Businessplan

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Businessplan

  1. 1. Ein zentrales Planungs- und Arbeitsinstrument für KMUBusinessplan schafft VertrauenWirtschaftskrise, schnell änderndes Konsumverhalten, erhöhter Wettbewerb, sinkende Margen und kürzere Produkt­lebenszyklen: Das heutige Wirtschaftsumfeld stellt Unternehmen auf die Probe und erfordert ein laufendes Überdenkenund Adjustieren von Geschäftsmodellen sowie eine zielgerichtete strategische Planung, deren Resultate mittels einemgeeigneten Management-Instrument erarbeitet und dargestellt werden können. Dieses Instrument ist der Businessplan. Pascal O. Stocker pascal.stocker@periscope.ch Franco Dorizzi franco.dorizzi@periscope.chDie Chancen eines Unternehmens liegen im­ eint. Bei der Erstellung eines Businessplans partnern, seien dies Banken, Investoren, Mit­mer in der Zukunft und nicht in der Vergan­ geht es um die detaillierte und strukturierte arbeiter oder Lieferanten.genheit, daher kommt der Planung eine be­ gedankliche Durchdringung eines Vorhabens.sondere Bedeutung zu. Für die entsprechende Der Businessplan gibt Auskunft über die Der breite VerwendungszweckPlanung und aussagekräftige Gestaltung ist Erfolgschancen, ­ Risiken und den Res­der Businessplan das ideale Instrument. sourcenbedarf eines Vorhabens und bildet Grundsätzlich wird dann ein Businessplan be­ eine sehr gute Entscheidungsgrundlage. Er nötigt, wenn Entscheidungsträger vor einem«Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.» motiviert den Unternehmer, sich über die an­ wichtigen Entwicklungsschritt mit grosser(Lao-tse, 4.-3. Jh. v. Chr., chin. Philosoph) zustrebenden Ziele sowie die Mittel zu deren Tragweite stehen. Ein profunder Businessplan Erreichung klare Vorstellungen zu machen. Im zeigt die Chancen und Risiken des VorhabensEin Businessplan zeigt der Zielperson das Ziel Weiteren hilft der Businessplan, Geschäfts­ auf. Anhand des fertigen Dokumentes ist derdes Vorhabens auf und beschreibt den Weg ideen und Projekte wirkungsvoll zu präsentie­ Entscheidungsträger in der Lage, einen Ent­zur Zielerreichung. Beide Komponenten – Ziel ren und ist somit ein unerlässliches Instrument schluss über das weitere Vorgehen zu fassen.und Weg – werden so im Businessplan ver­ zur Gewinnung von zukünftigen Geschäfts­ Dabei wird der Businessplan als Planungs-, Führungs- und Kommunikationsinstrument breit eingesetzt (siehe dazu die neben­ Verwendungszweck stehende Grafik). Intern Extern Die Zielgruppen Mit dem Businessplan wird ein im Voraus be­ Planungsinstrument Verhandlungs- und Akquisitionsinstrument stimmtes Ziel verfolgt. Um dieses Ziel zu errei­ chen, muss der Businessplan exakt auf die ■ Projektplanung/-entscheidung ■ Gewinnung von Geschäftspartnern Informationsbedürfnisse der Zielgruppe aus­ ■ Führungswechsel ■ Fusion gerichtet sein. Denn nur durch eine zielgerich­ ■ Nachfolgeregelung ■ Expansion tete Ansprache und abgestimmte Informa­ ■ Mitarbeiterführung ■ Sanierung tionen wird die gewünschte Wirkung erzielt. ■ Restrukturierung/Reorganisation ■ Kapitalsuche ■ Investitionen ■ Behördengänge In der Regel richtet sich ein Businessplan an potenzielle Geldgeber und Entscheidungsträ­ ■ Firmengründung ■ Kundenakquisition ger (Eigenkapitalgeber, Fremdkapitalgeber, ■ Firmengründung Verwaltungsrat und Geschäftsleitung etc.).
  2. 2. Vertrauen in Fakten 3Zunehmend wichtiger wird der Businessplan Überzeugend in Form und Aufbauvor allem für den Umgang mit Banken. Für Zu den AutorenF­ inanzierungen wird er immer öfter verlangt Der Businessplan vermittelt vielfach den ers­und schafft Vertrauen. Des Weiteren kann sich ten Eindruck eines Unternehmens. Ein unsau­ Pascal O. Stockerder Businessplan ­ jedoch auch an involvierte ber erarbeiteter Plan provoziert schnell die eidg. dipl. Betriebsökonom FH, MASDritte (Behörden, Lieferanten, Geschäftspart­ Frage, ob sich die Exponenten profund genug C ­ orporate Finance, ist Geschäftsführer derner) und innerhalb von Unternehmen an Mit­ mit ihrer Geschäftsidee auseinander gesetzt auf Wirtschaftsberatung und Unternehmer­arbeiter richten, um ein gemeinsames Ver­ haben respektive ob operativ ebenso gearbei­ schulung spezialisierten Periscope AGständnis über die Ziele zu erreichen. tet wird wie der Businessplan daherkommt. (www.periscope.ch) sowie der Wyrsch Der Businessplan ist also eine Visitenkarte U ­nternehmerschule AG (www.unterneh­Der Weg zum Erfolg und somit eine Chance, das Unternehmen merschule.ch). Zuvor besetzte Pascal gleich zu Beginn von der besten Seite zu prä­ O. Stocker Managementpositionen im Ver­Oft beginnt ein Vorhaben mit einer groben, sentieren. Ein wichtiger Punkt ist der Aufbau kauf, Marketing sowie der Unternehmens­u­ ndurchdachten Idee. Diese Gedanken wer­ sowie die Formulierung des Textes. Grund­ entwicklung in der Konsumgüter- und Rei­den weiterentwickelt und erste Abklärungen sätzlich hat ein Businessplan folgende Krite­ seindustrie. Als nebenberuflicher Dozentgetroffen. Wird die Idee als aussichtsreich und rien zu erfüllen: unterrichtet er an verschiedenen Hoch-umsetzbar erachtet, beginnt die Detailarbeit. – aussagekräftig und Fachschulen.Empfehlenswert ist die Bildung eines Projekt­ – prägnantteams, welches die einzelnen Teilkonzepte in – strukturiert Franco Dorizzimodularen Workshops analysiert bzw. erar­ – verständlich eidg. dipl. Betriebsökonom FH und Finanz­beitet: Vision und Strategie, Produkte, Markt – kurz planer mit eidg. Fachausweis. Er betreutund Marketing, Management und Organisa­ – leserfreundlich als Direktionsmitglied im Private Bankingtion, Finanzen und Risiken. Die Resultate der – logisch der Credit Suisse sehr vermögende Unter­Workshops werden im Businessplan als Ge­ – ansprechend nehmer, Geschäftsleitungsmitglieder mitt­samtdokument zusammengefasst. lerer und grosser Schweizer Unternehmen sowie Family Offices. Zuvor war er als Se­ niorprojektleiter und als Investment Con­ Projektidee Idee/Vorhaben sultant tätig. Franco Dorizzi ist Mitgründer Geschäftsidee und freier Mitarbeiter der auf Wirtschafts­ beratung und Unternehmerschulung spe­ Voranalyse Vorabklärungen Machbarkeitscheck zialisierten Periscope AG. Projektvorbereitung Vorgehen und Organisation definieren und Projekt-Kick-off Zielgruppe und Inhalt festlegen Der fundierte Inhalt Wichtig ist eine fundierte und durchdachte BP ausarbeiten Ausführung der Annahmen, Analysen und Vision und Workshop I Strategie Prognosen. Die Resultate müssen für den Markt und E ­ ntscheidungsträger nachvollziehbar und mit Marketing Workshop II Detailplänen und -analysen im Anhang unter­ Organisation und legt sein. Eine mögliche Gliederung des Busi­ Management Workshop III nessplans sieht wie folgt aus: Finanzen und Risiken Workshop IV Executive Summary Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen Zusammenführen Workshopresultate Bereinigungen von Schnittstellen auf rund zwei Seiten inkl. Antrag Businessplan Überprüfung Konsistenz Gesamtdokument und Anhang erstellen Unternehmung Unternehmensgeschichte, heutige Situation, Präsentation und Vorbereitung Präsentationsunterlagen Rechtsform, Besitzverhältnisse, Aussicht Genehmigung Durchführung Präsentation Realisationsentscheid Produkte/Dienstleistungen Umsetzung Ressourcen beschaffen Sortiment, Produktzyklus, Vergleich Konkur­ Realisieren renzprodukte, USP, Innovation, Vergleich mit Konkurrenzprodukten
  3. 3. Vision und Strategie rungen und Darstellungen auf die KenntnisseVision, Leitbild, strategische Geschäftsfelder, der Zielgruppe abzustimmen. Die Präsenta­ Literaturstrategische Erfolgspositionen, Umwelt- und tion soll nicht nur Fakten enthalten, sondernUnternehmensanalyse, Strategie auch die rechte, emotionale Gehirnhälfte der Der vorliegende Beitrag stammt aus: ­ Empfänger ansprechen und eine konsistente «Der Businessplan – Von der Idee zur Um­Märkte und Marketing Glaubwürdigkeit in der Zielerreichung ver­ setzung». Dieses praxisnahe HandbuchMarktanalyse inkl. Konkurrenzanalyse, Marke­ mitteln. b ­ eschreibt nicht nur, was in einen Busi­tingziele, Marketingstrategie nessplan gehört, sondern wie KMU-Ver­ Die richtige Mischung bringt den Erfolg antwortliche sich mit Hilfe von vier klar auf­Management/Organisation bauenden Workshops die Inhalte, im TeamManagement, Geschäftsmodell, Wertschöp­ Der strukturiert und logisch aufgebaute Busi­ oder alleine, erarbeiten können. Die Work­fungskette, Kernprozesse, Organisation nessplan geht auf die wichtigen Aspekte für shops werden durch Tools, Checklisten, eine Entscheidung ein. Daraus wird ersicht­ Praxistipps und Arbeitspapiere auf CD-Finanzen lich, dass neben den fundierten Inhalten eine ROM begleitet.Finanzplanung, Finanzierungsform, Kenn­ übersichtliche Aufbereitung, eine umfassende Franco Dorizzi / Pascal O. Stockerzahlen Dokumentation im Anhang sowie eine präg­ Pascal O. Stocker Franco Dorizzi nante Präsentation ebenso wichtig sind. Der BusinessplanRealisierungsfahrplan Der Businessplangrafischer Fahrplan, Meilensteine Unsere Checkliste gibt Aufschluss darüber, ob die Erfolgskriterien erfülltChancen und Risiken sind:Analyse Chancen und Risiken, Risiko­ – as Gesamtwerk muss in sich plausibel Dhandhabung sein. ISBN 978-3-286-51262-7 3-286-51262-1 – ie getroffenen Annahmen und Prognosen D :Konklusion und Antrag müssen nachvollziehbar, realistisch und mitKonklusion z.B. in Form einer Gesamt-­ WOT- S fundierten Zahlen untermauert sein.Analyse, Formulierung Antrag – er Businessplan muss strukturiert und D Franco Dorizzi übersichtlich aufbereitet sein. Pascal O. StockerAnhang – er Businessplan hat eine klare Absicht und DPlanrechnungen, Analysen, Lebensläufe, stellt einen unmissverständlichen Antrag an Der BusinessplanAbschlüsse, Kennzahlen etc. den Adressaten. Von der Idee zur Umsetzung – ie Präsentation ist verständlich und über­ DKritisch sein und Risiken aufzeigen zeugend. 2. Auflage 2006 242 Seiten, broschiertBei der Erarbeitung des Businessplans wird Haben Sie Lust auf mehr Unternehmer- inkl. CD-ROM, CHF 58.—das Vorhaben strukturiert überdacht. Kritische Know-how? ISBN 3-286-51261-3Aspekte können dadurch frühzeitig erkanntund danach detailliert analysiert werden. Es Besuchen Sie das Seminar zum Buch oder Bezug: Verlag SKVgeht somit darum, sich eines Risikos über­ überzeugen Sie sich von unseren weiteren www.verlagskv.chhaupt bewusst zu werden und sich danach Dienstleistungen und Seminaren für KMU.Gedanken über die möglichen Gefahren zumachen, diese zu analysieren und aufgrund Mehr Informationen unter www.periscope.chdes Fazits zu entscheiden, wie mit dem Risiko oder www.unternehmerschule.ch.umgegangen wird. Die bewusste und objek­tive Auseinandersetzung mit den Risikenweckt das Vertrauen von Entscheidungsträ­gern, wie die Erfahrung zeigt, sehr deutlich.Entscheidungsträger und Investoren könneneine Menge schlechter Nachrichten hinneh­men, aber sie hassen ÜberraschungenDie überzeugende PräsentationBei der Präsentation eines Businessplans istinsbesondere darauf zu achten, die Formulie­

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