Berlin, 06. September 2013
2 |
bis 2013/14 - tagesgleiche Pflegesätze
› Krankenhausindividuelle Pflegesätze
› ...Basis- und Fachabteilungspflegesatz
...
3 | Vergütungssystematik - Komplexpauschale - Mirko Plaul, 06.09.2013
vollstationäre Versorgung
vollstationäre Wiederaufna...
4 | Mirko Plaul, 06.09.2013
vertraglicher Rahmen
 Indikationen
Schizophrenien (ICD-10: F20-F29)
Affektiven Störungen (ICD...
5 | Indikation - Mirko Plaul, 06.09.2013
Ziele
 Fallpauschale als Anreiz für optimale Versorgung
Komplexpauschale für ein...
6 | Mirko Plaul, 06.09.2013
Qualität
 Behandlungskonzepte, Leitlinien, Prozessbeschreibungen und die Qualitätsunterlagen
...
7 | Mirko Plaul, 06.09.2013
1,1%
8,8%
15,9%
29,2%
38,2% 30,2% 34,5% 36,7%
41,3%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100...
8 | Mirko Plaul, 06.09.2013
40,9
38,2
30,8
35,2
30,5
25,0
27,0
29,0
31,0
33,0
35,0
37,0
39,0
41,0
43,0
45,0
2007 2008 2009...
9 | Mirko Plaul, 06.09.2013
35,00%
40,00%
45,00%
50,00%
55,00%
60,00%
2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Wiederaufnah...
10 | Krankenhausfinanzierungsreformgesetz 2009 - Mirko Plaul, 06.09.2013
Zu Nummer 5 (§ 17d KHG)
"Für den Bereich der psyc...
Mirko Plaul
Techniker Krankenkasse
Landesvertretung Mecklenburg- Vorpommern
Tel. 0385 / 7609 - 571
Mirko.Plaul@tk.de
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Vortrag: "Komplexpauschalen in der Psychotherapie" (6. September 2013)

688 Aufrufe

Veröffentlicht am

Der Medizin-Management-Verband e.V. prämiert jährlich innovative Projekte der Gesundheitswirtschaft. Insbesondere werden Innovationen ausgezeichnet, die Potenziale der Gesundheitswirtschaft wecken. Die Bewerber haben die Möglichkeit ihre Konzepte und Projekte, aus jeglichen Bereichen des Medizinmarktes, bekannt zu machen.

Mirko Plaul, Referent für Vertragswesen, der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern stellte das Projekt "Komplexpauschalen in der Psychiatrie" vor. Er zeigte auf, dass bereits heute sektorenübergreifende Jahrespauschalen zur Vergütung psychiatrischer Leistungen eine Lösung für eine bedarfsgerechte und wirtschaftliche Versorgung sein können.
Dieses Dokument zeigt die Präsentation des Referenten und kann für redaktionelle Zwecke und mit dem Hinweis "Quelle: Techniker Krankenkasse" honorarfrei verwendet werden. Eine Nutzung zu Werbezwecken ist ausgeschlossen.

Veröffentlicht in: News & Politik
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
688
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
5
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
3
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Vortrag: "Komplexpauschalen in der Psychotherapie" (6. September 2013)

  1. 1. Berlin, 06. September 2013
  2. 2. 2 | bis 2013/14 - tagesgleiche Pflegesätze › Krankenhausindividuelle Pflegesätze › ...Basis- und Fachabteilungspflegesatz › ... einheitliche Vergütung pro Tag Historie - Mirko Plaul, 06.09.2013 ab 2004 - TK Jahrespauschalen Vereinbarung gem. § 140a ff SGB V › leistungsorientierte Pauschalen › … jahresbezogen Entgelte definieren. › … praktikable Schweregraddifferenzierung ab 2013 - PEPP › … leistungsorientiert und pauschaliert › … tagesbezogen Entgelte › … Patientengruppen mit unterschiedlichem Behandlungsaufwand und Schweregrad TK Integrationversorgung BPflV. bzw. KHG/PEPPV
  3. 3. 3 | Vergütungssystematik - Komplexpauschale - Mirko Plaul, 06.09.2013 vollstationäre Versorgung vollstationäre Wiederaufnahme Psych. Institutsambulanz (PIA) Psych. Institutsambulanz (PIA) Tagesklinik Tagesklinik TK - IV PEPP BPflV Komplexpauschale PEPP Quartalspauschale (2x) Quartalspauschale (2x) tgl. PS tgl. PS tgl. PS tgl. PS PEPP PEPP Rehabilitationtgl. PS
  4. 4. 4 | Mirko Plaul, 06.09.2013 vertraglicher Rahmen  Indikationen Schizophrenien (ICD-10: F20-F29) Affektiven Störungen (ICD-10: F30-F39) mit Notwendigkeit einer akutstationären Behandlung  keine Einschränkung der freien Arztwahl der Patienten  die notwendigen Säulen einer optimalen Behandlung soziotherapeutischer Ansatz Einbeziehung der Angehörigen (Psychoedukation) Einsatz moderner Medikamente Kombination mit Psychotherapie
  5. 5. 5 | Indikation - Mirko Plaul, 06.09.2013 Ziele  Fallpauschale als Anreiz für optimale Versorgung Komplexpauschale für einen festen Zeitraum bewirkt optimalen und langandauernsten Behandlungserfolg bei ressourcensparender Behandlung  Mehrwert für Versicherte stationärer Aufenthalt mit medizinisch individuell notwendiger Dauer Behandlungserfolg durch wohnortnahe ambulante Behandlung gesichert Verhinderung des Hospitalisierungssyndroms schnelle Rückkehr in den Alltag  konstanter Finanzrahmen für den Kostenträger  Senkung des Verwaltungsaufwandes für alle Vertragspartner vorgesehen Verweildauerbefristung entfällt und entlastet Ärzte und TK-Leistungsmanagement
  6. 6. 6 | Mirko Plaul, 06.09.2013 Qualität  Behandlungskonzepte, Leitlinien, Prozessbeschreibungen und die Qualitätsunterlagen der Mitarbeiter der verschiedenen therapeutischen Berufsgruppen sind schriftlich fixiert  standardisierte Erhebungs- und Dokumentationsinstrumentarien im therapeutischen Prozess  Erhebungen zur Ergebnisqualität sowie Patientenbefragungen Qualitätsbeirat • aus Vertretern des Krankenhauses der TK des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) • jährlich Qualitätssicherungskonferenz (Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität sowie der Wirtschaftlichkeit der Versorgung)
  7. 7. 7 | Mirko Plaul, 06.09.2013 1,1% 8,8% 15,9% 29,2% 38,2% 30,2% 34,5% 36,7% 41,3% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Integrationsversorgung Regelversorgung Fallverteilung der HD F20-F39
  8. 8. 8 | Mirko Plaul, 06.09.2013 40,9 38,2 30,8 35,2 30,5 25,0 27,0 29,0 31,0 33,0 35,0 37,0 39,0 41,0 43,0 45,0 2007 2008 2009 2010 2011 Verweildauerentwicklung in Tagen
  9. 9. 9 | Mirko Plaul, 06.09.2013 35,00% 40,00% 45,00% 50,00% 55,00% 60,00% 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 Wiederaufnahmequote bei Hauptdiagnose F20-F39 MV TK andere KK Wiederaufnahmequote bei HD F20-F39 (MV-P)
  10. 10. 10 | Krankenhausfinanzierungsreformgesetz 2009 - Mirko Plaul, 06.09.2013 Zu Nummer 5 (§ 17d KHG) "Für den Bereich der psychiatrischen Leistungen soll ein neues, pauschalierendes Vergütungssystem ... auch von den Ländern unterstützt. Ferner haben sie vorgeschlagen, dass „dabei […] die Möglichkeit einer sektorübergreifenden Versorgung berücksichtigt werden“ soll (Vorschlag Nummer 5, S. 3). In Fachkreisen wird in diesem Zusammenhang die mittelfristige Einführung von Vergütungssystemen diskutiert, die eine flexiblere Behandlung der Patientinnen und Patienten ermöglichen, z. B. im Rahmen von Jahresbudgets für Patienten und durch eine sektorübergreifende Versorgung unter Einbeziehung der psychiatrischen Institutsambulanzen der Krankenhäuser ... Mit dem neuen § 17d wird in einem ersten Schritt nun der gesetzliche Auftrag zur Entwicklung und Einführung eines solchen pauschalierenden Entgeltsystems erteilt. ... sollen ein bis zwei Jahre später mit einem weiteren Gesetz vorgenommen werden."
  11. 11. Mirko Plaul Techniker Krankenkasse Landesvertretung Mecklenburg- Vorpommern Tel. 0385 / 7609 - 571 Mirko.Plaul@tk.de

×