Eine Zeitreise mit Bestandsaufnahme Zurück in die Zukunft  oder nach vorne in die Vergangenheit?
3 2 Agenda  Partnerschaft in der Postmoderne 20 min. Die neue Arbeitswelt 20 min. 1 Die postmoderne Gesellschaft 30 min.  ...
Die postmoderne Gesellschaft ! 3 2 Komplexe Gesellschaft Philosophie der Postmoderne 1 Die industrielle Revolution 4 Zukun...
„ Alles ist jetzt ultra. Niemand kennt sich  mehr, niemand begreift das Element, worin  er schwebt und wirkt. Junge Leute ...
Johann Wolfgang von Goethe  in einem Brief an den Komponisten Zelter, 1825 Quelle: Klein, Stefan: Zeit, Der Stoff aus dem ...
Die industrielle Revolution Quelle: Charlie Chaplin in „Moderne Zeiten“, USA 1936
Einige bahnbrechende Erfindungen 1950 1900 1850 1800 1750 1700 Kokshochofen Fotografie Lokomotive Puddleofen Telegrafie Gl...
1. Zyklus 2. Zyklus 3. Zyklus 4. Zyklus 5. Zyklus 6. Zyklus Dampfmaschine Textilindustrie Stahl Eisenbahn Elektrotechnik C...
Eisen- und Stahlproduktion in Preußen 1800-1870 (in 1000 t)
Lokomotivfabrik von August Borsig (um 1847) Quelle: Wikipedia
Philosophie der Postmoderne
Immanuel Kant (1724-1804) „ Aufklärung ist der Ausgang  des Menschen aus seiner  selbst verschuldeten  Unmündigkeit.“ „ Un...
Jean-François Lyotard (1924-1998) Michel Foucault (1926-1984) Jacques Derrida (1930-2004)  Quelle: Eckard König/Peter Zedl...
Grundzüge postmoderner Philosophie 1 2 3 Das wissenschaftliche Wissen ist eine Form des Wissens neben anderen. Es gibt kei...
Die „radikale Pluralität“ von Wolfgang Welsch „ Die Postmoderne ist diejenige geschichtliche Phase, in der radikale Plural...
Komplexe Gesellschaft
Der gesellschaftliche Wandel (1911) Quelle: Wikipedia
Der gesellschaftliche Wandel (1911) Quelle: Wikipedia
Oberschicht/ Obere Mittelschicht Mittlere Mittelschicht Untere Mittelschicht/ Unterschicht Soziale Lage Grund- orientierun...
Oberschicht/ Obere Mittelschicht Mittlere Mittelschicht Untere Mittelschicht/ Unterschicht Soziale Lage Grund- orientierun...
Soziodemografische Zwillinge Zwei Männer,  beide 1948 geboren  und in Großbritannien aufgewachsen,  beide verheiratet  und...
Nicht nur soziodemografisch beschreiben – lebensweltlich verstehen Prince Charles Ozzy Osborne Quelle: Sinus-Milieustudie
Oberschicht/ Obere Mittelschicht Mittlere Mittelschicht Untere Mittelschicht/ Unterschicht Soziale Lage Grund- orientierun...
Quelle: Sinus-Milieustudie Die bürgerliche Mitte – statusorientierter moderne Mainstream  Streben nach beruflicher und soz...
Quelle: Sinus-Milieustudie Die bürgerliche Mitte – statusorientierter moderne Mainstream  Lebensziel ist, in gut gesichert...
Quelle: Sinus-Milieustudie Moderne Performer – die junge unkonventionelle Leistungselite  Intensives Leben – Beruflich und...
Quelle: Sinus-Milieustudie Moderne Performer – die junge unkonventionelle Leistungselite  Intensives Leben, Bereitschaft, ...
Zukunftswerte der Deutschen
Deutschland in der Zukunft: Fortschritt und Hoffnungen Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen 2007
Freundschaften sind wichtig Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen 2007
Der Wert von Familie und Beziehungen BAT Freizeit-Forschungsinstitut 2006
Viele wollen Familie BAT Freizeit-Forschungsinstitut 2006
Kein Mut zu Bindungen  Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen 2007
Kritik nicht erwünscht BAT Freizeit-Forschungsinstitut 2006
Die Neue Arbeitswelt ! 2 Employability 1 Produktionsfaktoren der Zukunft 3 Work-Life-Balance 4 Arbeitszufriedenheit
Zukünftig „fluide“ Produktionsfaktoren traditionell Arbeit Kapital zukünftig Wissen Ideen
Virtualisierung und Entmaterialisierung – Beispiel Geld
Entmaterialisierung und Entfremdung:  Die Angst vor der unbeherrschbaren Maschine (1936)
Westworld (1973)
Terminator (1984)
I, robot (2004)
Matrix Reloaded (2003)
Beispiel Information
Virtuelle Cyberidentität Youtube - Videodatenbank Musicload - Musikdatenbank Maxdome - Moviedatenbank Xing - Onlinebeziehu...
Das Open Source-Unternehmen und Peer Production  Quelle: Tapscott: Wikinomics. Rob McEwen (Goldcorp Inc.)
Employability
Quelle: Rump, J. / Eilers, S. (2005), S. 47. Was ist „Employability“? „ Employability ist die Fähigkeit, fachliche, sozial...
Quelle: Rump, J. / Eilers, S. (2005), S. 47f.   Initiative Eigenverantwortung Unternehmertum Engagement Lernbereitschaft T...
Ausgeprägtheit von Employability Quelle: Rump, J.: Eigene Untersuchung 2005,  N=1000 Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz
Individuelle Auswirkungen von New Work individuelle Anpassung Leistungsfähige Technik, hochwertige Ausstattung Technik, Bü...
Chancen und Risiken von New Work <ul><li>Risiken  </li></ul><ul><li>Ökonomischer Rahmen verengt die neuen Spielräume fakti...
Biografische Selbstverantwortung (Selfness) Mobiles und flexibles Engagement in Projekten Aufhebung von zeitlichen und ört...
Horst Opaschowski (Stiftung für Zukunftsfragen): Vertrauen, Freiheit, Fortschritt. Die Zukunftshoffnungen der Deutschen.  ...
Haltungen zu lebenslangem Lernen
Hauptgründe für LL nach Lebensphase (in%)
Partnerschaft in der Postmoderne 3 2 Fernbeziehung Feminisierung 1 Familiendemografie 4 Sexuelle Zufriedenheit !
Ölgemälde der Familie des Unternehmers Brökelmann  von Engelbert Seibertz aus dem Jahr 1850  Quelle: Wikipedia
Idealisierte Darstellung des bürgerlichen Familienbildes  (Neuruppiner Bilderbogen etwa 1860-1870)  Quelle: Wikipedia
Die moderne (Normal-)Familie
Entwicklung der Scheidungsraten Quelle: Bundesinstitut für Bevölkerungswissenschaft
Durchschnittliches Heiratsalter Lediger in Deutschland (in Altersjahren) Quelle: Statistisches Bundesamt
Durchschnittsalter der Mütter bei der Geburt ihres ersten ehelich  lebend geborenen Kindes in Deutschland (in Lebensjahren...
Geburtenziffer (Kinder pro Frau) in Deutschland (West/Ost)  1950 bis 2000 Quelle: Genderreport der Bundesregierung: Famili...
Anteil der außerehelichen Lebendgeborenen im internationalen  (pro 100 Lebendgeborene) Quelle: Genderreport der Bundesregi...
Anteil der Singlehaushalte und %-Anteil der Bevölkerung Quelle: Statistisches Bundesamt Quelle: StatistischesDeutsches Jug...
Private Lebensformen im Alter von 18 Jahren und mehr Jahren  in West- und Ostdeutschland 2004 (in %) Quelle: Statistisches...
Quelle: TNS Emnid, manager-magazin 1/2007 – N=500 männliche Führungskräfte Was Männer denken: Investment in Karriere statt...
Quelle: TNS Emnid, manager-magazin 1/2007 – N=500 männliche Führungskräfte Hart auf Hart: Familie vor Karriere
Quelle: BAT Freizeit-Forschungsinstitut 2003 und 2006 – N=2.000 Personen ab 14 Jahren im alter von 18 bis 39 Jahren Entwic...
Quelle: Babka von Gostomski, C.: Mannheimer Scheidungsstudie 1999 Soziologische Faktoren des Eherisikos
Feminisierung
Fünf Rollenleitbilder
Rollenklischee ade!
Geschlecht des unmittelbaren Vorgesetzten (in %) Quelle: European foundation for the improvement of living and working con...
Proportionales Verhältnis von Frauen als Vorgesetzte
Einstellung gegenüber Arbeit (in%)
Quelle: TNS Emnid, manager-magazin 1/2007 – N=500 männliche Führungskräfte Wenn Frauen verzichten …
Quelle: Deutsche Standards und Handelsblatt: Umfrage „Unternehmerische Verantwortung“, Frühjahr 2005,  N=152 Unternehmen (...
Gehaltsunterschiede nach Geschlecht (%) Quelle: European foundation for the improvement of living and working conditions: ...
Persönliche Perspektiven   30 min 3 2 Employability Zukunftswerte der Deutschen 1 Komplexe Gesellschaft 4 Familiendemograf...
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! ? Ihre Fragen bitte …
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    1. 1. Eine Zeitreise mit Bestandsaufnahme Zurück in die Zukunft oder nach vorne in die Vergangenheit?
    2. 2. 3 2 Agenda Partnerschaft in der Postmoderne 20 min. Die neue Arbeitswelt 20 min. 1 Die postmoderne Gesellschaft 30 min. 4 Persönliche Perspektive 30 min. 4 Frage und Antwort 20 min.
    3. 3. Die postmoderne Gesellschaft ! 3 2 Komplexe Gesellschaft Philosophie der Postmoderne 1 Die industrielle Revolution 4 Zukunftswerte der Deutschen
    4. 4. „ Alles ist jetzt ultra. Niemand kennt sich mehr, niemand begreift das Element, worin er schwebt und wirkt. Junge Leute werden im Zeitstrudel fortgerissen; Reichtum und Schnelligkeit ist es, was die Welt bewundert und wonach jeder strebt. Alle möglichen Erleichterungen der Kommunikation sind es, worauf die gebildete Welt ausgeht, sich zu überbieten.“
    5. 5. Johann Wolfgang von Goethe in einem Brief an den Komponisten Zelter, 1825 Quelle: Klein, Stefan: Zeit, Der Stoff aus dem das Leben ist. Eine Gebrauchsanleitung. Frankfurt: S. Fischer 2006, S. 165
    6. 6. Die industrielle Revolution Quelle: Charlie Chaplin in „Moderne Zeiten“, USA 1936
    7. 7. Einige bahnbrechende Erfindungen 1950 1900 1850 1800 1750 1700 Kokshochofen Fotografie Lokomotive Puddleofen Telegrafie Glühlampe Kunstdünger Telefon Benzinmotor Radar Radio Insulin Raketen Penicilin Düsenmaschine 1713 1727 1769 1783 1793 1800 1840 1854 1860 1887 1887 1889 1903 1922 1928
    8. 8. 1. Zyklus 2. Zyklus 3. Zyklus 4. Zyklus 5. Zyklus 6. Zyklus Dampfmaschine Textilindustrie Stahl Eisenbahn Elektrotechnik Chemie Automobil Petrochemie Informations- technik Psychosoziale Gesundheit Bio-Tech Bekleidung Transport Massen- konsum Individuelle Mobilität Information Kommunikation Gesundheit 1800 1850 1900 1950 1990 20XX Die Kondratieffzyklen ?
    9. 9. Eisen- und Stahlproduktion in Preußen 1800-1870 (in 1000 t)
    10. 10. Lokomotivfabrik von August Borsig (um 1847) Quelle: Wikipedia
    11. 11. Philosophie der Postmoderne
    12. 12. Immanuel Kant (1724-1804) „ Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.“ „ Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines Anderen zu bedienen.“
    13. 13. Jean-François Lyotard (1924-1998) Michel Foucault (1926-1984) Jacques Derrida (1930-2004) Quelle: Eckard König/Peter Zedler: Theorien der Erziehungswissenschaft. Beltz: Deutscher Studien Verlag 1998, S.216-220
    14. 14. Grundzüge postmoderner Philosophie 1 2 3 Das wissenschaftliche Wissen ist eine Form des Wissens neben anderen. Es gibt keine „Meta-Kriterien“, die wiss. Wissen besonders auszeichnen. Wissenschaft hat die Sprach-Regeln zum Objekt der Erkenntnis. 4 Wissen ist auf Widerstreit und Pluralität in vielen Diskursen angelegt.
    15. 15. Die „radikale Pluralität“ von Wolfgang Welsch „ Die Postmoderne ist diejenige geschichtliche Phase, in der radikale Pluralität als Grundverfassung der Gesellschaften real und anerkannt wird und in der daher plurale Sinn- und Aktionsmuster vordringlich, ja dominant und obligat werden. Diese Pluralisierung wäre, als bloßer Aufklärungsvorgang gedeutet, gründlich verkannt. Sie stellt eine zumindest positive Vision dar. Sie ist von wirklicher Demokratie untrennbar.“ (Welsch 1993, S. 5)
    16. 16. Komplexe Gesellschaft
    17. 17. Der gesellschaftliche Wandel (1911) Quelle: Wikipedia
    18. 18. Der gesellschaftliche Wandel (1911) Quelle: Wikipedia
    19. 19. Oberschicht/ Obere Mittelschicht Mittlere Mittelschicht Untere Mittelschicht/ Unterschicht Soziale Lage Grund- orientierung Traditionelle Werte Pflichterfüllung, Ordnung Modernisierung Individualisierung, Selbstverwirklichung, Genuss Neuorientierung Multi-Optionalität, Experimentierfreue, Leben in Paradoxien Traditions- Verwurzelte 15% Konsum-Materialisten 11% Hedonisten 11% Experimentalisten 7% Bürgerliche Mitte 16% DDR- Nostalgische 6% Konservative 5% Postmaterielle 10% Modere Performer 9% Etablierte 10% Die Gesellschaft heute – die Sinus-Milieus … Quelle: Sinus-Milieustudie
    20. 20. Oberschicht/ Obere Mittelschicht Mittlere Mittelschicht Untere Mittelschicht/ Unterschicht Soziale Lage Grund- orientierung Traditionelle Werte Pflichterfüllung, Ordnung Modernisierung Individualisierung, Selbstverwirklichung, Genuss Neuorientierung Multi-Optionalität, Experimentierfreue, Leben in Paradoxien Traditions- Verwurzelte 15% Konsum-Materialisten 11% Hedonisten 11% Experimentalisten 7% Bürgerliche Mitte 16% DDR- Nostalgische 6% Konservative 5% Postmaterielle 10% Modere Performer 9% Etablierte 10% Die Sinus-Milieus heute (D) Quelle: Sinus-Milieustudie
    21. 21. Soziodemografische Zwillinge Zwei Männer, beide 1948 geboren und in Großbritannien aufgewachsen, beide verheiratet und mit inzwischen fast erwachsenen Kindern, beide sehr vermögend, beide leben nicht mehr mit ihren Frauen zusammen und verbringen ihre Ferien vorzugsweise im Alpenraum, - und ihre Gesichter sind beide weltbekannt … Quelle: Sinus-Milieustudie
    22. 22. Nicht nur soziodemografisch beschreiben – lebensweltlich verstehen Prince Charles Ozzy Osborne Quelle: Sinus-Milieustudie
    23. 23. Oberschicht/ Obere Mittelschicht Mittlere Mittelschicht Untere Mittelschicht/ Unterschicht Soziale Lage Grund- orientierung Traditionelle Werte Pflichterfüllung, Ordnung Modernisierung Individualisierung, Selbstverwirklichung, Genuss Neuorientierung Multi-Optionalität, Experimentierfreue, Leben in Paradoxien Traditions- Verwurzelte 15% Konsum-Materialisten 11% Hedonisten 11% Experimentalisten 7% Bürgerliche Mitte 16% DDR- Nostalgische 6% Konservative 5% Postmaterielle 10% Modere Performer 9% Etablierte 10% Allgemeine Lebensweltsegmente Gesellschaftl. Leitmilieus Mainstream Milieus Traditionelle Milieus Hedonistische Milieus Quelle: Sinus-Milieustudie
    24. 24. Quelle: Sinus-Milieustudie Die bürgerliche Mitte – statusorientierter moderne Mainstream Streben nach beruflicher und sozialer Etablierung, nach gesicherten und harmonischen Verhältnissen. Konsumverhalten: Convenience-orientiert, haben ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein als Verbraucher, investieren viel in Wohnung/ Haus und eigenes Outfit. Lebensmittelpunkt bilden soziale Beziehungen in Freundeskreis, Vereinen, sowie die intensive Beschäftigung mit den Kindern.
    25. 25. Quelle: Sinus-Milieustudie Die bürgerliche Mitte – statusorientierter moderne Mainstream Lebensziel ist, in gut gesicherten, harmonischen Verhältnissen zu leben. Gepflegtes Ambiente, umgeben von gleichgesinnten und gleichsituierten Freunden prägt den Lebensrahmen. Leistung, Zielstrebigkeit, beruflicher Erfolg, eine gesicherte Position und die Etablierung in der Mitte der Gesellschaft sind sehr wichtig. Mitunter werden sie von Abstiegs- und Prestigeverlustängsten geplagt. - Angemessenen Wohlstand erarbeiten, sich leisten können, worauf man Lust hat; dennoch flexibel und realistisch bleiben. Altersschwerpunkt: 30 – 50 Jahre, Mehrfamilienhaushalte und kinderfreundliches Milieu, Qualifizierte mittlere Bildungsabschlüsse (Angestellte, Beamte, Facharbeiter), Mittlere Einkommensklassen
    26. 26. Quelle: Sinus-Milieustudie Moderne Performer – die junge unkonventionelle Leistungselite Intensives Leben – Beruflich und Privat, Multioptionalität, Flexibilität und Multimediabegeisterung Großes Interesse an sportlicher Betätigung und Outdoor-Aktivitäten, Konsumverhalten: Lust auf das Besondere, Extraordinäre und Trendsetzende, Lehnen Reglementierungen und Vorgaben im beruflichen und außerberuflichen Bereich ab
    27. 27. Quelle: Sinus-Milieustudie Moderne Performer – die junge unkonventionelle Leistungselite Intensives Leben, Bereitschaft, zur Verwirklichung von Ideen, berufliche und sportliche Leistungsgrenzen erfahren und erweitern, Ausgeprägter Ehrgeiz, Selbständigkeit, Experimentierfreudigkeit und Erprobung eigener Fähigkeiten; spielerisches Machbarkeits- denken, Integration modernster Multimedia- und Kommunikations- technologien gelten als Selbstverständlichkeit. Jüngstes Milieu; Altersschwerpunkt zwischen 19 und 34 Jahren; Hohe und höchste Bildungsabschlüsse; Großer Anteil Selbständiger und Freiberufler; „Start- Ups“; sowie qualifizierte und leitende Angestellte; Hohes Haushalts- Nettoeinkommen (Gutsituierte Elternhäuser); bei Berufstätigen hohes eigenes Einkommen
    28. 28. Zukunftswerte der Deutschen
    29. 29. Deutschland in der Zukunft: Fortschritt und Hoffnungen Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen 2007
    30. 30. Freundschaften sind wichtig Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen 2007
    31. 31. Der Wert von Familie und Beziehungen BAT Freizeit-Forschungsinstitut 2006
    32. 32. Viele wollen Familie BAT Freizeit-Forschungsinstitut 2006
    33. 33. Kein Mut zu Bindungen Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen 2007
    34. 34. Kritik nicht erwünscht BAT Freizeit-Forschungsinstitut 2006
    35. 35. Die Neue Arbeitswelt ! 2 Employability 1 Produktionsfaktoren der Zukunft 3 Work-Life-Balance 4 Arbeitszufriedenheit
    36. 36. Zukünftig „fluide“ Produktionsfaktoren traditionell Arbeit Kapital zukünftig Wissen Ideen
    37. 37. Virtualisierung und Entmaterialisierung – Beispiel Geld
    38. 38. Entmaterialisierung und Entfremdung: Die Angst vor der unbeherrschbaren Maschine (1936)
    39. 39. Westworld (1973)
    40. 40. Terminator (1984)
    41. 41. I, robot (2004)
    42. 42. Matrix Reloaded (2003)
    43. 43. Beispiel Information
    44. 44. Virtuelle Cyberidentität Youtube - Videodatenbank Musicload - Musikdatenbank Maxdome - Moviedatenbank Xing - Onlinebeziehungsnetz Open-Source-Software Softwaredownloads Voice-over-IP-Telefonie Synlife - Lebensplanung Secondlife-Identität (Avatar) Wikipedia - Enzyklopädie
    45. 45. Das Open Source-Unternehmen und Peer Production Quelle: Tapscott: Wikinomics. Rob McEwen (Goldcorp Inc.)
    46. 46. Employability
    47. 47. Quelle: Rump, J. / Eilers, S. (2005), S. 47. Was ist „Employability“? „ Employability ist die Fähigkeit, fachliche, soziale und methodische Kompetenzen unter sich wandelnden Rahmenbedingungen zielgerichtet und eigen- verantwortlich anzupassen und einzusetzen, um eine Beschäftigung zu erlangen oder zu erhalten. Damit wird deutlich, dass Employability auch Einstellungen und Mentalitäten tangiert. Employability wird häufig auch synonym mit Beschäftigungsfähigkeit sowie Arbeits- marktfähigkeit, Berufsbefähigung und Arbeitsmarkt- fitness verwendet“.
    48. 48. Quelle: Rump, J. / Eilers, S. (2005), S. 47f. Initiative Eigenverantwortung Unternehmertum Engagement Lernbereitschaft Teamfähigkeit Kommunikationsfähigkeit Einfühlungsvermögen Belastbarkeit Konfliktfähigkeit Offenheit Reflexionsfähigkeit Veränderungsbereitschaft Frustrationstoleranz Fähigkeiten der Zukunft
    49. 49. Ausgeprägtheit von Employability Quelle: Rump, J.: Eigene Untersuchung 2005, N=1000 Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz
    50. 50. Individuelle Auswirkungen von New Work individuelle Anpassung Leistungsfähige Technik, hochwertige Ausstattung Technik, Büro Kontaktpflege Austausch, Transparenz, persönliche Gespräche Betriebs- und Führungsklima aktives Mitgestalten Beteiligungsorientierung, Gesundheitsschutz, Kommunikation, Vorbilder, Überlastungsschutz Unternehmens- kultur Klarheit der Priorität Telearbeit, mobile Arbeit, desk-sharing Arbeitsort Selbsteinschätzung, work-life-balance Anreize, Führung, Steuerungsysteme, Rückkopplung Arbeitsleistung Planung, Selbsteinschätzung, Grenzsetzung Erreichbarkeit, Überstunden, Planungen Arbeitszeit Lernbereitschaft Weiterbildung, Aufstieg, Budges, Lernzeit Qualifikation Veränderungsbereitschaft, aktives Beteiligung reale Spielräume, Abwechslung, Transparenz, Planbarkeit, Störungsfeiheit Arbeits- organisation Person Betrieb
    51. 51. Chancen und Risiken von New Work <ul><li>Risiken </li></ul><ul><li>Ökonomischer Rahmen verengt die neuen Spielräume faktisch </li></ul><ul><li>Steigender Zeit- und Leistungsdruck </li></ul><ul><li>Selbstausbeutung, Überforderung </li></ul><ul><li>Konkurrenz, Konflikte in Teams </li></ul><ul><li>Überlange Arbeitszeiten </li></ul><ul><li>Einkommensverluste bei Leistungsschwächen </li></ul><ul><li>Ökonomische Unsicherheiten </li></ul><ul><li>Abnehmende Stabilität der sozialen Einbindung im Unternehmen, Vereinzelung </li></ul><ul><li>Chancen </li></ul><ul><li>Mehr Handlungsspielräume </li></ul><ul><li>Mehr Verantwortung </li></ul><ul><li>Berufliche Herausforderungen </li></ul><ul><li>Interessante, qualifizierte Aufgaben </li></ul><ul><li>Lernen und Entwicklung </li></ul><ul><li>Soziale Integration in Gruppen </li></ul><ul><li>Mehr Wahlmöglichkeiten zur individuellen Lebensgestaltung </li></ul><ul><li>bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie </li></ul><ul><li>Höheres Einkommen bei hoher Leistung  </li></ul>New Work
    52. 52. Biografische Selbstverantwortung (Selfness) Mobiles und flexibles Engagement in Projekten Aufhebung von zeitlichen und örtlichen Grenzen der Arbeit (Entgrenzung der Arbeit) Reduzierung der &quot;alten&quot; verlässlichen, aber auch vorgegebenen und starren Strukturen eigenverantwortliche Steuerung von Berufsarbeit, Freizeit und Lebensphasen
    53. 53. Horst Opaschowski (Stiftung für Zukunftsfragen): Vertrauen, Freiheit, Fortschritt. Die Zukunftshoffnungen der Deutschen. Was dem Leben in Zukunft Sinn und Inhalt gibt
    54. 54. Haltungen zu lebenslangem Lernen
    55. 55. Hauptgründe für LL nach Lebensphase (in%)
    56. 56. Partnerschaft in der Postmoderne 3 2 Fernbeziehung Feminisierung 1 Familiendemografie 4 Sexuelle Zufriedenheit !
    57. 57. Ölgemälde der Familie des Unternehmers Brökelmann von Engelbert Seibertz aus dem Jahr 1850 Quelle: Wikipedia
    58. 58. Idealisierte Darstellung des bürgerlichen Familienbildes (Neuruppiner Bilderbogen etwa 1860-1870) Quelle: Wikipedia
    59. 59. Die moderne (Normal-)Familie
    60. 60. Entwicklung der Scheidungsraten Quelle: Bundesinstitut für Bevölkerungswissenschaft
    61. 61. Durchschnittliches Heiratsalter Lediger in Deutschland (in Altersjahren) Quelle: Statistisches Bundesamt
    62. 62. Durchschnittsalter der Mütter bei der Geburt ihres ersten ehelich lebend geborenen Kindes in Deutschland (in Lebensjahren) Quelle: Genderreport der Bundesregierung: Familien- und Lebensformen.
    63. 63. Geburtenziffer (Kinder pro Frau) in Deutschland (West/Ost) 1950 bis 2000 Quelle: Genderreport der Bundesregierung: Familien- und Lebensformen.
    64. 64. Anteil der außerehelichen Lebendgeborenen im internationalen (pro 100 Lebendgeborene) Quelle: Genderreport der Bundesregierung: Familien- und Lebensformen.
    65. 65. Anteil der Singlehaushalte und %-Anteil der Bevölkerung Quelle: Statistisches Bundesamt Quelle: StatistischesDeutsches Jugendinstitut
    66. 66. Private Lebensformen im Alter von 18 Jahren und mehr Jahren in West- und Ostdeutschland 2004 (in %) Quelle: Statistisches Bundesamt, Sonderauswertung; Datenbasis: Mikrozensu 2004
    67. 67. Quelle: TNS Emnid, manager-magazin 1/2007 – N=500 männliche Führungskräfte Was Männer denken: Investment in Karriere statt Familie
    68. 68. Quelle: TNS Emnid, manager-magazin 1/2007 – N=500 männliche Führungskräfte Hart auf Hart: Familie vor Karriere
    69. 69. Quelle: BAT Freizeit-Forschungsinstitut 2003 und 2006 – N=2.000 Personen ab 14 Jahren im alter von 18 bis 39 Jahren Entwicklung der Eheschließungen und Scheidungen
    70. 70. Quelle: Babka von Gostomski, C.: Mannheimer Scheidungsstudie 1999 Soziologische Faktoren des Eherisikos
    71. 71. Feminisierung
    72. 72. Fünf Rollenleitbilder
    73. 73. Rollenklischee ade!
    74. 74. Geschlecht des unmittelbaren Vorgesetzten (in %) Quelle: European foundation for the improvement of living and working conditions: Fourth European working conditions survey
    75. 75. Proportionales Verhältnis von Frauen als Vorgesetzte
    76. 76. Einstellung gegenüber Arbeit (in%)
    77. 77. Quelle: TNS Emnid, manager-magazin 1/2007 – N=500 männliche Führungskräfte Wenn Frauen verzichten …
    78. 78. Quelle: Deutsche Standards und Handelsblatt: Umfrage „Unternehmerische Verantwortung“, Frühjahr 2005, N=152 Unternehmen (DAX, M-DAX, S-DAX, KMU), veröffentlich in: Handelsblatt, 27.04.2005 Weiterbildung und Vereinbarkeit besonders wichtig
    79. 79. Gehaltsunterschiede nach Geschlecht (%) Quelle: European foundation for the improvement of living and working conditions: Fourth European working conditions survey
    80. 80. Persönliche Perspektiven 30 min 3 2 Employability Zukunftswerte der Deutschen 1 Komplexe Gesellschaft 4 Familiendemografie 5 Feminisierung
    81. 81. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! ? Ihre Fragen bitte …

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