Informationen der Techniker Krankenkasse                                   MedienserviceMai 2011                          ...
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TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" (5-2011)

  1. 1. Informationen der Techniker Krankenkasse MedienserviceMai 2011 Themen, Trends und HintergründeGesundheit in EuropaTK-Studie: So zufrieden sind deutsche Patienten mit der Behandlungsqualitätim EU-Ausland ..................................................................................................................... 2Hamburg: Zweiter Europakongress diskutiert Spannungsfeld zwischenWettbewerb und Staatsmedizin ............................................................................................ 4Krank im Urlaub: So hilft die Krankenkasse .......................................................................... 7Kuren im Ausland: "Inflation und Wirtschaftskrise drücken die Nachfrage" – Interviewmit Thomas Schlicht, Kurmanager bei der Techniker Krankenkasse ...................................11Studium jenseits deutscher Grenzen: gut versichert in die Ferne schweifen ........................17Superschuljahr 2011 – viele Abiturienten drängen ins Ausland ...........................................20Zahnersatz in Polen, Ungarn & Co.: immer ein Schnäppchen? ..........................................23Richtlinie nach langem Ringen – EU gibt neue Rechte für Behandlung im Ausland.............25Beruflich im Ausland: So fährt die Krankenversicherung mit ................................................29Spezielle Reha in Tirol hilft Familien mit transplantierten Kindern ........................................32Kurz gemeldet .....................................................................................................................34Hinweis für die Redaktionen:Einige Illustrationsvorschläge zum Thema haben wir in dieses Dokument eingefügt. Diese und an-dere Motive stehen Ihnen ebenso wie Fotos der zitierten Experten honorarfrei unter Angabe derQuelle "Techniker Krankenkasse" zur Verfügung. Download: www.presse.tk.de
  2. 2. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 2_____________________________________________________TK-Studie: So zufrieden sind deutsche Patienten mit derBehandlungsqualität im EU-AuslandDie Menschen in Deutschland sind mobil – auch in Sachen Ge-sundheit: Fast jeder dritte Patient, der sich 2009 im EU-Auslandbehandeln ließ, hat gezielt jenseits der heimischen GrenzeGesundheitsleistungen in Anspruch genommen – ob eine Kur inTschechien, Zahnersatz in Polen oder eine Arztbehandlung inItalien. Entscheidende Gründe waren die geringeren Kosten ge-genüber einer Behandlung im Inland (50 Prozent) und die Kombi-nation mit einem Urlaub (49 Prozent). Das zeigt eine aktuelle Stu-die des Wissenschaftlichen Instituts für Nutzen und Effizienz imGesundheitswesen (WINEG) der Techniker Krankenkasse (TK),für die 40.000 TK-Versicherte mit mindestens einer Auslandsbe-handlung im Jahr 2009 befragt wurden.Die Patienten stellten den Ärzten, Kliniken und Therapeuten eingutes Zeugnis aus: Mehr als 95 Prozent der Patienten waren bei-spielsweise mit der Sauberkeit, der Mitarbeiterqualifikation, derAblauforganisation, der technischen Ausstattung, der Mitarbeiter-kapazität, den Wartezeiten und dem Behandlungsergebnis sehrzufrieden bis eher zufrieden. Auch die Verständigung klappte.Neun von zehn Patienten konnten mit dem Auslandsarzt deutschsprechen. Deutlich unzufriedener waren die Versicherten mit denKosten. Mit der Höhe der Summen, die sie selbst übernehmenmussten, waren rund 57 Prozent der Befragten eher unzufriedenbeziehungsweise sehr unzufrieden. 66 Prozent der Versichertenmussten bis zu 500 Euro aus eigener Tasche bezahlen. 20 Pro-zent trugen zwischen 500 und 1.000 Euro selbst. Dennoch würdenfast 90 Prozent der Befragten wieder geplant im EU-Ausland zumArzt oder in eine Klinik gehen.Bei TK-Versicherten, die bislang keine Erfahrungen mit grenz-überschreitenden Gesundheitsleistungen haben, sind dagegennur 30 Prozent bereit, sich jenseits der heimischen Grenzen be-Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  3. 3. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 3_____________________________________________________handeln zu lassen. Die wichtigsten Gründe für sie wären die Be-handlung bei einem europäischen Spezialisten und ein besonde-res Vertrauensverhältnis zu einem Arzt im europäischen Ausland.Ausschlaggebend wäre auch, dass eine TK-Vertragsklinik imRahmen des Europaservice der TK oder eine TK-Vertrags-kureinrichtung genutzt werden können. Vor der Auslandsbehand-lung würden sich die TK-Versicherten vorrangig über die medizini-sche Qualität im jeweiligen EU-Staat und die Qualifikation desbehandelnden Arztes sowie die Kostenübernahme durch dieKrankenkasse und Abrechnungsmodalitäten informieren."Die Studienergebnisse zeigen, dass unsere Versicherten ein ho-hes Informationsbedürfnis zur Qualität von Behandlungen im EU-Ausland, aber auch zu den damit verbundenen Kosten und Ab-rechnungen haben", sagt Dr. Jens Baas, Mitglied des Vorstandesder TK. Die aktuellen Daten sollen genutzt werden, das Service-und Beratungsangebot der TK entsprechend weiterzuentwickeln.Zum Hintergrund:Das Wissenschaftliche Institut für Nutzen und Effizienz imGesundheitswesen der Techniker Krankenkasse (WINEG) hat fürseine aktuelle Studie "Die TK in Europa" per Zufallsstichprobe40.000 der etwa 90.000 TK-Versicherten angeschrieben, die 2009mindestens einmal im EU-Ausland behandelt wurden. Gefragtwurde nach ihren Erfahrungen mit den Behandlungen im EU-Ausland. 13.287 TK-Versicherte füllten den Fragebogen aus. DieRücklaufquote betrug damit 33,2 Prozent, was den hohen Stel-lenwert dieses Themas bei TK-Versicherten verdeutlicht. Zeit-gleich wurden 10.000 per Zufallsstichprobe ausgewählte TK-Versicherte ohne Erfahrung mit EU-Auslandsbehandlungen ange-schrieben. Gefragt wurde nach Einstellung, Kenntnissen und Nut-zungsbereitschaft in Bezug auf die Inanspruchnahme vonGesundheitsleistungen im EU-Ausland. Die Rücklaufquote betrug27,4 Prozent (2.736 Rückläufer).Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  4. 4. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 4_____________________________________________________Hamburg:Zweiter Europakongress diskutiertSpannungsfeld zwischen Wettbewerb undStaatsmedizin"Was können Deutschland und England voneinander lernen, wennes um das Gesundheitswesen geht?" Diese Frage stand am 20.Mai 2011 im Mittelpunkt des zweiten Europakongresses in Ham-burg. Rund 300 Experten aus Wissenschaft und Politik aus 20Ländern trafen sich an der Alster, um Systeme und Trends dies-seits und jenseits der Nordsee miteinander zu vergleichen und zudiskutieren. Eingeladen hatten die Techniker Krankenkasse (TK),das Wissenschaftliche Institut der TK (WINEG) und die Europäi-sche Gesundheitsmanagement Vereinigung (EHMA).Während die jüngsten Reformen das deutsche Gesundheitssys-tem immer weiter in die Nähe staatlicher Regulierung geführt ha-ben, erlebt England gerade die gegenteilige Entwicklung: "In denletzten zehn Jahren haben die Reformen des britischen Gesund-heitssystems neue gewinnorientierte und gemeinnützige privateDienstleister auf den Plan gerufen. Das hat dazu geführt, dass nunauch staatliche Anbieter unabhängiger wurden und weniger unterder direkten Kontrolle des Gesundheitsministeriums stehen", er-läuterte Professor Kieran Walshe von der Universität in Manches-ter.Das Gegenteil beobachtet Professor Dr. Norbert Klusen auf dieserSeite des Ärmelkanals: "Deutschland ist Weltmeister im BereichGesundheitsreformen. Nicht alles daran war schlecht. Doch behin-dern zu viele einzelne Gesetze, zu viel Regulierung und ein zu feingesponnenes Netz zentralistischer Kontrolle die Innovationsfähig-keit und Veränderungsbereitschaft aller Beteiligten. Wir brauchenHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  5. 5. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 5_____________________________________________________weniger Staatsnähe und mehr Freiheit im Wettbewerb", mahnteder Vorsitzende des Vorstandes der Techniker Krankenkasse.Eine derartige Abkehr von zentralistischer Staatsmedizin erfährtgegenwärtig Großbritannien. "Mit Erfolg", berichtet Dr. JenniferDixon, Direktorin des Nuffield Trusts in London: "Im Vergleich zuanderen sechs Ländern des Commonwealth ist England in denletzten Jahren in punkto Pflegequalität und Effizienz des Eigenka-pitals auf Platz eins vorgerückt." Auch die Wartezeiten seien dra-matisch gesunken. "Der National Health Service war nie besseraufgestellt als heute", so Dixon weiter. Dennoch müssten Effizienzund Produktivität weiter steigen, um die Herausforderungen derZukunft wie den demografischen Wandel meistern zu können.Auch Dr. Jens Baas, Mitglied des Vorstandes der Techniker Kran-kenkasse, forderte mehr Wettbewerb als Motor für Innovationenund Effizienz an: "Im Interesse von Transparenz und Bestleistungbrauchen Krankenkassen keine Wettbewerbsrhetorik, sondernverlässliche Wettbewerbsbedingungen", so Baas. Nur so könneein Gesundheitssystem entstehen, in dem der individuelle Patientdas Handeln bestimmt und Qualität zum Wettbewerbsfaktor Num-mer eins wird.Ein weiteres zentrales Thema des Kongresses war eine neueRichtlinie der Europäischen Union (EU), die Patienten EU-weiteine sichere und qualitativ hochwertige Behandlung in allen Mit-gliedsländern und die entsprechende Erstattung der Kosten zusi-chert. Annika Nowak: "Die Richtlinie bietet nicht nur einen schlüs-sigen und einheitlichen Rahmen zur Kostenerstattung bei grenz-überschreitender Gesundheitsversorgung", betonte die Direktorinder Abteilung Gesundheit und Verbraucher der EuropäischenKommission in Brüssel. Nowak verspricht sich von der RichtlinieHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  6. 6. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 6_____________________________________________________auch, dass diese eine neue Phase der Zusammenarbeit zwischenden 27 nationalen Gesundheitssystemen einläutet.Weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unterwww.healthcareconference.eu.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  7. 7. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 7_____________________________________________________Krank im Urlaub: So hilft die KrankenkasseSkifahren in den Alpen, Tauchen in der Türkischen Riviera, Ent-spannen auf der Hängematte zwischen Palmen – Urlaub ist dieschönste Zeit im Jahr. Egal, ob Erholung oder Abenteuer – 2009unternahmen die Deutschen mehr als 72 Millionen Urlaubs- undErholungsreisen ins Ausland. Für manche kam dann aber derSchock: krank im Urlaub. Im selben Jahr mussten alleine im EU-Ausland 15.540 Mitglieder der Techniker Krankenkasse (TK) me-dizinische Versorgung in Anspruch nehmen.So auch Wintersportlerin Laura K. aus Bremen. Auf einer Piste imitalienischen Trentino ist die Skifahrerin mit einem Snowboarderzusammen gestoßen. Die Folge: ein gebrochenes Bein und vieleoffene Fragen. Wo ist das nächste Krankenhaus? Welche Leistun-gen erhalte ich dort? Was zahlt meine Krankenkasse? Spricht derArzt deutsch? Europaservice der TK Bloß kein Stress: In über 90 ausgewählten Kran- kenhäusern in Europa müssen sich TK- Versicherte um nichts kümmern. Die Abrechnung zwischen Krankenhaus und Krankenkasse ver- läuft automatisch – ohne Papier-Bürokratie. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  8. 8. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 8_____________________________________________________Gut, dass die 28-Jährige ihr Handy dabei hat – und die Nummerder Reise-Hotline in Deutschland. Der Telefon-Service steht Versi-cherten 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung und in-formiert bei medizinischen Fragen, zum Beispiel worauf bei einemfrischen Beinbruch zu achten ist. Hier erfährt Laura auch, wo dasnächstgelegene Krankenhaus mit deutsch- oder englischsprachi-gem Personal ist. "Empfehlenswert ist ein Anruf auch vor Reisean-tritt. Fragen zur Reisevorbereitung, beispielsweise zu sinnvollenImpfungen oder zur Ausstattung der Reiseapotheke beantwortenreisemedizinisch ausgebildete Ärzte", weiß Verena Schlee, TK-Expertin für medizinische Information und Beratung. Europaweit gut abgesichert Ob Belgien oder Zypern: Die Europäische Krankenversiche- rungskarte sollte bei Reisen im europäischen Ausland immer dabei sein. Was viele nicht wis- sen: Sie befindet sich auf der Rückseite der Versichertenkarte. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseIm Krankenhaus angekommen, ist Laura heilfroh, dass sie beimKofferpacken an eins gedacht hat: ihre Versichertenkarte. Aufder Rückseite befindet sich nämlich die Europäische Kranken-versicherungskarte (European Health Insurance Card – abge-kürzt EHIC). Die EHIC ist in allen Staaten der Europäischen Uni-on, Island, Kroatien, Liechtenstein, Mazedonien, Norwegen undder Schweiz gültig und ersetzt in diesen Ländern den Auslands-krankenschein. Damit das gebrochene Bein der ArchitektinHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  9. 9. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 9_____________________________________________________schnell behandelt werden kann, muss sie die EHIC bei der Not-aufnahme vorlegen. Über die Karte werden alle Leistungen abge-rechnet, die auch die ausländischen Krankenkassen im Aufent-haltsland übernehmen würden. Das schließt medizinisch not-wendige Leistungen ein, die nicht bis zur Rückreise nachDeutschland warten können. Weil medizinische Versorgung imAusland dennoch eingeschränkt sein kann, rät Verena Schlee,immer eine private Zusatzversicherung für das Ausland abzu-schließen.Das Letzte, was Urlauber wie Laura jetzt noch gebrauchen kön-nen, sind unverständliche Formulare und Bürokratie-Chaos bei derAufnahme im Krankenhaus. Das muss nicht sein. Versicherer wiedie TK und einzelne Allgemeine Ortskrankenkassen (AOK) habengemeinsam mit mehr als 90 ausgewählten Krankenhäusern inBelgien, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Tschechienund Spanien exklusive Direktverträge geschlossen. Der Vorteil:Versicherte müssen sich um nichts kümmern. Durch ein verein-fachtes Abrechnungsverfahren zwischen der Krankenkasse undden Krankenhausbetreibern ist eine schnelle und unbürokratischeBehandlung sichergestellt – so wie es Patienten aus Deutschlandkennen. Über ein eigens errichtetes Internetportal erhält das aus-ländische Krankenhaus umgehend die Leistungszusage des Ver-sicherers und rechnet direkt mit ihm ab. Kein Papierkram, keinStress. Außerdem decken die Vertragskrankenhäuser alle medizi-nischen Behandlungsgebiete rund um die Uhr ab. Die Suche nacheinem Spezialisten bleibt den Versicherten also erspart. Und: Inallen beteiligten Krankenhäusern arbeiten auch deutschsprachigeÄrzte.Mehr Informationen zum Projekt gibt es im Internet unterhttp://europa.aok-tk.de. Die Reise-Hotline der TK ist aus demAusland unter +49- 40- 85 50 60 60 70 und innerhalb Deutsch-Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  10. 10. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 10_____________________________________________________lands unter 040- 85 50 60 60 70 zu erreichen. Auf Wunsch wer-den Reisende auch zurückgerufen, um hohe Telefonkosten zusparen. Zusätzlich steht der Service via Internet überwww.tk.de/reisen zur Verfügung.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  11. 11. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 11_____________________________________________________Kuren im Ausland: "Inflation und Wirtschaftskrisedrücken die Nachfrage" – Interview mit ThomasSchlicht, Kurmanager bei der Techniker KrankenkasseFrage: Herr Schlicht, sind Auslandskuren gefragt?Thomas Schlicht: Das kann man so und so sehen.Nach wie vor führt jede dritte Kur unsere Versichertenins europäische Ausland. Doch die Zahlen sind rückläufig.Frage: Woran liegt das?Schlicht: Bei den so genannten "Badekuren" handelt Thomas Schlicht, Kurmanager bei der Techniker Krankenkasse (TK)es sich ja im Grunde um eine wohnortferne Erholung, Motiv zum Download unterbei der die Krankenkasse zusätzlich therapeutische www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseAnwendungen bezahlt, die einer Krankheit vorbeugenoder Schlimmeres verhindern helfen sollen. Doch dasGeld sitzt seit der Wirtschaftskrise bei vielen nicht mehr so locker.Außerdem sorgt die Inflation in den östlichen Anrainerstaaten wieTschechien oder der Slowakei dafür, dass auch dort die Preisesteigen und sich dem deutschen Niveau annähern. All das drücktauf die Nachfrage.Frage: Also sind die Vorteile einer Kur in Marienbad oderFranzensbad heute dahin?Schlicht: Das kann man so nicht sagen. Sie bekommen dortFünf-Sterne-Standard in etwa zu einem Preis, der hier drei Ster-nen entspricht. Außerdem kann man so gut Urlaubsziele mit denZielen einer Kur optimal miteinander kombinieren.Frage: Ist denn die Qualität gleich gut wie in Deutschland?Schlicht: Das ist von Land zu Land, von Ort zu Ort und von Hauszu Haus unterschiedlich. Die Qualitätsanforderungen unterliegenHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  12. 12. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 12_____________________________________________________den jeweiligen nationalen Regelungen. Leider können sich aufdem europäischen Markt hochwertige Einrichtungen bislang nurschwer von Niedrigpreisanbietern mit geringer Qualität unter-scheiden. Und so profitieren bisher oftmals gerade diese Billigan-bieter von der fehlenden Transparenz im Wettbewerb.Daher haben wir das länderübergreifende Gütesiegel des Europä-ischen Heilbäderverbandes von Beginn an unterstützt. Alle Ein-richtungen, die heute das Gütesiegel "EUROPESPA med" tragen,sind nachweislich auf Herz und Nieren überprüft und stehen füreinen sehr hohen Standard.Darüber hinaus besichtigen wir alle zwei Jahre unsere Kooperati-onspartner im europäischen Ausland und machen uns selbst einBild von der Qualität. Flankierend setzten wir Patientenbewer-tungsbogen ein, um auch frühzeitig zu erkennen, wie die "gefühl-te" Qualität unserer Versicherten ist.Frage: Worauf achten Sie, wenn Sie Einrichtungen besichtigen?Schlicht: Es sind vier Bausteine, die für uns wichtig sind. Zu-nächst achten wir darauf, in welchem Zustand die Gebäude sind –von der Fassade über die Zimmer bis zu den Therapieräumen.Zum Zweiten muss sichergestellt sein, das Ärzte und Pfleger aufDeutsch mit den Patienten sprechen können. Darüber hinaus prü-fen wir, ob das Personal qualifiziert ist und die angebotenen The-rapien den anerkannten Standards entsprechen. Wichtig ist auch,dass es bequeme An- und Abreisemöglichkeiten gibt sowie Ret-tungsdienste und Krankenhäuser für den Fall der Fälle in erreich-barer Nähe sind. Damit tragen wir dem fortgeschrittenen Lebens-alter der Patienten Rechnung – vier von fünf Kurgästen sind weitüber sechzig Jahre alt.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  13. 13. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 13_____________________________________________________ Individuelle Therapie Welche Anwendungen und The- rapien für den Einzelnen notwen- dig sind, legt der örtliche Kurarzt nach einer eingehenden Untersu- chung und dem Gespräch mit dem Patienten im Therapieplan fest . Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseFrage: Wonach wählen Sie die Orte aus?Schlicht: Wir gehen dorthin, wo die Nachfrage unserer Versicher-ten am stärksten ist. Ambulante Kuren gibt es auf Kosten derKrankenkasse nur in staatlich anerkannten Kurorten. Bei den TK-Versicherten sind Länder wie die Tschechische Republik, Polen,Ungarn, Italien und die Slowakei sehr gefragte Kurländer.Frage: Warum schließt die TK überhaupt Verträge mit Häusern imAusland?Schlicht: Es kommt uns darauf an, Kooperationspartner mit ei-nem hohen Qualitätsstandard an uns zu binden. Durch entspre-chende Verträge kommen die Versicherten aber auch in den Ge-nuss, für Therapie- und Arztkosten keine Vorkasse mehr leistenzu müssen. Die Kooperationspartner rechnen die vertraglich ver-einbarten Leistungen direkt mit der TK ab. Hinzu kommt, dass beider Direktbuchung beim Kooperationspartner den Versichertenbessere Konditionen angeboten werden oder aber kostenpflichtigeServiceleistungen nicht berechnet werden.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  14. 14. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 14_____________________________________________________Frage: Welche Therapien für welche Krankheitsbilder gibt es?Schlicht: Oft geht es um orthopädische Leiden, Atemwegserkran-kungen oder Herz-Kreislauf-Beschwerden. Welche Anwendungenund Therapien für den Einzelnen notwendig sind, legt der örtlicheKurarzt nach einer eingehenden Untersuchung und dem Ge-spräch mit dem Patienten im Therapieplan fest. Dieser beinhaltetphysikalische Therapien wie Krankengymnastik, Elektrotherapie,Balneotherapie oder auch so genannte ortsgebundene Heilmittelwie zum Beispiel Thermalbäder oder Schlamm/Fango. Die Kurärz-te legen auch die Trainingseinheiten fest und beraten dabei, wieman sich gesundheitsbewusst verhält, zum Beispiel, wie man sichausgewogen ernährt. Wenn es im Einzelfall nötig ist, ergänzenauch Medikamente den Therapieplan.Frage: Wie lange dauert eine Kur im Ausland?Schlicht: Es gelten auch hier die gleichen Voraussetzungen wiein Deutschland. Sie dauern in der Regel drei Wochen und sollten,um den Charakter einer medizinischen Vorsorgeleistung nicht zuverlieren, 14 Tage nicht unterschreiten.Frage: Muss ich An- und Abreise selbst bezahlen oder gibt die TKetwas dazu?Schlicht: Für die Unterkunft, Verpflegung, Kurtaxe sowie An- undAbreisekosten und alle anderen übrigen Kosten zahlt die TK einenZuschuss. Dieser beträgt 21 Euro am Tag für chronisch krankeKleinkinder und 13 Euro am Tag für Kinder unter 14 Jahren. Alleanderen erhalten einen pauschalierten Zuschuss von 100 Euro.Daneben übernehmen wir die medizinisch notwendigen und ver-traglich vereinbarten Therapie- und Arztkosten abzüglich des ge-setzlich vorgesehenen Eigenanteils.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  15. 15. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 15_____________________________________________________Frage: Kann ich überall in Europa eine Auslandskur machen?Zum Beispiel auf Mallorca?Schlicht: Versicherte einer deutschen Krankenkasse dürfen so-wohl im Inland als auch im europäischen Ausland kuren. EinzigeVoraussetzung ist, dass das nationale Gesundheitssystem fürdortige Versicherte die Kurform auch anbietet und die Einrichtungzur Versorgung ihrer nationalen Versicherten berechtigt ist. Spa-nien kennt diese Leistung zum Beispiel nicht – mit der Folge, dasseine Kur auf Mallorca unter Beteiligung einer deutschen Kranken-kasse nicht möglich ist. Möglich ist es derzeit in Frankreich, Grie-chenland, Italien, Luxemburg, Österreich, Polen, Portugal, Rumä-nien, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Un-garn. Kuren in Europa Versicherte einer deutschen Krankenkasse können auch das Ausland für eine Kur ansteuern. Möglich ist dies derzeit in Frank- reich, Griechenland, Italien, Lu- xemburg, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Tsche- chien und Ungarn. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseFrage: Warum setzt sich die TK für Kuren im Ausland ein?Schlicht: Europa rückt zusammen und die Patienten werden im-mer mobiler. Unsere Versicherten sind bereits zum Kuren in Euro-pa unterwegs. Erreichten uns eine Vielzahl von Stimmen, unserVersorgungsangebot zu erweitern, schicken wir unsere ExpertenHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  16. 16. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 16_____________________________________________________los, um entsprechende zuverlässige Kooperationspartner zu fin-den. Jedes Jahr nimmt die Anzahl der Länder und Kurorte zu.Frage: Worauf muss ein Patient bei einer Kur im Ausland achten?Schlicht: Unterschiedliche Krankenkassen haben unterschiedli-che Verträge mit Häusern im Ausland. Manche haben gar keineVerträge geschlossen, übernehmen Kosten nur im Nachhinein.Deshalb ist es wichtig, sich vor Antritt einer Badekur bei seinerKasse zu melden und einen entsprechenden Antrag zu stellen.Wer auf den Katalog der TK zurückgreift, kann sicher sein, dasses sich um eine Einrichtung handelt, die einen ähnlich hohenStandard wie inländische Einrichtungen haben. Kur beantragen Wer eine Badekur plant, sollte sich vorher bei seiner Kasse melden und einen entsprechen- den Antrag stellen. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseFrage: Empfiehlt die TK Häuser?Schlicht: Bei allen Einrichtungen in unserer Broschüre Kuren imAusland hat die TK vor Ort die Qualität geprüft. Wer eine Kur beieinem dieser Vertragspartner in Anspruch nimmt, kann sichersein, dass das Behandlungsniveau einem hohen Standard ent-spricht und eine hochwertige Versorgung gewährleistet ist.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  17. 17. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 17_____________________________________________________Studium jenseits deutscher Grenzen: gut versichert in dieFerne schweifenImmer mehr Studierende zieht es in die Ferne. In den vergange-nen zehn Jahren hat sich die Zahl der deutschen Studenten imAusland mehr als verdoppelt. 100.000 Deutsche tummeln sichmittlerweile an den Hochschulen anderer Länder. Dabei lernen siefremde Sprachen, meistern den Alltag in fremden Kulturen undbeobachten die Welt einmal aus einem ganz neuen Blickwinkel.Damit Studenten im Krankheitsfall auch jenseits der deutschenGrenzen gut versichert sind, sollten sie allerdings einiges beach-ten, wie die Techniker Krankenkasse (TK) rät.Sind die Studierenden während des Auslandsaufenthalts weiterhinan einer zugelassenen deutschen Hochschule eingeschrieben,dann bleiben sie in dieser Zeit auch in Deutschland versichert.Das heißt, sie zahlen ihre Beiträge zur Kranken- und Pflegeversi-cherung wie gewohnt an ihre jeweilige Kasse. Wer familienversi-chert ist, muss natürlich keine Beiträge zahlen. Studieren im Ausland Immer mehr junge Menschen nut- zen das Studium, um Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Vorher sollten sich die angehenden Aka- demiker jedoch bei ihrer Kasse informieren, wie sie sich während dieser Zeit krankenversichern kön- nen. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  18. 18. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 18_____________________________________________________Ist ein Student ausschließlich an einer staatlichen oder staatlichanerkannten Hochschule in einem Staat der Europäischen Union(EU) eingeschrieben und behält seinen Wohnsitz in Deutschland,dann bleibt er ebenfalls in Deutschland versichert.Ist der Studierende jedoch außerhalb der EU an einer staatlichenoder staatlich anerkannten Hochschule eingeschrieben, muss ersich eventuell direkt vor Ort versichern. Das ist jedoch von Landzu Land unterschiedlich geregelt. Falls keine Versicherungspflichtim Studienland besteht, können sich die Studenten bei ihrer deut-schen Krankenkasse freiwillig versichern. Dann müssen sie in derRegel nur die ermäßigten Beiträge zahlen, die auch für versiche-rungspflichtige Studenten in Deutschland gelten. Dies sind derzeit64,77 Euro monatlich für die Krankenversicherung und 11,64 Eurofür die Pflegeversicherung. Mitglieder ohne Kinder, die 23 Jahreund älter sind, zahlen einen höheren Beitrag zur Pflegeversiche-rung: 13,13 Euro.Studenten, die bei einer deutschen Kasse versichert sind und in-nerhalb der Europäischen Union, in Island, Kroatien, Liechten-stein, Mazedonien, Norwegen oder der Schweiz studieren, erhal-ten von ihrer Krankenkasse die European Health Insurance Card(EHIC). Für ein Studium in Bosnien-Herzegowina, Montenegro,Serbien, Türkei und Tunesien brauchen sie einen Auslandskran-kenschein. Gegen Vorlage der EHIC oder des Auslandskranken-scheins erhalten Studierende in vielen Ländern alle medizinischsofort notwendigen Leistungen, als wären sie in dem jeweiligenLand versichert.Darüber hinaus sollten die Auslandsstudenten auf folgendes ach-ten: Wer sich im Studienland medizinisch behandeln lässt, mussmöglicherweise mit gesetzlichen Zuzahlungen rechnen, die dasGesundheitssystem vor Ort vorsieht. Diese Selbstbeteiligungendürfen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland nicht er-statten.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  19. 19. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 19_____________________________________________________Außerdem müssen medizinische Leistungen in einigen Ländernwie Belgien, Frankreich, Finnland, Island und Luxemburg zu-nächst selbst bezahlt werden. In diesen Fällen sollten sich dieStudenten, die bei einer deutschen Krankenkasse versichert sind,eine Rechnung mit den genauen Kosten für die einzelnen Leis-tungen und dem Grund für die Behandlung ausstellen lassen. Diedeutsche Kasse des Studenten prüft dann, ob und in welcherHöhe eine Erstattung möglich ist. Damit der Blick über den Teller-rand nicht mit einer finanziellen Überraschung endet, empfiehlt essich, eine zusätzliche Auslands-Krankenversicherung abzuschlie-ßen.TK-Versicherte können sich bei medizinischen Fragen an 365Tagen im Jahr rund um die Uhr an das TK-Reisetelefon wenden.Unter der Telefonnummer +49 - 40 - 85 50 60 60 70 hilft ein Teamvon reise- und tropenmedizinisch ausgebildeten Ärzten. Schon vorder Abreise beraten die Mitarbeiter, welche Impfungen für die Rei-senden sinnvoll sind und was in die Reiseapotheke gehört. Zu-sätzlich helfen die Ärzte auch bei Notfällen im Ausland. Beispiels-weise können sie den nächsten deutsch- oder englischsprachigenArzt nennen und einen Kontakt zum Hausarzt herstellen.Weitere Informationen zum Studium im Ausland sind im Internetunter www.tk.de in der Rubrik "Leistungen & Services", Stichwort"Schutz im Ausland", zu finden.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  20. 20. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 20_____________________________________________________Superschuljahr 2011 – viele Abiturienten drängen ins AuslandWenn in diesem Sommer gleich zwei Abiturjahrgänge Deutsch-lands Schulen verlassen und gleichzeitig die Wehrpflicht ausge-setzt ist, wird es eng an deutschen Universitäten. Viele Schulab-gänger überbrücken die Zeit bis zum Studien- oder Berufseinstiegmit einem Praktikum, als Au-pair oder verbringen ein "Rucksack-jahr" als so genannter Backpacker im Ausland. Die TechnikerKrankenkasse (TK) rät, sich dabei rechtzeitig nach dem Kranken-versicherungsschutz im Aufenthaltsland zu erkundigen, denn dieBedingungen in den Gastländern sind sehr unterschiedlich. Europäische Krankenversicherten- karte Wer während seiner Au-pair-Tätigkeit weiterhin familienversichert ist, sollte seine Krankenversichertenkarte immer dabei haben. Denn auf der Rückseite befindet sich die Europäische Kranken- versicherungskarte (kurz EHIC genannt – European Health Insurance Card). Die EHIC gilt als Nachweis, dass man in Deutschland versichert ist. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseAls Au-pair ins AuslandWährend einer Au-pair-Beschäftigung haben in Deutschland fami-lienversicherte Angehörige weiterhin Anspruch auf die kostenloseFamilienversicherung, wenn die folgenden Kriterien erfüllt sind:• Die Tätigkeit im Ausland ist nur vorübergehend (in der Re- gel sechs bis zwölf Monate).• Der Wohnsitz beziehungsweise der gewöhnliche Aufent- halt bleibt im Heimatland.• Das 23. Lebensjahr ist noch nicht vollendet.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  21. 21. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 21_____________________________________________________• Das monatliche Gesamteinkommen beträgt nicht mehr als 365 Euro (ein Siebtel der so genannten monatlichen Be- zugsgröße).Ein Au-pair hat in Europa am besten immer seine Krankenversi-cherungskarte dabei. Denn auf der Rückseite befindet sich dieEuropäische Krankenversicherungskarte (kurz EHIC genannt –European Health Insurance Card). Die EHIC gilt als Nachweis,dass man in Deutschland versichert ist.Sie gilt in allen EU-Staaten sowie in Island, Kroatien, Liechten-stein, Mazedonien, Norwegen und der Schweiz. Je nach Rechtdes jeweiligen Landes erhalten Au-pair mit der EHIC alle medizi-nisch erforderlichen Leistungen, die nicht bis zur Rückkehr nachDeutschland warten können.Backpacker brauchen eine ZusatzversicherungWer als Rucksacktourist, als so genannter Backpacker, loszieht,um zu arbeiten, oder wen es nach Amerika, Kanada oder ein an-deres Land zieht, mit dem Deutschland kein Krankenversiche-rungs-Abkommen hat, sollte eine zusätzliche private Auslandsrei-sekrankenversicherung abschließen. Denn in solchen Länderndürfen die deutschen Kassen keine Kosten übernehmen. Auchinnerhalb Europas empfehlen Experten eine solche zusätzlicheVersicherung – zum Beispiel für den Fall, dass ein Rücktransportnach Deutschland notwendig wird.Auch Krankenkassen bieten Zusatzversicherungen an, die dasRisiko einer Krankheit oder eines Unfalls im Ausland abdecken.Die TK bietet zum Beispiel mit ihrem Kooperationspartner Envivasab 80 Cent pro Tag eine Auslandsreisekrankenversicherung (TarifTravelXL) an, die längere Auslandsaufenthalte (über acht Wo-chen) oder berufsbedingte Aufenthalte im Ausland absichert.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  22. 22. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 22_____________________________________________________Versichern können sich alle TK-Versicherten mit ständigemWohnsitz in Deutschland bis zum Aufnahmehöchstalter von 73Jahren, die eine Privatreise unternehmen. Darunter fallen Urlaubs-reisen, die Teilnahme an Sprachkursen, Studium, Schüleraus-tausch, Au-pair-Tätigkeiten und Praktika. Bei den privaten undberuflichen Tätigkeiten darf es sich nicht um Aushilfstätigkeitenoder saisonale Tätigkeiten handeln – wie zum Beispiel eine Tätig-keit als Erntehelfer, Animateur oder Ähnliches.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  23. 23. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 23_____________________________________________________Zahnersatz in Polen, Ungarn & Co.: immer einSchnäppchen?Ein strahlendes Lächeln mit makellosen Zähnen kann ins Geldgehen: Denn wer für sein Gebiss eine Brücke oder Krone benötigt,muss einen Teil der Kosten aus eigener Tasche begleichen. Daskann schnell teuer werden. Deshalb ist es nur verständlich, dassPatienten beim geplanten Zahnersatz zunehmend auf die Kostenschauen. Zudem locken Billigangebote für Zahnersatz aus demAusland. Gesetzlich Krankenversicherte haben die Möglichkeit,sich ihren Zahnersatz während eines Aufenthaltes innerhalb derEuropäischen Union (EU) sowie in Island, Liechtenstein oder derSchweiz anfertigen zu lassen. Die Techniker Krankenkasse (TK)rät den Versicherten allerdings, sich vorher genau über Vor- undNachteile zu informieren. Denn: "Häufig sind den Versicherten dieRisiken bei Komplikationen, Nachbesserungen und rechtlichenAuseinandersetzungen nicht bewusst", so der Leiter der zahnärzt-lichen Versorgung der TK, Andreas Herforth.Bei Behandlungen im Ausland zahlt der Patient die Rechnung vorOrt zunächst selbst. Er ist direkter Vertragspartner des ausländi-schen Zahnarztes. Die Kasse erstattet die Kosten, die sie für einevergleichbare Behandlung in Deutschland bezahlt hätte – abzüg-lich der Praxisgebühr, eventueller Zuzahlungen und einer Pau-schale für den erhöhten Verwaltungsaufwand. Andreas Herforth:"Um keine böse Überraschung zu erleben, sollte man sich vorherbei der eigenen Krankenkasse erkundigen, in welcher Höhe und inwelchen Ländern Leistungen erstattet werden." Für den Zahner-satz gelten die gleichen Regeln wie im Inland. Die Krankenkassebenötigt vor der Behandlung einen Heil- und Kostenplan, in demaufgeführt ist, was genau gemacht werden soll. Die Krankenkasseerrechnet dann anhand der gesetzlichen Festzuschüsse, welcheKosten sie übernimmt.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  24. 24. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 24_____________________________________________________Patienten sollten sich im Vorfeld auch über die eventuelle Ge-währleistung informieren. TK-Zahnexperte Herforth: "Ein neuerZahnersatz passt erfahrungsgemäß nicht immer sofort und bedarfmitunter einer Nachbehandlung. Dafür muss sich der Patient wie-der an den behandelnden Zahnarzt wenden." Der erhoffte Ein-spareffekt kann schnell verpuffen, wenn der Versicherte erneut dieteure Anreise auf sich nehmen muss. Vielen Menschen ist dasRisiko offensichtlich zu groß. Andreas Herforth: "Bei der TK ma-chen die geplanten Auslandsbehandlungen lediglich 0,2 Prozentaller Zahnersatzbehandlungen aus. Das ist eine absolute Nische."Zahnersatz im Ausland kann eine Alternative sein für Menschen,die eine kurze Anreise haben, oder wenn der behandelnde Zahn-arzt mit Zahnärzten in Deutschland kooperiert. Kunden der TK, diesich für eine Behandlung im Ausland interessieren, sollten sichvorab für eine Beratung an ihre Kundenberatung vor Ort wenden.Weitere Informationen zum Thema Zahnersatz gibt es auch aufder Homepage der TK unter www.tk.de in der Rubrik "Medizin &Gesundheit", Stichwort "Zähne".Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  25. 25. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 25_____________________________________________________Richtlinie nach langem Ringen – EU gibtneue Rechte für Behandlung im Auslandvon Günter Danner, Hamburg/BrüsselDer Europa-Experte der Techniker Krankenkasse (TK)und Stellvertretende Direktor der Europavertretung derDeutschen Sozialversicherung in Brüssel, Günter Danner,stellt in einem Gastbeitrag die Bedeutung derPatientenrichtlinie dar, die das Europäische Parlament Günter Danner, Europa-am 19. Januar 2011 beschlossen hat. Experte der Techniker Krankenkasse (TK) und*** Stellvertretender Direktor der Europavertretung der Deutschen Sozialversiche- rung in BrüsselNach jahrelangem Ringen um die Einzelheiten haben sich das Motiv zum Download unterEuropaparlament und der Ministerrat, also die Vertretungen der www.presse.tk.de Quelle: Techniker Kranken-Mitgliedstaaten, auf eine neue Richtlinie über „Patientenrechte in kasseder grenzüberschreitenden Nachfrage“ geeinigt. Jetzt bleibt dennational Verantwortlichen eine Umsetzungsfrist von rund 30 Mo-naten – in manchen Detailfragen kürzer –, um unser Recht anzu-passen.Nach wie vor geht es dabei um solche Patienten, die es sich vor-genommen haben, eine Auslandsbehandlung anzustreben unddiese auch durch ihren inländischen Sozialversicherungsträgerbezahlt haben möchten. Es berührt hingegen nicht oder nur weni-ger solche Personen, die sich im Ausland aufhalten und dort – seies nun als Tourist oder Dienstreisender – plötzlich erkranken. Ausdeutscher Sicht, nach wie vor versehen mit einem leistungsfähi-gen und im Direktvergleich schnell verfügbaren Gesundheitssys-tem, wird dieses Thema mitunter überschätzt.Mehrheit wünscht wohnortnahe VersorgungImmerhin wünscht sich die überwältigende Mehrheit eine gute undwohnortnahe Versorgung. In vielen anderen EU-Staaten bestehenjedoch mitunter erhebliche Wartelisten auf nahezu alle nicht un-Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  26. 26. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 26_____________________________________________________bedingt als Notfall einzuordnenden medizinischen Behandlungen.Aus Sicht mancher EU-Funktionäre ging es vermutlich auch umeine weitere Deregulierung der ansonsten durch das so genannte„Subsidiaritätsgebot“ stark auf nationale Rechtsanwendung be-schränkten sozialfinanzierten Gesundheitsmärkte. Sicherlich spiel-te die Erkenntnis hierbei eine Rolle, dass viele EU-Mitgliedstaatenunter dem Eindruck der Einzelfallentscheidungen des Europäi-schen Gerichtshofes durchaus den Wunsch hatten, stattdessenlieber eine „politische“ Lösung anzustreben. Dies war ganz undgar nicht einfach und zeigte einmal mehr, wie unterschiedlich Inte-ressen in „Europa“ gelagert sind.Manche EU-Wünsche gingen beispielsweise in Richtung auf ein„Gutscheinsystem" (voucher-system). Danach hätte die heimischeKrankenkasse nach der Feststellung einer Behandlungsbedürftig-keit dem Versicherten auf der Basis der inländischen Preise eineKostendeckungszusage ausgestellt, bis zu welcher Höhe die Be-handlung übernommen werden kann. Damit hätte der Kranke sichdann europaweit auf Behandlungssuche begeben können. Wasmanchen vielleicht auf den ersten Blick als „einfache und unbüro-kratische“ Lösung erscheinen mag, entpuppt sich bei näheremHinsehen als gefährliche Falle für den Fortbestand eines leis-tungsfähigen Sozialsystems. Weder Qualitätskontrolle und -festlegung noch Mengenbegrenzung oder allgemein ein vertrags-gestützter Einkauf wären möglich gewesen. Woher schließlichhätte man als Patient verlässliche Informationen nehmen sollen,wer was wo gut und preiswert behandeln kann? Was wäre ausunserer inländischen Versorgungsstruktur geworden, die untersolchen Verhältnissen kaum noch Planungsgrundlagen gehabthätte? Sinn heimischer Versorgung auf hohem Qualitätsniveaukann es jedoch nicht sein, die Kranken fallweise „irgendwohin“ zuschicken.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  27. 27. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 27_____________________________________________________Gefahren gebannt – Freiräume erschlossenIn zähem Ringen gelang es Interessenvertretern der Kostenträger,der Mitgliedstaaten, von Patientenorganisationen und solchen derLeistungsanbieter – also unter anderem der Ärzte und Kranken-häuser – diese Richtung so zu verändern, dass unserem Systemdaraus kaum mehr eine Gefahr für die Zukunft droht. Dennochmöchten gerade die deutschen Einrichtungen ihre aufgeschlosse-ne Haltung zur grenzüberschreitenden Nachfrage deutlich ma-chen. Es geht mithin nicht darum, „Gutes aus Europa“ zu verhin-dern, sondern um den Balanceakt zwischen bewährten und un-verzichtbaren Elementen eines sozialen Sicherungssystems undden neuen europäischen Herausforderungen. Nach wie vor gibt esetliche offene Fragen in der Umsetzung der Richtlinie, jedoch sinddiese nicht von der zuvor beschriebenen Dramatik.Jetzt wird man rätseln, wie etwa in einem föderalen Land wie un-serem die von der EU gewollten „zentralen Ansprechstellen“ fürausländische Interessierte einzurichten und zu besetzen sind. Eingrenzüberschreitend lesbares Rezept – nicht etwa nur eine einfa-che Notfallverordnung für chronisch Kranke mit genau definiertemMedikamentenbedarf – soll ebenfalls eingeführt werden. Nichtganz einfach, wenn man bedenkt, dass alle EU-Systeme die Ver-ordnungen dazu nutzen, bestimmte und sehr verschiedene Sach-verhalte zu kommunizieren. Hier denke man nur an kassenindivi-duelle Rabattverträge bei uns, die es so jenseits der Grenzennicht gibt.Fazit : Mehr Europa braucht leistungsfähige soziale Siche-rung auf nationaler RechtsgrundlageEuropas Bedeutung nimmt zu, zweifelsfrei auch im Gesundheits-bereich. Dies heißt jedoch nicht, dass wir Kernkompetenzen in derPolitik dorthin abgeben sollten. Viel zu unterschiedlich sind dieEU-Sozialwelten. Immerhin kennt die Mehrheit der Systeme eineHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  28. 28. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 28_____________________________________________________sehr starke Rolle des Staates statt Selbstverwaltung und Wahl-optionen für die Versicherten. Vielerorts herrscht Mangel in derVersorgung. Die Unterschiede könnten kaum größer sein undwachsen eindeutig in Zeiten der Krise. Deutschland kann von aus-ländischer Gesundheitsnachfrage profitieren. Wichtig dafür ist es,unsere Freiheitsgrade zu erhalten und auszubauen. Gerade inZeiten bedenklicher Herausforderungen aus Euro-Rettungsschirmen und der Gefahr von Staatsbankrotten ist eswichtig, hier genügend Unabhängigkeit zu bewahren. Europa istVielfalt, nicht Gleichförmigkeit auf niedrigem Niveau.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  29. 29. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 29_____________________________________________________Beruflich im Ausland: So fährt die Krankenversicherung mitDer Markt in Europa wächst zusammen: Firmen schicken Ingeni-eure für den Aufbau von Produktionsanlagen nach Polen, Flug-zeugbauer unterstützen Kollegen in Frankreich, Führungskräftebereiten sich in der britischen Konzernzentrale auf den nächstenKarrieresprung vor. Bevor der Auslandseinsatz beginnt, solltensich gesetzlich Versicherte rechtzeitig von ihrer Krankenkasseberaten lassen. Denn auf die Krankenversicherung können solcheberufliche Veränderungen erhebliche Auswirkungen haben, so derSozialversicherungsexperte Holger Hohensee von der TechnikerKrankenkasse (TK). Für den Job ins Ausland Bevor der Auslandseinsatz losgeht, sollten sich die Beschäftigten bei ihrer Kasse beraten lassen. Denn auf die Krankenversicherung können sol- che berufliche Veränderungen erhebliche Auswir- kungen haben. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseJedes Land hat eigene Regeln zur Sozialversicherung. Arbeit-nehmer sind grundsätzlich in dem Land versichert, in dem sie ihreBeschäftigung ausüben. Dies Prinzip nennt man Territorialprinzip.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  30. 30. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 30_____________________________________________________Um das Arbeiten im Ausland zu erleichtern, gibt es jedoch Aus-nahmen. Wer im Rahmen seines in Deutschland bereits beste-henden Beschäftigungsverhältnisses ins EU-Ausland entsandtwird, bleibt nach den deutschen Vorschriften krankenversichert –vorausgesetzt, seine Entsendung ist im Voraus auf einen be-stimmten Zeitraum befristet. "Ist der Auslandsaufenthalt aufhöchstens zwei Jahre begrenzt und löst der Versicherte keinenKollegen ab, dessen Entsendung gerade abgelaufen ist, dann giltfür ihn weiterhin der deutsche Versicherungsschutz", erklärtHohensee.Für Entsendungen nach Island, Liechtenstein, Norwegen oder indie Schweiz gilt der deutsche Versicherungsschutz zunächst nurfür zwölf Monate weiter. Die Begrenzung auf höchstens zwölf Mo-nate könne um ein weiteres Jahr verlängert werden, wenn sich derAuslandsaufenthalt aus unvorhersehbaren Gründen verlängert."Bedingung dafür ist allerdings, dass der Arbeitgeber innerhalb derersten zwölf Monate einen Verlängerungsantrag stellt", sagt derTK-Sozialversicherungsexperte. Will der Versicherte langfristig imAusland seinem Beruf nachgehen, dann muss er sich entspre-chend den Gesetzen des Gastlandes vor Ort versichern. DerWohnort des Versicherten oder der Firmensitz des Arbeitgeberssind in diesen Fällen grundsätzlich unerheblich.Wer länger wegbleibt, riskiert unter Umständen, dass er sich beiseiner Rückkehr nach Deutschland nicht wieder gesetzlich kran-kenversichern kann. Daher sollten sich Versicherte vor längerenAuslandsaufenthalten über eine Anwartschaft bei ihrer deutschenKasse informieren, um so auf Dauer ihr Rückkehrrecht in die ge-setzliche Krankenversicherung zu sichern. Die monatlichen Bei-träge sind mit weniger als 50 Euro im Monat für die Kranken- undPflegeversicherung überschaubar.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  31. 31. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 31_____________________________________________________Weitere Informationen rund um das Thema "Arbeiten im Ausland"sind auch im Internet unter www.tk.de zu finden. Im Firmenkun-denportal der TK unter www.firmenkunden.tk.de finden Arbeitge-ber ausführliche Hinweise. Ein Film erläutert anschaulich dieGrundsätze der Sozialversicherung bei Entsendungen sowohl insEU-Ausland als auch in wichtige Außenhandelsstaaten wie USA,China und Japan.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  32. 32. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 32_____________________________________________________Spezielle Reha in Tirol hilft Familien mit transplantierten KindernJahr für Jahr stehen fast 200 Kinder und Jugendliche in Deutschland aufder Warteliste für ein Spenderorgan. Für die kleinen Patienten und ihreFamilien sind das Leben mit der Krankheit, das Warten zwischen Hoffenund Bangen und auch die Rückkehr in den Familienalltag nach einerTransplantation eine große Belastung. Für Familien mit Kindern, die einSpenderorgan bekommen haben, bietet die Techniker Krankenkasse (TK)deshalb ein Rehabilitationsprogramm an, das speziell auf ihre Bedürfnissezugeschnitten ist.Der Ederhof in Tirol ist das erste Rehabilitationszentrum, das sich aus-schließlich um Kinder vor oder nach einer Transplantation kümmert. Trä-ger ist die Rudolf-Pichlmayer-Stiftung in Hannover, deren Namensgeberund Gründer Professor Dr. Rudolf Pichlmayer als Erster in Europa Organ-transplantationen bei Kindern vornahm. Thomas Schlicht, Rehabilitations-experte bei der TK: "Inzwischen erhalten viele Kinder dank einer Trans-plantation eine neue Lebenschance. Dennoch ist das Warten auf einSpenderorgan und das Leben nach einer Transplantation für die gesamteFamilie eine permanente Ausnahmesituation und eine große Belastung.Der Ederhof ist speziell auf diese Bedürfnisse ausgerichtet, bietet Erho-lung und Hilfestellung. Wir freuen uns, dass wir die betroffenen Familienmit diesem Angebot unterstützen können."Eine der Familien, die das Angebot bereits in Anspruch genommen ha-ben, ist Familie Knecht aus dem niedersächsischen Hellwege. Die heuteelfjährige Leonie hat mit viereinhalb Jahren eine neue Leber bekommen.Im Frühjahr 2009 verbrachte sie zusammen mit ihren Eltern und ihren dreiGeschwistern vier Wochen in dem Rehabilitationszentrum. "Die Zeit aufdem Ederhof hat uns allen sehr gut getan, wir konnten dort Kraft tanken.Man trifft auf viele Gleichgesinnte. Leonie trifft andere Kinder, die ihrSchicksal teilen, und die Kinder werden dort wieder an das normale Le-ben herangeführt. Die gemeinsamen Aktivitäten stärken ihr Selbstbe-Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  33. 33. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 33_____________________________________________________wusstsein, und auch die Geschwisterkinder können sich in einem eigenenGesprächskreis austauschen, wie sie die Krankheit erleben", berichtetLeonies Mutter Carola von dem Kuraufenthalt.Mediziner und Pflegepersonal des Ederhofes wissen, dass nicht nur dieOperation selbst, sondern vor allem die Zeit vor und nach der Transplan-tation eine besondere Herausforderung für die Familie ist: "Auch wenn dieTransplantationen selbst meist komplikationslos verlaufen, zeigte sich inder Vergangenheit oft, dass die Familien mit der neuen Situation überfor-dert sind. Auf dem Ederhof lernt nicht nur das transplantierte Kind, son-dern die ganze Familie damit umzugehen", erklärt Professor Dr. Dr. Na-gel, medizinischer Leiter des Ederhofes, die Vorzüge der Klinik, die sogarüber eine eigene Kinder-Dialyse verfügt.Weitere Informationen zu dem Pilotprojekt gibt es beim TK-Servicezentrum Vorsorge und Rehabilitation in Darmstadt unter derNummer 06151- 1379-0 oder unter www.ederhof.de.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  34. 34. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 34_____________________________________________________Kurz gemeldetÄrzte im Ausland bevorzugen Bargeld*** Wer im europäischen Ausland zum Arzt geht, hat einen Anspruchdarauf, dass Ärzte die Europäische Krankenversichertenkarte (EHIC)akzeptieren. Dennoch lehnte im vergangenen Jahr jeder dritte die An-nahme der Karte ab. Das ergab die große Europabefragung bei 40.000Versicherten der Techniker Krankenkasse (TK). Experten der TK ratendaher zu einer privaten Zusatzversicherung, wie sie zum Beispiel dieKooperationspartner der Krankenkassen anbieten. Eine Auslandsreise-krankenversicherung deckt auch beispielsweise einen eventuell not-wendigen, kostspieligen Krankenrücktransport nach Deutschland ab.Gesetzliche Kassen dürfen solche Kosten nicht übernehmen.***Au-pair in Deutschland: Das sollten Gastfamilien wissen***Rund 25.000 junge Menschen aus der ganzen Welt kommenjedes Jahr nach Deutschland, um als Au-pair für sechs bis zwölfMonate in einer Gastfamilie zu leben. Gegen Kost und Logis, Fa-milienanschluss und Taschengeld übernehmen die Familienmit-glieder auf Zeit die Betreuung der Kinder und leichte Aufgaben wieAufräumen, Bügeln oder den Abwasch im Haushalt. Für dieses"Betreuungsverhältnis besonderer Art" sind keine Sozialversiche-rungsabgaben fällig. Doch wenn das Au-pair mehr als ein Ta-schengeld (bis zu 260 Euro/Monat) verdient oder mehr als 30 Wo-chenstunden arbeitet, handelt es sich um eine sozialversiche-rungspflichtige Beschäftigung. Darauf sollten Gastfamilien achten,wenn sie einen Au-pair-Vertrag schließen, rät die Techniker Kran-kenkasse (TK).***Vor Auslandsreise an den Impfschutz denken***Ob Asien-Trip, Südamerika-Reise oder Safari durch Afrika: Nurjeder vierte Fernreisende würde sich gegen alle Krankheitserreger imUrlaubsgebiet impfen lassen, hat eine Forsa-Umfrage im Auftrag derTechniker Krankenkasse (TK) ergeben. Mehr als die Hälfte aller Be-fragten schützt sich nur durch Impfungen, wenn die Wahrscheinlich-Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  35. 35. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 35_____________________________________________________keit einer Erkrankung im Reisegebiet sehr hoch ist. Damit der Traum-urlaub nicht zum Alptraum wird, sollten sich Fernreisende vor ihremUrlaub jedoch umfassend über die Gesundheitsgefahren im Reisege-biet und notwendige Impfungen informieren, rät die TK. Je entlegenerdas Urlaubsziel ist, desto wichtiger sei die Gesundheitsvorsorge. Vie-le Krankheiten sind auf anderen Kontinenten deutlich weiter verbreitetals in Europa – zum Beispiel Hepatitis, Typhus und Tollwut in Afrika,Asien und Südamerika. Reiseimpfungen Fernreisende sollten sich vor ihrem Urlaub umfas- send über Gesundheitsri- siken im Reisegebiet in- formieren. Impfungen können vor Krankheiten wie beispielsweise Hepati- tis oder Malaria schützen. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseAußerdem sollten Fernreisende prüfen, ob der Impfschutz für die inDeutschland üblichen Schutzimpfungen wie zum Beispiel Diphtherieund Tetanus (Wundstarrkrampf) bei ihnen noch wirksam ist. Ver-tragsärzte, Gesundheitsämter, Tropeninstitute und Krankenkasseninformieren über notwendige Impfungen. Die TK bietet ihren Versi-cherten über ihr TK-Reisetelefon (telefonisch aus dem Ausland: +49 -40 - 85 50 60 60 70 oder innerhalb Deutschlands: 040 - 85 50 60 6070) rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr kostenlos telefonischeInformationen von reise- und tropenmedizinisch ausgebildeten Fach-ärzten an. Zusätzlich beantworten die Experten auch innerhalb von24 Stunden E-Mail-Anfragen zur Reisevorbereitung – zu Impfungen,Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011
  36. 36. TK-Medienservice "Gesundheit in Europa" 36_____________________________________________________der Reiseapotheke oder auch Vorsichtsmaßnahmen für chronischkranke Urlauber. Die TK übernimmt die Kosten für die empfohlenenReiseschutzimpfungen und die Malaria-Prophylaxe. Mehr Informatio-nen zum Thema gibt es auch im Internet unter www.tk.de in der Rub-rik "Leistungen & Services" unter "Vorsorge & Früherkennen", Stich-wort "Impfen"/"Impfungen für jung und alt".Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.deAusgabe: Mai 2011

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