TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV"Krankenkasse 1               Informationen der Techniker______________________...
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TK-Medienservice "Versichert mit System: Ein Vergleich von GKV und PKV" (9-2011)

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Der aktueller Medienservice gibt Hintergründe zum Thema "Versichert mit System: Ein Vergleich von gesetzlicher und privater Krankenversicherung".

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TK-Medienservice "Versichert mit System: Ein Vergleich von GKV und PKV" (9-2011)

  1. 1. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV"Krankenkasse 1 Informationen der Techniker_____________________________________________________September 2011 Medienservice Themen, Trends und HintergründeVersichert mit System: Ein Vergleich von ge-setzlicher und privater Krankenversicherung"Die private Krankenvollversicherung ist kein Modell für die Zukunft",Interview mit Prof. Dr. Norbert Klusen, Vorsitzender des Vorstandes der TK ................................... 2Darum sind Krankenkassen nicht nur Payer, sondern auch Player .................................................... 8Privat krankenversichert: ein teures Vergnügen ......................................................................................... 11GKV – die starke Solidargemeinschaft ........................................................................................................... 14PKV: meist eine Entscheidung fürs Leben ....................................................................................................... 16Gesetzliche Kassen bei Verwaltungskosten gut aufgestellt ................................................................ 20Ist Privat wirklich gleich Premium?...................................................................................................................... 22Einzigartig in Europa: Gutverdiener können sich aus der Solidarität verabschieden ........... 26Wettbewerb im Krankenversicherungssystem: Kundenservice zahlt sich aus ........................... 27Der Praxis-Alltag im Praxis-Test: Sind gesetzlich Versicherte tatsächlich Patienten zweiterKlasse? .............................................................................................................................................................................. 30Wahltarife: Krankenversicherungsschutz nach Maß ................................................................................ 33Kurz gemeldet ............................................................................................................................................................... 35Impressum ....................................................................................................................................................................... 38Hinweis für die RedaktionenEinige Illustrationsvorschläge zum Thema haben wir in dieses Dokument eingefügt. Diese und andereMotive stehen Ihnen ebenso wie Fotos der zitierten Experten sowie die Daten aus zitierten Studienund Umfragen honorarfrei unter Angabe der Quelle „Techniker Krankenkasse“ zur Verfügung.Download: www.presse.tk.deHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  2. 2. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 2_____________________________________________________Interview mit Professor Dr. Norbert Klusen,Vorsitzender des Vorstandes der Techniker Krankenkasse (TK):Die private Krankenvollversicherung ist kein Modell für die ZukunftSeit Anfang des Jahres können Arbeitnehmer wieder in die privateKrankenversicherung (PKV) wechseln, wenn sie nur ein Jahr langüber der Versicherungspflichtgrenze verdienen. Zuvor lag die Frist beidrei Jahren. Inwieweit hat die Techniker Krankenkasse die Folgendieser Regelung zu spüren bekommen?Prof. Klusen: Mit dem Schritt hat die Politik die gesetzliche Kranken-versicherung insgesamt geschwächt. Denn wenn mehr Gutverdienerin die PKV abwandern, gehen dem gesamten gesetzlichen Systemfinanzielle Mittel verloren. Deshalb muss man diese Maßnahme wohlunter der Rubrik "Interessenpolitik" verbuchen. Überhaupt ist diekünstliche Trennung zwischen Kassen- und Privatpatienten eine Be-sonderheit des deutschen Gesundheitssystems, die sich in Europakaum finden lässt. Aber was konkret die TK betrifft: Unter anderemhat das erfreuliche Mitgliederwachstum dazu beigetragen, dass heutemehr Menschen bei uns freiwillig versichert sind als noch zu Beginndes Jahres.Die PKV erklärt, sie sei besser auf die Alterung der Bevölkerung vor-bereitet, weil sie Altersrückstellungen für die Versicherten gebildethabe. Ist das PKV-System der GKV langfristig überlegen?Prof. Klusen: Aus meiner Sicht ist eine Überlegenheit des PKV-Systems nirgends erkennbar. Knapp 50 Unternehmen versichernungefähr so viele Menschen wie die TK allein. Das zeigt: Die privateKrankenvollversicherung ist ein Nischensystem, das in den vergan-genen Jahren zudem sehr viel stärkere Ausgabensteigerungen zuHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  3. 3. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 3_____________________________________________________verzeichnen hatte als die gesetzliche Krankenversicherung. Die Folgeist: Viele PKV-Versicherte mussten hohe Prämiensteigerungen hin-nehmen – trotz der angesparten Altersrückstellungen. EinzelneUnternehmen ziehen bereits ihre Billigtarife zurück, mit denen siebislang vor allem junge Menschen geködert haben. Es gibt sogarVersicherer, die inzwischen von Neukunden eine Schufa-Auskunftverlangen, bevor sie sie versichern. Und man darf nicht vergessen:Menschen mit Vorerkrankungen müssen höhere Beiträge zahlen alsGesunde oder können sogar komplett abgelehnt werden. Für die zumgroßen Teil gewinnorientierten PKV-Unternehmen sind also in ersterLinie die sogenannten guten Risiken interessant. Mit einem solchenGeschäftsmodell ist es nicht möglich, die Gesundheitsversorgung fürdie gesamte Bevölkerung sicherzustellen. Die private Krankenvollver-sicherung ist daher in der bestehenden Form kein Modell für die Zu-kunft.Dennoch werden Privatpatienten heute oftmals noch als Patientenerster Klasse wahrgenommen. Wie erklären Sie sich das?Prof. Klusen: Im Wesentlichen ist dies der Tatsache geschuldet,dass die Ärzte höhere Honorare für Privatpatienten abrechnen kön-nen und dies auch tun. Resultat sind die bereits erwähnten enormenAusgabensteigerungen und die damit verbundenen Prämienerhöhun-gen, die der Branche inzwischen schwer zu schaffen machen. DasIGES-Institut hat errechnet, dass die Leistungsausgaben jeVersicherten in der PKV im Zeitraum 1997 bis 2008 um fast 50 Pro-zent gestiegen sind. In der gesetzlichen Krankenversicherung betrugder Anstieg im gleichen Zeitraum hingegen 31 Prozent. Hinzu kommt,dass es in der PKV anders als in der GKV so gut wie keine Instru-mente gibt, um Kosten zu steuern oder die Qualität der medizinischenVersorgung zu verbessern. Die Zahl der Beschwerden, die der Om-Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  4. 4. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 4_____________________________________________________budsmann der privaten Krankenversicherung bearbeiten muss, steigtseit Jahren an. Es ist daher nur eine Frage der Zeit, bis sich das Bildder PKV auch in der breiten Öffentlichkeit wandelt. Und anders als imMarkt der gesetzlichen Krankenkassen haben Privatversicherte kaumdie Möglichkeit, den einmal gewählten Anbieter zu wechseln. Tun siees doch, müssen sie mit höheren finanziellen Belastungen rechnen.Es gilt nicht nur der Grundsatz: Einmal PKV, immer PKV. Auch dieEntscheidung für ein bestimmtes Versicherungsunternehmen ist inden allermeisten Fällen eine Entscheidung fürs Leben. Wettbewerbfindet in der PKV deshalb überwiegend im Neukundengeschäft ummeist junge Versicherte statt……wofür die Unternehmen dann auch hohe Provisionen an Vermittlerzahlen…Prof. Klusen: …und jetzt sogar nach dem Gesetzgeber rufen, derdas eigene Handeln einschränken soll. Das ist grotesk. Bis zu18 Monatsprämien werden für Neuabschlüsse gezahlt. Kein Wunder,dass die Verwaltungskosten in der PKV ungefähr doppelt so hochausfallen wie in der gesetzlichen Krankenversicherung, wenn man dieAufwendungen für Vertragsabschlüsse einbezieht. Und das ist nurfolgerichtig, denn die Vertriebskosten der gesetzlichen Krankenkas-sen sind ebenfalls in den allgemeinen Verwaltungskosten enthalten.Aber auch beim Leistungsumfang suggerieren zum Beispiel Versiche-rungsvermittler, dass der Leistungskatalog der Krankenkassen weni-ger umfasst als bei den privaten Versicherungsunternehmen. Stimmtdas?Prof. Klusen: Erfreulicherweise haben inzwischen einige Mediendarauf hingewiesen, dass der Leistungsumfang in der PKV häufigHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  5. 5. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 5_____________________________________________________bescheidener ausfällt als allgemein angenommen. Der Umfang hängtnämlich entscheidend vom individuell abgeschlossenen Vertrag jedeseinzelnen Versicherten ab. Doch insbesondere die günstigen Lock-angebote bieten oftmals nur einen eingeschränkten Versicherungs-schutz. So kann es schnell passieren, dass PKV-Kunden bestimmteKrankheitsrisiken begrenzt oder gar nicht versichern. Das kann zumBeispiel Leistungen für ambulante Psychotherapie betreffen. AuchHilfsmittel wie Hörgeräte oder Rollstühle sind nicht selbstverständlichBestandteil von privaten Versicherungsverträgen. Dasselbe gilt fürHeilmittel wie Krankengymnastik oder medizinische Massagen. Laut"Finanztest" gibt es auch Leistungen, die in der gesetzlichen Kran-kenversicherung Standard sind, die die PKV aber überhaupt nichtübernimmt. Das sind beispielsweise Hospizleistungen oder die häus-liche Krankenpflege. Falls PKV-Versicherte jedoch solche Leistungenin Anspruch nehmen müssen, sind sie gezwungen, diese – nebenden Kosten für die Versicherungsprämien – aus eigener Tasche zuzahlen, wenn sie sie nicht separat versichert haben. Und das kannteuer werden. Krank zu werden ist aber ein Risiko, das nur schwer zukalkulieren ist.Das sogenannte GKV-Versorgungsstrukturgesetz sieht vor, dassKassen über ihre Satzung wieder Leistungen anbieten dürfen, diezuvor aus dem gesetzlichen Leistungskatalog herausgefallen sind.Die PKV protestiert, denn sie sieht ihr Geschäft mit Zusatzversiche-rungen in Gefahr. Wie bewerten Sie diesen Schritt der Politik?Prof. Klusen: Diese Maßnahme ist grundsätzlich positiv zu bewer-ten, denn sie stärkt den Wettbewerb zwischen den Kassen. Wenn dieKrankenkassen mehr Freiheiten bekommen, ihr Versorgungsangebotzu gestalten, wird das letztendlich auch dem einzelnen Versichertenzugutekommen. Denn die Menschen haben dann mehr Möglichkei-Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  6. 6. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 6_____________________________________________________ten, sich eine Kasse zu suchen, die zu ihren persönlichen Ansprü-chen passt. Ich würde es jedoch begrüßen, wenn die Politik sogarnoch einen Schritt weiterginge und den Kassen die Möglichkeit ein-räumte, solche zusätzlichen Leistungen über Wahltarife anbieten zukönnen.Wenn Sie einmal einen Blick in die Zukunft werfen: In welche Rich-tung werden sich Ihrer Einschätzung nach beide Systeme entwik-keln?Prof. Klusen: Langfristig wird es aller Voraussicht nach zu einerKonvergenz beider Systeme kommen. Der Gesetzgeber hat dafürauch schon die eine oder andere Weiche gestellt. Sowohl in der ge-setzlichen Krankenversicherung als auch in der PKV gibt es heuteschon Elemente des jeweils anderen Systems. Mit der Einführungdes Basistarifs in der privaten Krankenversicherung hatte die großeKoalition ein für die PKV bis dahin unbekanntes Element eingeführt.Mit den Wahltarifen ist die Politik vom bis dahin gültigen Standpunkt"für alle das Gleiche" abgerückt und hat differenzierte Angebote auchim GKV-System ermöglicht. Doch der demografische Wandel und dermedizinische Fortschritt können die privaten Unternehmen über kurzoder lang zwingen, vom Produkt der Krankenvollversicherung Ab-schied zu nehmen. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Asseku-ranzen in Zukunft auf das Geschäft mit Zusatzversicherungen kon-zentrieren werden – als Ergänzung zu den gesetzlichen Leistungen.Aber auch im gesetzlichen System muss nicht alles beim Alten blei-ben. Persönlich vertrete ich die Auffassung, dass die Zukunft derGKV beispielsweise nicht vom Körperschaftsstatus der Krankenkas-sen abhängt. Man könnte die Kassen auch in eine private Rechtsformmit Kontrahierungszwang überführen. Das heißt: Auch sie wären ver-pflichtet, jeden wechselwilligen Versicherten aufzunehmen, damitHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  7. 7. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 7_____________________________________________________niemand ohne Versicherungsschutz dasteht. Die Niederlande habenes uns vorgemacht. Dort hat man während eines langen Reformpro-zesses dafür gesorgt, dass ein einheitlicher Versicherungsmarkt ent-steht. Die Unternehmen dort sind privatrechtlich organisiert und ha-ben somit auch ausreichend Freiheiten, unternehmerisch zu handeln.Dennoch ist sichergestellt, dass das Solidarprinzip nicht zu kurzkommt. Man kann zwar das holländische Modell nicht eins zu eins aufDeutschland übertragen. Aber es lohnt sich, über den nationalen Tel-lerrand zu schauen, um die eine oder andere Anregung zu erhalten.Ziel der Politik muss es daher auch für den deutschen Krankenversi-cherungsmarkt sein, für alle Akteure im Gesundheitssystem eine ver-nünftige Balance zwischen Freiheit und Solidarität zu finden.Herr Professor Klusen, wir danken Ihnen für das Gespräch.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  8. 8. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 8_____________________________________________________Darum sind Krankenkassen nicht nur Payer, sondern auchPlayerDer Praxisalltag in Deutschland sieht in der Regel so aus: Wer krankist, geht zum Arzt seines Vertrauens, legt seine Krankenversiche-rungskarte vor und erhält die medizinische Behandlung, die er benö-tigt. Zumindest gilt dies für die rund 70 Millionen Kunden der gesetzli-chen Kassen wie zum Beispiel der Techniker Krankenkasse (TK).Abgesehen von gesetzlichen Zuzahlungen wie beispielsweise derPraxisgebühr, die einmal im Quartal zu leisten ist, kommen auf dieVersicherten im Allgemeinen keine weiteren Kosten zu. Statt sich mitGeldfragen auseinandersetzen zu müssen, können sie sich voll undganz auf ihre Genesung konzentrieren. Medizinische Leistungen aufKarte nennt man "Sachleistungsprinzip".Was viele nicht wissen: Privatpatienten müssen sich mit einem völliganderen Prozedere auseinandersetzen. Sie bekommen vom behan-delnden Arzt eine Rechnung für die erbrachten Leistungen. Diesemüssen sie zunächst selbst begleichen und anschließend bei ihremPrivatversicherer einreichen. Die Assekuranz erstattet daraufhin denRechnungsbetrag – ganz oder anteilig, je nach individueller Vereinba-rung. Oftmals ist das nicht die gesamte Summe, die der Arzt fordert.Denn die Höhe der Erstattung hängt ganz wesentlich vom individuellabgeschlossenen Versicherungsvertrag ab. Dieses Verfahren heißt"Kostenerstattungsprinzip". Grundsätzlich können sich auch gesetz-lich Versicherte für die Kostenerstattung anstelle der Sachleistungfreiwillig entscheiden. Von dieser Möglichkeit machen aber bislangnur sehr wenige Versicherte Gebrauch, weil die Mehrheit den für siebequemeren Weg über die Krankenversicherungskarte bevorzugt.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  9. 9. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 9_____________________________________________________"Befürworter verbinden mit dem Prinzip der Kostenerstattung dieHoffnung, dass sie zu mehr Transparenz und mehr Kostenbe-wusstsein bei den Patienten führt", erklärt Klaus Rupp, Versorgungs-experte bei der TK. "Tatsache ist jedoch, dass die Ausgaben der pri-vaten Krankenversicherung in den zurückliegenden Jahren stärkergestiegen sind als im gesetzlichen System." Von 1997 bis 2008 sinddie Leistungsausgaben je Versicherten in der privaten Krankenversi-cherung (PKV) laut IGES-Institut um fast 50 Prozent gestiegen. In dergesetzlichen Krankenversicherung betrug der Anstieg hingegen 31Prozent – 19 Prozentpunkte weniger im Vergleich zur PKV. Vertragsbeziehungen im Gesundheitssystem Während die Privatpatienten die Behandlungskosten zu- nächst aus eigener Tasche zahlen, müssen gesetzliche Versicherte beim Arzt nur ihre Krankenversicherungskarte vorlegen. Grafik zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker Kranken- kasse"Einer der Gründe dafür ist, dass die privaten Versicherungsunter-nehmen die entstandenen Kosten lediglich erstatten. Die Kranken-kassen können hingegen die medizinische Versorgung gemeinsammit den unterschiedlichen Akteuren im Gesundheitssystem gestal-ten", so Rupp weiter. "Die Kassen sind im Unterschied zu den Privat-versicherern somit nicht nur auf die Rolle des Payers beschränkt.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  10. 10. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 10_____________________________________________________Man kann sie als Player bezeichnen, die das Versorgungsangebotganz wesentlich mitbestimmen."Die privaten Krankenversicherungen schließen keine Versorgungs-verträge mit Leistungserbringern wie zum Beispiel den niedergelas-senen Ärzten oder Kliniken. Das Vertragsverhältnis besteht daherjeweils nur zwischen Versicherungsnehmer und Versicherungsunter-nehmen sowie zwischen Patienten und Leistungserbringern. Das hatzur Folge: Die PKV-Unternehmen haben so gut wie keine Möglich-keit, unmittelbar Einfluss auf das Versorgungsgeschehen zu nehmen.Im gesetzlichen System hingegen schließen die Krankenkassendirekt Verträge mit den verschiedenen Leistungserbringern. DieseVerträge regeln auch die Vergütung für die Behandlung. Im Krank-heitsfall bekommen die Patienten somit schnell und einfach die Ver-sorgung, die medizinisch notwendig ist. Das macht einen Vertragzwischen gesetzlich Versicherten und beispielsweise einem Arzt odereiner Klinik überflüssig.Und noch einen entscheidenden Vorteil haben die direkten Vertrags-beziehungen zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern: DieVertragsgestaltung gibt den Kassen die Möglichkeit, die Preise undMengen für medizinische Leistungen innerhalb des gesetzlichenRahmens zu kontrollieren. "Das ist wichtig, damit die Kosten nicht ausdem Ruder laufen", so TK-Experte Rupp. Außerdem können die Kas-sen auf die Qualität der medizinischen Versorgung achten undsteuernd einwirken. "Die Vertragspartner können zum Beispiel be-stimmte Kriterien festlegen, um die Qualität der erbrachten Leistun-gen zu messen. So können wir als TK dazu beitragen, dass unsereKunden eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau erhal-ten", erklärt Rupp weiter.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  11. 11. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 11_____________________________________________________Privat krankenversichert: ein teures VergnügenAlle Jahre wieder: So manch ein Privatversicherter wird in den letztenWochen des Jahres nur ungern seinen Briefkasten öffnen. Denndann erhalten viele Versicherte Post von ihrer privaten Krankenversi-cherung (PKV) – nicht selten verbunden mit der Ankündigung vonPrämiensteigerungen. Im Durchschnitt steigen die Prämien in derPKV um 4,5 bis sechs Prozent pro Jahr. Bei einzelnen Anbieternkommen durchaus auch einmal zweistellige Steigerungsraten für eineKrankenvollversicherung vor. Die Gründe für die Prämienerhöhungensehen die Privatversicherer beispielsweise in den steigenden Le-benserwartungen ihrer Kunden und dem medizinischen Fortschritt mitzum Teil sehr kostspieligen Therapieformen.Im Vergleich zu den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV)mussten die Privatversicherer in den letzten Jahren deutlich höhereAusgabensteigerungen verzeichnen. Insbesondere die ambulantenLeistungen (zu der unter anderem auch ärztliche Behandlungen ge-hören) – übrigens, der größte Ausgabenblock der PKV – sind amstärksten von den Steigerungen betroffen. Die Leistungsausgaben jeVersicherten in der privaten Krankenversicherung sind im Zeitraumvon 1997 bis 2008 um knapp 50 Prozent gestiegen, so Berechnun-gen des IGES-Instituts. In der GKV betrug der Anstieg hingegen le-diglich 31 Prozent. "Anders als in der gesetzlichen Krankenversiche-rung haben PKV-Unternehmen so gut wie keine Instrumente, um dieGesundheitskosten und die Qualität der medizinischen Versorgungzu steuern", sagt Rainer Holldorf, Krankenkassensexperte bei derTechniker Krankenkasse (TK).Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  12. 12. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 12_____________________________________________________Ein Beispiel: So sind Arztrechnungen für Privatpatienten nach obenhin offen. Da Privatversicherer nicht die Möglichkeit haben, die Ko-sten hierfür zu begrenzen, knapsen sie oftmals an den Rechnungenihrer Kunden. Denn nicht alles, was der Arzt abrechnet, wollen dieAssekuranzen auch erstatten. Das führt automatisch zu Konfliktenzwischen dem Privatpatienten und dem PKV-Unternehmen. Steigen-de Beschwerdezahlen verzeichnete auch der PKV-Ombudsmann inseinem Tätigkeitsbericht 2010. Die meisten Beschwerden in der Voll-versicherung entfielen darauf, dass ärztliche Leistungen nicht als me-dizinisch notwendig anerkannt und damit keine Kosten übernommenwurden. Außerdem beschwerten sich viele Privatversicherte über dieHöhe der Arztgebühren. Prämiensteigerung in der PKV Die Prämien in der privaten Krankenversicherung steigen jährlich um 4,5 bis sechs Pro- zent. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker Kranken- kasseKnapp fünf Millionen gesetzlich Versicherte könnten jederzeit in dieprivate Krankenversicherung wechseln, lassen es aber. Der TK-Experte Holldorf weiß: "Einerseits schätzen die GKV-Versicherten diekostenfreie Familienversicherung. Auch schrecken Gesundheitsprü-fungen und Risikozuschläge für Vorerkrankungen vor einem Wechselund die Schwierigkeit der Rückkehr ins GKV-System ab." Auf derHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  13. 13. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 13_____________________________________________________anderen Seite sind gesetzlich Versicherte mit ihrer Krankenkassegenauso zufrieden wie die Privatversicherten mit ihrem Anbieter, wieder Kundenmonitor Deutschland 2010 ermittelte. "An der TK schät-zen die Kunden neben dem umfangreichen Leistungsangebot, einerhohen Beratungskompetenz und dem Service auch den Umstand,dass wir im kommenden Jahr ebenfalls keinen Zusatzbeitrag erhebenwerden", so Holldorf weiter.Weitere Informationen zur Mitgliedschaft bei der TK findet man unterwww.tk.de in der Rubrik "Jetzt zur TK".Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  14. 14. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 14_____________________________________________________GKV – die starke SolidargemeinschaftDie gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist neben der Renten-, Arbeits-losen-, Unfall- und Pflegeversicherung eine feste Säule des Sozial-versicherungssystems und wesentlicher Teil des Gesundheitswesens inDeutschland. Das grundlegende Wesensmerkmal der GKV ist seit über 130Jahren das Prinzip "Solidarität". Es besagt, dass sich Leistungen in derRegel nach der Bedürftigkeit sowie Notwendigkeit unabhängig von Alter,Geschlecht und sozialer Stellung richten. Das Solidaritätsprinzip lässt sichkurz durch den Grundsatz "Einer für alle, alle für einen" charakterisieren. Inder GKV sind knapp 90 Prozent der Bevölkerung Deutschlands versichert –eine starke Gemeinschaft von knapp 70 Millionen Menschen aufgeteilt aufderzeit 153 Krankenkassen. Ungefähr 20 Millionen Menschen sind in derGKV beitragsfrei familienversichert. PKV – ein Nischenanbieter Die 50 Unternehmen der priva- ten Krankenvollversicherung zählen gerade mal neun Millio- nen Kunden. Zum Vergleich: die 153 gesetzlichen Kranken- kassen versichern knapp 70 Millionen Menschen. Grafik zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker Kranken- kasseDaneben gibt es auch noch die private Krankenversicherung (PKV).In der PKV gilt das sogenannte "Äquivalenzprinzip" – das Gegenbildzum Solidarprinzip der GKV. Äquivalenzprinzip bedeutet, dass dieHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  15. 15. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 15_____________________________________________________Höhe der Prämie vom individuellen Risiko und vom gewünschtenLeistungsspektrum abhängt. Anders als in der GKV spielen auch dasAlter, das Geschlecht, der Gesundheitszustand des Versicherten beiEintritt und die Höhe des vereinbarten Selbstbehaltes eine Rolle. ImSolidarsystem zahlt jedes Mitglied einen an seinem Einkommenorientierten Beitrag, damit alle gleichermaßen gut versorgt werdenkönnen. Innerhalb der PKV versichert jeder nur sein individuelles Ri-siko. Knapp jeder Zehnte in Deutschland ist privat versichert. Die fastneun Millionen Vollversicherten in der PKV verteilen sich auf ungefähr50 Anbieter. Zum Vergleich: Allein die Techniker Krankenkasse versi-chert fast acht Millionen Kunden.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  16. 16. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 16_____________________________________________________PKV: meist eine Entscheidung fürs LebenKasse oder privat? Seit Anfang dieses Jahres haben wieder mehrMenschen die Qual der Wahl: Gutverdiener können jetzt leichter indie private Krankenversicherung (PKV) wechseln und müssen nurnoch ein Jahr statt bisher drei Jahre mit ihrem Einkommen über derVersicherungspflichtgrenze liegen. Außerdem sank diese Verdienst-grenze erstmals seit 50 Jahren und beträgt für 2011 nur 4.125 Euroim Monat und 49.500 Euro im Jahr. Auch die von der Bundesregie-rung festgelegte Erhöhung des einheitlichen Beitragssatzes in dergesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von 14,9 auf 15,5 Prozentzu Anfang 2011 kam so manchem Wechselwilligen sehr gelegen. DerWechsel in die Private ist jetzt einfacher − aber ist er auch sinnvoll?"Versicherte, die mit dem Gedanken spielen, in die PKV zu wechseln,sollten sich diesen Schritt sehr gründlich überlegen – er ist meist eineEntscheidung fürs Leben", sagt Frank Mietzsch, Experte für Sozial-versicherungsrecht bei der Techniker Krankenkasse (TK). "Denn spä-ter können Privatversicherte nur sehr schwer oder überhaupt nichtzur gesetzlichen Krankenversicherung zurückkehren."Anfangs beschert die PKV dem Versicherten vielleicht einige An-nehmlichkeiten und unter Umständen auch niedrigere Beiträge. Auflange Sicht können diese Vorteile aber teuer erkauft sein. Denn nachanfänglich niedrigeren Prämienzahlungen können diese im Laufe derZeit erheblich steigen. Versicherungsexperten schätzen, dass je-mand, der mit Mitte Dreißig in eine private Krankenvollversicherungeinsteigt, als Rentner ungefähr das Dreifache seiner ursprünglichenPrämien zahlen muss.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  17. 17. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 17_____________________________________________________Wie die Medien bestätigen, steigen die Prämien in der PKV jährlichum 4,5 bis sechs Prozent. Als Grund für die Prämienerhöhungennennen die PKV-Unternehmen oftmals die steigenden Gesundheits-kosten und die zunehmende Lebenserwartung ihrer Kunden. Für dieVersicherten bedeutet das erst einmal zahlen – egal wie ihre finan-zielle Leistungsfähigkeit ist. Denn im Gegensatz zur GKV richten sichdie Prämien nicht nach der Höhe des Einkommens. In der gesetzli-chen Krankenversicherung sind Ehegatten und Kinder kostenfrei mit-versichert. Das gibt es in der PKV nicht. Wer möglicherweise für sei-ne Familie noch zusätzlich beim Privatversicherer Krankenversiche-rungsverträge abschließen muss, kommt auch mit gutem Einkommenschnell an seine finanzielle Schmerzgrenze. In der "Teuerungsfalle" Wer mit Mitte Dreißig in die PKV einsteigt, muss als Rent- ner ungefähr mit dem Dreifa- chen seiner ursprünglichen Prämie rechnen, so Experten- schätzungen. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker Kranken- kasse"Erhebliche Prämiensteigerungen erwarten oftmals Rentner undVersicherte in älteren PKV-Tarifen", weiß der TK-Experte Mietzsch.Wird ein Tarif nicht mehr beworben oder ganz geschlossen, werdenin diesen keine jungen Menschen mehr aufgenommen. Das hat zurKonsequenz, dass in solchen Tarifen immer ältere und kränkereVersicherte sind. Der Tarif "vergreist" sprichwörtlich, und die KostenHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  18. 18. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 18_____________________________________________________und Prämien steigen. Ein Wechsel zurück in die gesetzliche Kran-kenversicherung ist nur möglich, wenn Privatversicherte als Arbeit-nehmer mit ihren Einkünften wieder dauerhaft unter der Versiche-rungspflichtgrenze liegen. Rückkehrer müssen nachweisen, dass ihrEinkommen mindestens ein Jahr lang unter dieser Grenze gelegenhat. Und ab dem Alter von 55 Jahren sieht das Sozialgesetzbuch inder Regel überhaupt keine Rückkehr mehr in die GKV vor. Selbst dieAufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung im Angestell-tenverhältnis mit einem Einkommen unter der Versicherungspflicht-grenze ermöglicht dann keine Rückkehr mehr.Versicherte ab dem Alter von 55 Jahren haben nur wenige Optionen,ihre Prämienzahlungen zu senken: Entweder wechseln sie innerhalbdes Anbieters in einen günstigeren Tarif und müssen gegebenenfallsLeistungen abspecken. Oder sie gehen zu einem anderen Privatver-sicherer. Bei letzterem besteht oftmals die Gefahr, dass die Alters-rückstellungen ganz oder teilweise verloren gehen. Und das bedeutetin den allermeisten Fällen höhere Prämien beim neuen Versicherer.Der Sozialversicherungsexperte Mietzsch rät: "Wer Wert auf einenindividuellen Krankenversicherungsschutz legt, muss nicht in die PKVwechseln." Versicherte, die mehr Leistungen wie zum Beispiel Zuzah-lungen für Brille und Zahnersatz, alternative Heilmethoden oderHeilpraktiker-Behandlungen wünschen, ohne am Ende in die Teue-rungsfalle eines privaten Krankenvollversicherungstarifs zu tappen,sind vielleicht besser mit einer Zusatzkrankenversicherung als Ergän-zung zur gesetzlichen Krankenversicherung oder einem Wahltarifbedient.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  19. 19. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 19_____________________________________________________Weitere Informationen zu den Wahltarifen der TK und zum Thema"Zusatzkrankenversicherungen" findet man unter www.tk.de in derRubrik "Versicherung & Tarife".Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  20. 20. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 20_____________________________________________________Gesetzliche Kassen bei Verwaltungskosten gut aufgestelltRund 2,7 Milliarden Euro: Diese Summe haben die knapp 50 Unter-nehmen der privaten Krankenversicherung (PKV) laut Rechen-schaftsbericht ihres Verbandes im Jahr 2010 allein für sogenannteAbschlussaufwendungen aufgebracht. Bis zu 18 Monatsprämienwerden in der Branche als Provision für Neuabschlüsse an Vermittlergezahlt. Da stellt sich die Frage: Ist der Aufwand angemessen? Unterdem Strich zählt das PKV-System Ende 2010 gerade einmal knapp85.000 Menschen mehr, die sich für eine Krankenvollversicherungentschieden haben. Im Vergleich dazu ist allein die Techniker Krank-enkasse (TK) im Jahr 2010 um 339.000 Versicherte gewachsen.Überhaupt: Wer glaubt, die PKV-Unternehmen sind wirtschaftlicherals die gesetzlichen Kassen, wenn es um Verwaltungskosten geht,liegt falsch – trotz der Profitorientierung vieler Privatversicherer. 391Euro haben die Assekuranzen im Jahr 2010 statistisch gesehen fürdie Verwaltung eines Krankenvollversicherten ausgegeben. In dergesetzlichen Krankenversicherung (GKV) betrugen die Pro-Kopf-Ausgaben für Administration hingegen 136 Euro. Bei der TK beliefensich die Ausgaben für die Verwaltung sogar auf lediglich 104 Euro jeVersicherten und lagen damit um rund 24 Prozent unter dem Durch-schnitt aller Kassen. "Der Verwaltungskostenanteil am Gesamtauf-wand lag im vergangenen Jahr bei 5,3 Prozent. Das heißt: Von einemEuro, den wir ausgeben, fließen 5,3 Cent in die Verwaltung", erklärtThomas Thierhoff, Bereichsleiter für Finanzen bei der TK. "Wir habenin der Vergangenheit kontinuierlich unsere administrativen Abläufegestrafft und damit erhebliche Produktivitätszuwächse erzielt. DieseInvestitionen zahlen sich heute in einer niedrigen Verwaltungskosten-quote aus."Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  21. 21. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 21_____________________________________________________ Verwaltungskosten im Ver- gleich Im Durchschnitt sind die Ver- waltungskosten pro Kopf in der privaten Krankenversicherung fast dreimal so hoch wie in der GKV. Grafik zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker Kranken- kasseUm die Kosten für die Verwaltung miteinander vergleichen zu kön-nen, muss man bei der PKV die separat ausgewiesenen Abschluss-kosten den Verwaltungsaufwendungen hinzurechnen, denn bei derGKV sind die Kosten für den Abschluss von Versicherungsverhältnis-sen bereits in den Verwaltungskosten enthalten. Dass bei der PKVdie Verwaltungskosten und die Abschlusskosten additiv betrachtetwerden müssen, zeigt auch der Umstand, dass die beiden Posten inden Rechenschafts- und Geschäftsberichten in der Regel zusammenunter der Überschrift "Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb"aufgeführt werden.Neben den 2,7 Milliarden Euro für Abschlusskosten haben die Mit-gliedsunternehmen des PKV-Verbandes laut Rechenschaftsbericht2010 weitere 800 Millionen Euro für die sonstige Verwaltung ausge-geben. Im Ergebnis wenden die privaten Krankenversicherungen10,5 Prozent ihrer Gesamtbeitragseinnahmen für die Verwaltung so-wie den Abschluss von Versicherungsverträgen auf – etwa doppelt soviel wie die gesetzliche Krankenversicherung.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  22. 22. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 22_____________________________________________________Ist Privat wirklich gleich Premium?Chefarztbehandlung, Einzelzimmer im Krankenhaus und einebessere medizinische Versorgung – Argumente, mit denen die rund50 Unternehmen der privaten Krankenversicherung (PKV) gerneneue, insbesondere junge und gesunde Kunden umwerben. Die An-gebote klingen durchaus verlockend, doch oft folgt die böse Überra-schung in Form von stark steigenden Prämien im Alter, Prämienzah-lungen auch im längeren Krankheitsfall oder Leistungslücken bei Bil-ligtarifen. Rainer Holldorf, Krankenkassen-Experte der TechnikerKrankenkasse (TK) rät: "Vor einem übereilten Wechsel in die PKVkönnen wir nur warnen und empfehlen unseren Kunden, sich einenÜberblick zu verschaffen und sorgfältig die Vor- und Nachteile zwi-schen gesetzlicher und privaten Krankenversicherung abzuwägen."Gesundheitsprüfung vor Wechsel zur PKVBevor Kunden überhaupt in die Private wechseln können, wird vonihnen eine Gesundheitsprüfung verlangt – bei manchen Anbieternauch eine ärztliche Untersuchung. Bestimmte Leistungen könnensogar bei Vertragsabschluss ausgeschlossen werden bezie-hungsweise bei Vorerkrankungen müssen höhere Prämien gezahltwerden. Ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV)erfolgt unabhängig vom Gesundheitszustand des Versicherten oderseiner individuellen Risiken. Außerdem haben Privatversicherer auchdas Recht, Kunden abzuweisen.Bemessung der VersicherungsbeiträgeIn der privaten Krankenversicherung richten sich die Prämien nachAlter, Geschlecht, Gesundheitszustand und Umfang der Leistungen.In der GKV hingegen zahlen die Mitglieder einen Beitrag der prozen-tual vom Einkommen abhängt − jedoch nur bis zur sogenannten Bei-Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  23. 23. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 23_____________________________________________________tragsbemessungsgrenze, die in 2011 monatlich 3.712,50 Euro und44.550 Euro im Jahr beträgt. Manche gesundheitlichen Risiken wer-den in der PKV gar nicht oder nur durch sogenannte Risikozuschlägeversichert. In der GKV sind Mitglieder während des Bezugs vonKrankengeld, Mutterschutzgeld und Elterngeld sogar beitragsfrei ver-sichert, was es in der PKV so nicht gibt.Garantierte Versorgung in der GKVIn der GKV haben Versicherte die Garantie, von Ärzten und Zahnärz-ten mit Kassenzulassung behandelt zu werden. Bei Privatpatientensind die Ärzte nur in Notfällen zur Behandlung verpflichtet. Das giltauch im sogenannten Basistarif der PKV. Versorgung garantiert Ärzte und Zahnärzte mit Kas- senzulassung sind verpflichtet, GKV-Versicherte zu behan- deln. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker Kranken- kasseDie Mär vom "Luxusschutz"Den Medien kann man entnehmen, dass auch die Kritik an den ver-meintlichen Premiumleistungen der PKV wächst. Aufgrund steigenderLeistungsausgaben ist die einstige Großzügigkeit bei den privatenVersicherungen vorbei. Das zeigt auch die steigende Anzahl von Be-schwerden beim PKV-Ombudsmann. Manche Leistungen werdenHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  24. 24. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 24_____________________________________________________beschränkt, mit höheren Eigenbeteiligungen angeboten oder mit denErstattungen wird geknausert. Das kann oftmals bei Heil- und Hilfs-mitteln vorkommen. In einigen Neutarifen werden diese Leistungengar nicht mehr mit angeboten.Mehr Leistungen in der GKVIn einigen Bereichen leisten die gesetzlichen Krankenkassen deutlichmehr. Das trifft beispielsweise auch auf die ambulante Psycho-therapie zu. Je nach Tarif übernehmen die Privatversicherer nur einebegrenzte Anzahl von 20 bis 50 Sitzungen im Jahr. GesetzlichKrankenversicherte erhalten je nach Therapieverfahren bis zu 300Sitzungen pro Behandlung. Leistungen wie Mutterschaftsgeld, Kin-derkrankengeld, häusliche Krankenpflege oder auchHospizleistungen sind im Gegensatz zur GKV in den PKV-Tarifennicht enthalten.Übrigens können Kunden in der gesetzlichen Krankenversicherungbereits mit Beginn ihrer Mitgliedschaft Leistungen in Anspruch neh-men. In der PKV dagegen besteht in der Regel eine allgemeineWartezeit von drei Monaten.Familien zahlen bei den Privaten draufFamilien sind in der GKV besser gestellt. Ehegatten und Kinder kön-nen in der PKV nicht kostenfrei mitversichert werden. Für jedes ein-zelne Familienmitglied müssen separate Verträge abgeschlossen undPrämien gezahlt werden.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  25. 25. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 25_____________________________________________________ Familienfreundliche GKV Ehegatten und Kinder können im Gegensatz zur privaten Krankenversicherung in der GKV beitragsfrei mitversichert werden. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker Kranken- kasseVorsicht: Krankenversicherung "light"Verbraucherschützer warnen in letzter Zeit häufiger vor billigen "Ein-steiger"-Angeboten der PKV-Unternehmen. Diese Tarife können mitdeutlichen Leistungseinschränkungen verbunden sein. So werdenbeispielsweise Arztrechnungen nicht bis zum Höchstsatz akzeptiert,Erstattungen für Arzneimittel, Heil- und Hilfsmittel gekürzt oder Lei-stungen wie Psychotherapien ausgeschlossen. Meist bieten die Tarifedann wesentlich weniger als die GKV. Und eine Aufstockung der Lei-stungen im Nachhinein wird oft schwierig.Weitere Informationen zur Mitgliedschaft bei der TK sind im Internetunter www.tk.de unter dem Webcode "114210" zu finden.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  26. 26. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 26_____________________________________________________Einzigartig in Europa: Gutverdiener können sich aus derSolidarität verabschiedenIn modernen Industrieländern gehört es heute zum Standardrepertoire,dass den Bürgern ein wie auch immer ausgefeiltes Krankenversicherungs-system zur Verfügung steht. Doch nicht so in Deutschland: Die größteVolkswirtschaft in Europa leistet sich gleich zwei Systeme – die gesetzlicheund die private Krankenversicherung (PKV). Allerdings kann nicht jedereinfach zwischen Techniker Krankenkasse (TK) & Co. und einem Privat-versicherer wählen. 49.500 Euro im Jahr beziehungsweise 4.125 Euro imMonat muss derzeit das Bruttoeinkommen betragen, um als Arbeitnehmerzu einem privaten Anbieter wechseln zu dürfen. Daneben machen Beamte,für die es im Grunde keine Alternative zur PKV gibt, und Selbstständigedas Gros der Privatversicherten aus. 8,9 Millionen Deutsche haben einenVertrag für eine Krankenvollversicherung bei einem der knapp 50 privatenAnbieter abgeschlossen. Dem stehen rund 70 Millionen gesetzlichVersicherte gegenüber, die zwischen gut 150 Kassen wählen können."Zwar sind rund 90 Prozent der Bevölkerung in einer gesetzlichen Krank-enkasse versichert. Dennoch ist es nicht nachvollziehbar, warum sich hier-zulande ausgerechnet die Leistungsstärksten aus der Solidarität der ge-setzlich Versicherten verabschieden können", meint Dr. Frank Verheyen,Direktor des Wissenschaftlichen Instituts der TK für Nutzen und Effizienz imGesundheitswesen (WINEG). "Das Nebeneinander von gesetzlicher undprivater Versicherung ist historisch geprägt. Aber kein anderes Land in Eu-ropa leistet sich den Luxus zweier unterschiedlicher Versicherungssystemefür das Risiko, krank zu werden."Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  27. 27. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 27_____________________________________________________Wettbewerb im Krankenversicherungssystem: Kundenservicezahlt sich ausWo finde ich das nächste Krankenhaus? Was gehört in meine Reise-apotheke? Muss ich meine Schutzimpfung selbst bezahlen? Solcheund ähnliche Fragen richten Versicherte Tag für Tag an die TechnikerKrankenkasse (TK). Ob per Telefon, E-Mail, im Internet oder in derGeschäftsstelle vor Ort – über 90 Millionen persönliche Kundenkon-takte verzeichnet die TK jährlich. Unternehmen wie die TK wissen:Für den Kunden da zu sein, heißt, ihm schnell und einfach Auskunftzu geben und seine Anliegen zu erledigen. Denn guter Kundenservi-ce ist auch ein Zeichen für einen funktionierenden Wettbewerb. Undder zahlt sich aus für die Versicherten in der gesetzlichen Kranken-versicherung (GKV): In Zeiten von einheitlichen Beitragssätzen ge-winnen Service- und Zusatzleistungen immer größere Bedeutung fürdie Kunden. Sie profitieren von der Konkurrenz unter den Kassen, dieum sie werben. In der privaten Krankenversicherung (PKV) sieht esdagegen anders aus. Hier kommt der Wettbewerb kaum in Schwung,weil Kunden meist ein Leben lang an ihren Versicherer gebundensind. In der Regel heißt das für PKV-Versicherte: weniger Wettbe-werb, weniger Serviceleistungen.Der direkte Vergleich zeigt: Ein Service wie beispielsweise ständigetelefonische Erreichbarkeit ist nicht für alle Krankenkassen und priva-ten Krankenversicherungen selbstverständlich. Von den zehn größtengesetzlichen Kassen in Deutschland sind acht rund um die Uhr an365 Tagen im Jahr telefonisch erreichbar. Fünf von ihnen bieten die-sen Service über eine kostenlose Telefonnummer an. Viele kleinegesetzliche, aber vor allem auch private Krankenversicherungen kön-nen da nicht mithalten. Bei letzteren ist von den zehn größten Versi-Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  28. 28. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 28_____________________________________________________cherern nur ein Unternehmen 24 Stunden erreichbar und nur zweibieten kostenlose Hotlines an.Auch in der Breite des telefonischen Serviceangebots gibt es großeUnterschiede. Nur wenige gesetzliche Krankenkassen, unter ihnenauch die TK, bieten beispielsweise eine Ärzte-Hotline an. Hier be-kommen Versicherte von verschiedenen Fachärzten medizinischeInformationen. Der Vorteil: "Mitten in der Nacht einen Arzt am Telefonzu haben, der sich für jeden Zeit nimmt und zum Beispiel ausführlichzum Thema "Migräne" informiert – das ist für viele Versicherte eineechte Hilfe“, sagt die Ärztin Friederike Reimann vom TK-Ärztezentrum, der medizinischen Hotline der TK. Und dieser Servicekommt bei den TK-Kunden gut an: Täglich gehen hier mehr als 600Anrufe ein. Dagegen haben die privaten Krankenversicherer Nach-holbedarf. Nur drei der zehn größten PKV-Unternehmen bieten ihrenVersicherten ein medizinisches Info-Telefon an.Gerade junge Kunden erwarten von ihrer Krankenkasse bezie-hungsweise ihrer privaten Krankenversicherung, über Kommunikati-onskanäle angesprochen zu werden, die sie täglich nutzen. Im Zeital-ter von Smartphones und Apps steigt die Nachfrage nach digitalenInformationsangeboten deshalb stetig. Die TK zum Beispiel hat mitt-lerweile fünf Apps im Angebot. "Eine unserer beliebtesten Apps istder TK-Klinikführer. Damit finden User in Sekundenschnelle zum Bei-spiel das nächstgelegene Krankenhaus, einen Augenspezialistenoder einen Internisten in ihrer Nähe", sagt Holger Raffert, Online-Marketing-Experte der TK. Dagegen ist das App-Angebot privaterKrankenversicherer sehr rar.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  29. 29. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 29_____________________________________________________ Online mit dem Kunden im Dialog Das Internet als Kommunikati- onskanal: Seit Mai 2011 kön- nen sich die Kunden der Tech- niker Krankenkasse auch im Kundenberatungs-Chat bera- ten lassen. Ein Service, den bisher noch keine andere Krankenkasse anbietet. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker Kranken- kasseOb über das Smartphone oder den PC – der Dialog zwischen Kundeund Krankenkasse findet zunehmend online statt. Für viele Versicher-te ist es bequemer, ihre Fragen in einer E-Mail oder in einem Post beiFacebook zu stellen. Und wenn es noch schneller gehen muss? "SeitMai 2011 haben wir einen Kundenberatungs-Chat, bei dem TK-Mitarbeiter rund um das Thema Krankenversicherung beraten. Dasist in dieser Form einzigartig unter den Krankenkassen", sagt MichaelVonnoe, Experte für die Kundenberatung bei der TK. Und die Nach-frage? Pro Tag loggen sich rund 100 Kunden im Chat ein. Tendenzsteigend.Weitere Informationen zum App-Angebot der TK findet man unterwww.tk.de mit dem Webcode "209048".Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  30. 30. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 30_____________________________________________________Der Praxis-Alltag im Praxis-Test: Sind gesetzlich Versicherte tat-sächlich Patienten zweiter Klasse?Eigentlich ist die Sache doch klar: Durch Deutschlands Arztpraxen gehteine tiefe Kluft. Auf der einen Seite sitzen die privilegierten Privatpatienten,auf der anderen Seite des Grabens müssen die gesetzlich Versicherten ihrDasein fristen und können froh sein, wenn sie überhaupt zum Arzt vorge-lassen werden. Soweit das Klischee. Doch wie sieht die Wirklichkeit aus?Das "Wissenschaftliche Institut der Techniker Krankenkasse (TK) für Nut-zen und Effizienz im Gesundheitswesen" (WINEG) wollte es genauer wis-sen und fragte bei den Menschen konkret nach. Das Ergebnis der Unter-suchung: Neun von zehn Versicherten sind zufrieden mit der Wartezeit aufeinen Arzttermin. Mehr als zwei Drittel der Befragten haben sich ebenfallspositiv zur Wartezeit in der Arztpraxis geäußert. Außerdem sind deutlichüber 90 Prozent der Menschen mit der Freundlichkeit des Personals undder Atmosphäre in der Praxis zufrieden. Patienten erster Klasse? Eine repräsentative Umfrage der Techniker Krankenkasse zeigt: Die allermeisten Versicherten äußern sich zufrieden über die Praxisorga- nisation ihrer Ärzte. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker Kranken- kasseDr. Beate Bestmann, Sozialwissenschaftlerin im WINEG, stellt daher auchals Fazit fest: "Wenn man sich die hohen Zufriedenheitswerte zurHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  31. 31. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 31_____________________________________________________Praxisorganisation anschaut, dann kann man nicht von einer Zwei-Klassen-Medizin beziehungsweise einem Zwei-Klassen-Service inDeutschland sprechen."Bekommt ein TK-Versicherter dann doch einmal keinen zeitnahen Terminbeim Haus- oder Facharzt, kann er sich an den TK-Terminservice wenden.Unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 – 285 85 80 00 helfen die Mi-tarbeiter der TK den Kunden, so schnell wie möglich einen passendenTermin zu vereinbaren. Die Hotline ist montags bis freitags von 7 bis 22Uhr zu erreichen. Zufriedene Patienten Die meisten gesetzlich Versicherten sind mit der Zeit, die sie im Wartezimmer ihres Arztes verbringen, einverstan- den. Im Nordosten sind sogar 90 Prozent der Menschen mit der Wartezeit in der Praxis zufrieden. Grafik zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker Kranken- kasseHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  32. 32. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 32_____________________________________________________Eine schnelle Terminvergabe und kurze Wartezeiten in der Praxis verhan-delt die TK inzwischen auch in verschiedene Versorgungsverträge hinein.Zum Beispiel bei einigen Verträgen zur sogenannten IntegriertenVersorgung hat sie solche Service-Elemente vereinbart. Bei der Integrier-ten Versorgung arbeiten unterschiedliche Sektoren des Gesundheitssy-stems – zum Beispiel Ärzte, Kliniken und Apotheken – eng zusammen.Auch bei den Hausarztverträgen der TK haben sich die teilnehmendenÄrzte verpflichtet, mindestens einmal in der Woche längere Sprechzeiteneinzurichten. Außerdem sollten TK-Patienten bei vereinbarten Terminennicht länger als 30 Minuten in der Praxis warten. Falls eine Überweisungan einen Facharzt notwendig ist, helfen die Hausärzte ebenfalls, zügigeinen Termin zu erhalten. Die Teilnahme an der hausarztzentrierten Ver-sorgung ist für Ärzte und Versicherte freiwillig.Weitere Informationen zum TK-Terminservice, zu den Angeboten der In-tegrierten Versorgung und zu den Hausarztverträgen der TK sind im Inter-net unter www.tk.de zu finden.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  33. 33. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 33_____________________________________________________Wahltarife: Krankenversicherungsschutz nach MaßEine individuelle Zusammenstellung des Krankenversicherungsschutzes,exklusive Leistungen oder Beitragsrückerstattungen bei Nichtinanspruch-nahme waren bis 2007 lediglich privat Krankenversicherten vorbehalten.Seit der vorletzten Gesundheitsreform dürfen die gesetzlichen Krankenkas-sen solche Extraleistungen durch sogenannte "Wahltarife" anbieten. DieTechniker Krankenkasse (TK) bietet derzeit 20 Wahltarife an.Kerstin Stick, Expertin für die TK-Wahltarife: "Viele unserer Versichertenwünschen sich mehr Entscheidungsfreiheit, auch was die eigene Gesund-heit angeht. Mit unseren Wahltarifen können sie ihren Krankenversiche-rungsschutz individuell an die persönlichen Bedürfnisse anpassen." DasAngebot der TK an Wahltarifen ist breit gefasst und reicht von verschiede-nen Selbstbehaltstarifen, Krankengeldtarifen, einem Beitragsrückerstat-tungstarif bis hin zu Tarifen für alternative Medizin oder Kombinationen ausSelbstbehalt und privater Zusatzversicherung. Ein besonderes Produkt imProgramm ist der "TK-Tarif Traveller", der einen Selbstbehalt mit einerAuslandsreisekrankenversicherung beim TK-Partner ENVIVAS Kranken-versicherung AG verknüpft. In diesem Wahltarif sind ebenso Assistance-Leistungen enthalten wie beispielsweise die Organisation von Terminen beideutsch- oder englischsprachigen Ärzten im Ausland."Mit den Wahltarif-Angeboten stellt sich die TK dem Wettbewerb sowohlinnerhalb der gesetzlichen als auch gegenüber der privaten Krankenversi-cherung (PKV). Jedes Mitglied, das wir mit Wahltarifen in unserem Systemhalten können, stärkt die Solidargemeinschaft der gesetzlichen Kranken-versicherung", so die TK-Expertin weiter.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  34. 34. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 34_____________________________________________________ Sicher in den Urlaub Mit dem "TK-Tarif Traveller" der Techniker Krankenkasse sicher in den Urlaub: Der Wahltarif verknüpft einen Selbstbehalt mit einer Auslandsreisekrankenversi- cherung. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker Kranken- kasseWeitere Informationen zu den Wahltarifen der TK findet man unterwww.tk.de in der Rubrik "Versicherung & Tarife".Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  35. 35. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 35_____________________________________________________Kurz gemeldetGKV-Plus: Krankenversicherungsschutz für die ganze Familie***Die gesetzlichen Krankenkassen wie die Techniker Krankenkasse (TK)bieten vor allem eins: familienfreundlichen Krankenversicherungsschutz.Denn Ehegatten sowie Kinder bis 25 Jahre sind bei der TK über das Mit-glied generell mitversichert und zahlen keine eigenen Beträge. In der priva-ten Krankenversicherung (PKV) sind Familien dagegen deutlich schlechtergestellt. Hier müssen für jedes einzelne Familienmitglied eigene Verträgeabgeschlossen und Prämien bezahlt werden. Allein bei der TK kommen auf100 Mitglieder 40 weitere mitversicherte Familienangehörige.***Keine kostenfreie Mitversicherung bei Gutverdienern***Das Bundesverfassungsgericht bestätigt: Es gibt keine beitragsfreie Fa-milienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung für Kinder vonEhepaaren, wenn das Elternteil mit dem höheren Einkommen privat versi-chert ist (AZ: 1 BvR 429/11).Mit dieser Auffassung wies das höchste deutsche Gericht die Beschwerdeeiner Frau zurück, die ihre vier Kinder über die Familienversicherungkostenfrei mitversichern lassen wollte. Die Frau ist berufstätig und pflicht-versichert in einer gesetzlichen Krankenkasse. Ihr Mann ist selbstständigund privat versichert. Eine Familienversicherung für die Kinder ist nach ge-setzlichen Vorschriften so nicht möglich; für alle Kinder müssen Prämien inder privaten Krankenversicherung gezahlt werden – und das kann schnellsehr teuer werden.***Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  36. 36. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 36_____________________________________________________Studenten: Rückkehr in die Gesetzliche kaum möglich***Viele junge Menschen, die bisher über ihre Eltern privat krankenversi-chert waren, stehen zu Studienbeginn vor einer schwierigen Entscheidung:Soll ich in die gesetzliche Krankenkasse wechseln oder lieber in der Priva-ten bleiben? Fällt die Wahl einmal auf die private Krankenversicherung,können Studenten danach nicht so einfach in die Gesetzliche wechseln. Zudiesem Ergebnis kam das Sozialgericht in Trier (AZ: S 5 KR 119/10).Wenn sich Studenten zu Anfang ihrer Ausbildung von der gesetzlichenVersicherungspflicht befreien lassen, gilt das unwiderruflich bis zum Endeihres Studiums. Das trifft auch zu, wenn sie ihr Studium unterbrechen oderin einem anderen Fach fortführen. Deshalb will die Entscheidung zur Kran-kenversicherung für die Dauer des Studiums gut überlegt sein.Für Studenten ist der Beitrag zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversi-cherung gesetzlich festgelegt. Er beträgt deshalb auch bei der TechnikerKrankenkasse monatlich nur 64,77 Euro für die Krankenversicherung und11,64 Euro für die Pflegeversicherung. Kinderlose Studenten ab 23 Jahren,zahlen 13,13 Euro. Studenten, die eine BAföG-Förderung erhalten, könnensogar einen Beitragszuschuss erhalten.Weitere Informationen zur Mitgliedschaft von Studenten bei der TKfindet man unter www.tk.de in der Rubrik "Jetzt zur TK".***Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  37. 37. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 37_____________________________________________________PKV-Versicherte − die wirklich zufriedeneren Kunden?***Wenn man von zufriedenen Kunden in der privaten Krankenversicherungspricht, dann führt man das schnell auf vermeintlich bessere Behandlun-gen, Einzelzimmer und Chefarztbehandlungen im Krankenhaus oder kürze-re Wartezeiten auf den Arzttermin und im Wartezimmer zurück. Aber wiezufrieden sind eigentlich die privat im Vergleich zu den gesetzlichVersicherten? Dieser Frage geht seit über zehn Jahren der KundenmonitorDeutschland nach.So kam eine Umfrage des Kundenmonitor Deutschland 2010 zum Ergeb-nis, dass die gesetzlich Krankenversicherten im letzten Jahr erstmals seit1999 mit ihrer Krankenkasse wieder so zufrieden waren wie PKV-Versicherten mit ihrem Anbieter. Die gesetzlichen Kassen punkteten insbe-sondere mit ihrer Servicequalität im persönlichen Kundenkontakt wie auchin den Kategorien Freundlichkeit der Mitarbeiter, Erreichbarkeit, Wartezei-ten in der Geschäftsstelle und fachlichen Beratung.Der Kundenmonitor interviewte die über 9.400 Befragten auch dazu, ob sieihre Krankenversicherung erneut wählen würden. Während die "Kunden-loyalität" in der Privaten auf einen Tiefstwert absackte, erklärten 82,5 Pro-zent der gesetzlich Versicherten, das sie sich bestimmt oder wahrscheinlichwieder bei ihrer Krankenkasse versichern würden.***Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011
  38. 38. TK-Medienservice „Vergleich von GKV und PKV" 38_____________________________________________________ImpressumDen TK-Medienservice finden Sie im Internet im Presse-Center unterwww.presse.tk.de. Dort stehen Ihnen auch honorarfreie Pressefotos, Info-grafiken und schnittfähiges Filmmaterial zur Verfügung.Die Verwendung des TK-Medienservices ist honorarfrei. Wir bitten um dieZusendung von Belegexemplaren.Bitte beachten Sie die Verwendungsbedingungen für die Pressefotos undInfografiken:Abdruck honorarfrei unter Angabe der Quelle "Foto: Techniker Kranken-kasse" im Rahmen redaktioneller Berichterstattung und im Zusammenhangmit den von der TK veröffentlichten Themen. Die Nutzung zu Werbezwek-ken ist ausgeschlossen. Das Einstellen in Bilddatenbanken bedarf der Ge-nehmigung durch die Pressestelle der Techniker Krankenkasse.Sie erreichen die Pressestelle der TK unter:Techniker Krankenkasse, PressestelleBramfelder Straße 140, 22305 HamburgTel. 040 - 69 09-17 83, Fax 040 - 69 09-13 53, E-Mail pressestelle@tk.deAlle Presseinformationen der TK auf einem Blick: Besuchen Sie unserenSocial Media Newsroom unter www.newsroom.tk.de.Folgen Sie auch unseren News auf dem Twitter-Kanal der TK-Pressestelleunter www.twitter.com/TK_Presse.Wenn Sie in den E-Mail-Verteiler für Pressemitteilungen und den Medien-service aufgenommen werden möchten, schicken Sie uns ein Mail anpressestelle@tk.de.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: September 2011

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