DARMSTADT Reichenberger Straße 113a  Hobrechtstraße 30a  10999 Berlin 64285 Darmstadt T +49 30 616 75 59-0  T +49 6151 950 63-30 www.wolf-corporate.de info@wolf-corporate.de DIE AGENTUR WOLF ist eine Agentur für Markenstrategie und Design. Wir sind auf die Ent- wicklung und Gestaltung von Unternehmensmarken spezialisiert. Wir sind ständig unterwegs und beschäftigen uns mit neuen Methoden, Strömungen und Trends, um unsere Arbeit und die Arbeiten unserer Kunden zu inspirieren. Unsere Touchpoint-Analyse ist inspiriert von „This Is Service Design Thinking“. (www.thisisservicedesignthinking.com)

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