esundheitsr epor t 2012G1 ǀ Gesundheitsreport 2012 – Sachsen
2 ǀ Gesundheitsreport 2012 – Sachsen
InhaltZum Gesundheitsreport der TK ..........................................................................................
Zum Gesundheitsreport                             genüberstellungen zu vorläufigen Landeswer-                             ...
tionen der oberen Atemwege“ (vgl. Tabelle 3        gelte damit keinen realen Rückgang der Ver-auf Seite 12).              ...
Bei einer Betrachtung der bundesweit ermit-         (Gruppe A10) zu verzeichnen sowie, wenn                        telten ...
Überregionale Ergebnisse                           und „Schlafkreise“. Während in einigen Krei-                           ...
Abbildungen und Tabellen                      AU-Fälle nach Bundesländern 2000 bis 2011                                   ...
AU-Fälle nach ICD10-Diagnosekapiteln 2011          Bestimmte infektiöse und parasitäre Krankheiten                        ...
AU-Fälle je 100 Versicherungsjahre nach ICD10-Diagnosekapiteln                                                            ...
Ausgewählte ICD10-Diagnosekapitel: Relative Veränderungender AU-Fallzahlen 2000 bis 2011 (Werte 2000 = 100 Prozent)       ...
Anteilig relevante dreistellige ICD10-Diagnosen: AU-Fälle je 100 VJ in 2011                      ICD10-Diagnose           ...
AU-Tage je 100 Versicherungsjahre nach ICD10-Diagnosekapiteln                                             Ergebnisse     A...
Ausgewählte ICD10-Diagnosekapitel: Relative Veränderungen                      der Fehlzeiten 2000 bis 2011 (Werte 2000 = ...
Anteilig relevante dreistellige ICD10-Diagnosen: AU-Tage je 100 VJ in 2011ICD10-Diagnose                                  ...
Verordnungsvolumen Arzneimittel nach anatomischen ATC-Gruppen 2011                              Alimentäres System und Sto...
Relative Veränderungen des Verordnungsvolumens in ausgewählten anatomi-schen ATC-Gruppen 2000 bis 2011  .                 ...
Arzneimittel mit relevantem Verordnungsvolumen nach dreistelligem ATC-Code                      2011                      ...
Regional beschäftigte je regional wohnhafte Berufstätige in KreisenAbbildung 9 (Berufstätige mit verfügbarer Angabe zum Wo...
Anteil Berufstätige mit Arbeitsplatz außerhalb des dargestellten Wohnkreises                      Abbildung 10 (Berufstäti...
Anteil Berufstätige mit Wohnort außerhalb des dargestellten ArbeitskreisesAbbildung 11 (Berufstätige mit verfügbarer Angab...
Berufstätige nach Wohnort und Arbeitsplatz in Kreisen 2011                      Kreis-     Kreisbezeichnung               ...
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TK-Gesundheitsreport 2012 für Sachsen

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Angelehnt an den bundesweiten TK-Gesundheitsreport befasst sich auch die regionalisierte Version für Sachsen traditionell mit Arbeitsunfähigkeiten und Arzneimittelverordnungen. In diesem Jahr richtet sich dabei das Augenmerk auf die Gesundheit junger Erwerbspersonen und Studierender.

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TK-Gesundheitsreport 2012 für Sachsen

  1. 1. esundheitsr epor t 2012G1 ǀ Gesundheitsreport 2012 – Sachsen
  2. 2. 2 ǀ Gesundheitsreport 2012 – Sachsen
  3. 3. InhaltZum Gesundheitsreport der TK ............................................................................................................... 4Erwerbspersonen - Versichertenstruktur ............................................................................................. 4Arbeitsunfähigkeit.......................................................................................................................................... 4Arzneiverordnungen .................................................................................................................................... 5Mobilität und Flexibilität............................................................................................................................. 6Abbildungen und Tabellen ...................................................................................................................... 8 Gesundheitsreport 2012 – Arbeitsunfähigkeiten und Arzneiverordnungen: Auswertungen für Sachsen Herausgegeben von der Techniker Krankenkasse, Hamburg, Fax 040 - 69 09-22 58, Internet: www.tk.de, Bereich Marketing & Vertrieb, Fachreferat Gesundheitsmanagement, Autoren: Dr. Thomas Grobe, Julia Gerr, ISEG (Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung), Hannover, Redaktion: Gudrun Ahlers. © Techniker Krankenkasse, alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und sonstige Formen der Vervielfältigung - auch auszugsweise - nicht gestattet. Gesundheitsreport 2012 – Sachsen ǀ 3
  4. 4. Zum Gesundheitsreport genüberstellungen zu vorläufigen Landeswer- ten 5,6 Prozent. Etwa jeder achtzehnte ab- der TK hängig Beschäftigte in Sachsen war im Jahr 2011 bei der TK versichert. Auswertungsbasis des Gesundheitsreports bildeten anonymisierte Routinedaten der Techniker Krankenkasse zu Erwerbspersonen Arbeitsunfähigkeit 1 (Berufstätige und Arbeitslose) , also zur Ge- samtgruppe derjenigen Versicherten, bei de- Bundesweit wurden im Jahr 2011 in der TK nen im Krankheitsfall mit der Abgabe einer durchschnittlich 1,06 Arbeitsunfähigkeitsfälle Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung gerechnet je Erwerbsperson registriert. Im Vergleich werden kann. Die regionale Auswertung stellt zum Vorjahr ist die Zahl der gemeldeten Fälle eine Aktualisierung im Hinblick auf das Ar- damit um 6,0 Prozent gestiegen. Auch der beitsunfähigkeitsmeldegeschehen sowie Arz- Krankenstand lag im Jahr 2011 mit 3,51 Pro- neiverordnungen dar und ergänzt den bun- zent über dem Vorjahreswert. 2006 hatte er desweiten Gesundheitsreport 2012. Berichtet auf einem historischen Tiefstand bei nur 2,88 werden vorrangig Ergebnisse zum Jahr 2011. Prozent gelegen, 2007 bei 3,01 Prozent, 2008 bei 3,08 Prozent, 2009 bei 3,32 Prozent und Ergebnisse Nahezu allen Darstellungen im TK- im Jahr 2010 bei 3,36 Prozent. Gesundheitsreport liegen alters- und gegebe- 2011 wohnten in nenfalls geschlechtsstandardisierte Ergebnis- Sachsen 82 Tau- Der für 2011 bundesweit ermittelte Kranken- se zugrunde. Die zwischen einzelnen Bun- send Erwerbsperso- stand von 3,51 Prozent entspricht, bezogen desländern oder im zeitlichen Verlauf hinsicht- nen mit Versiche- auf eine durchgängig versicherte Erwerbsper- lich der Alters- und Geschlechtsstruktur von rung in der TK. son, durchschnittlich 12,79 Fehltagen. Im Jahr Erwerbspersonen bestehenden UnterschiedeEtwa 5,6 Prozent der 2010 wurden demgegenüber erst 12,27 Fehl- werden bei der Standardisierung rechnerischsozialversicherungs- tage je Erwerbsperson erfasst. Damit ergibt pflichtig Beschäftig- ausgeglichen. Dargestellte Ergebnisdifferen- sich eine Zunahme der Fehlzeiten 2011 im ten des Bundeslan- zen zwischen den Bundesländern bestehen Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Prozent. des waren bei der damit sinngemäß unter der Annahme einer TK versichert. einheitlichen Geschlechts- und Altersstruktur Von 2010 auf 2011 zeigten Fehlzeiten mit Di- bei Erwerbspersonen für alle Bundesländer agnosen aus einzelnen Diagnosekapiteln bei und lassen sich daher nicht auf entsprechen- bundesweiten Auswertungen unterschiedliche de Strukturdifferenzen zwischen den Bundes- Entwicklungen. Um 7,5 Prozent stiegen Fehl- ländern zurückführen. zeiten unter der Diagnose von Atemwegser- krankungen. Mitverantwortlich für den bun- desweiten Gesamtanstieg waren auch die von Erwerbspersonen - 2010 auf 2011 erneut und merklich um 6,3 Prozent angestiegenen Fehlzeiten unter der Versichertenstruktur Diagnose von psychischen Störungen. In der TK waren 2011 durchschnittlich 3,70 Sachsen Millionen Erwerbspersonen versichert. Der Anteil von berufstätigen TK-Mitgliedern an al- Die Anzahl der 2011 je Versicherungsjahr len sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gemeldeten AU-Fälle ist in Sachsen gegen- in Deutschland betrug nach Gegenüberstel- über dem Vorjahr um 5,9 Prozent auf durch- lungen zu vorläufigen bundesdeutschen Zah- schnittlich 1,12 Fälle je Person gestiegen (vgl. len im Jahresdurchschnitt 2011 etwa 12,7 Abbildung 1 auf Seite 8). In Sachsen wurden Prozent. damit 5,5 Prozent mehr AU-Fälle als im Bun- desdurchschnitt erfasst (vgl. letzte Zeile in Sachsen Tabelle 1 auf Seite 10). 2,2 Prozent aller Erwerbspersonen im Alter Mit 35,0 Fällen je 100 Versicherungsjahre zwischen 15 bis unter 65 Jahren mit Versiche- (VJ) die höchste Zahl an AU-Fällen lässt sich rung in der TK wohnten 2011 in Sachsen (im auch in Sachsen den Krankheiten des At- Jahresmittel 82 Tausend Erwerbspersonen). mungssystems zuordnen (ICD10- Der Anteil von Berufstätigen mit Versicherung Diagnosekapitel X, zu dem insbesondere Er- in der TK an allen sozialversicherungspflichtig kältungskrankheiten, aber auch die klassische Beschäftigten in Sachsen betrug nach Ge- Grippe zählen; vgl. auch Abbildung 3). Im Vergleich zum Vorjahr ist es bei Krankheiten 1 Ab dem Jahr 2006 werden bei den Auswer- des Atmungssystems zu einem Anstieg der tungen aus der Gruppe der arbeitslos gemel- Fallzahlen um 7,0 Prozent gekommen. Die deten Mitglieder nur noch Arbeitslosengeld-I- häufigste Diagnose einer Arbeitsunfähigkeit Empfänger berücksichtigt, da Arbeitslosen- war mit 15,3 AU-Fällen je 100 VJ auch im geld-II-Empfänger nicht zur Abgabe einer Ar- Jahr 2011 die ICD-Diagnose J06 „Akute Infek- beitsunfähigkeitsbescheinigung bei der Kran- kenkasse verpflichtet sind. 4 ǀ Gesundheitsreport 2012 – Sachsen
  5. 5. tionen der oberen Atemwege“ (vgl. Tabelle 3 gelte damit keinen realen Rückgang der Ver-auf Seite 12). ordnungen wider. 2011 ist das Verordnungs- volumen erneut gestiegen. Insgesamt wurdenDer Krankenstand in Sachsen lag im Jahr Erwerbspersonen in der TK 2011 bundesweit2011 mit 3,41 Prozent (entsprechend 12,4 16 Millionen Präparate mit 816 Millionen Ta-Fehltagen je Versicherungsjahr) 2,8 Prozent gesdosen verordnet. Nach altersstandardi-unter dem Bundesdurchschnitt. Im Vergleich sierten Auswertungen erhielt 2011 eine Er-zum Vorjahr sind die Fehlzeiten in Sachsen werbsperson im Rahmen von durchschnittlichdamit insgesamt um 5,9 Prozent angestiegen 2,86 Arztkontakten Verordnungen über 3,98(vgl. Abbildung 2 auf Seite 8 sowie letzte Zeile Präparate mit insgesamt 188 Tagesdosenin Tabelle 4 auf Seite 13). (Männer: 3,65 Präparate mit 191 Tagesdo- sen; Frauen: 4,45 Präparate mit 185 Tages-Die Arbeitsunfähigkeitszeiten von Erwerbs- dosen). 2006 hatten die geschlechtsübergrei-personen in Sachsen mit Diagnosen aus den fend ermittelten durchschnittlichen Verord-vier im Hinblick auf Fehlzeiten anteilig rele- nungszahlen noch bei 3,63 Präparaten mitvantesten ICD10-Diagnosekapiteln zeigen un- 155 Tagesdosen je Erwerbsperson gelegen.terschiedliche Abweichungen von den bun-desweiten Werten (vgl. Abbildung 4 auf Seite Sachsen9). Die Fehlzeiten liegen bei Atemwegser-krankungen um 16,8 Prozent und bei Verlet- Substanzübergreifend ermittelte Maßzahlen Ergebnissezungen um 1,3 Prozent über den bundeswei- zu Arzneiverordnungen lagen in Sachsenten Ergebnissen. Bei psychischen Störungen auch im Jahr 2011 hinsichtlich durchschnittli- Eine Erwerbspersonwerden bundesweite Werte um 13,0 Prozent cher Arztkontakte und verordneter Präparate war 2011 in Sachsenund bei Erkrankungen des Bewegungsappa- unter den Durchschnittswerten in der TK. In durchschnittlich 12,4rates um 18,0 Prozent unterschritten. Sachsen wurden innerhalb des Jahres je Er- Tage krankgeschrie- werbsperson bei durchschnittlich 2,4 Arztkon- ben, 2,8 Prozent we-Der in Sachsen im Vergleich zum Vorjahr ins- takten 3,4 Präparate mit insgesamt 189 Ta- niger als im Bundes-gesamt feststellbare Anstieg der Fehlzeiten gesdosen je Erwerbsperson verordnet. Die durchschnitt.resultiert vorrangig aus um 6,7 Prozent höhe- Zahl der Arztkontakte lag damit um 15,1 Pro-ren Fehlzeiten mit der Diagnose von Krank- zent unter den bundesweiten Ergebnissen In Sachsen wurdenheiten des Atmungssystems, aus um 10,2 und die Zahl der verordneten Präparate um 2011 je Erwerbsper- son 3,4 Präparate mitProzent höheren Fehlzeiten bei psychischen 13,6 Prozent, hingegen überstieg die Zahl der insgesamt 189 Ta-Störungen sowie aus um 10,1 Prozent höhe- Tagesdosen die bundesweiten Verordnungen gesdosen verordnet.ren Fehlzeiten bei Erkrankungen des Bewe- marginal um 0,2 Prozent. Die Verordnungsvo- Die Zahl der verordne-gungsapparates (vgl. Tabelle 4 auf Seite 13 lumen gemessen in definierten Tagesdosen ten Präparate lag umsowie Abbildung 6 und Tabelle 5 auf Seite zeigen bei den anteilig relevantesten Arznei- 13,6 Prozent unter14). gruppen (nach anatomischen ATC-Gruppen) den bundesweit ermit- unter Erwerbspersonen mit Versicherung in telten Ergebnissen,Ein Blick auf anteilig für die Fehlzeiten bei der TK in Sachsen im Vergleich zum Bundes- die Zahl der Tagesdo-Erwerbspersonen mit Mitgliedschaft in der TK durchschnitt unterschiedlich ausgeprägte Ab- sen überstieg dierelevante dreistellige ICD-Diagnosen zeigt in weichungen (vgl. Abbildung 7). Präparate für bundesweiten Verord- nungen um 0,2 Pro-Sachsen unterschiedliche Abweichungen zu das kardiovaskuläre System (Gruppe C) wur- zent.bundesweiten Ergebnissen (vgl. Tabelle 6 auf den in deutlich überdurchschnittlichem Um-Seite 15). Akute Infekte der oberen Atemwe- fang verordnet. Hingegen wurden beispiels-ge (J06), Rückenschmerzen (M54) sowie de- weise systemische Hormonpräparate (Gruppepressive Episoden (F32) waren 2011 mit 85 H, zu denen Schilddrüsenhormone zählen)bzw. 67 und 50 AU-Tagen je 100 Versiche- sowie Medikamente zur Behandlung derrungsjahre als Einzeldiagnosen für die höchs- Atemwege (Gruppe R) und des Nervensys-ten Fehlzeiten verantwortlich. tems (Gruppe N) in unterdurchschnittlichem Umfang verordnet (vgl. Tabelle 7 auf Seite 16).Arzneiverordnungen Abbildung 8 auf Seite 17 zeigt relative Verän-Nach einem erheblichen Rückgang der Arz- derungen des Arzneiverordnungsvolumensneiverordnungen von 2003 auf 2004, der vor- zwischen 2000 und 2011 zu ausgewähltenrangig aus dem Wegfall der Erstattungspflicht Arzneigruppen (Verordnungsvolumen im Jahrfür nahezu alle rezeptfrei erhältlichen Arznei- 2000 jeweils auf 100 Prozent gesetzt). Die dermittel resultierte, war es zwischen 2004 und Darstellung zugrunde liegenden Verord-2008 und dabei insbesondere nach 2006 zu nungswerte sowie Werte zu einer Reihe wei-einem erneuten Anstieg des Verordnungsvo- terer verordnungsrelevanter Arzneimittelgrup-lumens gekommen. Das Ausbleiben eines pen sind der Tabelle 8 auf derselben Seite zuweiteren Anstiegs des Verordnungsvolumens entnehmen.im Jahr 2009 resultierte aus einer seit 2009veränderten Bemessung von definierten Ta-gesdosen bei einigen Lipidsenkern und spie- Gesundheitsreport 2012 – Sachsen ǀ 5
  6. 6. Bei einer Betrachtung der bundesweit ermit- (Gruppe A10) zu verzeichnen sowie, wenn telten Trends (gestrichelte Linien) offenbaren auch auf niedrigem Niveau, für Allergene sich recht unterschiedliche längerfristige Ent- (Gruppe V01, Präparate zur wicklungen hinsichtlich einzelner Arzneimit- Hyposensibilisierungsbehandlung). In gerin- telgruppen. Während das Verordnungsvolu- gerem Umfang als im Bundesdurchschnitt men von Herz-Kreislauf-Medikamenten zwi- werden in Sachsen beispielsweise auch An- schen 2000 und 2003 stetig zunahm und tacida und Mittel zur Behandlung des pepti- durch den Wegfall der rezeptfreien Medika- schen Ulkus (bzw. die Gruppe A02, die vor- mente im Jahr 2004 nur mäßig zurückging, rangig Protonenpumpenhemmer zur Behand- zeigen sich bei anderen Gruppen erhebliche lung und Prophylaxe von säurebedingten Ma- Verordnungsrückgänge von 2003 auf 2004. generkrankungen umfasst), Antiasthmatika Dies gilt für Arzneiverordnungen bei Krankhei- (Gruppe R03), Sexualhormone (Gruppe G03), ten der Atemwege (Respirationstrakt) sowie Schilddrüsentherapeutika (Gruppe H03), Psy- für die Verordnung von Sexualhormonen, die choanaleptika (Gruppe N06, die bei Erwerbs- allerdings auch zwischen 2000 und 2003 be- personen nahezu ausschließlich durch Ver- reits merklich rückläufig waren. ordnungen von Antidepressiva bestimmt wird), Antiphlogostika und Rheumamittel Von 2004 auf 2005 war es bei einigen Arznei- (Gruppe M01) sowie Antibiotika (Gruppe J01) gruppen bereits zu einem erneuten Anstieg verordnet. des Verordnungsvolumens gekommen. Bei Ergebnisse kardiovaskulär wirksamen Arzneimitteln (vor- rangig Blutdruckmittel) setzte sich dieser An- Mobilität und Flexibilität In den Grundzügen stieg bis 2011 fort. Ein rechnerisch zwischen- entsprechen die re- zeitlich ermittelter Rückgang im Jahr 2009 re- lativen Veränderun- Das Schwerpunktkapitel des Gesundheitsre- sultierte aus der bereits erwähnten veränder- gen des Verord- portes der TK im Jahr 2012 befasst sich auf ten Bemessung von Tagesdosen bei einigen nungsvolumens bei der Basis von bundesweit erhobenen Daten Lipidsenkern. Zuwächse von 2010 auf 2011verordnungsrelevan- mit dem Thema Mobilität und Flexibilität. Ziel sind, wie in den vorausgehenden Jahren,ten Arzneimittelgrup- des Reportes war es, aktuelle Informationenpen in Sachsen dem auch bei Verordnungen zur Behandlung des zum Thema Mobilität und Flexibilität in der bundesweit beo- Verdauungs- und Stoffwechselsystems sowie Arbeitswelt und deren Auswirkungen auf die bachteten Trend. bei Präparaten zur Behandlung des Nerven- Gesundheit zu liefern. Selbstverständlich systems zu beobachten (vgl. Tabelle 8). existieren auch in den Daten einer Kranken- kasse keine direkten Angaben zur Mobilität Sachsen und Flexibilität ihrer Mitglieder. Eine Reihe der routinemäßig erfassten Informationen ermög- In den Grundzügen entsprechen die relativen lichen jedoch Gruppierungen von Versicher- Veränderungen des Verordnungsvolumens ten, die sich zumindest hinsichtlich einer Rei- bei verordnungsrelevanten Arzneimittelgrup- he von Aspekten der Mobilität und Flexibilität pen in Sachsen dem bundesweit beobachte- unterscheiden. Betrachtet wurden im Rahmen ten Trend. der Auswertungen Häufigkeiten und Auswir- kungen von A) unterschiedlichen Distanzen Einen Überblick zum regionalen Verord- zwischen dem Wohnort und Arbeitsplatz im nungsvolumen im Hinblick auf die wesent- Jahr 2011 sowie Häufigkeiten und Auswir- lichsten Arzneimittel auf dreistelliger Differen- kungen von B) Wohnortwechseln und C) Ar- zierungsebene des ATC im Vergleich zu über- beitsplatzwechseln im Zeitraum von 2009 bis regionalen Ergebnissen 2011 gibt Tabelle 9 2011. auf Seite 18. Auf die aufgeführten Arzneimit- telgruppen entfallen mehr als vier Fünftel des Im Hinblick auf die geografische Lage von Verordnungsvolumens. Die Sortierung der Wohn- und Arbeitsplätzen konnte im Rahmen Tabelle erfolgte dabei absteigend nach den der Auswertungen auf knapp 400 unter- verordneten Tagesdosen je Versicherungs- scheidbare Zuordnungen zu Landkreisen so- jahr im Bundesdurchschnitt unter Erwerbs- wie zu kreisfreien Städten zurückgegriffen personen mit Mitgliedschaft in der TK. werden (nachfolgend verkürzt als Kreise be- zeichnet). Arbeitsplatzwechsel konnten auf Medikamente mit Wirkung auf einen erhöhten der Basis von Veränderungen der versicher- Blutdruck (Antihypertensiva, ATC-Code C09, tenbezogen zugeordneten Betriebsnummern C07, C08, C03) werden in Sachsen unter ermittelt werden. Detaillierte Ergebnisse der Ausnahme der Gruppe C03 (Diuretika) in hö- Auswertungen zum Schwerpunkt sind dem herem Umfang als im Bundesdurchschnitt entsprechenden Kapitel des bundesweiten verordnet. Dies gilt auch für Lipid senkende Gesundheitsreportes zu entnehmen. Nachfol- Mittel (Gruppe C10). Damit wird in Sachsen gend werden nur einige grundlegende Ergeb- das Verordnungsvolumen insbesondere durch nisse erwähnt, um anschließend näher auf die Verordnung von Medikamenten zur Be- regional unterschiedliche Verteilungen von handlung kardiovaskulärer Risikofaktoren ge- Wohn- und Arbeitsplätzen einzugehen. prägt. Ein überdurchschnittlicher Verord- nungsumfang ist auch für Antidiabetika6 ǀ Gesundheitsreport 2012 – Sachsen
  7. 7. Überregionale Ergebnisse und „Schlafkreise“. Während in einigen Krei- sen 2011 mehr als doppelt so viele Berufstä-Auswirkungen von Mobilität und Flexibilität tige ihren Arbeitsplatz wie ihren Wohnort hat-auf die Gesundheit wurden auf der Basis ten, zeigte sich in anderen Kreisen ein ent-bundesweit erhobener Daten betrachtet. Zu- sprechend deutliches, jedoch umgekehrtessammenhänge zwischen Arbeitsplatzdistan- Verhältnis.zen und der Gesundheit ließen sich nur inschwach ausgeprägter Form nachweisen. Nach Ergebnissen von weiterführenden Aus-Tendenziell waren entfernt vom Wohnort ar- wertungen verfügten 2011 bundesweit jah-beitende Berufstätige etwas häufiger und län- resdurchschnittlich 45,1 Prozent der Berufstä-ger mit psychischen Störungen als wohnort- tigen über einen Arbeitsplatz, der außerhalbnah arbeitende Beschäftigte krankgeschrie- ihres Wohnkreises lag, mussten also zur Ar-ben, von somatischen Erkrankungen aber beit in einen anderen Kreis „pendeln“. Deut-weniger stark betroffen, woraus insgesamt lich niedriger lag der entsprechende Anteiletwas geringere Fehlzeiten bei Berufstätigen insbesondere in städtischen Gebieten, bei un-mit größerer Arbeitsplatzdistanz resultierten. ter 20 Prozent dabei namentlich beispielswei- ErgebnisseDies könnte damit zusammenhängen, dass se in Hamburg und Berlin. DemgegenüberGesundheit eine wesentliche Voraussetzung waren in einer Reihe von meist ländlichen Nach bundesweiten Auswertungsergeb-zur Bewältigung größere Arbeitsplatzdistan- Kreisen im Umfeld von Städten mehr als 70 nissen sind Wechselzen bildet. Prozent der dort wohnhaften außerhalb des des Wohnortes sowie eigenen Wohnkreises beschäftigt. Bei einer des Arbeitsplatzes mitBei Erwerbspersonen mit Wohnkreiswechseln alternativen räumlichen Zuordnung der Be- einem erhöhten Risikozeigten sich diagnoseübergreifend deutlich rufstätigen ausgehend vom Arbeitsplatz zeig- insbesondere für Ar-höhere Fehlzeiten als bei Personen mit kon- ten sich insbesondere im Süden und Westen beitsunfähigkeiten mitstantem Wohnort. Der überwiegende Teil die- Deutschlands regelmäßige Muster. In klein- der Diagnose psychi-ser Differenzen resultierte aus Arbeitsunfä- räumige, städtische Regionen, pendelten die scher Störungen as-higkeiten unter der Diagnose von psychischen Arbeitskräfte zu einem hohen Anteil aus ab- soziiert.Störungen, von denen Personen mit Wohn- weichenden Regionen ein. In einigen Kreisen Die Risiken variiertenkreiswechseln merklich häufiger und länger lagen entsprechende Anteile bei etwa 80 Pro- auch abhängig vomals diejenigen mit konstantem Wohnkreis be- zent. Nicht zu beobachten war ein entspre- Bundesland des Woh-troffen waren. chender „Stadt-Arbeitsplatz-Effekt“ allerdings nortes. Im Vergleich in Hamburg und insbesondere Berlin. Ledig- zur ReferenzregionAuch Auswertungen zu Personen mit Be- lich 19,3 Prozent der in Berlin beschäftigten Nordrhein-Westfalentriebswechseln ergaben diagnoseübergrei- Berufstätigen kamen von außerhalb zur Arbeit lag das Risiko bei Er-fend höhere Fehlzeiten als bei Personen mit nach Berlin. werbspersonen auskonstantem Arbeitsplatz, die – wie bei Wohn- Sachsen um etwa 4kreiswechseln – überwiegend aus längeren Sachsen Prozent höher.Fehlzeiten unter der Diagnose von psychi-schen Störungen resultierten. Darstellungen zur Bedeutung von Kreisen in Sachsen als Wohn- und Arbeitsregionen fin-Erhöhte Risiken für Arbeitsunfähigkeiten unter den sich ab Seite 19. Abbildung 9 zeigt dasder Diagnose von psychischen Störungen im Zahlenverhältnis von regional beschäftigtenZusammenhang mit Wohnkreiswechseln so- zu regional wohnhaften Berufstätigen in Krei-wie bei Betriebswechseln waren schließlich sen. Abbildung 10 stellt – bezogen auf regio-auch im Rahmen multivariater Analysen unter nal wohnhafte Personen – den Anteil der au-gleichzeitiger Kontrolle für weitere potenzielle ßerhalb des eigenen Wohnkreises Berufstäti-Einflussfaktoren nachweisbar, was die An- gen dar. Abbildung 11 verdeutlicht - bei um-nahme einer ursächlichen Bedeutung der er- gekehrter Betrachtung ausgehend vom Kreisfassten Wechsel für die festgestellten Ar- der Arbeitsstätte – den Anteil der Berufstäti-beitsunfähigkeiten mit psychischen Störungen gen, der von extern in seinen „Arbeitskreis“unterstützt. Dabei zeigten sich für Erwerbs- pendelt. Zugehörige Zahlenwerte und Kreis-personen aus einzelnen Bundesländern un- bezeichnungen sind Tabelle 10 zu entnehmenterschiedlich hohe Risiken. (die auf Seite 22 endet). Sachsen gliedert sich in verhältnismäßig wenige Kreise.Wohn- und Arbeitsregionen Bei Modellrechnungen zum Risiko für Ar-Regionale Zuordnungen der Berufstätigen beitsunfähigkeiten mit psychischen Störungennach Wohn- und Arbeitsplätzen bildeten die zeigte sich für Erwerbspersonen aus SachsenGrundlage für Aussagen zu Arbeitsplatzdis- im Vergleich zu Personen aus Nordrhein-tanzen im Rahmen der Schwerpunktauswer- Westfalen ein leicht erhöhtes Risiko (vgl. Er-tungen und ermöglichen Abschätzungen von läuterungen im bundesweiten Gesundheitsre-regionalen Pendlerbewegungen. port ab Seite 52 sowie Ergebnisse auf Seite 159).Bereits erste Verteilungen der Berufstätigenauf Kreise nach Wohn- sowie nach Arbeits-stellen offenbarten typische „Arbeitskreise“ Gesundheitsreport 2012 – Sachsen ǀ 7
  8. 8. Abbildungen und Tabellen AU-Fälle nach Bundesländern 2000 bis 2011 1,3 Sachsen 1,2 AU-Fälle je VJ in 16 Bunesländern 1,12 1,1 1,08 1,05 1,02 1,03 1,01 1,0 0,98 0,97 0,96 0,9 0,88 0,87 0,87 0,8 0,7 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 Abbildung 1 (Arbeitsunfähigkeitsfälle je VJ in Bundesländern 2000 – 2011, standardisiert) AU-Tage nach Bundesländern 2000 bis 2011 16 Sachsen 15 14 AU-Tage je VJ in 16 Bunesländern 13 12,4 12,8 12,0 12,0 11,9 12 11,8 11,7 12,3 12,1 12,1 11,9 12,0 11,3 11,6 11,0 11 10,7 10,7 10,8 11,2 11,2 11,2 11,0 10,1 10,5 10 9 8 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 Abbildung 2 (Arbeitsunfähigkeitstage je VJ in Bundesländern 2000 – 2011, standardisiert) (Hinweis: graue Linien ohne Zahlenangaben entsprechen den jeweils bundesweit ermittelten Werten)8 ǀ Gesundheitsreport 2012 – Sachsen
  9. 9. AU-Fälle nach ICD10-Diagnosekapiteln 2011 Bestimmte infektiöse und parasitäre Krankheiten 10,4 10,8 Neubildungen 2,0 1,4 Endokrine, Ernährungs- u. Stoffwechselkrankheiten 0,7 0,5 Psychische u. Verhaltensstörungen 5,3 5,3 Krankh. des Nervensystems und der Sinnesorgane 5,3 5,0 Krankh. d. Kreislaufsystems 3,2 2,7 Krankh. d. Atmungssystems 35,0 31,9 Krankh. d. Verdauungssystems 14,3 11,5 Krankh. d. Haut u. d. Unterhaut 1,7 1,4 Krankh. d. Muskel-Skelett-Systems u. d. Bindegewebes 11,9 13,7 Krankh. d. Urogenitalsystems 3,5 2,6 Schwangerschaft, Geburt u. Wochenbett 1,6 1,2 Sachsen gesamt Symptome u. abnorme klinische und Laborbefunde 5,6 6,5 Verletzungen, Vergiftungen u. Folgen äußerer Ursachen 8,6 8,5 0 5 10 15 20 25 30 35 40 AU-Fälle je 100VJAbbildung 3 (Arbeitsunfähigkeitsfälle je 100VJ nach Diagnosekapiteln 2011, standardisiert)AU-Tage nach ICD10-Diagnosekapiteln 2011 Bestimmte infektiöse und parasitäre Krankheiten 56 59 Neubildungen 54 44 Endokrine, Ernährungs- u. Stoffwechselkrankheiten 14 10 Psychische u. Verhaltensstörungen 181 208 Krankh. des Nervensystems und der Sinnesorgane 53 57 Krankh. d. Kreislaufsystems 53 51 Krankh. d. Atmungssystems 224 192 Krankh. d. Verdauungssystems 76 69 Krankh. d. Haut u. d. Unterhaut 17 17 Krankh. d. Muskel-Skelett-Systems u. d. Bindegewebes 200 244 Krankh. d. Urogenitalsystems 28 22 Schwangerschaft, Geburt u. Wochenbett 22 16 Sachsen gesamt Symptome u. abnorme klinische und Laborbefunde 46 63 Verletzungen, Vergiftungen u. Folgen äußerer Ursachen 164 162 0 25 50 75 100 125 150 175 200 225 250 275 300 AU-Tage je 100VJAbbildung 4 (Arbeitsunfähigkeitstage je 100VJ nach Diagnosekapiteln 2011, standardisiert) Gesundheitsreport 2012 – Sachsen ǀ 9
  10. 10. AU-Fälle je 100 Versicherungsjahre nach ICD10-Diagnosekapiteln Ergebnisse Abweichungen re- Abweichungen 2011 gional vs. TK ge- zum Vorjahr samt in 2011 regional Diagnosekapitel regional TK gesamt relativ absolut relativ absolut [Fälle je [Fälle je [%] [Fälle je [%] [Fälle je 100 VJ] 100 VJ] 100 VJ] 100 VJ] I. Bestimmte infektiöse und 10,4 10,8 -3,4 % -0,4 10,4 % 1,0 parasitäre Krankheiten II. Neubildungen 2,0 1,4 46,6 % 0,6 -1,5 % 0,0 IV. Endokrine, Ernährungs- u. 0,7 0,5 30,4 % 0,2 2,8 % 0,0 Stoffwechselkrankheiten V. Psychische u. Verhaltens- 5,3 5,3 1,3 % 0,1 9,8 % 0,5 störungen VI-VIII. Krankheiten des Ner- 5,3 5,0 5,7 % 0,3 6,0 % 0,3 vensystems und der Sinnes- organe IX. Krankheiten d. Kreislauf- 3,2 2,7 18,2 % 0,5 -0,6 % 0,0 systems X. Krankheiten d. Atmungs- 35,0 31,9 9,7 % 3,1 7,0 % 2,3 systems XI. Krankheiten d. Ver- 14,3 11,5 24,1 % 2,8 0,2 % 0,0 dauungssystems XII. Krankheiten d. Haut u. d. 1,7 1,4 18,4 % 0,3 3,7 % 0,1 Unterhaut XIII. Krankheiten d. Muskel- 11,9 13,7 -12,9 % -1,8 6,1 % 0,7 Skelett-Systems u. d. Binde- gewebes XIV. Krankheiten d. Urogeni- 3,5 2,6 33,9 % 0,9 1,9 % 0,1 talsystems XV. Schwangerschaft, Geburt 1,6 1,2 31,3 % 0,4 7,0 % 0,1 u. Wochenbett XVIII. Symptome u. abnorme 5,6 6,5 -14,6 % -1,0 19,2 % 0,9 klinische und Laborbefunde XIX. Verletzungen, Vergiftun- 8,6 8,5 1,2 % 0,1 4,2 % 0,4 gen u. best. a. Folgen äuße- rer Ursachen insgesamt 111,6 105,8 5,5 % 5,8 5,9 % 6,3 Tabelle 1 (Erwerbspersonen TK, standardisiert)10 ǀ Gesundheitsreport 2012 – Sachsen
  11. 11. Ausgewählte ICD10-Diagnosekapitel: Relative Veränderungender AU-Fallzahlen 2000 bis 2011 (Werte 2000 = 100 Prozent) 180 % Sachsen 170 % . Relative Veränderungen der AU-Fallzahlen (Wert im Jahr 2000 = 100 %) 160 % Psychische u. Verhaltensstörungen 150 % 140 % 130 % Krankh. d. Atmungssystems 120 % 110 % Krankh. d. Muskel-Skelett- 100 % Systems u. d. Bindegewebes 90 % 80 % Verletzungen, Vergiftungen u. Folgen äußerer Ursachen 70 % 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 ab 2006 ohne ALG-II-EmpfängerAbbildung 5 (Relative Veränderungen AU-Fallzahlen nach Diagnosekapiteln, standardisiert)AU-Fälle je 100 Versicherungsjahre nach ausgewählten ICD10-Diagnosekapiteln2000 bis 2011 Arbeitsunfähigkeitsfälle je 100 VJDiagnosekapitel 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011V. Psychische u. Verhaltens- 3,4 3,4 3,4 3,4 3,5 4,0 4,3 4,8 5,3störungen regionalbundesweit 3,7 3,7 3,5 3,5 3,8 4,0 4,4 4,8 5,3X. Krankheiten d. Atmungs- 31,4 25,7 28,7 25,9 30,5 31,0 38,5 32,7 35,0systems regionalbundesweit 28,2 24,2 28,3 25,3 28,8 30,2 34,1 29,6 31,9XI. Krankheiten d. Ver- 15,0 14,4 12,8 13,7 15,3 15,8 15,1 14,3 14,3dauungssystems regionalbundesweit 11,6 11,4 10,1 11,1 12,4 12,7 12,4 11,5 11,5XIII. Krankheiten d. Muskel- 10,4 9,9 9,2 9,8 10,2 10,2 10,4 11,3 11,9Skelett-Systems u. d. Binde-gewebes regionalbundesweit 12,3 11,7 11,0 11,7 12,2 12,6 12,6 13,2 13,7XIX. Verletzungen, Vergiftun- 8,4 7,7 7,6 7,9 7,7 7,8 7,9 8,3 8,6gen u. best. a. Folgen äuße-rer Ursachen regionalbundesweit 8,1 7,7 7,5 8,0 7,9 8,0 8,1 8,5 8,5Erkrankungen insgesamt 96,8 87,9 87,5 87,1 95,6 98,2 107,9 105,4 111,6regionalbundesweit 92,6 85,3 86,1 85,9 93,2 96,8 102,2 99,8 105,8Tabelle 2 (Erwerbspersonen TK, standardisiert) Gesundheitsreport 2012 – Sachsen ǀ 11
  12. 12. Anteilig relevante dreistellige ICD10-Diagnosen: AU-Fälle je 100 VJ in 2011 ICD10-Diagnose regional TK gesamt Abweichungen regional vs. [Fälle je [Fälle je TK gesamt in 100 VJ] 100 VJ] 2011 J06 Akute Infektionen an mehreren oder nicht 15,34 12,18 26,0 % näher bezeichneten Lokalisationen der oberen Atemwege M54 Rückenschmerzen 4,99 5,37 -7,0 % A09 Diarrhö und Gastroenteritis, vermutlich 5,28 4,96 6,4 % infektiösen Ursprungs K08 Sonstige Krankheiten der Zähne und des 6,43 3,51 82,9 % Zahnhalteapparates J20 Akute Bronchitis 3,23 3,41 -5,5 % K52 Sonstige nichtinfektiöse Gastroenteritis 3,13 3,38 -7,6 % und Kolitis J40 Bronchitis, nicht als akut oder chronisch 1,94 3,12 -37,8 % bezeichnet B34 Viruskrankheit nicht näher bezeichneter 2,52 2,77 -9,0 % Lokalisation J03 Akute Tonsillitis 2,52 1,80 40,0 % J01 Akute Sinusitis 1,81 1,75 3,4 % J32 Chronische Sinusitis 1,34 1,74 -23,0 % J02 Akute Pharyngitis 1,73 1,57 10,5 % K29 Gastritis und Duodenitis 1,64 1,52 8,3 % T14 Verletzung an einer nicht näher bezeich- 1,01 1,50 -32,5 % neten Körperregion R10 Bauch- und Beckenschmerzen 1,37 1,36 0,7 % F43 Reaktionen auf schwere Belastungen und 1,52 1,31 16,1 % Anpassungsstörungen F32 Depressive Episode 1,09 1,29 -15,5 % A08 Virusbedingte und sonstige näher be- 1,01 1,00 0,7 % zeichnete Darminfektionen G43 Migräne 1,07 0,96 12,2 % J98 Sonstige Krankheiten der Atemwege 1,11 0,95 16,0 % Anteil der aufgeführten AU-Fälle an allen AU- 53,8 % 52,4 % Fällen AU-Fälle alle Diagnosen 111,6 105,8 5,5 % Tabelle 3 (Erwerbspersonen TK, standardisiert)12 ǀ Gesundheitsreport 2012 – Sachsen
  13. 13. AU-Tage je 100 Versicherungsjahre nach ICD10-Diagnosekapiteln Ergebnisse Abweichungen re- Abweichungen 2011 gional vs. TK ge- zum Vorjahr samt in 2011 regionalDiagnosekapitel regional TK gesamt relativ absolut relativ absolut [Fälle je [Fälle je [%] [Fälle je [%] [Fälle je 100 VJ] 100 VJ] 100 VJ] 100 VJ]I. Bestimmte infektiöse und 56 59 -3,8 % -2 7,5 % 4parasitäre KrankheitenII. Neubildungen 54 44 23,8 % 10 0,8 % 0IV. Endokrine, Ernährungs- u. 14 10 39,3 % 4 -2,3 % 0StoffwechselkrankheitenV. Psychische u. Verhaltens- 181 208 -13,0 % -27 10,2 % 17störungenVI-VIII. Krankheiten des Ner- 53 57 -6,5 % -4 0,6 % 0vensystems und der Sinnes-organeIX. Krankheiten d. Kreislauf- 53 51 2,9 % 1 -8,9 % -5systemsX. Krankheiten d. Atmungs- 224 192 16,8 % 32 6,7 % 14systemsXI. Krankheiten d. Ver- 76 69 9,1 % 6 -5,6 % -5dauungssystemsXII. Krankheiten d. Haut u. d. 17 17 3,1 % 1 -3,5 % -1UnterhautXIII. Krankheiten d. Muskel- 200 244 -18,0 % -44 10,1 % 18Skelett-Systems u. d. Binde-gewebesXIV. Krankheiten d. Urogeni- 28 22 27,6 % 6 -2,7 % -1talsystemsXV. Schwangerschaft, Geburt 22 16 31,4 % 5 -11,2 % -3u. WochenbettXVIII. Symptome u. abnorme 46 63 -27,0 % -17 26,7 % 10klinische und LaborbefundeXIX. Verletzungen, Vergiftun- 164 162 1,3 % 2 7,7 % 12gen u. best. a. Folgen äuße-rer Ursacheninsgesamt 1244 1279 -2,8 % -36 5,9 % 69Tabelle 4 (Erwerbspersonen TK, standardisiert) Gesundheitsreport 2012 – Sachsen ǀ 13
  14. 14. Ausgewählte ICD10-Diagnosekapitel: Relative Veränderungen der Fehlzeiten 2000 bis 2011 (Werte 2000 = 100 Prozent) 210 % Sachsen 200 % 190 % . Relative Veränderungen der Fehlzeiten (Wert im Jahr 2000 = 100 %) 180 % Psychische u. 170 % Verhaltensstörungen 160 % 150 % 140 % Krankh. d. Atmungssystems 130 % 120 % 110 % Krankh. d. Muskel-Skelett- 100 % Systems u. d. Bindegewebes 90 % 80 % 70 % Verletzungen, Vergiftungen u. Folgen äußerer Ursachen 60 % 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 ab 2006 ohne ALG-II-Empfänger Abbildung 6 (Relative Veränderungen Arbeitsunfähigkeitstage nach Diagnosekapiteln, standar- disiert) AU-Tage je 100 Versicherungsjahre nach ausgewählten ICD10-Diagnosekapiteln 2000 bis 2011 Arbeitsunfähigkeitstage je 100 VJ Diagnosekapitel 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 V. Psychische u. Verhaltens- 120 127 131 108 111 127 148 164 181 störungen regional bundesweit 151 153 156 129 140 151 172 196 208 X. Krankheiten d. Atmungs- 204 165 190 174 202 201 256 210 224 systems regional bundesweit 168 144 170 154 173 180 210 178 192 XI. Krankheiten d. Ver- 90 86 79 82 87 89 85 80 76 dauungssystems regional bundesweit 75 74 68 70 74 75 74 69 69 XIII. Krankheiten d. Muskel- 186 172 164 161 168 168 181 182 200 Skelett-Systems u. d. Binde- gewebes regional bundesweit 234 218 209 212 218 222 234 243 244 XIX. Verletzungen, Vergiftun- 161 149 149 150 139 142 150 152 164 gen u. best. a. Folgen äuße- rer Ursachen regional bundesweit 152 147 144 146 143 142 150 160 162 Erkrankungen insgesamt 1131 1073 1098 1007 1072 1078 1188 1175 1244 regional bundesweit 1162 1117 1121 1052 1098 1125 1211 1227 1279 Tabelle 5 (Erwerbspersonen TK, standardisiert)14 ǀ Gesundheitsreport 2012 – Sachsen
  15. 15. Anteilig relevante dreistellige ICD10-Diagnosen: AU-Tage je 100 VJ in 2011ICD10-Diagnose regional TK gesamt Abweichungen regional vs. [Tage je [Tage je TK gesamt in 100 VJ] 100 VJ] 2011F32 Depressive Episode 49,5 68,5 -27,8 %M54 Rückenschmerzen 66,6 67,0 -0,6 %J06 Akute Infektionen an mehreren oder nicht 85,4 63,8 33,9 %näher bezeichneten Lokalisationen der oberenAtemwegeF43 Reaktionen auf schwere Belastungen und 34,3 34,4 -0,2 %AnpassungsstörungenM51 Sonstige Bandscheibenschäden 13,3 26,1 -49,2 %J20 Akute Bronchitis 26,2 22,7 15,7 %A09 Diarrhö und Gastroenteritis, vermutlich 22,6 21,2 6,6 %infektiösen UrsprungsJ40 Bronchitis, nicht als akut oder chronisch 14,0 20,2 -30,5 %bezeichnetT14 Verletzung an einer nicht näher bezeich- 12,1 19,5 -37,9 %neten KörperregionF33 Rezidivierende depressive Störung 20,5 18,6 10,3 %F48 Andere neurotische Störungen 12,1 18,0 -32,5 %F45 Somatoforme Störungen 17,1 16,3 5,0 %M23 Binnenschädigung des Kniegelenkes 16,6 16,1 3,3 %(Internal Derangement)M75 Schulterläsionen 8,5 15,3 -44,3 %S83 Luxation, Verstauchung und Zerrung des 19,3 15,3 26,5 %KniegelenkesK52 Sonstige nichtinfektiöse Gastroenteritis 13,3 14,9 -11,2 %und KolitisB34 Viruskrankheit nicht näher bezeichneter 14,1 14,6 -3,3 %LokalisationF41 Andere Angststörungen 8,7 14,6 -40,1 %S82 Fraktur des Unterschenkels, einschließlich 13,2 13,0 1,7 %des oberen SprunggelenkesS93 Luxation, Verstauchung und Zerrung der 14,0 12,3 14,2 %Gelenke und Bänder in Höhe des oberenSprunggelenkes und des FußesAnteil der aufgeführten AU-Tage an allen AU- 38,7 % 40,0 %TagenAU-Tage alle Diagnosen 1243,9 1279,4 -2,8 %Tabelle 6 (Erwerbspersonen TK, standardisiert) Gesundheitsreport 2012 – Sachsen ǀ 15
  16. 16. Verordnungsvolumen Arzneimittel nach anatomischen ATC-Gruppen 2011 Alimentäres System und Stoffwechsel 22,9 25,1 Blut und Blut bildende Organe 4,8 4,9 80,8 Kardiovaskuläres System 67,9 Dermatika 6,1 5,4 Urogenitales System und Sexualhormone 9,1 11,5 Systemische Hormonpräparate 15,6 19,4 Antiinfektiva zur systemischen Anwendung 4,4 5,9 Antineoplastische u. immunmod. Mittel 2,0 2,1 Muskel- und Skelettsystem 9,0 9,9 15,7 Sachsen gesamt Nervensystem 17,1 Respirationstrakt 9,8 12,6 Sinnesorgane 3,8 3,3 Varia 4,5 3,0 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 DDD je VJ Abbildung 7 (Verordnung von definierten Tagesdosen [DDD] je VJ nach ATC-Gruppen 2011) Verordnungsvolumen Arzneimittel nach anatomischen ATC-Gruppen 2011 Ergebnisse Abweichungen re- gional vs. TK gesamt in 2011 ATC ATC-Gruppe regional TK gesamt relativ absolut [DDD [DDD [%] [DDD je VJ] je VJ] je VJ] A Alimentäres System und Stoffwechsel 22,9 25,1 -8,7 % -2,2 B Blut und Blut bildende Organe 4,8 4,9 -2,5 % -0,1 C Kardiovaskuläres System 80,8 67,9 19,0 % 12,9 D Dermatika 6,1 5,4 12,6 % 0,7 G Urogenitales System und Sexualhormone 9,1 11,5 -21,0 % -2,4 H Systemische Hormonpräparate 15,6 19,4 -19,7 % -3,8 J Antiinfektiva zur systemischen Anwendung 4,4 5,9 -26,0 % -1,5 L Antineoplastische u. immunmodierende Mittel 2,0 2,1 -2,5 % -0,1 M Muskel- und Skelettsystem 9,0 9,9 -9,2 % -0,9 N Nervensystem 15,7 17,1 -8,4 % -1,4 R Respirationstrakt 9,8 12,6 -22,3 % -2,8 S Sinnesorgane 3,8 3,3 16,0 % 0,5 V Varia 4,5 3,0 50,5 % 1,5 Y nicht klassifiziert 0,0 0,0 0,0 insgesamt 188,5 188,2 0,2 % 0,3 Tabelle 7 (Erwerbspersonen TK, standardisiert)16 ǀ Gesundheitsreport 2012 – Sachsen
  17. 17. Relative Veränderungen des Verordnungsvolumens in ausgewählten anatomi-schen ATC-Gruppen 2000 bis 2011 . 200 % Relative Veränderungen des Verordnungsvolumens (Wert im Jahr 2000 = 100 %) 190 % Sachsen Kardiovaskuläres 180 % System 170 % bundesweit 160 % Alimentäres System und 150 % Stoffwechsel 140 % bundesweit 130 % Nervensystem 120 % 110 % bundesweit 100 % Respirationstrakt 90 % 80 % bundesweit 70 % Urogenitalsystem und 60 % Sexualhormone 50 % bundesweit 40 % 30 % 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011Abbildung 8 (Erwerbspersonen regional sowie bundesweit TK 2000 bis 2011, standardisiert,Verordnungsvolumen [DDD je VJ] in einzelnen Gruppen; Wert im Jahr 2000 = 100 Prozent)Verordnete DDD je VJ nach anatomischen ATC-Gruppen: 2000 bis 2011ATC-Gruppe 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011Alimentäres System und 19,3 15,1 15,6 15,7 19,3 20,6 20,8 22,1 22,9Stoffwechsel bundesweit 18,2 14,2 15,1 15,5 18,8 20,9 21,4 23,2 25,1Kardiovaskuläres System 61,7 60,7 64,6 69,4 74,7 80,4 78,6 80,4 80,8 bundesweit 50,3 48,2 51,7 55,4 59,8 65,0 63,7 66,3 67,9Urogenitalsystem und 19,3 13,3 12,2 12,0 11,5 11,7 11,0 9,8 9,1Sexualhormone bundesweit 21,1 14,6 14,4 13,9 13,6 13,3 12,5 12,1 11,5Systemische Hormonpräpa- 15,5 12,5 13,4 13,8 13,8 14,0 14,4 15,4 15,6rate bundesweit 19,7 15,9 16,4 17,5 17,9 18,3 18,3 18,9 19,4Muskel- und Skelettsystem 10,2 8,9 8,8 8,4 8,8 9,0 8,9 8,7 9,0 bundesweit 10,4 8,8 8,8 8,5 8,9 9,3 9,4 9,5 9,9Nervensystem 12,8 10,3 12,1 11,4 12,3 13,5 13,5 14,7 15,7 bundesweit 12,6 10,8 12,3 11,4 12,6 14,0 14,5 15,9 17,1Respirationstrakt 14,3 9,1 9,6 9,3 9,9 9,4 9,7 9,8 9,8 bundesweit 17,4 11,5 11,7 11,4 12,2 12,1 12,2 12,0 12,6Arzneimittel insgesamt 186,7 151,5 159,0 162,6 174,1 183,3 182,0 186,1 188,5 bundesweit 181,3 144,2 152,0 154,9 166,5 176,7 175,8 182,2 188,2Tabelle 8 (Erwerbspersonen TK regional sowie bundesweit, standardisiert) Gesundheitsreport 2012 – Sachsen ǀ 17
  18. 18. Arzneimittel mit relevantem Verordnungsvolumen nach dreistelligem ATC-Code 2011 ATC ATC-Gruppe regional TK gesamt Abweichun- gen regional [DDD je VJ] [DDD je VJ] vs. TK gesamt in 2011 C09 Mittel mit Wirkung auf das Renin- 47,3 38,5 23,0 % Angiotensin-System H03 Schilddrüsentherapie 12,8 15,9 -19,0 % A02 Antacida, Mittel zur Behandlung des 10,1 13,6 -25,2 % peptischen Ulkus und der Flatulenz N06 Psychoanaleptika 9,7 10,8 -10,4 % C07 Beta-Adrenorezeptor-Antagonisten 12,7 10,3 22,8 % G03 Sexualhormone und Modulatoren des 7,0 9,6 -27,0 % Genitalsystems R03 Antiasthmatika 6,4 8,8 -26,9 % A10 Antidiabetika 9,1 7,9 16,0 % M01 Antiphlogistika und Antirheumatika 6,1 7,5 -17,8 % C08 Calciumkanalblocker 8,1 7,3 10,3 % C10 Lipid senkende Mittel 7,4 6,9 6,8 % J01 Antibiotika zur systemischen Anwendung 3,8 5,2 -26,2 % B01 Antithrombotische Mittel 3,8 3,9 -2,4 % H02 Corticosteroide zur systemischen 2,5 3,4 -26,5 % Anwendung S01 Ophthalmika 3,7 3,1 19,7 % V01 Allergene 4,5 3,0 51,4 % C03 Diuretika 2,2 2,9 -26,3 % D07 Corticosteroide, dermatologische 3,2 2,5 26,7 % Zubereitungen N02 Analgetika 1,7 2,1 -20,5 % R01 Rhinologika 1,6 2,0 -16,1 % Anteil an allen Tagesdosen 87 % 88 % alle Präparate 188,5 188,2 0,2 % Tabelle 9 (Erwerbspersonen TK, standardisiert)18 ǀ Gesundheitsreport 2012 – Sachsen
  19. 19. Regional beschäftigte je regional wohnhafte Berufstätige in KreisenAbbildung 9 (Berufstätige mit verfügbarer Angabe zum Wohn- und Arbeitsstättenkreis 2011)Erläuterungen: Dargestellt werden Ergebnisse zu Sachsen. Kreise und kreisfreie Städte sind inDeutschland durch die ersten fünf Stellen des Amtlichen Gemeindeschlüssels identifizierbar.Dabei kodieren die ersten beiden Stellen das Bundesland, sind also bei Kreisen innerhalb einesBundeslandes immer identisch. In der bundeslandbezogenen Darstellung zu Kreisen werdenzur Kennzeichnung einzelner Kreise daher nur die Ziffern Drei bis Fünf angegeben. Bezeich-nungen der einzelnen Kreise sowie Zahlenwerte sind Tabelle 10 zu entnehmen.Eine dunkelblaue Einfärbung beziehungsweise ein Wert von 0,5 resultiert bei dieser Abbildung,sofern in einem Kreis halb so viele Berufstätige arbeiten wie in dem Kreis wohnen („Schlaf-kreis“). Eine dunkelrote Einfärbung beziehungsweise der Wert 2 resultiert, sofern in einem Kreisdoppelt so viele Berufstätige arbeiten wie in dem Kreis wohnen („Arbeitskreis“; vgl. auch Abbil-dung 1 auf Seite 26 im bundesweiten Gesundheitsreport 2012 der TK). Gesundheitsreport 2012 – Sachsen ǀ 19
  20. 20. Anteil Berufstätige mit Arbeitsplatz außerhalb des dargestellten Wohnkreises Abbildung 10 (Berufstätige mit verfügbarer Angabe zum Wohn- und Arbeitsstättenkreis 2011) Erläuterungen: Dargestellt werden Ergebnisse zu Sachsen. Kreise und kreisfreie Städte sind in Deutschland durch die ersten fünf Stellen des Amtlichen Gemeindeschlüssels identifizierbar. Dabei kodieren die ersten beiden Stellen das Bundesland, sind also bei Kreisen innerhalb eines Bundeslandes immer identisch. In der bundeslandbezogenen Darstellung zu Kreisen werden zur Kennzeichnung einzelner Kreise daher nur die Ziffern Drei bis Fünf angegeben. Bezeich- nungen der einzelnen Kreise sowie Zahlenwerte sind Tabelle 10 zu entnehmen. Eine dunkelblaue Einfärbung beziehungsweise ein Wert von 20 Prozent resultiert bei dieser Abbildung, sofern in einem Kreis lediglich 20 Prozent der im Kreis wohnhaften Berufstätigen in einem anderen Kreis arbeiten. Eine dunkelrote Einfärbung beziehungsweise der Wert von 70 Prozent resultiert, sofern in einem Kreis 70 Prozent der im Kreis wohnhaften Berufstätigen in einem anderen Kreis arbeiten (vgl. auch Abbildung 2 auf Seite 27 im bundesweiten Gesund- heitsreport 2012 der TK).20 ǀ Gesundheitsreport 2012 – Sachsen
  21. 21. Anteil Berufstätige mit Wohnort außerhalb des dargestellten ArbeitskreisesAbbildung 11 (Berufstätige mit verfügbarer Angabe zum Wohn- und Arbeitsstättenkreis 2011)Erläuterungen: Dargestellt werden Ergebnisse zu Sachsen. Kreise und kreisfreie Städte sind inDeutschland durch die ersten fünf Stellen des Amtlichen Gemeindeschlüssels identifizierbar.Dabei kodieren die ersten beiden Stellen das Bundesland, sind also bei Kreisen innerhalb einesBundeslandes immer identisch. In der bundeslandbezogenen Darstellung zu Kreisen werdenzur Kennzeichnung einzelner Kreise daher nur die Ziffern Drei bis Fünf angegeben. Bezeich-nungen der einzelnen Kreise sowie Zahlenwerte sind Tabelle 10 zu entnehmen.Eine dunkelblaue Einfärbung beziehungsweise ein Wert von 20 Prozent resultiert bei dieserAbbildung, sofern in einem Kreis lediglich 20 Prozent der im Kreis arbeitenden Berufstätigen ineinem anderen Kreis wohnen. Eine dunkelrote Einfärbung beziehungsweise der Wert von 70Prozent resultiert, sofern in einem Kreis 70 Prozent der im Kreis arbeitenden Berufstätigen ineinem anderen Kreis wohnen (vgl. auch Abbildung 3 auf Seite 29 im bundesweiten Gesund-heitsreport 2012 der TK). Gesundheitsreport 2012 – Sachsen ǀ 21
  22. 22. Berufstätige nach Wohnort und Arbeitsplatz in Kreisen 2011 Kreis- Kreisbezeichnung Regional Anteil extern Anteil extern ziffer Berufstätige berufstätig bei wohnhaft bei je regional regional regional Wohnhafte Wohnhaften Berufstätigen 14511 Chemnitz 1,26 32 % 46 % 14521 Erzgebirgskreis 0,79 48 % 35 % 14522 Mittelsachsen 0,88 44 % 36 % 14523 Vogtlandkreis 0,86 38 % 27 % 14524 Zwickau 0,87 39 % 31 % 14612 Dresden 1,11 25 % 33 % 14625 Bautzen 0,84 48 % 39 % 14626 Görlitz 0,92 34 % 28 % 14627 Meißen 0,82 60 % 51 % 14628 Sächsische Schweiz-Osterzgebirge 0,69 64 % 48 % 14713 Leipzig 1,10 32 % 38 % 14729 Leipzig 0,57 74 % 54 % 14730 Nordsachsen 1,00 64 % 64 % Bundesweit 1,00 45 % 45 % Tabelle 10 (Berufstätige mit verfügbarer Angabe zum Wohn- und Arbeitsstättenkreis 2011) Erläuterung: Angegeben werden in der Tabelle Ergebnisse zu Sachsen. Berücksichtigt wurden im Rahmen der Auswertungen bundesweit Daten zu jahresdurchschnittlich n = 3,507 Mio. Be- rufstätigen mit verfügbarer Angabe zum Wohn- sowie zum Arbeitsstättenkreis 2011. Diese Per- sonen wurden alternativ entweder dem Kreis des Wohnortes oder der Arbeitsstätte zugeordnet. Da insgesamt jeweils eine identische Anzahl an Personen zugeordnet wurde, ergibt sich bei bundesweiter Betrachtung ein ausgeglichenes Verhältnis von Wohnhaften und Berufstätigen. Zudem muss (ausschließlich) bei bundesweiter Betrachtung der Anteil der außerhalb des eige- nen Wohnkreises arbeitenden Berufstätigen dem Anteil der außerhalb des Arbeitskreises wohnhaften Berufstätigen entsprechen. Ausführliche Erläuterungen finden sich im bundesweiten Gesundheitsreport 2012 der Techniker Krankenkasse ab Seite 19.22 ǀ Gesundheitsreport 2012 – Sachsen
  23. 23. 23 ǀ Gesundheitsreport 2012 – Sachsen

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