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Forschungsfrage <ul><li>Die Forschungsfrage der vorliegenden Arbeit lautet:  </li></ul><ul><li>Welche Beiträge (Posts) der...
Grundlage = U&G-Ansatz – aktive Rezipient <ul><li>Zur Klärung der Forschungsfrage bedarf es theoretischer Konzepte, die Au...
Anschlusskommunikation <ul><li>Das Setzen von Links und das Abgeben von Kommentaren sind kommunikative Handlungen, die an ...
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Kommunikationsarten im Web 2.0 TU Dresden,  22.02.12 Martin Zuber Folie   von 22 Tabelle 1: Interpersonal-öffentliche Komm...
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Welche Merkmale müssen Medieninhalte mitbringen, damit sie zur Anschlusskommunikation ausgesucht zu werden? TU Dresden,  2...
Individuelle Anschlusskommunikation <ul><li>Da Nachrichtenfaktoren Indikatoren für die kollektive Relevanz einer Botschaft...
Kommunikative Anschlusskommunikation <ul><li>Mittels Untersuchungen zur Zuschauerkommunikation (Klemm 2000), die auch als ...
Hypothesen <ul><li>Sind in Posts der A-List-Blogs Bewertungen zu Sachverhalten (HY1), humoristische Bemerkungen (HY2), par...
Methode - Inhaltsanalyse <ul><li>Zur Überprüfung der formulierten Hypothesen, mussten jene Merkmale, von denen ein positiv...
Methode - Inhaltsanalyse <ul><li>Die Beiträge der A-List-Blogs wurden für den Zeitraum 1.-14. August und 11.-24. September...
Methode - Hyperklinkanalyse <ul><li>Ebenso wurde anhand des Datensatzes eine  Hyperlinkanalyse  durchgeführt.  </li></ul><...
PLS-Modelle <ul><li>Zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen wurden zwei PLS-Modelle – das Kommentar-Modell und das Li...
Kommentar-Modell TU Dresden,  22.02.12 Martin Zuber Folie   von 22
Link-Modell TU Dresden,  22.02.12 Martin Zuber Folie   von 22
Ergebnisse <ul><li>Sind in Posts der A-List-Blogs Bewertungen zu Sachverhalten enthalten, dann werden zu diesen Posts verm...
Zentrale Kritikpunkte aus den Gutachten TU Dresden,  22.02.12 Martin Zuber Folie   von 22
Einordnung der Ergebnisse in den größeren wissenschaftlichen Zusammenhang <ul><li>Erweiterung des Konzepts der Anschlussko...
<ul><li>Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! </li></ul>TU Dresden,  22.02.12 Martin Zuber Folie   von XYZ
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Verteidigung

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Hier der Vortrag zu der Verteidigung meiner Dissertation, die zum Glück erfolgreich verlaufen ist.

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  • Menschen befriedigen bestimmte Bedürfnisse mit dem Verlinken und dem Kommentieren von A-List-Blogposts -&gt; Frage: Welche Funktionen haben Links und Kommentare für die Blogleser
  • Verteidigung

    1. 1. Verteidigung der Dissertation: Anschlusskommunikation in der Blogosphäre. Eine empirische Überprüfung der Wirkung inhaltlicher Merkmale auf die Selektion von A-List-Blogs beim Kommentieren und Verlinken. Dresden, 16.01.2012 Martin Zuber, M.A.
    2. 2. Gliederung des Vortags <ul><li>Darstellung der wesentlichen Konzepte bzw. Annahmen der Dissertation </li></ul><ul><li>Zentrale Kritikpunkte aus den Gutachten </li></ul><ul><li>Einordnung der Ergebnisse in den größeren wissenschaftlichen Zusammenhang </li></ul>TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 20
    3. 3. Forschungsfrage <ul><li>Die Forschungsfrage der vorliegenden Arbeit lautet: </li></ul><ul><li>Welche Beiträge (Posts) der A-List-Blogs werden von den Bloglesern vermehrt zum Kommentieren und zum Verlinken ausgesucht? </li></ul><ul><li>Zur Klärung dieser Frage sollen bei den Posts der A-List-Blogs verschiedene inhaltliche Merkmale eruiert werden, die das Abgeben von Kommentaren und das Verlinken begünstigen. </li></ul>TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22
    4. 4. Grundlage = U&G-Ansatz – aktive Rezipient <ul><li>Zur Klärung der Forschungsfrage bedarf es theoretischer Konzepte, die Aussagen bezüglich der Funktionen von Kommentaren und Links zulassen, um dann in einem nächsten Schritt entscheiden zu können, welche Medieninhalte jene Funktionen am besten erfüllen können. </li></ul>TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22
    5. 5. Anschlusskommunikation <ul><li>Das Setzen von Links und das Abgeben von Kommentaren sind kommunikative Handlungen, die an die getätigte Botschaft des Blogbeitrags anschließen. Deshalb sollen beide Handlungen mit dem Konzept der Anschlusskommunikation erfasst werden. </li></ul>TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22
    6. 6. Definition Anschlusskommunikation <ul><li>„ Folglich kann Anschlusskommunikation als ein Konstrukt begriffen werden, das eine Schnittmenge aus interpersonaler Kommunikation und Massenkommunikation bildet [...]. Sie ist gekennzeichnet durch Merkmale der interpersonalen Kommunikation , indem sie sozial abläuft. Darüber hinaus beinhaltet sie Massenkommunikation, indem sie diese zu ihrem Gegenstand macht. Dieser kann gleichermaßen Bedingung wie Resultat der Anschlusskommunikation sein [...].“ (Sommer 2010, 16) </li></ul>TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22
    7. 7. Kommunikationsarten im Web 2.0 TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22 Tabelle 1: Interpersonal-öffentliche Kommunikation und individualisierte Massenkommunikation Quelle: In Anlehnung an Brosius (2011)   Interpersonale Kommunikation Interpersonal-öffentliche Kommunikation Individualisierte Massen-kommunikation Massenkommunikation Glaubwürdigkeit meist hoch variiert variiert variiert Reichweite Gering variiert teils hoch hoch Rollentausch, Interaktion jederzeit möglich jederzeit möglich bedingt möglich nicht möglich Selektive Nutzung kaum möglich möglich sehr viele Möglichkeiten viele Möglichkeiten Einbringen von Inhalten Möglich möglich indirekt (Aufmerksamkeitslenkung) nur in Aus-nahmefällen Adressierung bestimmt meistens bestimmt meistens unbestimmt unbestimmt
    8. 8. <ul><li>A-List-Blogs </li></ul><ul><li>-> individualisierte Massenkommunikation </li></ul><ul><li>Kommentare in A-List-Blogs und Blogs in denen Links zu A-List-Blogposts enthalten sind </li></ul><ul><li>-> interpersonal öffentliche Kommunikation </li></ul><ul><li>-> Konsistent mit dem Konzept der Anschlusskommunikation </li></ul>TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22
    9. 9. Arten der Anschlusskommunikation TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22 Abbildung 1: Thematisierungsformate nach Arten der Anschlusskommunikation Unterscheidung von Ulmer & Bergmann 1993 Beteiligung an der Thematisierung des Medieninhalts Kenntnis des Medieninhalts Art der Anschluss-kommunikation Funktion der Anschluss-kommunikation Informative Medienrekonstruktionen   nur ein Sprecher nur Sprecher individuell Diffusion von Botschaften Kommemorierende Medien-rekonstruktionen mehrere Sprecher alle Sprecher kommunikative Bewertung, Interpretation und Transformation von Botschaften
    10. 10. <ul><li>Links zu A-List-Blogposts </li></ul><ul><li>-> Information an Nichtwissende -> Stichwort: Gatewatcher (Bruns 2008) </li></ul><ul><li>-> individuelle Anschlusskommunikation </li></ul><ul><li>Kommentare zu A-List-Blogpost </li></ul><ul><li>-> Bewertung, Interpretation und Transformation der Botschaften </li></ul><ul><li>-> kommunikative Anschlusskommunikation </li></ul><ul><li> </li></ul>TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22
    11. 11. Welche Merkmale müssen Medieninhalte mitbringen, damit sie zur Anschlusskommunikation ausgesucht zu werden? TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22
    12. 12. Individuelle Anschlusskommunikation <ul><li>Da Nachrichtenfaktoren Indikatoren für die kollektive Relevanz einer Botschaft sind und bei der individuellen Anschlusskommunikation relevante Fakten weitergegeben werden, werden Medieninhalte mit hohem Nachrichtenwert vermehrt in der individuellen Anschlusskommunikation </li></ul><ul><li>Forschung zur Diffusion von Informationen zeigt ähnliche Ergebnisse </li></ul>TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22
    13. 13. Kommunikative Anschlusskommunikation <ul><li>Mittels Untersuchungen zur Zuschauerkommunikation (Klemm 2000), die auch als kommunikative Anschlusskommunikation identifiziert werden konnte, wurden einschlägige Merkmale ausfindig gemacht. </li></ul><ul><li>Diese orientieren sich an den Sprachhandlungen, die bei der Zuschauerkommunikation stattfinden. Wie beispielsweise: Bewerten, Sich Vergnügen, Übertragen und Einordnen… </li></ul>TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22
    14. 14. Hypothesen <ul><li>Sind in Posts der A-List-Blogs Bewertungen zu Sachverhalten (HY1), humoristische Bemerkungen (HY2), partizipative Elemente (HY3a) oder Handlungen, Erfahrungen, Geschmäcker und Vorlieben des A-List-Bloggers (HY3b) enthalten, dann werden zu diesen Posts vermehrt Kommentare abgegeben. </li></ul><ul><li>Jene Posts der A-List-Blogs, die einen hohen Nachrichtenwert (HY4), einen großen Beachtungsgrad (HY5) und lebhafte Informationen (HY6) mit sich bringen, werden vermehrt von den Bloggern verlinkt. </li></ul>TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22
    15. 15. Methode - Inhaltsanalyse <ul><li>Zur Überprüfung der formulierten Hypothesen, mussten jene Merkmale, von denen ein positiver Einfluss auf die Selektion der Medieninhalte beim Kommentieren und Verlinken erwartet wird, bei den A-List-Blogposts festgestellt werden. </li></ul><ul><li>Inhaltsanalyse bei den A-List-Blogposts </li></ul><ul><li>Erhebung der erklärenden Variablen. </li></ul><ul><li>Auch eine zu erklärende Variable – nämlich die Anzahl der zu den Posts abgegebenen Kommentare </li></ul>TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22
    16. 16. Methode - Inhaltsanalyse <ul><li>Die Beiträge der A-List-Blogs wurden für den Zeitraum 1.-14. August und 11.-24. September 2008 aus einem mittels eines Blogcrawlers hergestellten Datensatz extrahiert. </li></ul><ul><li>Es handelte sich insgesamt um 850 Posts </li></ul><ul><li>Aus forschungsökonomischen Gründen wurden nur 410 Posts inhaltsanalytisch untersucht </li></ul>TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22
    17. 17. Methode - Hyperklinkanalyse <ul><li>Ebenso wurde anhand des Datensatzes eine Hyperlinkanalyse durchgeführt. </li></ul><ul><li>Sie dient der Ermittlung der auf die A-List-Blogs eingehenden Inlinks. Die Anzahl der Inlinks jedes A-List-Blogposts stellt die Zweite zu erklärende Variable dieser Untersuchung dar. </li></ul>TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22
    18. 18. PLS-Modelle <ul><li>Zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen wurden zwei PLS-Modelle – das Kommentar-Modell und das Link-Modell – analysiert </li></ul>TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22
    19. 19. Kommentar-Modell TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22
    20. 20. Link-Modell TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22
    21. 21. Ergebnisse <ul><li>Sind in Posts der A-List-Blogs Bewertungen zu Sachverhalten enthalten, dann werden zu diesen Posts vermehrt Kommentare abgegeben. </li></ul><ul><li>Bezüglich der Links lässt sich folgende Aussage treffen: Jene Posts der A-List-Blogs, die einen hohen Nachrichtenwert mitbringen, werden vermehrt von den Bloggern verlinkt. </li></ul>TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22
    22. 22. Zentrale Kritikpunkte aus den Gutachten TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22
    23. 23. Einordnung der Ergebnisse in den größeren wissenschaftlichen Zusammenhang <ul><li>Erweiterung des Konzepts der Anschlusskommunikation bezüglich der neuen Kommunikationsarten des Social Webs </li></ul><ul><li>Differenzierung des Konzepts „Anschlusskommunikation“ in „individuelle“ und „kommunikative“ Anschlusskommunikation </li></ul><ul><li>Die Schaffung eines Analyserahmens mit dem sich die Internetkommunikation systematisch untersuchen lässt </li></ul><ul><li>Direkte empirische Überprüfung der Annahmen -> Kopplung von Inhaltsanalyse und Beobachtung -> Rezeptions- und Wirkungsperspektive </li></ul><ul><li>Ergebnisse: Einfluss der Nachrichtenwerttheorie </li></ul><ul><li> Neue Erkenntnis : Einfluss von Bewertungen </li></ul>TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von XYZ
    24. 24. <ul><li>Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! </li></ul>TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von XYZ
    25. 25. TU Dresden, 22.02.12 Martin Zuber Folie von 22

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