TK-Medienservice "Gesund arbeiten, Techniker Krankenkasse1               Informationen der besser leben"Juli 2012         ...
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Aktueller Medienservice zum Thema "Gesunde Arbeitswelt".

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TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" (7-2012)

  1. 1. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, Techniker Krankenkasse1 Informationen der besser leben"Juli 2012 Medienservice_____________________________________________________ Themen, Trends und HintergründeGesund arbeiten, besser lebenLeidet die Seele, schmerzt oft auch der Rücken ........................................................................................... 2Rund zwei Millionen Deutsche wurden schon einmal gemobbt .......................................................... 5Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) – viel mehr als nur Kursangebote .................. 8Gesund alt werden im Beruf .................................................................................................................................. 11Stufenweise Wiedereingliederung zu wenig genutzt ................................................................................ 13Gesunder Rücken am Arbeitsplatz .................................................................................................................... 15Auch außer Haus gehts ausgewogen ............................................................................................................ 17Kletternde Krankenpfleger und bogenschießende Busfahrer:Mit Sport den Beruf ausgleichen ........................................................................................................................ 20Für die Pflege: Vom Job freigestellt ................................................................................................................... 23Kurz gemeldet ............................................................................................................................................................... 26Impressum ....................................................................................................................................................................... 29Hinweis für die RedaktionenEinige Illustrationsvorschläge zum Thema haben wir in dieses Dokument eingefügt. Diese und andereMotive stehen Ihnen ebenso wie Fotos der zitierten Experten sowie die Daten aus zitierten Studienund Umfragen honorarfrei unter Angabe der Quelle „Techniker Krankenkasse“ zur Verfügung.Download: www.presse.tk.deHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  2. 2. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 2_____________________________________________________Leidet die Seele, schmerzt oft auch der Rücken2011 standen Rückenschmerzen und depressive Episoden wieder an derSpitze der häufigsten Einzelursachen von Krankschreibungen in Deutsch-lands Betrieben. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) entfie-len im vergangenen Jahr 9,3 Prozent aller Fehlzeiten bei TK-versichertenErwerbspersonen auf Rücken- und Bandscheibenprobleme. Psychische-und Verhaltensstörungen waren sogar für über 16 Prozent der Fehltageverantwortlich. Stress und Überforderung gelten als Hauptauslöser für see-lische Leiden, bei Rückenproblemen werden eher physische Ursachenvermutet.Bei einer Forsa-Umfrage im Auftrag der TK machten 60 Prozent der Be-fragten die einseitige Belastung durch langes Sitzen oder Stehen bei derArbeit für ihre Rückenprobleme verantwortlich. Ebenfalls 60 Prozent sahendie Ursache in Verschleißerscheinungen. Immerhin jeweils ein Drittel gabStress, Bewegungsmangel und anatomischen Fehlstellungen wie einemHohlkreuz die Schuld (Mehrfachnennungen waren möglich). Mit fast 40Prozent nannten Frauen deutlich häufiger Stress als Ursache ihrer Be-schwerden, bei den Männern vermutete nur jeder Vierte einen seelischenHintergrund.Heiko Schulz, Psychologe bei der TK, geht davon aus, dass viele Rü-ckenfehltage psychische Ursachen haben: "Seelische und körperlicheGesundheit hängen eng zusammen. Probleme – zum Beispiel in Berufoder Familie – können buchstäblich im Nacken sitzen. So beeinflussenStress und Überlastungen das vegetative Nervensystem und führen aufdiesem Weg zu körperlichen Beschwerden." Diese können individuellsehr verschieden sein und zum Beispiel als Kopf- oder Magenschmerzen,aber auch als Nacken- und Rückenschmerzen in Erscheinung treten.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  3. 3. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 3_____________________________________________________ Die Deadline sitzt im Nacken … und führt zu Verspannungen. Laut einer TK-Umfrage ist jeder dritte Rückenschmerz stressbedingt. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseEine Gesundheitsstudie unter Beschäftigten eines Dienstleistungsunter-nehmens in Deutschland im Jahr 2011 bestätigt den Zusammenhangzwischen seelischem Wohlbefinden und Rückengesundheit. Befragt wur-den 2.735 Mitarbeiter. Davon gaben zwei Drittel an, psychisch gesund zusein, ein Drittel schätzte die eigene seelische Verfassung als nicht gutein. Unter den Befragten in schlechterer Verfassung war der Anteil derTeilnehmer mit Rückenbeschwerden doppelt so hoch. Während bei denseelisch belasteten Beschäftigten jeder Dritte unter Rückenbeschwerdenlitt, hatte bei den Gesunden "nur" ein Sechstel der Befragten "Rücken".Auch die Arbeit unter einer autoritären Führungskraft verdoppelte nahezudas Risiko für Rückenbeschwerden im Vergleich zu einem kooperativenFührungsstil.Da sich die wenigsten Beschäftigten den Führungsstil ihrer Chefs aussu-chen können, empfiehlt Schulz, sich im übertragenen Sinne ein breitesKreuz zuzulegen: "Es gibt viele Faktoren, auf die wir keinen Einfluss ha-ben. Aber wer etwas für seine Gesundheit tun möchte, sollte immer dieVerhältnisse und das eigene Verhalten in Frage stellen. Vielleicht lässtsich nicht immer der Stress bei der Arbeit vermeiden, man kann aber ler-nen damit umzugehen, zum Beispiel durch Stressbewältigungs- und Ent-spannungstrainings." Wichtig ist vor allem, für ausreichend körperlichenHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  4. 4. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 4_____________________________________________________Ausgleich zu sorgen. "Egal wie sehr die Probleme oder der Stress drü-cken – die Zeit für den sportlichen Ausgleich sollte man sich nehmen",empfiehlt der Gesundheitsexperte. "Wer sich dreimal die Woche einehalbe Stunde nimmt, um sich an der frischen Luft zu bewegen, bekommtden Kopf frei und stärkt sich selbst und den Rücken für die Belastungendes Alltags."Weitere Bewegungs- und Entspannungstipps finden Interessierte unterwww.tk.de (Webcode 036654). Nordic Walking im Freien … bringt seelischen Ausgleich und stärkt den Rücken. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  5. 5. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 5_____________________________________________________Rund zwei Millionen Deutsche wurden schon einmal gemobbtFünf Prozent der Beschäftigten in Deutschland wurden am Arbeitsplatzschon einmal gemobbt oder schikaniert, so die Techniker Krankenkasse(TK) in Bezug auf eine Studie von Eurofound. Die Frage "Wurden Sie imvergangenen Monat verbal beleidigt?" beantwortete in der europaweitenBefragung jeder achte Bundesbürger mit "Ja". Und 4,3 Prozent bestätigten,dass sie am Arbeitsplatz sogar Drohungen und erniedrigendem Verhaltenausgesetzt sind.Wo Menschen über viele Stunden zusammenarbeiten, gibt es Reibungs-punkte und Auseinandersetzungen. "Das ist normal", sagt Heiko Schulz,Diplom-Psychologe bei der TK. "Kritisch aber wird es, wenn ein Mitarbeitersystematisch, über einen längeren Zeitraum schikaniert wird – mit demEffekt, diese Person rauszukicken." Zur Zielscheibe kann jeder werden.Typische Charaktereigenschaften, die einen Menschen zum bevorzugtenMobbing-Opfer machen, gibt es laut Schulz nicht. Der zielgerichtete Terrorkann zwischen Kolleginnen und Kollegen stattfinden, von Vorgesetztenausgehen oder von Mitarbeitern, die ihre Chefs mobben. In etwa der Hälftealler Fälle, so der Mobbingbericht der Bundesregierung, sind Vorgesetztean diesen Prozessen beteiligt."Gemobbt wurde zwar immer schon, doch die Vehemenz und Intensität iststärker geworden. Die Konkurrenz schläft nicht, der wirtschaftliche Druckauf manche Unternehmen ist groß. Das schafft tendenziell ein raues Be-triebsklima, erzeugt Verunsicherung und Stress bei den Mitarbeitern", er-klärt Schulz. Wer gemobbt wird, leidet körperlich und psychisch. Am An-fang reagieren die Betroffenen mit Beschwerden wie Kopfschmerzen, An-triebslosigkeit, Schlafstörungen und Verspannungen auf den Stress. Imfortgeschrittenen Mobbingstadium können dann ernsthafte Erkrankungenhinzukommen wie etwa Migräne, Angstzustände, Tabletten- oder Alkohol-abhängigkeit, Depressionen und Herz-Kreislauf-Probleme.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  6. 6. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 6_____________________________________________________Auch dem Unternehmen schadet Mobbing, unter anderem durch erhöhteKrankenstände, Qualitätsverlust, hohe Mitarbeiterfluktuation und einschlechtes Betriebsklima. Gemobbte Arbeitnehmer reagieren vielfach mitinnerer Kündigung, dadurch bleibt ihr Potenzial am Arbeitsplatz unausge-schöpft.Doch gegen Mobbing lässt sich etwas unternehmen. "Das üble GeschwürMobbing kann sich immer dann bequem einnisten und unkontrolliert wach-sen, wenn es keine Gesprächskultur im Betrieb gibt. Eine gute innerbe-triebliche Kommunikation ist also ein wichtiger Bestandteil der Prävention",sagt Schulz. Die Berufsgenossenschaften unterstützen durch Betriebsbera-tung und bieten Mobbingprävention durch Seminare für Führungskräfteund Betriebsräte an. Kommunikation … ist der Schlüssel zum besseren Verständnis unter Kollegen. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker Krankenkasse"Wenn Sie selbst betroffen sind, stellen Sie Ihren Mobber möglichst früh-zeitig zur Rede. Führt das nicht zur Klärung des Konfliktes, weihen SieIhren direkten Vorgesetzten ein. Ist er selbst der Täter, wenden Sie sich andessen Vorgesetzten oder den Betriebsrat", rät der Diplom-Psychologe.Für die Intervention in konkreten Mobbingfällen ist jedenfalls der Arbeitge-ber verantwortlich. In manchen Firmen gibt es einen Konfliktmanager, ei-nen internen Anti-Mobbingbeauftragten oder das Angebot einer externenMitarbeiterberatung. Falls nicht, kann man sich an einen externen professi-Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  7. 7. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 7_____________________________________________________onellen Mediator wenden, der unparteilich sein muss. Mobbingberatungs-stellen befinden sich inzwischen in jeder größeren Stadt.Für den Fall, dass es später doch zu einem Arbeitsgerichtsprozess kommtund man beweisen muss, dass man tatsächlich gemobbt wurde, hilft ein"Mobbingtagebuch". Jeder Vorfall mit Uhrzeit, Ort und gegebenenfalls an-wesenden Zeugen werden darin dokumentiert. Die Aufzeichnungen helfenauch, um im Gespräch mit einem Berater schneller auf den Punkt zu kom-men.Eine sorgfältige Analyse ist wichtig, um die Lage realistisch überblicken zukönnen: Welche Ursachen liegen zugrunde, wer sind die handelnden Per-sonen, welche Interessen stecken hinter dem Konflikt, hat man selbst An-teil daran? "Möglicherweise ist man ja auch gar nicht persönlich gemeint,sondern fungiert eher als Blitzableiter für eine allgemein schlechte Stim-mung im Team", gibt Schulz zu bedenken. Und natürlich muss das Zieldefiniert werden: Was will ich? Die Situation verändern und den Arbeits-platz behalten oder eine Abfindung erhalten und erhobenen Hauptes ge-hen?"Manchen Betroffenen hilft eine Psychotherapie, um den Konflikt zu bear-beiten. Auch das Gespräch mit anderen Betroffenen in Selbsthilfegruppenist wertvoll", sagt Schulz. "Wichtig ist, dass man sich nicht rund um die Uhrvon dem Thema gefangen nehmen lässt. Gerade in dieser belastendenSituation kommt es darauf an, Dinge zu tun, die Spaß machen, ablenkenund den Blickwinkel verändern."Die TK bezieht sich auf die Ergebnisse der Europäischen Erhebung überArbeitsbedingungen (EWCS) 2010 von Eurofound.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  8. 8. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 8_____________________________________________________Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) – viel mehr als nur KursangeboteIn der wirtschaftlichen Bilanz eines Unternehmens dominieren Begriffe wieUmsatz und Gewinn, Einnahmen und Ausgaben sowie Forderungen und Ver-bindlichkeiten. Den Begriff "Gesundheit" sucht man dort in der Regel verge-bens. Dennoch: Die Bereitschaft eines Unternehmens, in die Gesundheit derMitarbeiter zu investieren, wird in den kommenden Jahren nach Einschätzungder Techniker Krankenkasse (TK) zunehmend wichtiger.Denn angesichts der demographischen Entwicklung und fehlender Fachkräftesind die Mitarbeiter ein Produktionsfaktor, der immer mehr an Bedeutung ge-winnt. "Die gesetzlichen Krankenkassen können dabei eine wichtige Funktionübernehmen und haben vom Gesetzgeber auch einen klaren Auftrag erhal-ten", betont Astrid Enders, bei der TK zuständig für betriebliches Gesund-heitsmanagement. Zudem wird ausdrücklich gefordert, die Mitarbeiter daranzu beteiligen.TK berät Unternehmen seit mehr als zehn JahrenDie TK nimmt diesen Auftrag ernst, und das seit mehr als zehn Jahren. Ininsgesamt 840 Unternehmen in ganz Deutschland hat sie bisher die Ge-schäftsführung sowie die Mitarbeiter im Betrieblichen Gesundheitsmanage-ment (BGM) beraten.Eines davon ist die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) in Stuttgart. DieTK hat die Bank in einem zweijährigen Kooperationsprojekt dabei unterstützt,das interne Gesundheitsmanagement weiterzuentwickeln. Dabei ging es nichtum einzelne Gesundheitskurse oder Aktionstage. Stattdessen standen dieArbeitsbedingungen selbst auf dem Prüfstand. Den Mitarbeitern kommt dabeieine aktive Rolle zu, sie werden zu Experten für ihre eigene Gesundheit.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  9. 9. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 9_____________________________________________________Einfache Maßnahmen mit großer WirkungBei der LBBW wurde konkret in vier Pilotbereichen der BGM-Zyklus aus Be-darfsanalyse, Maßnahmenentwicklung, Maßnahmenumsetzung und Evaluati-on verwirklicht. Dabei kamen auch bewährte Instrumente wie Mitarbeiterbe-fragung, Analyse der Fehlzeiten, Gesundheitszirkel und Gesundheitswerkstät-ten zum Einsatz. In moderierten Workshops haben die Mitarbeiter Belastun-gen und Ressourcen am Arbeitsplatz benannt und Verbesserungsvorschlägeerarbeitet.Das Ergebnis waren zahlreiche Maßnahmen, die keine großen Investitionenerfordern, aber viel zu Motivation, Zufriedenheit und damit auch zu Gesund-heit und Leistungsfähigkeit beitragen – zum Beispiel: • Mitarbeitergespräche finden jetzt häufiger statt und beleuchten stärker als bisher individuelle Weiterentwicklungswünsche und - möglichkeiten. • Die "Meetingkultur" wurde verändert (z.B. keine Besprechungen mehr in der Mittagspause und nach 18 Uhr). • Die Information und Kommunikation wurde durch regelmäßige Abtei- lungsbesprechungen intensiviert, Sonderaufgaben werden frühzeitiger kommuniziert. • Stehpulte zur gemeinschaftlichen Nutzung wurden angeschafft, die wechselnde Körperhaltungen ermöglichen und Ermüdung durch zu langes Sitzen vermeiden. • Durch Job Rotation erweitern Mitarbeiter ihre Fähigkeiten und können im Vertretungsfall kompetent einspringen, Urlaub wird auch in Stoß- zeiten möglich.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  10. 10. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 10_____________________________________________________ • In den Pilot-Abteilungen wurden "Gesundheitsteams" gebildet, die das Thema Gesundheit im Blick behalten und nachhaltig weiterverfolgen."Was als einfaches Ideensammeln begann, hat einen nachhaltigen Verände-rungsprozess in Gang gesetzt, der nicht allein die Gesundheit, sondern vorallem die Arbeitskultur betrifft", betont LBBW-Gesundheitsmanager RobertAmhof. Die Pilotprojekte haben Mitarbeiter und Führungskräfte stärker mitei-nander ins Gespräch gebracht und ihnen bewusst gemacht, wie wichtig dievermeintlich weichen Faktoren für Gesundheit und Produktivität sind.Ziele des BGMDas Betriebliche Gesundheitsmanagement trägt dazu bei • Arbeitsprozesse und -organisation gesundheitsgerecht zu gestalten. • Die Arbeitszufriedenheit zu erhöhen. • Mitarbeiter zu gesundheitsgerechtem Verhalten zu befähigen und zu motivieren. • Arbeitsbelastungen zu reduzieren und den Gesundheitszustand zu verbessern. • Den Führungsstil zu verbessern. • Die Produktivität des Unternehmens zu erhöhen.Weitere Informationen gibt es unter www.tk.de (Bereich Firmenkundenpor-tal, Rubrik "Gesund im Betrieb").Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  11. 11. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 11_____________________________________________________Gesund alt werden im BerufRund acht Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Deutsch-land sind älter als 50 Jahre. Das sind über zwei Millionen mehr als nochvor zehn Jahren, so die Techniker Krankenkasse (TK). Laut Gudrun Ah-lers, Expertin für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der TK, sindÄltere sind nicht weniger leistungsfähig als Jüngere – sie sind andersleistungsfähig. "Obwohl manche Fähigkeiten wie die Stressresistenz undSchnelligkeit im Alter nachlassen, nehmen andere zu. Dazu zählen zumBeispiel Zuverlässigkeit und soziale Fähigkeiten. Die Älteren verfügen au-ßerdem über ein großes Erfahrungswissen und treffen ihre Entscheidun-gen überlegter", erklärt Ahlers. Diese Fähigkeiten nicht für das Unterneh-men zu nutzen, wäre wirtschaftlich unklug.Immer mehr Beschäftigte müssen länger arbeiten, die Gesundheit zu erhal-ten wird daher umso wichtiger. Deshalb sollten sich Unternehmen laut Ah-lers frühzeitig in der Gesundheitsförderung engagieren. "Studien habengezeigt, dass die Arbeitsfähigkeit erhalten oder sogar verbessert werdenkann, wenn das Unternehmen aktiv gegensteuert", so die TK-Expertin. Wissenstransfer … zwischen alt und jung bringt Vorteile für das Unternehmen. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  12. 12. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 12_____________________________________________________In Demografieworkshops beraten die Firmenkundenbetreuer der TK Füh-rungskräfte über wichtige Maßnahmen wie die Flexibilisierung der Arbeits-zeit, altersgerechte Entwicklungschancen, Wissenstransfer zwischen Jungund Alt, Angebote zur Gesundheitsförderung und ergonomische Gestal-tung der Arbeitsplätze. Beim Thema altersgerechtes Arbeiten wird Füh-rungskräften in den kommenden Jahren eine besonders wichtige Rollezukommen, schätzt die TK-Expertin. "Um die Kompetenzen aller Mitarbei-ter ideal zu nutzen und zu fördern, müssen die Führungskräfte diese ersteinmal kennen. Deshalb empfehlen wir regelmäßige Feedbackgespräche,um zu klären, welche Ressourcen, aber auch welche Belastungen vorhan-den sind."Weitere Informationen gibt es unter www.tk.de (Bereich Firmenkundenpor-tal, Rubrik "Gesund im Betrieb").Die TK bezieht sich auf Daten der Bundesagentur für Arbeit.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  13. 13. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 13_____________________________________________________Stufenweise Wiedereingliederung zu wenig genutztHerzinfarkt, Krebs, Rückenprobleme oder Depression – so lautet meist dieDiagnose bei Arbeitnehmern, die länger als sechs Wochen im Jahr krankge-schrieben sind. Obwohl sie nur etwa fünf Prozent der rund 3,9 Millionen Ar-beitsunfähigkeits-Fälle im Jahr 2011 ausmachten, waren sie für fast die Hälf-te der 51 Millionen Fehltage verantwortlich, so der aktuelle Gesundheitsre-port der Techniker Krankenkasse (TK). Zum persönlichen Schicksalsschlagkommt eine lange Arbeitspause, die oft nicht leicht wieder aufzuholen ist.Deshalb bieten Krankenkassen die so genannte stufenweise Wiedereinglie-derung an."Der Patient kann ausprobieren, was er leisten kann, ohne den Druck zuhaben, sofort wieder voll einsatzfähig sein zu müssen", so Inken Holldorf,Krankengeld-Expertin bei der TK. Allerdings werde diese Möglichkeit nochzu wenig genutzt. 2011 hätten rund 27.000 TK-Versicherte bundesweit da-von Gebrauch gemacht. Das entspreche 15 Prozent der Langzeitkranken. InBerlin lag die Quote mit 9 Prozent am niedrigsten, in Baden-Württemberg mit19 Prozent am höchsten. "Der Übergang von krank zu gesund ist fließend.Deshalb würden wir uns wünschen, dass noch mehr Langzeitpatienten dieseChance nutzen würden, um die eigene Belastungsfähigkeit zu testen", erklärtdie TK-Expertin.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  14. 14. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 14_____________________________________________________ Ärztin und Patient … beraten gemeinsam über den Plan zur Wiedereingliederung nach langer Krankheit. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseIn Absprache mit dem Patienten erstellt der behandelnde Arzt einen Wieder-eingliederungsplan, der genau festlegt, über welchen Zeitraum er wie vieleStunden arbeiten kann. Dieser Plan wird Arbeitgeber sowie Krankenkassevorgelegt und wenn nötig angepasst. "Zunächst arbeitet der Mitarbeiter nurwenige Stunden täglich. In den folgenden vier bis acht Wochen wird dasPensum bis zur vollen Arbeitszeit gesteigert", sagt Holldorf. Während derWiedereingliederung gilt der Patient weiterhin als arbeitsunfähig, deshalbbekommt er in der Regel auch weiter Krankengeld. Nur wenn der Arbeitge-ber sich freiwillig bereit erklärt, Lohn zu zahlen, oder Selbstständige Einnah-men erzielen, ruht das Krankengeld oder wird entsprechend gekürzt. Kran-kengeld wird wegen derselben Erkrankung für bis zu 78 Wochen innerhalbvon drei Jahren gezahlt.Auch wenn der Patient eine ambulante oder stationäre Rehabilitation aufKosten der Rentenversicherung gemacht hat, kann er mit einer stufenweisenWiedereingliederung ins Arbeitsleben zurückkehren. In der Regel erstelltdann der betreuende Arzt der Rehabilitationseinrichtung den Wiedereinglie-derungsplan. Statt Krankengeld wird dem Patienten von der Rentenversiche-rung ein Übergangsgeld bezahlt, bis er wieder seinen vollen Lohn erhält.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  15. 15. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 15_____________________________________________________Gesunder Rücken am ArbeitsplatzRund 17 Millionen Menschen verbringen laut Bundesanstalt für Arbeits-schutz und Arbeitsmedizin ihren Arbeitstag im Büro. Langes Sitzen amSchreibtisch, am Besprechungstisch oder am Computer prägt ihren Alltag.Weitere zwei bis drei Millionen haben eine sitzende Tätigkeit im Bereichder industriellen Fertigung und etwa genauso viele Berufskraftfahrersitzen täglich hinter dem Lenkrad. "Nach einem langen Arbeitstag kommtes da schon mal zu Nackenschmerzen, Verspannungen und Rücken-problemen", sagt Sportwissenschaftlerin Beate Helbig, Gesundheitsexper-tin der Techniker Krankenkasse (TK).Bei einer sitzenden Tätigkeit gibt es zwei Problemzonen in der Wirbelsäu-le: den Bereich des Nackens und der Halswirbelsäule sowie den Bereichder Lendenwirbelsäule. Besonders bei Menschen, die am Bildschirm ar-beiten, treten Beschwerden an der Halswirbelsäule auf. Die starre Kopf-haltung und das ständige Führen der Arme bewirken häufig schmerzhafteVerspannungen der Rückenmuskulatur oder auch der Handmuskulatur.Nach Auswertung ihres Gesundheitsreports schätzt die TK, dass im zu-rückliegenden Jahr deutschlandweit mehr als 30 Millionen Fehltage auf-grund von Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens angefallen sind– darunter allein mehr als 15 Millionen Fehltage wegen Rückenschmer-zen. Unter den Erwerbspersonen, die bei der TK versichert sind, geht fastjeder zehnte Fehltag auf das Konto der Rückenbeschwerden. "GeradeRückenschmerzen infolge von Büroarbeit lassen sich aber gut vermeiden.Es ist ganz einfach, selbst etwas für einen gesunden Rücken am Arbeits-platz zu tun", so TK-Expertin Helbig. Wichtig sei vor allem, die Wirbelsäulenicht dauerhaft einseitig zu belasten. Am Schreibtisch sollte man deshalb"dynamisch" sitzen: Einfach häufiger die Sitzposition wechseln, indemHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  16. 16. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 16_____________________________________________________man sich abwechselnd weiter vorne und weiter hinten auf die Sitzflächesetzt.Wer viel sitzen muss, sollte jede Möglichkeit nutzen, um sich zu bewegen."Anstelle einer E-Mail kann man den Kollegen kurz persönlich im anderenBüro aufsuchen, im Stehen telefonieren und die Treppe statt des Aufzugsbenutzen", rät Helbig. Wer seine Ausdrucke nicht an den nächstgelege-nen Netzwerkdrucker sendet, verschafft sich ein paar zusätzliche Schritteim Büroalltag. Ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause bringt Bewe-gung und macht den Kopf frei.Einfache Bewegungsübungen lassen sich auch während der Arbeit aus-führen:• Nackenzieher Den Kopf langsam zur linken Schulter neigen, dabei die Schulter nicht hochziehen und den Kopf nicht verdrehen. Den rechten Arm sanft nach unten schieben und die Handfläche in Richtung Boden zeigen lassen; etwa 15 Sekunden halten. Dabei ruhig und gleichmäßig at- men. Dann Seite wechseln. Das dehnt die Halsmuskulatur.• Schulterdreher Die Arme entspannt neben den Oberschenkeln hängen lassen. Schul- tern nach vorne schieben und die Daumen nach innen drehen; dabei ausatmen. Anschließend die Schultern nach hinten schieben und die Daumen nach außen drehen; dabei einatmen. Stabilisiert Schultergür- tel und Brustwirbelsäule.• Schulterkreisen Die Hände auf die Oberschenkel legen, das Kinn einziehen und den Hinterkopf nach oben schieben. Jetzt die Schultern anheben und langsam nach hinten bewegen; dabei einatmen. Anschließend die Schultern fallen lassen und dabei ausatmen. Die Übung hilft bei ver- spanntem Schultergürtel.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  17. 17. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 17_____________________________________________________ Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.tk.de (Webcode 038888).Auch außer Haus gehts ausgewogenJeder Vierte isst mittags nicht Zuhause, sondern in der Kantine, im Restau-rant, im Imbiss, beim Bäcker oder beim Metzger. In einer Umfrage derTechniker Krankenkasse (TK) gaben drei von zehn Befragten an, dass esihnen durch ihre Arbeit oder ihren Alltag schwer fällt, sich gesund zu ernäh-ren. Wie man auch fernab der heimischen Küche ausgewogen essen kann,erklärt Ernährungswissenschaftlerin Nicole Battenfeld von der TK."Wichtig ist, schon morgens mit einem vollwertigen Frühstück eine guteGrundlage zu schaffen", rät Battenfeld. "Dazu gehört Vollkornbrot oderMüsli ergänzt mit Joghurt, Quark oder Käse und frischem Obst." Wer früh-morgens noch nichts essen mag, sollte spätestens gegen zehn Uhr einePause einlegen und sich einen ähnlich zusammengesetzten Snack gön-nen. Für die Leistungskurve sind mehrere kleine Mahlzeiten und Pausenvon Vorteil – am besten also in zwei Etappen frühstücken.Wer eine Kantine mit guter Qualität und Auswahl im Haus hat, kann sichglücklich schätzen. "Bei Kartoffeln, Reis oder Gemüse sollte man sichreichlich bedienen und mit Fleisch und Soße etwas sparsamer umgehen.Auch das vegetarische Angebot und Fischgerichte sind einen Versuchwert", empfiehlt die TK-Ernährungsexpertin. Vorsicht geboten ist bei Fett-gebackenem, wie Kartoffelpuffern oder Bratlingen, sahnigen Soßen unddem Kantinenklassiker Currywurst mit Pommes. Der Figur zuliebe sollteman dann auf Suppe und Dessert verzichten. Generell ist es sinnvoll, sichnur für eines von beiden zu entscheiden. So werden der Magen und dieKalorienbilanz nicht zu sehr belastet.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  18. 18. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 18_____________________________________________________ Gesund und lecker … ein buntes Salatbuffet ist nicht nur ein optischer Augenschmaus, sondern sorgt für frische Energie. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseEin buntes Salatbuffet lockt vor allem bei wärmeren Temperaturen, aberauch hier lohnt es sich auf Fettfallen zu achten. "Blattsalate, Karotten, To-maten, Gurken oder Sellerie sollten den Teller füllen und nur mit Klecksenvon Kartoffel-, Nudeln-, oder Feinkostsalaten ergänzt werden", so der Tippder Ernährungswissenschaftlerin. Auch Dressings unterscheiden sich sehrin ihrer Wertigkeit. Joghurtdressing ist in der Regel die leichteste Variante,andererseits liefern Salatsoßen auf Oliven- oder Rapsöl-Basis wertvolleungesättigte Fettsäuren. Auf dickflüssige Fertigdressings oder Sahnemi-schungen sollte man besser verzichten. Sparsamkeit ist bei Käsewürfeln,Schinkenstreifen oder Croûtons angesagt. Stattdessen isst man bessereine Scheibe Vollkornbrot zum Salatteller: Das erhöht den Sättigungsgradund das Ballaststoffkonto.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  19. 19. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 19_____________________________________________________Gibt es keine Kantine, sollte man Mitgebrachtes trotzdem nicht amSchreibtisch essen. Im Pausenraum oder auf einer Parkbank kann manbesser genießen und abschalten. "In die Vesperdose packt man am bestenbelegte Brote mit Salatblättern, Gurkenscheiben oder Tomaten garniert,ergänzt mit Paprika- oder Karottensticks", rät Battenfeld. Gut geeignet sei-en auch Reste vom Vortag – zum Beispiel Reis, Nudeln, Gemüse, Fleisch– als Salat angemacht. Wer morgens gewöhnlich in Hektik ist, bereitet denMittagssnack schon am Abend vor. Wer zum Dessert oder nachmittagsnoch ein Stück Obst isst, erhält sich seine Leistungsfähigkeit bis zum Fei-erabend.In der Fußgängerzone hat man die Qual der Wahl: Döner beim Türken,Frühlingsrolle beim Asiaten oder Hefeteilchen aus der Bäckerei. Was so imVorbeigehen vertilgt wird, ist meist sehr fetthaltig und hat trotzdem nur ei-nen begrenzten Sättigungswert. "Auch wer unterwegs essen muss, solltesich etwas Zeit nehmen. Fast food schnell gegessen ist doppelt schlecht",warnt die Ernährungsexpertin. Doch auch die Auswahl an den Straßenthe-ken sei größer und gesünder geworden. "Inzwischen bieten sogar mancheMetzgereien vegetarische Tagesessen an", so Battenfeld. Empfehlenswer-te Snacks sind zum Beispiel Wraps mit Putenfleisch und Salat, Ofenkartof-fel mit Kräuterquark, belegte Brötchen ohne Remoulade und mit reichlichGemüse, Spinattaschen, Suppen oder Sushi.Für das Abendessen zu Hause empfiehlt die TK-Expertin das Kontrastpro-gramm zum Tagesplan. Wer also tagsüber Salat oder Sandwich hatte, soll-te etwas Warmes essen und umgekehrt. Und nicht zu vergessen: viel trin-ken. Ob in trockener Büroluft oder unterwegs, der Körper braucht genü-gend Flüssigkeit. Die besten Durstlöscher sind Leitungs- oder Mineralwas-ser, verdünnte Obst- oder Gemüsesäfte, ungezuckerte Kräuter- und Früch-tetees – im Idealfall zwei Liter am Tag.Weitere Informationen zur gesunden Ernährung gibt es unter www.tk.de(Webcode 143540).Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  20. 20. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 20_____________________________________________________Kletternde Krankenpfleger und bogenschießende Busfahrer:Mit Sport den Beruf ausgleichenSportlich, sportlich… in vielen Jobs ist körperliche Fitness ein Muss. Ob alsArchitekt auf dem Bau, als Verkäufer hinter dem Tresen oder als Altenpfle-ger im Heim – Ausdauer, Beweglichkeit und genügend Kraft werden vo-rausgesetzt. Dabei sollte man es aber nicht belassen. Insbesondere beikörperlich anstrengenden Tätigkeiten sind bestimmte Sportarten gut geeig-net, um die richtige Balance zu halten. "Wer täglich acht Stunden auf denBeinen ist, dem kann Sport helfen, einen positiven Ausgleich zu finden undeinseitigen Belastungen entgegen zu wirken", so Beate Helbig, Sportwis-senschaftlerin bei der Techniker Krankenkasse (TK). Wichtig sei, eineSportart zu finden, die Spaß macht und das Wohlbefinden positiv beein-flusst. Die TK hat vier Vorschläge, mit welchen Sportarten Berufstätige dieAnforderungen auf der Arbeit am besten ausgleichen:• Langes Stehen: Ob Verkäuferin, Friseurin oder Zahnarzthelferin, hier bleibt keine Zeit für eine Verschnaufpause. Wer täglich mehrere Stun- den stehend verbringt, kämpft häufig mit Gefäßproblemen. Darüber hinaus können einseitige Körperhaltungen zu Verspannungen führen. Abhilfe schaffen Sportarten an der frischen Luft. Radfahren, Joggen oder Inline-Skaten – sie bringen den Kreislauf in Schwung und stärken die Gefäße.• Tragen und Heben: Vom Lagerarbeiter bis zum Krankenpfleger, bei vielen Jobs gehört schweres Tragen und Heben zum Alltag. Die unge- wohnten Bewegungen verlangen zudem die richtige Technik. In der Freizeit kräftigt ein gezieltes Rückentraining beispielsweise an den Ge- räten im Fitness-Studio oder auch Trend-Sportarten wie Klettern die Muskulatur.• Konzentration und Anspannung: In vielen Berufen ist Konzentration besonders wichtig. Als Bus- oder Taxifahrer ist erhöhte Aufmerksam-Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  21. 21. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 21_____________________________________________________ keit nötig, wenn man auf der Straße gleichzeitig den Verkehr und seine Fahrgäste im Blick behält. Auch Fluglotsen stehen ständig unter An- spannung. Mit Bogenschießen oder Tai Chi kann man Ruhe und Kon- zentration trainieren und vom hektischen Alltag abschalten. Badminton oder Tischtennis aktivieren dagegen Herz und Kreislauf und sind ideal, um sich abzureagieren und das lange Sitzen im Job auszugleichen.• Reaktionsfähigkeit und Beweglichkeit: Schnell durchstarten und auf Zack sein – auf gute Reaktionen kommt es auch in Erziehungsberufen an, denn ein Gruppe Kinder ist manchmal schwerer zu hüten als ein Sack Flöhe. Laufen oder Schwimmen aktiviert Herz und Kreislauf und trainiert Ausdauer und Beweglichkeit. Dem Alltagsstress entkommt man zusätzlich mit Sportarten wie Pilates oder Yoga. Kraft und Geschicklichkeit In vielen Jobs wird körperliche Fitness vorausgesetzt. Der pas- sende Ausgleichssport in der Freizeit kompensiert einseitige Belastungen. Motiv zum Download unter www.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseEgal für welche Sportart man sich entscheidet, wichtig ist, dass die Bewe-gung Spaß macht und hilft, den Alltag zu vergessen. "Sport ist als Aus-gleich gedacht und es sind nicht gleich Höchstleistungen gefragt", so Hel-big von der TK. "Anfänger sollten es erst einmal langsam angehen lassen,vor allem wenn sie auch im Beruf körperlich gefordert werden." Wer dannHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  22. 22. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 22_____________________________________________________zu einem regelmäßigen Training übergeht, kann sein Fitnesslevel in weni-gen Monaten erhöhen und hat es auch auf der Arbeit deutlich leichter.Im Internet gibt es auf www.tk.de (Webcode 036852) mit dem Test "Wel-cher Sporttyp bin ich?" eine Entscheidungshilfe, um die richtige Sportart zufinden.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  23. 23. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 23_____________________________________________________Für die Pflege: Vom Job freigestelltIn Deutschland leben über 2,3 Millionen Pflegebedürftige, zwei Drittel vonihnen werden zu Hause gepflegt. Um mehr als eine Million Pflegebedürftigekümmern sich dabei ausschließlich ihre Angehörigen. Wenn ein Familien-mitglied plötzlich pflegebedürftig wird, stehen Familien vor vielen neuen Auf-gaben und oft auch vor der Frage, wie sie Beruf und Pflege miteinander ver-einbaren können. Das Pflegezeitgesetz bietet Hilfe, denn es regelt Freistel-lungen im Zusammenhang mit der Pflege von Angehörigen im Haushalt.Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) hin.Arbeitnehmer haben grundsätzlich einen Anspruch darauf, vorübergehendder Arbeit fernzubleiben. Der Gesetzgeber möchte Betroffenen auf dieseWeise ermöglichen, einen nahen Angehörigen umgehend pflegen zu kön-nen. Seit dem 1. Januar 2012 gibt es zudem die so genannte Familienpfle-gezeit. Maximal zwei Jahre sollen Arbeitnehmer dabei ihre Arbeitszeit redu-zieren können, wenn sie einen Angehörigen pflegen.Zu den "nahen Angehörigen" zählen Ehegatten, Lebenspartner, Partner ei-ner eheähnlichen Gemeinschaft, Großeltern, Eltern, Geschwister, Kinder,Adoptiv- und Pflegekinder, Enkelkinder, Schwiegereltern sowie Schwieger-kinder und ebenso Kinder, Adoptiv- oder Pflegekinder des Ehegatten oderLebenspartners.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  24. 24. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 24_____________________________________________________ Gemeinsam alt werden …ist oft auch mit Pflege verbun- den. Dafür haben Berufstätige das Recht auf eine Auszeit. Motiv zum Download unter www.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseKurzzeitige PflegeBei kurzfristigem Hilfebedarf kann ein Arbeitnehmer bis zu zehn Tage "frei-nehmen". In dieser Zeit hat der er keinen Anspruch auf sein Gehalt. Der An-spruch kann aber in einem Tarifvertrag, einer Betriebsvereinbarung oderindividuell im Arbeitsvertrag geregelt werden. Um seinen Versicherungs-schutz in der Sozialversicherung muss sich der Pflegende für diese kurzzei-tige Freistellung nicht kümmern, er bleibt bestehen.PflegezeitUm einen nahen Angehörigen zu pflegen, haben Arbeitnehmer in Betriebenmit mehr als 15 Beschäftigten einen Anspruch auf unbezahlte Pflegezeit –für bis zu sechs Monate. Gehalt gibt es während der "Auszeit" nicht.Damit man während dieser Zeit sozialversichert bleibt, sollte man unbedingtmit seiner Krankenkasse sprechen, rät die TK.Sozialversichert während der PflegezeitWer sich während der Pflegezeit voll von der Arbeit freistellen lässt, kannsich auf verschiedenen Wegen in der Kranken- und Pflegeversicherung ver-sichern, zum Beispiel in der Familienversicherung beim Ehegatten oder demLebenspartner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz. Wenn eine Familien-Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  25. 25. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 25_____________________________________________________versicherung nicht in Frage kommt, gibt es die Möglichkeit, sich in der ge-setzlichen Krankenkasse freiwillig zu versichern. Dann sind eigene Beiträgezur Kranken- und Pflegeversicherung zu zahlen. Die Pflegekasse des Ange-hörigen leistet hierzu einen Beitragszuschuss, den man separat beantragenmuss. Das gilt auch, wenn der Angehörige privat pflegeversichert ist.Keine Zuschüsse zur Kranken- und Pflegeversicherung erhalten Beschäftig-te, die sich nur teilweise von der Arbeit freistellen lassen. Sie bleiben versi-cherungspflichtig, es sei denn, sie arbeiten in der Pflegezeit nur als gering-fügig Beschäftigte, zum Beispiel in einem Minijob. Wer unmittelbar vor Be-ginn der Pflegezeit in der Arbeitslosenversicherung pflichtversichert war, fürden übernimmt die Pflegekasse des Pflegebedürftigen die Beiträge.Die Pflegezeit kann als Pflichtbeitragszeit in der Rentenversicherung gewer-tet werden, wenn die Pflege mindestens 14 Stunden wöchentlich in An-spruch nimmt und der Angehörige außerdem Leistungen aus der Pflegever-sicherung erhält.FamilienpflegezeitDas Modell der Familienpflegezeit sieht vor, dass Berufstätige ihre wöchent-liche Arbeitszeit um mindestens die Hälfte, aber höchstens auf 15 Stundenpro Woche verringern können. Arbeitgeber und Arbeitnehmer schließen eineVereinbarung über eine Familienpflegezeit von maximal 24 Monaten. Einengesetzlichen Anspruch darauf hat der Arbeitnehmer aber nicht. Wenn derArbeitnehmer seinen Angehörigen pflegt, reduziert er dabei die Arbeitszeitund erhält ein gekürztes Gehalt. Um die Einkommenseinbuße abzumildern,stockt der Arbeitgeber das Entgelt über ein Wertguthaben auf. Dabei siehtdas Modell zwei mögliche Wege vor: Der Arbeitnehmer kann das Wertgut-haben vor oder nach der Pflegephase durch Mehrarbeit aufbauen.Informationen zur Pflegezeit und zur Familienpflegezeit finden Sie unterwww.tk.de (Webcode 4181).Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  26. 26. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 26_____________________________________________________Kurz gemeldetStaubbelastung am Arbeitsplatz vermeiden***Staub sammelt sich überall. Besonders in Büroräumen, in denen nichttäglich geputzt wird, bildet sich schnell eine dünne, grau-weiße Schicht aufSchreibtischen, Schränken, Tastaturen und Bildschirmen. Bei Hausstaubal-lergikern kann das Beschwerden auslösen. Für alle anderen Mitarbeiter istdieser grobe Bürostaub gesundheitlich unbedenklich. Kleinsten Staubparti-keln hingegen wird ein krebserregendes Potenzial zugesprochen. SolcheFeinstaubpartikel gelangen in die tiefen Atemwege, die Lungenalveolen.Dort angekommen lagern sich die Feinstäube ab und lassen sich nichtmehr ablösen. Gröbere Staubpartikel hingegen dringen nicht bis in die tie-fen Atemwege ein und werden folglich nicht als krebserregend eingestuft.Tonerstaub aus Druckern und Kopierern zählt aufgrund der geringen Parti-kelgröße zu den Feinstäuben. Noch gibt es aber keine Untersuchungen,die den direkten Zusammenhang zwischen der Belastung mit Tonerstaub inBüros und einem erhöhten Krebsrisiko eindeutig belegen. Die TechnikerKrankenkasse (TK) empfiehlt dennoch, den Kontakt mit Tonerstaub soweitmöglich zu vermeiden. Dazu tragen bereits einfache Verhaltensregeln bei: • Nur Geräte mit geringem Emissionsausstoß anschaffen. • Toner sollte mittels Kartuschen getauscht werden können – nicht über Nachfüllsysteme. • Drucker und Kopierer in gut belüfteten Räumen aufstellen. • Geräte nicht in Räumen aufstellen, in denen gegessen wird. • Geräte, die von Mitarbeitergruppen benutzt werden, möglichst in separaten Räumen aufstellen. • Lüftungsöffnungen der Geräte nicht direkt auf Mitarbeiter richten. • Geräte regelmäßig durch geschultes Personal warten lassen.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  27. 27. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 27_____________________________________________________Pendler im Stress: Weniger Tage krank, aber die Nerven leiden***Jeder zweite Berufstätige in Deutschland legt auf dem Weg zur Arbeitmehr als 10 Kilometer zurück. Fünf Prozent und damit rund zwei MillionenMenschen gelten als Fernpendler mit einem Arbeitsweg von über 50 Kilome-ter. Das Ergebnis: volle Züge, verstopfte Autobahnen, lange Schlangen anden Ampeln. Auch wenn Berufspendler tendenziell widerstandsfähiger zusein scheinen, zehrt das an ihren Nerven. Zu diesem Schluss kommt dieTechniker Krankenkasse (TK) bei der Auswertung ihres aktuellen Gesund-heitsreports.Jeder Beschäftigte, der nah am Arbeitsplatz wohnt, fehlte vergangenes Jahrim Schnitt 12,9 Tage wegen Krankheit, Pendler nur 12,7 Tage. Groß sind dieUnterschiede bei Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems sowie beiVerletzungen oder Vergiftungen. Pendler verzeichnen hier durchschnittlich2,3 und 1,5 Fehltage. Das sind neun beziehungsweise zwölf Prozent weni-ger als bei den Nichtpendlern. Bei wohnortnahen Erwerbstätigen scheintjedoch die Psyche stabiler zu sein. Sie verzeichnen hier nur 1,9 Krankheits-tage, die Pendler mit 2,2 Tagen rund 14 Prozent mehr.***Bei Allergikern ist die Berufswahl eingeschränkt***90 Prozent der berufsbedingten Hauterkrankungen sind Kontaktekzemeder Hände. Menschen, die unter Neurodermitis oder extrem trockener Hautleiden sind besonders gefährdet. Die Techniker Krankenkasse (TK) emp-fiehlt deshalb Schülern, bei der Berufswahl auch an mögliche Allergien zudenken. Nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabunds (DAAB)brechen etwa 30.000 Jugendliche jährlich ihre Ausbildung ab, weil sie inihrem Beruf eine Allergie entwickeln. Kontaktekzeme sind Entzündungender Haut, die durch Berührung mit schädigenden Stoffen ausgelöst werden.Besonders häufig betroffen sind Friseure, Bäcker und Maler. Aber auchandere Berufe bei denen häufig die Hände gewaschen werden müssen,oder mit Chemikalien und ähnlichem hantiert wird, sind gefährdet. Dazugehören Kranken- und Altenpfleger, Floristen, Laboranten und Handwerkerjeglicher Art.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  28. 28. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 28_____________________________________________________Junge Asthmatiker sollten ihre Berufswahl mit ihrem Allergologen bespre-chen. Wer trotz der möglichen Allergie-Risiken auf seinen Traumberuf nichtverzichten will, kann sich in manchen Fällen schützen. Gute Dienste leistenunter anderem Schutzhandschuhe, Staubschutzmasken oder die Hautpfle-ge mit speziellen Cremes. Durch eine spezifische Immuntherapie lassensich allergische Atemwegserkrankungen sogar heilen. Besteht die gerings-te Möglichkeit, dass der gewählte Beruf krank machen kann, sollte derAusbildung unbedingt ein Praktikum vorangestellt werden.***Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012
  29. 29. TK-Medienservice "Gesund arbeiten, besser leben" 29_____________________________________________________ImpressumDen TK-Medienservice finden Sie im Internet im Presse-Center unterwww.presse.tk.de. Dort stehen Ihnen auch honorarfreie Pressefotos, Info-grafiken und schnittfähiges Filmmaterial zur Verfügung.Die Verwendung des TK-Medienservices ist honorarfrei. Wir bitten um dieZusendung von Belegexemplaren.Bitte beachten Sie die Verwendungsbedingungen für die Pressefotos undInfografiken:Abdruck honorarfrei unter Angabe der Quelle "Foto: Techniker Kranken-kasse" im Rahmen redaktioneller Berichterstattung und im Zusammenhangmit den von der TK veröffentlichten Themen. Die Nutzung zu Werbezwe-cken ist ausgeschlossen. Das Einstellen in Bilddatenbanken bedarf derGenehmigung durch die Pressestelle der Techniker Krankenkasse.Sie erreichen die Pressestelle der TK unter:Techniker Krankenkasse, PressestelleBramfelder Straße 140, 22305 HamburgTel. 040 - 69 09-17 83, Fax 040 - 69 09-13 53, E-Mail pressestelle@tk.deAlle Presseinformationen der TK auf einen Blick: Besuchen Sie unserenSocial Media Newsroom unter www.newsroom.tk.de.Folgen Sie auch unseren News auf dem Twitter-Kanal der TK-Pressestelleunter www.twitter.com/TK_Presse.Wenn Sie in den E-Mail-Verteiler für Pressemitteilungen und den Medien-service aufgenommen werden möchten, schicken Sie uns ein Mail anpressestelle@tk.de.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Juli 2012

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