LeseprobeFachverlag Thomas FerberPraxisratgeber VergaberechtFristen im VergabeverfahrenFachverlag Thomas Ferber
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Die Fristen in Vergabeverfahren sind eines der Themen, deren strikte Einhaltung für Bieter und Vergabestelle zentrale Bedeutung haben. Dieses Buch beschäftigt sich detailliert mit den Fristen bei Vergabeverfahren, behandelt die Fristen gemäß GWB, VgV, VOB/A, VOL/A sowie SektVO und behandelt dabei viele konkrete Fragen.

Es werden die Fristen bei Vergaben oberhalb der EU-Schwellenwerte (Verhandlungsverfahren, Offenes Verfahren, Nichtoffenes Verfahren, Wettbewerblicher Dialog) und unterhalb der EU-Schwellenwerte (freihändige Vergabe, beschränkte Ausschreibung, öffentliche Ausschreibung) behandelt.

Im Detail werden die Fristen für die verschiedenen Verfahren besprochen und Tipps für die Vergabeverfahren aus Sicht der Vergabestelle und aus Sicht der Bieter gegeben.

431 Seiten, 104 Abbildungen, 30 Tabellen

1. Auflage Februar 2011

ISBN 978-3-942766-00-5

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  1. 1. LeseprobeFachverlag Thomas FerberPraxisratgeber VergaberechtFristen im VergabeverfahrenFachverlag Thomas Ferber
  2. 2. Leseprobewww.fachverlag-ferber.de
  3. 3. Leseprobe Praxisratgeber Vergaberecht Fristen im Vergabeverfahren Thomas Ferber 1. Auflage 2011 Fachverlag Thomas FerberFachverlag Thomas Ferber
  4. 4. LeseprobeDieses Buch wurde mit großer Sorgfalt erarbeitet. Trotzdem k¨nnen Fehler ound Irrt¨ mer nicht vollst¨ndig ausgeschlossen werden. Verlag und Autor u aubernehmen keine juristische Verantwortung und keine Haftung f¨ r inhalt-¨ uliche oder drucktechnische Fehler sowie deren Folgen. Jeder Anwender istdaher aufgefordert alle Angaben in eigener Verantwortung zu pr¨ fen. uDie Wiedergabe von Warenbezeichnungen, Handelsnamen oder sonstigenKennzeichen in diesem Buch berechtigt nicht zu der Annahme, dass die-se von jedermann frei benutzt werden d¨ rfen. Vielmehr kann es sich auch udann um eingetragene Warenzeichen oder sonstige gesch¨ tzte Kennzeichen uhandeln, wenn sie nicht eigens als solche gekennzeichnet sind.¨Uber R¨ ckmeldungen und Anmerkungen zu diesem Buch freuen wir uns usehr.kontakt@fachverlag-ferber.deISBN 978-3-942766-00-5Bibliografische Information der Deutschen NationalbibliothekDie Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in derDeutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind imInternet uber http://dnb.d-nb.de abrufbar. ¨1. Auflage 2011c 2011 Fachverlag Thomas FerberHeinestr. 5664295 Darmstadthttp://www.fachverlag-ferber.deDieses Werk einschließlich aller Abbildungen ist urheberrechtlichgesch¨ tzt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheber- urechtsgesetzes ist ohne ausdr¨ ckliche Zustimmung des Verlages unzul¨ssig u a u a ¨und strafbar. Das gilt insbesondere f¨ r Vervielf¨ltigungen, Ubersetzungen,Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektro-nischen Systemen.Satz: Thomas Ferber mit Hilfe von L T X A ELektorat: Christina FerberDruck und Bindung: TZ-Verlag & Print GmbH, Roßdorf bei DarmstadtPrinted in Germany www.fachverlag-ferber.de
  5. 5. LeseprobeDieses Buch widme ich meinen fruheren ¨Kollegen im Forschung-und-Lehre-Team bei Sun Microsystems: Bea, Regina, Andreas, Axel, Frank, Gregor, Mathias, Matthias, Michael,Rolf, Stefan, Thorsten, Torsten, Wilfried und Wolfgang sowie unserem Chef Eckhard.Fachverlag Thomas Ferber
  6. 6. Leseprobewww.fachverlag-ferber.de
  7. 7. Leseprobe VorwortLiebe Leserin, lieber Leser,das ¨ffentliche Beschaffungswesen besitzt eine erhebliche owirtschaftliche Bedeutung. F¨r die Europ¨ische Union ging man u a2004 von einem Marktvolumen bei ¨ffentlichen Beschaffungen von o1.500 Mrd. e aus.1 Das sind 16% des gesamten Bruttoinlands-produktes der EU. Allein f¨r die Bundesrepublik Deutschland umachte das ¨ffentliche Beschaffungswesen 2002 ca. 17% des oBruttoinlandsprodukts (BIP) aus. Das sind etwa 360 Mrd. epro Jahr.2 Diese Bedeutung des ¨ffentlichen Beschaffungswesens ozeigt sich auch in der Anzahl der Ergebnisse f¨r den Suchbegriff u ¨ Offentliches Beschaffungswesen“ bei Google.3”Bei dieser Bedeutung des ¨ffentlichen Beschaffungswesens ound damit des Vergaberechts verwundert es kaum, dass auch dieAnzahl der Literatur dar¨ber sehr umfangreich ist. Und jetzt noch uein weiteres Buch. Da stellt sich nat¨rlich zu Recht die Frage: uWarum, wof¨r? Gibt es denn nicht schon genug B¨cher zu diesem u uThema?Es gibt wirklich sehr viele und sehr gute B¨cher uber die u ¨ 1 Siehe hierzu IP/04/149. 2 Siehe ¨ hierzu Gutachten Nr. 2/07 - Offentliches Beschaffungswesen. Wissen- schaftlicher Beirat beim Bundesministerium f¨r Wirtschaft und Technologie, u Dezember 2007. 3 Der Suchbegriff offentliches Beschaffungswesen“ ergab am 28.12.2010 un- ¨ ” gef¨hr 101.000 Ergebnisse. a iFachverlag Thomas Ferber
  8. 8. LeseprobeVorwortThemen Vergaberecht, Vergabeverfahren und ¨ffentliches Beschaf- ofungswesen. Viele dieser B¨cher waren mir in den letzten Jahren ueine große Hilfe. Gefehlt hat mir aber die ganzen Jahre ein Buch,das sich im Detail mit allen Facetten der Fristen besch¨ftigt und adiese griffbereit zur Verf¨gung stellt. Und so entstand schließlich udie Idee zu diesem Buch.Fristen haben aufgrund der Formstrenge der Vergabeverfah-ren eine besondere Bedeutung. Ein Verstoß gegen diese Fristenzum Beispiel durch die falsche Berechnung einer Frist kann zueiner Rechtswidrigkeit des Vergabeverfahrens f¨hren. Eine zu usp¨te Abgabe auch um nur eine Minute f¨hrt zwangsl¨ufig zum a u aAusschluss des Bieters.In diesem Buch finden Sie alles uber Angebotsfristen, Fristen ¨zur Teilnahme, Bewerbungsfristen, Zuschlagsfristen, Bindefristen,Wartefristen, Fristverk¨rzungen, Fristverl¨ngerungen und vieles u amehr. Sie erfahren, wann Fristen beginnen und wann diese endensowie welche Regeln f¨r Samstage, Sonntage und Feiertage in Bezug uauf die Fristen gelten. Behandelt werden die Verfahren gem¨ß aVOL/A, VOB/A, VOF und SektVO und soweit zutreffend die Ver-gabearten ¨ffentliche Ausschreibung, beschr¨nkte Ausschreibung, o afreih¨ndige Vergabe, offenes Verfahren, nicht offenes Verfahren, aVerhandlungsverfahren sowie der wettbewerbliche Dialog.Auf der Webseite www.fachverlag-ferber.de finden Sieaktuelle Erg¨nzungen bzw. Korrekturen zu diesem Buch. aIch w¨nsche Ihnen viel Freude mit diesem Buch, Erfolg f¨r u uIhre Ausschreibung als Auftraggeber bzw. viel Erfolg als Bieter.¨Uber R¨ckmeldungen, Anregungen, Hinweise und Kritik per uEmail kontakt@fachverlag-ferber.de freue ich mich sehr.So eine Arbeit wird eigentlich nie fertig, man muss sie f¨r fertig uerkl¨ren, wenn man nach Zeit und Umst¨nden das m¨glichste a a ogetan hat.J. W. von Goethe, Italienische Reise, 16. M¨rz 1787 aDarmstadt, im Januar 2011 Thomas Ferberii www.fachverlag-ferber.de
  9. 9. Leseprobe InhaltsverzeichnisVorwort iI. Grundlagen des Vergaberechts 11. Einleitung 3 1.1. Was ist Vergaberecht? . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 1.2. Auftragsarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 1.2.1. Lieferauftr¨ge . . . . . . . . . . . . . . . . . . a 10 1.2.2. Bauauftr¨ge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . a 11 1.2.3. Dienstleistungsauftr¨ge . . . . . . . . . . . . a 11 1.3. Die Regeln f¨r die Vergabe . . . . . . . . . . . . . . u 11 1.3.1. Die Regeln f¨r die Vergabe von Bauauftr¨gen u a 12 1.3.2. Die Regeln f¨r die Vergabe von Liefer- und u Dienstleistungsauftr¨gen . . . . . . . . . . . . a 13 1.3.3. Die Regeln f¨r die Vergabe von nicht vorab u eindeutig beschreibbaren freiberuflichen Leis- tungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 1.3.4. Die Regeln f¨r die Vergabe im Sektorenbereich u 15 1.4. Die EU-Schwellenwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 1.4.1. Die EU-Schwellenwerte f¨r den Sektorenbereich u 19 1.4.2. Der EU-Schwellenwert f¨r Bauleistungen . . . u 19 iiiFachverlag Thomas Ferber
  10. 10. LeseprobeInhaltsverzeichnis 1.4.3. Der EU-Schwellenwert f¨r Lieferungen und u Dienstleistungen . . . . . . . . . . . . . . . . 19 1.5. Das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschr¨nkungen a (GWB), vierter Teil . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 1.6. Die Vergabeverordnung (VgV) . . . . . . . . . . . . 22 1.7. Die Vergabe- und Vertragsordnung f¨r Bauleistungen u (VOB/A) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 1.8. Die Vergabe- und Vertragsordnung f¨r Leistungen u (VOL/A) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 1.9. Die Sektorenverordnung . . . . . . . . . . . . . . . . 27 1.10. Sch¨tzung des Auftragswertes . . . . . . . . . . . . . a 28 1.10.1. Keine Manipulation des Sch¨tzwertes . . . . a 29 1.10.2. Zeitpunkt der Sch¨tzung . . . . . . . . . . . . a 29 1.10.3. Objektivit¨t der Sch¨tzung . . . . . . . . . . a a 302. Die Vergabearten 33 2.1. Offenes Verfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 2.1.1. Der Ablauf im offenen Verfahren . . . . . . . 37 2.2. Nicht offenes Verfahren . . . . . . . . . . . . . . . . 38 2.2.1. Der Ablauf im nicht offenen Verfahren . . . . 39 2.2.2. Gr¨nde f¨r ein nicht offenes Verfahren gem¨ß u u a § 3 EG VOL/A . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 2.2.3. Gr¨nde f¨r ein nicht offenes Verfahren gem¨ß u u a § 3a VOB/A . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 2.3. Verhandlungsverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 2.3.1. Gr¨nde f¨r ein Verhandlungsverfahren gem¨ß u u a § 3 EG VOL/A . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 2.3.2. Gr¨nde f¨r ein Verhandlungsverfahren gem¨ß u u a § 3a VOB/A . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 2.4. Wettbewerblicher Dialog . . . . . . . . . . . . . . . . 50 2.4.1. Gr¨nde f¨r einen wettbewerblichen Dialog u u gem¨ß § 3 EG VOL/A . . . . . . . . . . . . . a 51 2.4.2. Gr¨nde f¨r einen wettbewerblichen Dialog u u gem¨ß § 3a VOB/A . . . . . . . . . . . . . . a 53II. Fristen 573. Fristen und Termine 59 3.1. Die Dimension der Zeit . . . . . . . . . . . . . . . . 59iv www.fachverlag-ferber.de
  11. 11. Leseprobe Inhaltsverzeichnis 3.2. Begriffsdefinition Frist . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 3.2.1. Fristbeginn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62 3.2.2. Fristende . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 3.3. Zusammenfassung Fristberechnung . . . . . . . . . . 68 3.4. Begriffsdefinition Termin . . . . . . . . . . . . . . . . 69 3.5. Feiertage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 3.6. Ber¨cksichtigung der Feiertage bei europaweiten u Ausschreibungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 3.7. Ber¨cksichtigung der Feiertage bei nationalen Aus- u schreibungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 704. Fristen im Vergabeverfahren 71 4.1. Ver¨ffentlichungsfrist . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 o 4.1.1. Regeln f¨r die Bekanntmachung gem¨ß VOL/A 73 u a 4.1.2. Regeln f¨r die Bekanntmachung gem¨ß VOB/A 78 u a 4.1.3. Regeln f¨r die Bekanntmachung gem¨ß SektVO 81 u a 4.2. Angebotsfrist . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84 4.2.1. Beginn der Angebotsfrist . . . . . . . . . . . 84 4.2.2. Ende der Angebotsfrist . . . . . . . . . . . . 85 4.2.3. Dauer der Angebotsfrist . . . . . . . . . . . . 90 4.2.4. Bearbeitungsfrist . . . . . . . . . . . . . . . . 94 4.3. Frist f¨r Teilnahmeantrag (Bewerbungsfrist) . . . . . 96 u 4.3.1. Angemessene Frist . . . . . . . . . . . . . . . 98 4.3.2. Mindestfristen f¨r den Teilnahmewettbewerb u f¨r Vergaben unterhalb der Schwellenwerte . 99 u 4.3.3. Standard-Mindestfristen f¨r den Teilnahme- u wettbewerb f¨r Vergaben ab Erreichen der u Schwellenwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . 100 4.3.4. Verk¨rzung der Fristen durch elektronische u ¨ Ubersendung der Bekanntmachung . . . . . . 101 4.3.5. Verk¨rzte Fristen durch besondere Dringlich- u keit (beschleunigtes Verfahren) . . . . . . . . 103 4.3.6. Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . 106 4.4. Frist f¨r zus¨tzliche Ausk¨nfte . . . . . . . . . . . . 108 u a u 4.4.1. Auskunftsfristen ab Erreichen der Schwellen- werte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108 4.4.2. Auskunftsfristen unterhalb der Schwellenwerte 110 4.4.3. Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . 110 vFachverlag Thomas Ferber
  12. 12. LeseprobeInhaltsverzeichnis 4.5. Frist zur Absendung der Vergabeunterlagen . . . . . 111 4.5.1. Frist zur Absendung der Vergabeunterlagen ab Erreichen der Schwellenwerte . . . . . . . 111 4.5.2. Frist zur Absendung der Vergabeunterlagen unterhalb der Schwellenwerte . . . . . . . . . 113 4.6. Bindefrist . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114 4.7. Zuschlagsfrist . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115 4.8. Die Frist zur Bekanntmachung uber die Auftragser- ¨ teilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118 4.9. Die Fristen bei R¨gen und Nachpr¨fungen . . . . . . u u 120 4.9.1. Entscheidungen der Vergabekammern . . . . 1245. Informations- und Wartepflicht 127 5.1. Informationsinhalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128 5.2. Beispiele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130 5.3. Unwirksamkeit des Vertrages . . . . . . . . . . . . . 1326. Fristen bei Vergabeverfahren unterhalb der Schwellenwer- te gem¨ß VOB a 135 6.1. Fristen in der ¨ffentlichen Ausschreibung gem¨ß o a VOB/A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136 6.1.1. Ende der Angebotsfrist . . . . . . . . . . . . 138 6.1.2. Angebotsfrist - Er¨ffnungstermin . . . . . . . 138 o 6.1.3. R¨cknahme von Angeboten . . . . . . . . . . 139 u 6.1.4. Zuschlagsfrist . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139 6.2. Fristen in der beschr¨nkten Ausschreibung gem¨ß a a VOB/A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140 6.3. Fristen bei der freih¨ndigen Vergabe gem¨ß VOB/A 140 a a7. Fristen bei Vergabeverfahren unterhalb der Schwellenwer- te gem¨ß VOL/A a 1438. Fristen beim offenen Verfahren 147 8.1. Fristen beim offenen Verfahren gem¨ß VOL/A . . . a 148 8.1.1. Fristverk¨rzungen beim offenen Verfahren u gem¨ß VOL/A . . . . . . . . . . . . . . . . . a 150 8.1.2. Frist zur Absendung der Vergabeunterlagen . 153 8.1.3. Fristen f¨r zus¨tzliche Ausk¨nfte . . . . . . . u a u 154 8.1.4. Verl¨ngerung der Angebotsfristen . . . . . . . a 155 8.1.5. Zur¨ckziehen von Angeboten . . . . . . . . . u 155vi www.fachverlag-ferber.de
  13. 13. Leseprobe Inhaltsverzeichnis 8.2. Fristen beim offenen Verfahren gem¨ß VOB/A . . . a 156 8.2.1. Fristverk¨rzungen beim offenen Verfahren u gem¨ß VOB/A . . . . . . . . . . . . . . . . . a 157 8.2.2. Verl¨ngerung der Angebotsfristen . . . . . . . a 160 8.2.3. Frist zur Absendung der Vergabeunterlagen . 161 8.2.4. Fristen f¨r zus¨tzliche Ausk¨nfte . . . . . . . u a u 162 8.2.5. Zur¨ckziehen von Angeboten . . . . . . . . . u 162 8.3. Fristen beim offenen Verfahren gem¨ß SektVO . . . a 163 8.3.1. Fristverk¨rzungen beim offenen Verfahren u gem¨ß SektVO . . . . . . . . . . . . . . . . . a 164 8.3.2. Verl¨ngerung der Angebotsfristen . . . . . . . a 168 8.3.3. Frist zur Absendung der Vergabeunterlagen . 168 8.3.4. Fristen f¨r zus¨tzliche Ausk¨nfte . . . . . . . u a u 1699. Fristen beim nicht offenen Verfahren 171 9.1. Fristen beim nicht offenen Verfahren gem¨ß VOL/Aa 172 9.1.1. Frist f¨r den Teilnahmeantrag (Bewerbungs- u frist) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 173 9.1.2. Angebotsfrist beim nicht offenen Verfahren . 174 9.1.3. Fristen f¨r zus¨tzliche Ausk¨nfte . . . . . . . u a u 179 9.1.4. Verl¨ngerung der Angebotsfristen . . . . . . . a 179 9.1.5. Zur¨ckziehen von Angeboten . . . . . . . . . u 179 9.2. Fristen beim nicht offenen Verfahren gem¨ß VOB/Aa 180 9.2.1. Frist f¨r den Teilnahmeantrag (Bewerbungs- u frist) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180 9.2.2. Angebotsfrist beim nicht offenen Verfahren . 181 9.2.3. Frist zum Versenden der Unterlagen . . . . . 186 9.2.4. Fristen f¨r zus¨tzliche Ausk¨nfte . . . . . . . u a u 186 9.2.5. Verl¨ngerung der Angebotsfristen . . . . . . . a 186 9.2.6. Zur¨ckziehen von Angeboten . . . . . . . . . u 187 9.3. Fristen beim nicht offenen Verfahren gem¨ß SektVO a 188 9.3.1. Regelfristen gem¨ß SektVO . . . . . . . . . . a 188 9.3.2. Verk¨rzte Fristen gem¨ß SektVO . . . . . . . u a 189 9.3.3. Verl¨ngerung der Angebotsfristen . . . . . . . a 194 9.3.4. Frist zur Absendung der Vergabeunterlagen . 194 9.3.5. Fristen f¨r zus¨tzliche Ausk¨nfte . . . . . . . u a u 19510.Fristen beim Verhandlungsverfahren 197 10.1. Der Ablauf im Verhandlungsverfahren . . . . . . . . 198 viiFachverlag Thomas Ferber
  14. 14. LeseprobeInhaltsverzeichnis 10.2. Fristen beim Verhandlungsverfahren gem¨ß VOL/A a 198 10.2.1. Frist f¨r den Teilnahmeantrag (Bewerbungs- u frist) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199 10.2.2. Fristen f¨r zus¨tzliche Ausk¨nfte . . . . . . . u a u 203 10.2.3. Verl¨ngerung der Angebotsfristen . . . . . . . a 204 10.2.4. Zur¨ckziehen von Angeboten . . . . . . . . . u 204 10.3. Fristen beim Verhandlungsverfahren gem¨ß VOB/A a 205 10.3.1. Frist f¨r den Teilnahmeantrag (Bewerbungs- u frist) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205 10.3.2. Fristen f¨r zus¨tzliche Ausk¨nfte . . . . . . . u a u 207 10.3.3. Verl¨ngerung der Angebotsfristen . . . . . . . a 207 10.3.4. Zur¨ckziehen von Angeboten . . . . . . . . . u 208 10.4. Fristen beim Verhandlungsverfahren gem¨ß SektVOa 209 10.4.1. Regelfristen gem¨ß SektVO . . . . . . . . . . a 209 10.4.2. Verk¨rzte Fristen gem¨ß SektVO . . . . . . . u a 209 10.4.3. Verl¨ngerung der Angebotsfristen . . . . . . . a 214 10.4.4. Frist zur Absendung der Vergabeunterlagen . 214 10.4.5. Fristen f¨r zus¨tzliche Ausk¨nfte . . . . . . . u a u 215 10.5. Fristen beim Verhandlungsverfahren gem¨ß VOF . . a 216 10.5.1. Verk¨rzte Fristen gem¨ß VOF . . . . . . . . . u a 216 10.5.2. Fristen f¨r zus¨tzliche Ausk¨nfte . . . . . . . u a u 218 10.5.3. Verl¨ngerung der Bewerbungs- und Ange- a botsfristen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21811.Fristen beim wettbewerblichen Dialog 219 11.1. Fristen beim wettbewerblichen Dialog gem¨ß VOL/Aa 219 11.1.1. Frist f¨r den Teilnahmeantrag (Bewerbungs- u frist) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 220 11.1.2. Fristen f¨r zus¨tzliche Ausk¨nfte . . . . . . . u a u 222 11.1.3. Verl¨ngerung der Angebotsfristen . . . . . . . a 222 11.1.4. Zur¨ckziehen von Angeboten . . . . . . . . . u 223 11.2. Fristen beim wettbewerblichen Dialog gem¨ß VOB/Aa 224 11.2.1. Frist f¨r den Teilnahmeantrag (Bewerbungs- u frist) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224 11.2.2. Fristen f¨r zus¨tzliche Ausk¨nfte . . . . . . . u a u 226 11.2.3. Verl¨ngerung der Angebotsfristen . . . . . . . a 226 11.2.4. Zur¨ckziehen von Angeboten . . . . . . . . . u 227viii www.fachverlag-ferber.de
  15. 15. Leseprobe Inhaltsverzeichnis12.Beispiele und Tipps f¨r die Praxis u 229 12.1. Beispiele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 229 12.1.1. Der Expressversand, Kurierdienst hat nicht p¨nktlich abgegeben! . . . . . . . . . . . . . . u 229 12.1.2. P¨nktlich abgegeben? . . . . . . . . . . . . . u 230 12.1.3. Abgabe nach Abgabetermin aber vor Offnung ¨ der Angebote . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231 12.1.4. Verl¨ngerung der Angebotsfrist . . . . . . . . a 231 12.1.5. Die Sommerzeit: 10:00 Uhr MEZ vs 10:00 Uhr MESZ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232 12.2. Tipps f¨r die Praxis . . . . . . . . . . . . . . . . . . u 232 12.2.1. Angemessene Fristl¨nge . . . . . . . . . . . . a 232 12.2.2. Faire Abgabetermine . . . . . . . . . . . . . . 233 12.2.3. Verl¨ngerung der Fristen . . . . . . . . . . . . a 233 12.2.4. Korrekte Berechnung der Fristen . . . . . . . 233 12.2.5. Das Risiko der versp¨teten Abgabe - Kurier- a und Expressdienste . . . . . . . . . . . . . . . 234 12.2.6. Das Risiko der versp¨teten Abgabe - der rich- a tige Abgabeort . . . . . . . . . . . . . . . . . 235 12.2.7. Die unverz¨gliche R¨ge . . . . . . . . . . . . u u 235 12.2.8. Fristen f¨r zus¨tzliche Ausk¨nfte . . . . . . . u a u 236III. Gesetze und Verordnungen 23713.B¨rgerliches Gesetzbuch (BGB) u 23914.Richtlinie (EWG, EURATOM) Nr. 1182/71 24115.Gesetz gegen Wettbewerbsbeschr¨nkungen (GWB) a 24516. Vergabeverordnung (VgV) 26717.Vergabe und Vertragsordnung f¨r Leistungen - Teil A u (VOL/A) 27518.Vergabe- und Vertragsordnung f¨r Bauleistungen Teil A - u VOB/A 31519.Sektorenverordnung - SektVO 353 ixFachverlag Thomas Ferber
  16. 16. LeseprobeInhaltsverzeichnis20. Einheiten- und Zeitgesetz - EinhZeitG 38521.Gesetze uber Feiertage ¨ 38722.Abk¨rzungen u 39923.Lexikon 407Literaturverzeichnis 423Index 427x www.fachverlag-ferber.de
  17. 17. Leseprobe Tabellenverzeichnis 4.1. Bewerbungsfristen bei Teilnahmewettbewerben f¨r u Vergabeverfahren unterhalb der Schwellenwerte . . . 100 4.2. Bewerbungsfristen bei Teilnahmewettbewerben f¨r u Vergabeverfahren gem¨ß SektVO . . . . . . . . . . . a 106 4.3. Bewerbungsfristen bei Teilnahmewettbewerben f¨r u Vergabeverfahren gem¨ß VOF ab Erreichen der a Schwellenwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107 4.4. Abk¨rzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . u 107 4.5. Bewerbungsfristen bei Teilnahmewettbewerben f¨r u Vergabeverfahren gem¨ß VOB/A ab Erreichen der a Schwellenwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107 4.6. Bewerbungsfristen bei Teilnahmewettbewerben f¨r u Vergabeverfahren gem¨ß VOL/A ab Erreichen der a Schwellenwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108 4.7. Auskunftsfristen ab Erreichen der Schwellenwerte . . 111 6.1. Fristen in der offentlichen Ausschreibung gem¨ß ¨ a VOB/A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136 6.2. Fristen in der beschr¨nkten Ausschreibung gem¨ß a a VOB/A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141 8.1. Fristen im offenen Verfahren gem¨ß VOL/A . . . . . 148 a xiFachverlag Thomas Ferber
  18. 18. LeseprobeTabellenverzeichnis 8.2. Fristverk¨rzungen beim Offenen Verfahren gem¨ß u a VOL/A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150 8.3. Fristen im Offenen Verfahren gem¨ß VOB/A . . . . a 156 8.4. Fristen im Offenen Verfahren gem¨ß SektVO . . . . a 163 8.5. Fristverk¨rzungen beim Offenen Verfahren gem¨ß u a SektVO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165 9.1. Fristen im nicht offenen Verfahren gem¨ß VOL/A . . a 172 9.2. Fristverk¨rzungen beim nicht offenen Verfahren u gem¨ß VOL/A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . a 174 9.3. Angebotsfristverk¨rzungen beim nicht offenen Ver- u fahren gem¨ß VOL/A . . . . . . . . . . . . . . . . . a 176 9.4. Fristen im nicht offenen Verfahren gem¨ß VOB/A . a 180 9.5. Fristverk¨rzungen beim nicht offenen Verfahren u gem¨ß VOB/A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . a 182 9.6. Angebotsfristverk¨rzungen beim nicht offenen Ver- u fahren gem¨ß VOB/A . . . . . . . . . . . . . . . . . a 183 9.7. Fristen im nicht offenen Verfahren gem¨ß SektVO . . a 188 9.8. Fristverk¨rzungen beim nicht offenen Verfahren u gem¨ß VOB/A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . a 191 10.1. Fristen im Verhandlungsverfahren gem¨ß VOL/A . . a 199 10.2. Fristverk¨rzungen beim Verhandlungsverfahren u gem¨ß VOL/A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . a 202 10.3. Fristen im Verhandlungsverfahren gem¨ß VOB/A . . a 205 10.4. Fristverk¨rzungen beim Verhandlungsverfahren u gem¨ß VOB/A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . a 207 10.5. Fristen im Verhandlungsverfahren gem¨ß SektVO . . a 209 10.6. Fristverk¨rzungen beim nicht offenen Verfahren u gem¨ß VOB/A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . a 212 11.1. Fristen beim wettbewerblichen Dialog gem¨ß VOL/A 220 a 11.2. Fristen im wettbewerblichen Dialog gem¨ß VOB/A . 224 axii www.fachverlag-ferber.de
  19. 19. Leseprobe Abbildungsverzeichnis 1.1. Die erste europ¨ische W¨hrung - r¨mische M¨nzen . a a o u 3 1.2. Rechts¨bersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . u 8 1.3. Gesetze und Verordnungen f¨r Bauleistungen . . . . u 13 1.4. Gesetze und Verordnungen f¨r Liefer- und Dienstleis- u tungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 1.5. Gesetze und Verordnungen f¨r freiberufliche Leistungen u 16 1.6. Gesetze und Verordnungen im Sektorenbereich . . . 17 1.7. Die aktuellen Schwellenwerte seit 1. Januar 2010 . . 18 1.8. Der aktuelle EU-Schwellenwert im Sektorenbereich . 19 1.9. Der aktuelle EU-Schwellenwert f¨r Bauleistungen . . u 20 1.10. EU-Schwellenwert f¨r Lieferungen und Dienstleistun- u gen der oberen und obersten Bundesbeh¨rden . . . . o 21 1.11. EU-Schwellenwert f¨r Lieferungen und Dienstleistun- u gen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 1.12. Weichenstellung in der VgV . . . . . . . . . . . . . . 24 1.13. Die Struktur der VOB . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 1.14. Die erste VOB von 1926 . . . . . . . . . . . . . . . . 26 1.15. Die Struktur der VOL . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 1.16. Die erste VOL von 1936 . . . . . . . . . . . . . . . . 27 2.1. Nationale und europaweite Vergabeverfahren . . . . 33 2.2. Rechts- und Verordnungs¨bersicht bei nationalen u Vergaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 xiiiFachverlag Thomas Ferber
  20. 20. LeseprobeAbbildungsverzeichnis 2.3. Die Vergabearten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 2.4. Der Ablauf im offenen Verfahren . . . . . . . . . . . 38 2.5. Der Ablauf im nicht offenen Verfahren . . . . . . . . 40 2.6. Der Ablauf im Verhandlungsverfahren . . . . . . . . 44 2.7. Der Ablauf im wettbewerblichen Dialog . . . . . . . 50 3.1. Der Mond als eine der Grundlagen f¨r unseren Kalender u 60 3.2. Fristendefinition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 3.3. Fristbeginn - Maßgebliches Ereignis am Montag . . . 64 3.4. Fristbeginn - Maßgebliches Ereignis am Freitag . . . 64 3.5. Fristbeginn - Maßgebliches Ereignis am Samstag . . 64 3.6. Fristende f¨llt auf einen Samstag . . . . . . . . . . . a 67 3.7. Fristende f¨llt auf einen Sonntag . . . . . . . . . . . a 67 3.8. Fristende f¨llt auf einen Feiertag . . . . . . . . . . . a 67 3.9. Fristende f¨llt auf einen Werktag . . . . . . . . . . . a 68 3.10. Gesetze und Verordnungen zur Fristberechnung . . . 69 4.1. Frist f¨r die Ver¨ffentlichung der Vergabebekanntma- u o ¨ chung bei elektronischer Ubermittlung . . . . . . . . 76 4.2. Frist f¨r die Ver¨ffentlichung der Vergabebekanntma- u o ¨ chung bei nichtelektronischer Ubermittlung . . . . . 76 4.3. Frist zur Ver¨ffentlichung der Bekanntmachung bei o ¨ elektronischer Ubermittlung . . . . . . . . . . . . . . 76 4.4. Angebotsfristbeginn, Absenden der Angebotsauffor- derung an einem Montag . . . . . . . . . . . . . . . . 85 4.5. Angebotsfristbeginn, Absenden der Angebotsauffor- derung an einem Freitag . . . . . . . . . . . . . . . . 85 4.6. Er¨ffnungstermin und Zuschlagsfrist . . . . . . . . . o 88 4.7. Abgabetermin, Angebots¨ffnung und Bindefrist . . . o 89 4.8. Ende der ver¨ffentlichten Angebotsfrist f¨llt auf einen o a Samstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 4.9. Ende der ver¨ffentlichten Angebotsfrist f¨llt auf einen o a Sonntag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 4.10. Ende der ver¨ffentlichten Angebotsfrist f¨llt auf einen o a Feiertag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 4.11. Die Zeit f¨r die Erstellung der Angebote bei nicht- u elektronischer Bekanntmachung im offenen Verfahren 95 4.12. Arbeitstage zur Bearbeitung der Ausschreibung . . . 96 4.13. Die f¨r die Bearbeitung und Angebotserstellung u verf¨gbaren Werktage . . . . . . . . . . . . . . . . . u 97xiv www.fachverlag-ferber.de
  21. 21. Leseprobe Abbildungsverzeichnis 4.14. Die f¨r die Bearbeitung und Angebotserstellung u verf¨gbaren Werktage, Monat mit Feiertagen . . . . u 97 4.15. vorgeschalteter Teilnahmewettbewerb . . . . . . . . 98 4.16. Die Standard-Mindestfrist f¨r Teilnahmeantr¨ge . . u a 100 4.17. Durch elektronische ¨ Ubermittlung verk¨rzte u Mindestfrist f¨r Teilnahmeantr¨ge . . . . . . . . . . u a 102 4.18. Maximal verk¨rzte Mindestfrist f¨r Teilnahmean- u u tr¨ge gem¨ß VOB/A, VOL/A und VOF . . . . . . . a a 104 4.19. Maximal verk¨rzte Mindestfrist f¨r Teilnahmean- u u tr¨ge gem¨ß SektVO . . . . . . . . . . . . . . . . . . a a 105 4.20. Berechnung der Auskunftsfristen . . . . . . . . . . . 109 4.21. Frist zum Versenden der Vergabeunterlagen . . . . . 112 4.22. Bindefrist . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115 4.23. Zuschlagsfrist . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116 4.24. Frist gem¨ß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB . . . . . . . . . a 123 5.1. Wartefrist vor Zuschlagserteilung . . . . . . . . . . . 128 5.2. Wartepflicht bei Versenden der Information per Post 129 5.3. Wartepflicht bei elektronischem Versenden der Infor- mation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130 5.4. Informationspflicht gem¨ß § 101a GWB - 15 Tage . . a 131 5.5. Informationspflicht gem¨ß § 101a GWB - 10 Tage, a Fristende an einem Sonntag . . . . . . . . . . . . . . 131 5.6. Informationspflicht gem¨ß § 101a GWB - 10 Tage in- a klusive Feiertage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132 6.1. Unterhalb des Schwellenwertes von 4.845.000 Euro f¨r Bauleistungen k¨nnen die Vergabearten u o ¨ffentliche Ausschreibung, beschr¨nkte Ausschrei- o a bung und freih¨ndige Vergabe genutzt werden. . . . . a 135 6.2. Die Fristen bei ¨ffentlichen Ausschreibungen gem¨ß o a VOB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136 6.3. Ende der ver¨ffentlichten Angebotsfrist f¨llt auf einen o a Samstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138 6.4. Ende der ver¨ffentlichten Angebotsfrist f¨llt auf einen o a Sonntag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138 6.5. Ende der ver¨ffentlichten Angebotsfrist f¨llt auf einen o a Feiertag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139 6.6. Die Fristen bei beschr¨nkten Ausschreibungen gem¨ß a a VOB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141 xvFachverlag Thomas Ferber
  22. 22. LeseprobeAbbildungsverzeichnis 7.1. Unterhalb des Schwellenwertes von 193.000 Euro f¨r u Liefer- und Dienstleistungen k¨nnen die Vergabear- o ten ¨ffentliche Ausschreibung, beschr¨nkte Ausschrei- o a bung und freih¨ndige Vergabe genutzt werden . . . . 143 a 7.2. Unterhalb des Schwellenwertes von 125.000 Euro f¨r Liefer- und Dienstleistungen der obersten u und oberen Bundesbeh¨rden k¨nnen die Verga- o o bearten ¨ffentliche Ausschreibung, beschr¨nkte o a Ausschreibung und freih¨ndige Vergabe genutzt werden144 a 7.3. Die Fristen bei ¨ffentlichen Ausschreibungen gem¨ß o a VOL/A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144 7.4. Die Fristen bei beschr¨nkten Ausschreibungen gem¨ß a a VOL/A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145 8.1. Fristen im offenen Verfahren . . . . . . . . . . . . . . 149 8.2. verk¨rzte Fristen im offenen Verfahren durch Vorin- u formation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151 8.3. k¨rzteste erlaubte Fristen im offenen Verfahren durch u Kumulation aller Verk¨rzungsm¨glichkeiten . . . . . u o 151 8.4. Frist zum Versenden der Vergabeunterlagen . . . . . 154 8.5. Fristen im offenen Verfahren . . . . . . . . . . . . . . 157 8.6. verk¨rzte Fristen im offenen Verfahren durch Vorin- u formation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159 8.7. k¨rzteste erlaubbare Fristen im offenen Verfahren u durch Kumulation aller Verk¨rzungsm¨glichkeiten . u o 159 8.8. Frist zum Versenden der Vergabeunterlagen . . . . . 161 8.9. Fristen im offenen Verfahren . . . . . . . . . . . . . . 163 8.10. verk¨rzte Fristen im offenen Verfahren durch Vorin- u formation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165 8.11. k¨rzeste erlaubte Fristen im offenen Verfahren durch u Kumulation aller Verk¨rzungsm¨glichkeiten . . . . . u o 166 9.1. Der Ablauf im nicht offenen Verfahren . . . . . . . . 171 9.2. Fristen beim Nicht-Offenen-Verfahren . . . . . . . . 175 9.3. Fristen im beschleunigten nicht offenen Verfahren gem¨ß VOL/A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . a 178 9.4. Fristen beim Nicht-Offenen-Verfahren . . . . . . . . 182 9.5. Fristen im beschleunigten nicht offenen Verfahren gem¨ß VOB/A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . a 185xvi www.fachverlag-ferber.de
  23. 23. Leseprobe Abbildungsverzeichnis 9.6. Regelfristen beim nicht offenen Verfahren gem¨ß a SektVO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189 9.7. verk¨rzte Fristen beim nicht offenen Verfahren gem¨ß u a SektVO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190 10.1. Der Ablauf im Verhandlungsverfahren . . . . . . . . 198 10.2. Die Regelfrist im Verhandlungsverfahren gem¨ß a VOL/A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200 ¨ 10.3. Die durch elektronische Ubermittlung verk¨rzte Frist u im Verhandlungsverfahren gem¨ß VOL/A . . . . . . a 201 10.4. Die verk¨rzte Frist beim beschleunigten Verhand- u lungsverfahren gem¨ß VOL/A . . . . . . . . . . . . . a 203 10.5. Fristen im beschleunigten Verhandlungsverfahren gem¨ß VOB/A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . a 208 10.6. Regelfristen beim Verhandlungsverfahren gem¨ß a SektVO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 210 10.7. verk¨rzte Fristen beim Verhandlungsverfahren u gem¨ß SektVO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . a 211 10.8. Die Regelfrist im Verhandlungsverfahren gem¨ß VOF a 216 10.9. Die verk¨rzte Frist beim beschleunigten Verhand- u lungsverfahren gem¨ß VOF . . . . . . . . . . . . . . a 217 11.1. Fristen beim wettbewerblichen Dialog gem¨ß VOL/A a 220 ¨ 11.2. Die durch elektronische Ubermittlung verk¨rzte Frist u beim wettbewerblichen Dialog gem¨ß VOL/A . . . . a 222 11.3. Fristen beim wettbewerblichen Dialog gem¨ß VOB/A a 225 ¨ 11.4. Die durch elektronische Ubermittlung verk¨rzte Frist u beim wettbewerblichen Dialog gem¨ß VOB/A . . . . a 226 xviiFachverlag Thomas Ferber
  24. 24. Leseprobewww.fachverlag-ferber.de
  25. 25. Leseprobe Teil I. Grundlagen des Vergaberechts 1Fachverlag Thomas Ferber
  26. 26. Leseprobewww.fachverlag-ferber.de
  27. 27. Leseprobe KAPITEL 1 Einleitung1.1. Was ist Vergaberecht?Vergabeverfahren sind keine Erfindung der Neuzeit. Bereits in derAntike wurden ¨ffentliche Bauten und Dienstleistungen teilweise oin ¨ffentlichen Verfahren vergeben. Beispielhaft seien hierzu die oBauvergabe des Zeus-Tempels 1 im griechischen Livadia im 2.Jahrhundert vor Christus sowie die Vergabe uber den Bau einer ¨Mauer2 im r¨mischen Puteoli im Jahr 105 vor Christus genannt. oAbbildung 1.1.: Die erste europ¨ische W¨hrung - r¨mische M¨nzen a a o u1 Siehehierzu Centralblatt der Bauverwaltung Nr. 1, S. 5; Nr. 2, S. 11-12, 1882.2 Siehehierzu T. Wiegand. Die Puteolanische Bauinschrift, 1894; P. Ries, Bau- vertr¨ge im r¨mischen Recht, Dissertation M¨nchen 1989. a o u 3Fachverlag Thomas Ferber
  28. 28. Leseprobe1. EinleitungDie zur Lizitation (Versteigerung) an einem vorher bekanntgege-benen Tag ¨ffentlich auf dem Forum anstehenden Verdingungen o(Vergaben) wurden bereits bei der Ank¨ndigung des Termins durch uAnschlag bekannt gemacht. Geboten wurde durch Fingerzeichen.Den Zuschlag bekam bei der Verdingung von Werk-, Dienst- undSachleistungen derjenige, der f¨r das geringste Entgelt bereit war udiese Leistungen zu erbringen.3 Sinn und Zweck dieser Verfahrenwar die Leistungen zum g¨nstigsten Preis einzukaufen. uMit der Industrialisierung Europas wurde das Verdingungs-wesen (Submissionswesen, Vergabewesen) wieder neu entdeckt. Zielwar auch hier die Vergabe zum g¨nstigsten Preis. In der ersten uH¨lfte des 20. Jahrhundert wurden schließlich in Deutschland adie beiden Verdingungsordnungen f¨r Bauleistungen (VOB) uund Leistungen (VOL) erarbeitet und verabschiedet. BeideVerdingungsordnungen wurden haushaltsrechtlich im deutschenRecht verankert. Mit der Entwicklung der Europ¨ischen Union aund dem Ausbau des europ¨ischen Binnenmarktes ergab sich die aNotwendigkeit Regeln f¨r einen gemeinsamen Markt zu schaffen. uDies wurde von der europ¨ischen Kommission durch Richtlinien, adie in nationale Gesetze und Vorschriften zu transformieren waren,umgesetzt.Durch die europ¨ischen Vergaberichtlinien sind die folgenden adrei Grunds¨tze im deutschen Vergaberecht verankert worden: a • Wettbewerbsprinzip • Transparenzprinzip • GleichbehandlungsprinzipDas Bundesverfassungsgericht gab zum Begriff des Vergaberechtsdie folgende Definition:3 W. Kunkel, Staatsordnung und Staatspraxis der R¨mischen Republik, Zweiter o Abschnitt, M¨nchen 1995, 446 ff.. u4 www.fachverlag-ferber.de
  29. 29. Leseprobe 1.1. Was ist Vergaberecht? Definition des Begriffs Vergaberecht Als Vergaberecht wird die Gesamtheit der Normen bezeichnet, die ein Tr¨ger ¨ffentlicher Verwaltung bei der a o Beschaffung von sachlichen Mitteln und Leistungen, die er zur Erf¨llung von Verwaltungsaufgaben ben¨tigt, zu u o beachten hat.4Das heißt beim Vergaberecht handelt es sich um ein Regelwerkund um Vorschriften, die die Umsetzung des Beschaffungswesensbeschreiben. Bei der Beschaffung kann es sich um G¨ter oder uLeistungen handeln.Das deutsche Vergaberecht ist zweigeteilt in einen Bereichab Erreichen der Schwellenwerte5 und einen Bereich unterhalb derSchwellenwerte.Unterhalb der EG-Schwellenwerte ist das deutsche Vergabe-recht dem Haushaltsrecht des Bundes, der Bundesl¨nder und der aGemeinden zuzurechnen mit den Grunds¨tzen der Sparsamkeit und aWirtschaftlichkeit und findet sich in § 30 Haushaltsgrunds¨tzegesetz a(HGrG) sowie in § 55 Bundeshaushaltsordnung (BHO). § 30 HGrG - Gesetz uber die Grunds¨tze des ¨ a Haushaltsrechts des Bundes und der L¨nder a Dem Abschluß von Vertr¨gen uber Lieferungen und a ¨ Leistungen muß eine ¨ffentliche Ausschreibung vorausge- o hen, sofern nicht die Natur des Gesch¨fts oder besondere a Umst¨nde eine Ausnahme rechtfertigen. a4 Bundesverfassungsgericht, 13. Juni 2006 - 1 BvR 1160/03, siehe hierzu Ver- gabeR 2006, 8715 Die Begriffe Schwellenwert, EU-Schwellenwert und EG-Schwellenwert werden im weiteren synonym benutzt. 5Fachverlag Thomas Ferber
  30. 30. Leseprobe1. Einleitung § 55 Bundeshaushaltsordnung (BHO) (1) Dem Abschluß von Vertr¨gen uber Lieferungen und a ¨ Leistungen muß eine ¨ffentliche Ausschreibung vor- o ausgehen, sofern nicht die Natur des Gesch¨fts oder a besondere Umst¨nde eine Ausnahme rechtfertigen. a (2) Beim Abschluß von Vertr¨gen ist nach einheitlichen a Richtlinien zu verfahren.Die entsprechenden Bestimmungen finden sich auch in denHaushaltsordungen der 16 Bundesl¨nder bzw. den Gemeindehaus- ahaltsverordnungen (GemHVO). § 55 Hessische Landeshaushaltsordnung (LHO) (1) Dem Abschluss von Vertr¨gen uber Lieferungen und a ¨ Leistungen muss eine ¨ffentliche Ausschreibung vor- o ausgehen, sofern nicht die Natur des Gesch¨fts oder a besondere Umst¨nde eine Ausnahme rechtfertigen. a (2) Beim Abschluss von Vertr¨gen ist nach einheitlichen a Richtlinien zu verfahren.6 www.fachverlag-ferber.de
  31. 31. Leseprobe 1.1. Was ist Vergaberecht? § 22 GemHVO - Vergabe von Auftr¨gen a (1) Der Vergabe von Auftr¨gen muss eine ¨ffentliche Aus- a o schreibung vorausgehen, sofern nicht die Natur des Gesch¨fts oder besondere Umst¨nde eine beschr¨nkte a a a Ausschreibung oder eine freih¨ndige Vergabe rechtfer- a tigen. (2) Bei der Vergabe von Auftr¨gen und dem Abschluss a sonstiger Vertr¨ge sind die Grunds¨tze und Richtli- a a nien zu beachten, die das fachlich zust¨ndige Minis- a terium durch Verwaltungsvorschrift bestimmt.Die Grunds¨tze der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit werden adurch Wettbewerb unter den Bietern und das Ermitteln desg¨nstigsten Angebotes erreicht. Geregelt wird die Vergabe durch uVerwaltungsvorschriften, die auf die entsprechenden Vergabe- undVertragsordnungen verweisen.Bei Auftragswerten oberhalb der EG-Schwellenwerte ist dasdeutsche Vergaberecht in einer sogenannten Kaskade aufgebaut. Anrangh¨chster Stelle steht dabei der vierte Teil des GWB (Gesetz ogegen Wettbewerbsbeschr¨nkungen), mit dem die europ¨ischen a aRichtlinien in deutsches Gesetz umgesetzt wurden. Die Verga-beverordnung (VgV) hat eine sogenannte Scharnierfunktion“ ”zwischen GWB und den verschiedenen Verdingungsordnungen.In der VgV werden die Weichen zur Anwendung der relevantenVerdingungsordnung gestellt: • Bei der Vergabe von Liefer- und Dienstleistungsauftr¨gen wird a auf den 2. Abschnitt der Vergabe- und Vertragsordnung f¨r u Leistungen (VOL/A) verwiesen. 6 • Bei der Vergabe von freiberuflichen Dienstleistungen wird auf die Vergabeordnung f¨r freiberufliche Leistungen (VOF) ver- u wiesen. 76 Siehe hierzu § 4 VgV.7 Siehe hierzu § 5 VgV. 7Fachverlag Thomas Ferber
  32. 32. Leseprobe1. Einleitung Government Procurement Agreement (GPA) Internationales Recht EG-Vertrag, EG-Vergaberichtlinien EU-Recht Nationales Recht GWB Teil 4 Haushaltsrecht BHO, LHO, GemHVO VgV SektVO Verw.-Vorschriften VOL/A (2. Abschnitt), VOL/A (1. Abschnitt), VOB/A (2. Abschnitt), VOB/A (1. Abschnitt), VOF Abbildung 1.2.: Rechts¨bersicht u • Bei der Vergabe von Bauleistungen wird auf den 2. Ab- schnitt der Vergabe- und Vertragsordnung f¨r Bauleistungen u (VOB/A) verwiesen. 8Handelt es sich um die Vergabe von Auftr¨gen im Bereich ader Trinkwasserversorgung, Elektrizit¨tsversorgung, Gasversor- agung, W¨rmeversorgung sowie den Verkehrsbereich (Flugh¨fen, a aSchienenverkehr, H¨fen, . . . ) so werden unterhalb des GWB in ader sogenannten Sektorenverordnung (SektVO) die Regeln zurAuftragsvergabe in diesem Bereich beschrieben.1.2. AuftragsartenDie verschiedenen Arten der ¨ffentlichen Auftr¨ge werden in § 99 o aAbs. 2 bis 6 GWB definiert.Auftr¨ge, die Mischformen der definierten Auftragsarten darstellen, awerden durch § 99 Abs. 7 und 8 GWB behandelt und Regeln zurZuordnung beschrieben.8 Siehe hierzu § 6 VgV.8 www.fachverlag-ferber.de
  33. 33. Leseprobe KAPITEL 3 Fristen und Termine3.1. Die Dimension der ZeitDie Dimension der Zeit geh¨rt zu den Grundlagen des menschlichen oLebens. Die Einteilung der Zeit ist seit der fr¨hsten Menschheitsge- uschichte durch die astronomischen Gegebenheiten wie Umdrehungs-periode der Erde, Umlaufperiode der Erde um die Sonne sowie dieUmlaufperiode des Mondes um die Erde gepr¨gt. aAusgangspunkt der Zeiteinteilung war und ist der Tag. DieL¨nge des Tages kann man recht genau bestimmen, wenn man aden h¨chsten Sonnenstand zweier aufeinander folgender Tage obetrachtet. Das Zeitintervall zwischen diesen beiden Zeitpunktenhat die L¨nge eines Tages. aGrundlage unserer heutigen Zeitrechnung ist der von Papst Gre-gor XIII seit dem 15. Oktober 1582 eingef¨hrte Kalender (grego- urianischer Kalender), der den von Julius C¨sar im Jahr 46 v. Chr. aeingef¨hrten julianischen Kalender in der Schalttagregelung modi- ufizierte und abl¨ste. o 59Fachverlag Thomas Ferber
  34. 34. Leseprobe3. Fristen und TermineAbbildung 3.1.: Der Mond als eine der Grundlagen f¨r unseren u Kalender Gesetzliche Zeit, § 4 Abs. 1. EinhZeitG Die gesetzliche Zeit ist die mitteleurop¨ische Zeit. Diese a ist bestimmt durch die koordinierte Weltzeit unter Hin- zuf¨gung einer Stunde. u Gesetzliche Zeit, § 4 Abs. 2. EinhZeitG F¨r den Zeitraum ihrer Einf¨hrung ist die mitteleu- u u rop¨ische Sommerzeit die gesetzliche Zeit . Die mitteleu- a rop¨ische Sommerzeit ist bestimmt durch die koordinierte a Weltzeit unter Hinzuf¨gung zweier Stunden. uIn den Vergabeverfahren ist die genaue Definition von Fristen undTerminen und deren Bestimmung von besonderer Bedeutung. Beieinem formal strengen Verfahren muss ohne jeglichen Spielraum f¨r ualle Beteiligten klar sein, wann eine Frist beginnt und wann sie en-det.60 www.fachverlag-ferber.de
  35. 35. Leseprobe 3.2. Begriffsdefinition Frist Frist Zeitraum Fristbeginn Fristende Abbildung 3.2.: Fristendefinition3.2. Begriffsdefinition FristEine Frist ist ein abgegrenzter, d. h. ein bestimmt bezeichneter oderbestimmbarer Zeitraum. Die Dauer kann dabei durch ein Datum(zeitlich feste Begrenzung) oder einen unbestimmten Begriff (z. B.unverz¨glich) bestehen. Eine Frist hat einen Anfangs- und einen uEndtermin. 1Beispiele f¨r unberstimmte Fristbegriffe finden sich in § 10 VOL/A uoder § 107 GWB. § 10 Abs. 1 VOL/A F¨r die Bearbeitung und Abgabe der Teilnahmeantr¨ge u a und der Angebote sowie f¨r die Geltung der Angebote sind u ausreichende Fristen (Teilnahme-, Angebots und Binde- fristen vorzusehen. 1 siehe hierzu J. von Staudingers Kommentar zum B¨rgerlichen Gesetzbuch u mit Einf¨hrungsgesetz und Nebengesetzen Buch 1 - Allgemeiner Teil § 186 u Rn. 5, Berlin 2004 ; M¨nchener Kommentar, BGB, 5. Auflage 2006, § 186 u RN 4. 61Fachverlag Thomas Ferber
  36. 36. Leseprobe3. Fristen und Termine § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB Der Antrag ist unzul¨ssig, soweit der Antragsteller den a ger¨gten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabe- u verfahren erkannt und gegen¨ber dem Auftraggeber nicht u unverz¨ glich ger¨gt hat. u uEin Beispiel f¨r eine Frist mit einem bestimmt bezeichneten uZeitraum findet sich in § 101 GWB. § 101a GWB Abs. 1, Satz 3 Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den S¨tzen 1 und 2 geschlossen werden. aF¨r die Fristberechnungen im Vergaberecht gilt ganz allgemein die uGrundregel, dass die Fristen nach ganzen Tagen berechnet werden.Eine Frist beginnt mit dem Anfang eines Kalendertages (Fristbe-ginn)um 0:00 Uhr und endet mit dem Ende eines Kalendertages(Fristende) um 24:00 Uhr.3.2.1. FristbeginnFristbeginn gem¨ß der Verordnung (EWG/-Euratom) Nr. a1182/71Gem¨ß der Verordnung (EWG/-Euratom) Nr. 1182/71 des Rates avom 3. Juni 1971 zur Festlegung der Regeln f¨r die Fristen, Daten uund Termine, Abl. EG Nr. L 124 vom 8. Juni 1971 gilt f¨r den uAnfang einer Frist:62 www.fachverlag-ferber.de
  37. 37. Leseprobe 3.2. Begriffsdefinition Frist Artikel 3 Absatz 1 Satz 2 (EWG/-Euratom) Nr. 1182/71 Ist f¨r den Anfang einer nach Tagen, Wochen, Monaten u oder Jahren bemessenen Frist der Zeitpunkt maßgebend, in welchem ein Ereignis eintritt oder eine Handlung vor- genommen wird, so wird bei der Berechnung dieser Frist der Tag nicht mitgerechnet, in den das Ereignis oder die Handlung f¨llt. aFristbeginn gem¨ß § 187 BGB a Fristbeginn gem¨ß § 187 BGB a Ist f¨r den Anfang einer Frist ein Ereignis oder ein in den u Lauf eines Tages fallender Zeitpunkt maßgebend, so wird bei der Berechnung der Frist der Tag nicht mitgerechnet, in welchen das Ereignis oder der Zeitpunkt f¨llt. aBeispieleDie folgenden Beispiele sollen die Berechnungsmethode zum Fristbe-ginn verdeutlichen. In Abbildung 3.3 findet das fristausl¨sende Er- oeignis, zum Beispiel das Absenden der Vergabebekanntmachung, amMontag um 11:00 Uhr statt. Unter Anwendung von § 187 BGB bzw.Artikel 3 EWG/EURATOM Nr. 1182/71 wird f¨r die Berechnung uder Frist der darauffolgende Tag 0:00 Uhr als Fristbeginn eingesetzt.F¨r die Fristberechnung gilt gem¨ß § 187 BGB bzw. (EWG/- u aEuratom) Nr. 1182/71 • Der Fristbeginn ist immer am folgenden Tag des ausl¨senden o Ereignisses oder Zeitpunktes.2 F¨r den Fristbeginn ist es dabei u 2 Siehe hierzu J. von Staudingers Kommentar zum B¨rgerlichen Gesetzbuch u 63Fachverlag Thomas Ferber
  38. 38. Leseprobe3. Fristen und Termine Maßgebliches Ereignis Fristbeginn um 0:00 Uhr MO DI MI DO FR SA SO Fristbeginn gemäß § 187 BGB bzw. Artikel 3 Absatz 1 Satz 2 (EWG/-Euratom) Nr. 1182/71 Abbildung 3.3.: Fristbeginn - Maßgebliches Ereignis am Montag Fristbeginn um 0:00 Uhr Maßgebliches Ereignis MO DI MI DO FR SA SO Fristbeginn gemäß § 187 BGB bzw. Artikel 3 Absatz 1 Satz 2 (EWG/-Euratom) Nr. 1182/71 Abbildung 3.4.: Fristbeginn - Maßgebliches Ereignis am Freitag Fristbeginn um 0:00 Uhr Maßgebliches Ereignis MO DI MI DO FR SA SO Fristbeginn gemäß § 187 BGB bzw. Artikel 3 Absatz 1 Satz 2 (EWG/-Euratom) Nr. 1182/71 Abbildung 3.5.: Fristbeginn - Maßgebliches Ereignis am Samstag unerheblich, ob der Tag auf einen Werktag, ein Wochenende oder einen Feiertag f¨llt. a • Die Frist beginnt mit dem Anfang eines Kalendertages um 0:00 Uhr.3 mit Einf¨hrungsgesetz und Nebengesetzen Buch 1 - Allgemeiner Teil §§ 164- u 240 (Allgemeiner Teil 5), § 187 Rn. 5; Palandt. BGB 68. Aufl 2009. § 187 Rn. 1.3 Siehe hierzu J. von Staudingers Kommentar zum B¨ rgerlichen Gesetzbuch u mit Einf¨hrungsgesetz und Nebengesetzen Buch 1 - Allgemeiner Teil §§ 164- u 240 (Allgemeiner Teil 5), § 187 Rn. 464 www.fachverlag-ferber.de
  39. 39. Leseprobe 3.2. Begriffsdefinition Frist3.2.2. FristendeDa die Fristen mit dem Anfang eines Kalendertages (Fristbeginn)um0:00 Uhr beginnen, enden die Fristen mit dem Ende eines Kalender-tages (Fristende) um 24:00 Uhr. In § 193 BGB bzw. Artikel 3 Abs. 4(EWG/-Euratom) Nr. 1182/71 werden die Auswirkungen von Sams-tagen, Sonntagen und Feiertagen auf die Fristen geregelt.Fristende gem¨ß der Verordnung (EWG/-Euratom) Nr. 1182/71 aGem¨ß der Verordnung (EWG/-Euratom) Nr. 1182/71 des Rates avom 3. Juni 1971 zur Festlegung der Regeln f¨r die Fristen, Daten uund Termine, Abl. EG Nr. L 124 vom 8. Juni 1971 gilt f¨r das Ende ueiner Frist: Artikel 3 Abs. 2 lit. b) EWG-Euratom Nr. 1182/71: Eine nach Tagen bemessene Frist beginnt am Anfang der ersten Stunde des ersten Tages und endet mit Ablauf der letzten Stunde des letzten Tages der Frist. Artikel 3 Abs. 3 EWG-Euratom Nr. 1182/71: Die Fristen umfassen die Feiertage, die Sonntage und die Sonnabende, soweit diese nicht ausdr¨cklich ausgenommen u oder die Fristen nach Arbeitstagen bemessen sind. Artikel 3 Abs. 4 EWG-Euratom Nr. 1182/71: F¨llt der letzte Tag einer nicht nach Stunden bemessenen a Frist auf einen Feiertag, einen Sonntag oder einen Sonn- abend, so endet die Frist mit Ablauf der letzten Stunde des folgenden Arbeitstags. 65Fachverlag Thomas Ferber
  40. 40. Leseprobe3. Fristen und TermineFristende gem¨ß § 188 BGB a Fristende gem¨ß § 188 Abs. 1 BGB a Eine nach Tagen bestimmte Frist endigt mit dem Ablauf des letzten Tages der Frist.Der Einfluß von Sonn- und Feiertagen sowie Sonnabenden aufdas Fristende gem¨ß § 193 BGB a Fristende gem¨ß § 193 BGB a Ist an einem bestimmten Tag oder innerhalb einer Frist eine Willenserkl¨rung abzugeben oder eine Leistung zu bewir- a ken und f¨llt der bestimmte Tag oder der letzte Tag der a Frist auf einen Sonntag, einen am Erkl¨rungs- oder Leis- a tungsorte staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder einen Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der n¨chste Werktag. aBeispielDas Fristende f¨llt auf einen Samstag In Abbildung 3.6 ist das aBeispiel eines Fristendes an einem Samstag mit Verschiebung desFristendes auf den n¨chsten Werktag dargestellt. Wurde als Frist- aende ein Samstag angegeben, tritt an Stelle des Samstags gem¨ßaArtikel 3 Abs. 4 EWG-Euratom Nr. 1182/71 bzw. § 193 BGB dern¨chstfolgende Werktag. aDas Fristende f¨llt auf einen Sonntag In Abbildung 3.7 ist das aBeispiel eines Fristendes an einem Sonntag mit Verschiebung desFristendes auf den n¨chsten Werktag dargestellt. Wurde als Frist- aende ein Sonntag angegeben, tritt an Stelle des Sonntags gem¨ßa66 www.fachverlag-ferber.de
  41. 41. Leseprobe 3.2. Begriffsdefinition Frist Fristende MO DI MI DO FR SA SO 18. März 19. März 20. März 21. März 22. März 23. März 24. März MO DI MI DO FR SA SO 25. März 26. März 27. März 28. März 29. März 30. März 31. März Fristende gemäß § 193 BGB bzw. Artikel 3 Absatz 4 (EWG/-Euratom) Nr. 1182/71 Abbildung 3.6.: Fristende f¨llt auf einen Samstag a Fristende MO DI MI DO FR SA SO 18. März 19. März 20. März 21. März 22. März 23. März 24. März MO DI MI DO FR SA SO 25. März 26. März 27. März 28. März 29. März 30. März 31. März Fristende gemäß § 193 BGB bzw. Artikel 3 Absatz 4 (EWG/-Euratom) Nr. 1182/71 Abbildung 3.7.: Fristende f¨llt auf einen Sonntag aArtikel 3 Abs. 4 EWG-Euratom Nr. 1182/71 bzw. § 193 BGB dern¨chstfolgende Werktag. aDas Fristende f¨llt auf einen Feiertag In Abbildung 3.8 ist das aBeispiel eines Fristendes an einem Feiertag mit Verschiebung desFristendes auf den n¨chsten Werktag dargestellt. Wurde als Frist- a Fristende MO DI MI DO FR SA SO 18. April 19. April 20. April 21. April 22. April 23. April 24. April MO DI MI DO FR SA SO 25. April 26. April 27. April 28. April 29. April 30. April 1. Mai Fristende gemäß § 193 BGB bzw. Artikel 3 Absatz 4 (EWG/-Euratom) Nr. 1182/71 Abbildung 3.8.: Fristende f¨llt auf einen Feiertag aende ein Feiertag angegeben, tritt an Stelle des Feiertags gem¨ß a 67Fachverlag Thomas Ferber
  42. 42. Leseprobe3. Fristen und TermineArtikel 3 Abs. 4 EWG-Euratom Nr. 1182/71 bzw. § 193 BGB dern¨chstfolgende Werktag. aDas Fristende f¨llt auf einen Werktag In Abbildung 3.9 ist das aBeispiel eines Fristendes an einem Werktag dargestellt. Fristende MO DI MI DO FR SA SO 18. März 19. März 20. März 21. März 22. März 23. März 24. März MO DI MI DO FR SA SO 25. März 26. März 27. März 28. März 29. März 30. März 31. März Abbildung 3.9.: Fristende f¨llt auf einen Werktag a3.3. Zusammenfassung FristberechnungF¨r Auftr¨ge, deren gesch¨tzte Auftragswerte gr¨ßer oder gleich den u a a oSchwellenwerten sind, erfolgt die Berechnung der Fristen gem¨ß der aVerordnung (EWG, Euratom) Nr. 1182/71 des Rates vom 3. Juni1971 zur Festlegung der Regeln f¨r die Fristen, Daten und Termine.4 uBei Auftr¨gen, deren gesch¨tzte Auftragswerte kleiner den Schwel- a alenwerten sind, erfolgt die Berechnung der Fristen gem¨ß BGB Buch a1. Abschnitt 4 Fristen, Termine §§186-193.54 Da in allen EU-Mitgliedsstaaten f¨r europaweite Ausschreibungen die Ver- u ordnung (EWG, Euratom) Nr. 1182/71 des Rates vom 3. Juni 1971 zur Festlegung der Regeln f¨r die Fristen, Daten und Termine verwendet wird, u ist eine europaweit einheitliche Fristendefinition und Fristenberechnung si- chergestellt.5 Siehe hierzu J. von Staudingers Kommentar zum B¨ rgerlichen Gesetzbuch u mit Einf¨hrungsgesetz und Nebengesetzen Buch 1 - Allgemeiner Teil §§ 164- u 240 (Allgemeiner Teil 5), §§186-193.68 www.fachverlag-ferber.de
  43. 43. Leseprobe 3.4. Begriffsdefinition Termin EU-weite Verfahren EWG/EURATOM Nr. 1182/71 Regeln für Fristen, Daten und Termine EU-Schwellenwert BGB Buch 1. Abschnitt 4 Fristen, Termine §§186-193 Nationale Verfahren Abbildung 3.10.: Gesetze und Verordnungen zur Fristberechnung3.4. Begriffsdefinition Termin Definition Termin Ein Termin ist im Unterschied zur Frist ein Zeitpunkt, an dem etwas geschehen soll oder Rechtswirkungen eintreten.63.5. FeiertageZur Fristenberechnung werden Kalendertage verwendet, so dass zu-erst einmal Feiertage keine Rolle spielen. F¨llt das Fristende aller- adings auf einen Feiertag, dann verschiebt sich das Fristende auf denn¨chsten Werktag. Wichtig ist hier der Ort an dem die Vergabe astattfindet. Die dort geltenden Feiertage finden Ber¨cksichtigung ubei der Vergabe.3.6. Ber¨cksichtigung der Feiertage bei u europaweiten AusschreibungenBei europaweiten Ausschreibungen sind die Feiertage zuber¨cksichtigen, die in dem Mitgliedsstaat vorgesehen sind, bei dem u ¨die Ausschreibung stattfindet. Ein Auftraggeber in Osterreich hatzum Teil andere Feiertage zu ber¨cksichtigen als ein Auftraggeber u 6 siehe hierzu J. von Staudingers Kommentar zum B¨rgerlichen Gesetzbuch u mit Einf¨hrungsgesetz und Nebengesetzen Buch 1 - Allgemeiner Teil § 186 u RN 8; M¨nchener Kommentar, BGB, 5. Auflage 2006, § 186 RN 4; u 69Fachverlag Thomas Ferber
  44. 44. Leseprobe3. Fristen und Terminein Deutschland. Artikel 1 Satz 1 (EWG/-Euratom) Nr. 1182/71 F¨r die Anwendung dieser Verordnung sind die Feiertage zu u ber¨cksichtigen, die als solche in dem Mitgliedsstaat oder u in dem Organ der Gemeinschaften vorgesehen sind, bei dem eine Handlung vorgenommen werden soll. Artikel 1 Satz 2 (EWG/-Euratom) Nr. 1182/71 Zu diesem Zweck ubermittelt jeder Mitgliedsstaat der Kom- ¨ mission die Liste der Tage, die nach seinen Rechtsvor- schriften als Feiertage vorgesehen sind. Die Kommission ver¨ffentlicht im Amtsblatt der Europ¨ischen Gemeinschaf- o a ten die von den Mitgliedstaaten ubermittelten Listen, die ¨ durch Angabe der in den Organen der Gemeinschaften als Feiertage vorgesehenen Tage erg¨nzt worden sind. aF¨r 2010 wurden die folgenden Feiertage von Deutschland an die uEU ubermittelt7 : 1.1, 2.4, 5.4, 1.5, 13.5, 24.5, 3.10, 24.12, 25.12, ¨26.12, 31.12.3.7. Ber¨cksichtigung der Feiertage bei u nationalen AusschreibungenBei nationalen Ausschreibungen also Ausschreibungen, die unter-halb der Schwellenwerte liegen,sind die Feiertage zu ber¨cksichtigen, udie in dem Bundesland vorgesehen sind, bei dem die Ausschreibungstattfindet. Die Feiertagsgesetze f¨r die 16 Bundesl¨nder finden sich u aim Kapitel 21. 7 Amtsblatt der Europ¨ischen Union vom 15.1.2010, C 9/31 a70 www.fachverlag-ferber.de
  45. 45. Leseprobe KAPITEL 4 Fristen im VergabeverfahrenVergabeverfahren bestehen aus einer großen Anzahl von fristenbe-zogenen Vorschriften, die der Transparenz des Verfahrens und derGleichbehandlung der Bieter dienen.1Ver¨ffentlichungsfrist: Bei der Ver¨ffentlichungsfrist handelt es o o sich um die Frist nach Absendung der Vergabebekannt- machung an das Amt f¨r amtliche Ver¨ffentlichungen der u o Europ¨ischen Gemeinschaft bis zur Ver¨ffentlichung im Sup- a o plement zum Amtsblatt der Europ¨ischen Gemeinschaften.2 aAngebotsfrist: Bei der Angebotsfrist handelt es sich um die Zeit, die den Bietern f¨r das Erstellen und Einreichen der Angebote u zur Verf¨gung steht.3 Bei der Angebotsfrist handelt es sich u um eine Ausschlußfrist, so dass Angebote, die nicht bis zu Fristende vorliegen vom Verfahren auszuschließen sind.Frist f¨r Teilnahmeantrag: Bei der Frist f¨r den Teilnahmeantrag u u handelt es sich um die Zeit, die den Bietern f¨r das Erstellen u 1 Jan Ziekow. Der Faktor Zeit bei der Vergabe: Schafft das Vergaberecht Bere- chenbarkeit. VergabeR S. 861-869. 2010 2 Siehe hierzu § 12a VOB/A, § 15 EG VOL/A 3 Siehe hierzu § 10, § 10a VOB/A, § 12, § 12 EG VOL/A 71Fachverlag Thomas Ferber
  46. 46. Leseprobe4. Fristen im Vergabeverfahren und Einreichen der Teilnahmeantr¨ge f¨r einen Teilnahme- a u wettbewerb zur Verf¨gung steht.4 uZuschlagsfrist: Die Zuschlagsfrist ist der Zeitraum, den der Auf- traggeber zur Pr¨fung und Entscheidung uber den Zuschlag u ¨ ben¨tigt. oBindefrist: Die Bindefrist bezeichnet die Zeitspanne, bis zu deren Ablauf ein Bieter an sein Angebot gebunden ist.Er¨ffnungstermin: Bei Ausschreibungen gem¨ß VOB/A ist f¨r o a u ¨ die Offnung und Verlesung (Er¨ffnung) der Angebote ein o Er¨ffnungstermin abzuhalten.5 oBearbeitungszeit: Die Bearbeitungszeit ist der Zeitraum, die der ¨ Bieter vom Beginn der Uberpr¨fung der Angebotsunterlagen u bis zur Fertigstellung des Angebotes hat.64.1. Ver¨ffentlichungsfrist oBei der Ver¨ffentlichungsfrist handelt es sich um die Frist nach oAbsenden der Vergabebekanntmachung an das Amt f¨r amtli- uche Ver¨ffentlichungen der Europ¨ischen Gemeinschaft bis zur o aVer¨ffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der Europ¨ischen o aGemeinschaften. 7Der Auftraggeber muss seine beabsichtigte Auftragsvergabe (beiprognostizierten Auftragswerten ab oder oberhalb der Schwellen-werte) durch eine europaweite Ver¨ffentlichung bekanntmachen. oDie notwendigen Regelungen dazu finden sich in den folgenden Pa-ragraphen: § 12a VOB/A, § 15 EG VOL/A, § 9 VOF, § 16 SektVO.4 Siehe hierzu § 10a Abs. 2 Nr. 1 VOB/A, § 12 EG VOL/A5§ 14 Abs. 1 VOB/A;6 siehe hierzu von Wietersheim in Ingenstau/Korbion, VOB Kommentar, 17. Aufl. 2010, § 10 VOB/A Rn 8.7 Siehe hierzu § 12a VOB/A, § 15 EG VOL/A72 www.fachverlag-ferber.de
  47. 47. Leseprobe 4.1. Ver¨ffentlichungsfrist o4.1.1. Regeln f¨r die Bekanntmachung gem¨ß u a VOL/AVerbindliche Verwendung von StandardformularenF¨r die Ver¨ffentlichung der Bekanntmachung der beabsichtigten u oAuftragsvergabe werden einheitliche Standardformulare verwen-det.8 § 15 EG Abs. 1 VOL/A Die Bekanntmachung einer beabsichtigten Auftragsver- gabe wird nach dem in Anhang II der Verordnung (EG) zur Einf¨hrung von Standardformularen f¨r die u u Ver¨ffentlichung von Vergabebekanntmachungen im Rah- o men von Verfahren zur Vergabe ¨ffentlicher Auftr¨ge gem¨ß o a a der Richtlinie 2004/17/EG und der Richtlinie 2004/18/EG des Europ¨ischen Parlaments und des Rats in der jeweils a geltenden Fassung enthaltenen Muster erstellt.¨Ubermittlung der BekanntmachungDas Internetportal SIMAP (Informationssystem f¨r die Europ¨ische u ao¨ffentliche Auftragsvergabe) http://simap.europa.eu/ verschafftden Zugang zu den wichtigsten Informationen uber die ¨ffentliche ¨ oAuftragsvergabe in Europa. In diesem Portal finden sich: • Online-Formulare f¨r die Bekanntmachungen ¨ffentlicher Auf- u o tr¨ge → eNotices a ¨ • Dienst f¨r die elektronische Ubermittlung von Bekanntma- u chungen ¨ffentlicher Auftr¨ge → eSenders o a • Elektronischer Zugriff auf das Supplement zum Amtsblatt der Europ¨ischen Union (ABl. S) → TED a8 VERORDNUNG (EG) Nr. 1564/2005 DER KOMMISSION vom 7. Septem- ber 2005 zur Einf¨hrung von Standardformularen f¨r die Ver¨ffentlichung u u o von Vergabebekanntmachungen im Rahmen von Verfahren zur Vergabe o ¨ffentlicher Auftr¨ge gem¨ß der Richtlinie 2004/17/EG und der Richtlinie a a 2004/18/EG des Europ¨ischen Parlaments und des Rates a 73Fachverlag Thomas Ferber
  48. 48. Leseprobe4. Fristen im Vergabeverfahren ¨Die Ubermittlung der Bekanntmachung sollte vorrangig auf elektro-nischem Wege erfolgen. § 15 EG Abs. 2 S¨tze 1 und 2 VOL/A a Die Bekanntmachung ist auf elektronischem oder auf anderem Wege unverz¨glich dem Amt f¨r amtliche u u Ver¨ffentlichungen der Europ¨ischen Gemeinschaften zu o a ¨ ubermitteln. Sofern keine elektronische Ubermittlung der ¨ Bekanntmachung erfolgt, ist der Inhalt der Bekanntma- chung auf ca. 650 Worte beschr¨nkt. aIn den F¨llen besonderer Dringlichkeit, bei denen Fristverk¨rzungen a uim Vergabeverfahren in Anspruch genommen werden sollen, muss ¨die Ubermittlung der Bekanntmachung elektronisch (zum Beispielmit eNotices oder eSenders) oder mittels Telekopie (zum BeispielFAX) erfolgen. § 15 EG Abs. 2 Satz 3VOL/A In F¨llen besonderer Dringlichkeit muss die Bekannt- a machung mittels Telekopie oder auf elektronischem Weg ubermittelt werden. ¨Der Tag der Absendung muss dokumentiert werden und muss nach-weisbar sein. § 15 EG Abs. 2 Satz 4 VOL/A Die Auftraggeber muss den Tag der Absendung nachweisen k¨nnen. oDies ist aus den folgenden Gr¨nden wichtig: u • Zur Berechnung der Fristen. Das Vergabeverfahren startet mit ¨ der Ubermittlung (Absendung) der Bekanntmachung. • Zum Nachweis, dass die nationale Ver¨ffentlichung der Be- o ¨ kanntmachung nicht vor der Ubermittlung an das Amt f¨ru74 www.fachverlag-ferber.de

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