Europaeische Energiepolitik - italienische, deutsche und gemeinsame
Perspektiven
Rom den 22.01.2015
2.
Aktuelle Situation in Europa
 Eine gebremste Nachfrage in einem „zweigeteilten“ Europa
 Die geringere Nachfrage haeng...
ITALIEN
Nettostromerzeugung Italien 2013
Quelle: Terna
 Produktionsueberkapazitaet circa 35%
 Steigende Deindustrialisie...
DEUTSCHLAND
 Bruttostromerzeugung 2013
 Tendenz: - Atomkraft, - Gas, + EE, + Kohle Quelle: AG Energiebilanzen; Stand 05/...
Eine gemeinsame europaeische Energiepolitik
 Entwicklung neuer Technologien – Batterien, Netze und neue Produktionstechni...
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Ufficio Studi
Tatjana Eifrig
Senior Financial Analyst
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Energiepolitik - italienische und deutsche Perspektiven

  1. 1. Europaeische Energiepolitik - italienische, deutsche und gemeinsame Perspektiven Rom den 22.01.2015
  2. 2. 2. Aktuelle Situation in Europa  Eine gebremste Nachfrage in einem „zweigeteilten“ Europa  Die geringere Nachfrage haengt von verschieden Aspekten ab:  Wachsende Energieeffizienz  Rezession/Stagnation mit wachsender Deindustrialisierung in Suedeuropa  Wachsende Eigenproduktion  Geringes demografisches Wachstum  Ein oft unkontrolliertes Wachstum der neuen Energien hat in vielen Laendern, wie z.B. Italien, zu einer Ueberkapazitaet von bis zu 35%-40% gefuehrt  In den naechsten zwei Jahren wird die Nachfrage “flat” fuer die Eurozone bleiben, die Nachfrage steigt besonders in China und Indien  Stromproduktion: in Europa Wachstum der erneuerbaren Energien, RoW wachsende Produktion mit Kohle, Atomkraft und Gas  Erneuerbare Energien mit weniger staatlicher Unterstuetzung  Reduzierung von CO2 Ausstoss: geht ziemlich unilateral nur von Europa aus (weltweit +20% mehr bis 2035)  Primaerenergie: zu hohe Abhaengigkeit der EU von Erdoel und Gas Importen  Primaerenergie : 2020 circa, die Nachfrage nach Kohle sollte die Nachfrage nach Oel uebersteigen  Oelpreis sollte noch bis zum naechsten Jahr bei 50-55 $/Barrel bleiben (+0,3%-0,4% Bip)
  3. 3. ITALIEN Nettostromerzeugung Italien 2013 Quelle: Terna  Produktionsueberkapazitaet circa 35%  Steigende Deindustrialisierung, geringes Wirtschaftswachstum  Wachsende Eigenproduktion und Eigenkonsum  Nischenmarkt: Bioenergien  Credit crunch: verlangsamt neue Initiativen  Tradizionelle Produktion nicht mehr effizient  Zu starke Abhaengigkeit von Gas  Ueberangebot am Gasmarkt – geringes Wachstum, Wachstum der Produktion aus erneuerbarer Quelle und kein effizienter Emissionshandel 3. 19,39% 67,68% 5,31% 7,61% Wasser Gas, Kohle, Oel Wind Photovoltaik
  4. 4. DEUTSCHLAND  Bruttostromerzeugung 2013  Tendenz: - Atomkraft, - Gas, + EE, + Kohle Quelle: AG Energiebilanzen; Stand 05/2014  Mehr Kohle Produktion mehr Umweltverschmutzung !  Preisanstieg in den letzten Jahren wegen EEG Umlage und Atomkraftwerksschliessung  Die Industrie muss wettbewerbsfaehig bleiben und es muessen Arbeitsplaetze erhalten werden  Delokalisierung durch zu hohe Stromkosten muss verhindert werden  Erneuerung der Netze  Relativ wenige Arbeitsplaetze im Bereich der erneuerbaren Energien geschaffen, aber wachsendes Risiko fuer Arbeitsplatzverluste durch komplette Schliessung tradizioneller Kraftwerke  Der Markt erscheint im Moment ueber regolamentiert  Mehr Planwirtschaft als freie Marktwirtschaft 4. 10,4% 19,5% 25,5% 15,3% 24,0% 5,3% Erdgas Steinkohle Braunkohle Kernenergie Erneuerbare Energien
  5. 5. Eine gemeinsame europaeische Energiepolitik  Entwicklung neuer Technologien – Batterien, Netze und neue Produktionstechniken  Produktion mit hoher Wertschoepfung - Wachstum fuer Europa  Europaweite Netzwerke von Nord bis Sued – der Strom muss vom Produzenten zum Verbraucher geleitet werden  Mehr Investitionen – Investitionen fuehren zu neuem Wachstum, koennen Arbeitsplaetze schaffen  Sicherheit und Klarheit fuer Investoren – klare und langfristige Regulierung  Europa muss wettbewerbsfaehig bleiben  Europa muss seine Industrien schuetzen vor zu hohen Energiekosten  Mehr Kontrolle bei Emissionen - “carbon markets” zeitweise ihres Zweckes beraubt  Weg von staatlicher Unterstuetzung – foerdert die Marktverzerrung und behindert eine groessere Liberalisierung des Marktes  Kapazitaetsmaerkte – gleiche Regelung fuer alle Eu Laender  Sicherung der Grundversorgung  Weniger Abhaengigkeit vom Import der Primaerenergie aus oft instabilen Laendern 5.
  6. 6. Contatti 6. Ufficio Studi Tatjana Eifrig Senior Financial Analyst Banca Finnat Euramerica S.p.A. Palazzo Altieri Piazza del Gesù, 49 00186 Roma Tel +39/06/69933-413 Mail t.eifrig@finnat.it

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