Drei Gründe für Reputationsmanagement

699 Aufrufe

Veröffentlicht am

This German contribution to the blog "Das Glaubwuerdigkeitsprinzip" shows three fundamental arguments to care for an efficient corporate reputation management

Veröffentlicht in: Business, Technologie
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
699
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
3
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
7
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Drei Gründe für Reputationsmanagement

  1. 1. DR. WOLFGANG GRIEPENTROG | WORDSVALUESDrei gute Gründe, warum manReputationsmanagement brauchtWolfgang Griepentrog, 20. Mai 2011,Beitrag im Blog „Das Glaubwürdigkeitsprinzip“Reputation: Der Begriff hat gute Chancen, zum Leitmotiv für eine neuesVerständnis von Kommunikation und Unternehmensführung zu werden. Schonheute gibt es Unternehmen, die sich bei ihren strategischen und operativenGeschäftsentscheidungen maßgeblich von der Reputationswirkung leiten lassen,und zwar nicht wegen des Imageeffekts, sondern aus einem besondersweitreichenden Bewusstsein für gesellschaftliche und unternehmerischeVerantwortung. Aber das Streben nach hoher Reputation ist auch schlicht eineSpielform nachhaltig erfolgreicher PR und glaubwürdiger Kommunikation. Unddarum soll es hier gehen.Im knallharten Alltagsbusiness des PR-Managements gerät der Reputations-aspekt nämlich leicht aus dem Blickfeld. „Wozu muss man sich um dasManagement des guten Rufs kümmern?“, fragen manche. „Gute Unter-nehmensführung erkennt doch von selbst die Treiber für unternehmerischenErfolg und mögliche Risiken (und müsste daher kein spezielles Thema für die PRsein).“ Das mag sein – und doch liegt hierin eine Herausforderung, die manchmalnur schwer zu meistern ist, die aber unmittelbar mit der Effizienz undNachhaltigkeit von PR, Kommunikation und Marketing zu tun hat. Für die istnämlich eine hohe Reputation unerlässlich. Reputation macht PR erfolgreichund ihren Wertbeitrag deutlich und sichtbar. Es lohnt sich, den besonderenZusammenhang zwischen PR-Effizienz und Reputation einmal genauer zubetrachten. Ich habe dies – aus kommunikativer Perspektive – in den folgendendrei Argumenten zusammengefasst.1. Reputationsmanagement stärkt die Wirksamkeitin Kommunikation und MarketingNochmal: Systematisches Reputationsmanagement ist kein „Nice to have“. Es hatzum Ziel, die Effizienz von PR-, Kommunikations- und Marketingmaßnahmennachhaltig zu erhöhen. Kritisch betrachtet, verlieren Unternehmen jedes Jahr viel© Copyright, Dr. Wolfgang Griepentrog, 2011 1
  2. 2. DR. WOLFGANG GRIEPENTROG | WORDSVALUESGeld, weil Kommunikations- und Marketingmaßnahmen ins Leere laufen, weilBotschaften nicht ihre Zielgruppen erreichen, Anliegen nicht gehört werden oderschlicht die beabsichtigte Wirkung verfehlt wird. Oft fehlt die Durchgängigkeit imGesamtauftritt. Das kann auch die Glaubwürdigkeit und damit die Akzeptanz derUnternehmensmarke insgesamt beinträchtigen. Hilfreich ist grundsätzlich eine360°-Betrachtung aller Maßnahmen, aller Unternehmensbereiche, Zielgruppen,ihrer Interessen und Erwartungen. Das ist auch Gegenstand desReputationsmanagement. Schon deswegen unterstützt dies den einheitlichen,strategisch ausgerichteten Gesamtauftritt und die positive Wahrnehmung in derÖffentlichkeit. Der oft geforderte, aber längst nicht überall praktizierte Ansatzintegrierter Kommunikation wird durch die strikte Berücksichtigung derReputationsrelevanz wirkungsvoll. Budgets und personelle Ressourcen werdensomit effizienter eingesetzt.2. Reputationsmanagement stärkt die Bedeutungvon Kommunikation im Unternehmen und dieUnternehmenskulturIch übertreibe keineswegs, wenn ich behaupte: Reputationsmanagementbedeutet unter Umständen einen Paradigmenwechsel. Zumindest geht es miteinem Kultur- und Bewusstseinswandel einher. Auf den guten Ruf zu achten,heißt nämlich auch, eine besondere Sensibilität dafür zu entwickeln, obunternehmerisches Handeln gut vermittelbar ist. Unethisches Handeln kann manzum Beispiel nur schwer vermitteln. Unternehmen brauchen hier klare Standardsfür alle Mitarbeiter und Führungskräfte und eine gute Kenntnis vonZusammenhängen und Wirkungen: PR/Kommunikation muss sich darumkümmern. Wer für Kommunikation zuständig ist, muss auch dafür Sorgen tragen(können), dass Worte und Taten im Einklang stehen. Sonst wird er selbst raschunglaubwürdig. Nur so kann PR/Kommunikation ihren Auftrag erfüllen und zueiner nachhaltig positiven Wahrnehmung sowie zu vertrauensvollen Kunden-und Stakeholderbeziehungen beitragen. Anhand der Reputation wird so derWert guter PR deutlich.Das Bemühen um eine hohe Reputation fördert eine werteorientierte Haltungbei Führungskräften und Mitarbeitern – und damit eine starke, glaubwürdigeUnternehmenskultur. Wie positiv sich dies auf das Zusammenspiel derUnternehmensbereiche, auf die Prozesseffizienz im Geschäft und letztlich aufden Unternehmenserfolg auswirkt, liegt auf der Hand. Und wenn denMitarbeitern klar ist, dass sich mögliches Fehlverhalten oder selbst kleinere© Copyright, Dr. Wolfgang Griepentrog, 2011 2
  3. 3. DR. WOLFGANG GRIEPENTROG | WORDSVALUESQualitätsvorfälle unmittelbar auf den Ruf bei den Kunden und in derÖffentlichkeit auswirken können, ist dies auch ein Stück Risikovorsorge und hatebenfalls einen positiven Effekt für das Unternehmen.3. Reputationsmanagement fördert dieDifferenzierung im WettbewerbKommunikation und Marketing streben nach Differenzierung im Wettbewerb.Wenn dies gut gelingen soll, müssen positive, abgrenzende Merkmale gutherausgestellt werden. Dabei hilft der besondere Fokus auf die Reputation, weiler Reputationstreiber – etwa spannende Themen, Trends oder Leistungs-merkmale – sowie Reputationsrisiken besser erkennen lässt. Vor allem auf dieseTreiber für den guten Ruf kommt es an, denn die aufmerksamkeitsstarkePräsentation von Marken- und Leistungsversprechen allein reicht heute längstnicht mehr aus, um sich erfolgreich und unique im Wettbewerb zu behaupten. Sowerden zum Beispiel Unternehmenswerte und ethische Grundsätze für dieDifferenzierung im Markt und den Aufbau guter Kundenbeziehungen immerwichtiger.Diese drei Grunde beschreiben den Effizienzaspekt des Reputations-managements für die PR. Es ist nur eine Facette, doch allein die sollte Anlasssein, das Management und die PR in den Untenehmen stärker auf dieReputationswirkung auszurichten und das eigene Reputationsmanagement zutrainieren. Die Webseite www.reputationstraining.de gibt einige Hinweise, wieman vorgeht.Weiteren Support und Infos:http://www.wordsvalues.dehttp://www.reputationstraining.deQuelle:http://glaubwuerdigkeitsprinzip.de/das-blog© Copyright, Dr. Wolfgang Griepentrog, 2011 3

×