Gesundheits- & Versorgungs-Apps
Report 2015: Einsatzgebiete, Qualität, Trends und
Orientierungshilfen für Verbraucher
Dr. ...
Attraktivität von Apps
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Stand: 05/2014; Apps gesamt n = 1.203.7...
Gesundheits- & Medizin-Apps
Zielsetzung, avisierte Zielgruppen und behördliche Kontrolle
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Welche Unterstützung bieten Health-Apps?
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Präsentation von Dr. Ursula Kramer zu "Digitaler Gesundheit" (17. Juni 2015)

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Über 400.000 Apps aus den Bereichen Lifestyle, Medizin und Gesundheit stehen weltweit zum Download bereit und bedienen den boomenden Trend des Selftrackings. Ein Markt, der für viele User unübersichtlich und unüberschaubar ist und Raum für viele Fragen bietet: "Wie finde ich eine App, die zu mir passt?", "Welche Absichten hat der Anbieter der App?", "Welchen Nutzen können Apps für meine Gesundheit haben?" und "Was macht eine gute App aus?"

Antworten darauf gibt eine neue Studie des Universitätsklinikums Freiburg im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK), die zusammen mit den Ergebnissen einer aktuellen forsa-Umfrage zu den Trends in der digitalen Gesundheit am 17. Juni 2015 auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt wurde.

Dieses Dokument zeigt die Präsentation von Dr. Ursula Kramer, von sanawork Gesundheitskommunikation, die sie anlässlich der Pressekonferenz "Digitale Gesundheit" gehalten hat.

Weitere Informationen zum Thema Digitale Gesundheit gibt es unter http://www.tk.de/tk/723220.

Dieses Dokument kann für redaktionelle Zwecke und mit dem Hinweis "Quelle: Techniker Krankenkasse" honorarfrei verwendet werden. Eine Nutzung zu Werbezwecken ist ausgeschlossen.

Veröffentlicht in: Gesundheit & Medizin
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Präsentation von Dr. Ursula Kramer zu "Digitaler Gesundheit" (17. Juni 2015)

  1. 1. Gesundheits- & Versorgungs-Apps Report 2015: Einsatzgebiete, Qualität, Trends und Orientierungshilfen für Verbraucher Dr. Ursula Kramer, sanawork Gesundheitskommunikation Digitale Gesundheit, Pressegespräch TK am 17. Juni 2015
  2. 2. Attraktivität von Apps 2 · Digitale Gesundheit, Pressegespräch TK am 17. Juni 2015 Stand: 05/2014; Apps gesamt n = 1.203.791/1.148.713 Quelle: AppBrain (Android); 148apps.biz (iOS) 379.000 Apps in 5 gesundheitsbezogenen App-Kategorien Gesundheit & Fitness MedizinLifestyle Sport Essen & Trinken 183.824 41.15265.642 66.853 24.202 Gesundheit & Fitness MedizinLifestyle Sport Essen & Trinken 183.824 41.15265.642 66.853 24.202 Erreichbarkeit • rund um die Uhr • überall • (fast) jeder Service- & Informationsangebote • individuell • niedrigschwellig / geschützt / anonym • vernetzt • partizipativ Gute Chancen für digitale Gesundheitsaufklärung & neue Versorgungskonzepte Bildquelle: European Directory of Health Apps 2012-2013
  3. 3. Gesundheits- & Medizin-Apps Zielsetzung, avisierte Zielgruppen und behördliche Kontrolle 3 · Digitale Gesundheit, Pressegespräch TK am 17. Juni 2015 Gesundheit-Apps Medizin-Apps App als Medizin- Produkte Inhalte bzw. Unter- stützungs- funktionen Gesundheits- bezogene Inhalte Medizinische Inhalte Medizinische Inhalte Erfassung od. Auswertung von Gesundheits- /Messdaten Zielsetzung Gesundheits- aufklärung, Ressourcen- stärkung Krankheits- bewältigung Entscheidungs- hilfe Diagnose & Therapie Zielgruppe Gesunde Patienten & Angehörige Ärzte & Pflegekräfte Patienten, Ärzte & Pflegekräfte Regulierung /Zulassung nein nein nein § 3 Medizin- produktegesetz/ CE-Kennzeichnung Essen & Trinken SportLifestyle G & F Medizin
  4. 4. Einsatz von Gesundheits- & Medizin-Apps in Prävention und Chronikerversorgung 4 · Digitale Gesundheit, Pressegespräch TK am 17. Juni 2015 Zielgruppen Einsatzbereich Beispiele Laien/Gesunde Gesundheitsförderung Apps zur Stärkung der gesundheitlichen Ressourcen & Schutzfaktoren für Gesundheit Fitness-Apps, Entspannungs- Apps, Frauen-Apps, Schwangerschafts-Apps Laien/Gesunde Primärprävention Apps für Gesunde ohne Risikofaktoren Impf- und Vorsorge-Apps, Notfall- Apps, Alkohol-Rechner Laien/Gesunde Sekundärprävention Apps für Gesunde mit gesundheitlichen Risikofaktoren Anti-Stress-Apps, Rückenschule- Apps Laien/Patienten Tertiärprävention Apps für (chronisch) Erkrankte Diabetes-Apps, Rheuma-Apps, Blutdruck-Apps Laien/Angehörige Tertiärprävention Apps für pflegende Angehörige Alzheimer-Apps, Pflege-Apps Heilberufsgruppen Tertiärprävention Apps für Experten in Medizin & Pflege Leitlinien-Apps, Referenz- und Nachschlage-Apps Medizin-AppsGesundheits-Apps
  5. 5. Analyse Gesundheits-Apps Welche Unterstützung bieten Health-Apps? 5 · Digitale Gesundheit, Pressegespräch TK am 17. Juni 2015 n % I. Vorbereiten 1.776 53,2 • Wissen, Bewusstsein stärken 713 21,4 • Informationen vermitteln 1.372 41,1 • Werte, Überzeugungen, Haltungen vermitteln 378 11,3 • Selbstvertrauen, Motivation stärken 369 11,1 II. Befähigen 2.181 65,4 • Fähigkeiten einüben 810 24,3 • Service anbieten 1.065 31,9 • Verhalten aufzeichnen und damit bewusst machen 859 25,7 III. Verstärken 222 6,7 • Bestärkung durch Vernetzung mit Sozialen Medien 101 3,0 • Bestärkung durch Hilfe von Coaches, Trainern 50 1,5 • Auswertung der Verhaltensänderung, Selbstkontrolle 92 2,8 I.+II.+III. 62 1,9 Anzahl der untersuchten Apps 3.336 100,0 Quelle: West 2012
  6. 6. Unterstützungsfunktionen & Methoden Gesundheits-Apps nach Anwendungsgruppen Verwendete Methoden und Funktionen [%] der Apps Informations- und Dokumentationshilfen dominieren 6 · Digitale Gesundheit, Pressegespräch TK am 17. Juni 2015
  7. 7. Anreize zur Verstetigung der App-Nutzung noch wenig genutzt - Beispiel Diabetes Diabetes-Apps für Verbraucher Okt. 2013/14 Unterstützungsarten der Apps Kostenlose, deutschsprachige Apps (n= 24), Anzahl der Funktionen ges. (n= 69), Google Play 7 · 16. Juni 2015 312 3 Kombinationen der 3 Unterstützungsarten
  8. 8. Wirksamkeit von Gesundheits-Apps Wenige Angebote… • sind unter Einbeziehung von Psychologen, Public Health, Mediziner entwickelt • berücksichtigen psychologische Modelle und bieten Unterstützung auf allen 3 Ebenen • können Wirksamkeit belegen Indikationsfokus Körperliche Gesundheit (Bewegung, Ernährung) Voraussetzung für die Integration in die Regelversorgung 8 · Digitale Gesundheit, Pressegespräch TK am 17. Juni 2015 Free 2013, West J et al. 2012; Cowan L et al. 2012; Breton E et al. 2011; Abroms L et al. 2011, Chomutare T et al. 2011 Das PRECED/PROCEED-Modell (Green & Kreuter 1991) Es geht von der Annahme aus, dass Gesundheit und Gesundheitsrisiken nur durch multisektorale und multidimensionale Anstrengungen beeinflusst werden können. Sensibilisieren & Aufklären Predisposing Verhalten unterstützen Enabeling Verhalten verstetigen Reinforcing
  9. 9. Qualität einer App – aus Nutzersicht Voraussetzungen für die Akzeptanz von Gesundheits- & Medizin-Apps 9 · Digitale Gesundheit, Pressegespräch TK am 17. Juni 2015 Zugang Kann ich die App bedienen? Design Wie sieht die App aus? Bedarf Wofür brauche ich die App? Einfachheit Kann ich die App verstehen? Funktionen Was kann die App? Datenschutz Sind meine Gesundheitsdaten vor unerlaubtem Zugriff sicher? Vertrauenswürdigkeit Sind die Informationen korrekt, unabhängig, aktuell? Risiko
  10. 10. Ansätze für Qualitätsstandards in Health-Apps Breit akzeptierte Basiskriterien 10 · Digitale Gesundheit, Pressegespräch TK am 17. Juni 2015 HON Code Healthon Ehrenkodex Factsheet Gesundheits-Apps app-Synopsis Anwendungskontext Websites Health-Apps Initiatoren/Anbieter Stiftung Health on the Net Initiative Präventions- partner afigs e. V. PLRI Sachverständigkeit Qualifikation des Verfassers x x x x Komplementarität kein Ersatz für Arzt x x Zuordnung Autoren, Stand der Information x x x x Belegbarkeit Quellen, Literatur x x x Transparenz Impressum, E-Mail, Kontakt x x x x Finanzierung Offenlegung, Interessenkonflikte x x x x Werbepolitik Werbung getrennt von Redaktion x x x x
  11. 11. Umsetzung der Qualitätskriterien in Health-Apps Gesundheits-Apps nach Anwendungsgebieten 12/2014 Erfüllung der Qualitäts- & Transparenzkriterien des HealthOn-Ehrenkodex (%) Einschätzung der Vertrauenswürdigkeit schwierig, wenn Basisangaben fehlen. 11 · Digitale Gesundheit, Pressegespräch TK am 17. Juni 2015
  12. 12. 53,2 38,2 31,7 26,8 22,9 22 21,9 18,9 13,5 9,7 9 8,7 5,4 1,4 0 10 20 30 40 50 60 Monitoring/Verlaufskontrolle Online-Beratung/Coaching Diagnose Erinnerung z. B. Impfungen, Termine Fitness Zugriff/Verwaltung Patientenakte Bewältigung best. Krankheiten Verbesserung der Adhärenz Ernährung Wellness, Entspannung Ärztl. Fort- und Weiterbildung Referenzdatenbanken, Nachschlagewerke Bestellverwaltung, Lieferung Sonstige [%] mHealth App Developer Economics survey 2014, n = 2031 Potentiale aus Sicht der App-Entwickler 12 · Digitale Gesundheit, Pressegespräch TK am 17. Juni 2015 Wo liegen die größten Chancen für App-Einsatz
  13. 13. mHealth Chancen nutzen: Ausblick Mobile, digitale Präventions- und Gesundheitsapplikationen  Diversität & Vielfalt  Self-Tracking von Gesundheitsdaten  Wirksamkeit von Coaching- & Unterstützungsangeboten durch Individualisierung (z. B. Kontextdaten der Nutzer)  Evidenzlage & Nutzenbewertung - Integration in Regelversorgung mHealth-Strategie als Wettbewerbsvorteil • Krankenkassen, z. B. neue Anreizsysteme für Versicherte (Self-Tracking) • Pharmaunternehmen, z. B. App-gestützte Programme zur Förderung der Therapieadhärenz • Pflegeeinrichtungen, z. B. Einsatz von Wearables für bessere Versorgungsqualität (Dekubitusprophylaxe) Risiken verantwortlich steuern & Nutzen schaffen für Verbraucher, Patienten 13 · Digitale Gesundheit, Pressegespräch TK am 17. Juni 2015
  14. 14. Ihre Fragen zum App-Report 2015 UNIVERSITÄTSKLINIKUM FREIBURG Studienzentrum Aus-, Weiter- und Fortbildung Dr. Martin Lucht Leiter Aus-, Weiter- und Fortbildung Elsässer Straße 2 · 79110 Freiburg Telefon: 0761 270-73700 Geschäftsstelle: 0761 270-77780 martin.lucht@uniklinik-freiburg.de www.studienzentrum.uniklinik-freiburg.de HealthOn Initiative Präventionspartner sanawork Gesundheitskommunikation Dr. Ursula Kramer Telefon: 0761 151548-0 ursula.kramer@healthon.de Emmy-Noether-Str. 2 · 79110 Freiburg 14 · Digitale Gesundheit, Pressegespräch TK am 17. Juni 2015 Vielen Dank! Bildquelle: © iStock.com/courtneyk

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