Health 2.0 – Neues aus Digit@lien
Selbsthilfe 2.0 Warum Soziale Netzwerke für das Gesundheitswesen besonders geeignet sind Ulrich Wirth Euro-Schulen für Rhe...
Meine Agenda für heute … <ul><li>Background </li></ul><ul><li>Ausgangsthese </li></ul><ul><li>Prävention ist Kommunikation...
{ Background }
Euro-Schulen Trier: Im Herzen der Europäischen Großregion <ul><li>Höhere Berufsfachschule für Medizinische </li></ul><ul><...
Und wir haben sogar ein eigenes Konzept: Die entfesselte Berufsfachschule* <ul><li>wissenschaftlich und profiliert, </li><...
{ Ausgangsthese }
Die Selbsthilfe-gruppe war gestern.* * Online Communities   werden künftig einen Teil   der Patientenströme   steuern.
{ Prävention ist Kommunikation }
Prävention 2.0 – Salutogenetic Turn im Online-Kundendialog?
http://burnout.net
http://www.facebook.com/alkohol.kenndeinlimit
http://www.selbsthilfe-interaktiv.de/
Prävention 2.0 – Salutogenetic Turn im Online-Kundendialog!
{ Wie funktionieren Soziale Netzwerke? Warum sind sie für das Gesundheitswesen besonders geeignet? }
 
Digitalwirtschaft + Gesundheitswirtschaft =  Health 2.0
Health 2.0 ≠ eHealth
Verbesserung der Gesundheitsversorgung Patientensouveränität Kommunikation, Therapie + Versorgung
Tools Search and Content Patient and Online Communities Health 2.0
Patientennetzwerke und Online Communities
ePatient e ≠ elektronisch e = empowered empowered < engl. >: a)  befähigt b)  aktiv c)  informiert d)  kompetent
ePatient Blogs www.e-patients.net www.thehealthcareblog.com Patient Community www.patientslikeme.com www.iwantgreatcare.or...
 
10 Bedingungen, damit Social Media für Online Communities funktionieren
Kennt Eure Ziele! { #1: Kennt Eure Ziele! }
{ #2: Kennt Eure Zielgruppe! }
{ #3: Wisset, in welchen Netzwerken sie sich aufhält! }
http://www.trialreach.com/
{ #4: Und sprecht ihre Sprache! }
Aufklärung 1.0
Aufklärung 2.0
Real language for real people. Doug Solomon, CTO IDEO
{ #5: Gebt Feedback, unbedingt! }
https://www.healthtap.com/
{ #6: Schafft Anreize! }
http://www.zamzee.com/
{ #7: Macht Spaß! }
 
http://www.qpid.me/ „ Spread the love, nothing else!“
#9
{ #10: Bedenket Eure Halbwertszeit! }
{ Fazit }
 
<ul><li>Ulrich Wirth M.A. </li></ul><ul><li>Wissenschaftlicher Dokumentar / Information specialist </li></ul><ul><li>Bildu...
Image Credits <ul><li>All images are property of Ulrich Wirth except for </li></ul><ul><li>page 5: René Goscinny, Albert U...
http://schnittstelle-wissen.blogspot.com
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Wirth klinikmarketing-2011-11-23-mit-text

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Diese Präsentation gibt strategische Empfehlungen, wie Social Media sein müssen, damit sie das Gesundheitsverhalten nachhaltig positiv beeinflussen.

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  • Guten Tag, meine Damen und Herren, schön dass Sie vorbeigekommen sind. Meine Name ist Ulrich Wirth und ich möchte Ihnen in den nächsten rund 25 Minuten zeigen, wie Soziale Netzwerke das Gesundheitswesens verändert haben und weiterhin verändern werden. &lt;klick!&gt; Digitalien ist dabei eine Welt, die sich in der Virtualität des Web 2.0, des Mitmach-Webs und damit der Sozialen Netzwerke abspielt, aber sich ganz konkret auf unsere reale Welt auswirkt. Für den Teil der Sozialen Netzwerke, der sich dem Thema Gesundheit widmet, benutze ich auch den Begriff Health 2.0. Sie sehen hier Facebook, aber ich führe Facebook lediglich als Metapher für alle die Möglichkeiten an, die Soziale Netzwerke im Gesundheitssektor bieten. &lt;klick!&gt;
  • Welche Möglichkeiten bieten Soziale Netzwerke also für den Gesundheitssektor und hier besonders für Selbsthilfegruppen? Nun, ich werde darüber sprechen, wie Soziale Netzwerke funktionieren, warum Soziale Netzwerke für das Gesundheitswesen besonders geeignet sind, und wie Online Communities künftig einen Teil der Patientenströme steuern werden. &lt;klick!&gt;
  • Zunächst gehe ich ganz kurz auf meinen beruflichen Background ein, für den Fall, dass Sie sich bei der Lektüre des Programms gewundert haben sollten, dass heute ein Schulleiter vor Ihnen steht. Ich stelle danach meine Ausgangsthese vor und erläutere den genuin kommunikativen Aspekt von Prävention. Sodann erkläre ich kurz die Funktionsweise von Social Media im Allgemeinen, danach von Social Media im Gesundheitswesen. Der Fokus wird hierbei auf Patientennetzwerken liegen. Schließlich leite ich aus der Analyse von Sozialen Netzwerken im Gesundheitsmarkt ich 10 Bedingungen ab, die meines Erachtens erfüllt sein müssen, damit Online Communities funktionieren. Enden werde ich mit einem Fazit, bevor wir dann in die Diskussion einsteigen werden. &lt;klick!&gt;
  • Kommen wir jetzt also ganz kurz zu meinem Background. Was haben Social Media und Gesundheitsmarkt mit meiner Tätigkeit als Leiter der Höheren Berufsfachschule für medizinische Dokumentationsassistenten der Euro-Schulen Trier zu tun? &lt;klick!&gt;
  • Nun, eine ganze Menge möchte ich mal meinen. Zum einen handelt es sich bei der Ausbildung zum Medizinischen Dokumentationsassistenten um eine Ausbildung für den Gesundheitsmarkt, und zwar an der Schnittstelle zwischen Medizin, IT, Administration und Research. Zum andern sind Social Media ein integraler Bestandteil der Ausbildung. Unsere Auszubildende lernen, das durch die Informationsgesellschaft bereitgestellte Wissen selbständig zu recherchieren, zu bewerten und zu strukturieren. Wissens wird zunehmend komplexer und vernetzter und das macht einen flexiblen, verantwortungsbewussten und lösungsorientierten Umgang mit dem erworbenen Wissen notwendig. Aber nicht nur das: Die Euro-Schulen-Organisation – kurz: ESO – trägt diesen veränderten Lernwelten in der Berufsausbildung mit dem mediendidaktischen Leitbild „Neue Lernkultur der ESO“ Rechnung. Kollaboratives Lernen, kommunikative Kompetenzen, dazu eine zentrale Lernplattform, die sowohl in den Schulen aber auch von zu Hause aus über das Internet erreichbar ist und dadurch die orts- und zeitunabhängige Nutzung von Lernmaterialien zulässt, schließlich ein mobiler Computer als Ausgangspunkt für eine vernetzte Lernkultur umreißen unser mediendidaktische Konzept. Es sind genau diese Wesenszüge wie kollaboratives Kommunizieren und mobiles Interagieren, die auch Social Media ausmachen, wie ich Ihnen im Folgenden zeigen werde. &lt;klick!&gt;
  • Neben dem ESO-übergreifenden Konzept haben wir in Trier ein eigenes Konzept für unsere Ausbildung, in der neue Medien eine große Rolle sielen. Das Konzept hört übrigens auf den Namen „Die entfesselte Berufsfachschule“ und greift Überlegungen auf, die ursprünglich aus dem universitären Umfeld kommen. Berufsfachschulen, so haben wir bewiesen, können ebenfalls wissenschaftlich sein oder auch international. Überhaupt lässt sich Vieles vom tertiären Sektor auf den sekundären Sektor herunter brechen, allerdings nur dann, wenn die Berufsfachschule offen für Partnerschaften ist, d. h. offen für Vernetzung, und dazu gehören heutzutage auch Soziale Netzwerke. Meiner Überzeugung nach ist dies das A und O im Aus- und Weiterbildungsbereich. &lt;klick!&gt; Informationen zum Konzept selbst erhalten Sie auf meiner Tumblr-Seite, ich werde die Adresse am Ende nochmals einblenden. &lt;klick!&gt;
  • Kommen wir nun also zur Ausgangsthese meines Beitrags: &lt;klick!&gt;
  • Die Offline-Selbsthilfegruppe ist ein Relikt der Vergangenheit, so könnte man überspitzt formulieren. Die Stühle für den Gesprächskreis müssen zukünftig nicht mehr von den Tischen genommen werden, da sich Selbsthilfegruppen zunehmend online treffen und zum Beispiel in Foren austauschen. Diese Online Communities werden künftig einen Teil der Patientenströme steuern. Dieser zweite Teil der These, hier mit roter Schrift hervorgehoben, ist möglicherweise die interessantere Aussage, denn Patientennetzwerke sind Plattformen, die an sich jedermann recht einfach zugänglich sind, sofern er über die technischen Möglichkeiten verfügt. Wer verfügt nun über die Möglichkeiten? Nach einer Studie des Branchenverbandes BITKOM aus dem April 2011 sind dies rund 51 Millionen Bundesbürger, was 72 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahren entspricht. Deswegen sind nun gerade die Inhalte in Social Media von immenser Bedeutung. Warum? Weil sich mit Hilfe von hochwertigem Content die Nutzer von Social Media beinflussen lassen. Bezogen auf Soziale Netzwerke im Gesundheitsmarkt bedeutet dies also, dass sich deren Nutzer, also potenzielle Patienten, deren Angehörige, chronisch Kranke usw., ebenfalls durch Content beeinflussen lassen. Ich sage bewusst beeinflussen und gebrauche dieses Wort nicht im Sinne von manipulieren, sondern… &lt;klick!&gt;
  • … im Sinne von kommunizieren. Und fokussieren möchte ich jetzt auf einen lohnenswerten Bereich, nämlich die Prävention. &lt;klick!&gt;
  • Gibt es Warnzeichen, wenn Leute durchdrehen? Ja, denn hinter vielen somatischen Erkrankungen versteckt sich eine psychische Mitbeteiligung, etwa bei Rückenschmerz, Migräne und Adipositas. Kein Wunder, dass Krankenkassen daher verstärkt auf Prävention setzen. Die Barmer GEK zum Beispiel verfolgt nach eigener Aussage „mehrdimensionale Präventionskonzepte, die bereits in Schulzeit und Ausbildung darauf abzielen, einen eigenverantwortlichen Umgang mit den persönlichen Ressourcen für Gesundheit und Krankheit zu entwickeln“. &lt;klick!&gt;
  • Nehmen wir zum Beispiel das Burn-out-Syndrom. Laut einer Studie der Bundespsychotherapeutenkammer gingen 2009 knapp elf Prozent aller Fehltage auf das Konto psychischer Erkrankungen. Damit hat sich die Zahl solcher Krankschreibungen seit 1990 fast verdoppelt. Allein der volkswirtschaftliche Schaden ist enorm. Deswegen wird Burn-out im Zusammenhang mit salutogenetischen Konzepten wie Prävention und betrieblicher Gesundheitsförderung thematisiert &lt;klick!&gt; – und auch per Microblogging-Dienst Twitter, wie Sie hier sehen, um mittels Social Media potenzielle Burnout-Geschädigte auf das eigene Coaching-Angebot zu lotsen. Steuerung von Patientenströmen also. &lt;klick!&gt;
  • Die Sternstunde der Gesundheitskommunikation war der Moment, in dem sich der Schwerpunkt von der rein kurativen zur präventiv-kurativen Medizin verlagert hat und vorrangig das Ziel einer Prävention durch Gesundheitsförderung verfolgt wurde. Dies geht nur über Kommunikation, und sie ist um so effektiver, je näher sie am Point-of-Sale ist. Sie kennen das von jeder Zigarettenschachtel und den Warnhinweisen darauf. Um Jugendliche vor den Folgen von Alkohol zu warnen, geht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung daher genau dorthin, wo sich die Jugendlichen aufhalten: in Soziale Netzwerke wie Facebook, etwa mit der Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ &lt;klick!&gt;
  • Prävention ist primär Aufklärungsarbeit, über Bonusprogramme werden Versicherte animiert, ihre Gewohnheiten zu ändern, wodurch sich die Krankenversicherungen langfristig Kostenreduzierungen erhoffen. Aber auch dort, wo Prävention zu spät kommt, sind die Krankenkassen zu finden – auch hier wieder die bereits erwähnten mehrdimensionalen Konzepte. Ein wirklich vielversprechender Ansatz, wie ich finde, ist die Kommunikationsplattform „Selbsthilfe Interaktiv“ der NAKOS. Die NAKOS ist die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen, und sie ermuntert Erkrankte zum Mitmachen in bzw. zur Gründung von Online-Selbsthilfegruppen. &lt;klick!&gt;
  • Social Media haben in vielerlei Hinsicht zu einem Paradigmenwechsel in der Gesundheitskommunikation geführt. Und wenn alle diese Kampagnen und Kommunikationsformen, bei denen es ja nicht zuletzt um individuelle Krankheitsvorbeugung geht, von Erfolg gekrönt sind, dann steht uns meiner Überzeugung nach nichts Geringeres als der „Salutogenetic Turn“ im Online-Kundendialog bevor. &lt;klick!&gt;
  • Warum setzt NAKOS, also die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen, auf das Web 2.0? Nun, weil die Regeln, nach denen Soziale Netzwerke funktionieren, ganz offensichtlich für Präventive Kommunikation und für die Organisation von Selbsthilfegruppen geeignet sind. Wie aber funktionieren Soziale Netzwerke? Und was macht sie überhaupt so geeignet für gesundheitsbezogene Kommunikation? &lt;klick!&gt;
  • Soziale Medien sind dabei, das dominante Medium für Informationssuchende zu werden. Das zeigt ein kurzer Blick auf die Mediengenealogie. Das Radio benötigte 38 Jahre, um 50 Millionen Nutzer zu erreichen, das Fernsehen nur noch 13, das Internet vier und der iPod von Apple drei Jahre. Dann kam Facebook und benötigte ganze neun Monate, um 100 Millionen Nutzer zu erreichen. Am 5. Februar 2010 überschritt die Social Media-Plattform die 400-Millionen-User-Grenze, wodurch Facebook nach China und Indien zum drittgrößten „Land“ geworden war. Im September 2011 waren es 800 Millionen Nutzer. Digitale Kommunikation ist ein fester Bestandteil der alltäglichen Kommunikation „normaler“, d.h. nicht-technikversierter Internetnutzer. Praktisch jedermann kann Fotos, Videos und Musik beliebig hoch- und runterladen und darüber hinaus global kommunizieren. Social Media ermöglichen die zeitnahe und mobile soziale Interaktion und Kollaboration zwischen Menschen direkt und in Echtzeit, bedienen sich dabei ausschließlich online-basierter Kommunikationskanäle und Anwendungen und sind zunächst einmal ein themen- und branchenübergreifendes Phänomen. &lt;klick!&gt;
  • Das Ergebnis der Verschmelzung von Digitalwirtschaft und Gesundheitswirtschaft will ich einmal Health 2.0 nennen. Wie wirkt sich Health 2.0 auf die Zukunft des Gesundheitswesens aus? Welches Entwicklungspotenzial birgt Health 2.0 und welche Chancen ergeben sich für die beteiligten Akteure? &lt;klick!&gt;
  • Beginnen wir zunächst mit einer Abgrenzung: Health 2.0 ist nicht dasselbe wie eHealth. Denn fokussiert Health 2.0 auf Kommunikation und soziale Interaktion, so bezieht sich eHealth stärker auf die Technik. Zu nennen sind hier telemedizinische Applikationen und weitere Produkte wie bildgebende Verfahren, medizinische Überwachungssysteme und elektronische Patientenakten. eHealth ist also eher Telematik. &lt;klick!&gt;
  • Wie wirken sich Soziale Netzwerke im Gesundheitssektor aus? Drei Stichworte sind hier zu nennen: Health 2.0 verbessert die Gesundheitsversorgung . Das birgt – je nach Perspektive – Chancen und Risiken. Warum? Weil Health 2.0 vorangetrieben wird von Non-Professionals, namentlich den Patienten, die mit ihren Interessen neue Services im Gesundheitswesen entstehen lassen – zumeist um ihre Emanzipationsbestrebung durch den Zugang zu Informationen und Wissen zu stärken. Typische Non-Professionals sind z.B. Personen mit chronischen oder seltenen Krankheiten, die Social Media für die Suche nach Gesundheitsinformation nutzen. Hierin steckt eine von vielen Chancen, doch in der Zunahme der Patientensouveränität sehen Kritiker durchaus auch Risiken. So muss sich Health 2.0 nicht automatisch positiv auf die Qualität medizinischer Versorgung auswirken. Health 2.0 an sich ist keine kleine Gesundheitsreform, denn zunächst handelt es sich nur um Web 2.0-Anwendungen vor dem Hintergrund des Gesundheitswesens. Richtig ist aber, dass Anwendungen wie patientenzentrierte Applikationen im Internet das Verhältnis vom Patienten zu allen anderen Stakeholdern wie Ärzten, Krankenversicherung oder der Pharmaindustrie nachhaltig beeinflussen, und damit Kommunikation, Therapie und Versorgung im Gesundheitssektor. &lt;klick!&gt;
  • Alle diese Veränderungen lassen sich hinsichtlich der Aspekte Search and Content, Health 2.0 Tools und schließlich Patient and Online Communities kategorisieren, die, wie Sie jetzt sehen werden, im Folgenden mein Thema sein werden. &lt;klick!&gt;
  • &lt;klick!&gt;
  • Patientennetzwerke sind so etwas wie das Herzstück der digitalen Kommunikationskultur. Das hängt damit zusammen, dass Themen wie Gesundheit, Krankheit und Wellness unter den Bedingungen der demographischen Entwicklung hin zu einer alternden Gesellschaft deutlich an Bedeutung gewinnen und sich Patienten aktiv um ihre Gesundheit kümmern. &lt;klick!&gt; Die ePatienten benutzen dazu das Internet, weil sie sich entweder untereinander austauschen wollen oder die Möglichkeit suchen, auf verschiedenen Kanälen mit Fachpersonen und Selbsthilfegruppen in Kontakt zu treten. &lt;klick!&gt;
  • Entsprechend existieren eine Vielzahl von Spielarten und Kommunikationsmöglichkeiten, die sich wie folgt typologisieren lassen &lt;klick!&gt; : einzelne Aktivisten stellen Content bereit, z.B. in Form von Blogs &lt;klick!&gt; Patienten vernetzen sich und kommunizieren untereinander in so genannten Patient Communities &lt;klick!&gt; oder tauschen anonym ihre Gesundheitsdaten aus, wodurch sie krankheitsbezogene Wissensdatenbanken generieren &lt;klick!&gt; Patienten kommunizieren mit Ärzten &lt;klick!&gt; sowie in fachübergreifenden und themenspezifischen Gesundheitsportale &lt;klick!&gt;
  • Wofür interessieren sich ePatienten? Das sehen hier. Sie interessieren sich für Symptome, Therapien, Medikationen, Alternativen, Leistungserbringer, Zweitmeinungen, Krankenkassen, Patientenerfahrungen und -bewertungen und vor allem dafür, was ihresgleichen so denkt: „Patienten wie du und ich“ also. Was im klassischen Wissensmanagement oftmals problematisch ist, funktioniert hier ganz hervorragend: Patienten sind bereit, ihr Wissen zu teilen. Natürlich ist solcherart generiertes Wissen kein Lehrbuchwissen, aber es ist gewissermaßen evidenzbasiert, denn es beruht auf den Erfahrungen von Patienten mit z.B. Medikamenten oder Therapien. Ähnliches kennen wir von den Kundenmeinungen bei Amazon oder eBay. Und haben Sie schon einmal nicht geboten, weil der eBay-Verkäufer zu viele schlechte Bewertungen hatte? Sehen Sie, darum geht es. Die Wirkmächtigkeit solchen Wissens in Foren ist nicht zu unterschätzen, denn es beeinflusst immer stärker solche Bereiche wie Selbstdiagnose, Arztwahl, Präferenzen für eine Medikation oder Therapie. Dadurch entsteht letztlich eine neue Einflussgröße auf dem Gesundheitsmarkt: die digitale Meinungsführerschaft. &lt;klick!&gt;
  • Wie kann diese digitale Meinungsführerschaft nun beeinflusst werden? Oder anders gefragt: welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit die Kommunikation in Sozialen Netzwerken effizient funktioniert? &lt;klick!&gt;
  • Jeder Businessplan beginnt mit einem klaren Ziel. Und das ist bei Social Media-Strategien genauso: man muss seine Ziele kennen, wissen, was man will und wohin man will. Das setzt voraus, dass man zwischen der Erhöhung von Reichweite („awareness“) und der Kommunikationsdichte unterscheidet. Und dazu gehört auch, den Online-Gesundheitsdiskurs aktiv zu überwachen.
  • Märkte bestehen aus Menschen und nicht aus demografischen Daten. Das wissen wir seit dem Cluetrain Manifest. Aber wir brauchen natürlich demografische Daten, um Kunden gezielt ansprechen zu können. Werbung unspezifisch unter die breite Masse zu bringen war gestern. Heute geht es um Teilzielgruppen. Die Zielgruppenansprache ist im Präventionsbereich bereits eine feste Orientierungsgröße. Auf Neudeutsch heißt das Targeted Health Communication. Darunter versteht man maßgeschneiderte Kommunikation, also eine individualisierte Form der Kommunikation. Individualisiert deswegen, weil sie auf Informationen über Merkmale der Zielgruppe basiert. Weil sie direkt auf die Bedürfnisse des Individuums zugeschnitten ist, ist sie wirksamer als allgemeine Gesundheitskommunikation. Je mehr Informationen, desto besser: es geht aber nicht nur um Daten wie Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund, Bildungsgrad usw., die sich vergleichsweise einfach aus statistischen Daten erheben lassen, sondern auch um Lebenswelten, Lifestyle, Verhaltensmuster usw., kurz: um Einblicke in Lebenswelten. Denn auch diese beeinflussen die Gesundheit der Menschen im Zusammenhang mit Entscheidungen und Handlungen. &lt;klick!&gt;
  • Klassische Prävention hält sich möglichst nahe am Point of Sale ab: um effektiv über die Gesundheitsrisiken des Rauchens zu informieren empfiehlt die WHO, die Warnhinweise direkt auf den Zigarettenverpackungen zu platzieren, wobei sich die Kombination von textlichen und bildlichen Warnhinweisen als am effektivsten herausgestellt hat. Die Sozialen Netzwerke sind so etwas wie der Point of Sale. Dabei dürften Smartphones der ultimative Point of Sale sein: näher am Patienten geht es nicht. &lt;klick!&gt;
  • Es geht bei der Konzeption einer Präventionskampagne aber nicht nur darum herauszufinden, ob die Zielgruppe eher auf Facebook oder auf Twitter aktiv ist. Es geht auch darum, Zielgruppen dort eine eigene Plattform zu geben, wo es noch keine gab. Auf trialreach.com z. B. können sich Patienten über Klinische Studien erkundigen, die zu ihren Krankheitsbildern passen und in ihrer geografischen Nähe stattfinden. Wenn die Einschlusskriterien dann passen, können die Patienten in die Studie eingeschlossen werden. Pharmafirmen und Auftragsforschungsinstitute rekrutieren auf diese Weise bequem Studienteilnehmer, man könnte auch hier wieder sagen, sie Kanalisieren Patientenströme. &lt;klick!&gt;
  • Ich muss nicht nur meine Zielgruppe kennen, sondern ich muss sie auch adäquat ansprechen. Wenn ich hier versage, wird meine Aufklärungskampagne keine Beachtung finden. &lt;klick!&gt;
  • Denken Sie z. B. an Kampagnen zur Verhinderung ungewollter Schwangerschaften oder Geschlechtskrankheiten. Hier ist es wichtig optisch und sprachlich, den richtigen Ton zu treffen. Sind die obigen Flyer geeignet, unverheiratete 18- bis 29jährige Frauen anzusprechen? &lt;klick!&gt; Eher nicht. &lt;klick!&gt;
  • Das hier schon. Sieht ein bisschen aus wie der Flyer einer Indie-Band, oder? Ist auch beabsichtigt als Teil eines crossmedialen Konzepts zur Verhinderung ungewollter Schwangerschaften unter amerikanischen Teenagern. Die Palette im Kommunikationsmix reicht dabei von Flugblättern an Laternenmasten über SMS bis zu YouTube-Videos. Gerade hier kommt es auf die richtige Ansprache an: denn Sex ist für die Teenager kein steriles Unterfangen, sondern ein sinnliches Vergnügen. Daher sind Aufklärungskampagnen, die nur sterile Botschaften herausposaunen, anstatt eine körperlich-sinnliche Sprache zu verwenden, allein schon aus dem Grunde zum Scheitern verurteilt, dass die Sprache nicht zum Thema passt. &lt;klick!&gt;
  • Die Botschaften müssen so gestaltet sein, dass die Zielgruppen sie auch hören wollen. Und sie müssen sie verstehen können, wozu sie einfach sein müssen. Darüber hinaus sollen sie generell humorvoll, verbindlich, dialogorientiert, hilfsbereit und menschlich sein. Bevormundung braucht hingegen niemand. Und erst recht sollten Social Media eindeutig werbliche Aussagen vermeiden. „ Real language for real people“, das trifft die Wirklichkeit in Social Media recht gut. &lt;klick!&gt;
  • Social Media fördern die Gesundheit umso besser, je mehr Feedback sie ihren Nutzern geben. Das entspricht dem Spieltrieb des Menschen und dem Belohnungsprinzip. Ein Spiel ohne Ergebnisanzeige und Rangfolge ist doch auch reichlich öde, oder? &lt;klick!&gt;
  • Feedback sollte auch in offenen Foren weitestgehend personalisiert und individuell sein, etwa wie hier auf healthtap.com. &lt;klick!&gt;
  • In eine ähnliche Richtung geht die sechste Bedingung, nämlich Anreize zu schaffen. &lt;klick!&gt;
  • Der Gedanke eines Anreizsystems ist für Zamzee maßgeblich. Bei Zamzee handelt es sich um ein so genanntes Lifestyle Tracking-Projekt zur Prävention von Adipositas bei Kindern und Jugendlichen. Bewegungsverhalten soll verändert werden, indem Spielelemente mit einem Belohnungssystem verbunden werden und darüber mit einer Art Schrittzähler, dem „Zamzeemeter“, automatisch Buch geführt wird. Dieses Gerät wird einfach an den PC angeschlossen, die Daten werden hochgeladen und automatisch dem eigenen Konto in Form von Aktivitätspunkten gutgeschrieben. Je mehr sich die Kids bewegt haben, desto mehr Punkte erhalten sie. Diese Punkte geben nun nicht nur den Online-Status an, sondern können in Währung umgewandelt werden, diese dann im Zamzee Store ausgegeben werden. Die Kosten für diese Incentives betragen 5 bis 20 US-$. Eine Gesamtangabe zur Höhe der Kosten des Programms existiert nicht, aber verglichen mit den Kosten, die das amerikanische Gesundheitssystem jährlich für die Folgeerkrankungen von Adipositas aufwenden muss, dürften sie geradezu lächerlich gering sein. &lt;klick!&gt;
  • Anreizsysteme wie Bestenlisten und kleine Incentives nützen letztendlich herzlich wenig, wenn der Spaßfaktor fehlt. Denn Spaß wirkt motivierend! warum, glauben Sie, hat sich das iPhone durchgesetzt? Weil es intuitiv zu bedienen ist und einfach Spaß macht. In Zeiten, wo die technische Ausstattung einen ohnehin so hohen Standard erreicht hat, dass die einzelnen Endgeräte kaum noch unterscheidbar sind, sind funktionale Features beim Handykauf nicht mehr so wichtig wie der Spaß- und Erlebnisfaktor. Man braucht doch eigentlich nur ein funktionierendes Betriebssystems gekoppelt mit der Möglichkeit, im Internet surfen und Apps installieren zu können. Und diese müssen so programmiert sein, dass sie Spaß machen. &lt;klick!&gt;
  • Bedingung Nummer 8: Soziale Netzwerke im Gesundheitssektor dürfen keine Tabus kennen. &lt;klick!&gt;
  • Nehmen wir z. B. QPID.me. Im Mutterland der sexuellen Revolution hat sich das Sexualverhalten durch AIDS seit den 1980er Jahren sehr geändert. Ungeschützter Geschlechtsverkehr zwischen Wildfremden ist nur noch etwas für Lebensmüde. Aber auch hierfür gibt es nun eine App. Man muss sich nur beim SMS-Service QPID.me anmelden, und schon bekommt man Informationen zum Gesundheitszustand seines Gegenübers per Knopfdruck aufs Handy. Getreu dem Motto „Spread the Love, Nothing Else“ können hier die aktuellen Testergebnisse in puncto AIDS, Syphilis und anderer sexuell übertragbarer Krankheiten aufs Mobiltelefon des jeweiligen potenziellen Partners für die Nacht gesendet werden. Dadurch haben Social Media nun auch noch den One-Night-Stand revolutioniert… &lt;klick!&gt;
  • Und weil es so schön ist – nochmals: keine Tabus! Es gibt Tabus, die tatsächlich nicht gerne angesprochen werden. Das ist zum Beispiel der Zusammenhang zwischen Gesundheit und sozialer Klasse. Es genügt also nicht, nur das Problem des Übergewichts zu thematisieren, wie es etwa Zamzee in den USA macht, sondern man sollte im gleichen Atemzug auch erwähnen, dass Adipositas in den USA immer auch im Zusammenhang mit der Zugehörigkeit zur Ethnie gesehen werden müsse, weil der Anteil an fettleibigen Kindern und Jugendlichen unter Menschen lateinamerikanischer oder afrikanischer Herkunft noch dramatischer ist. Bei sozialen Tabus fühle sich viele Menschen eher unbehaglich, weshalb die Themen gerne unter den Tisch fallen. Tabus unterdrücken die Thematisierung von solchen Details des täglichen Lebens, die „peinlich“ sind: bestimmte Körperfunktionen etwa, sexuelle Probleme und anderes, was sozial ausgrenzend wirkt. In letzter Konsequenz gefährdet das Unbehagen an solchen Themen Gesundheit und verhindert Lebensqualität, weil sie den Informationsfluss behindern oder wichtige Informationen vorenthalten. Die Anonymität einer Online Community scheint hier daher geeignet zu sein. &lt;klick!&gt;
  • Der letzte Punkt: Das Wissen im Internet hat seine Halbwertszeit. Was ist damit gemeint? Zum einen ist im Internet gerade immer irgendetwas anderes angesagter als die eigene Social Media-Kampagne. Diese sollte daher von langer Lebensdauer sein, was bei der Konzeption zu berücksichtigen ist. Und für den Fall, dass sie dann eines Tages überflüssig wird, bedarf es einer Ausstiegsstrategie und generell klarer Prozesse, wie das Material zu archivieren ist. Zum andern kann Wissen veralten. Daher ist es wichtig, das Wissen mit Zeitangaben zu versehen, so dass der Nutzer weiß, dass eine Information nicht mehr zeitnah ist. Gerade in der Medizin ist dies von besonderer Bedeutung, denn Gesundheitsinformationen, die nicht auf dem neuesten Stand der Medizin sind, sind im besten Fall überflüssig, im schlimmsten Fall aber schädlich. &lt;klick!&gt;
  • Die Patienten werden zukünftig eine aktivere Rolle bei der Auswahl des Krankenhauses übernehmen. Warum? Weil sie durch Online Communities bessere Informationen über Möglichkeiten, Risiken und Qualitätskriterien haben werden. Behandlungsqualität und Patientensicherheit werden damit in Zukunft die zentralen Parameter sein, mit denen sich Patientenströme steuern lassen werden. Diesen Gedanken denken wir jetzt mal weiter, meine Damen und Herren. Wenn jede Entscheidung zur Organisation und Ressourcenverteilung zukünftig daraufhin analysiert wird, welche Auswirkungen sie auf die Behandlungsqualität und Patientensicherheit hat, dann beginnt eine neue Ära im Gesundheitswesen. Möglicherweise wird dies zu einer veränderten Rolle im Krankenhaus führen, so dass die Controller an Einfluss verlieren, die Ärzte aber bei Entscheidungen, die den Behandlungsprozess berühren, wieder an Einfluss gewinnen werden. Vielleicht zieht der ePatient den eDoctor nach sich. &lt;klick!&gt;
  • Dabei geht es nicht darum, den realen Kontakt von Arzt und Patient einzuschränken oder zu ersetzen, sondern darum, den klassischen Kommunikationswegen weitere Kanäle ergänzend zur Seite zu stellen und die neue Generation des ePatient mit seinem Bedürfnis nach Information wahrzunehmen. Web 2.0 Technologien erlauben, die personenzentrierte Kommunikation in den Mittelpunkt zu stellen. Patient und Arzt können sich auf einer neuen Ebene begegnen – online oder offline, je nachdem, welches Medium sich zum gegebenen Zeitpunkt am besten eignet.
  • Meine Damen und Herren, ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und Geduld. &lt;klick!&gt;
  • Der Vollständigkeit halber hier meine Bildquellen. &lt;klick!&gt;
  • Abschließend möchte ich noch auf zwei Seiten hinweisen. Zum einen den Blog schnittstelle:wissen, auf dem ich unter anderem zu Sozialen Netzwerken im Gesundheitsbereich blogge… &lt;klick!&gt;
  • … und auch den bereits erwähnten Tumblr-Blog Nachhaltige Bildungskonzepte zum Thema Bildungsmanagement in der Gesundheitsbranche, wo Sie ebenfalls Informationen zum Konzept der entfesselten Berufsfachschule erhalten. Danke sehr. &lt;klick!&gt;
  • Wirth klinikmarketing-2011-11-23-mit-text

    1. 1. Health 2.0 – Neues aus Digit@lien
    2. 2. Selbsthilfe 2.0 Warum Soziale Netzwerke für das Gesundheitswesen besonders geeignet sind Ulrich Wirth Euro-Schulen für Rheinland-Pfalz GmbH Kongress Klinikmarketing 2011 Köln, 23. November 2011
    3. 3. Meine Agenda für heute … <ul><li>Background </li></ul><ul><li>Ausgangsthese </li></ul><ul><li>Prävention ist Kommunikation </li></ul><ul><li>Wie funktionieren Soziale Netzwerke und warum sind sie für das Gesundheitswesen besonders geeignet? </li></ul><ul><li>Patientennetzwerke und Online Communities </li></ul><ul><li>10 Bedingungen, damit Social Media für Online Communities funktionieren </li></ul><ul><li>Fazit </li></ul>
    4. 4. { Background }
    5. 5. Euro-Schulen Trier: Im Herzen der Europäischen Großregion <ul><li>Höhere Berufsfachschule für Medizinische </li></ul><ul><li>Dokumentationsassistenten (MDA) </li></ul><ul><li>staatlich anerkannte, praxisorientierte </li></ul><ul><li>24-monatige Ausbildung </li></ul><ul><li>Medizin, IT, Administration, Research </li></ul><ul><li>seit 2005 ununterbrochen </li></ul><ul><li>Preisträger des DVMD- </li></ul><ul><li>Juniorenpreises </li></ul><ul><li>(unter 25 Schulen!) </li></ul><ul><li>Social Media als integraler </li></ul><ul><li>Bestandteil der Ausbildung </li></ul>
    6. 6. Und wir haben sogar ein eigenes Konzept: Die entfesselte Berufsfachschule* <ul><li>wissenschaftlich und profiliert, </li></ul><ul><li>wettbewerbsfähig und wirtschaftlich, </li></ul><ul><li>international und </li></ul><ul><li>aufgeschlossen gegenüber neuen Medien – </li></ul><ul><li>aber </li></ul><ul><li>nicht autonom, sondern mit starken Partnern im </li></ul><ul><li>Netzwerk – und unbedingt stakeholderorientiert! </li></ul>* Neugierig?  http://nachhaltige-bildungskonzepte.tumblr.com
    7. 7. { Ausgangsthese }
    8. 8. Die Selbsthilfe-gruppe war gestern.* * Online Communities werden künftig einen Teil der Patientenströme steuern.
    9. 9. { Prävention ist Kommunikation }
    10. 10. Prävention 2.0 – Salutogenetic Turn im Online-Kundendialog?
    11. 11. http://burnout.net
    12. 12. http://www.facebook.com/alkohol.kenndeinlimit
    13. 13. http://www.selbsthilfe-interaktiv.de/
    14. 14. Prävention 2.0 – Salutogenetic Turn im Online-Kundendialog!
    15. 15. { Wie funktionieren Soziale Netzwerke? Warum sind sie für das Gesundheitswesen besonders geeignet? }
    16. 17. Digitalwirtschaft + Gesundheitswirtschaft = Health 2.0
    17. 18. Health 2.0 ≠ eHealth
    18. 19. Verbesserung der Gesundheitsversorgung Patientensouveränität Kommunikation, Therapie + Versorgung
    19. 20. Tools Search and Content Patient and Online Communities Health 2.0
    20. 21. Patientennetzwerke und Online Communities
    21. 22. ePatient e ≠ elektronisch e = empowered empowered < engl. >: a) befähigt b) aktiv c) informiert d) kompetent
    22. 23. ePatient Blogs www.e-patients.net www.thehealthcareblog.com Patient Community www.patientslikeme.com www.iwantgreatcare.org Wissensdatenbank www.curetogether.com www.experimentalman.com Patient-Arzt-Community www.paginemediche.it Gesundheitsportale www.imedo.de www.acor.org
    23. 25. 10 Bedingungen, damit Social Media für Online Communities funktionieren
    24. 26. Kennt Eure Ziele! { #1: Kennt Eure Ziele! }
    25. 27. { #2: Kennt Eure Zielgruppe! }
    26. 28. { #3: Wisset, in welchen Netzwerken sie sich aufhält! }
    27. 29. http://www.trialreach.com/
    28. 30. { #4: Und sprecht ihre Sprache! }
    29. 31. Aufklärung 1.0
    30. 32. Aufklärung 2.0
    31. 33. Real language for real people. Doug Solomon, CTO IDEO
    32. 34. { #5: Gebt Feedback, unbedingt! }
    33. 35. https://www.healthtap.com/
    34. 36. { #6: Schafft Anreize! }
    35. 37. http://www.zamzee.com/
    36. 38. { #7: Macht Spaß! }
    37. 40. http://www.qpid.me/ „ Spread the love, nothing else!“
    38. 41. #9
    39. 42. { #10: Bedenket Eure Halbwertszeit! }
    40. 43. { Fazit }
    41. 45. <ul><li>Ulrich Wirth M.A. </li></ul><ul><li>Wissenschaftlicher Dokumentar / Information specialist </li></ul><ul><li>Bildungsmanager / Trainer / Demografieberater </li></ul><ul><li>Euro-Schulen für Rheinland-Pfalz GmbH </li></ul><ul><li>Höhere Berufsfachschule </li></ul><ul><li>für Medizinische Dokumentationsassistenten </li></ul><ul><li>Nagelstraße 10 </li></ul><ul><li>54290 Trier </li></ul><ul><li>Fon +49 651 9756113 </li></ul><ul><li>E-Mail [email_address] </li></ul><ul><li>Homepage www.trier.eso.de </li></ul>Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
    42. 46. Image Credits <ul><li>All images are property of Ulrich Wirth except for </li></ul><ul><li>page 5: René Goscinny, Albert Uderzo, Saarländische Staatskanzlei & Ulrich Wirth </li></ul><ul><li>page 22: Alpima (http://farm7.static.flickr.com/6107/6268975230_3b531a4988_b.jpg) </li></ul><ul><li>page 26: Emilie Ogez: Awareness </li></ul><ul><li>(http://farm4.static.flickr.com/3319/3265787219_bfbc654b5e_o.jpg) </li></ul><ul><li>page 31: http://seducehealth.org/conversation/the-v-word </li></ul><ul><li>page 32: http://seducehealth.org/conversation/the-v-word </li></ul><ul><li>page 33: http://bedsider.org/views/where_to_get_it/providers_background.jpg </li></ul><ul><li>page 36: Hara-Kiri </li></ul><ul><li>(http://www.lifelounge.com/resources/GALLIMAGE/HARA_KIRI_COVER_102.jpg) </li></ul><ul><li>page 37: Zamzee (http://cloud.globalgiving.org/pfil/8485/ph_grid7_8485_29919.jpg) </li></ul><ul><li>page 37: Zamzee (http://cloud.globalgiving.org/pfil/8485/pict_grid7.jpg) </li></ul><ul><li>page 40: Qpid.me (http://blog.qpid.me/) </li></ul><ul><li>page 41: Shana Moulton, Franz Ferdinand & Ulrich Wirth </li></ul><ul><li>page 42: Roger Ferrer Ibáñez: Lambda the Ultimate </li></ul><ul><li>(http://farm3.static.flickr.com/2406/2097239111_d67bf8d2f2_b.jpg) </li></ul><ul><li>page 44: Created with http://www.keepcalm-o-matic.co.uk/ </li></ul><ul><li>page 45: Linda Blatzek (http://www.lindablatzek.de/) </li></ul>
    43. 47. http://schnittstelle-wissen.blogspot.com
    44. 48. http://nachhaltige-bildungskonzepte.tumblr.com/

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