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Pressemitteilung zum Gesundheitsreport 2015 zur "Gesundheit von Studierenden" (1. Juli 2015)

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Drei von zehn Studentinnen in Deutschland bekommen mindestens einmal im Jahr eine psychische Diagnose, bei den männlichen Studierenden sind "nur" 15 Prozent betroffen. Das geht aus dem Gesundheitsreport hervor, den die Techniker Krankenkasse (TK) am 1. Juli 2015 in Berlin vorgestellt hat. Insgesamt erhielten 21,4 Prozent der Studierenden, also mehr als jeder Fünfte, 2013 eine psychische Diagnose. Zu den häufigsten Erkrankungen gehören Depressionen, somatoforme Störungen, Anpassungs- und Belastungs- sowie Angststörungen. Zudem zeigt der Report, dass 4,3 Prozent der Hochschüler psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch nahmen. Fast vier Prozent der angehenden Akademiker bekamen 2014 Antidepressiva verordnet - das sind 43 Prozent mehr als 2006.

Dieses Dokument zeigt die Pressemitteilung zum Gesundheitsreport 2015.

Weitere Informationen zum Gesundheitsreport 2015 gibt es unter www.tk.de/tk/725194.

Dieses Dokument kann für redaktionelle Zwecke und mit dem Hinweis "Quelle: Techniker Krankenkasse" honorarfrei verwendet werden. Eine Nutzung zu Werbezwecken ist ausgeschlossen.

Veröffentlicht in: Gesundheit & Medizin
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Pressemitteilung zum Gesundheitsreport 2015 zur "Gesundheit von Studierenden" (1. Juli 2015)

  1. 1. TK-News Techniker Krankenkasse  Pressestelle  Bramfelder Straße 140  22305 Hamburg  www.presse.tk.de Für Rückfragen: Michaela Hombrecher, TK-Pressestelle Tel. 040 - 6909 2223, E-Mail michaela.hombrecher@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de, Twitter: www.twitter.com/TK_Presse Kummer cum laude? TK-CampusKompass zeigt: Mehr als jeder 5. Studierende bekommt psychische Diagnose Berlin, 1. Juli 2015. Drei von zehn Studentinnen in Deutschland bekommen min- destens einmal im Jahr eine psychische Diagnose, bei den männlichen Studieren- den sind "nur" 15 Prozent betroffen. Das geht aus dem Gesundheitsreport hervor, den die Techniker Krankenkasse (TK) heute in Berlin vorgestellt hat. Insgesamt er- hielten 21,4 Prozent der Studierenden, also mehr als jeder Fünfte, 2013 eine psy- chische Diagnose. Zu den häufigsten Erkrankungen gehören Depressionen, soma- toforme Störungen, Anpassungs- und Belastungs- sowie Angststörungen. Zudem zeigt der Report, dass 4,3 Prozent der Hochschüler psychotherapeutische Unter- stützung in Anspruch nahmen. Fast vier Prozent der angehenden Akademiker be- kamen 2014 Antidepressiva verordnet - das sind 43 Prozent mehr als 2006. Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK, zu den Ergebnissen: "Wir wissen alle, dass das Studium vor allem in Prüfungszeiten Stress bedeutet. Es ist allerdings be- unruhigend, wenn der Druck bei so vielen Studierenden ein Ausmaß annimmt, dass sie ihn allein nicht bewältigen können und medizinische Unterstützung brauchen." Laut TK-Gesundheitsreport nehmen psychische Belastungen bei Studierenden mit dem Alter zu. Dr. Thomas Grobe vom Aqua-Institut, das die Daten für die TK aus- gewertet hat: "Bis zum Alter von 26 Jahren bekommen Studierende seltener Antide- pressiva verschrieben als ihre berufstätigen Altersgenossen. Dann steigt das Volu- men bei den Hochschülern deutlich stärker und ab 32 bekommen Studierende bei- der Geschlechter etwa doppelt so viel verschrieben wie die Erwerbspersonen."
  2. 2. TK-News 2 Für Rückfragen: Michaela Hombrecher, TK-Pressestelle Tel. 040 - 6909 2223, E-Mail Michaela.hombrecher@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de, Twitter: www.twitter.com/TK_Presse Begleitend zu ihrem Gesundheitsreport, für den die TK jährlich Krankenstandsdaten und Arzneimittelverordnungen auswertet, hat die Krankenkasse in einer repräsenta- tiven Studie 1.000 Studierende in Deutschland zu ihrem Lebensstil befragt. Danach haben 55 Prozent der angehenden Akademiker regelmäßig Stress, ein weiteres Viertel steht sogar unter Dauerstress. Die Hälfte der Studentinnen und vier von zehn Studenten litten unter stressbedingter Erschöpfung. Zu den wichtigsten Stressaus- lösern gehören laut TK-Umfrage Prüfungen (52 Prozent), der Lernstoff (28 Prozent), die Doppelbelastung von Studium und Jobben (26 Prozent), die Angst vor schlech- ten Noten (26 Prozent) oder keinen Job zu finden (23 Prozent) sowie finanzielle Sorgen (20 Prozent). "Die Stressfaktoren unterscheiden sich gar nicht so sehr von denen früherer Gene- rationen. Aber das Abschalten fällt der Generation Smartphone, die jetzt auch an den Hochschulen angekommen ist, schwerer", so TK-Chef Baas, "Informationen prasseln ständig auf sie ein. Sie haben Probleme, sich zu konzentrieren, wenn die Ablenkung durch soziale Netzwerke etc. nur einen Mausklick entfernt ist. Deshalb ist das Vermitteln von Medienkompetenz auch Aufgabe der Stress-Prävention". Laut Umfrage lässt sich jeder Zweite von digitalen Medien ablenken, wenn eigentlich gelernt werden soll, drei Viertel bescheinigen dem Internet Suchtpotenzial. Dr. Dr. Burkhard Gusy, Arbeitsbereich Public Health an der Freien Universität Berlin: "Konzentration, das Bewältigen von Stress-Situationen und die Kompetenz nach Anspannung für Ausgleich und Regeneration zu sorgen, sind wichtige Schlüssel- qualifikationen für das Studium und für die Führungskräfte von morgen. Deshalb müssen wir jungen Menschen rechtzeitig Strategien vermitteln, wie sie ihre eigenen Ressourcen stärken. Dazu gehört auch das Thema Medienkompetenz."
  3. 3. TK-News 3 Für Rückfragen: Michaela Hombrecher, TK-Pressestelle Tel. 040 - 6909 2223, E-Mail Michaela.hombrecher@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de, Twitter: www.twitter.com/TK_Presse Hinweis für die Redaktionen: Für den Gesundheitsreport 2015 wertete die TK die Krankschreibungen der 4,4 Milli- onen bei der TK versicherten Erwerbspersonen aus. Dazu zählen sozialversiche- rungspflichtig Beschäftigte und Empfänger von Arbeitslosengeld I, von denen mehr als jeder Siebte bei der TK versichert ist. Für das Schwerpunktthema "Gesundheit Studierender" wurden zudem die Arzneimittelverordnungen 2014 sowie ambulante Diagnosedaten der 190.000 Studierenden mit eigener Versicherung bei der TK für das Jahr 2013 ausgewertet. Der Report steht unter tk.de zum kostenlosen Download (Webcode 718618). Die Pressemappe zur Pressekonferenz ist unter dem Webcode 725078 verfügbar. Ergänzt wird die Auswertung mit einer repräsentativen Forsa- Umfrage von 1.000 Studierenden im März 2015. Die Ergebnisse sind im Studienband TK-CampusKompass zusammengefasst, der unter dem Webcode 724598 erhältlich ist. Psychische Störungen bei Studierenden: Top 5-Diagnosen Diagnose- schlüssel Diagnose Anteil Studierende mit Diagnose in 2013 Männer Frauen Gesamt* F32, F33 Depressionen 5,00% 10,09% 7,34% F45 Somatoforme Störungen 3,80% 9,96% 6,64% F43 Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen 3,00% 7,73% 5,17% F41 Angststörungen 2,36% 5,71% 3,90% F17 Psychische und Verhaltens- störungen durch Tabak 1,10% 1,86% 1,45% Psychische Störungen Gesamt (F00-F99) 14,63% 29,24% 21,36% *Grundgesamtheit: 190.000 Studierende mit eigener TK-Versicherung

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