Einfacher und glücklicher lebensimplify your business1 simplify your life Teilnehmerunterlagen
Die Grundgesetzedes Aufräumens„Ein bisschen“ aufräumen bringt nichts.Auf einer Ecke des Schreibtischs Ord-nung machen, in ...
ArbeitsorganisationDer Schreibtisch-CheckSo wird Ihr Arbeitsplatz zum Motivierungs-Zentrum                                ...
ArbeitsorganisationDie bestenEntrümpelungsmethodenSo schaffen Sie endlich Ordnung                                         ...
Die dunkle Seite von E-MailsWie Sie wieder Licht in Ihre elektronische Kommunikation bringenE-Mails, vor 15 Jahren noch ei...
Das tote PferdFundsachen zu einem indianischen Sprichwort„Wenn dein Pferd tot ist, steig ab!“ Die-se Redensart, meist als ...
Aufschieberitis unter der LupeWarum Menschen Aufgaben nicht erledigen – und was dagegen hilftDer Schreibtisch quillt über,...
Die TagesbilanzDie erfolgreichste Methode für fröhliches Arbeiten„Wieder nichts geschafft!“ Dieserabendliche Seufzer macht...
Medien & KommunikationSo meistern Sie die MedienflutÜberlebenstipps für Internet & Co.                                    ...
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Werner Tiki Küstenmacher – simplify your business- Handout zum Tag der Tourismuswirtschaft der Wirtschaftskammer Salzburg-Sparte Tourismus/ Freizeit am 22.03.2011

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Werner Tiki Küstenmacher machte mit seinem Exkurs zum Thema „Simplify your business“ deutlich, wie einfach und genial jeder einzelne sein Leben verbessern könne.

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Werner Tiki Küstenmacher – simplify your business- Handout zum Tag der Tourismuswirtschaft der Wirtschaftskammer Salzburg-Sparte Tourismus/ Freizeit am 22.03.2011

  1. 1. Einfacher und glücklicher lebensimplify your business1 simplify your life Teilnehmerunterlagen
  2. 2. Die Grundgesetzedes Aufräumens„Ein bisschen“ aufräumen bringt nichts.Auf einer Ecke des Schreibtischs Ord-nung machen, in einem Regal von rechtsnach links Sachen sortieren – das wirdzwar immer wieder einmal stattfinden,wirkungsvoll aufräumen aber können Nutzen Sie das, indem Sie Ihrem Un-Sie nur nach dem Prinzip „ganz oder bewussten beim Aufräumen ein Bildgar nicht“. bieten: die leere Schreibtischplatte zum Beispiel. Räumen Sie wirklich alles ab, bringen Sie die Platte mit Möbelpolitur auf Hochglanz und freuen Sie sich an diesem Anblick. So schön und klar kann Ihr Arbeitsplatz sein! So einfach kann Ihr Leben werden! Das Ganze ist natürlich noch keine wirkliche Aufräumaktion, denn das ganze Gerümpel lagert ja noch auf dem benachbarten Fußboden. Aber es ist ein unentbehrlicher Schritt, Räumen Sie Ihren Kleiderschrank,Ihre Schublade oder Ihren Schreibtischkomplett leer! Putzen Sie danach denneu entstandenen Leerraum und freu-en Sie sich über den freien Platz. Auchwenn dadurch auf dem Fußboden zu-nächst ein riesiges Tohuwabohu entsteht– es lohnt sich. Denn nur so spannen Sie den wich-tigsten Helfer mit ein: Ihr Unterbewusst-sein. Die meisten Entrümpelungsaktio-nen beginnen ja mit einem Entschluss inIhrem Kopf: „Ich müsste mal …“. VieleMenschen ahnen dabei schon, dass es denn beim Wiederbeladen werden Siemit der Verwirklichung dieses Vorha- (in Zusammenarbeit mit Ihrem Unbe-bens schwierig wird. Unser „Bauch“, un- wussten) sehr sorgfältig auswählen, wassere Tatkraft, unser Durchhaltevermö- wieder auf diese wertvolle Arbeitsflächegen, eben all das, was tiefer in uns drin hinauf darf.ist, sperrt sich. Die Erklärung ist einfach: UnserUnterbewusstsein reagiert nicht auf lo- Achten Sie dabei besonders auf dengische Einsichten, sondern auf Bilder. Bereich direkt vor Ihnen. Im Feng-Shui,Das kennt jeder aus den Träumen, die- der fernöstlichen Lehre vom richtigenser allnächtlich stattfindenden Kom- Einrichten, ist das die „Zukunftsseite“, versteht man eigentlich auch ganz ohnemunikation zwischen Bewusstem und die Richtung der Visionen. Dort sollten die alten Chinesen, dass es runterzieht,Unbewusstem. Dort wird mit bewegten Sie ein angenehmes, Mut machendes wenn einen ständig die unangenehm-Bildern gearbeitet, 3-D und in Farbe, mit Symbol aufstellen. Und nicht, wie viele sten Arbeitsaufträge anstarren. Platzie-Ton, Gerüchen und Gefühlen. Menschen das leider tun, dort die zu ren Sie die lieber neben oder hinter sich. erledigenden Aufgaben stapeln. Das2 simplify your life Teilnehmerunterlagen
  3. 3. ArbeitsorganisationDer Schreibtisch-CheckSo wird Ihr Arbeitsplatz zum Motivierungs-Zentrum Aufbewahrungsbehälter vom Tisch!Schreibtische, Verkaufstheken, Werk- werfen! Nein: zu Frage 3.bänke und andere Arbeitsflächen haben 3. Wo würde ich dieses Papier suchen, Auf Ihrer Arbeitsfläche sollten nur Din-die unschöne Tendenz, nach einiger Zeit wenn ich es benötige? Wenn Sie dar- ge stehen, die Sie mehrmals am Tagzu verwildern. Kleine Zettel, große Pa- auf eine schnelle, klare Antwort haben, brauchen. Alles andere gehört in leichtpierstapel, Schreibgeräte und allerlei Ge- legen Sie es dort ab. Wenn die Antwort erreichbare Schubladen oder auf Ab-genstände, bei denen man nicht so recht unklar ist: wegwerfen! Denn ein abge- lageflächen hinter und neben Ihnen.weiß, wohin damit. Dagegen hilft nur legtes Papier, das Sie später höchstens Auch die zu erledigenden Aufgabenein regelmäßiger Check, ein systema- durch Zufall wieder finden, ist so gut wie sollten Sie eher seitwärts lagern, damittisches Durchforsten und Aufräumen. weggeworfen. auf dem Platz vor Ihnen stets nur eineHier die wichtigsten Regeln: Aufgabe liegt. Installieren Sie einenEs ist zu Vor-Papierkorb Gehen Sieschaffen! in die 3. Dimension Besorgen Sie sich eine große Kiste, inHalten Sie das Ausmisten Ihrer Papier- Wenn Sie neben und hinter sich keine die Sie alle Papiere entsorgen, bei denenstapel nicht für eine der Prüfungen des Ablagemöglichkeiten einrichten kön- Sie sich nicht 100%ig sicher sind, ob SieHerkules. Profi-Aufräumer machen nen, sollten Sie für Locher, Hefter, Sche- sie nicht wieder brauchen. Leeren Siein 16 Stunden auch aus dem übelsten re, Stifte und häufig gebrauchte Nach- die untere Hälfte aus dieser Kiste alle 14Chaos-Schreibtisch eine wohlgeordnete schlagewerke ein Regalbrett über Ihrem Tage. Damit haben Sie auf alles, was SieArbeitszone. Ein durchschnittlich ver- Schreibtisch in Betracht ziehen. Es gibt weggeworfen haben, mindestens 1 Wo-wüsteter Arbeitsplatz ist in 2 Stunden Systeme, die sich auch auf einem frei che lang Zugriff. In den normalen Pa-wieder wohl organisiert. stehenden Tisch anbringen lassen. Z. B. pierkorb (der öfter geleert wird) kommt top rail der Firma Hansa (50 Euro beim alles, was Sie mit Sicherheit nie wieder Büroartikelversender Viking, Tel. 0800 / sehen wollen. 81 81 821).Teilen Sie in Machen Sie den Führen Sie regelmäßigdie 2 Kategorien Rundum-Check eine Inspektion durch„tun“ und „brauchen“ Ihr Arbeitsplatz besteht nicht nur aus der Der einzige Weg zu einem motivieren-In der Abteilung „tun“ landet alles, was Fläche vor Ihnen, sondern er umfasst den Schreibtisch ist ein wöchentlichesSie noch irgendwie bearbeiten müssen alles, was Sie von Ihrem Drehstuhl aus Aufräumritual. Am besten am Freitag,(Korrespondenz, Formulare, Arbeits- erreichen können. Rund um Sie herum bevor Sie ins Wochenende starten. Dieaufträge). Die Kategorie „brauchen“ ent- sollten nur Dinge gelagert sein, die Sie dafür benötigten 20 Minuten werdenhält alles, was Sie aufheben möchten. täglich brauchen. Optimal ist es, wenn eine Ihrer gewinnbringendsten Zeit- die Arbeitsfläche vor Ihnen frei ist wie Investitionen sein!3 Fragen für die das Deck eines Flugzeugträgers und soKategorie „brauchen“ die wirklich wichtigen aktuellen Aufga-Stellen Sie sich bei jedem Stück dieser ben Platz für die Landung haben.Kategorie folgende Fragen (am bestenhalblaut): Parken Sie1. Werde ich die Informationen auf die- den Computersem Papier jemals wieder brauchen? seitwärtsNein: wegwerfen! Ja: zu Frage 2. Wenn Sie einen PC haben, stellen Sie ihn2. Gäbe es eine andere Möglichkeit, an nicht frontal vor sich, sondern so, dassdie Informationen dieses Papiers zu Sie ihn mit einer Drehung leicht errei-kommen (z. B. im Internet, bei einem chen können. Schreibtische in Winkel-Kollegen, durch einen Anruf)? Ja: weg- oder geschwungener Form sind ideal.3 simplify your life Teilnehmerunterlagen
  4. 4. ArbeitsorganisationDie bestenEntrümpelungsmethodenSo schaffen Sie endlich Ordnung Emotionen hinaus: schmutzige Wäsche, Kisten mit alten Sachen, kaputte Gegen- stände. Lagern Sie nichts unter dem Bett, Methode 5: Mit warmen höchstens Bettwäsche und Bettdecken. Händen verschenken Sehen Sie auch die Schubladen durch: Die populärste Methode, um sich von Niemand braucht 40 Paar Socken oder Dingen zu befreien: das Wegwerfen denMethode 1: 15 altmodische Pullover. In geordneten Nachkommen überlassen. Dabei stellenWegwerfen Schlafzimmern: tieferer Schlaf, besseres die lieben Nachkommen meistens fest,auf Probe Liebesleben. dass etwa 95% der geliebten wertvollenIm Schnitt werden 80% von angesam- Dinge nicht einmal mehr jemand ge-melten Gegenständen überhaupt nie- schenkt haben möchte. Falls Sie es nochmals benutzt. Packen Sie Dinge, die Sie nicht selbst erlebt haben, lassen Sie es1 Jahr lang nicht mehr benötigt haben, sich von Betroffenen erzählen.in eine große Kiste, und deponieren Sie Die bessere Lösung: Gehen Sie durchdie im Keller oder auf dem Dachboden. Ihre Wohnung und sammeln Sie alles,Wenn Sie den Inhalt der Kiste nach ei- was Sie für jemand anderen aufbewah-nem weiteren Jahr vergessen haben, ren. Dann geben oder verschicken Siekönnen Sie ihn eigentlich endgültig ent- diese Dinge an die betreffenden Perso-sorgen. nen (aber fragen Sie, ob die es überhaupt haben wollen). Das „Geben mit warmen Methode 4: Händen“ ist eine der lohnendsten Arten, Sammelleidenschaft kri- sich von Ballast zu befreien. tisch überprüfen Irgendetwas sammelt jeder: Telefon- karten, Bücher, Streichholzschachteln,Methode 2: Mokkatassen, Kuscheltiere, Elefanten,Die Krims- Briefmarken. Es beginnt mit einer klei-krams- nenParadegleichartigerDingeaufeinemSchublade Regalbrett, und es endet mit Haushalten,Reservieren Sie in jedem 2. Zimmer in denen Tapeten, Tischdecken, Wand-mindestens 1 Schublade für Kram. Hier bilder, Handtücher, Servietten, Geschirrkommt alles hinein, was in keine Kate- und alles mit kleinen Fröschen odergorie passt. Aber wählen Sie dafür keine Kühen verziert sind. Dahinter steckt einzu große Schublade, benutzen Sie sie uraltes Bedürfnis von uns Menschen,sparsam und leeren Sie sie regelmäßig sich mit etwas zu identifizieren. Meistaus. Nach 3 Monaten werden Sie guten sind es Tiere, wie bei den Namensto-Gewissens 80% davon wegwerfen kön- tems der nordamerikanischen Indianer.nen, weil sich herausgestellt hat, dass es Sammlungen bringen ein System in dieniemand braucht. unüberschaubare Zahl von Dingen, die uns angeboten werden. Werfen Sie einen kritischen Blick auf die Art von Dingen, die Sie sammeln: simplify-Sofort-TippMethode 3: Wann haben Sie damit begonnen? WasLebensnerv Wenn Sie etwas für die Nachwelt auf- könnte dahinter stecken? Haben Sie das bewahren – dann geben Sie es derSchlafzimmer Bedürfnis, das Sie damals hatten, im- Nachwelt, und zwar jetzt. GroßvatersTraditionellerweise ist der Schlafraum mer noch? Oder werden Sie durch Ihre Taschenuhr, die Ihr Sohn erben soll:einer Wohnung für Gäste tabu. Des- Sammlung in der Vergangenheit festge- Hängen Sie das gute Stück Ihrem Sohnwegen wird er häufig missbraucht als halten? Dann lösen Sie Ihre Sammlung an einen Ehrenplatz in sein Zimmer.Abstellzimmer für alles, was anders- auf und beobachten Sie, wie Sie plötzlich Oder packen Sie ihm ein Päckchen.wo stört. Dabei benötigen Sie gerade frei werden für Neues. Dazu gibt es einen Kalauer von Grou-in dem Raum, in dem Sie die Nacht cho Marx: „Warum sollte ich etwas fürverbringen, Harmonie und Ordnung. die Nachwelt tun? Was hat die NachweltWerfen Sie klassische Quellen negativer denn für mich getan?“4 simplify your life Teilnehmerunterlagen
  5. 5. Die dunkle Seite von E-MailsWie Sie wieder Licht in Ihre elektronische Kommunikation bringenE-Mails, vor 15 Jahren noch ein Edel- für E-Mail-Korrespondenz auf. Victor Sie heute erledigen müssen, in einenMedium für innovative Technikfans, Gonzalez und Gloria Mark erforschten „Heute!“-Ordner Ihres Mailprogramms.sind zu einem alltäglichen Werkzeug im gleichen Jahr die Arbeitsweise von Ist die Arbeit getan, wandern diese Mailsgeworden. Ein Werkzeug, das inzwi- Hightech-Angestellten in den USA. in normale Ablageordner.schen, wie Untersuchungen zeigen, oft Ihr Resultat: Moderne Jobs sind bisineffizient ist oder durch falsche Be- zur Unkenntlichkeit zerstückelt. Ty- E-Mailsnutzung sogar Schaden anrichtet. Hier pische Computerarbeiter werkeln im macheneinige alarmierende Forschungsergeb- Schnitt an 65 Projekten gleichzeitig. Nach unkooperativnisse und Ihre Möglichkeiten, gegen durchschnittlich 11 Minuten wechseln Charles Naquin von der dePaul-Uni-die schlimmsten Nebenwirkungen wir- sie das Projekt, und jeder dieser 11-Mi- versität in Chicago stellte 2008 bei ei-kungsvoll anzugehen. nuten-Jobs wiederum ist zerteilt in etwa ner Studie fest, dass sich Menschen per 3 Minuten lange Tätigkeiten. Moderne E-Mail viel seltener zu Mitarbeit und Arbeitnehmer haben sich so sehr an Unterstützung motivieren lassen als in diese Patchwork-Arbeitsweise gewöhnt, einem Telefonat oder einer persönlichen dass sie kaum noch in der Lage sind, län- Begegnung. gere Zeit am Stück zu arbeiten. Kommt simplify-Rat: Kommunizieren Sie keine Unterbrechung von außen, insze- stets in einem bunten Mix aus Telefonat,E-Mails machen süchtig nieren sie selbst eine. Vermutlich, um Treffen und Mail. Greifen sie bei beson-Der Online-Dienst AOL untersuchte Langeweile vorzubeugen. deren Gelegenheiten (z. B. Dank für2010 die Gewohnheiten seiner Nutzer: simplify-Rat: Bündeln Sie zusam- langjährige Zusammenarbeit) auch malFast 50 % fühlen sich von E-Mail abhän- mengehörige Tätigkeiten zu größeren zum Briefpapier – gerade weil Briefe sogig. 25 % halten es nicht länger als 3 Tage Einheiten. Viele Menschen sparen sich selten geworden sind, werden sie beson-ohne E-Mail aus. 60 % schauen auch im die dafür notwendige Planungszeit ders beachtet. Ein Mensch, mit dem SieUrlaub regelmäßig in ihr elektronisches und legen stattdessen gleich los. Aber: vorrangig per Mail kommunizieren, er-Mailfach, und über 50 % haben ihre Wer nur 3 % seiner Arbeitszeit für die scheint Ihnen unsympathisch? SuchenMails schon einmal auf dem Klo gele- Planung der restlichen 97 % aufwendet Sie den persönlichen Kontakt, bevor fal-sen. (das sind knapp 15 Minuten für einen sche Bewertungen sich verfestigen. Die meisten Menschen sind schärfer 8-Stunden-Tag), kann seine Effektivitätauf neue Mails, als sie ahnen. Bei einer fast verdoppeln! Außerdem sind Planer E-Mails verursachenStudie des Umfrageunternehmens Ren- nach jeder erledigten Aufgabe subjektiv Missverständnisseaud gaben die Benutzer durchschnittlich viel zufriedener als jonglierende Multi-an, sie würden „etwa 1-mal pro Stunde“ Schuld daran sind nach Erkenntnissen tasker.in ihren Online-Briefkasten schauen. des Mailproviders AOL meistens: Sie haben am Bildschirm immerAls die Forscher die PCs der Befragten Weitschweifige Texte. Was so lang mehrere Fenster gleichzeitig geöffnet?ausspionierten, stellte sich heraus: Im ist, dass man scrollen muss, wird meist Damit Sie sich besser auf Ihre Hauptauf-Schnitt guckte jeder alle 5 Minuten nach nur noch überflogen statt gelesen. simp- gabe konzentrieren, könnte ein zweiterneuen Mails! lify-Rat: Kommen Sie sofort zur Sache. Bildschirm hilfreich sein, auf den Sie das simplify-Rat: Erschweren Sie sich Der cc:-Wahnsinn. Sie erhalten einen Mailprogramm und andere „Nebentä-den Zugang zu Ihrem Mailprogramm. Mailwechsel „in Kopie zur Kenntnis“ tigkeiten“ auslagern.Deaktivieren Sie die automatische Öff- – und haben keine Ahnung, worum esnung, und schalten Sie den Alarm für den anderen geht. simplify-Rat:Wennneu eingetroffene Mails ab. Fangen Sie Sie einen Dritten in einen Vorgang ein-mindestens 2-mal pro Woche Ihren weihen, erläutern Sie ihm kurz, warumArbeitstag mit etwas Wichtigem und Sie das tun und was Sie von ihm erwar- E-Mails ten.Dringendem an, bevor Sie in Ihre E- formatierenMails schauen. Legen Sie fest, wann Sie Verwirrende Zitate aus vorangegan- Ihren Arbeitstag genen Mails. simplify-Rat: Beginnendas zum ersten Mal tun, z. B. um 11 Uhr In vielen Berufen sind E-Mails de factovormittags. Sie klassisch mit Ihrem Text, die zitierten zur To-Do-Liste geworden, zum un- Mails kommt dahinter. bemerkten Taktgeber des Arbeitstages. Screibfeler (aber auch die absicht-E-Mails Immer häufiger enthält eine E-Mail dieperforieren Ihre Arbeit liche kleinschreibung). simplify-Rat: Aufgabe, die Sie zu tun haben; Sie er- Vergessen Sie den alten Tipp „E-MailsAus dem Jahr 2004 stammt eine in- füllen sie und senden den Bericht, die nicht Korrektur lesen“. Denn auch einternationale Untersuchung von Mary Grafik, das Protokoll per Mail an den simpler Tippfehler kann den Sinn einerCzerwinski, der führenden Spezialis- Auftraggeber zurück. Aussage entstellen. Außerdem werdentin für Arbeitstechniken bei Microsoft: simplify-Rat: Nutzen Sie diesen Sie als Person durch solche Fehler leichtDurchschnittlich 25 % seiner Arbeitszeit strukturierenden Effekt bewusst. Schie- für dumm oder lieblos gehalten.wandte schon damals ein Angestellter ben Sie alle Mails, deren Aufgaben5 simplify your life Teilnehmerunterlagen
  6. 6. Das tote PferdFundsachen zu einem indianischen Sprichwort„Wenn dein Pferd tot ist, steig ab!“ Die-se Redensart, meist als „Sprichwort derDakota-Indianer“ deklariert, machtderzeit in vielen Vorträgen und auf zahl-reichen Websites Furore. Das drastischeBild bringt Themen wie Veränderung,Berufswechsel, Reform oder Neuorga-nisation augenzwinkernd auf den Punkt.Bei Lehrern steht es für Schulreform, beiManagern für Umstrukturierung, beiUnternehmern für neue Geschäftsfelderund Produkte.Eine Prise Sarkasmus Wegdelegieren 15. Wir richten eine unabhängige Kos-Viele Betroffene in Firmen und Verwal- 5. Wir wechseln den Reiter. tenstelle für tote Pferde ein.tungen haben indes den Eindruck, dass 6. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, 16. Wir machen zusätzliche Mittel lo-die nötigen radikalen Veränderungen um das tote Pferd zu reiten. cker, um die Leistung des toten Pferdesnicht oder nur halbherzig in Angriff ge- zu erhöhen.nommen werden. Man will es einfach 17. Wir bilden einen Qualitätszirkel, umnicht wahrhaben, dass das Pferd tot ist, eine Verwendung für tote Pferde zu fin-auf dem man so viele Jahre saß. Anstatt den.abzusteigen, so witzeln sie, werden an-dere Wege beschritten. Neben Sarkas-mus ist dabei auch gehörig Selbstironie 7. Wir strukturieren um, damit ein an-zu spüren, denn mindestens eine der im derer Bereich das tote Pferd bekommt.Folgenden aufgezählten Alternativlö- 8. Wir kaufen etwas zu, das tote Pferde Wegdenkensungen haben wir schon selbst ins Auge schneller laufen lässt. 18. Wir stellen Vergleiche zwischen un-gefasst. Wir haben aus den vielen ent- 9. Wir gründen einen Arbeitskreis, um terschiedlich toten Pferden an.sprechenden Sprüchesammlungen die das Pferd zu analysieren. 19. Wir ändern die Kriterien, die besa-schönsten für Sie zusammengetragen. 10. Wir suchen Berater, die uns bestäti- gen, ab wann ein Pferd tot ist.Außerdem wurden sie erstmals katalo- gen, dass das Pferd noch nicht ganz tot 20. Wir veranlassen eine Gegenstudie,gisiert und bebildert. ist. die die Lebendigkeit des Pferdes nach- 11. Wir bringen das tote Pferd unter ei- weist. nem zugkräftigen Namen an die Börse. 21. Wir erstellen eine tolle PowerPoint- Präsentation darüber, was das Pferd könnte, wenn es noch lebte. 22. Wir erklären, dass unser Pferd „bes- ser, schneller und billiger“ tot ist. Weg- 23. Wir stellen fest, dass die anderen auchWeghauen reparieren tote Pferde reiten, und erklären dies zum1. Wir besorgen eine stärkere Peitsche. 12. Wir schieben eine Trainingseinheit Normalzustand.2. Wir erklären: „Kein Pferd kann so tot ein, um besser reiten zu lernen. 24. Wir sagen: „So sind wir schon im-sein, dass man es nicht noch schlagen 13. Wir besuchen andere Orte, um zu mer geritten.“könnte.“ sehen, wie man dort tote Pferde reitet.3. Wir erhöhen die Qualitätsstandards 14. Wir spannen mehrere tote Pferdefür das Reiten auf toten Pferden. zusammen, um ihre Teamfähigkeit zu4. Wir führen ein Jahresgespräch mit erhöhen.dem Pferd und erhöhen seine Leis-tungsanforderungen.6 simplify your life Teilnehmerunterlagen
  7. 7. Aufschieberitis unter der LupeWarum Menschen Aufgaben nicht erledigen – und was dagegen hilftDer Schreibtisch quillt über, der Ter- Aufschieben – Kontaktminkalender ist überfüllt, in der Post destruktive Energie statt Routinehäufen sich die Mahnungen – wenn Das schützende Eingreifen des Unbe- Fehler: Sie schweifen ab zu Routineauf-dieser Zustand aber über mehrere Wo- wussten hat auch eine gewaltige zer- gaben mit geringerer Priorität, weil Siechen und selbst in eher ruhigen Zeiten störerische Kraft: Sie verschieben die ein schnelleres Ergebnis versprechen.anhält, könnte ein tiefer sitzendes Pro- Aktion, gleiten ab in Trödelei und Re- Besser: Arbeiten, bei denen Sie von an-blem dahinter stecken. Die folgenden signation. Sie beginnen bereits zu schei- deren bewertet werden (Rede schreiben,Gedanken können Ihnen helfen, den tern. Ihr eigenes Verhalten demütigt Sie, Projektplan erstellen), stehen besonderstieferen Grund Ihres Planungsproblems und die tief in Ihnen wohnende Angst in der Gefahr, aufgeschoben zu werden.zu ergründen. hat ihre Absicht bald erreicht: Sie ver- Zugleich sind dies aber die Tätigkeiten, fehlen Ihre Ziele und stürzen sich selbst die für Ihren Erfolg besonders wichtig vom Thron. sind. Tipp: Nehmen Sie (persönlich oderAufschieben – per Telefon) Kontakt auf mit dem, derKennzeichen Typische Fehler Ihre Arbeit beurteilen wird. Sobald einevon Qualität und Gegenmittel menschliche Verbindung besteht, wird Aufschieberitis ist nicht Faulheit. Faule es Ihnen leichter fallen, sich wieder derWenn Sie ein Aufschieber sind, gehören sind mit wenig zufrieden. Aufschieberi- aufgeschobenen Aufgabe zu widmen.Sie in der Regel zu den guten, erfolg-reichen Arbeitern. Sie liefern zum Teil tis ist die Krankheit der Fleißigen, denensogar überragende Qualität. Das wissen das Erreichte nicht genügt. Ihr wahrerSie und die anderen. Die Erwartungen Feind ist Ihre Angst, vor sich selbst oderan Sie sind hoch, entsprechend stehen anderen schlecht auszusehen. DeshalbSie unter Druck. In den Tiefen Ihrer See- heißt die Lösung: Akzeptieren Sie Ihre Jetztle aber haben Sie Angst vorm Scheitern. Probleme, ohne sich zu schämen oder statt „dann, wenn“Sie fürchten, die hohen Ansprüche zu zu verbannen. Das gibt Ihnen Kraft, et- Fehler: Sie haben unrealistische An-enttäuschen und steigern Ihre Anstren- was auszuprobieren, das Hilfe verspricht. sichten über die Voraussetzungen Ihrergungen ins Maßlose. Das will Ihr Unbe- Hier die 5 wichtigsten Methoden: Arbeit. Sie meinen, besonders motiviertwusstes verhindern, weil es besorgt ist oder inspiriert sein zu müssen. Besser:um Ihren Leib und Ihr Leben. Es ver- Warten Sie nicht auf die optimalen „vi-leitet Sie daher dazu, sich mit Anderem, brations“, sondern beginnen Sie jetzt.Unwichtigem zu befassen. Und geht Setzen Sie sich erreichbare, aber klaredabei ausgesprochen raffiniert vor: „Du Fristen: In der nächsten Stunde erledigebist super, du schaffst das doch alles in Vielstop statt Nonstop ich die 3 unangenehmsten Anrufe.Rekordzeit, gönn dir vorher ein bisschen Fehler: Sie arbeiten überlange Arbeits-Muße!“ flüstert Ihr Unterbewusstes Ih- einheiten ohne Pausen. Besser: Zwingenrem Bewusstsein ins Ohr – welches sich Sie sich zu regelmäßigen Unterbrechun- Wenigergern zu ein wenig Schlendrian überre- gen, in denen Sie aufstehen, den Raum statt mehrden lässt. verlassen oder zumindest ans Fenster „Nimm dir doch weniger vor!“ Diesen gehen und den Himmel betrachten. Tipp hören Aufschieber häufig, aber stets gerät er für sie zur Lachnummer. DerAufschieben – Fehler liegt hier nicht beim AufschieberNotbremse selbst, sondern bei seinen Ratgebern.der Seele Der Vorwurf „Du machst zu viel!“ nährtDamit erreicht das Unbewusste sein Entschleunigung die Versagensangst des Aufschiebenden.Ziel: Sie gönnen sich tatsächlich Ruhe. statt Hektik Er hört die Botschaft so: „Du versagstViele bezeichnen diese Art von Unbe- Fehler: Sie konzentrieren sich sehr auf überall – bei der Auftragsannahme,wusstem als „inneren Schweinehund“: das Ergebnis, vernachlässigen aber die bei der Einteilung deiner Zeit, bei derjener Teil von Ihnen, der lieber alle Vie- Genauigkeit bei der Durchführung. Bes- Pünktlichkeit!“ Besser: Erkennen Sie diere von sich streckt wie ein gemütlich ser: Bemühen Sie sich, auch Details zu Arbeit des an Aufschieberitis Leidendenherumliegender Hund. Die manchmal lieben. Müssen Sie etwas von Hand aus- ohne Vorbehalte und Vorwürfe an. Er-lebensrettende Bremswirkung Ihres füllen, schreiben Sie deutlich und nicht mutigen und schätzen Sie ihn. DamitUnbewussten wird vom Bewusstsein zu schnell. „Langsames“ Arbeiten kann erlösen Sie ihn endlich von der Angstaber meist als störend empfunden. Es ist unterm Strich Ihre Effizienz enorm er- vor dem Versagen und eröffnen ihm ei-nicht leicht, die Balance zu finden zwi- höhen, weil es Ihnen das Gefühl nimmt, nen Weg aus dem Teufelskreis.schen nützlichem Pausieren und gefähr- gehetzt und fremdbestimmt zu sein.licher Verweigerung.7 simplify your life Teilnehmerunterlagen
  8. 8. Die TagesbilanzDie erfolgreichste Methode für fröhliches Arbeiten„Wieder nichts geschafft!“ Dieserabendliche Seufzer macht nicht nurunzufrieden, sondern auf längere Sichtsogar objektiv krank. Rheuma, Rücken-schmerzen, Immunschwäche und an-dere Beschwerden haben sehr oft ihrenUrsprung in einem diffusen Gefühl derUnzulänglichkeit, die sich über einen Schluss mit der ewigen falschen Unzu-langen Zeitraum erstreckt. Hier kommt friedenheit, dem „gefühlten Unglück“ein Gegenmittel. von Menschen, die allen Grund hätten, glücklich und zufrieden zu sein. Seien Sie Ihr eigener Geben Sie Maßstab Ihrer BilanzMachen Sie es schriftlich Wenn Sie Angst haben, unbekannte einen NamenUnd zwar wirklich. Es ist ein fundamen- Menschen anzurufen, ist es ein enor- „Glückstagebuch“, „mein Erfolgsjour-taler Unterschied, ob Sie Ihre eigenen mer Erfolg, wenn Sie sich heute dazu nal“ oder „Fortschrittskalender“ sindGedanken nur als Idee im Kopf bewe- überwunden haben. Beurteilen Sie sich einige der Bezeichnungen für solchegen oder sie schwarz auf weiß vor sich selbst, nicht aus der Sicht Ihres Chefs schriftlichen Sammlungen positiversehen. Das schriftliche Wort setzt eine (der es lächerlich findet, dass Sie heute Tagesergebnisse. Finden Sie für IhreRückkopplung in Gang: Was Sie selbst nicht 10 unbekannte Menschen angeru- simplify-Tagesbilanz einen Namen, derniedergeschrieben haben, hat Ihren fen haben) oder z. B. Ihrer Eltern (die Sie Ihnen entgegenkommt. Machen SieKopf verlassen und steht nun als objekti- immer aufgezogen haben wegen Ihrer Ihr Bilanz-Buch zu Ihrem ureigenstenve Wahrheit vor Ihnen. Sie vertrauen Ih- Telefonangst). Die simplify-Tagesbilanz Schatz, mit dem Sie den Blues und dieren eigenen Gedanken viel stärker, wenn rückt die verschobenen Maßstäbe Ihres Larmoyanz Ihrer Umgebung charmantSie sie endlich einmal nicht nur denken, von fremden Werten dominierten Be- besiegen.sondern sie auch sehen können. Hand- urteilungssystems wieder gerade.schrift ist in der Regel noch wirksamerals was Sie in den PC getippt haben. Verankern Sie’s in IhremRechnen Sie Tageslaufin absoluten Das größte Problem der simplify-Tages-Zahlen Entdecken Sie Ihre bilanz: Sie wird zu oft vergessen. LegenUnd nicht in relativen. Wenn Sie 40 qm Glücks-Atome Sie einen genauen Platz und eine ge-tapeziert haben, sich aber 160 qm vorge- Zufriedenheit und Erfolg speisen sich naue Zeit fest, an dem Sie Ihre täglichennommen hatten, dann schreiben Sie in aus vielen kleinen Zufriedenheits- und Eintragungen machen: neben dem PCIhre Tagesbilanz nicht „25 %“, sondern Erfolgssituationen. Mit der simplify- (während der herunterfährt, fahren Sie40 qm! Wenn Sie in einem Buch 10 Sei- Tagesbilanz schulen Sie Ihre Wahr- in Gedanken noch einmal durch Ihrenten gelesen haben und sauer über Ihre nehmung. Schon nach wenigen Tagen Tag); in Ihrem Auto (vor dem Nach-Leistung sind, weil Sie eigentlich 100 Sei- werden Sie staunen, welches Glück in Hause-Fahren füllen Sie das „Fahrten-ten schaffen wollten – beklagen Sie sich einer gelungenen E-Mail stecken kann, buch“ Ihres Tages aus); auf dem Nacht-nicht über die 90 ungelesenen, sondern einer aufgeräumten Schublade oder ei- tisch (glücklicher können Sie kaumfreuen Sie sich über die 10 gelesenen nem kurzen Spaziergang in der kalten einschlafen).Seiten. Die simplify-Tagesbilanz macht Herbstluft.8 simplify your life Teilnehmerunterlagen
  9. 9. Medien & KommunikationSo meistern Sie die MedienflutÜberlebenstipps für Internet & Co. bis sich Ihr Boot einmal um die Längs- Trinken SieEs ist gar nicht so lange her, da gab es das nicht den Fluss aus achse gedreht hat. Diese U-Boot-Phaseschöne Wort vom „Informationsfluss“. Immer noch denken viele Menschen, ist nicht wirklich angenehm, aber lebens-Den sollte man keinesfalls unterbrechen. sie müssten auf jede Anfrage oder Bitte rettend. Weil Sie dabei Ihre Vorwärtsge-Informationen kamen zu uns in Ka- eingehen, die sie erreicht. Doch das ist schwindigkeit mit nutzen, kommen Sienälen: Tageszeitungen, Fachzeitschrif- wie der Plan, den Informationsfluss während der Rolle sogar voran. Über-ten, Broschüren, Radio, Fernsehen, aus leerzutrinken. tragen auf die Info-Flut: keine Angst vorKonferenzen und privaten Gesprächen. simplify-Tipp: Sehen Sie Ihre To- dem Untergehen!Schlecht, wenn Sie abgehängt waren do-Liste nicht mehr als Aufstellung der simplify-Tipp: Wenn alles über Ih-vom Informationsfluss. Gut, wenn Sie Tätigkeiten, die Sie tun müssen, sondern nen zusammenbricht – Sie nicht mehrnah dran waren. machen Sie eine Überlebensliste daraus. dazu kommen, Ihre Mails zu beantwor- Stellen Sie bei jedem Punkt Ihrer Aufga- ten, die Tageszeitung ungelesen wegwer- benliste 2 Fragen: 1. Ist das absolut not- fen und alle möglichen Termine absa- wendig, damit mein Lebensboot weiter- gen müssen – martern Sie sich nicht mit schwimmt? 2. Lässt es mich aufblühen? Ihrem schlechten Gewissen, sondern Sagen Sie zu einer der Fragen ja, tun konzentrieren Sie sich aufs Überleben. Sie‘s. Alles andere lassen Sie. Sie werden erfahren, dass selbst nach krassen Kommunikationskrisen das Le-Von allem zu viel ben weitergeht. Ja, Sie kommen dadurchInzwischen ist aus dem Informations- Wagen Sie es, andere zu enttäuschen sogar voran. Sehen Sie einen Festplat-fluss eine Informationsflut geworden. tencrash oder den Zusammenbruch desAus allen Kanälen, die in Ihre Wohnung, Sie fahren mit einem kleinen Boot. Da Flugverkehrs wegen Vulkanasche nichtIhr Büro und sogar Ihr Handy mün- passt nicht viel hinein. Reagieren Sie nur als Katastrophe, sondern als Ihre Chan-den, schießen inzwischen die gesamten auf das Allernötigste. Lassen Sie alle an- ce, innezuhalten.Wassermassen des Informationsozeans. deren Anfragen an sich vorbei fließen.Zigtausende von Radiosendern, TV- Packen Sie nur in Ihr Boot, was dortKanälen und Zeitungen sind nur noch Platz hat. Versuchen Sie nicht, mehr ineinen Mausklick von Ihnen entfernt. In Ihren Tag zu quetschen, als dort hineinden Firmen versenden Mitarbeiter ihre passt. Natürlich: Wo auch immer SieMails zur Sicherheit an 10 oder 20 Mit- sich ausklinken, enttäuschen Sie mögli-arbeiter in Kopie. cherweise jemanden. Und riskieren da- Mittlerweile hat die Flut sogar die so- mit, dass Sie das nächste Mal nicht mehrzialen Kontakte erreicht. Services wie fa- mit einbezogen werden. Aber ist dascebook sollten dazu dienen, leichter mit wirklich eine Katastrophe? Fast nie! Vertrauen Sie dem ZufallFreunden in Verbindung zu bleiben. Für simplify-Tipp: Vertrauen Sie darauf: So kennen Sie es aus der Schule: Wennviele ist aus der Lust längst eine Last ge- Zu wichtigen Dingen, die Sie übersehen man etwas lernt, muss man sich denworden, aus den willkommenen neuen haben, können Sie bei Bedarf mit Ihrem Stoff systematisch erarbeiten. Mit allenFreunden eine Flut virtueller Kumpel. kleinen Boot zurückrudern. Oder Sie historischen Aspekten, angefangen beiMancher sieht sich mit 100 und mehr warten, bis etwas Ähnliches an Ihnen den alten Griechen,. Sie sind sozusagenMenschen konfrontiert, die von ihm re- vorbei schwimmt. Wichtige Infos kom- den gesamten Informationsfluss entlanggelmäßige freundschaftliche Botschaf- men oft aus mehreren Quellen daher, gewandert.ten erwarten. Soziale Verpflichtungen stehen etwa an 2 aufeinander folgenden So geht das heute nicht mehr. Ausungeahnten Ausmaßes tun sich auf. Um Tagen in der Zeitung oder werden im dem Fluss ist ein Ozean geworden, denin dieser Flut zu überleben, brauchen Sie Büro per E-Mail und in der Abteilungs- niemand mehr abschreiten kann. Dieneue Strategien. besprechung weitergegeben. Lösung: Stürzen Sie sich mit Ihrem Ka- jak ins Meer. In keinem Wissensgebiet können Sie noch alle Information in sich aufnehmen. Es ist Zufall, welches Detail der großen Wissensdatenbank Sie gera- de mitbekommen. simplify-Tipp: Surfen Sie dorthin, Üben Sie wo es Ihnen interessant vorkommt oder simplify-Tipp: Geben Sie den Traum die Eskimo-Rolle Ihnen gefällt. Machen Sie sich mit derauf, von Ihrem Schreibtisch aus den In- Beim Kajakfahren eine spektakuläre ungewohnten Situation vertraut, dass In-formationsfluss bändigen zu können. Technik: Wenn Sie in besonders stürmi- formationen im Internetzeitalter eine ArtLernen Sie Kajakfahren – und stürzen schem Gewässer kentern, paddeln Sie Roulettespiel geworden sind. Aber eines,Sie sich fröhlich in die Fluten! beherzt weiter, den Kopf unter Wasser, bei dem Sie so gut wie immer gewinnen.9 simplify your life Teilnehmerunterlagen
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