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TK spezial Schleswig-Holstein · 1/2014 | 3
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"TK spezial" für Schleswig-Holstein 1-2014

  1. 1. speS C H L E S W I G - HO LST E I N zial Informationsdienst der Techniker Krankenkasse Nr. 1 2014 TK-Positionen zur Krankenhausversorgung in Schleswig-Holstein • Patienten beurteilen Krankenhäuser • TK-Angebot „Babyfocus“ jetzt mit MOMMY-App für Schwangere Dierk Schmäschke, Geschäftsführer der SG Flensburg-Handewitt, Ministerin Kristin Alheit und Dr. Johann Brunkhorst (TK) machen sich gemeinsam für Organspende stark. (v.l.n.r.) Gesundheitsministerin Alheit, SG Flensburg-Handewitt und TK machen sich gemeinsam für Organspende stark Organspende geht alle an! In Schleswig-Holstein warten derzeit rund 400 Menschen auf ein lebens- rettendes Spenderorgan, bundesweit sind es etwa 11.000 Menschen. Nach dem Manipulationsverdacht in den Transplantationszentren Göttingen und Regensburg ging die Anzahl der tatsächlichen Organspenden bundes- weit zurück: Während im Jahr 2012 fast 5.000 Organe transplantiert wor- den waren, waren es im vergangenen Jahr knapp 4.400. Es gibt viele gute Gründe, sich mit dem Thema Organ- und Gewebespende auseinanderzusetzen, sich zu informie- ren und eine Entscheidung dafür oder dagegen auf einem Organspendeaus- weis zu dokumentieren. Deshalb hat die TK, Gesundheitspartner der SG Flensburg-Handewitt, gemeinsam mit Gesundheitsministerin Kristin Alheit vor Beginn des Bundesligaspiels gegen die Rhein-Neckar Löwen die Besucher in der Flensburger Handball-Arena neutral zum Thema Organspende informiert. In einem Interview betonte Ministerin Alheit, dass Leben gerettet werden können, wenn sich jeder mit demThe- ma auseinandersetzt und seine Ent- scheidung schriftlich dokumentiert. Wer sich entschieden hat, entlastet auch seine Angehörigen, die sonst diese Entscheidung treffen müssen, so die Ministerin. SG-Spieler Steffen Weinhold wandte sich in einer Videobotschaft an die Handballfans und warb für einen Organ- spendeausweis. Insgesamt hat die TK über 6.000 Organspendeausweise und Informationsflyer an die Besucher des Handballspiels verteilt. Mehr Informationen unter www.tk.de, Webcode: 018570 EDITORIAL Liebe Leserinnen, lieber Leser, das Thema Organspende war in den vergangenen Monaten eher negativ besetzt, weil das notwen- dige Vertrauen in die Integrität ein- zelnerTransplantationszentren infra- ge stand. Diese Probleme müssen strukturell und nachhaltig aufgear- beitet werden. Daneben müssen alle in der Gesund- heitspolitik Verantwortlichen aktiv bleiben, damit die Bereitschaft zur Spende wieder ansteigt. Dazu haben wir alsTK einen Informationsauftrag, dem wir bundesweit umfassend nachgekommen sind. Wir brauchen jedoch auch unkonventionelle Wege. Deshalb sind wir den Flensburger Handballprofis Jacob Heinl und Steffen Weinhold sehr dankbar, dass sie sich voller Überzeugung für die Bereitschaft zur Organspende einsetzen. Die Patientinnen und Patienten, die lange Zeit auf der Warteliste stehen, und ihre Angehörigen ver- dienen unsere volle Unterstützung. Ihr Dr. Johann Brunkhorst Leiter der TK-Landesvertretung Schleswig-Holstein
  2. 2. TK spezial Schleswig-Holstein · 1/2014 | 2 Positionspapier der TK in Schleswig-Holstein: Krankenhausversorgung der Zukunft gestalten Der medizinisch-technische Fortschritt und die demografische Entwicklung stellen uns auch in der stationären Versorgung vor große Herausforde- rungen. Gerade in einem dünn besie- delten Flächenland wie Schleswig- Holstein heißt es deshalb, möglichst schnell die Weichen zu stellen, um die Versorgung zukunftsfest zu ge- stalten. Die Techniker Krankenkasse (TK) in Schleswig-Holstein hat dazu ein Positionspapier entwickelt, das die wichtigsten Herausforderungen zusammenfasst und Lösungsvor- schläge unterbreitet. Qualität undTransparenz als Schlüsselfaktoren in der stationärenVersorgung Messungen zur medizinischen Ver- sorgungsqualität in deutschen Kran- kenhäusern sind seit Längerem etabliert. So sind aktuell 430 Qualitäts- indikatoren durch das AQUA-Institut erfasst. Diese umfangreichen Daten- sätze genügen auch im internatio- nalen Vergleich nach Aussage der OECD höchsten Ansprüchen. Aus Sicht der TK ist es vor diesem Hinter- grund nicht nachvollziehbar, dass die Ergebnisse in Deutschland nicht konsequent zur Verbesserung der Versorgungsqualität eingesetzt wer- den. Aktuell werden praktisch keine Konsequenzen für die medizinische Versorgung gezogen. Diese Ergeb- nisse sollten genutzt werden, um die Versorgungsqualität zu verbessern und bei der Investitionsförderung sowie der Landesplanung Berück- sichtigung zu finden. Wir fordern zudem, die Ergebnisse aus der Qua- litätssicherung laienverständlich im Internet zu veröffentlichen. Denn erst dieTransparenz ermöglicht es den Patienten, aufgeklärt und informiert über Behandlungsort und Therapie- optionen zu entscheiden. Einführung von neuen „Integrierten Versorgungs- zentren“ Die regional unterschiedlichen Ge- gebenheiten in Schleswig-Holstein fordern individuelle Lösungsansätze. Die Versorgungsstruktur der kreisfrei- en Städte kann nur begrenzt mit den Flächenkreisen verglichen werden. Gerade im ländlichen Raum brau- chen wir flexible Strukturen, um dem demografischen Wandel Rechnung zu tragen. Dabei können Kranken- häuser, deren Versorgungsspektrum einen hohen Anteil an ambulanten Leistungen umfasst, sich zukünftig in der Form eines neu zu etablierenden „Integrierten Versorgungszentrums“ aufstellen. Innerhalb dieser neuen Versorgungsstufe wird ein Großteil bedarfsnotwendiger Facharztdiszipli- nen für eine ambulante Behandlung vorgehalten. Gleichzeitig ist durch eine ausreichende medizinisch-tech- nische Ausstattung die stationäre Notfallversorgung möglichst wohn- ortnah sichergestellt. Eine hohe medizinische und pflege- rische Versorgungsqualität hat für die TK Vorrang vor allen anderen INFORMATION Krankenhausversorgung 2020: Positionen der TK in Schleswig- Holstein Das Papier der TK zur Krankenhaus- versorgung in Schleswig-Holstein umfasst insgesamt folgende Kern- botschaften: 1. Konsequente Einbeziehung der vorliegenden Ergebnisse aus Qualitätsmessungen zur Verbes- serung der Versorgungsqualität. 2. Einheitlicher Bundesbasisfallwert unter zusätzlicher Einführung einer bundesweit vergleichbaren Investitionsquote der Länder, um eine Fehlallokation der Ver- gütung für Krankenversorgung zu vermeiden. 3. Bedarfsnotwendige Sicherstel- lungszuschläge sollten auch zur Umsetzung von Struktur- veränderungen gewährt und eingesetzt werden. 4. Zusätzliche leistungsbezogene Investitionspauschalen nach dem Katalog des INEK ab 2014. 5. Regionale Weiterentwicklung von Krankenhäusern zu „Inte- grierten Versorgungszentren“ (Zusammenwirken von statio- närer Grundversorgung, ambu- lanten Facharztdisziplinen und ergänzenden therapeutischen und pflegerischen Leistungen) sowie Einführung flexibler Ver- gütungs- und Investitionsregeln für innovative Versorgungs- strukturen. Das gesamte Positionspapier finden Sie unter www.tk.de/ lv-schleswigholstein.
  3. 3. TK spezial Schleswig-Holstein · 1/2014 | 3 Überlegungen. Mit dem Positions- papier wollen wir dazu beitragen, dass derartige Handlungsmöglichkeiten bestmöglich genutzt und umgesetzt werden. Zukunft der Geburtshilfe in Schleswig-Holstein Seit der Jahrtausendwende nimmt die Zahl der Neugeborenen in Schleswig- Holstein von seinerzeit 25.000 Geburten pro Jahr auf mittlerweile rund 21.000 Geburten ab. Gleichzeitig stellen wir eine Zunahme der Risikoschwanger- schaften sowie eine rasante Zunahme der Kaiserschnitt-Geburten fest. Studi- en belegen, dass in Einrichtungen mit weniger als 500 Geburten jährlich die Säuglingssterblichkeit im Vergleich zu Häusern mit 1.500 Geburten 3,5 Mal so hoch ist. Die aktuelle Diskussion um die Ge- burtshilfe auf der Nordseeinsel Sylt zeigt neben der emotionalen Wahr- nehmung aber auch, dass wir sehr wohl über tragfähige Alternativen zu einem bloßen „Weiter-so“ verfügen. Die Krankenkassen stellen sich der Herausforderung einer möglichst sicheren Geburt und einer guten Ver- sorgung für die Bevölkerung. So kön- nen Krankenhäuser mit einer höher- wertigen Versorgungsstufe, wie zum Beispiel in Flensburg, gegenüber einer kleinen Geburtsklinik wesentlich mehr Sicherheit für Mutter und Kind bieten. Risikofreie Schwanger- schaft bedeutet nicht risikofreie Geburt Auch bei vermeintlich risikofreien Schwangerschaften können während der Geburt Probleme auftreten. Nie- mand möchte jedoch Schaden bei der Gebärenden oder dem Neugeborenen mit oft lebenslangen Konsequenzen sehenden Auges akzeptieren. Mit einer flächendeckenden Ertüchtigung der Bodenrettung und der Luftrettung in personeller, medizinischer und tech- nischer Hinsicht ist ein schneller, sicherer und gefahrenminimierender Transport möglich. Dies kommt nicht nur Schwangeren zugute, sondern stellt eine Verbesserung für die gesamte Bevölkerung dar. Erste Erfah- rungen im Norden zeigen dies. Falls erforderlich, können die Hebammen ihre Schwangeren bei einer Fahrt mit dem Rettungsdienst auch begleiten. Auf Seiten der Geburtskliniken sind die Schaffung von Übernachtungsmög- lichkeiten in „Patientenhotels“ und die Betreuung mit Kleinkindern bereits bis zu 14 Tage vor dem mutmaßlichen Entbindungstermin weiter vorzuberei- ten. Dies wird bereits jetzt in Flensburg und Niebüll praktiziert und von den Krankenkassen finanziert. Insgesamt hilft auch der Blick zu unseren europäischen Nachbarn, die durch eine stärkere Konzentration in der Geburtshilfe deutliche qualitative Verbesserungen erzielt haben. KOMMENTAR Brennpunkt Krankenhaus Auch unter der neuen Bundesre- gierung wird es zu Veränderungen im stationären Bereich kommen, ja kommen müssen. So will man laut Koalitionsvertrag ﬊ die Qualität stärken und vergütungsrelevanter machen, ﬊ bei mengenanfälligen Operatio- nen mithilfe von Zweitmeinungs- verfahren eine Begrenzung auf das medizinisch Notwendige und Sinnvolle erreichen und ﬊ die Landesbasisfallwerte weiter angleichen. Aus Sicht der TK sind dies sicherlich wichtige Schritte. Elementar muss aber das Problem bei den Investiti- onskosten angegangen und gelöst werden. Das Land Schleswig-Hol- stein liegt bei der Krankenhausin- vestitionsquote im Mittelfeld der Bundesländer. Gemessen am ob- jektiv bestehenden Bedarf an erfor- derlichen Krankenhausinvestitionen ist dies aber dennoch bei Weitem nicht genug. Stetig steigende Leis- tungsmengen sind ein Indiz dafür, dass Krankenhäuser versuchen, fehlende und unbedingt notwen- dige Investitionsmittel durch Opti- mierung ihrer Erlössituation zu kompensieren. Wenn aber eine stärkere bundesweite Finanzierung angestrebt wird, egal ob über eine echte monistische Finanzierung über die Kassen oder über Gelder aus dem Gesundheitsfonds, müs- sen die Kassen zwingend stärker bei der Krankenhausplanung ver- antwortlich eingebunden werden. Wer Geld von den Kassen fordert, ohne Verantwortung neu zu ver- teilen, macht es sich zu leicht. Hilke Martens-Petersen Ina Schuckart Referentinnen für stationäre Versorgung, TK-Landesvertretung Schleswig-Holstein
  4. 4. TK spezial Schleswig-Holstein · 1/2014 | 4 TK-Klinikführer: Patienten beurteilen Krankenhäuser Bereits zum fünften Mal hat die TK ihre Versicherten gefragt, wie zufrie- den sie mit ihrer Krankenhausbehand- lung waren. Befragt wurden 398.000 Versicherte, die zwischen Juni 2012 und Juni 2013 für mindestens drei Tage stationär behandelt worden waren. Die Rücklaufquote ist beeindruckend – über 230.000 Patienten (57,9 Prozent) haben geantwortet und ermöglichten damit, dass für 1.024 Krankenhäuser und 2.582 Fachabteilungen Qualitäts- berichte aus Patientensicht erstellt werden konnten. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten, mussten pro Krankenhaus mindestens 60 Rückmeldungen und je Fachabteilung mindestens 30 Pati- entenmeinungen vorliegen. Die Fragen wurden in fünf sogenannte Qualitäts- dimensionen zusammengefasst – vom Behandlungserfolg über Zuwen- dung und Pflege bis zur allgemeinen Zufriedenheit. Alle Antworten wurden von der Bundesgeschäftsstelle für Qualitätssicherung ausgewertet und führten zu einer detaillierten Bewer- tung von 1.024 Krankenhäusern und 2.582 Fachabteilungen. Um ein umfassendes Gesamtbild der Behandlungsqualität zu erhalten, müs- sen subjektive und objektive Parameter berücksichtigt werden. Objektive Para- meter wie etwa apparative Ausstattung oder Komplikationsraten liefern die jährlich erscheinenden Qualitätsbe- richte des Instituts für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen (AQUA). Subjektive Eindrücke können nur die Patienten selbst liefern. Über die Qualität eines Krankenhauses entscheiden nicht allein die apparative Ausstattung, das medi- zinische Leistungsspektrum und die Qualifikation der Mitarbeiter, ein sehr bedeutender Faktor ist darüber hinaus die vom Patienten empfundene Quali- tät der medizinischen Versorgung. Auf der Homepage der TK können sich die Patienten über die Behand- lungsqualität und Patientenzufrieden- heit der Krankenhäuser informieren. Mittlerweile nutzen jährlich 200.000 Menschen das Onlineangebot der TK. Wir leisten damit aus Sicht der Patienten einen Beitrag zur Qualitäts- transparenz und zur Orientierung bei der Wahl der geeigneten Klinik. Auch die Krankenhäuser selbst profitieren von unserer Befragung, denn sie erhal- ten einen ausführlichen Ergebnisbericht, der ihre Stärken und Schwächen im Vergleich ausweist. Die TK fordert mehr Transparenz über die Qualität der Leistungserbringung in den Kliniken – laienverständlich for- muliert und öffentlich zugänglich. Im Koalitionsvertrag haben die Regierungs- partner in Berlin bereits ein besonderes Augenmerk auf das Thema Qualität in der stationären Behandlung gelegt. Die TK begrüßt dies ausdrücklich. Um die Qualität und damit die Patienten- sicherheit zu verbessern, müssen aus Sicht der TK drei Schritte umgesetzt werden: Die Behandlungsqualität muss von ärztlichen Fachgesellschaften defi- niert werden, die Datenerfassung muss einheitlich sein und es müssen Anreize für mehr Qualität geschaffen werden. Der TK-Klinikführer unter www.tk.de, Webcode: 040182 Kliniken mit überdurchschnittlich guten Ergebnissen werden mit einer Urkunde ausgezeichnet Bei der TK-Patientenbefragung 2013/14 erzielte das Muster-Krankenhaus in Muster-Stadt in allen fünf Qualitätsdimensionen allgemeine Zufriedenheit mit dem Krankenhaus Behandlungsergebnis medizinisch-pflegerische Versorgung Information und Kommunikation Organisation und Unterbringung hervorragende Ergebnisse. Dr. Jens Baas Dr. Johann Brunkhorst Vorsitzender des Vorstands Leiter der TK-Landesvertretung Schleswig-Holstein INFORMATION TK-Klinikführer: Die Ergebnisse für Schleswig-Holstein In Schleswig-Holstein wurden fast 18.000 TK-Versicherte befragt. Die Ergebnisse aus 8.200 Antworten (Rücklaufquote von 58,9 Prozent) führten zu einer detaillierten Be- wertung von 36 Kliniken im Land. In allen Bundesländern ist die allge- meine Zufriedenheit mit den Kliniken sehr hoch. In Schleswig-Holstein liegt dieser Wert bei 79,2 Prozent (bundesweit 79,1 Prozent). An der Organisation und der Unterbringung übten die Patienten deutschland- weit die meiste Kritik. Hier liegt die Zufriedenheit in Schleswig-Holstein bei 73,5 Prozent, bundesweit sind es 73,3 Prozent. Mit dem Behand- lungsergebnis sind 77 Prozent der TK-Patienten im Norden zufrieden (77,3 Prozent bundesweit) und mit der Information und Kommunikation durch die Ärzte und das Pflegeper- sonal 76,8 Prozent (bundesweit 77,6 Prozent). Die medizinisch- pflegerische Versorgung stellte 77,2 Prozent (76,8 Prozent bundes- weit) zufrieden. Folgende schleswig-holsteinische Krankenhäuser, die in der TK-Pati- entenbefragung überdurchschnitt- lich gute Ergebnissen in allen Qua- litätsdimensionen erreicht haben, werden mit einer Urkunde ausge- zeichnet: ﬊ Lubinus Clinicum, Kiel ﬊ Klinik Flechsig, Kiel ﬊ Marien-Krankenhaus Lübeck ﬊ Asklepios Nordseeklinik Westerland/Sylt ﬊ Die Klinik Preetz ﬊ imland Klinik Eckernförde ﬊ Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift ﬊ Schön Klinik Neustadt ﬊ Park-Klinik Manhagen ﬊ HELIOS Klinik Kiel
  5. 5. TK-Angebot „Babyfocus“ Neu: MOMMY-App für Schwangere Im September 2011 hat die TK gemein- sam mit dem Landesverband der nie- dergelassenen Frauenärzte sowie dem Universitätsklinikum Schleswig-Hol- stein (UKSH) an seinen beiden Stand- orten in Kiel und in Lübeck das Ange- bot „Babyfocus – Mehr Qualität rund um die Geburt“ aufgelegt, das glei- chermaßen Sicherheit und Geborgen- heit für werdende Eltern rund um das Ereignis Geburt bietet. Im Juni 2012 konnte mit dem Regio Klinikum Pinne- berg ein weiterer Kooperationspartner gewonnen werden. Etwa 1.500 Frauen haben das TK- Angebot bis heute angenommen und mehr als 100 gynäkologische Praxen in Schleswig-Holstein arbei- ten aktiv im Rahmen des Projekts. Das Angebot „Babyfocus“ bietet den Teilnehmerinnen viele Vorteile und geht weit über die üblichen gesetzlichen Leistungen hinaus. Die Betreuung der Schwangeren erfolgt ausschließlich durch erfahrene Hebammen und Frauen- ärzte, die Hand in Hand arbeiten und bereit sind, hohe Qualitätsstandards zu erfüllen. Im Rahmen der Babyfocus- versorgung ist auch die Rufbereitschaft von Hebammen vor der Geburt kostenfrei verfügbar. Jetzt wird das Angebot für Schwan- gere um die MOMMY-App, einen interaktiven Schwangerschaftsbegleiter für Smartphones, erweitert. Ergän- zend zur Mutterschaftsvorsorge dient die werbefreie MOMMY-App als per- sönlicher Begleiter in der Schwanger- schaft. Die App liefert, passend zur jeweiligen Schwangerschaftswoche, Informationen und Tipps mit frauen- ärztlich geprüften Inhalten. Darüber hinaus können auch Fragen, Notizen, Termine, Fotos und medizinische Daten gespeichert werden. Im Rahmen des TK-Angebots „Babyfocus“ können Frauen die MOMMY-App kostenlos nutzen. Entwickelt wurde die App vom Media- geno-Verlag, der Kieler Agentur Marken- werk und der Gynäkologin Doris Scharrel in Kooperation mit dem Berufsverband der Frauenärzte in Deutschland. Mehr Informationen unter www.tk.de, Webcode: 612262 INFORMATION 45 Millionen Euro Dividende an TK-Mitglieder in Schleswig- Holstein Rund 282.000 Mitglieder der TK in Schleswig-Holstein haben dieser Tage per Verrechnungsscheck eine Dividende von 160 Euro für die Jahre 2013 und 2014 erhalten. Wer am 1. Januar 2014 beitrags- zahlendes Mitglied der TK war, hat einmalig 80 Euro erhalten. Kunden, die zudem bereits im vergangenen Jahr Mitglied gewesen sind, haben eine weitere Dividende von zehn Euro für jeden angefangenen Kalender- monat der Mitgliedschaft vom 1. Mai bis 31. Dezember 2013 erhalten. Damit werden in Schleswig- Holstein über 45 Millionen Euro Dividende an die TK-Mitglieder ausgezahlt, bundesweit ist es eine Milliarde Euro. Auch wer sich im Laufe des Jahres noch entscheidet, zur TK zu wech- seln, und am Stichtag 1. Dezember Mitglied ist, erhält die Dividende in Höhe von 80 Euro für 2014. Weitere Informationen unter www.tk.de, Webcode 480064. Jetzt über 398.000 TK- Versicherte im Norden 2013 ist die TK in Schleswig-Hol- stein um über 18.500 Versicherte (+4,9 Prozent) gewachsen. Damit sind heute mehr als 398.000 Men- schen bei der TK im Land versichert. In Schleswig-Holstein ist die TK damit die größte Ersatzkasse. Bundesweit ist die TK mit 8,8 Millionen Versicherten die größte Krankenkasse. Impressum Herausgeber | Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Schleswig-Holstein Verantwortlich | Dr. Johann Brunkhorst Telefon | 04 31 - 981 58-0 E-Mail | lv-schleswig-holstein@tk.de Internet | www.tk.de/lv-schleswigholstein Redaktion | Margarita Frank, Sabrina Jacob, Volker Clasen Telefax | 04 31 - 981 58-555 Twitter | www.twitter.com/TKinSH Foto Seite 1 | Benjamin Nolte/TK

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