Prof. Andreas Huber, Kantonsspital Aarau
5. März 2015
Zuweiserkommunikation KSA, Prof. Andreas Huber/Christiane Stieglitz
• Erste Erwähnung der Aufarbeitung von
Krankengeschich...
Zuweiserkommunikation KSA, Prof. Andreas Huber/Christiane Stieglitz
In Wien begannen Ärzte Ende des 18. Jh. med. Dokumente...
Medizinische Fürstentümer und gelebte Interaktionen
1. Spital
Medizinische Fürstentümer und gelebte Interaktionen
2. Zuweiser
3. Praxis Software Provider
Praxihin, Hintzimed, DataPrax, GoldIT,
MediSoft, SoftiMed, MediDate, …
Technischer Adapter gesucht
Eierlegende Wollmilchsau gibt es
wahrscheinlich nicht und wäre teuer!
IT-Entwicklung im Gesundheitswesen parallel in unterschiedlichem Kontext
Der historische Exkurs zeigt die steten Bemühunge...
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Auch bei uns
Klinischer Adapter gesucht
Prozesse und Kommunikation
Wie meistern: Die Kultur der Zusammenarbeit
11 Standardisierung / Definition
Was beinhaltet medizinische
Zu-/Über-Weisung?
Viele Aufgaben, viele Beteiligte, viele
Ausnahmen, unterschiedliche Zeithorizonte …
… und mehr
• Patientenwüsche
• Nebenaufträge
• ICD 10 Code
• CHOP Code
• Kollegiale Aspekte
• Indikations – Qualität, Outc...
Vorgängig wird der Gesamtprozess abgebildet und in Fachspezifikationen klar
definiert.
Die Technik folgt den Prozessen.
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Neue Ansätze für Zuweisungsbericht
und Austrittsbericht
• Modular
• Zeitlich gestaffelt
– Hauptdiagnosen
– Medikamentenlis...
Einsatz einer Zuweiserkommission
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• Präsident der Ärztekonferenz
• Projektleiterin Zuweisermanagement
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KSA- Zuweisung: Anforderungen
Anforderungen der Hausärzte an eine Weiterentwicklung der Zuweisung
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Zukünftige Weiterentwicklung
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Ausgangslage aktuelles Zuweiserportal
1. Schritt: Helpdesk
IT-Entwicklung im Gesundheitswesen parallel in unterschiedlichem Kontext
Grosse Herausforderung: Prozessharmonisierung und...
Aktueller Zustand
Niedergelassene Spital Nachbehandelnde
Portal1Portal2Portal3
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Lösungsansatz für des Projekts eCOM
Niedergelassene Spital Nachbehandelnde
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Soll ∞ Deja vue: MIPP
Niedergelassene Spital Nachbehandelnde
Digitaler Prozess orientiert sich am Behandlungspfad des P...
Zuweiserkommunikation KSA, Prof. Andreas Huber/Christiane Stieglitz
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erstellung
Berichte
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Klinik-
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Zusammenfassung: IST KSA
Stärkerer Einbezug der Fachspezialisten aus Medizin und Pflege, sowie der Sekretariate
Weg vom „S...
Projekt – Team
Pflege Ärzte Mgmt F & CRöntgen Labor
Zuweiserkommunikation KSA, Prof. Andreas Huber/Christiane Stieglitz
Danke !
Für den Fokus auf‘s
Zuweisermanagement mit
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SeHF 2015 | Standardisierung und Digitalisierung des medizinischen Zuweisungprozesses - eine Büchse der Pandora?

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Swiss eHealth Forum 2015

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SeHF 2015 | Standardisierung und Digitalisierung des medizinischen Zuweisungprozesses - eine Büchse der Pandora?

  1. 1. Prof. Andreas Huber, Kantonsspital Aarau 5. März 2015
  2. 2. Zuweiserkommunikation KSA, Prof. Andreas Huber/Christiane Stieglitz • Erste Erwähnung der Aufarbeitung von Krankengeschichten im alten Ägypten, 16. Jh. v. Chr. mit dem Papyrus Smith • St. Bartholomäus Krankenhaus, gegr. 1123, hat in der ersten Hälfte des 16. Jh. auf Anweisung von Heinrich VIII, dass Niederschreiben von Krankengeschichten eingeführt und ein Medical Report Department eingeführt Historischer Exkurs
  3. 3. Zuweiserkommunikation KSA, Prof. Andreas Huber/Christiane Stieglitz In Wien begannen Ärzte Ende des 18. Jh. med. Dokumente zu strukturieren und zu standardisieren mit den Zielen: • Kontrolle von angewandten Therapien • Identifikation von Patienten • Verlaufskontrollen bei chronisch Kranken • Todesursachen erfassen Historischer Exkurs In den frühen Jahren des 20. Jh. begannen Ärzte der Mayo Clinic Datenverarbeitung auf vereinheitlichte Lochkarten- Formulare und deren elektronische Auswertung, (Befunde, OP-Planung, Einsatz Personal, Mortalitätszahlen)
  4. 4. Medizinische Fürstentümer und gelebte Interaktionen 1. Spital
  5. 5. Medizinische Fürstentümer und gelebte Interaktionen 2. Zuweiser
  6. 6. 3. Praxis Software Provider Praxihin, Hintzimed, DataPrax, GoldIT, MediSoft, SoftiMed, MediDate, …
  7. 7. Technischer Adapter gesucht Eierlegende Wollmilchsau gibt es wahrscheinlich nicht und wäre teuer!
  8. 8. IT-Entwicklung im Gesundheitswesen parallel in unterschiedlichem Kontext Der historische Exkurs zeigt die steten Bemühungen, den Spitalprozess durch sinnvolle Datenverarbeitung steuer- und überwachbar zu machen. In der Literatur gibt es kaum Quellen zur Vernetzung der Akteure im Gesundheitswesen.
  9. 9. 9 Auch bei uns
  10. 10. Klinischer Adapter gesucht Prozesse und Kommunikation
  11. 11. Wie meistern: Die Kultur der Zusammenarbeit 11 Standardisierung / Definition
  12. 12. Was beinhaltet medizinische Zu-/Über-Weisung?
  13. 13. Viele Aufgaben, viele Beteiligte, viele Ausnahmen, unterschiedliche Zeithorizonte …
  14. 14. … und mehr • Patientenwüsche • Nebenaufträge • ICD 10 Code • CHOP Code • Kollegiale Aspekte • Indikations – Qualität, Outcome - Qualität • Gewohnheiten • Monetäre Aspekte – nicht Kickbacks!
  15. 15. Vorgängig wird der Gesamtprozess abgebildet und in Fachspezifikationen klar definiert. Die Technik folgt den Prozessen. Prozesse folgen nicht der Technik Prinzip
  16. 16. Neue Ansätze für Zuweisungsbericht und Austrittsbericht • Modular • Zeitlich gestaffelt – Hauptdiagnosen – Medikamentenliste – Nächste Kontrolle • Dringlichkeit • Fragestellung / Auftrag • Zusätzliches • Datenschutz und - Sicherheit • Interoperativ und Interprofessionell
  17. 17. Einsatz einer Zuweiserkommission Mitglieder: • Präsident der Ärztekonferenz • Projektleiterin Zuweisermanagement • Leitung Marketing und Kommunikation • Ausgewählte KSA-Ärzte • LA Hausarztmedizin • Niedergelassene Ärzte • Fachspezialisten aus IT, QM, Beschwerdemanagement
  18. 18. KSA- Zuweisung: Anforderungen Anforderungen der Hausärzte an eine Weiterentwicklung der Zuweisung (Beispielkatalog): •Möglichst keine zusätzlichen admin. Aufgaben ohne selbst einen Nutzen zu haben.  Schnittstelle zur Praxissoftware (Autom. Übernahme von Daten)  Schnelle Rückübermittlung von Austrittsdokumenten (modular) •Kurze Wartezeiten bis Terminbestätigung •Intuitive Bedienbarkeit •Kein Verursachen zusätzlicher Kosten/Umstellungen der Praxissoftware (kein Geschäftsrisiko für Hausärzte) Klinikinterne Anforderungen an eine Weiterentwicklung des Check-In (Beispielkatalog): •Umgang für die Mitarbeiter in der Klinik kein grösserer Aufwand/Dokumentationsbedarf •Erfüllung aller Datensicherheits- und Datenschutzanforderungen •Bereitstellung der Daten zweckbestimmt und nach dem Minimalprinzip •In der Weiterentwicklung des Systems werden Entwicklungen hinsichtlich eines nationalen ePD bereits berücksichtigt
  19. 19. Also im Prinzip Zukünftige Weiterentwicklung orientiert sich am Zuweisungsprozess und hat das Ziel nutzenstiftender Geschäftsprozesse für beide Seiten. Vernetzung und Partnerschaft auf Augenhöhe.
  20. 20. Ausgangslage aktuelles Zuweiserportal 1. Schritt: Helpdesk
  21. 21. IT-Entwicklung im Gesundheitswesen parallel in unterschiedlichem Kontext Grosse Herausforderung: Prozessharmonisierung und –standardisierung für eine tragfähige Vernetzung. Der historische Exkurs zeigt die steten Bemühungen, den Spitalprozess durch sinnvolle Datenverarbeitung steuer- und überwachbar zu machen.
  22. 22. Aktueller Zustand Niedergelassene Spital Nachbehandelnde Portal1Portal2Portal3 Schnitt- stelle Reha Versuche e-Rezept
  23. 23. Lösungsansatz für des Projekts eCOM Niedergelassene Spital Nachbehandelnde Helpdesk+Multi-Input-Management Multi-output-Management Tel Fax E-mail Post Tel Fax E-mail Post Offener Standard Digitaler Prozess Was ist der echte Mehrwert für die Ärzteschaft?
  24. 24. CC Soll ∞ Deja vue: MIPP Niedergelassene Spital Nachbehandelnde Digitaler Prozess orientiert sich am Behandlungspfad des Patienten. Change Management
  25. 25. Zuweiserkommunikation KSA, Prof. Andreas Huber/Christiane Stieglitz Berichts- erstellung Berichte erhalten Klinik- Informations- System KISIM & Umsysteme DMS/ eArchiv & PACS Uptime Arts & GE PACS Anmeldung (Zuweisung) Befundung/ Behandlung Falleröffnung/ Terminplanung Zuweiser KSA Zuweiser Patienten- Admin.- System Hospis NG Workflow-Tool B2B- Connector Zuweiser- portal Praxis- Software Zuweiser- portal Praxis- Software Input- Manager Workflow-Tool B2B- Connector Output- Manager Master- Patient-Index Document Registriy Komponenten für externen Zugriff  Phase 2 PID/ FID PID/ FID Termin- buchung Befunde/ Berichte Austritts- dokumentation Zuweisungs- dokumente PatientIdentityKSA Patient Identity extern Patient Identity Suchabfrage Dokumente Dokumente registrieren Dokument abrufen © Kantonsspital Aarau, K. Frommer
  26. 26. Zusammenfassung: IST KSA Stärkerer Einbezug der Fachspezialisten aus Medizin und Pflege, sowie der Sekretariate Weg vom „Silo-Denken“ (schnell Infrastruktur verkaufen) Lösungen am Gesamtprozess entwickeln Mehr Fokus auf Prozessoptimierung Bessere Prozessberatung anbieten Keine reinen IT-Teams Team im Projekt eCOM besteht aus Ärzten, MPAs, Sekretärinnen, IT- und Prozessmanagern, Mitarbeitern vom Zuweisungsmanagement, sowie Chefärzten, Hausärzten und Kanton als Innovationstreiber
  27. 27. Projekt – Team Pflege Ärzte Mgmt F & CRöntgen Labor
  28. 28. Zuweiserkommunikation KSA, Prof. Andreas Huber/Christiane Stieglitz Danke ! Für den Fokus auf‘s Zuweisermanagement mit nachfolgender elektronischer Unterstützung An: Christiane Stieglitz, Klaus Frommer, Stephan Koch, Hausärzte, Kliniker, Pflege & Sekretariate wie auch Helpdesk
  29. 29. Zuweiserkommunikation KSA, Prof. Andreas Huber/Christiane Stieglitz

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