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Damit beschäftigt sich  die Welt zur Zeit
Mit dem Klimawandel  leider nicht mehr          Denn die Kosten des          Klimawandels werden          nach meiner     ...
2 Grad Celsius ZielWenn wir dies erreichen wollen, dürfen wir nurnoch ca. 2 t CO2 pro Jahr emittieren. Zur Zeit verbraucht...
Verantwortung des TourismusTourismus muss die Sehnsüchte derMenschen bedienen und ethischeAnsprüche befriedigen.Urlaub sol...
Tourismus als Schlüsselbranche Der Erfahrungshunger der Reisenden drückt sich vor allem in möglichst permanenter Mobilität...
Was können wir tun?   Wir haben dazu auf Juist das Projekt „KlimaInsel Juist“gemeinsam mit EWE entwickelt.
2 grundlegende Strategien1. AnpassungsstrategieHier geht es darum, mit den bisherigen Folgendes Klimawandels umgehen zu kö...
KlimaInsel Juist  Bei dem Projekt KlimaInsel Juist  verfolgen wir ausschließlich die       Vermeidungsstrategie.Dies haben...
Breite Verankerung imTouristischen Leitbild 2020
Absichtserklärung des      Juister Gemeinderates     Der Juister Gemeinderat hat eine Absichtserklärung beschlossen, dass ...
CO2-Fußabdruck von Juist
Energieverbrauch durch...●   Vermietbetriebe (Hotels, Pensionen, Fewos)●   Gastronomie (Restaurants, Cafes ...)●   Einzelh...
CO2-Emissionen Juist 2008     (inkl. Vorketten)
CO2-Emissionen Juist 2008  nach Energieträgern
Die wichtigsten Ansatzpunkte1. Einbeziehung der  touristischen  Betriebe und der  Bevölkerung inkl.  Gäste.2. Reduktionen ...
Erste MaßnahmenEnergieberatung
Erste Erfolge in 2011        Im Jahr 2010 haben wir        gemeinsam mit EWE 110        kostenfreie Energie-        beratu...
InfoheftGemeinsam mit EWEhaben wir ein Infoheftfür Juister und Gästeerstellt. Dies wirdsoeben erneuert.
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Weiterführung in 2012        Im Jahr 2011 haben wir        gemeinsam mit der Energie        Kampagne Gastgewerbe        un...
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Kinderanimation       Am Strand haben wir       gemeinsam mit den       NaPa-Haus eine       Animation für       Gästekind...
Kinderuniversität       Vom 14. Juli – 31.       August haben wir       gemeinsam mit dem       NaPa-Haus zum ersten      ...
Donnerstag ist „Veggietag“            Mit Beginn der Saison            haben wir uns der Aktion            „Donnerstag ist...
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Gemeinsam mit Norden,Norderney und Baltrum
Wechselwelle        Bei der Wechsel-        welle möchten wir        möglichst viele        Menschen        motivieren auf...
Futouris       Am 18. Oktober       wurden wir zum       Branchenprojekt von       Futouris gekürt. Hier       gibt es Gäs...
Das machen wir bereits...Seit 5 Jahren verbraucht die Gemeindegrünen Strom.Seit 2 Jahren drucken wir fast alleDruckerzeugn...
Das machen wir bereits... Solarabsorberanlage für das Meerwasser-Erlebnisbad. Angebot der klimaneutralen Anreise mit derBa...
Das Marketingkonzept dazu...
Unser Mindsystem              Quelle: Hans-Georg Häusel:              Think Limbic.
Urlaubsentscheidungen im       Mindsystem                    Quelle: Hans-Georg Häusel:                    Think Limbic.
Limbic-TypesMit den Harmonisierern, den Traditionalisten und den Disziplinierten werden 64 % der Limbic-Types vomgrößten T...
Wo stecken die LOHAS            LOHAS    Eine 100% Zuordnung       ist nicht möglich                       Quelle: Hans-Ge...
Aber, die meisten LOHAS sind              PerformerQuelle: Hans-Georg Häusel:Think Limbic. LOHAS sind Lifestyle-Avantgarde...
Zielgruppe LOHAS     Zielgruppe Performer      Über die LOHAS können wirdie Zielgruppe der Performer erreichen,     was bi...
Sinus-Milieus            Quelle: Müller-Friemauth, F. / Klein-            Reesink, N. /Harrach, C. 2009: Lohas:           ...
Sinus-Milieus in der Bevölkerung    Sinus-Milieu                                         Erklärung                        ...
Typische Sinus-Milieus für denDeutschlandtourismus bisher                              Quelle: Müller-Friemauth, F. / Klei...
Sinus-Milieus für Lohas                                         Quelle: Müller-Friemauth, F. / Klein-                     ...
Ist die Zielgruppe „Lohas“ für   uns in Zukunft wichtig??         NEIN
Zukunft der LohasLohas als Performer haben keine Zukunft.Die Werte der Lohas (Nachhaltigkeit,Gesundheit, soziale Verantwor...
Neues MarketingEs geht also nicht um eine Zielgruppe,sondern um Werte und Grundüber-zeugungen, die in der der Zwischenzeit...
Ethischer KonsumQuelle: Otto Group Trendstudie 20113. Studie zum ethischen Konsum
Ethischer Konsum ist viel mehr           als „Bio“menschenwürdige Arbeitsbedingungen (92%)soziale Verantwortung (85%)umwel...
Ethischer Konsumgewinnt an Bedeutung                Quelle: Otto Group Trendstudie 2011                3. Studie zum ethis...
Wenig Vertrauen in Unternehmen       oder Dienstleister8 von 10 Befragtengeben an, dass siegezielt bei Unter-nehmen kaufen...
Konsumenten entwickeln ein  neues Werte-VerständnisSicherheitNäheGesundheitAuthentizitätFairnessVerantwortung....
Ethischer Konsum gewinnt auch          in der Krise Fast jeder dritte Befragte kauft gezielt Produkte von bestimmten Unter...
Vertrauen schafft Sicherheit77 % der Befragten geben an, das ökologischhergestellte Produkte ihnen die Sicherheitgeben, di...
Problem der Überforderung61 % fühlen sich beim Versuch ethisch zukonsumieren überfordert.                             Quel...
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Ökonomischer Erfolg durch         ethische KriterienUnternehmen, die durchbiologische Herstellung,klimafreundliche Pro-duk...
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Klimaschutz konkret: Relevant für die Insel und den Tourismus

  1. 1. Klimaschutz konkret: Relevant für die Insel und den Tourismus Vortrag auf dem Forum Weltnaturerbe Wattenmeer II4. November 2011GreetsielThomas VoddeKurverwaltung Juist
  2. 2. Damit beschäftigt sich die Welt zur Zeit
  3. 3. Mit dem Klimawandel leider nicht mehr Denn die Kosten des Klimawandels werden nach meiner Einschätzung viel höher sein.
  4. 4. 2 Grad Celsius ZielWenn wir dies erreichen wollen, dürfen wir nurnoch ca. 2 t CO2 pro Jahr emittieren. Zur Zeit verbraucht jeder Deutsche ca. 11 t pro Jahr.
  5. 5. Verantwortung des TourismusTourismus muss die Sehnsüchte derMenschen bedienen und ethischeAnsprüche befriedigen.Urlaub soll in einer intakten Naturstattfinden, ohne diese zu verstören. Ja,der Tourismus soll die Natur fördern.
  6. 6. Tourismus als Schlüsselbranche Der Erfahrungshunger der Reisenden drückt sich vor allem in möglichst permanenter Mobilität aus. Die Klimadebatte setzt gerade das Reisen dem Verdacht aus, ein böser Klimakiller zu sein. Ein moderner erfolgreicher Tourismus wird ein CO2-armer Tourismus sein müssen.
  7. 7. Was können wir tun? Wir haben dazu auf Juist das Projekt „KlimaInsel Juist“gemeinsam mit EWE entwickelt.
  8. 8. 2 grundlegende Strategien1. AnpassungsstrategieHier geht es darum, mit den bisherigen Folgendes Klimawandels umgehen zu können, alsoz.B. die Erhöhungen der Deiche.2. VermeidungsstrategieHier geht es darum, möglichst vieleTreibhausgase zu vermeiden, damit wir dieAnpassungsstrategie ermöglichen können.
  9. 9. KlimaInsel Juist Bei dem Projekt KlimaInsel Juist verfolgen wir ausschließlich die Vermeidungsstrategie.Dies haben wir bisher unternommen
  10. 10. Breite Verankerung imTouristischen Leitbild 2020
  11. 11. Absichtserklärung des Juister Gemeinderates Der Juister Gemeinderat hat eine Absichtserklärung beschlossen, dass Juist bis 2030 klimaneutral sein soll.Damit lehnen wir uns an die Sylter Erklärung der Umweltminister der Niederlande, Dänemarks und Deutschlands an.
  12. 12. CO2-Fußabdruck von Juist
  13. 13. Energieverbrauch durch...● Vermietbetriebe (Hotels, Pensionen, Fewos)● Gastronomie (Restaurants, Cafes ...)● Einzelhandel (Lebensmittel, Textilien,...)● Kommune (Schwimmbad, Haus des Kurgastes,...)● Verkehr (Fähre, Flugzeug, Fahrzeuge auf der Insel)
  14. 14. CO2-Emissionen Juist 2008 (inkl. Vorketten)
  15. 15. CO2-Emissionen Juist 2008 nach Energieträgern
  16. 16. Die wichtigsten Ansatzpunkte1. Einbeziehung der touristischen Betriebe und der Bevölkerung inkl. Gäste.2. Reduktionen bei den Energieträgern Strom und Erdgas
  17. 17. Erste MaßnahmenEnergieberatung
  18. 18. Erste Erfolge in 2011 Im Jahr 2010 haben wir gemeinsam mit EWE 110 kostenfreie Energie- beratungen inkl. CO2- Fußabdruck für Vermietbetriebe durchgeführt. Diese haben alle ein Extra-Icon im Katalog erhalten.
  19. 19. InfoheftGemeinsam mit EWEhaben wir ein Infoheftfür Juister und Gästeerstellt. Dies wirdsoeben erneuert.
  20. 20. Energie- und CO2-Sparheft Gemeinsam mit EWE haben wir ebenfalls ein Infoheft zum Energie- und CO2-Sparen erstellt. Dieses können alle Vermieter kostenfrei für Ihre Gäste erhalten.
  21. 21. Gewinn bei KlimaKommunalFür unsere Klimaschutzaktivitäten haben wir imHerbst des letzten Jahres 50.000 € erhalten.Und das haben wir damit gemacht.
  22. 22. Weiterführung in 2012 Im Jahr 2011 haben wir gemeinsam mit der Energie Kampagne Gastgewerbe und EWE 7 KfW-geförderte Energieberatungen durchgeführt. Die Vermieter mußten nur 260 € zahlen. Wir haben uns um alles gekümmert.
  23. 23. Projekttag „Schlauer als derPower-Klauer“ im Kindergarten Einen Tag lang wurden unsere Kindergarten-Kinder durch BEKS über Energie- und CO2- Sparen informiert und dazu motiviert. Über die Kinder wollen wir die Eltern erreichen.
  24. 24. Projekttage in der Inselschule Bei den Projekttagen in der Schule ging es um Energie- und CO2- Sparen, aber auch um regenerative Energien und die Folgen des Klimawandels.
  25. 25. Kinderanimation Am Strand haben wir gemeinsam mit den NaPa-Haus eine Animation für Gästekinder zum Thema Energie- und CO2-Sparen, sowie regenerative Energien durchgeführt.
  26. 26. Kinderuniversität Vom 14. Juli – 31. August haben wir gemeinsam mit dem NaPa-Haus zum ersten Mal eine Kinder- universität zum Thema „Klimawandel“ inkl. einer Ausstellung durchgeführt.
  27. 27. Donnerstag ist „Veggietag“ Mit Beginn der Saison haben wir uns der Aktion „Donnerstag ist Veggie- Tag“ angeschlossen und versuchen auf diesem Weg eine Menge CO2 zu sparen und auf das Problem der Fleisch- produktion aufmerksam zu machen.
  28. 28. CSR-Zertifizierung mit Green Globe Im letzten Monat hat sich die Kurverwaltung Juist als eine von sehr wenigen Destinationen zertifizieren lassen. Damit werden wir durch GreenGlobe erstmals einen CSR- Bericht erhalten.
  29. 29. www.klimainsel-juist.deZur Zeit bauen wir eine Internetseite nur zuunserem Projekt „Klimainsel Juist“ auf.Selbstverständlich ist der Server CO2-frei.
  30. 30. Gemeinsam mit Norden,Norderney und Baltrum
  31. 31. Wechselwelle Bei der Wechsel- welle möchten wir möglichst viele Menschen motivieren auf Grünen Strom umzusteigen und ganz nebenbei etwas für das Töwerland zu tun.
  32. 32. Futouris Am 18. Oktober wurden wir zum Branchenprojekt von Futouris gekürt. Hier gibt es Gästebe- fragungen, klimaneutraler Fährverkehr, klimaneutrale Bahntickets usw.
  33. 33. Das machen wir bereits...Seit 5 Jahren verbraucht die Gemeindegrünen Strom.Seit 2 Jahren drucken wir fast alleDruckerzeugnisse klimaneutral.Katalog- und Postversand geschieht mitGoGreen.Solartrocknungsanlage beim Klärwerk.
  34. 34. Das machen wir bereits... Solarabsorberanlage für das Meerwasser-Erlebnisbad. Angebot der klimaneutralen Anreise mit derBahn durch das RIT-Umweltplus-Ticket. Kompensation der verbrauchten Erdgasmengein 2010. 90 % unserer Straßenbeleuchtung geschiehtdurch LEDs.
  35. 35. Das Marketingkonzept dazu...
  36. 36. Unser Mindsystem Quelle: Hans-Georg Häusel: Think Limbic.
  37. 37. Urlaubsentscheidungen im Mindsystem Quelle: Hans-Georg Häusel: Think Limbic.
  38. 38. Limbic-TypesMit den Harmonisierern, den Traditionalisten und den Disziplinierten werden 64 % der Limbic-Types vomgrößten Teil des Deutschlandtourismus (auch Juist) angesprochen. Quelle: Hans-Georg Häusel: Think Limbic.
  39. 39. Wo stecken die LOHAS LOHAS Eine 100% Zuordnung ist nicht möglich Quelle: Hans-Georg Häusel: Think Limbic.
  40. 40. Aber, die meisten LOHAS sind PerformerQuelle: Hans-Georg Häusel:Think Limbic. LOHAS sind Lifestyle-Avantgarde, sind Trendsetter. Wollen an der Spitze einer Bewegung stehen. Das ist typisch für Performer Das ist typisch für LOHAS
  41. 41. Zielgruppe LOHAS Zielgruppe Performer Über die LOHAS können wirdie Zielgruppe der Performer erreichen, was bisher nicht möglich war. Das macht sie für uns aus Sicht des Marketings so interessant.
  42. 42. Sinus-Milieus Quelle: Müller-Friemauth, F. / Klein- Reesink, N. /Harrach, C. 2009: Lohas: Mehr als Green-Glamour
  43. 43. Sinus-Milieus in der Bevölkerung Sinus-Milieu Erklärung AnteilTraditionelles Milieu Ordnungsliebende Kriegs- und Nachkriegsgeneration, 15 % kleinbürgerlich, der Arbeiterwelt verhaftet 15 %Hedonistisches Milieu Spaß- und erlebnisorientiert, verweigert sich den Konventionen und Leistungserwartungen der Gesellschaft 14 %Bürgerliche Mitte Leistungs- und anpassungsbereiter Mainstream, bejaht die gesellschaftliche Ordnung, strebt nach beruflicher und sozialer Etablierung sowie nach Sicherheit und Harmonie 10 %Konservativ-etabliertes Klassisches Establishment mit Exklusivitäts- undMilieu Führungsanspruch, Tendenz zum Rückzug 9%Prekäres Milieu Um Teilhabe bemühte Unterschicht, Zukunftsangst und Ressentiments 9%Adaptiv-pragmatisches Zielstrebige, junge Mitte der Gesellschaft mit ausgeprägtem 7%Milieu Lebenspragmatismus und NutzenkalkülSozialökologisches Milieu Idealistisch, konsumkritisch, globalisierungsskeptisch, besitzt 7% ausgeprägtes ökologisches und soziales Gewissen 7%Liberal-intellektuelles Milieu Aufgeklärte Bildungselite, liberale Grundhaltung, postmaterielle Wurzeln, starker Wunsch nach Selbbestimmung 6%Milieu der Performer Effizienz-orientierte Leistungselite, denkt global, hohe IT- Kompetenz, stilistische AvantgardeExpeditives Milieu Unkonventionelle, kreative Avantgarde, individualistisch, sehr
  44. 44. Typische Sinus-Milieus für denDeutschlandtourismus bisher Quelle: Müller-Friemauth, F. / Klein- Reesink, N. /Harrach, C. 2009: Lohas: Mehr als Green-Glamour 7 Sinus-Milieus mit 72 % der Bevölkerung haben wahrscheilich eine Affinität zum Deutschlandurlaub.
  45. 45. Sinus-Milieus für Lohas Quelle: Müller-Friemauth, F. / Klein- Reesink, N. /Harrach, C. 2009: Lohas: Mehr als Green-Glamour Mit dem Milieu des Performer und dem expeditiven Milieu werden mit großer Wahrscheinlichkeit Lohas angesprochen. Das sind 13 % der deutschen Bevölkerung, die bisher schwer für den Deutschlandtourismus zu gewinnen waren. Auch das sozialökologische Milieu ist über diesen Weg erfolgversprechender anzusprechen.
  46. 46. Ist die Zielgruppe „Lohas“ für uns in Zukunft wichtig?? NEIN
  47. 47. Zukunft der LohasLohas als Performer haben keine Zukunft.Die Werte der Lohas (Nachhaltigkeit,Gesundheit, soziale Verantwortung usw.)wandern in die Mitte der Gesellschaft undsind dort fast schon angekommen.Die Nachhaltigkeitsorientierung wird damitnoch mehr an Bedeutung gewinnen.Es geht um die eigene Gesundheit, umVertrauen in Hersteller/Dienstleister und umGlaubwürdigkeit in der Kommunikation.
  48. 48. Neues MarketingEs geht also nicht um eine Zielgruppe,sondern um Werte und Grundüber-zeugungen, die in der der Zwischenzeit in derMitte der Gesellschaft verankert sind.Wir sollten uns aus diesem Grund hin zueinem „Trust-Design“ entwickeln und den„ethischen Konsum“ ernstnehmen und füruns nutzbar machen.
  49. 49. Ethischer KonsumQuelle: Otto Group Trendstudie 20113. Studie zum ethischen Konsum
  50. 50. Ethischer Konsum ist viel mehr als „Bio“menschenwürdige Arbeitsbedingungen (92%)soziale Verantwortung (85%)umweltfreundliche Herstellung (89%)fairer Handel (87%)Recycelbarkeit (83%)Regionalität (77%) Quelle: Otto Group Trendstudie 2011 3. Studie zum ethischen Konsum....
  51. 51. Ethischer Konsumgewinnt an Bedeutung Quelle: Otto Group Trendstudie 2011 3. Studie zum ethischen Konsum
  52. 52. Wenig Vertrauen in Unternehmen oder Dienstleister8 von 10 Befragtengeben an, dass siegezielt bei Unter-nehmen kaufen, wennsie mitbekommen,dass diese ethischhandeln undVerantwortungübernehmen. Quelle: Otto Group Trendstudie 2011 3. Studie zum ethischen Konsum
  53. 53. Konsumenten entwickeln ein neues Werte-VerständnisSicherheitNäheGesundheitAuthentizitätFairnessVerantwortung....
  54. 54. Ethischer Konsum gewinnt auch in der Krise Fast jeder dritte Befragte kauft gezielt Produkte von bestimmten Unternehmen, wenn klar ist, dass diese viel Wert auf ethisch korrekte Herstellung legen. Diese Werthaltung bezieht sich auf eine ganzheitlich-verantwortungsvolle Perspektive und eine tieferliegende Werthaltung. Quelle: Otto Group Trendstudie 2011 3. Studie zum ethischen Konsum
  55. 55. Vertrauen schafft Sicherheit77 % der Befragten geben an, das ökologischhergestellte Produkte ihnen die Sicherheitgeben, die richtige Wahl getroffen zu haben.93 % geben, einem Unternehmen treu zubleiben, wenn sie gute Erfahrungen gemachtmacht haben.Gütesiegel spielen bei der Vertrauens-gewinnung eine große Rolle. Quelle: Otto Group Trendstudie 2011 3. Studie zum ethischen Konsum
  56. 56. Problem der Überforderung61 % fühlen sich beim Versuch ethisch zukonsumieren überfordert. Quelle: Otto Group Trendstudie 2011zu viele Gütesiegel 3. Studie zum ethischen KonsumEs geht darum den Verbrauchern nicht nochmehr Informationen zu liefern, sondern dieInformationen besser aufzubereiten. Denndas Gegenteil von Vertrauen ist in diesemFall nicht Misstrauen, sondern Unsicherheit.
  57. 57. Vertrauen in ...91 % vertrauen engen Freunden undVerwandten.31 % vertrauen in Kontakten in sozialenNetzwerken, Blogs usw.Jenseits des eigenen Netzwerks sind unab-hängige Institutionen wie NGOs oder Test-institute die großen Vertrauensschaffer. Quelle: Otto Group Trendstudie 2011 3. Studie zum ethischen Konsum
  58. 58. Wenig Vertrauen in Unternehmen oder Dienstleister...aber 77 % bringenUnternehmen, dieethisch korrekteProdukte/Dienst-leistungen erbringen,ein starkes Grundver-trauen entgegen. Quelle: Otto Group Trendstudie 2011 3. Studie zum ethischen Konsum
  59. 59. Ökonomischer Erfolg durch ethische KriterienUnternehmen, die durchbiologische Herstellung,klimafreundliche Pro-dukte, faire Arbeitsbe-dingungen und gerechteEntlohnung verantwort-lich handeln, könnenVertrauenskapitalaufbauen und in Quelle: Otto Group Trendstudie 2011ökonomische Erfolge 3. Studie zum ethischen Konsumumsetzen.
  60. 60. Gemeinsame Werte bilden die VertrauensbasisDie Basis, auf der Vertrauen entsteht, sindgemeinsame Werte. Die Werte zu definierenund glaubhaft nach innen und außen zuleben, wird zur zentralen Herausforderung.Hier geht es um eine Unternehmens-philosophie. Es steht nicht mehr nur imVordergrund wie eine Leistung aussieht underlebt wird, sondern auch wie sie erbrachtwurde.
  61. 61. Wir müssen Lösungen auf der Wert-Ebene anbietenMit unseren Produkten und Dienstleistungen solltenwir Lösungen für die derzeitigen und zukünftigenProbleme anbieten, also z.B. einen CO2-armenUrlaub.Je klarer, deutlicher und glaubwürdiger unserHandeln ist, desto eher sind die Menschen bereit,uns ihr Vertrauen zu schenken.Wenn wir eine klare Werthaltung vertreten, bietenwir eine Identifikationsmöglichkeit an, sich unserenWerten anzuschließen.
  62. 62. HoffnungWir müssen nicht alle Menschen, Rats- oderAufsichtsratsmitglieder usw. überzeugen.Es gibt einen Schlüsselwert: Wenn wir esschaffen 40 % zu überzeugen, kippt dieMeinung.Sie könnten der Nächste sein, um die 40 %voll zu bekommen. Quelle: Trend Update. Ausgabe 10 2011
  63. 63. Vielen Dank für IhreAufmerksamkeitKontakt:Thomas VoddeNordseeinsel JuistStrandstr. 526571 JuistTel. 04935 809207marketing@juist.dewww.juist.de

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