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Vorwort      „2011 war ein Jahr der Weichenstellungen.“      Die TK ist der Anwalt ihrer Kunden, ihnen ist sie verpflichte...
VorwortIn mehrerlei Hinsicht war 2011 für das deutsche Gesundheitssystem ein bemerkenswertes Jahr. Die gesetzlichenKranken...
Inhalt         Menschen hinter dem Logo         „Unser System ist im internationalen Vergleich         sehr gut.“ – Interv...
Wissenschaft, Politik & Gesellschaft„Unnötige Rückenoperationen vermeiden“ –Neue Wege in der Rückenschmerz-Therapie..........
Menschen hinter dem Logo6      „Unser System ist im internationalen Vergleich sehr gut.“      Im Interview spricht der neu...
Herr Dr. Baas, was kennzeichnet            morgen und übermorgen: Jede Kran-aus Ihrer Sicht das Jahr 2011              ken...
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weiterentwickeln. Gleichwohl liegt        Abschließend eine Frage an alle:uns die Gesundheit unserer Mitarbei-      Wenn S...
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besonders gut gefallen: Kein Job, den       Vollzeitmitarbeiter kein Problem, dieich übernommen habe, war für die         ...
Leistungen & Services12              „Bei meiner Kasse gibt‘s Osteopathie jetzt auf Rezept.“              Seit Anfang 2012...
Immer mehr Menschen möchten               Seit Anfang 2012, mit Inkrafttretenmitentscheiden, wenn es um ihre           des...
Leistungen & Services                                             Hightech und gute Ideen: TK ist Motor für               ...
Notfalllineal rettet Kinderleben           von ihnen ein nahezu schmerzfreies                                           Le...
Leistungen & Services                                              Vernetzt gegen Migräne                                 ...
„... leben bis zuletzt“ – Palliativarzt ThomasSitte kämpft für todkranke PatientenEin tröstendes Wort, eine warme         ...
Leistungen & Services                                               Immer ein offenes Ohr: 12.000 TKler für               ...
Facebook, YouTube, Xing & Co. –und die TK mittendrinKnapp 24 Millionen Menschen in             geschützten Bereich „Meine ...
Projekte, Kampagnen & Initiativen20              „Denkanstöße geben, Ängste und Vorbehalte abbauen“              Drei Mona...
Seit Jahren ist die TK Vorreiter in der    min. Die Neunjährige hatte erst eineAufklärung über Organspende – nun          ...
Geschäftsbericht der TK für 2011
Geschäftsbericht der TK für 2011
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Geschäftsbericht der TK für 2011

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Geschäftsbericht der Techniker Krankenkasse für das Jahr 2011 über Projekte, Leistungen und die Finanzsituation.

Der TK-Geschäftsbericht dreht sich nicht allein um Zahlen - er ist vielmehr eine Art Werkstattbericht: So wirft er Schlaglichter auf die zum Teil rasanten Entwicklungen im Gesundheitswesen und zeigt, wie die TK als modernes Dienstleistungsunternehmen seine Gestaltungsmöglichkeiten in diesem Umfeld nutzt.

Der Geschäftsbericht 2011 erscheint in diesem Jahr erstmals auch als E-Paper für PC oder Tablet unter: http://www.tk.de/tkservice/mug/TK-E-Paper-GB-2011/index.html

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Geschäftsbericht der TK für 2011

  1. 1. esc häf tsbe ric ht 2011G
  2. 2. Vorwort „2011 war ein Jahr der Weichenstellungen.“ Die TK ist der Anwalt ihrer Kunden, ihnen ist sie verpflichtet – davon sind die Vorsitzenden des Vorstands und des Verwaltungsrats überzeugt. 2011 war ein erfolgreiches Jahr für die TK, in dem zugleich viele Weichen für die Zukunft des Unternehmens gestellt wurden.
  3. 3. VorwortIn mehrerlei Hinsicht war 2011 für das deutsche Gesundheitssystem ein bemerkenswertes Jahr. Die gesetzlichenKrankenkassen wie auch der Gesundheitsfonds konnten einen soliden finanziellen Überschuss verzeichnen,zugleich erlebte das System die erste Kassen-Pleite: Die City BKK musste zur Jahresmitte aufgrund finanziellerProbleme geschlossen werden. Für uns als TK war es selbstverständlich, deren Versicherten schnell und unkom-pliziert zu helfen und sie lückenlos weiterzuversichern. Wir verstehen uns als Gemeinschaft unserer Versicherten:Sie sind unsere Kunden, für die wir da sind und deren Zufriedenheit im Mittelpunkt unserer Aktivitäten steht.Seit September 2011 ist ein neuer Verwaltungsrat im Amt, gewählt von den Mitgliedern der TK: 1,8 Millionenvon ihnen haben die Zusammensetzung des höchsten Entscheidungsgremiums der TK bestimmt, so viele wienie zuvor. Das ist Ansporn und Verpflichtung zugleich für die Mitglieder des Verwaltungsrats – die ihr Amtübrigens allesamt ehrenamtlich ausüben.Eine der wichtigsten Aufgaben des Verwaltungsrats ist es, den hauptamtlichen Vorstand zu wählen. In dieserHinsicht war 2011 ebenfalls ein einschneidendes Jahr für die TK, denn es begann der Generationswechsel imVorstand, der Mitte 2012 abgeschlossen wurde.Wir sind davon überzeugt, dass die Techniker Krankenkasse der natürliche Anwalt ihrer Versicherten ist. Unswar es daher ein wichtiges Anliegen, uns mit einem eigenen 10-Punkte-Papier in der Debatte um ein neuesPatientenrechtegesetz zu Wort zu melden: Nach unserer Auffassung muss sich ein solches Gesetz von denGrundsätzen Patientensicherheit, Autonomie und Beteiligung leiten lassen. Information, Transparenz,Fehlermanagement, Zweitmeinungsverfahren und die gemeinsame Entscheidung mit dem Arzt sind weitereAspekte, die uns sehr wichtig sind.Der Gesetzgeber hat den Kassen zum Jahresbeginn 2012 neue Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet. Im Interesseunserer Versicherten und Patienten haben wir sie sofort genutzt: Der Verwaltungsrat hat den Weg frei gemachtunter anderem für osteopathische Behandlungen und Naturarzneimittel, außerdem für Zuschüsse zu sportmedizi-nischen Untersuchungen, eine erweiterte Haushaltshilfe und eine bessere Versorgung von Lebendorganspendern.Der vorliegende Geschäftsbericht ist auch eine Art Werkstattbericht: Er wirft Schlaglichter auf die zum Teil rasantenEntwicklungen im Gesundheitswesen und zeigt, wie die TK als ein modernes Dienstleistungsunternehmen in die-sem Umfeld seine Gestaltungsmöglichkeiten nutzt. Wir wollen Einblicke in Projekte und neue Initiativen geben,aber auch einen Blick hinter die Kulissen werfen und einige der vielen Menschen zeigen, die mit Freude undEngagement für unsere Kunden im Einsatz sind. Viele Versorgungsangebote können wir nur gemeinsam mitinnovativen Vertragspartnern verwirklichen. Diese Kooperationen zahlen sich für unsere Versicherten aus, und sieerfahren darüber hinaus Wertschätzung durch eine Reihe von Preisen, die wir auch 2011 wieder gemeinsam mitunseren Partnern gewonnen haben.Hauptamtlicher Vorstand und ehrenamtlicher Verwaltungsrat arbeiten Hand in Hand. Es ist unsere gemeinsameÜberzeugung, dass wir ausschließlich dem Wohl der TK und ihrer Kunden verpflichtet sind – nicht dem Staat undauch keinen Aktionären. So soll es bleiben!Prof. Dr. Norbert Klusen Dr. Jens Baas Dr. Hans-Heinrich GerthVorsitzender des Vorstands Vorsitzender des Vorstands Alternierender Vorsitzenderbis 30. Juni 2012 des Verwaltungsrats 3
  4. 4. Inhalt Menschen hinter dem Logo „Unser System ist im internationalen Vergleich sehr gut.“ – Interview mit dem TK-Vorstand ....................... 6 TK als Arbeitgeber: „Fairness, Respekt und Vertrauen“ ............................10 Leistungen & Services „Bei meiner Kasse gibt‘s Osteopathie jetzt auf Rezept.“ – Neue Leistungen für die TK-Versicherten ............................................................................... 12 Hightech und gute Ideen: TK ist Motor für den medizinischen Fortschritt ...........................................................................14 Vernetzt gegen Migräne ............................................................................16 Telemedizin: Mit dem „Health Buddy“ bei der Bundeskanzlerin ..................16 „... leben bis zuletzt“ – Palliativarzt Thomas Sitte kämpft für todkranke Patienten .............................................................................17 Immer ein offenes Ohr: 12.000 TKler für ihre Kunden im Einsatz .................18 Facebook, YouTube, Xing & Co. – und die TK mittendrin ............................19 Projekte, Kampagnen & Initiativen „Denkanstöße geben, Ängste und Vorbehalte abbauen“ – Flo Bauers Reise zur Organspende ....... 20 Gesundheitspreis Pulsus: „Arzt des Jahres“ operiert im Urlaub philippinische Kinder................................................................. 23 „Viva vivo – Musik hilft Leben“: TK und Deutscher Musikrat starten Initiative ........................................................................................ 23 Gesund in die Zukunft: TK engagiert sich für Kindergesundheit ............... 24 Gemeinsam für die Patienten: TK unterstützt Ärzte mit Beratungsservices .............................................................................. 26 „Bayern bleibt fit“ mit Magdalena Neuner ............................................... 27 „Green IT“ – die TK auf dem Weg zum grünen Unternehmen ................. 27 4
  5. 5. Wissenschaft, Politik & Gesellschaft„Unnötige Rückenoperationen vermeiden“ –Neue Wege in der Rückenschmerz-Therapie................. 28TK-Daten zeigen: Immer mehr Kinder nehmen Psychopharmaka .................. 30Studie zur Therapietreue – TK-Institut WINEG setzt Standards ................. 30Am Meinungspuls der Zeit: TK-Umfrage zum Gesundheitssystem ................ 31TK-Gesundheitsreport: Pendeln geht auf die Psyche ............................... 31Selbstverwaltung„Arzt und Patient gehören auf Augenhöhe“ –10 Forderungen des TK-Verwaltungsrats ......................... 32Der Verwaltungsrat: Ehrenamtlich im Einsatz für die TK-Versicherten ...... 34Die Mitglieder des TK-Verwaltungsrats..................................................... 35Finanzen„Entwicklungen einschätzen und im Griff behalten“ –TK steht für Solidität und Sicherheit ...................................... 36Erfolgsrechnung........................................................................................ 38Vermögensrechnung................................................................................. 39Leistungsausgaben im Detail ................................................................... 40Pflegeversicherung ................................................................................... 41Erfolgs- und Vermögensrechnung Pflege .................................................. 42 Direkt ins E-Paper Viele zusätzliche Informationen und Angebote zu den Themen dieser Ausgabe bietet die digitale Version des TK-Geschäftsberichts – Filme, Infografiken, Foto-Slideshows und vieles mehr. Einfach den QR-Code mit dem Smartphone einscannen oder unter www.presse.tk.de den Webcode 9210 eingeben. 5
  6. 6. Menschen hinter dem Logo6 „Unser System ist im internationalen Vergleich sehr gut.“ Im Interview spricht der neue Vorstand über Megatrends im Gesundheitssystem, künftige Erfolgsfaktoren, die Erwartungen von Patienten an ein modernes Versorgungsmanagement und die Arbeitgebermarke TK. Und sie äußern Wünsche für ein modernes Gesundheitswesen.
  7. 7. Herr Dr. Baas, was kennzeichnet morgen und übermorgen: Jede Kran-aus Ihrer Sicht das Jahr 2011 kenkasse, die am Markt Erfolg habenbesonders? will, muss sich selbst gut aufstellen und immer wieder an den eigenenBaas: 2011 war für die gesamte Strukturen und Prozessen arbeiten.gesetzliche Krankenversicherung einfinanziell sehr erfreuliches Jahr – ein Die TK ist eine bundesweite KasseZustand, an den man sich aber nicht mit ausgeprägter Regionalität.gewöhnen sollte, denn er hat seinen Inwiefern profitiert die TK davon,Ursprung in Sondereffekten und Ent- und wo gibt es vielleicht auchwicklungen, die positiver waren als Hindernisse?gedacht. Der Beitragssatz ist von derRegierung höher festgesetzt worden Baas: In meinen Augen ist diese Auf-als notwendig, die Konjunktur ist bes- stellung eine produktive Mischung:ser gelaufen als gedacht, und auch Sie erlaubt uns einerseits, übergrei-der Arbeitsmarkt war robust. All dies fende Synergien zu schöpfen, undhat natürlich einen positiven Einfluss gibt uns andererseits die Möglichkeit,auf die Einnahmen des Gesundheits- regionalen Besonderheiten Rechnungfonds. So sind die Reserven der Kas- zu tragen. Zuweilen erleben wir auch Dr. Jens Baas ist seit dem 1. Juli 2012sen und des Fonds gewachsen, eine Art Ideenwettbewerb oder -wett- Vorsitzender des Vorstands. Er gehört demobwohl die Krankenkassen vier Milliar- lauf der Regionen, der vieles voran- Gremium seit Jahresbeginn 2011 an undden Euro mehr für die Versorgung bringt. Ein echtes Hemmnis sind aber wurde zum 1. Oktober 2011 zunächst zumihrer Versicherten ausgegeben haben zweifellos die unterschiedlichen Auf- stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Der Mediziner, 1967 in Aalen geboren, war nachals noch 2010. Das ist eine eher sichten in Bund und Land: Hier gibt es seiner ärztlichen Tätigkeit an den chirurgi-außergewöhnliche Situation, die auch immer wieder divergierende Entschei- schen Universitätskliniken Heidelberg undnicht dauerhaft anhalten wird. dungen, die zum Teil erhebliche Wett- Münster 1999 bei der Unternehmens- bewerbsverzerrungen zur Folge beratung Boston Consulting Group einge-Welche Megatrends sehen Sie für haben. Wir brauchen stattdessen stiegen. Dort war er seit 2007 Partner und Geschäftsführer und ab 2008 Leiter desdas Gesundheitssystem und die auch regional gleiche Wettbewerbs- Bereichs „Payer and Provider“ für Europa.Krankenversicherung? Was sind bedingungen. Seine Tätigkeitsschwerpunkte im internatio-heute und morgen die erfolgskri- nalen Gesundheitswesen waren Krankenkassentischen Faktoren für eine Kranken- Herr Ballast, die Vertragsmöglich- und -versicherungen, Krankenhäuser undkasse? keiten der Kassen haben immer Leistungserbringer, Medizintechnologie mehr zugenommen, längst haben sowie die pharmazeutische Industrie.Baas: Eine konsequente Dienstleis- die Krankenkassen auch das Ver- Im TK-Vorstand verantwortet er unter ande-tungsorientierung wird spürbar an sorgungsmanagement entdeckt – rem die Bereiche Finanzen, Controlling undBedeutung gewinnen und ein Unter- was kommt morgen? Unternehmensentwicklung, Markt undscheidungskriterium werden, das am Marketing, Vertrieb, Landesvertretungen,Markt relevant ist. Die Kunden erwar- Ballast: Auch heute müssen noch die Gesundheitspolitik, Presse- und Öffentlich- keitsarbeit sowie die Revision.ten individuellen Service und auf sie meisten Verträge mit Ärzten, Klinikenzugeschnittene Angebote. Und die und anderen Anbietern im Verbund mitKrankenkassen müssen in der Lage anderen Kassen geschlossen werden.sein, eine Lotsen- und Beraterfunktion Aber wir haben heute gleichzeitig vielzu erfüllen. mehr Möglichkeiten, die Versorgung unserer Versicherten durch eigeneEine weitere Entwicklung, die meines Verträge zu gestalten. Gerade die TKErachtens die Zukunft prägen wird, hat viele eigene Versorgungsange-betrifft das Verhältnis von gesetzlicher bote, die die Kunden bei anderenund privater Krankenversicherung. Klar Kassen so nicht finden.ist: Die Schwierigkeiten der Privatver-sicherung werden weiter zunehmen, Wo immer es möglich und sinnvoll ist,darauf wird es eine Antwort geben schaffen wir den Zugang zu innovati-müssen. Die heute ungleichen Wett- ven Diagnose- und Therapieverfahren.bewerbsbedingungen zwischen pri- Es wird aber noch wichtiger werden,vaten und gesetzlichen Krankenversi- die Versorgungsangebote konsequentcherungen können so nicht bestehen an den Bedürfnissen der Patientenbleiben – hier brauchen wir gleiche auszurichten. Unsere MöglichkeitenSpielregeln auf dem gleichen Spiel- werden wir nutzen, ohne dabei diefeld. Und ein Erfolgsfaktor ist heute, Erfolgsmessung unserer Angebote aus den Augen zu verlieren. 7
  8. 8. Menschen hinter dem Logo Wie wird die TK künftig ihre eigene Herr Storsberg, die Erwartungen wissenschaftliche Expertise (WINEG) der Kunden verändern sich rasant, in Versorgungsangebote umsetzen auch gegenüber den Krankenkas- und welche Schwerpunkte soll es sen. Was tut die TK, um Kunden dabei geben? auch in Zukunft zu überzeugen? Ballast: „Wissen schafft Gesundheit“ Storsberg: Kundenzufriedenheit hat ist hier ein Leitmotiv. Der Auftrag für die TK als modernes Dienstleis- des WINEG ist es, Fragen im Sinne tungsunternehmen den höchsten unserer Versicherten zu stellen und Stellenwert. Wir werden von unseren ihnen nachzugehen – darunter können Kunden vor allem an unserem Service- durchaus auch kritische Fragen nach angebot gemessen. Um exzellentenThomas Ballast ist am 1. Juli 2012 als dem tatsächlichen Nutzen neuer diag- Service zu bieten, beziehen wir diestellvertretender Vorsitzender in den Vorstand nostischer und therapeutischer Ver- Meinung unserer Kunden konsequenteingezogen. Der Diplom-Volkswirt, Jahrgang fahren sein, aber auch Fragen zur ein. Dass sich die Kundenerwar-1962, war bis dahin Vorstandsvorsitzender Patientensicherheit. Die Leitfrage tungen immer rasanter verändern, wirddes Ersatzkassenverbandes vdek und von lautet immer: „Was heißt das für uns selbst tagtäglich bewusst. Daherdessen Vorgängerorganisation VdAK/AEV.Zuvor hatte er verschiedene verantwortliche unsere Versicherten?“ sind wir besonders bestrebt, auch fürPositionen in der gesetzlichen Kranken- die „Kunden von morgen“ attraktiveversicherung inne. Was tut die TK, damit sich ihre Ver- Serviceangebote zu entwickeln. Wir sicherten im Krankheitsfall nicht im nutzen bei der WeiterentwicklungEr ist für die Bereiche der ambulanten und Online-Dschungel der Medizininfor- unseres Dienstleistungsspektrumsstationären Versorgung, IT und InterneDienste, Gesundheitswissenschaften, mation verirren? die Signale unserer Versicherten undDatenschutz sowie für die Vergabestelle unserer Mitarbeiterinnen und Mitar-verantwortlich. Ballast: Die wissenschaftliche Basis beiter und beobachten natürlich auch für eine effektive Patienteninformation ganz gezielt die Entwicklungen in der zu schaffen, ist eine tragende Säule GKV und in anderen Branchen. des WINEG. Bunte Flyer zu verteilen und darauf zu hoffen, dass die Betrof- Die TK hat nicht nur über acht Milli- fenen die Informationen schon verste- onen Versicherte, sondern auch hen und befolgen werden, reicht nicht viele Arbeitgeber, deren Mitarbei- mehr. Heute müssen wir erkennen, ter TK-versichert sind. Was tut die welcher Patient welche Information TK für sie? zu welchem Zeitpunkt in welcher Form benötigt. Dazu müssen wir auf Storsberg: Wir haben rund 700.000 der Basis von Analysen unserer Daten Firmenkunden − vom Handwerker bis zunächst verstehen, wo die größten zum internationalen Konzern. Unser Probleme liegen – zum Beispiel, wel- Anspruch ist es, für alle ein maßge- che Krankheiten bei unseren Kunden schneidertes Angebot vorzuhalten. zunehmen und wo sich Hinweise auf Ob individuelle Beratung zu versiche- noch bessere Unterstützung ergeben. rungs- und beitragsrechtlichen Frage- stellungen durch unseren TK-Firmen- Die maßgeschneiderte Betreuung kundenservice, Online-Serviceangebote der Kunden ist ohne eine moderne im Internet oder ein unternehmens- IT undenkbar. Wo liegen die spezifisches Angebot zur Gesund- Herausforderungen der Zukunft? erhaltung der Mitarbeiter durch unsereFrank Storsberg, Jahrgang 1965, gehört Gesundheitsberater – unser Ziel istdem TK-Vorstand seit dem 1. Oktober 2011an. Der Krankenkassenfachwirt hat langjäh- Ballast: Die IT ist immer schnelleren es auch, dass Arbeitgeber mit der TKrige Berufs- und Führungserfahrung in der Entwicklungen unterworfen. Das ist rundum zufrieden sind.gesetzlichen Krankenversicherung: Vor bei der TK mit über acht Millionenseinem Wechsel zur TK war er seit 2008 Versicherten, 700.000 Firmenkunden Die Arbeitswelt wandelt sich. Wel-stellvertretender Vorstandsvorsitzender und einer großen Zahl von Vertrags- che Antworten muss die Personal-der AOK Plus. Zuvor hatte er verschiedeneLeitungsfunktionen, unter anderem bei der partnern nicht anders. Wir müssen entwicklung der TK darauf geben?AOK Hessen und der AOK Thüringen. Von unsere IT immer wieder an den sich2005 bis 2007 war er Alleinvorstand der wandelnden Kundenbedürfnissen und Storsberg: Der demografische Wan-AOK Thüringen. den Bedürfnissen einer wachsenden del macht auch nicht vor der TK halt. Krankenkasse ausrichten. Die IT muss Nachwuchsförderung ist in unsererIn seinen Verantwortungsbereich fallen dieUnternehmensbereiche Kundenberatung, helfen, Prozesse zu optimieren, und Personalentwicklung daher ein großesMitgliedschaft und Beiträge, Service und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Thema. Diese beginnt schon bei derKundenbindung sowie Personal, Organisation ihrer Arbeit unterstützen – sie ist damit Ausbildung. In jedem Jahr verstärkenund Recht. einer der erfolgsrelevanten Faktoren zahlreiche junge Menschen unsere TK für den Unternehmenserfolg auch in in diversen Berufszweigen, und zudem der Zukunft. Zum Beispiel nutzen gewinnen wir akademisches Know- unsere Kunden neue Kommunikations- how, indem Hochschulabsolventen wege, dann müssen wir dies auch tun – unser Traineeprogramm durchlaufen. ohne eine entwicklungsfähige Informa- Diese wollen wir natürlich in der TK tionstechnologie wäre das undenkbar. halten und durch gezielte Personalent- wicklungsmaßnahmen fördern und8
  9. 9. weiterentwickeln. Gleichwohl liegt Abschließend eine Frage an alle:uns die Gesundheit unserer Mitarbei- Wenn Sie einen Wunsch für daster sehr am Herzen. Wir sind daher deutsche Gesundheitswesen freibestrebt, ihnen ebenso Möglichkeiten hätten, welcher wäre das?zur Gesunderhaltung anzubieten, wiewir das als TK auch für unsere Kunden Storsberg: Mein Wunsch: mehr poli-tun. Nur so können wir den Anforde- tische Stabilität. Das Gesundheitswe-rungen der sich wandelnden Arbeits- sen sollte weniger durch politischeswelt gerecht werden. Kalkül beeinflusst werden, sondern seine Bedeutung als Beitrag zur sozia-Was tut die TK, um auch als Arbeit- len Sicherung gerecht und mit Augen-geber attraktiv zu sein? Was macht maß weiterentwickelt werden.die Arbeitgebermarke TK aus? Ballast: Weniger Angst vor der Zukunft.Storsberg: Zunächst macht es uns Unser Gesundheitswesen hat schonstolz, wie zufrieden unsere Mitarbei- große Herausforderungen bestandenterinnen und Mitarbeiter mit ihrem und wird das auch in Zukunft tun. EtwasArbeitgeber TK sind, das belegt unsere weniger Weltuntergangsrhethorik undletzte Mitarbeiterbefragung. Darauf etwas mehr gemeinsames Zupackendarf man sich aber keinesfalls ausru- wären allerdings notwendig.hen. Unser Ziel ist es, für unsere Mit-arbeiter, aber auch für potenzielle Baas: Ressentiments und einge-Bewerber ein attraktiver Arbeitgeber fahrene Denkmuster bringen unszu sein. Unsere Marke TK macht aus, nicht voran. Ich wünsche mir daher,dass wir als innovativ und modern dass es gelingt, die zuweilen ausge-wahrgenommen werden. Das erfor- prägte Konfrontationskultur indert Investitionen und die ständige unserem Gesundheitssystem zu über-Weiterentwicklung des Bestehenden. winden und zu akzeptieren, dass wirDer Arbeitgeber TK muss auch in auch voneinander lernen können.Zukunft als Magnet für die Bestenin der GKV gelten!Herr Dr. Baas, nach der nächstenBundestagswahl wird es sicher gesamt. Diese Suche, verbundenwieder eine „große Gesundheitsre- mit Kreativität und dem eigenenform“ geben. Was sind aus Ihrer Anspruch, auch gegen den Strich zuSicht die Haupt-Baustellen im deut- bürsten, hat der TK ein ganz eigenesschen Gesundheitssystem? Profil verliehen und sie zu einem innovativen und erfolgreichen Dienst-Baas: Vorab: Unser Gesundheitssys- leistungsunternehmen gemacht. Mittem ist im internationalen Vergleich dem ersten Selbstbehaltstarif – 2003sehr gut, das sollten wir auch wert- gegen große politische Widerständeschätzen. Trotzdem gibt es natürlich eingeführt – war die TK Schrittmacherimmer auch Verbesserungsbedarf – Professor Dr. Norbert Klusen: im System. Das Modell setzte sichdie gleichen Wettbewerbsbedin- Ruhestand nach 16 Jahren als durch, wenige Jahre später hat dergungen innerhalb des gesetzlichen Vorstandsvorsitzender Gesetzgeber für alle KrankenkassenSystems wie auch mit der Privatversi- die Grundlage geschaffen, solchecherung hatte ich genannt. Dieser Der Jahresbeginn 1996 war eine Tarife anzubieten.Schritt würde wichtige Weichen für entscheidende Wegmarke für diedie Zukunft stellen. Die Krankenkas- gesetzliche Krankenversicherung Gestaltungsspielräume auslotensen sollten Non-Profit-Unternehmen im Allgemeinen und für die TK im und nutzen, querdenken und auchbleiben, aber sie brauchen mehr Besonderen: Es fiel der Startschuss einmal etwas ausprobieren: Dieseunternehmerische Freiheiten, um für den Krankenkassenwettbewerb, Grundhaltung war ein Faktor fürgestalten zu können. und Professor Dr. Norbert Klusen den Erfolg der TK, die in den über trat – nach vielfältigen Management- 16 Jahren unter seiner Führung umGenerell muss die Qualität der Versor- positionen in der Industrie – sein 3,5 Millionen Versicherte gewach-gung viel stärker in den Blickpunkt Amt als Vorsitzender des TK-Vor- sen ist – eine Steigerung um mehrrücken – in der Politik wie auch bei stands an. Zur Jahresmitte 2012 ist als 75 Prozent. Interne Reformenden Krankenkassen und ihren Ver- er in den Ruhestand getreten. und ein grundlegender, mehrjährigertragspartnern. Damit aber nicht der Unternehmensumbau haben einenEindruck entsteht, ich hielte das Wettbewerb war für ihn eine prä- Grundstein für die ZukunftsfähigkeitGesundheitswesen für eine „Dauer- gende Erfahrung aus seiner Industrie- der TK gelegt. Denn durch seinebaustelle“: Unser Gesundheitssystem tätigkeit. Sein Credo: Wettbewerb Industrieerfahrung war ihm auchfunktioniert gut und ist robust, das ist kein Selbstzweck, sondern ein bewusst, wie wichtig es ist, immerzeigt sich Tag für Tag. Wir müssen Instrument für die Suche nach der wieder hart an den eigenen Struk-aber gemeinsam den Mut aufbringen, besseren Lösung – für die TK wie turen und Prozessen zu arbeiten.es weiterzuentwickeln. auch das Gesundheitssystem ins- Das hat sich ausgezahlt. 9
  10. 10. Menschen hinter dem Logo TK als Arbeitgeber: „Fairness, Respekt und Vertrauen“ „Die Kompetenz unserer Mitarbeiter Dass die TK die richtige Mischung aus ist der Schlüssel zu unserem Erfolg“, Fordern und Fördern findet, zeigt sich ist Dr. Mathias Fröck, Leiter der TK- Jahr für Jahr in den Abschlussnoten Personalentwicklung, überzeugt. Ein ihrer Auszubildenden: 2011 schloss Erfolg, der sich sehen lassen kann: Zum jeder vierte Azubi mit der Traumnote sechsten Mal in Folge hat das Wirt- Eins ab. Zwei von ihnen erhielten zudem schaftsmagazin „Focus Money“ die eine ganz besondere Auszeichnung vom TK 2011 als beste Krankenkasse in Deutschen Industrie- und Handels- Deutschland ausgezeichnet. kammertag: Sie sind die besten Azubis im Lande. Kim Vincenz und Rebecca Dafür gibt die TK ihren Mitarbeitern Mehl setzten sich unter insgesamt natürlich auch etwas zurück. Fröck: mehr als 300.000 Prüflingen als Bun- „Unsere Mitarbeiter sichern die Zukunft desbeste unter den Kaufleuten im unseres Unternehmens – wir fordern Gesundheitswesen und den Fachan- sie und fördern zugleich ihre individuelle gestellten für Medien und Informati-Toll, dass die TK uns Azubis das Karriere- und Entwicklungsplanung.“ onsdienste durch.Vertrauen schenkt, in einer Kun- Und das wissen wiederum die TKler zudenberatung die Regie zu über- schätzen. „Packend ... stark ... elektrisierend“: TK-Azubis suchen ihre Nachfolgernehmen. Wir haben viel gelernt –nicht nur für unsere Prüfungen! Dies ist ein sehr guter Damit auch die nächste Schulabgän- Arbeitsplatz. ger-Generation zur TK findet, weisenSandra Klehm absolviert imTK-Servicezentrum Telefonie und Mail ihnen die aktuellen TK-Azubis den 93 Prozent der TK-Mitarbeiter Weg: in einem neuen Online-Ausbil-in Hamburg eine Ausbildung zur stimmen dieser Aussage zu.Sozialversicherungsfachangestellten. dungsportal. Denn: Wem glauben interessierte Schüler mehr als denje- Dass sie mit der TK genauso zufrieden nigen, in deren Fußstapfen sie treten sind wie umgekehrt, hat der Wettbe- wollen? werb „Deutschlands beste Arbeitgeber – Great Place to Work®“ gezeigt. Darin Ob „packend“, „stark“ oder „elektri- bescheinigten 93 Prozent der Mitarbei- sierend“ – in dem auch für Smart- ter der TK: „Dies ist ein sehr guter phones optimierten Portal präsentie- Arbeitsplatz.“ Ihr Votum brachte die ren die Azubis wort- und gestenreich, TK, ebenfalls zum sechsten Mal in was ihren Beruf und die TK ausmacht. Folge, auf das Siegertreppchen der Stu- Als „packend“ bezeichnet etwa der die des Great Place to Work®-Instituts. Lagerlogistik-Azubi Dominik Hintelmann seinen Job. „Nicht nur, weil ich im Fördern und fordern: Azubis wahrsten Sinne des Wortes anpacken übernehmen Kundenberatung muss, sondern auch, weil mir der Umgang mit Technik sehr viel Spaß Jungen Menschen einen qualifizierten macht und ich gern selbstständig Start ins Berufsleben zu ermöglichen, arbeite.“ Neben den Berufsporträts liegt der TK besonders am Herzen. und einer Deutschlandkarte mit allen Über 200 Auszubildende starten 2012 60 Ausbildungsstandorten können und auch 2013 bei der TK in ihre künftige Azubis in dem Portal freie Stel- Berufslaufbahn. Gleich von Beginn len nach Ort und Beruf filtern und sich ihrer Ausbildung an mischen die Neu- direkt bewerben. „Mehr als 55.000 Sei- einsteiger im Tagesgeschäft mit. Ein tenaufrufe zählt das Portal im Monat – besonderes Highlight: In vielen Kun- das zeigt: Wir sind auf dem richtigenJuliana Siebler macht bei der TK in Berlin denberatungen übernehmen einmal im Weg“, freut sich die Projektverant-eine Ausbildung zur Sozialversicherungsfach-angestellten. Und weil für die Abiturientin Jahr die Azubis die Regie. „Wir müs- wortliche Christine Brandis.danach noch lange nicht Schluss sein soll, zeigt sen nur bei ganz komplizierten Anfra-sie im neuen Ausbildungsportal Schulabgän- gen unterstützen“, sagt Antje Spiel- Vom Einsteiger zum Durchstartergern, wie sie bei der TK durchstarten können. mann, Leiterin dreier Hamburger Kundenberatungen. Alles andere Zusätzlich bietet die TK Hochschulabsol- tk.de/ausbildungsportal organisieren die Azubis aus dem drit- venten verschiedener Fachrichtungen ten Lehrjahr selbst. „So sind wir über ein Traineeprogramm einen quali- gleich bestens für unsere mündliche fizierten Einstieg ins Berufsleben. Der Prüfung vorbereitet – dort wird ja auch Schwerpunkt liegt dabei auf praxis- ein Beratungsgespräch simuliert“, sagt nahem Lernen – von Beginn an sind sie die angehende Sozialversicherungsfach- aktiv in Tagesgeschäft und Projektarbeit angestellte Sandra Klehm. eingebunden. „Genau das hat mir10
  11. 11. besonders gut gefallen: Kein Job, den Vollzeitmitarbeiter kein Problem, dieich übernommen habe, war für die Kinder mal früher aus der Kita oderSchublade – oder gar den Papier- von der Tagesmutter abzuholen.korb“, sagt Diplom-Kaufmann StefanMüller, der 2011 als Trainee in derOrganisationsabteilung der TK einge- Fairness, Respekt undstiegen ist. Vertrauen sind bei der TK keine leeren Versprechen,In einem umfangreichen Qualifizie-rungsprogramm feilen die Nachwuchs- sondern gelebter Alltag.kräfte zudem an ihren persönlichen, Michael Tittelbach, Leiter dessozialen und methodischen Kompe- Personalbereichstenzen. „Mein persönliches Highlight: Dass die TK auch Vätern aktiv rät,Wir haben gemeinsam eine Rekrutie- Aber auch über die Vereinbarkeit von die Elternzeit zu nutzen, finde ichrungskampagne für das nächste Trai- Beruf und Familie hinaus setzt sich die vorbildlich.neeprogramm konzipiert, für die wir TK für eine offene und vielfältige Unter-sogar selbst einen Film produziert nehmenskultur ein. So gibt es zum Bei- Marcus Dräger aus der TK-Landesvertretunghaben“, sagt Müller, der das Trainee- spiel eine Initiative zur Integration von Berlin/Brandenburg bringt morgens auf dem Weg zur Arbeit seine Söhne Konstantin undFilmprojekt leitet und so die Theorie aus Menschen mit Behinderung. „Fairness, Raphael in die Kita.seinem Projektmanagement-Seminar Respekt und Vertrauen sind bei der TKdirekt in die Praxis umsetzen kann. keine leeren Versprechen, sondern gelebter Alltag“, betont TK-Personal-Beruf und Familie unter einem Hut chef Michael Tittelbach. Deshalb sei die TK auch der „Charta der Vielfalt“Ganz besonders sticht die TK bei beigetreten – einer Unternehmensini-Arbeitgeberwettbewerben wie „Great tiative, die sich die Anerkennung undPlace to Work®“ durch ihre Familien- Wertschätzung aller Mitarbeiterinnenfreundlichkeit hervor. Marcus Dräger und Mitarbeiter auf die Fahnenarbeitet in der Berliner Landesvertre- geschrieben hat.tung. Der zweifache Vater hat sichnach der Geburt seiner Söhne Kon- Ehrenamtlich im Einsatzstantin und Raphael jeweils die Eltern-zeit mit seiner Frau geteilt – und weiß Was kaum jemand weiß: Neben densehr zu schätzen, dass dies bei sei- knapp 12.000 TK-Mitarbeitern enga-nem Arbeitgeber kein Problem war. gieren sich noch einmal fast ebenso„Es hat mir gut getan zu wissen, dass viele TK-Versicherte ehrenamtlich fürdie TK voll hinter meinen Elternzeit- ihre Krankenkasse. „Das ist deutsch-Plänen steht“, sagt der junge Vater. landweit einmalig“, sagt Volker Herr-Und wenn jetzt einmal die Kita anruft, mann, der die Betreuung der ehren-weil einer der beiden Jungs krank amtlichen TK-Berater koordiniert. Imgeworden ist, ist auch das kein Pro- Einsatz sind sie in ihrem Betrieb, anblem. Die TK stellt ihre Mitarbeiter bis ihrer Uni, im Sportverein und Bekann-zu zehn Tage im Jahr bezahlt frei, tenkreis – freiwillig und unentgeltlich.wenn ihr Kind krank ist. Außerdem gilt Dort informieren sie Kollegen, Freunde,eine gleitende Arbeitszeit zwischen Familie und Bekannte zu allen Fragen6 und 20 Uhr. So ist es auch für einen rund um die Krankenversicherung. Ich erlebe die TK als ein innovatives Unternehmen, das in Bewegung ist und in seiner Ehrenamtliche und Mitarbeiter Branche in vielerlei Hinsicht 31.12.2010 31.12.2011 Maßstäbe setzt. Stefan Müller, Trainee in der Organisations- Ehrenamtliche Beraterinnen/Berater 10.893 10.890 abteilung der TK – hier bei den Dreharbeiten für einen von den Trainees entwickelten Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter, 11.428 11.769 Rekrutierungsfilm für das nächste davon: Traineeprogramm. • in den Geschäftsstellen, den Service- und Abrechnungs- zentren und im Vertrieb 9.455 9.759 • in der Hauptverwaltung 1.750 1.782 • in den Landesvertretungen 223 228 11
  12. 12. Leistungen & Services12 „Bei meiner Kasse gibt‘s Osteopathie jetzt auf Rezept.“ Seit Anfang 2012 dürfen die Krankenkassen zusätzliche Leistungen übernehmen. Die TK nutzt diesen Gestaltungsspielraum – für ihre Versicherten gibt es jetzt etwa alternative Arzneimittel oder Osteopathie auf Rezept. „Toll, dass meine Krankenkasse das ermöglicht“, freut sich darüber auch Lenis Mutter Elisabeth von Möllendorff. 12
  13. 13. Immer mehr Menschen möchten Seit Anfang 2012, mit Inkrafttretenmitentscheiden, wenn es um ihre des GKV-Versorgungsstrukturge-Gesundheit geht, und sie setzen setzes, übernimmt die TK für ihredabei nicht allein auf die Schulmedi- Kunden zudem Kosten für alternativezin. Gerade alternative Arzneimittel Arzneimittel der Homöopathie, derund osteopathische Behandlungen Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)stehen hoch im Kurs. Auch TK-Mit- und der Anthroposophie. „Diese alter-glied Elisabeth von Möllendorff erhielt nativen Heilmethoden können insbe-von ihrem Kinderarzt den Rat, mit sondere leichtere Beschwerden lin-ihrer Tochter Leni zu einem Osteo- dern und eine schulmedizinischepathen zu gehen. „Bei ihren ersten Behandlung unterstützen. Naturarz-Greifversuchen hat Leni immer nur neimittel sind meist gut verträglichdie rechte Hand benutzt und auch den und verursachen im Regelfall seltenKopf leicht schief gehalten“, erinnert unerwünschte Nebenwirkungen“,sich die Hamburgerin. Osteopath erklärt Thomas Widmann, Arzneimit-Dennis Ehrlich konnte helfen. telexperte der TK. „Sowohl homöopa- thische als auch anthroposophische Präparate regen die Selbstheilungs- Immer mehr Menschen kräfte an und unterstützen so den vertrauen auf alternative Körper dabei, schneller gesund zu Heilmethoden. werden“, so Widmann weiter. Voraussetzung für die Kostenübernah- Karen Walkenhorst, Leiterin des me der alternativen Arzneien durch Bereichs „Ambulante Versorgung“ die TK ist, dass ein Arzt eine entspre- chende Privatverordnung ausstellt.„Mich freut es sehr, dass die TK die Diese reichen die Kunden später ein-Kosten für diese sanfte und ganzheit- fach mit der Apothekenquittung beiliche Heilmethode übernimmt“, so der TK ein.Ehrlich. Die Osteopathie verzichtetkomplett auf Apparate, Spritzen und Und noch mehr ZusatzleistungenMedikamente – und behandelt immerden ganzen Menschen, nicht nur ein- Mitte des Jahres 2012 hat der TK-Ver-zelne Krankheiten oder Symptome. waltungsrat zudem noch weitereDas überzeugt auch Karen Walken- zusätzliche Leistungen beschlossen.horst, bei der TK verantwortlich für So bezuschusst die TK alle zwei Jahredie ambulante Versorgung: „Der ganz- eine sportmedizinische Untersuchungheitliche Ansatz der Osteopathie ist und Beratung beim Arzt (mehr dazueine sinnvolle Ergänzung zur Schul- auf Seite 27). Zudem übernimmt die Sanfte Medizin kann die Schul-medizin.“ TK die Kosten für eine Haushaltshilfe, medizin unterstützen. Seit Anfang wenn Kunden ihren Haushalt aufgrundGanz natürlich – heilen auf die einer Erkrankung zeitweise nicht selbst 2012 übernimmt die TK Kostensanfte Tour führen können. „Zuvor war dies an für alternative Arzneien. die Voraussetzung geknüpft, dass ein TK-Arzneimittelexperte Thomas WidmannAuch für eine homöopathische Kind unter 14 Jahren oder ein behin-Behandlung bei besonders qualifi- dertes Kind im Haushalt lebt. Jetztzierten Ärzten übernimmt die TK für übernehmen wir auch ohne Kind imihre Versicherten Kosten – ganz ein- Haushalt Kosten für eine Haushaltshilfe,fach auf Chipkarte. „Vor allem Versi- wenn so ein Klinikaufenthalt vermiedencherte mit chronischen oder komple- werden kann“, sagt TK-Pflege-xen Krankheitsbildern profitieren von experte Holger Park.diesem Angebot. Homöopathen neh-men sich viel Zeit, um in einem inten- Ein weiteres Leistungs-siven Gespräch gemeinsam mit dem plus: Mit der Reform desPatienten die individuellen Behand- Transplantationsgesetzeslungsziele festzulegen“, sagt Walken- haben Lebendspender vonhorst. Organen oder Geweben jetzt einen gesetzlichen Anspruch auf medizinische Reha-Maßnahmen. Darüber hinaus erhalten Spender von der TK auch stationäre Vorsorge- leistungen, wenn eine medizinische Rehabilitation nicht in Betracht kommt. 13
  14. 14. Leistungen & Services Hightech und gute Ideen: TK ist Motor für den medizinischen Fortschritt Das Selbstverständnis der Techniker karte des Körpers. So kann der Tumor Krankenkasse ist es, ein aktiver Gestal- präzise lokalisiert werden. Das erspart ter und Impulsgeber im Gesundheits- dem Patienten nicht nur einen system zu sein – gerade wenn es beschwerlichen Diagnosemarathon, darum geht, neuartige Versorgungs- sondern nicht selten auch eine Opera- konzepte ins Leben zu rufen und tion auf Verdacht. umzusetzen. Seit jeher hat die TK es sich zur Aufgabe gemacht, ihren Ver- Mit fokussiertem Ultraschall gegen sicherten eine Versorgung auf dem Gebärmutter-Tumoren neuesten Stand der wissenschaftli- chen Forschung anzubieten. Der sogenannte Magnetresonanz- tomografie-gesteuerte fokussierte Ultraschall, abgekürzt MRgFUS, geht Unsere Versicherten sollen noch einen Schritt weiter: Mit seiner unmittelbar von medizinischen Hilfe können Radiologen Gebärmut- Innovationen profitieren. ter-Tumoren direkt zerstören – ohne Griff zum Skalpell. Bei der Behand- Dr. Jens Baas, Vorsitzender des lung erhitzen gebündelte Ultraschall- TK-Vorstands wellen gezielt den Tumor und schmel- zen ihn schließlich ein. Das umliegendeStellen Sie sich vor, die Kerne PET/CT, MRgFUS, Gamma-Knife – das Gewebe bleibt unverletzt. „Die Thera- klingt nicht nur kompliziert, dahinter pie ist schonend und eine Operationeines Apfels aus seinem Inneren verbirgt sich auch modernste Medizin- überflüssig, die Frauen können direktzu entfernen, ohne ihn aufschnei- technologie. Und die bekommen die im Anschluss nach Hause gehen.den zu müssen – das ist MRgFUS. Versicherten bei der TK auf Chipkarte. Und: Ihre Gebärmutter bleibt vollstän- Dass ihnen gerade solch neuartige dig erhalten, weshalb sich das Verfah-Dr. Matthias Matzko, Leiter des Zentrums Versorgungsangebote besonders wich- ren besonders für Frauen mit Kinder-für Myomtherapie am Klinikum Dachau tig sind, hat auch der TK-Meinungs- wunsch eignet“, sagt der Radiologe puls gezeigt: In der repräsentativen Dr. Matthias Matzko, Leiter des Zen- Umfrage gaben mehr als sieben von trums für Myomtherapie am Klinikum zehn TK-Versicherten an, dass sie Dachau. für die weitere Teilhabe am medizi- nischen Fortschritt sogar einen Auch mit dem Gamma-Knife – frei höheren Beitrag in Kauf nehmen wür- übersetzt „Strahlenmesser“ – können den (siehe zum TK-Meinungspuls Neurochirurgen und Strahlenthera- auch Seite 31). „Unsere Versicherten peuten operieren, ohne einen Schnitt sollen von sinnvollen und vielverspre- zu setzen. Sicher, präzise und scho- chenden medizinischen Innovationen nend zerstören sie mit einer einzigen unmittelbar profitieren und nicht erst Bestrahlung mit dem Gamma-Knife Jahre auf die Aufnahme in die Regel- Tumoren im Kopf, deren herkömm- versorgung warten“, sagt der Vorsit- liche Operation oft besonders schwie- zende des TK-Vorstands, Dr. Jens rig und risikoreich wäre. Baas. FTD zeichnet vier TK-Projekte aus Denn die Hightech-Medizin richtet sich insbesondere an TK-Patienten, die mit Allerdings müssen Innovationen nicht schwereren Verdachtsdiagnosen kon- immer neue Technologien sein. Oft frontiert sind. So hilft etwa die PET/CT ist es einfach eine gute Idee, die –„MRgFUS“ ist ein komplizierter Begriff füreine ausgefeilte Technik: Während ein (Positronen-Emissions-Tomographie/ gemeinsam angepackt – BewegungMagnetresonanztomograph dreidimensio- Computertomographie) bösartige Tumo- ins Gesundheitssystem bringt und esnale Bilder des Gebärmutter-Tumors re aufzuspüren. Die PET erkennt das zukunftsfähig macht. Vier TK-Projekte,erzeugt, richten speziell geschulte Krebsgewebe am gesteigerten Stoff- auf die dies zutrifft, haben auch dieRadiologen mit Hilfe dieser Aufnahmen wechsel der kranken Zellen, parallel Jury der Financial Times Deutschlandgebündelte Ultraschallwellen auf den zeichnet die Computertomographie (FTD) beim „Ideenpark Gesundheits-Tumor. Diese zerstören ihn so gezielt,dass das umliegende Gewebe unverletzt eine genaue anatomische 3-D-Land- wirtschaft 2012“ überzeugt:bleibt. Vertragspartner der TK ist dasKlinikum Dachau, das die neue Therapieals eine der ersten Einrichtungen inDeutschland anbietet.14
  15. 15. Notfalllineal rettet Kinderleben von ihnen ein nahezu schmerzfreies Leben führen. Die Schulmedizin alleinDass Notärzte zu Kindern gerufen gerät jedoch bei vielen an ihre Gren-werden, ist vergleichsweise selten: zen. Deshalb bietet die TK Rheuma-Nur bei etwa jedem 20. Einsatz sind patienten jetzt zusammen mit demKinder betroffen. Die Folge: Notfall- Immanuel Krankenhaus Berlin einemedizinern fehlt bei ihrer Behandlung bundesweit einmalige Ergänzung derdie Routine. Studien zeigen, dass Kin- Schulmedizin durch Naturheilkundeder bei Notfalleinsätzen dreimal häu- an: von der Blutegel-Behandlung überfiger als Erwachsene falsch dosierte die Kältekammer bis hin zur sogenann-Medikamente erhalten. Denn oft ten Mind-Body-Therapie.müssen Notärzte unter Zeitdruck dasGewicht eines Kindes schätzen, um „Wir bieten den Patienten das Bestedie richtige Dosis zu bestimmen. aus zwei Welten“, sagt Prof. Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt derAbhilfe schafft eine bestechend ein- Abteilung Naturheilkunde am Imma-fache Idee: das pädiatrische Notfall- nuel Krankenhaus. Begleitet wird dielineal. Es passt in jede Tasche und Initiative von einer wissenschaftlichen Die wenigsten Notärzte habenlässt sich wie ein Zollstock aufklap- Studie. „Im besten Fall können wir Routine bei der Behandlung vonpen. Legt der Notarzt es an ein ausge- zeigen, dass die Kombinationstherapiestrecktes Kind, kann er dessen Gewicht die Behandlungskosten senken kann, Kindern, und deshalb drohen Feh-einschätzen, sieht auf einen Blick die indem die Patienten weniger Medika- ler. Mit dem Lineal haben sie allekorrekten Dosierungen der wichtigsten mente brauchen, insgesamt gesünder wichtigen Informationen für denMedikamente und die Normwerte für sind und seltener FolgeschädenBlutdruck und Herzfrequenz. Entwickelt haben“, so Michaelsen. Notfall schnell zur Hand.hat das Notfalllineal der Kölner Kinder- Dr. Jost Kaufmann, Oberarzt der Abteilunganästhesist Dr. Jost Kaufmann, die TK Ambulante Hilfe für psychisch für Kinderanästhesie am Kinderkrankenhausverteilte es an alle Notärzte im Süd- Kranke der Stadt Kölnwesten. Mehr als eine halbe Million Mal imAuf der Überholspur durchs Jahr kommen Menschen in Deutsch-Krankenhaus land aufgrund von psychischen Erkrankungen ins Krankenhaus. Klinik-Kinder, die für eine Operation in die aufenthalte, von denen sich viele ver-Klinik müssen, möchten meist nur meiden ließen – wenn es ambulanteeines: so schnell wie möglich wieder Alternativen gäbe. Bisher warennach Hause. Möglich machen dies jedoch die Budgets für stationäre, teil-Operationen nach dem Konzept der stationäre und ambulante LeistungenFast-Track-Chirurgie, die die Medizi- strikt getrennt, und das galt dannnische Hochschule Hannover (MHH) auch für die Therapie der Patienten.erstmals auch für kleine Patienten Abhilfe schafft ein neues Modell, dasanbietet. Schon nach ein, zwei Tagen die TK gemeinsam mit dem Klinikumkönnen sie die Klinik wieder verlassen – Hanau entwickelt hat.selbst nach großen Eingriffen. „Unser neues System ist viel flexibler,Ermöglicht haben das Angebot Verträge davon werden die Patienten spürbarder Integrierten Versorgung, wie die TK profitieren“, so die Leiterin der TK-sie mit der MHH abgeschlossen hat. Landesvertretung in Hessen, Dr. Bar-„Diese Zusammenarbeit ermöglicht bara Voß. Ziel ist es, die Patienten souns erst, den kleinen Patienten Fast- weit zu unterstützen, dass sie trotzTrack-Operationen so umfassend ihrer Erkrankung überwiegend imanzubieten“, sagt Prof. Dr. Benno Ure, gewohnten Umfeld bleiben können.Direktor des Zentrums Kinderchirurgie Voß ist überzeugt: „Unser Modell Schulmedizin und Naturheilkunde:an der MHH. könnte ohne weiteres in allen psychi- Wir bieten Rheumapatienten das atrischen und psychosomatischen Beste aus zwei Welten.Ganzheitliche Therapie für Krankenhäusern angewendet werden.“Rheumapatienten Prof. Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin800.000 Menschen in Deutschland lei- Einen Überblick über aktuelleden an rheumatoider Arthritis. Mit der innovative Versorgungsange-richtigen Therapie können die meisten bote der TK gibt auch die Bro- schüre „Sicherheit & Innovation“. 15
  16. 16. Leistungen & Services Vernetzt gegen Migräne Fast neun Millionen Menschen in ganzheitlichen Kieler Konzept profitie- Deutschland leiden unter chronischen ren. Die wissenschaftliche Langzeit- Kopfschmerzen oder Migräne. Wer analyse, die das Projekt begleitet, selbst betroffen ist, weiß, wie schwer belegt einen hohen und nachhaltigen es oft ist, die Schmerzen in den Griff Patientennutzen: Die Teilnehmer zu bekommen. haben weniger Schmerzen, gewinnen Lebensqualität zurück, und viele kön- Für diese Patienten hat die TK zusam- nen wieder arbeiten. men mit der Schmerzklinik Kiel ein spe- zielles Angebot: das Kopfschmerz- Weniger Schmerzen, mehr und Migränebehandlungsnetz. Es Lebensqualität erstreckt sich über ganz Deutschland, bringt Schmerztherapeuten in Praxen „Für die Betroffenen ist dieses Ver- und Kliniken zusammen und wurde im sorgungskonzept ein Meilenstein: März 2012 mit dem „Preis für Gesund- Viele erleben zum ersten Mal seit vielen heitsnetzwerker“ ausgezeichnet. Jahren ein Leben ohne Kopfschmer- zen“, sagt der Direktor der Schmerz- Die Begründung der Jury aus Ent- klinik Kiel, Prof. Dr. Hartmut Göbel. Er scheidungsträgern des Gesundheits- hat das Konzept gemeinsam mit der wesens: Das Gemeinschaftsprojekt TK entwickelt. „Es ermöglicht erst-Für die Betroffenen ist dieses Ver- der TK und der Kieler Klinik biete eine mals eine bundesweite, sektorenüber- hochwertige medizinische Versor- greifende Vernetzung der ambulantensorgungskonzept ein Meilenstein: gung, nutze nachweislich den Pati- und stationären Kopfschmerzthera-Viele erleben zum ersten Mal seit enten und vernetze vormals getrennt pie“, so Dr. Johann Brunkhorst, Leitervielen Jahren ein Leben ohne handelnde Praxen und Kliniken. der TK-Landesvertretung Schleswig- Holstein. Mehr als 400 regionaleKopfschmerzen. Über 6.000 Menschen mit schweren Schmerztherapeuten arbeiten in demProf. Dr. Hartmut Göbel, Direktor der chronischen Kopfschmerzen konnten Projekt mit den stationär tätigen Kie-Schmerzklinik Kiel (rechts), mit Dr. Johann bereits von der Behandlung nach dem lern zusammen.Brunkhorst, Leiter der TK-LandesvertretungSchleswig-Holstein Telemedizin: Mit dem „Health Buddy“ bei der Bundeskanzlerin Sie nimmt die Luft zum Atmen: Bei Krankenhausaufenthalte vermeiden der chronisch obstruktiven Lungener- krankung – kurz COPD – bekommen „Unser Ziel ist, damit frühzeitig auf die Patienten immer schlechter Luft, Verschlechterungen reagieren zu kön- auch bronchienerweiternde Medika- nen und Krankenhausaufenthalte mente stoßen an ihre Grenzen. Und möglichst zu vermeiden. Das ist gut die Zahl der Betroffen steigt: Allein für die Patienten, aber auch gut für bei der TK sind es mehr als 100.000 uns als Krankenkasse“, sagt Dr. Jens Versicherte. Ihnen hilft die TK jetzt per Baas, Vorsitzender des TK-Vorstands. Telemedizin. Das Projekt ergänzt die Betreuung durch den behandelnden Arzt, der Der sogenannte Health Buddy – ein ebenfalls regelmäßig über den telemedizinisches Gerät, das sich Gesundheitszustand des Patienten bequem von zu Hause aus bedienen informiert wird. lässt – bietet Patienten aus ganzEine sinnvolle Sache für die Deutschland einen direkten Draht zu Der Health Buddy hat auch die Bun-Patienten. Weiter so! den Experten im Telemedizinischen deskanzlerin überzeugt. Auf dem Zentrum des Robert-Bosch-Kranken- Girls‘Day im Bundeskanzleramt stellteBundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hauses in Stuttgart. So sehen diese die TK das Projekt Dr. Angela Merkelinformierte sich auf dem Girls‘Day im unmittelbar, wenn sich der Gesundheits- und den teilnehmenden Mädchen vor.Bundeskanzleramt über das Telemedizin- zustand der Patienten verschlechtert – „Eine sinnvolle Sache für die Pati-Projekt der TK für COPD-Patienten. und sie können direkt gegensteuern, enten. Weiter so!“, kommentierte die wenn die täglich übermittelten Daten Bundeskanzlerin. Anlass zu Sorge geben. 16
  17. 17. „... leben bis zuletzt“ – Palliativarzt ThomasSitte kämpft für todkranke PatientenEin tröstendes Wort, eine warme Für solche Teams und engagierteHand, einfach da sein – wenn Men- Basisversorger müssen verlässlicheschen im Sterben liegen, braucht es Bedingungen geschaffen werden. Eskeine großen Gesten, sondern Ärzte, kann zum Beispiel nicht sein, dassdie wissen, worauf es jetzt ankommt Ärzte in der Palliativversorgung inund wie man die Leiden lindert. Einer einer rechtlichen Grauzone arbeiten.von ihnen ist Thomas Sitte. Der Arzt Nach derzeitiger Gesetzeslage dürfenaus Fulda gilt als Pionier unter den sie einem Patienten SchmerzmittelPalliativmedizinern, weil er seit Jahren zwar verabreichen, ihm jedoch keinenfür eine bessere Versorgung Sterbens- Vorrat – zum Beispiel fürs Wochenendekranker kämpft. oder die Nacht – überlassen. Ich selbst musste mich schon einmal vorHerr Sitte, Sie begleiten Menschen der Staatsanwaltschaft verantworten,bis in den Tod. Das ist bestimmt weil ich einer Patientin Schmerzmittelnicht leicht. dagelassen hatte, damit sie auch wäh- rend der Feiertage Phasen schlimmsterLeicht ist es nicht, aber dennoch liebe Schmerzen und Atemnot übersteht.ich meinen Beruf. Das mag auf Anhieb Was kaum einer für möglich hielt: Diefurchtbar klingen. Aber das Sterben Gesetze werden gerade geändert.ist Teil des Lebens. Es ist ein sehr Das gelang, weil uns sehr, sehr viele Beim Thema ambulante Palliativ-wichtiger Teil, in dem alle Beteiligten Menschen und Institutionen unter-sehr wichtige, völlig unerwartete stützt haben. medizin war die TK den anderenErfahrungen machen. Sie dürfen nicht Kassen im Denken und Handelnvergessen: Ein guter Tod ist für den Ist diese Erfahrung der Grund, schon lange ein gutes Stückwichtig, der geht – aber nicht weniger warum Sie nicht mehr als Arztwichtig ist er für eine größere Anzahl praktizieren? voraus.von Menschen, die zurückbleiben und Thomas Sitte, Palliativmediziner undsich daran erinnern werden, wie das Jein. Das war eine ungeheure Belas- Vorstandsvorsitzender der Deutschenwar, dieses Sterben. Und für mich tung für meine Familie und mich, ist PalliativStiftungpersönlich hat es zur Folge gehabt, aber nicht der alleinige Grund gewe-dass ich die Angst vor dem eigenen sen. Auch wenn das Verfahren inzwi-Sterben und dem Tod weitgehend schen eingestellt ist, habe ich meineverloren habe. Praxis verkauft und jetzt einen ande- ren Weg eingeschlagen, um todkran-Sie setzen sich für eine bessere ken Menschen zu helfen: die DeutscheVersorgung Sterbenskranker ein. PalliativStiftung. Unsere Botschaft lau-Was sind Ihre Ziele? tet: „Leben bis zuletzt!“ Wir wollen „I run for life“ aufklären, helfen und auch aufrütteln.Es gibt heute einfache Möglichkeiten, Durch das lebensbejahende Themadie Lebenssituation von Schwerst- Bei Ihrer Arbeit halten Sie engen Sport eine breite Öffentlichkeitkranken daheim dramatisch zu ver- Kontakt zur TK – wie kam es dazu? auf das Tabuthema Sterben auf-bessern, ihnen das Leiden so weit zu merksam machen – mit diesemlindern, wie die Patienten es selbst Schon lange bevor die spezialisierte Ziel haben die Deutsche Palliativ-wünschen, und gleichzeitig dem Leben ambulante Palliativversorgung im Stiftung und die TK gemeinsammehr Tage zu geben. Indem Ärzte und Gesetz verankert wurde und es die die Initiative „I run for life“ insPflegeteams sich um die Patienten ersten kassenübergreifenden Verträge Leben gerufen. „Wir wollenkümmern, ihnen mit Medikamenten gab, hatte die TK bereits Verträge der Deutschland bewegen“, sagtdie Schmerzen nehmen und sie in der Integrierten Versorgung – zum Bei- Thomas Sitte.vertrauten Umgebung versorgen, kön- spiel mit „Palliative Care Teams“ innen sie Leben verlängern. Deshalb ist Wiesbaden und Fulda. Da war die TK www.irunforlife.orges auch so wichtig, dass der seit 2007 den anderen Kassen im Denken undim Gesetz verankerte Anspruch auf Handeln ein gutes Stück voraus undeine spezialisierte ambulante Palliativ- hat wesentlich dazu beigetragen, dassversorgung mit Leben gefüllt wird. es mit der ambulanten Palliativversor- gung vorangegangen ist. Wir habenKönnten Sie das bitte näher an einem Strang gezogen und icherläutern? freue mich, dass wir das im Sinne der Patienten auch in Zukunft tun, dennWir brauchen noch viel mehr speziali- jetzt geht es mit dem Projekt „I runsierte Teams und vor allem Hausärzte for life“ weiter!und Pflegedienste, aber auch Pflege-heime und Krankenhäuser, die hospiz- Vielen Dank, Herr Sitte, für daslich-palliativ denken und handeln. Sonst Gespräch und weiterhin vielist so ein Gesetz ein zahnloser Tiger. Erfolg bei Ihrem Einsatz! 17
  18. 18. Leistungen & Services Immer ein offenes Ohr: 12.000 TKler für ihre Kunden im Einsatz Über 60.000-mal am Tag klingelt bei Ein weiterer neuer Onlineservice der der TK das Telefon, 50.000 Menschen TK: Per Mausklick können TK-Versi- besuchen www.tk.de, 10.000 kommen cherte in Berlin jetzt direkt einen Arzt- persönlich in die Kundenberatungen. termin buchen – schnell und exklusiv. Die TK ist nicht nur für ihre Kunden Dabei handelt es sich nicht einfach da, wenn es hart auf hart kommt – sie um eine Terminanfrage per E-Mail, hat Serviceangebote für alle Lebens- sondern um eine verbindliche Termin- lagen: von der Hilfe bei der Arztsuche buchung – ähnlich wie bei einem Flug- über das TK-Reisetelefon bis zur buchungssystem. Der Vorteil: „Unse- Gesundheitskurssuche und zum re Kunden sparen sich nicht nur die Bonusprogramm. Und sind ihre Ver- Anrufe in den einzelnen Praxen und sicherten in einer Notlage, erhalten die Wartezeit in einer Telefonschleife. sie von den knapp 12.000 TK-Mitar- Die teilnehmenden Ärzte halten auch beitern die schnelle, unbürokratische bestimmte Zeitkontingente frei, so und kompetente Hilfe, die sie erwar- dass unsere Versicherten kurzfristig ten. Rund um die Uhr und auf dem einen Termin bekommen“, sagt Pro- Wege, der ihnen am liebsten ist. jektleiter Thomas Nebling. Bei Anruf: Antwort Sie brauchen einen Kaum eine Branche wandelt sich Telefonisch sind die TK-Mitarbeiter an Arzttermin? Wir bleiben 365 Tagen im Jahr jederzeit für ihre für Sie dran, bis es klappt. so schnell wie das Gesundheits- Kunden erreichbar. Und kaum ein wesen. Eines wird sich jedoch Kunde muss länger als 20 Sekunden Verena Schlee, die den TK-Terminservice koordiniert nicht ändern: Unsere Kunden ste- warten, bis er einen Fachmann – oder hen im Mittelpunkt unserer Arbeit eine Fachfrau – in der Leitung hat. Auch nachts, am Wochenende und an Bundesweit bietet die TK ihren Kunden und unserer Entscheidungen. Feiertagen kümmern sich qualifizierte zudem einen Terminservice per E-Mail Dr. Beate Schuhr, Leiterin des Bereichs Sozialversicherungsfachangestellte oder Telefon an: TK-Versicherte, die „Service und Kundenbindung“ der TK um die Anliegen ihrer Kunden. einen kurzfristigen Termin beim Haus- „Die meisten Fragen können wir oder Facharzt benötigen, können sich direkt am Telefon beantworten“, sagt an eine kostenlose Servicenummer Berthold Behnke, Leiter des Bereichs wenden. Dann hilft der TK-Terminser- Kundenberatung. Für alle anderen vice ihnen, so schnell wie möglich einen Themen stehen den Servicemitarbei- passenden Termin zu vereinbaren. tern Kollegen in 27 spezialisiertenMitglieder und Versicherte Zentren zur Seite – zu allen Themen Kunde im Mittelpunkt von Krankengeld bis Kieferorthopädie. 1.1.2011 1.1.2012 Ob Terminservice, Kundenchat oder Direkter Draht zur Netzgemeinde ein persönlicher Rat von den Medizin-Pflichtversicherte 3.349.209 3.432.195 recht-Experten bei einem vermuteten Für viele ist das Telefon jedoch schon Behandlungsfehler – die TKler sindfreiwillig lange nicht mehr das Kontaktmedium Tag für Tag unermüdlich im Einsatz,Versicherte 970.051 1.140.670 Nummer eins: Sechs von zehn Men- um die Erwartungen ihrer Kunden zu schen hierzulande kommunizieren erfüllen – oder sogar zu übertreffen.versicherungs- regelmäßig übers Internet – per E-Mail, „Kaum eine Branche wandelt sich sopflichtige Rentner 1.034.930 1.131.071 Chat oder in sozialen Netzwerken. schnell wie das Gesundheitswesen. Wer in Sachen Krankenversicherung Eines wird sich jedoch nicht ändern: Kontakt und Rat sucht, ist auch im Unsere Kunden stehen im MittelpunktMitglieder Internet bei der TK genau richtig: In unserer Arbeit und unserer Entschei-insgesamt 5.354.190 5.703.936 ihrem neuen Kundenberatungschat dungen“, sagt Dr. Beate Schuhr, die beantworten TK-Mitarbeiter direkt die bei der TK für den Kundenservice ver- Fragen der Netzgemeinde – ob TK- antwortlich ist.Familien- versichert oder nicht. „Der Chat istangehörige 2.242.330 2.272.445 anonym und funktioniert, ohne dass man sich vorher anmelden muss“, so Behnke.Versicherteinsgesamt 7.596.520 7.976.381 18
  19. 19. Facebook, YouTube, Xing & Co. –und die TK mittendrinKnapp 24 Millionen Menschen in geschützten Bereich „Meine TK“Deutschland sind bei Facebook, dem einloggen. Ein Service, den die TK alsgrößten sozialen Netzwerk der Welt. erste Krankenkasse anbietet – wieUnd das Onlinevideoportal YouTube ist auch das Bundesinnenministerium ingemessen an der Nutzerzahl nicht nur seiner Broschüre zum neuen Perso-beliebter als die Fernsehriesen ARD und nalausweis hervorhebt. Der AusweisZDF, sondern inzwischen auch die im Lesegerät zu Hause funktioniertzweitgrößte Suchmaschine der Welt. dabei wie ein digitaler Fingerabdruck.Keine Frage, dass in dieser digitalen In dem geschützten Bereich könnenWelt auch die TK zu finden ist. Beim die TK-Kunden dann zum Beispiel Mit-unternehmenseigenen YouTube-Chan- gliedsbescheinigungen herunterladen,nel gibt‘s nicht nur Spots zum Thema Anträge direkt online stellen oder dieKrankenversicherung, sondern auch zu persönliche Arzneimittelauskunft TK-TK-Aktionen und -Events. Und auf der Via bestellen.TK-Facebook-Seite holt sich die Netzge-meinde neben Infos zu Services und www.tk.de – Webcode: 136456Leistungen der TK viele Gesundheits-tipps für Aktivitäten jenseits des Bild- TK-Gesundheitscoachesschirms. Wer mag, kann auch direkt mitder TK ins Gespräch kommen: „Fragen, Wer schon immer etwas für seineAnregungen und Verbesserungsvor- Gesundheit tun wollte, bisher aber anschläge sind ausdrücklich erwünscht“, seinem inneren Schweinehund geschei-sagt Stefan Sander aus dem Social- tert ist, dem helfen die TK-Gesund-Media-Team der TK. Neben Facebook heitscoaches auf die Sprünge. Sound YouTube ist die TK zudem bei unterstützt zum Beispiel der Antistress-Google+, Xing, Twitter, Flickr, Slide- Coach dabei, dem ganz normalen All- Auf Facebook wollen wir mitshare, Pinterest und Foursquare aktiv. tagswahnsinn gewachsen zu sein und unseren Kunden ins Gespräch dabei optimistisch zu bleiben. Weitere www.tk.de/facebook Onlinetrainer gibt es zu den Themen kommen – Fragen, Anregungen www.tk.de/youtube Ernährung, Fitness, Walking, Motivation, und Verbesserungsvorschläge Raucherentwöhnung und Diabetes. sind ausdrücklich erwünscht!Neue Apps „TK-Kiosk“ und ecoach.tk.de Stefan Sander (rechts) aus dem Social- Media-Team der TK. Neben ihm im Bild„Auf Reisen“ (von links nach rechts): Daniel Burgstaler, Twitter-News – auch regional der sich um die Social-Media-Aktivitäten derVon „Mentalstrategien für den Alltag“ TK-Pressestelle kümmert, Dagmar Ruten-bis zu „Ernährung – bewusst genie- Nicht nur in einem bundesweiten Kanal, beck, die die Angebote für Firmenkundenßen und gesund bleiben“ – die TK- auch für jedes einzelne Bundesland der TK in den sozialen Netzwerken betreut,Broschüren flattern über den TK-Kiosk bietet die TK Journalisten, Meinungs- und Christine Brandis, die für die TK als Arbeitgeber bei Facebook, Xing und Co.ganz einfach auf den Tablet-PC. Dort bildnern und allen anderen Interessier- den Dialog mit potenziellen neuenbieten sie gegenüber den gedruckten ten die Möglichkeit, ihr auf Twitter zu Mitarbeitern sucht.Broschüren sogar noch zahlreiche folgen. „So erhalten sie laufend aktu-Extra-Features wie eine Suchfunktion, elle News zu Gesundheit, Gesund-direkte Verlinkungen und ein interak- heitspolitik und Sozialversicherung –tives Inhaltsverzeichnis. auch ganz speziell für ihre Region“, sagt Daniel Burgstaler, der den Social-Neu ist auch die TK-App „Auf Reisen“. Media-Newsroom der TK betreut.Sie unterstützt Urlauber bei der Reise-vorbereitung und unterwegs. Unter twitter.com/tk_presseanderem bietet sie Reiseinformationen www.newsroom.tk.devom Auswärtigen Amt und verwaltetdie persönlichen Impfdaten. Außer-dem hilft das Modul „Zeigen statt fra-gen“ dabei, sich vor Ort auch ohne TK hat „Intranet des Jahres“Worte zu verständigen – und dasnicht nur mit dem Arzt. Das hätte wohl keiner von ihnen gedacht – von all den Kreativen, Kommunikationsprofis und Social-Media-Experten bei der Verleihung des www.tk.de – Webcode: 209048 „Deutschen Preises für Onlinekommunikation“: dass eine Krankenkasse mit ihrem Intranet das Rennen machen könnte. Und doch: Der Preis fürMit neuem Personalausweis zu das beste Intranet des Jahres ging 2012 an die TK. Lobend hob die Jury„Meine TK“ hervor, wie gut jeder Mitarbeiter sich „sein“ Intranet individualisieren kann und wie es die innerbetrieblichen Informationsströme beschleunigtSeit Ende 2011 können sich die Nut- und vereinfacht. Zudem zeigte sie sich von der Transparenz und der leichtzer von tk.de auch ganz bequem mit handhabbaren Benutzeroberfläche von „TK Know-how“ beeindruckt.dem neuen Personalausweis in ihren 19
  20. 20. Projekte, Kampagnen & Initiativen20 „Denkanstöße geben, Ängste und Vorbehalte abbauen“ Drei Monate, über 10.000 Kilometer, 24 persönliche Geschichten: Im Sommer 2012 war Hip-Hopper Flo Bauer für die TK auf Deutschlandtour, um insbesondere jungen Menschen das Thema Organspende ans Herz zu legen. Unter anderem besuchte er den 18-jährigen Donovan bei der Dialyse in Köln und rappte dort für die kranken Kids.
  21. 21. Seit Jahren ist die TK Vorreiter in der min. Die Neunjährige hatte erst eineAufklärung über Organspende – nun Niere ihrer Mutter erhalten und lebtsetzt sie ihr Engagement mit Unter- jetzt seit sechs Jahren mit der Spen-stützung der Bundeszentrale für derniere ihrer Tante. „Ich habegesundheitliche Aufklärung (BZgA) in meinem Kind schon einmal das Lebender bundesweiten Kampagne „Von geschenkt. Deshalb war es für michMensch zu Mensch – Flo Bauers Rei- selbstverständlich, es mit der Nieren-se zur Organspende“ fort. Im Som- spende auch ein zweites Mal zu tun“,mer 2012 ist der Rapper und Hip-Hop- so Steffi Winkler im Gespräch mit demper durch das gesamte Bundesgebiet Hip-Hopper.gereist und hat Menschen getroffen,denen das Thema Organspende am Weiter ging es zu Roland Kaiser. 2010Herzen liegt: als Patienten, als Ange- hatte sich der Sänger aufgrund einerhörige, Mediziner oder Politiker. Lungenerkrankung von der Bühne ver- Roland Kaiser lebt seit 2010 mit einer neuen Lunge – abschiedet – und 2011 nach einer und füllt seit seinem Comeback im Jahr darauf bei sei- nen Konzerten wieder die großen deutschen Hallen.Denkanstöße geben, Vorbehalte Transplantation sein Comeback gefei-abbauen ert. Backstage vor einem Konzert in Berlin erzählte er Flo Bauer vom WartenDabei stets an seiner Seite: ein Team, auf das Spenderorgan und davon, wiedas die Gespräche mit der Kamera sehr ihn seine Fans unterstützt haben,begleitete. Die Clips wanderten im als es ihm immer schlechter ging.Anschluss direkt in das Weblogvonmenschzumensch.org – und mün- Von der Warteliste zurden am Ende seiner Reise in einer GoldmedailleDokumentation. „Damit möchte ichDenkanstöße geben, Ängste und Vor- Als Nächstes stand Trier auf dem Pro-behalte abbauen“, schreibt der Ham- gramm: Bei der Heilig-Rock-Wallfahrtburger auf der Website. Seit 2008 spielte Bauer im Trierer Dom seinenmacht sich der Künstler gemeinsam Organspende-Song „Von Mensch zumit der TK für das Thema stark – zum Mensch“ und diskutierte in einer Talk- Flo Bauer im Gespräch mit Steffi Winkler undBeispiel mit einem Musikwettbewerb runde unter anderem mit der 16-jährigen ihrer Tochter Jasmin. Mit zweieinhalb Jahren hatoder dem Unterrichtsfilm „Organ- Alexandra. Sie hatte im Jahr zuvor ein Jasmin eine Niere von ihrer Mutter bekommen –spende macht Schule“. neues Herz gebraucht, nachdem sie an und ein paar Jahre später noch einmal eine neue Niere von ihrer Tante.Auch mit seiner „Quer-durchs-Land-Tour“ will Flo Bauer vor allem jungeMenschen erreichen und sie motivie-ren, über Organspende nachzuden-ken, sich eine Meinung zu bilden unddiese auf einem Organspendeausweisfestzuhalten – unabhängig davon, wiesie ausfällt. Und das nicht nur vor Ort,sondern auch über die begleitendeFacebook-Seite, auf der sich jeder ein-bringen, seine Meinung sagen undseine Fragen loswerden kann.Laut einer Umfrage der BZgA fühlt sichvor allem in der Gruppe der 14- bis29-Jährigen nicht einmal die Hälfteder Befragten ausreichend über dasThema informiert. „Wenn man jungist, will man das Leben in vollenZügen genießen. Deshalb ist es mehrals verständlich, dass kaum einer gernüber Organspende nachdenkt. Aber:Wer keine Meinung hat, lässt im Fallder Fälle später andere für sich ent-scheiden. Und das ist eigentlich auchkeine Lösung“, so Flo Bauer.Backstage bei Roland Kaiser Bei einem Kaffee sprach Flo Bauer mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr darüber, wie sich dieDen ersten Stopp auf seiner Reise Politik parteiübergreifend auf ein neues Transplantationsgesetz geeinigt hat und wie er ganz persönlichlegte Bauer in Mecklenburg-Vorpom- zum Thema Organspende steht.mern ein: Im Ostseebad Rerik traf erSteffi Winkler und ihre Tochter Jas- 21

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