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Projektausstellung
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Teletherapie Stottern
tk.de, Webcode: 64654...
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Im Dialog
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Präsentation zum Forum Versorgung "Digitale Gesundheit" (17. Juni 2015)
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Präsentation zum Forum Versorgung "Digitale Gesundheit" (17. Juni 2015)

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Das Gesundheitssystem erfährt - wie die meisten anderen Bereiche der Gesellschaft auch - einen digitalen Wandel. Die elektronische Gesundheitskarte ist jedoch ein prominentes Beispiel dafür, wie schwer sich die Akteure des Gesundheitswesens mit der Umsetzung einer digitalen Gesundheitsversorgung tun. Oder ist das Gesundheitswesen schon längst digital? Und was gehört auf die Digitale Agenda für ein Gesundheitswesen von morgen?

Um diese und andere Fragen ging es auf der Veranstaltung "Forum Versorgung" der Techniker Krankenkasse (TK) zum Thema "Digitale Gesundheit", welche am 17. Juni im Soho House in Berlin stattfand. Das Dokument zeigt die Präsentation anlässlich der Veranstaltung.

Weitere Informationen zum Forum Versorgung der TK gibt es unter http://www.tk.de/tk/653414.

Dieses Dokument kann für redaktionelle Zwecke und mit dem Hinweis "Quelle: Techniker Krankenkasse" honorarfrei verwendet werden. Eine Nutzung zu Werbezwecken ist ausgeschlossen.

Veröffentlicht in: Gesundheit & Medizin
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  • Telemedizin ist sehr allgemein gehalten (in so einem Papier muss das wohl sein), es fehlt die telemedizinische Versorgung spricht Teletherapie.
    Da gibt es - soweit uns bekannt - nur wenige Projekte. Ein Vorreiter scheint unseres zu sein, wo eine Präsenztherapie komplett in den virtuellen Raum gebracht wird.
    Da das Ganze in einer Vergleichsstudie stattfindet, liegen auch bald Ergebnisse vor. Wenn die Ergebnisse ähnlich gut sind, könnte erstmalig eine Präsenztherapie
    komplett durch eine Onlinetherapie ersetzt werden, bzw. als Alternative zusätzlich angeboten werden.
    Stottertherapie steht dabei prototypisch für sprachbasierte Onlinetherapie. Weitere Indikationen aus dem Bereich der Sprachpathologie und Psychotherapie könnten folgen
  • Präsentation zum Forum Versorgung "Digitale Gesundheit" (17. Juni 2015)

    1. 1. Berlin, 17. Juni 2015
    2. 2. 2 | Programm Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 15:00 Uhr | Ankommen, Begrüßung und Einführung 15:45 Uhr | Podium mit Dirk Heidenblut (SPD), MdB, Mitglied im Gesundheitsausschuss des deutschen Bundestages, Dr. Florian Frensch, Head of Strategy & New Business Philips DACH, Univ.- Prof. Dr. med. Gernot Marx, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care, Universitätsklinikum Aachen, Oliver Schenk Leiter für Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik und Telematik im BMG, Florian Schumacher, Gründer der Quantified Self Community Deutschland sowie Thomas Ballast, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands, TK. und Impulsen von Malte Spitz, Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Boris Gauss, welldoo AG, Jörg Land, Sonormed AG, Dr. Alexander Alscher, Samedi GmbH und Dr. Alexander Wolff von Gudenberg, Institut der Kasseler Stottertherapie Moderation: Dorothee Meusch, TK-Pressesprecherin 17:00 Uhr | Agenda-Setting 17:30 Uhr | Projektausstellung und Get - together
    3. 3. 3 | Unsere Welt wird digitaler… Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 Das Gesundheitssystem erfährt - wie die meisten anderen Bereiche der Gesellschaft auch - einen digitalen Wandel. Die elektronische Gesundheitskarte ist jedoch ein prominentes Beispiel dafür, wie schwer sich die Akteure des Gesundheitswesens mit der Umsetzung einer digitalen Gesundheitsversorgung tun. Oder ist das Gesundheitswesen schon längst digital? Oliver Leisse vom See More Institut für Trendforschung gibt einen Überblick über die Möglichkeiten, das deutsche Gesundheitswesen zu digitalisieren. Was sind die Vorteile? Was sind die Risiken? Und was ist mit dem Datenschutz? https://www.youtube.com/user/tkpresse
    4. 4. 4 | Dirk Heidenblut Mitglied des Gesundheitsausschuss des deutschen Bundestages und Berichterstatter der SPD-Fraktion für das Thema eHealth/Telemedizin im Gesundheitsausschuss Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 › „Die Telematik-Infrastruktur ist als die einzige und sichere Datenautobahn im Gesundheitswesen die Voraussetzung für patientenrelevante Vorteile. Das E-Health-Gesetz gibt wichtige Anreize und Sanktionen, um diese nun auf den Weg zu bringen.“
    5. 5. 5 | Oliver Schenk Leiter für Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik und Telematik im BMG Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 › „Die Digitalisierung muss auch für Anwendungen ohne die elektronische Gesundheitskarte vorangetrieben werden - gemeinsam mit den Akteuren des Gesundheitswesen und der Bevölkerung.“
    6. 6. 6 | Dr. Florian Frensch Head of Strategy & New Business Philips DACH Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 › „Die Technologie wird immer günstiger, zugänglicher und intelligenter - in zehn Jahren wird jeder seine ganz persönliche Medizintechnik zuhause haben. Das wird eine ganz andere Form der Gesundheitsversorgung ermöglichen.“
    7. 7. 7 | Prof. Dr. med. Gernot Marx Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care, Universitätsklinikum Aachen Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 › „Der Ausbau der Telemedizin ist zwingend erforderlich, um die zunehmenden Versorgungsengpässe in der Fläche aufzufangen. Dafür ist die Abrechenbarkeit von Arzt zu Arzt Konsultationen und Tele-Monitoring in allen medizinischen Fachgebieten erforderlich.“
    8. 8. 8 | Florian Schumacher Gründer der Quantified Self Community Deutschland Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 › „Daten können Bürgerinnen und Bürgern helfen, ihre eigene Gesundheit aktiv zu gestalten. Gesundheitsinformationen in einer digitalen Welt umfassen deshalb die Aufklärung dieser Möglichkeiten, einschließlich der Stärkung des Wissens über den Schutz von Daten.“
    9. 9. 9 | Thomas Ballast Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Techniker Krankenkasse Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 › „Es ist Aufgabe der Krankenkassen, ihre Versicherten in ihrer Eigenverantwortung zu stärken. Dazu gehört auch, Orientierung zu geben über den sich entwickelnden digitalen Markt der Möglichkeiten und auch selbst Angebote zu machen, für die im Vorfeld Qualitätskriterien festzulegen sind.“
    10. 10. 10 | Malte Spitz BÜNDNIS ´90/Die Grünen und Autor von „Was macht ihr mit meinen Daten?“ Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 › „Der transparente Umgang mit den Gesundheitsdaten wird zentral dafür sein, ob neue Technologien Akzeptanz finden. Echte Datensparsamkeit muss endlich gelebt werden.“
    11. 11. 11 | Dr. Boris Gauss Geschäftsleitung welldoo AG, Kooperationspartner der TK für OnlineCoaching-Angebote und Gesundheits-Apps Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 › Ein zu starker Fokus auf Risiken nimmt uns in Deutschland den Raum für erfolgversprechende Innovationen. Deshalb: Made in Germany! Digitale Lösungen mit einem hohen Niveau an Datenschutz und -sicherheit. › Informationelle Selbstbestimmung? Ja bitte! Die Bedürfnisse der Nutzer müssen immer im Zentrum stehen. Unser Ziel: Patient Empowerment durch digitale Lösungen.
    12. 12. 12 | Jörg Land Geschäftsführer Sonormed GmbH, hat für die App „Tinnitracks“ bereits neun Innovationspreise erhalten Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 „Es wird alles digitalisiert werden, was digitalisiert werden kann.“ Angela Merkel › Die Frage ist, wer macht es wann und wo? › Wir müssen einen Rahmen für die Entwicklung von Medizintechnologien schaffen, damit mehr als nur Fitness oder Trackinglösungen hier entstehen.
    13. 13. 13 | Dr. Alexander Alscher Geschäftsführer Samedi, Kooperationspartner der TK für die Online- Buchung von Arztterminen Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 › Die Online-Buchung von Arztterminen ist der Dreh- und Angelpunkt im digitalen Versorgungsmanagement, vorausgesetzt dass sie verbindlich auf einer gemeinsamen Prozess- und Ressourcenplanung basiert. › Anreize und Unterstützung sind wichtig, um die Ärzte für Innovationen und neue Arbeitsformen zu gewinnen.
    14. 14. 14 | Dr. Alexander Wolff von Gudenberg Ärztlicher Leiter des Kasseler Institut der Stottertherapie, TK- Kooperationspartner für Teletherapie und Betroffener Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 › Sprachtherapie kann auch sehr effektiv online durchgeführt werden. › Wenn die Evaluation unserer komplett online-basierten Stottertherapie das belegt, könnte erstmalig eine Präsenztherapie komplett durch eine Onlinetherapie ersetzt werden. › Weitere Indikationen aus dem Bereich der Sprachpathologie und Psychotherapie könnten folgen.
    15. 15. 15 | Wie digital sind wir heute schon? Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 „Nutzen Sie persönlich zur Unterstützung Ihrer Gesundheit auch Gesundheits- Apps auf Ihrem Smartphone oder Tablet? Dazu zählen auch Apps zu Themen wie Bewegung, Ernährung, Stress oder Schlaf.“ Quelle: Umfrage unter den Teilnehmern des Forum Versorgung
    16. 16. 16 | Wie digital sind wir heute schon? Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 12 10 4 8 6 5 80 83 91 Quelle: TK-Trendmonitor Gesundheit 2014/15; Angaben in Prozent; Internetnutzer (D4) *) Achtung: geringe Basis Tendenzaussagen ja, nutze ich regelmäßig ja, aber nur selten/ eigentlich nur heruntergeladen Mitglieder anderer GKVs (420 Befragte) TK-Mitglieder (485 Befragte) Privat Versicherte (57 Befragte) *) „Nutzen Sie persönlich zur Unterstützung Ihrer Gesundheit auch Gesundheits- Apps auf Ihrem Smartphone oder Tablet? Dazu zählen auch Apps zu Themen wie Bewegung, Ernährung, Stress oder Schlaf.“
    17. 17. 17 | Erwartungen an die weitere Digitalisierung im Gesundheitsbereich Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 „Die zunehmende Internetnutzung im Gesundheitsbereich führt zu besserer Verständlichkeit, weniger Kommunikationsfehlern und damit höherer Behandlungsqualität. Wie stehen Sie zu dieser Aussage?“ Quelle: Umfrage unter den Teilnehmern des Forum Versorgung
    18. 18. 18 | Erwartungen an die weitere Digitalisierung im Gesundheitsbereich: Hoffnungen und Sorgen Detailergebnisse TK-Mitglieder Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 führt zu immer größerer Wichtigkeit des Themas Datenschutz 79 37 38 25 10 13 38 29 40 34 5 21 28 29 43 1 3 5 5 10 führt zur besseren Vernetzung aller Beteiligten und damit zu schnellerem und umfassenderem Austausch wichtiger medizinischer Informationen für die gesundheitliche Versorgung der Patienten führt zu einem unpersönlichen Arzt- Patientenverhältnis durch mehr Maschinenkommunikation, bei der das Menschliche zunehmend verloren geht führt zur besseren Vorbereitung der Ärzte, da ihnen die wichtigen medizinischen Patientendaten rechtzeitig, richtig und vollständig vorliegen führt zu besserer Verständlichkeit, weniger Kommunikationsfehlern und damit höherer Behandlungsqualität trifft voll und ganz zu trifft eher zu trifft eher nicht zu trifft überhaupt nicht zu weiß nicht
    19. 19. 19 | Digitale Agenda der Bundesregierung für das Gesundheitswesen - heute Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015
    20. 20. 20 | Vorschläge für die Digitale Agenda von morgen Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 Umgang mit Daten
    21. 21. 21 | Die Digitale Agenda von morgen Vorschläge Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 › Krankenkassen sind Hüter der Sozialdaten ihrer Versicherten und haben kein wirtschaftliches Interesse an der Nutzung. Ausgehend von dieser Vertrauensposition können Krankenkassen für ihre Versicherten als Partner für Datenschutz an der Schnittstelle zu digitalen Angeboten auftreten. › Datenschutz auf EU-Ebene standardisieren  HIPAA Modell (USA) › Datenschutzregelungen vereinheitlichen: USA = "HIPAA" = 310 Mil. Menschen. Deutschland = 16 Bundesländer mit Bundes- und Landesdatenschutzgesetzen! › Datenschutz muss gelockert werden. Gesundheitskarte muss komplett vernetzt sein › Der transparente Umgang mit den Gesundheitsdaten wird zentral dafür sein, ob neue Technologien Akzeptanz finden. Dafür muss echte Datensparsamkeit muss gelebt werden. › Klare Trennung von Prozess- und Ergebnisdaten. Nur letztere sollten gespeichert werden. Dazu sind vorab Algorithmen zu hinterlegen, die eine zweckmäßige Auswertung auf individueller + epidemiologischer Ebene ermöglichen. › Das deutsche Gesundheitswesen ist eines des besten der Welt. Die Digitalisierung soll diese Position weiter stärken. Ein zu starker Fokus auf Risiken nimmt in Deutschland allerdings den Raum für erfolgversprechende Innovationen. Digitale Lösungen „made in Germany“, mit einem hohen Niveau an Datenschutz und –sicherheit, sind gefragt. UmgangmitDaten
    22. 22. 22 | Die Digitale Agenda von morgen Vorschläge Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 › Datenschutz nicht als Entschuldigung dafür verwenden, dass es bisher wenig Fortschritt gab. Entscheidung Patienten überlassen, ob er Chancen oder Risiken stärker bewertet. › Daten können Bürgerinnen und Bürgern helfen, ihre eigene Gesundheit aktiv zu gestalten. Gesundheitsinformationen in einer digitalen Welt umfassen deshalb die Aufklärung dieser Möglichkeiten, einschließlich der Stärkung des Wissens über den Schutz von Daten. › Nutzung von (Gesundheits-) Krankheitsdaten zur Erweiterung der Evidenz von diagnostischen + therapeutischen Verfahren: Anonymisiert durch Zusammenführen von Versorgungsdaten entlang von Behandlungspfaden und Versorgungsstrukturen. Personalisierte Daten und Einwilligung/Freigabe von Teildaten Probanden / Patienten bei klinischen Strukturen. › Reform des Datenschutzes auch im SGB. Entschlackung des föderalistischen Wirrwarrs. Privat der Nutzung, nicht Rechtfertigung + Verhinderung › Mehr + schnellere Beschlüsse der Selbstverwaltungsgremien für Telemedizin › Telemedizin erstatten! › Lockerung des Fernbehandlungsverbot › Fernbehandlungsverbot abschaffen!! › Medizinproduktegesetz anpassen an digitale Therapien UmgangmitDaten Rechtl.Rahmen- bedingungen
    23. 23. 23 | Die Digitale Agenda von morgen Vorschläge Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 › Quartiersbezogene Versorgung › Trennung des 1. und 2. Gesundheitsmarkt: BMG, Kassen, KV'en bauen die Telematik für den 1. Markt. Der Mensch wird den 2. Gesundheitsmarkt selbst gestalten; er wird zum Dateneigner. › Mehr Markt, weniger Politik › Digitale Patienteninnovationen global beobachten, Anwendungsforschung, Konvergenz zweier Welten (Gesundheitssystem vs. 40 Mio. Gesundheitssurfer) › Fokus auf Infrastruktur, keine festgeschriebenen Anordnungen nur Anreize senken (Innovationsfonds) › Institutionalisierung von Case Management (online), um den sektorenübergreifenden Behandlungspfad zu unterstützen › Telematikinfrastruktur: Für eine umfassende Interoperabilität bedarf es einer kontinuierlichen wie auch verbindlichen Verabredung von technischen und semantischen Standards, die über alle Sektoren hinweg gültig sind. › Wir müssen einen Rahmen für die Entwicklung von Medizintechnologien schaffen, damit mehr als nur Fitness oder Trackinglösungen hier entstehen, sondern Versorgung neu gestaltet werden kann. Versorgung
    24. 24. 24 | Die Digitale Agenda von morgen Vorschläge Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 › Die Online-Buchung von Arztterminen ist der Dreh- und Angelpunkt im digitalen Versorgungsmanagement, vorausgesetzt dass sie verbindlich auf einer gemeinsamen Prozess- und Ressourcenplanung basiert. › Einführung der elektronischen Gesundheitsakte forcieren + Auswertung im Sinne von Anwendungsbeobachtungen ermöglichen › Eine standardisierte und sichere Patientenakte ist der Schlüssel für die intersektorale Versorgung. › Die Digitalisierung muss auch für Anwendungen ohne die elektronische Gesundheitskarte vorangetrieben werden - gemeinsam mit den Akteuren des Gesundheitswesen und der Bevölkerung. › Modellprojekte zur Einführung interoperabler Strukturen zur Falldatenkommunikation (herstellerneutral, IHE konform) › Kooperations-/Projektdatenbank Digital Health › IT-Vernetzung und E-Health-Tools sind unweigerlich erforderlich, um die Herausforderungen im Gesundheitswesen wie der demographische Wandel zu bewältigen › Interoperable, digitale Service-Plattformen (nicht Infrastrukturen bauen!) VersorgungDigitalisierung
    25. 25. 25 | Die Digitale Agenda von morgen Vorschläge Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 › Rahmen schaffen: Eintritt von Digital Health Apps erleichtern (Richtlinien der zentralen Prüfstelle sind nicht für online-Angebote geeignet) › Q-Standards für Health-Apps. Orientierung für Verbraucher › Notenbewertung von digitalen Therapien analog Medikamenten › White List mit sicheren Apps + Produkten (Beispiel UK NHS) › Der Patient steht im Mittelpunkt des digitalen Wandels im Gesundheitswesen. Die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung sollen für eine stärker am Patienten ausgerichtete Organisation der Versorgungsprozesse genutzt werden. › Informationelle Selbstbestimmung? Ja bitte! Die Bedürfnisse der Nutzer müssen immer im Zentrum stehen. Das Ziel ist Patient Empowerment durch digitale Lösungen. › Es ist Aufgabe der Krankenkassen, ihre Versicherten in ihrer Eigenverantwortung zu stärken. Dazu gehört auch, Orientierung zu geben über den sich entwickelnden digitalen Markt der Möglichkeiten und auch selbst Angebote zu machen, für die im Vorfeld Qualitätskriterien festzulegen sind. › Patient, wer ist das? Alterung. Migration DigitalisierungPatientenperspektive
    26. 26. 26 | Die Digitale Agenda von morgen Vorschläge Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 › Mit den neu geschaffenen rechtlichen Voraussetzungen kann Online-Therapie stärker in den Mittelpunkt gerückt werden. Dabei sollte es auch um die Patienten gehen, nicht nur um die Optimierung und Vernetzung der Abläufe und Administration. › In der Diskussion um digitale Gesundheit/Telemedizin muss der Nutzen für Patient und Arzt im Vordergrund stehen - stattdessen steht in Deutschland meist Datenschutz im Vordergrund. › Stärkung Medienkompetenz der Akteure: Ärzte + Patienten / Verbraucher › Anreize und Unterstützung sind wichtig, um die Ärzte für Innovationen und neue Arbeitsformen zu gewinnen. › Adressat: Kostenträger. Ziel: Klarheit & Prozess, wie digitale Anwendungen akkreditiert & erstattet werden können. Anreize für Ärzte, diese in der Praxis einzusetzen. › Möglichkeiten der Abrechnung digitaler Leistungen. Ärzte müssen ihre Zeit abrechnen können damit neue Therapie- und Begleitansätze etabliert werden können. › Der Ausbau der Telemedizin ist zwingend erforderlich, um die zunehmenden Versorgungsengpässe in der Fläche aufzufangen. Dafür ist die Abrechenbarkeit von Arzt zu Arzt Konsultationen und Telemonitoring in allen medizinischen Fachgebieten erforderlich. Patienten- perspektive Arzt-Perspektive
    27. 27. 27 | Fazit Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 „Sie haben heute viel gehört. Welches Stichwort war für Sie persönlich das wichtigste?“ Quelle: Umfrage unter den Teilnehmern des Forum Versorgung
    28. 28. 28 | Projektausstellung Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015 Teletherapie Stottern tk.de, Webcode: 646542 Telemedizin COPD www.newscenter.philips.com Videosprechstunde www.patientus.de TK-Arzttermin Online tk.de, Webcode: 566222 Diabetestagebuch-App tk.de, Webcode: 702254 TK-KopfschmerzCoach tk.de, Webcode: 699700
    29. 29. 29 | Im Dialog Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015
    30. 30. 30 | Teilnehmerstruktur Forum Versorgung - Digitale Gesundheit - 17. Juni 2015

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