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Sachbezugswerte
Weitere Sachbezugswerte 2016:
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Besonderheiten bei Gesellschafter-Geschäftsführern
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Steuerrecht für start ups 2302

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Eine Einführung in verscheidene Steuerarten (Lohnsteuer, Umsatzsteuer) und Internationalisierung

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Steuerrecht für start ups 2302

  1. 1. GEMEINSAM WAS ERREICHEN!
  2. 2. Inhaltsverzeichnis Umsatzsteuer Lohnsteuer/Reisekosten Internationalisierung Finanzierung & EXIT Kontakt
  3. 3. Umsatzsteuer
  4. 4. Grundzüge der Unternehmensbesteuerung - Umsatzsteuer Steuerliche Registrierungspflichten bei Gründung ■ Steuerliche Registrierung bei der Finanzverwaltung (https://www.formulare-bfinv.de) ■ Beantragung einer Umsatzsteueridentifikationsnummer bei Bundeszentralamt für Steuern Steuerliche Compliance-Pflichten für Zwecke der Umsatzsteuer ■ Verpflichtung zur Abgabe von monatlichen Umsatzsteuer-Voranmeldungen in den ersten zwei Jahren und Erstellung von Umsatzsteuer-Jahreserklärungen ■ Abgabe einer ZM ■ Ab 01.01.2015: ggf. Abgabe einer Meldung im MOSS-Verfahren bei Leistungen aus Privatkunden im europäischen Ausland (elektronische DL, Telekommunikation, Rundfunk, Fernsehen etc.) ■ Sicherstellung des Vorsteueranspruchs – Kontrolle ordnungsgemäßer Eingangsrechnungen
  5. 5. Grundzüge der Unternehmensbesteuerung - Umsatzsteuer Allphasen-Netto-Umsatzsteuer mit Vorsteuerabzug ■ Erhebung der Umsatzsteuer auf jeder Wirtschaftsstufe ■ Gleichzeitige Gewährung eines Vorsteuerabzug Steuerbare Umsätze ■ Insb. Lieferungen und sonstige Leistungen, die ■ ein Unternehmer ■ im Rahmen seines Unternehmens ■ im Inland gegen Entgelt erbringt. Beispiel: 10% USt 100 + 10 € 200 + 20 € 300 + 30 € = 330 € 1. Phase 2. Phase 3. Phase Hersteller Großhändler Einzelhändler Endverbraucher Steuergläubiger (+10 -10 +20 -20 +30 = 30) -10 € 20 € 30 € -20 € 10 € Beispiele ■ Lieferung: Verkauf eines Pkw ■ Sonstige Leistung: Dienstleistungen ■ Management-Leistung nicht steuerbar, wenn Anstellungsvertrag (LSt-Einbehalt) besteht (natürliche Person dann kein Unternehmer)
  6. 6. Grundzüge der Unternehmensbesteuerung - Umsatzsteuer Voraussetzungen für den Vorsteuerabzug: Voraussetzung für den Vorsteuerabzug ist das Vorliegen einer ordnungsgemäßen Rechnung. § Vollständiger Name und vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers und des Leistungsempfänger § Steuernummer oder Umsatzsteueridentifikationsnummer des leistenden Unternehmers § Ausstellungsdatum § Rechnungsnummer § Bezeichnung der Leistung § Zeitpunkt der Leistung § Aufteilung des Rechnungsbetrages nach Steuersätzen § Steuersatz Für sog. Kleinstbetragsrechnungen bis 150 € gelten Vereinfachungen. Diese Regelungen gelten für alle Rechnungen – so z.B. auch für Bewirtungsbelege.
  7. 7. Grundzüge der Unternehmensbesteuerung - Umsatzsteuer Reversed-Charge-Verfahren (§ 13b UStG) Sachverhalt: StartUp bezieht Dienstleistungen eines im Ausland ansässigen Unternehmers. Umsatzsteuerliche Konsequenzen: Die Dienstleistung ist im Inland umsatzsteuerpflichtig. Verlagerung der Steuerschuldnerschaft auf den Leistungsempfänger (also StartUp GmbH), d.h. StartUp GmbH muss die Umsatzsteuer abführen, kann sich aber auch gleichzeitig die Vorsteuer anrechnen lassen. Es wird eine Rechnung über den vereinbarten Netto-Betrag geschrieben. Auf der Rechnung muss der Hinweis auf die Anwendung des Reverse-Charge-Verfahrens enthalten sein. Gesonderte Erfassung in Buchhaltung und Umsatzsteuervoranmeldung. Startup GmbH
  8. 8. Grundzüge der Unternehmensbesteuerung - Umsatzsteuer Änderung des Orts der Leistung bei auf elektronischem Weg erbrachte Dienstleistungen am 01.01.2015 (gilt nur für Leistungen an Privatkunden) § Erbringt ein StartUp Leistungen auf elektronischem Wege an Privatkunden innerhalb der EU ist der Ort der Leistung ab 01.01.2015 dort wo der Leistungsempfänger sitzt, d.h. im europäischen Ausland § Rechnung ist mit dem geltenden Umsatzsteuersatz des jeweiligen europäischen Landes zu stellen § StartUp ist zur umsatzsteuerlichen Registrierung in den jeweiligen EU-Ländern oder zur Teilnahme am MOSS-Verfahren verpflichtet
  9. 9. Lohnsteuer
  10. 10. Grundzüge der Unternehmensbesteuerung - Lohnsteuer Steuerliche Registrierungspflichten bei Gründung ■ Steuerliche Registrierung bei der Finanzverwaltung (https://www.formulare-bfinv.de) ■ Beantragung einer Betriebsnummer beim Betriebsnummern-Service (BNS) der Bundesagentur für Arbeit (telefonisch, Fax oder online) ■ Anmeldung des Unternehmens bei der VBG (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft) Steuerliche Compliance-Pflichten für Zwecke der Lohnsteuer ■ Anmeldung und Abführung der Lohnsteuer ■ Abführung der Sozialversicherungsbeiträge und der Insolvenzgeldumlage
  11. 11. Grundzüge der Unternehmensbesteuerung - Lohnsteuer Haftung der StartUp GmbH ■ Arbeitgeber haftet nach § 42d ESTG für die richtige Einbehaltung und Abführung der Lohnsteuer (auch wenn Schuldner der Arbeitnehmer ist) ■ Haftung ist verschuldensunabhängig ■ Haftung für richtige Einbehaltung der Lohnsteuer (d.h. alle Arbeitnehmer und alle zugewendeten Leistungen) und Haftung für die richtige Berechnung ■ Haftung gilt auch bei Übertragung der lohnsteuerlichen Pflichten auf einen Dritten ■ Gilt grundsätzlich auch für die Sozialversicherungsbeiträge ■ Bei schuldhaften Verletzen der Pflichten kann auch der Geschäftsführer einer GmbH zur Haftung herangezogen werden
  12. 12. Grundzüge der Unternehmensbesteuerung - Lohnsteuer ■ Arbeitslohn ist lohnsteuerpflichtig ■ Geldzuwendungen sind grundsätzlich immer Arbeitslohn ■ Sachbezüge (unentgeltliche/ verbilligte Überlassung von Waren/ Dienstleistungen) unterliegen in Höhe des geldwerten Vorteils der Lohnsteuer und Sozialversicherung. à Haftung von Arbeitgeber und Arbeitnehmern! ■ Beispiele Mitarbeitervergünstigungen: ■ Sonderthema: unentgeltliche/ verbilligte Überlassung von Gesellschaftsanteilen an Mitarbeiter ■ PKW Nutzung 1% des Bruttolistenpreises für die private Nutzung und 0,03% je Entfernungskilometer für Fahrten Wohnung - Arbeitsstätte ■ Sachbezüge ggfs. steuerfrei wenn < 44 EUR brutto je Kalendermonat (Freigrenze). ■ Rabattfreibetrag von 4%, maximal 1.080 EUR je Kalenderjahr. ■ Höchstbetrag für übliche Betriebsveranstaltung 110 EUR brutto (2x jährlich) ■ Private Nutzung betrieblicher Telekommunikation (Telefon/Internet) ist lohnsteuerfrei ■ Pauschale Besteuerung der Sachbezüge mit 30% ggfs. möglich (10.000 EUR Grenze je WJ und Arbeitnehmer) ■ Aufmerksamkeiten z.B. anlässlich eines Geburtstages sind steuerfrei, wenn ihr Wert 60 EUR brutto nicht übersteigt.
  13. 13. Grundzüge der Unternehmensbesteuerung - Sachbezugswerte Weitere Sachbezugswerte 2016: ■ Verpflegung: ■ Monatswert 236 EUR ■ Frühstück 1,67 EUR ■ Mittag- oder Abendessen 3,10 EUR ■ Unterkunft: ■ Miete 223 EUR ■ 3,92 EUR/qm oder 3,20 EUR/qm (einfache Ausstattung) ■ Steuerpflichtig und Sozialversicherungspflichtig ■ Teilweise Pauschalbesteuerung möglich, dann sozialversicherungsfreii => Aufzeichnungspflichtig
  14. 14. Grundzüge der Unternehmensbesteuerung - Lohnsteuer Zuwendung des Arbeitgebers kein Arbeitslohn Arbeitslohn Aufmerksamkeiten Zuwendungen im ganz überwiegend eigenbetrieblichen Interesse Steuerfrei aufgrund gesetzliche Regelungen Steuerpflichtiger Arbeitslohn
  15. 15. Grundzüge der Unternehmensbesteuerung - Lohnsteuer Besonderheiten bei Gesellschafter-Geschäftsführern § Beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer unterliegen nicht der SV-Pflicht, da sie nicht als Arbeitnehmer im Sinne der SV angesehene werden – sie sind aber Arbeitnehmer in Sinne des Lohnsteuerrechts § Beherrschung wird angenommen bei Beteiligung > 50 % § Statusfeststellungsverfahren bei der Deutschen Rentenversicherung § Prüfung des Gehalts auf Angemessenheit § Angemessenheit dem Grunde nach (Überstundenvergütung, Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit) § Angemessenheit der Höhe nach § Ist das Gesellschafter-Geschäftsführer Gehalt nicht angemessen, liegt eine verdeckte Gewinnausschüttung vor.
  16. 16. Grundzüge der Unternehmensbesteuerung - Reisekosten Reisekosten § Reisekostenabrechnungen zum Nachweis: § Der geschäftlichen Verursachung § Des Reisezeitraums § der Verpflegungspauschalen § Rechnungstellung § Firmenname und -adresse § Pauschalen § Verpflegung: 12/24 EUR § Übernachtung: 20 EUR § Kürzungen § Frühstück 20% § Mittag/Abend je 40%
  17. 17. Internationalisierung
  18. 18. Steuerliche Aspekte der Internationalisierung Umsätze Internationale Geschäftsbeziehungen ■ Umsatzsteueridentifikationsnummer – Ggf. umsatzsteuerliche Registrierungspflichten im Ausland ■ Umkehrung der Steuerschuldnerschaft – Reverse-Charge-Verfahren. Leistungsempfänger hat die Umsatzsteuer abzuführen. Kein Umsatzsteuerausweis in der Rechnung ■ Umsatzsteuerliche Erklärungspflichten im Ausland – Beachtung von Lieferschwellen ■ Ggf. Unterschiedliche Behandlung von Sachverhalten bei Umsätzen im Gemeinschaftsgebiet und sog. Drittlandsgebiet
  19. 19. Startup GmbH (DE) Betriebsausgaben Steuerliche Anerkennung von Betriebsausgaben ■ Anerkennung, wenn Gläubiger/ Zahlungsempfänger auf Anfrage des FA benannt werden kann. ■ Name ■ Anschrift ■ Ungewissheiten gehen zu Lasten des Steuerpflichtigen Steuerliche Anerkennung bei Auslandssachverhalten ■ Verwaltung auf Verzicht des Nachweis angehalten, wenn - im Rahmen eines üblichen Handelsgeschäfts - Zahlung ins Ausland abgeflossen - Empfänger nicht steuerpflichtig in Deutschland ■ Bezeichnung muss ausreichen, um Steuerpflicht des Empfängers im Inland mit hinreichender Sicherheit auszuschließen ■ Ansonsten: Vergewissern der richtigen Identität der jeweiligen Geschäftspartner im Einzelfall, sofern zumutbar Steuerliche Aspekte der Internationalisierung
  20. 20. Gründung StartUp Inc. StartUp GmbH Tochterkapitalgesellschaft im Ausland ■ Selbstständiges Rechts- und Steuersubjekt ■ Verträge zwischen Mutter- und Tochtergesellschaft möglich ■ aber: Fremdvergleichsgrundsatz zu beachten ■ Strafbewehrte Dokumentationspflichten ■ Grds. Besteuerung der Tochter nur im Ausland ■ Ausnahme: Hinzurechnungsbesteuerung, § 7 AStG ■ Dividendenbesteuerung grds. in Deutschland ■ aber: ggf. Quellensteuer Steuerliche Aspekte der Internationalisierung
  21. 21. Steuerliche Aspekte der Internationalisierung Entsendung Büro/ Mitarbeiter StartUp GmbH Betriebstätte im Ausland ■ Keine rechtlich selbstständige Einheit ■ Definition gem. OECD-Mustereinkommen: ■ feste Geschäftseinrichtung (Verfügungsmacht); ■ durch die die Tätigkeit eines Unternehmens ganz oder teilweise ausgeübt wird, insbesondere: ■ Ort der Leitung, Zweigniederlassung ■ Keine Betriebsstätte beispielsweise: ■ Lager; Ausschließliche Ausübung von vorbereitenden oder Hilfstätigkeiten ■ Abhängiger Vertreter, der im Namen des Unternehmens Verträge abschließen darf, begründet Betriebsstätte ■ Besteuerung grds. im In- und Ausland (Welteinkommensprinzip), aber: DBA ■ Problem: Abgrenzung der Betriebsstätteneinkünfte ■ Anzeigepflicht
  22. 22. Steuerliche Aspekte der Internationalisierung Betriebsstätte ■ Keine eigenständige Rechtsfähigkeit ■ Keine Vertragsbeziehungen zwischen Betriebsstätte und Tochtergesellschaft ■ Keine Umsatzsteuer bei „Leistungen“ zwischen Betriebsstätte und Stammhaus ■ „Welteinkommensprinzip“, jedoch weisen DBA das Besteuerungsrecht regelmäßig dem Ansässigkeitsstaat zu. ■ Ggf. Steuererklärung/ Buchführungspflicht im Ausland ■ Abgrenzung der Betriebsstätteneinkünfte ist risikobehaftet ■ Keine Quellensteuern Tochtergesellschaft ■ Eigenständige Rechtsfähigkeit ■ Möglichkeit von Vertragsbeziehungen zwischen Konzerngesellschaften ■ Leistungs-/Warenaustausch zwischen Konzerngesellschaften grds. umsatzsteuerbar ■ Besteuerung der Tochtergesellschaft im Ansässigkeitsstaat, soweit nicht Hinzurechnungsbesteuerung anzuwenden ist. ■ Besteuerung der Dividendenzahlungen in Deutschland; Ausschüttung an deutsche Kap.Gesellschaft (effektiv) zu 95% steuerfrei ■ Ggf. Besteuerung der Dividenden auch im Ausland (zumeist: Quellensteuerabzug); ■ Gewinne aus Anteilsveräußerung bei deutscher Kap.Gesellschaft (effektiv) zu 95% steuerfrei. ■ Steuererklärung/ Buchführungspflichten im Ausland
  23. 23. Steuerliche Aspekte der Internationalisierung Körperschaftsteuersätze in der EU* Land Steuersatz Kroatien 20% Lettland 15% Litauen 15% Luxemburg 29,22% Malta 35% Niederlande 25% Österreich 25% Polen 19% Portugal 25% Rumänien 16% Land Steuersatz Belgien 33,99% Bulgarien 10% Dänemark 25% Deutschland 30,175** Estland 21% Finnland 24,5% Frankreich 33,33% Griechenland 26% Irland 12,5% Italien 31,4% Land Steuersatz Schweden 22% Slowenien 17% Slowakei 23% Spanien 30% Tschechien 19% Ungarn 19% Vereinigtes Königreich 23% Zypern 12,5% EU (Durchschnitt) 22,85% OECD (Durchschnitt) 25,32%
  24. 24. US Share Flip ■ Tausch von Anteilen zur Amerikanisierung des Setups ■ Schritte: ■ Gründung einer US Inc. (meist Delaware); ■ Einbringung der deutschen GmbH/UG - Anteile nach UmwStG ■ Auswirkungen ■ Steuerlich wird ein Verkauf fingiert ■ Steuerzahlung wie bei Unternehmensverkauf ■ Mit Holding ca. 1,5% Steuerbelastung ■ Ohne Holding individueller Steuersatz (max.) ■ Vorteile ■ Attraktiver für US Investoren und Kunden Steuerliche Aspekte der Internationalisierung Holding/ Gründer Holding/ Gründer US Inc. operating operating
  25. 25. Finanzierung & EXIT
  26. 26. Grundzüge der Unternehmensbesteuerung – Finanzierung und EXIT Steuerliche Besonderheiten der Fremdfinanzierung ■ Zinsen stellen grundsätzlich Betriebsausgaben der Start-Up GmbH dar ■ Beschränkungen des Zinsabzugs durch die Zinsschranke Zinsaufwendungen sind grundsätzlich bis zur Höhe der Zinserträge desselben Betriebs und desselben Wirtschaftsjahrs sofort abzugsfähig. Über die Zinserträge hinausgehende Zinsaufwendungen ("Schuldzinsenüberhang")sind nur bis zur Höhe von 30 % des um die Zinsaufwendungen verminderten EBITDA abziehbar. ■ Gewerbesteuerliche Hinzurechnungen von Zinsen Startup GmbH Darlehensgeber / Investoren
  27. 27. Grundzüge der Unternehmensbesteuerung – Finanzierung und EXIT Asset Deal vs. Share Deal Asset Deal Share Deal Was wird verkauft? Geschäftsbetrieb, sämtliche Vermögensgegenstände Gesellschaftsanteile Wer verkauft? StartUp GmbH Gesellschafter Besteuerung Körperschaftsteuer & Gewerbesteuer auf Ebene der StartUp GmbH Besteuerung beim Gesellschafter mit Teileinkünfteverfahren und persönlichem Einkommensteuersatz Verlustvorträge Vorhandene steuerliche Verlustvorträge der StartUp GmbH nutzbar Verlustvorträge der StartUp GmbH nicht nutzbar; Verlustvorträge gehen unter
  28. 28. Kontakt: BEST AUDIT GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Standorte: Berlin, Dresden, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Reutlingen, Stuttgart Ulrich Britting Alstertwiete 3 20099 Hamburg Telefon: +49 40 46 89 91 80 ubritting@bestaudit.de www.bestaudit.de 12

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