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Pressemeldung: "Digitale Gesundheit" (17. Juni 2015)

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Über 400.000 Apps aus den Bereichen Lifestyle, Medizin und Gesundheit stehen weltweit zum Download bereit und bedienen den boomenden Trend des Selftrackings. Ein Markt, der für viele User unübersichtlich und unüberschaubar ist und Raum für viele Fragen bietet: "Wie finde ich eine App, die zu mir passt?", "Welche Absichten hat der Anbieter der App?", "Welchen Nutzen können Apps für meine Gesundheit haben?" und "Was macht eine gute App aus?"

Antworten darauf gibt eine neue Studie des Universitätsklinikums Freiburg im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK), die zusammen mit den Ergebnissen einer aktuellen forsa-Umfrage zu den Trends in der digitalen Gesundheit am 17. Juni 2015 auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt wurde.

Dieses Dokument zeigt die Pressemeldung, die anlässlich der Pressekonferenz "Digitale Gesundheit" veröffentlicht wurde.

Weitere Informationen zum Thema "Digitale Gesundheit" gibt es unter http://www.tk.de/tk/723220.

Dieses Dokument kann für redaktionelle Zwecke und mit dem Hinweis "Quelle: Techniker Krankenkasse" honorarfrei verwendet werden. Eine Nutzung zu Werbezwecken ist ausgeschlossen.

Veröffentlicht in: Gesundheit & Medizin
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Pressemeldung: "Digitale Gesundheit" (17. Juni 2015)

  1. 1. TK-News Techniker Krankenkasse  Pressestelle  Bramfelder Straße 140  22305 Hamburg  www.presse.tk.de Für Rückfragen: Hermann Bärenfänger, TK-Pressestelle Tel. 040 - 6909 2058, E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de, Twitter: www.twitter.com/TK_Presse Studie im Auftrag der Techniker Krankenkasse zeigt: Apps bahnen sich den Weg in die Gesundheitsversorgung Berlin, 17. Juni 2015. Der Trend zu "Wearables" und "Selftracking" ist keine bloße Spielerei, sondern stärkt den selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Umgang mit der Gesundheit: Zu diesem Er- gebnis kommt eine Studie des Universitätsklinikums Freiburg im Auf- trag der Techniker Krankenkasse (TK), die heute in Berlin vorgestellt wurde. Die Wissenschaftler untersuchten, welche Angebote es be- reits auf dem Markt der rund 400.000 Medizin-, Gesundheits- und Lifestyle-Apps gibt und was die Nutzer davon haben. Ihr Fazit: Ge- sundheitsbezogene Apps werden künftig in der Prävention und der Chroniker-Versorgung ihren festen Platz haben. Es hapert heute je- doch bei den meisten Angeboten noch an der Qualität - und an der Nachhaltigkeit. "Die Zeit ist reif, die digitale Versorgung massiv voranzutreiben und wir sind bereit, unseren Teil dazu beizutragen", sagte der TK- Vorstandsvorsitzende Dr. Jens Baas und verglich die digitale Ent- wicklung im Gesundheitsbereich mit der des autonomen Fahrens: "Die Technik entwickelt sich viel rasanter als der gesetzliche Rahmen - hier müssen wir nachsteuern", so Baas. Das E-Health-Gesetz sei dazu ein Anfang, aber eben nur ein Anfang. In Berlin forderte Baas einen kritischen Dialog zu den Chancen und Risiken eines digitalisier- ten Gesundheitswesens und der Frage, wie Patienten den Komfort
  2. 2. TK-News 2 Für Rückfragen: Hermann Bärenfänger, TK-Pressestelle Tel. 040 - 6909 2058, E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de, Twitter: www.twitter.com/TK_Presse neuer Funktionen nutzen können und sie gleichzeitig vor Datenmiss- brauch geschützt sind: "Der Schutz der Sozialdaten ist extrem wich- tig. Die Herausforderung wird sein, zugleich nützlichen Anwendungen den Weg zu ebnen", so Baas. Wie Verbraucher anhand weniger Angaben selbst überprüfen kön- nen, inwieweit eine angebotene App dem eigenen Sicherheitsbedürf- nis entgegen kommt, erläuterte Dr. Ursula Kramer: "Wenn der App eine Datenschutzerklärung fehlt oder nicht klar ist, wie sich diese finanziert, ist man sicher gut beraten, nach einer Alternative zu schauen", so die Mitautorin der Studie. Auch der aktuelle TK-Trendmonitor des forsa-Instituts belegt, dass Menschen aller Altersgruppen der Digitalisierung im Gesundheitswe- sen offen gegenüber stehen: Schon heute suchen drei Viertel der Befragten - auch die 60- bis 70-Jährigen - nach Gesundheitsinforma- tionen vorwiegend oder ausschließlich im Internet. Und mehr als je- der Zweite (52 Prozent) gab an, mit seinem Arzt via Internet in Kon- takt treten zu wollen oder es bereits zu tun: Online Termine vereinba- ren, den Arztbesuch elektronisch vorbereiten, Messwerte elektronisch übermitteln oder auch Rezepte online erhalten - das sind die Anwen- dungen, die Patienten bereits heute gern per Web regeln wollen. Dass Apps auch im Gesundheitsbereich mehr können als nur Infor- mationen zu liefern oder Daten zu sammeln, zeigen aktuelle Beispiele der TK: So lädt etwa die Diabetes-Tagebuch-App die Blutzucker- messwerte direkt in ein Smartphone. Mit dem Service TK-Arzttermin- Online finden die Patienten mobil einen Arzt und buchen unterwegs
  3. 3. TK-News 3 Für Rückfragen: Hermann Bärenfänger, TK-Pressestelle Tel. 040 - 6909 2058, E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de, Twitter: www.twitter.com/TK_Presse verbindlich einen Termin. Und die neue App "Husteblume" berechnet die persönliche Pollenbelastungsvorhersage. Zum Hintergrund: Zum Thema "Digitale Gesundheit" treffen sich am Nachmittag des 17. Juni 2015 rund 100 Experten aus Politik, Gesundheitswesen und Wissenschaft im Berliner Soho House zum "Forum Versorgung", um aktuelle Trends und mögliche Chancen für das Gesundheitswesen zu diskutieren. Vor diesem Hintergrund - und um die eigene App-Strategie weiterzu- entwickeln - hatte die TK die Studie "Gesundheits- und Versorgungs- Apps" beim Universitätsklinikum Freiburg in Auftrag gegeben und für den "TK-Trendmonitor" vom forsa-Institut insgesamt rund 1.000 Mit- glieder gesetzlicher und privater Krankenversicherungen befragen lassen. Eine Checkliste für Nutzer von Gesundheit-Apps und weitere Informa- tionen gibt es ab sofort auf www.tk.de (Webcode: 723596).

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