5 - Unternehmensführung

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5 - Unternehmensführung

  1. 1. Unternehmensführung Grundlagen Instrumente der Unternehmensführung Betriebliche Zielarten Personalführung Fall: Klinik mit grauer EminenzFachhochschule Heidelberg SRH Hochschule HeidelbergStaatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule
  2. 2. System der betriebl. Faktoren Betriebliche Produktionsfaktoren Elementar- Dispositiver faktoren Faktor Aus- Betriebs- Werk- Organi- Über- führende Leitung Planung mittel stoffe sation wachung ArbeitQuelle: Wöhe, G.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Vahlen 1996, 19. Aufl., S. SRH Hochschule Heidelberg Ökonomische Grundlagen Tobias Illig 94-101 127
  3. 3. Managemententscheidung - Kennzeichen 1 Hohes Maß an Bedeutung für die Vermögens- und Ertrags- Lage und damit für den Bestand des Unternehmens, 2 Auf das Ganze der Unternehmung gerichtet, 3 Entweder nicht an untergeordnete Stellen übertragbar ist oder im Interesse den Unternehmens nicht übertragen werden darf.Quelle: Wöhe, G.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Vahlen 1996, 19. Aufl., S. SRH Hochschule Heidelberg Ökonomische Grundlagen Tobias Illig 94-101 128
  4. 4. Managemententscheidung - Beispiele 1 Festlegung der Unternehmenspolitik auf weite Sicht, 2 Koordinierung der großen betrieblichen Teilbereiche, 3 Beseitigung von Störungen im laufenden Betriebsprozeß, 4 Geschäftliche Maßnahmen von außergewöhnlicher betrieblicher Bedeutsamkeit, 5 Besetzung der Führungsstellen im UnternehmenQuelle: Wöhe, G.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Vahlen 1996, 19. Aufl., S. SRH Hochschule Heidelberg Ökonomische Grundlagen Tobias Illig 94-101 129
  5. 5. Der Management-Kreis Kontrol- Ziele Planungs- Organisation und lieren setzen prozeß aktuelle Einwirkung Realisieren Planen Entschei- denQuelle: Wöhe, G.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Vahlen 1996, 19. Aufl., S. SRH Hochschule Heidelberg Ökonomische Grundlagen Tobias Illig 94-101 130
  6. 6. Unternehmensführung Grundlagen Instrumente der Unternehmensführung Betriebliche Zielarten Personalführung Fall: Klinik mit grauer EminenzFachhochschule Heidelberg SRH Hochschule HeidelbergStaatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule
  7. 7. 3 Führungsinstrumente/-prinzipienÖkonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 132
  8. 8. Führungsinstrumente Führungsinstrumente Objektiv bewertbar motivationsfördernd Materiell Materiell Immateriell Immateriell direkt indirekt indirekt direkt Information Arbeits- Arbeits- Entgelt Kommunikation empfinden bedingungen Aus- und Führungsstil Sozial- Personal- Weiterbildung leistungen auswahl Konflikt- steuerung Anerkennung PersönlichkeitQuelle: Wöhe, G.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Vahlen 1996, 19. Aufl., S. SRH Hochschule Heidelberg Ökonomische Grundlagen Tobias Illig 131-139 133
  9. 9. Managementprinzipien Management by exception delegation objectives Führung frei von Routine- Führen durch Entscheidungen Aufgaben, Zielvereinbarung nur in außer- Mitarbeiter mehr Verantwortung Grad der Ziel- gewöhnlichen Erfüllung = und Kompetenz Fällen (Harzburger Modell) Grundlage Führung im Gehalt MA-VerhältnisQuelle: Wöhe, G.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Vahlen 1996, 19. Aufl., S. 131-139 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 134
  10. 10. Unternehmensführung Grundlagen Instrumente der Unternehmensführung Betriebliche Zielarten PersonalführungFachhochschule Heidelberg SRH Hochschule HeidelbergStaatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule
  11. 11. Funktion der betriebl. Ziele 1 Festlegung der Unternehmenspolitik auf weite Sicht, 2 Koordinierung der großen betrieblichen Teilbereiche, 3 Beseitigung von Störungen im laufenden Betriebsprozeß, 4 Geschäftliche Maßnahmen von außergewöhnlicher betrieblicher Bedeutsamkeit, 5 Besetzung der Führungsstellen im UnternehmenQuelle: Wöhe, G.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Vahlen 1996, 19. Aufl., S. SRH Hochschule Heidelberg Ökonomische Grundlagen Tobias Illig 124-131 136
  12. 12. Das Zielsystem - Zielbildungsprozess Langfristige Gewinnmaximierung Nebenbedingungen / ZielkompromißeQuelle: Wöhe, G.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Vahlen 1996, 19. Aufl., S. 124-131 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 137
  13. 13. Zieltypen Monetäre Zielvorstellungen Nicht-monetäre Zielvorstellungen 1 Streben nach Marktanteilsvergrößerung 2 Erreichen bestimmter Wachstumsziele 3 Streben nach Prestige und Macht 4 Sicherung der Arbeitsplätze 5 Gewinnung politischen Einflusses 6 Verpflichtung gegenüber der FamilientraditionQuelle: Wöhe, G.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Vahlen 1996, 19. Aufl., S. 124-131 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 138
  14. 14. Zielarten ! Sortierkriterien 1 Rangordnung der Ziele (Priorität) 2 Angestrebtes Ausmass der Ziele 3 Beziehungen zwischen den Zielen 4 Zeitlicher Bezug der ZieleQuelle: Wöhe, G.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Vahlen 1996, 19. Aufl., S. SRH Hochschule Heidelberg Ökonomische Grundlagen Tobias Illig 124-131 139
  15. 15. Zielarten ! Rangordnung der Ziele 1 Oberziel – nicht operational 2 Unterziele (Subziele) - operationalisiert 3 ZwischenzieleQuelle: Wöhe, G.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Vahlen 1996, 19. Aufl., S. 124-131 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 140
  16. 16. Zielarten ! Ausmaß der Zielerreichung 1 Unbegrenzte Ziele (Maximierung) 2 Begrenzte Ziele (Benchmark) 3 Abhg. Vom AnspruchsniveauQuelle: Wöhe, G.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Vahlen 1996, 19. Aufl., S. 124-131 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 141
  17. 17. Zielarten ! Zielbeziehungen 1 komplementär 2 konkurrierend 3 antinom 3 indifferentQuelle: Wöhe, G.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Vahlen 1996, 19. Aufl., S. 124-131 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 142
  18. 18. Zielbeziehungen ! komplementär Zielerreichungsgrad Z1 Zielerreichungsgrad Z2Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 143
  19. 19. Zielbeziehungen ! konkurrierend Zielerreichungsgrad Z1 Zielerreichungsgrad Z2Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 144
  20. 20. Zielbeziehungen ! antinom Zielerreichungsgrad Z1 schließen sich gegenseitig aus Zielerreichungsgrad Z2Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 145
  21. 21. Zielbeziehungen ! indifferent Zielerreichungsgrad Z1 Zielerreichungsgrad Z2Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 146
  22. 22. Zielarten ! Zeitlicher Bezug 1 Kurzfristige Ziele 2 Mittelfristige Ziele 3 Langfristige ZieleÖkonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 147
  23. 23. Zielarten ! Strategische U-führung 1 Oberziel - Unternehmensleitbild 2 Unternehmenskultur und Wertvorstellungen 3 Unterziele, finanzwirtschaftliche ZieleÖkonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 148
  24. 24. ! SMARTE Ziele S Spezifisch: Was genau? M Messbar: Wann? Woran erkennbar? A Attraktiv: Was zieht mich genau? R Realistisch: Wie wird es umgesetzt? T Terminiert: Wann? Bis wann?Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 149
  25. 25. Unternehmensführung Grundlagen Instrumente der Unternehmensführung Betriebliche Zielarten Personalführung Fall: Klinik mit grauer EminenzFachhochschule Heidelberg SRH Hochschule HeidelbergStaatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule
  26. 26. Inhaltsübersicht 1 Anforderungen an Führungskräfte 2 Situative Führung 3 Führungsstile nach Petermann/Petermann 4 3D-Modell nach ReddinÖkonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 151
  27. 27. 1 AnforderungenÖkonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 152
  28. 28. Spannungsbogen einer Führungskraft Strategie Struktur Organisation Kontext und Geschichte Markt und des Systems Wettbewerb Werte & Visionen Persönlicher Hintergrund, Privates und Berufliches Manager Umsetzung Repräsen- Prozess- Führung & der Leitlinien Funktion tanz steuerung Aufgabe Konfliktlösung Zielerreichung ErgebnisorientierungQuelle: Strikker, Heidrun: Coaching – zwischen Erfolgsdruck, Expertise und Effizienz. Augsburg: Ziel Verlag 2007, S. 65. Neue Rollen und offene Funktionen im Business-Coaching.Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule HeidelbergIn: Strikker, Frank (Hrsg.): Coaching im 21. Jahrhundert. Kritische Bilanz und zukünftige Herausforderungen in Wissenschaft und Praxis. Augsburg: Ziel Verlag 2007, 1. Auflage, S. 58-80 153
  29. 29. 2 Situative FührungÖkonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 154
  30. 30. Situativer Führungsansatz Aufgabe, Führer-Geführten-Beziehung, Machtposition des Führers, Qualifikation / Motivation der Mitarbeiter, etc. Führungsverhalten Führungssituation Führungserfolg Führungsstil Aufgabenbezogener Stil oder Mitarbeiterbezogener Stil?Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 155
  31. 31. Situative Führungsstile Hoch Beteiligung Verkaufen Beziehungsorientierung (Unterstützung) 3 2 4 1 Delegation Unterweisung Niedrig HochÖkonomische Grundlagen Aufgabenorientierung (Anleitung) Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 156
  32. 32. Entwicklungsstand des Mitarbeiters (aufgabenbezogen) Hoch Mittel Mittel Niedrig Fähig Fähig, Nicht fähig, Nicht fähig und aber aber und willig unwillig willig unwillig oder oder oder oder zuversichtlich unsicher zuversichtlich unsicher Delegation (4) Beteiligung (3) Verkaufen (2) Unterweisen (1)Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 157
  33. 33. 3 Führungsstilmatrix von Petermann/PetermannÖkonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 158
  34. 34. Führungsdimensionen Unterstützung bzw. Kontrolle bzw. einfühlsame Zuwendung LenkungFührungsstile hoch niedrig demokratisches hoch autoratives Verhalten Verhalten niedrig autoritäres vernachlässigendes Verhalten VerhaltenÖkonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 159
  35. 35. Führungsstile Permissive Führung Autoritative Führung (demokratisch) Richtungsvorgabe Akzeptierend Wertschätzung Nicht kontrollierend Fordern & Grenzen setzen Freiheit im Handeln Akzeptierend und Akzeptierend und klar strukturierend wenig fordernd Laissez-faire Führung Autoritäre Führung Wenig Engagement Fordernd Überforderung der Befehle Führungskraft bestimmend Geringe Wertschätzung Zurückweisend und Zurückweisend und stark Macht ausübend wenig Orientierung gebendÖkonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 160
  36. 36. Personal: 3-D-Theorie Reddin Beziehungsorientierung effektive Stile Grundstile Förderer Integrierer „Developer“ „Executive“ Beziehungs- Macher stil Bürokorat „Benevolent „Related“ ineffektive Stile „Bureaucrat“ Autocrat“ Gefälligkeits- Kompro- Verfahrens- apostel missler Aufgaben- Aufgaben- stil stil stil „Missionary“ „Compro- „Seperated“ miser“ „Dedicated“ „Dedicated“ Kneifer Autokrat Kneifer - Effektivität + „Deserler“ „Autocrat“ „Deserler“ Aufgabenorientierung 161Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  37. 37. Unternehmensführung Grundlagen Instrumente der Unternehmensführung Betriebliche Zielarten Personalführung Fall: Klinik mit grauer EminenzFachhochschule Heidelberg SRH Hochschule HeidelbergStaatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule

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