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"TK spezial" für Mecklenburg-Vorpommern 4-2014

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"TK spezial" für Mecklenburg-Vorpommern 4-2014

  1. 1. Prävention ist eine Aufgabe für die ganze Gesellschaft In Deutschland werden mehr als 70 Prozent des Krankheitsgeschehens von chronisch-degenerativen Erkran- kungen bestimmt. Hierzu gehören Erkrankungen des Kreislaufsystems, des Muskel-Skelett-Systems, der Atem- wege, des Stoffwechsels und psy- chische Erkrankungen. Diese Krank- heiten gelten als vermeidbar, weshalb dieTK die Stärkung der Prävention bei allen Altersgruppen und sozialen Schich- ten für zwingend erforderlich hält. Außerdem ist die Präventionsstrategie ein unverzichtbarer Baustein für die Gesundheit und trägt dazu bei, Wohl- befinden, Mobilität und Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger zu ver- bessern. TK begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung Die TK begrüßt daher das Vorhaben der Bundesregierung, die Prävention gesetzlich nachhaltig auszurichten und per Gesetz auf eine breitere gesellschaftliche Basis zu stellen. In zehnThesen macht dieTK ihre Position und Anforderungen an ein Präventions- gesetz deutlich. Die Thesen themati- sieren Finanzierung und Durchführung der Prävention sowie die Frage der Trägerschaft. „Erwachsene sollten sich für die Medienrealität ihrer Kinder interessieren“ • Gemeinsame Servicestelle für Rehabilitation • Das ändert sich zum Jahreswechsel spezial Nr. 4 2014Informationsdienst der Techniker Krankenkasse M e c klenb u rg - vo r p o mme r n Präventionsgesetz: zehnThesen derTK Liebe Leserin, lieber Leser, die TK begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung, die Prävention und Gesundheitsförderung nachhal- tig auszurichten und auf eine breite- re gesellschaftliche Basis zu stellen. Dazu hat der Verwaltungsrat seine Positionen in 10Thesen festgelegt. Wir haben sie in dieser Ausgabe für Sie zusammengestellt und erläutert. Chatten, surfen, skypen – die Inter- netnutzung gehört inzwischen zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Parallel nimmt die Brisanz von Cyber- mobbing immer weiter zu, da sich Beleidigungen, Spott und Gemein- heiten in scheinbar anonymen Netz- werken in kurzer Zeit massenhaft verbreiten lassen. Auch wenn das Thema immer präsenter wird, man- gelt es noch vielfach an einer aus- reichenden Aufklärung. Lesen Sie dazu ein Interview mit dem Krimi- nologen Thomas-Gabriel Rüdiger. Außerdem stellen wir Ihnen die Gemeinsame Servicestelle für Rehabilitation vor. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre. Prof. Dr. Volker Möws Leiter derTK-Landesvertretung Mecklenburg Vorpommern Editorial
  2. 2. TK spezial Mecklenburg-Vorpommern · 4/2014 | 2 Präventionsmaßnahmen müssen weiter gefördert werden Von einem Gesetz zur Prävention und Gesundheitsförderung fordert dieTK, dass solche Maßnahmen weiter geför- dert werden. Das beinhaltet, dass sie nicht ausschließlich von den gesetz- lichen Krankenversicherungen getra- gen und finanziert werden, sondern dass Kosten und Verantwortlichkeiten gleichmäßig unter allenTrägern aufge- teilt werden. So könnten Maßnahmen hinsichtlich der Prävention in Schulen und Kindergärten erweitert werden. Durch die Einführung eines Mindest- wertes für Präventionsausgaben wür- de außerdem ein bestimmtes Finanz- volumen zuverlässig zur Verfügung stehen. DieTK lehnt es nicht ab, den Beitrag der Krankenkassen für Prävention hochzusetzen, allerdings nur unter der Bedingung, dass die Beitragsgelder sinnvoll eingesetzt werden, das heißt, vor allem nicht der Finanzierung staat- licher Behörden dienen. Das Gesetz soll zu einer Verbesserung der Finanzierung sowie der Erweite- rung der Angebote und der Sicherung der Qualität präventiver Maßnahmen beitragen. Prävention ist wichtig, um Krankheiten zu vermeiden und die Ausgaben der Krankenkassen sind in diesem Bereich in jedem Fall gut investiert, allerdings ist die politische Hoffnung, Geld durch die Vermeidung von Krankheiten zu sparen, nicht belegt. Prävention beginnt schon im Kindesalter Die Landesvertretung derTK in Meck- lenburg-Vorpommern setzt einen Schwerpunkt auf die nichtbetriebliche Prävention vor allem in Kindergärten und Schulen. Mit der Idee „Gesunde Schule“ und der „Gesunden Kita“ unterstützt sie Kindergärten und Schulen finanziell, wenn es um Ernährung, Bewegung oder um Gewaltprävention geht. Allein in Mecklenburg-Vorpommern wurden seit 2003 161 Einrichtungen mit insge- samt 602.433 Euro unterstützt. Meck- lenburg-Vorpommern steht damit im Bundesvergleich an dritter Stelle. Außerdem hilft die TK durch einen Leitfaden für Ärzte und Pädagogen sowie einem Internetportal, Fälle von Kindesmisshandlungen zu erkennen und dagegen vorzugehen. Auch Pro- jekte zur Vermeidung von Mobbing an Schulen führt dieTK mithilfe des Anti- Mobbing-Koffers erfolgreich durch. Seit 2013 beinhaltet dieser ein Modul zumThema „Cybermobbing“, welches interaktiv im Internet stattfindet. Die vollständigenThesen des Verwaltungsrates finden Sie unter www.tk.de, Webcode 659836.  Der Verwaltungsrat derTK hat 10 Thesen zu einem Präventions- und Gesundheitsförderungsge- setz aufgestellt.  In diesen zehnThesen werden die Positionen derTK gesondert herausgestellt. kurz gesagt
  3. 3. TK spezial Mecklenburg-Vorpommern · 4/2014 | 3 Interview mit Thomas-Gabriel Rüdiger, Kriminologe an der Fachhochschule der Polizei Brandenburg „Erwachsene sollten sich für die Medienrealität ihrer kinder interessieren“ tk spezial | Worin sehen Sie für Kin- der und Jugendliche die risiken der sogenannten sozialen Medien? rüdiger | Die risiken im digitalen Be- reich sind ähnlich vielfältig wie die risiken im öffentlichen Straßenverkehr. Auch hier kann es zu unfällen, aber vor allem auch zu Straftaten kommen. Das wichtigste Kennzeichen sozialer Medien ist zugleich auch das größte risiko für die Nutzer – die anonymen Kommuni- kations- und Interaktionsmöglichkeiten. Hier sehe ich für Kinder und Jugendli- che auch die größten risiken, da sie nicht immer in der Lage sind zu erken- nen, mit wem sie tatsächlich chatten, spielen oder was für Beweg- gründe der chat- partner über- haupt hat. Zudem können Kinder heutzutage mit Smartphones innerhalb kürzester Zeit Bilder und Videos von sich erstellen, sie online einstellen und diese inflationär und teils auch ohne ihr Wissen mit anderen teilen. Nicht die sozialen Medien an sich sind dabei das risiko. Das risiko entsteht erst durch die zwischenmenschlichen Handlun- gen, z.B. das „cybermobbing“, welches interaktiv im Internet stattfindet. tk spezial | Sie erwähnten gerade, dass mit Smartphones heute schnell Fotos angefertigt und verbreitet wer- den können. Sehen Sie hier ein Pro- blem? rüdiger | Ja, in derTat. Eine Vielzahl von Phänomenen, wie cybergroo- ming, cybermobbing oder auch Sex- ting, sind eng mit der Verbreitung von Smartphones verknüpft. Ich spreche bei diesen Phänomenen gerne von einem Phänomenendreiklang. Stellen Sie sich vor, ein Kind spielt mit einem vermeintlich gleichaltrigen Mitspieler. Der Mitspieler fragt, ob man auch auf anderen Kanälen in Kontakt bleiben möchte. Dann wird nach Bildern der Kinder oder ersten sexuellen Erfah- rungen gefragt. Sobald ein Kind hie- rauf eingeht, hat der Täter Erpres- sungsmaterial in der Hand, indem er dem Kind damit droht, die Bilder, chatprotokolle etc. in den sozialen Medien zu veröffentlichen – also die Angst vor cybermobbing-Angriffen schürt. Es kann auch dazu kommen, dass derTäter das Kind dazu bewegt, sich mit ihm in der physischen realität zu treffen. Diese vereinfacht darge- stellte Verhaltensweise bezeichnen wir als cybergrooming. Sexting erfasst wiederum den „freiwilli- gen“ Austausch von Bildern, Videos und Nachrichten mit einer sexuellen Intention zwischen Gleichberechtigten. Das Problem besteht dann, wenn diese Bilder durch den Empfän- ger anderen Personen gezeigt, ver- teilt oder in soziale Medi- en eingestellt werden. oder, wenn der Empfänger über Alter und Geschlecht getäuscht hat. Solche Bilder können wiederum häufig der Auslöser für sog. cybermobbing- Angriffe sein. Kinder, die von cyber- mobbing betroffen sind, suchen aber oftmals auch im digitalen raum nach Hilfe. Hier können wiederum Sexual- täter ihre Hilfe anbieten, das Vertrauen der Kinder gewinnen und den beschrie- benen Prozess initiieren. Ein Teufels- kreislauf beginnt. tk spezial | Schützt nicht der Staat die Kinder durch den Kinder- und Jugendmedienschutz? rüdiger | Der deutsche Kinder- und Jugendmedienschutz ist ein sehr kom- plizierter und zwischen Bund und den Ländern aufgeteilter Mechanismus. Er unterscheidet auch zwischen online und offline. relativ wirkungsvoll ist er aus meiner Sicht, wenn es um den Schutz vor klassischen risiken wie gewalthaltige, extremistische oder pornografische Inhalte z.B. von com- puterspielen auf Datenträgern geht. Was der Kinder- und Jugendmedien- schutz aber nicht ansatzweise abdeckt, sind die beschriebenen Kommunikati- onsrisiken. Thomas-Gabriel rüdiger, M. A. Kriminologie Thomas-Gabriel rüdiger, Jahrgang 1980, verheiratet und Vater von zweiTöchtern, hat an der universität Hamburg im Studienfach Kriminolo- gie einen Master of Arts erworben. Er ist als Kriminologe am Institut für Polizeiwissenschaft der Fachhoch- schule der Polizei des Landes Bran- denburg tätig und forscht hier ins- besondere zu den Interaktionsri- siken sozialer Medien und dem polizeilichen umgang mit diesen. Gegenwärtig promoviert er an der universität Potsdam in einem intra- disziplinären Promotionsvorhaben zur sexuellen Viktimisierung Minder- jähriger in virtuellen Welten zum Dr. j.u. Im rahmen seinerTätigkeiten setzt er sich insbesondere für eine gesellschaftliche Verständnisent- wicklung vor den risiken sozialer Medien, den Möglichkeiten einer aktiven Prävention und der Sensibi- lisierung aller Erwachsenen vor die- sem neuen „digitalen Straßenver- kehr“ ein. Neben der Veröffentlich- ung von einer Vielzahl an Publika- tionen hält er regelmäßig europa- weit Fachvorträge, tritt als Experte in unterschiedlichen Fernseh- und radiosendungen auf und ist ein häufiger Interviewpartner für Print- medien. Im Jahr 2013 wurde er für seine Forschungen zur Begehung krimineller Handlungen in online- games mit dem ersten europä- ischen Polizeipreis ausgezeichnet. zur PErsoN „Das wichtigste Kennzei- chen sozialer Medien ist zugleich auch das größte risiko (…) – die anonymen Kommunikations- und Inter- aktionsmöglichkeiten.“ „Das wichtigste Kennzei- chen sozialer Medien ist zugleich auch das größte
  4. 4. TK spezial Mecklenburg-Vorpommern · 4/2014 | 4 Aber wichtiger noch als gesetzliche Schutzmaßnahmen ist, dass wir Kin- der im Aufwachsen in diesem digi- talen Straßenverkehr begleiten und unterstützen. TK spezial | Und wen sehen Sie hier in der Pflicht, nur die Eltern? Rüdiger | Bleiben wir bei dem Beispiel Straßenverkehr. Dort verlassen wir uns darauf, dass Eltern oder Großeltern die Kinder an die Hand nehmen und erklären, dass sie bei Rot nicht über die Ampel dürfen und nicht zu Frem- den ins Auto steigen. Irgendwann übernehmen diese Aufgabe auch Kin- dergärtner, Lehrer und Verwandte ­– auch die Polizei. Dies hat nur Sinn, wenn sich alle auch an die Regeln halten. Wir als Gesellschaft wirken hier zusammen. Die Erwachsenen nehmen diese Funktion wahr, da sie selbst mit dem Straßenverkehr aufge- wachsen sind, und geben ihre Erfah- rungen und ihr Wissen weiter. Alle Präventionsträger wirken zusammen. TK spezial | Funktioniert diese Präven- tion nicht auch so in den sozialen Medien? Rüdiger | Nicht im gewünschten Maße. Viele Eltern fühlen sich durch die schnelle Entwicklung der digitalen Medien überfordert. In einigen Berei- chen erklären die Kinder den Eltern etwas, nicht umgekehrt. Das ist pro- blematisch. Damit Erwachsene als vertrauensvolle Ansprechpartner für ihre Kinder fungieren können, müssen sie Wissen und Verständnis für die Medienrealität zeigen. Wenn die Eltern aber nicht dazu in der Lage sind, müssten das andere Akteure wie Lehrer, Kindergärtner oder auch die Polizei auffangen. Leider haben wir die Situation, dass sich diese gegen- wärtig die Verantwortung gegenseitig zuschieben. Aber auch Erwachsene müssen ihren Beitrag leisten, indem sie sich für die Medienrealität ihrer Kinder interessieren. Dazu gehören, dass sich Eltern mit den Risiken, recht- lichen Problemen und Präventionsmög- lichkeiten auseinandersetzen. Die Gemeinsame Servicestelle für Rehabilitation in Schwerin befindet sich bei der Techniker Krankenkasse (TK), Wismarsche Straße 142.TK-Mitar- beiterin Marion Rahn berät dort Men- schen mit Behinderung oder gesund- heitlichen Einschränkungen, deren Vertrauenspersonen und Angehörige sowie Arbeitgeber und Ärzte. Die TK- Expertin ist mit sämtlichenTrägern wie gesetzlichen Krankenkassen, Ren- tenversicherung, Arbeitsagenturen und Sozialämtern vernetzt und kann dabei unterstützen, dass von Anfang an – beginnend bei der Antragstellung – der richtige Weg eingeschlagen wird. Ein Grundsatz der Servicestellen für Rehabilitation ist, dass kein Betrof- fener an andere Stellen verwiesen wird, sondern direkt umfassende und qualifizierte Hilfe sowie Beratung fin- det. Die gesetzliche Rentenversiche- rung hat die Koordinierung für die Ein- Gemeinsame Servicestelle für Rehabilitation richtung der Gemeinsamen Service- stellen für Rehabilitation in den einzelnen Regionen übernommen. Die Mitarbeiter der jeweiligen Service- stellen sind Fachleute von Kranken- kassen, Rentenversicherungsträgern, Unfallversicherungsträgern, Agenturen für Arbeit, Sozialämtern und Jugend- ämtern. Sie bilden örtlicheTeams, die sich auf kurzem Weg verständigen und so schnelle und unkomplizierte Unterstützung gewährleisten. Das Ver- zeichnis aller Reha-Servicestellen in Deutschland findet man unter www.rehaservicestellen.de. Die Öff- nungszeiten sind montags bis mitt- wochs von 9 bis 16 Uhr, donnerstags von 9 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 14 Uhr nach Vereinbarung. Marion Rahn ist unter 03 85 - 590 30-827 telefonisch erreichbar oder per Mail unter marion.rahn@tk.de. Marion Rahn, Leiterin der Reha-Servicestelle Schwerin
  5. 5. TK spezial Mecklenburg-Vorpommern · 4/2014 | 5 Das ändert sich zum Jahreswechsel Neues TK-Programm unterstützt Engagement für die eigene Gesundheit Impressum Herausgeber | Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern Verantwortlich | Prof. Dr. Volker Möws Redaktion | Dr. Rolando Schadowski Telefon | 03 85 - 76 09 - 574 Telefax | 03 85 - 76 09 - 570 E-Mail | lv-mv@tk.de Twitter | www.twitter.com/TKinMV Internet | www.tk.de/lv-mecklenburg-vorpommern Um bei den Versicherten größere Anreize zu schaffen, sich um die eigene Gesundheit zu kümmern, gestaltet die TK zum Jahreswechsel das Bonuspro- gramm um und führt die Gesundheits- dividende ein. Diese soll es den Versicherten ermög- lichen, Leistungen in Anspruch zu neh- men, die über die gewöhnlichen Sat­ zungsleistungen der TK hinausgehen. Dabei handelt es sich beispielsweise um professionelle Zahnreinigungen, Osteopathie, Sehhilfen oder Akupunk- tur. Für solche Leistungen wird nun ein Extra-Budget zur Verfügung gestellt. Hat ein Versicherter drei bonifizierte Leistungen, wie Gesundheitskurse, Früherkennungs- oder Vorsorgeunter- suchungen, in Anspruch genommen, kann er sich von der TK 50 Euro zurückerstatten lassen. Bei sechs Maßnahmen sind es 100 Euro und bei neun Maßnahmen 250 Euro. Wer die Gesundheitsdividende nicht nutzen möchte, kann weiterhin die Barprämie in Anspruch nehmen. Bei drei nachgewiesenen Maßnahmen bekommen sie 30 Euro, bei sechs Maßnahmen 60 und bei neun Maß- nahmen 90 Euro. Der Gesundheitsdividende entspre- chend wird auch die Satzungsleistung zur Osteopathie angepasst. Statt sechs Sitzungen zu je 60 Euro werden nun noch drei Sitzungen zu je 40 Euro erstattet. Wenn ein Versicherter mehr Bedarf hat, kann er sich weitere Kosten jedoch über die Gesundheitsdividende erstatten lassen. Mehr Informationen unter www.tk.de, Webcode 659736. Änderungen derTK für 2015  Neues Bonusprogramm für Präventionsmaßnahmen.  Gesundheitsdividende oder Barprämie.  Angepasste Leistung zur Osteopathie. Kurz Gesagt

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