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   Im konkreten Nachfragen bzgl. bestimmter Cybermobbing-Formen ergibt sich eine höhere        Betroffenheit: Ein knappes...
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„Wenn man häufig im Internet unterwegs ist, dann erinnert man sich ja nicht immer gleich an     alles, was so passiert ist...
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„Und wissen Sie, wer dahinter steckte, bzw. haben Sie eine Vermutung?“            Filter: Opfer von Cyber-Bullying        ...
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TK-Meinungspuls „Cybermobbing“

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Die Präsentation beinhaltet eine Zusammenfassung der repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zum Thema "Internet-Nutzungsverhalten und Cybermobbing" im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) vom Frühjahr 2011. Dazu wurden bundesweit rund 1.000 in Privathaushalten lebende deutschsprachige Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 20 Jahren befragt.  

Dieses Dokument kann für redaktionelle Zwecke und mit dem Hinweis "Quelle: Techniker Krankenkasse" honorarfrei verwendet werden. Eine Nutzung zu Werbezwecken ist ausgeschlossen.

Veröffentlicht in: Gesundheit & Medizin
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TK-Meinungspuls „Cybermobbing“

  1. 1.  Im Rahmen des TK-Meinungspuls Gesundheit wurden die hier vorliegenden Ergebnisse vom Marktforschungsinstitut Forsa für die TK erhoben. Hierbei wurden 1.000 „in Privathaushalten lebende deutschsprachige Schüler/innen im Alter von 14 bis 20 Jahren“ telefonisch (CATI) zum Thema „Cybermobbing“ in der Zeit vom 16.3. bis 8.4.2011 befragt.  So gut wie alle befragten Schüler können das Internet von zu Hause aus nutzen. Insbesondere ältere Schüler und/oder Gymnasiasten können dieses in hoher Zahl (über zwei Drittel) auch von der Schule aus. Über die Hälfte nutzt die Zugänge bei Freunden und ein knappes Viertel bereits mobile Formen.  Zwei Drittel der Befragten belässt die tägliche Nutzung bei bis zu 2 Stunden. Bei den meisten Minderjährigen kümmern sich (auch) die Eltern um die tägliche Nutzungsdauer; auch eher darum, was sich dort angeguckt wird.  Fast neun Zehntel der Schüler beschäftigen sich mit sozialen Netzwerken; in den Westländern noch etwas mehr als in den Ostländern. Facebook ist dabei deutlich an erster Stelle. Zwei Drittel nutzen diese Netzwerke täglich.  Cybermobbing ist einer großen Mehrheit von drei Vierteln als Begriff bekannt. Auch wird das Thema bei über der Hälfte in der Schule behandelt. Ein Drittel hat es mit den Eltern besprochen. Nur eine sehr kleine Gruppe gibt an, hiervon selbst betroffen zu sein. TK-Meinungspuls Gesundheit „Cybermobbing“, 04/20112 alle Werteangaben in %.
  2. 2.  Im konkreten Nachfragen bzgl. bestimmter Cybermobbing-Formen ergibt sich eine höhere Betroffenheit: Ein knappes Fünftel der Schüler hat hier z.B. Erfahrungen mit zugeschickten Drohungen und Beleidigungen. Hauptschüler und Internet-Intensivnutzer (über 3 Stunden Internet täglich) sind hier noch stärker betroffen. Über die Hälfte kennt den Täter.  Viele Befragten kennen jemanden, der/die mit unterschiedlichen Formen von Cybermobbing konfrontiert wurde.  Bis auf ein Fünftel können die anderen Befragten eine potenzielle Täterschaft für sich selbst ausschließen. Das gilt insbesondere für bislang nicht Betroffene. Bei den Internet- Intensivnutzer (über 3 Stunden Internet täglich) gibt es eine klar höhere Bereitschaft für die potenzielle Täterschaft als bei den Mäßignutzern.  Ein knappes Zehntel gibt an, bereits schon einmal ein Cybermobbing-Täter gewesen zu sein. TK-Meinungspuls Gesundheit „Cybermobbing“, 04/20113 alle Werteangaben in %.
  3. 3. „An welchen der folgenden Orte nutzen Sie das Internet zumindest gelegentlich?“ zu Hause 99 in der Schule 59 bei Freunden 54 an einem anderem Ort, z. B. mobil 24 mit Mehrfachantworten TK-Meinungspuls Gesundheit „Cybermobbing“, 04/20114 alle Werteangaben in %.
  4. 4. „Wie viele Stunden sind Sie an einem normalen Schultag aktiv im Internet - egal wo? Aktiv bedeutet, dass Sie wirklich etwas im Internet machen und es nicht nur läuft, weil Sie z. B. Musik im Internet hören, während Sie etwas anderes machen.“ 6 22 30 20 39 weniger als 1 Stunde 1 bis unter 2 Stunden 2 bis unter 3 Stunden 3 bis unter 4 Stunden 4 bis unter 5 Stunden 5 Stunden und mehr TK-Meinungspuls Gesundheit „Cybermobbing“, 04/20115 alle Werteangaben in %.
  5. 5. „Manche Eltern kontrollieren ja die Internetnutzung ihrer Kinder, andere nicht. Wie ist das bei Ihnen …“ kümmern sich Ihre Eltern darum, wie l a n g e Sie im Internet unterwegs sind 58 kümmern sich Ihre Eltern darum, welche Seiten Sie sich im Internet ansehen 41 sind manche Seiten für Sie g e s p e r r t , so dass Sie nicht alles sehen können 17 TK-Meinungspuls Gesundheit „Cybermobbing“, 04/20116 alle Werteangaben in %.
  6. 6. „Es gibt ja im Internet sogenannte Communities, also soziale Netzwerke wie z. B. schülerVZ oder Facebook. Sind Sie bei einer oder mehreren dieser Internet Communities angemeldet und vor allem auch aktiv dabei?“ „Welche der folgenden Internet Communities nutzen Sie selbst regelmäßig aktiv?“ 12 darin: Facebook 82 88 ICQ 52 schülerVZ 40 MSN 32 Wer kennt wen 14 Stadt- oder Regional-Community 10 … ja, aktiv dabei nein mit Mehrfachantworten TK-Meinungspuls Gesundheit „Cybermobbing“, 04/20117 alle Werteangaben in %.
  7. 7. „Wie häufig nutzen Sie die folgenden Dinge im Internet: Wie häufig nutzen Sie …“ Internet-Communities, also z.B. SchülerVZ, 38 27 14 2 4 14 Facebook oder Wer kennt wen? Instant Messenger, also z.B. ICQ oder MSN? 28 16 14 7 9 26 Chatten, also Chatrooms besuchen? 23 17 14 8 11 28 mehrmals am Tag einmal am Tag mehrmals in der Woche einmal in der Woche seltener nie TK-Meinungspuls Gesundheit „Cybermobbing“, 04/20118 alle Werteangaben in %.
  8. 8. Ja-Anteile: schon einmal den Begriff ‘Cyber-Mobbing’ oder ‘Cyber-Bullying’ gehört 75 schon einmal negative Erfahrungen im Internet oder per Handy* gemacht 6 Thema wird an Schule in irgendeiner Weise offiziell angesprochen, z. B. im Unterricht, in Workshops … 55 schon einmal mit Eltern über dieses Thema gesprochen 35 TK-Meinungspuls Gesundheit „Cybermobbing“, 04/20119 alle Werteangaben in %.
  9. 9. „Wenn man häufig im Internet unterwegs ist, dann erinnert man sich ja nicht immer gleich an alles, was so passiert ist. Daher geht es jetzt noch einmal ganz konkret darum, ob Ihnen selbst schon mal bestimmte unangenehme Dinge im Internet oder auch per Handy passiert sind. Also z. B. wenn Sie Instant Messaging nutzen, Internet-Communities, E-Mails oder eben auch das Handy. Ist es im Internet oder per Handy schon ‘einmal’ oder sogar ‘mehrmals’ vorgekommen, …“ dass Ihnen jemand Drohungen, Beleidigungen oder 82 8 10 andere unangenehme Nachrichten zugeschickt hat? dass jemand über Sie Beleidigungen oder Gerüchte 87 7 6 verbreitet und an andere geschickt hat? dass jemand in Ihrem Namen Nachrichten versendet hat 92 6 2 oder ein Fake-Account in Ihrem Namen erstellt hat? dass Sie bei einem Chat oder Onlinespiel von anderen 95 22 aus der Gruppe ausgeschlossen wurden? dass jemand Ihre privaten E-Mails, Nachrichten oder Fotos oder Videos von Ihnen gegen Ihren Willen an 97 31 andere weitergegeben hat, um Ihnen zu schaden? nein, noch nie einmal mehrmals TK-Meinungspuls Gesundheit „Cybermobbing“, 04/201110 alle Werteangaben in %.
  10. 10. „Und wie haben Sie sich gefühlt, nachdem Ihnen das im Internet oder per Handy passiert ist? Bitte sagen Sie mir für jede der folgenden Aussagen, ob das kurz danach auf Sie zutraf - oder nicht.“ Sie waren sehr wütend 66 Sie waren sehr verletzt 35 Sie waren sehr verzweifelt 21 Sie fühlten sich hilflos 20 Sie hatten Angst 18 Sie konnten schlecht schlafen 18 Sie haben Ihre Freunde gemieden 11 Sie hatten Kopfschmerzen 6 Sie hatten Bauchschmerzen 6 Sie sind nicht zur Schule gegangen 3 keine Ahnung 1 nichts davon 24 Filter: Opfer von Cyber-Bullying, Mehrfachantworten TK-Meinungspuls Gesundheit „Cybermobbing“, 04/201111 alle Werteangaben in %.
  11. 11. „Und wissen Sie, wer dahinter steckte, bzw. haben Sie eine Vermutung?“ Filter: Opfer von Cyber-Bullying 1 34 52 12 ja, ich weiß, wer dahinter steckte ich habe eine Vermutung nein, keine Ahnung spontan: ist verschieden, TK-Meinungspuls Gesundheit „Cybermobbing“, 04/201112 alle Werteangaben in %.
  12. 12. „Wenn Sie jetzt einmal an Ihre Freunde und Mitschüler denken: Kennen Sie dann jemanden, dem folgendes schon einmal passiert ist? Kennen Sie jemanden, …“ über den im Internet oder per Handy Beleidigungen oder 45 Gerüchte verbreitet wurden? der über das Internet oder Handy schon mal Drohungen, Beleidigungen oder andere unangenehme Nachrichten 42 bekommen hat? in dessen Namen von jemand anders Nachrichten versendet wurden oder in dessen Namen ein Fake-Account erstellt 38 wurde? dessen private E-Mails, Nachrichten, Fotos oder Videos gegen seinen Willen an andere weitergegeben wurden, um 28 ihn bloßzustellen oder lächerlich zu machen? der von anderen bei einem Chat oder Onlinespiel aus der 21 Gruppe ausgeschlossen wurde? nein, kenne keinen, dem so etwas schon passiert ist 29 TK-Meinungspuls Gesundheit „Cybermobbing“, 04/201113 alle Werteangaben in %.
  13. 13. „Manchmal ist man ja so wütend oder verletzt, dass man vielleicht sogar Dinge tut, die man sonst eher nicht tun würde. Können Sie sich vorstellen, dass Sie selbst einmal jemanden entweder im Internet oder per Handy absichtlich beleidigen, bedrohen, bloßstellen oder belästigen - zum Beispiel weil Sie sich rächen wollen?“ 9 12 79 nein, auf keinen Fall ja, aber nur ganz vielleicht ja, das könnte schon vorkommen TK-Meinungspuls Gesundheit „Cybermobbing“, 04/201114 alle Werteangaben in %.
  14. 14. „Und wie war das bisher? Haben Sie so etwas selbst schon einmal gemacht?“ 8 92 nein ja TK-Meinungspuls Gesundheit „Cybermobbing“, 04/201115 alle Werteangaben in %.

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