Diagnoseinstrumente

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Pädagogische Diagnostik
Diagnoseinstrumente - Test und Beobachtungsbögen

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Diagnoseinstrumente

  1. 1. Diagnoseinstrumente BL-Modul Pädagogische Diagnostik Tests und Beobachtungsbögen
  2. 2. Gliederung <ul><li>1.) Merkmale </li></ul><ul><li>2.) Verfahren </li></ul><ul><li>3.) Schulleistungstests </li></ul><ul><li>4.) Anforderungen an Tests </li></ul>
  3. 3. Merkmale von Tests <ul><li>Test: „wissenschaftliches Routineverfahren zur Untersuchung eines oder mehrerer empirisch abgrenzbarer Merkmale“ (Paradies et al. 2007) </li></ul><ul><li>standardisierte Tests müssen statistischen Gütekriterien genügen und erprobt sein </li></ul><ul><li>Testverfahren nach der Fragestellung und dem Ziel der Diagnose auswählen </li></ul>
  4. 4. Verfahren Beobachten Beschreiben Fragebögen Tests Schätzskalen
  5. 5. Prozess-analyse Lehrerfolg Überprüfung des Unterrichtserfolges: Curriculum-evaluation Änderung des Lehralgorithmus Änderung der Lehrinhalte Diagnostisches Ziel Diagnostischer Informations-gehalt Diagnostische Funktion Pädagogische Entscheidung Leistungs-beurteilung Lernrück- meldung Lern-diagnostik TEST Leistungs-fähigkeit Lernergebnis Lerndefizit Lernvorsprung Objektive Bewertung: leistungsgemäße Differenzierung Lernbestätigung Lernhinweise Analyse aktueller Lern-schwierigkeiten Selektion/ Platzierung Klassifizierung Selbstregulation des Lernenden Remediales Lehren Differenzielle Stimulation aus: Twellmann, W. (1981). Handbuch Schule und Unterricht, Band 4
  6. 6. Lern- und Leistungsmerkmal <ul><li>inhaltlich, fachlich </li></ul><ul><li>ergebnisorientiert </li></ul>Lernstandsmessung <ul><li>methodisch </li></ul><ul><li>prozessorientiert </li></ul><ul><li>interaktionsorientiert </li></ul><ul><li>individuell </li></ul>
  7. 7. <ul><li>Getestet werden können: </li></ul><ul><li>kognitives Wissen </li></ul><ul><li>Kompetenzen und Lernfortschritte (z. B. PISA) </li></ul><ul><li>Intelligenz </li></ul><ul><li>Kreativität </li></ul><ul><li>Eignung- und Leistung </li></ul>
  8. 8. Vokabular <ul><li>Rohwerte </li></ul><ul><ul><li>bezeichnet die erreichte Punktzahl </li></ul></ul><ul><li>Prozentrang </li></ul><ul><ul><li>Position einer individuellen Leistung innerhalb einer Vergleichsgruppe </li></ul></ul><ul><li>T-Wert </li></ul><ul><ul><li>Umrechnung des Prozentranges in Standardwerte </li></ul></ul>
  9. 9. Gütekriterien <ul><li>Objektivität </li></ul><ul><ul><li>Grad der Unabhängigkeit vom Untersucher bzgl. der Durchführung, Auswertung, Interpretation </li></ul></ul><ul><li>Reliabilität </li></ul><ul><ul><li>Zuverlässigkeit eines Tests und seiner Ergebnisse </li></ul></ul><ul><li>Validität </li></ul><ul><ul><li>Gültigkeit eines Tests bzgl. Inhalt und Kriterien </li></ul></ul>
  10. 10. Schulleistungstests <ul><li>„ sind Verfahren, mit deren Hilfe Ergebnisse geplanter und an Curricula orientierter Lernvorgänge möglichst objektiv, zuverlässig und gültig gemessen und durch Lehrende oder Beratende ausgewertet, interpretiert und für pädagogisches Handeln nutzbar gemacht werden können.“ </li></ul><ul><li>(L. Haag) </li></ul>
  11. 11. Schulleistungstests <ul><li>produktorientiert => Lern ergebnis wird abgebildet </li></ul><ul><li>relative Position eines Kindes im Vergleich zu einem Kollektiv wird ermittelt </li></ul><ul><li>ausgerichtet auf die Leistungen am Ende eines Schuljahres </li></ul><ul><li>Tests sind geeignet zur Positionsbestimmung </li></ul>
  12. 12. Schulleistungstests <ul><li>Formelle Schulleistungstests: </li></ul><ul><ul><ul><li>standardisiert und normorientiert </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>bezugsgruppenorientiert </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Kriteriumsorientiert </li></ul></ul></ul><ul><li>Informelle Schulleistungstests: </li></ul><ul><ul><ul><li>Konstruktion durch den Lehrer </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Orientierung an pädagogischen Bedürfnissen von Klassen </li></ul></ul></ul>
  13. 13. Anforderungen an Tests im Schulalltag <ul><li>ökonomisch und leicht durchführbar </li></ul><ul><li>statistisch durch die Wissenschaft abgesichert </li></ul><ul><li>passend für den jeweiligen Einsatzbereich </li></ul><ul><li>Möglichkeit der Auswertung auf Einzeltestebene </li></ul>
  14. 14. Aber: <ul><li>Der erste Schritt, um mehr Infor-mationen über einen Schüler zu erhalten, ist der Einsatz verschiedener Beobachtungsverfahren und –instrumente (Paradies et al. 2007) </li></ul>
  15. 15. Wie beobachte ich? <ul><li>vorher wissen, was beobachtet werden soll </li></ul><ul><li>beobachten ohne zu werten </li></ul><ul><li>Schüler über einen längeren Zeitraum und in unterschiedlichen Situationen beobachten </li></ul><ul><li>Beobachtungsbögen geben Fragen vor </li></ul>Dateiablage => Diagnose => Beobachtung
  16. 16. Frageformen <ul><li>geschlossene Fragen </li></ul><ul><ul><li>eng zu beantworten (ja/nein, Skalen) </li></ul></ul><ul><ul><li>=> Vorteil: eindeutige Auswertung </li></ul></ul><ul><li>offene Fragen </li></ul><ul><ul><li>lassen Spielraum für individuelle Antworten </li></ul></ul><ul><ul><li>=> Nachteil: qualitative Auswertung erforderlich </li></ul></ul>

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