Norbert Ender, Leiter Smarter Cities
5. März 2014

Vernetzte Sicherheit

Herausforderungen und Potentiale

Document number...
2

© 2013 IBM Corporation
Die	
  Schäden	
  durch	
  Ausfall	
  und	
  Störung	
  von	
  kri8schen	
  	
  
Infrastrukturen	
  kosten	
  Menschenlebe...
Herausforderungen	
  für	
  die	
  Öffentliche	
  Sicherheit	
  in	
  der	
  Schweiz	
  
Sich	
  verändernde	
  Bedrohungsl...
Früher wie heute haben die Sicherheitsorgane das gleiche Ziel: Sicherheit
für die Bürger
Die Trends weltweit und in der Sc...
Herausforderungen	
  für	
  die	
  Öffentliche	
  Sicherheit	
  	
  
Ungüns8ge	
  Rahmenbedingungen	
  	
  

•  Priva&sieru...
Vernetzte	
  IKT-­‐Systeme	
  werden	
  	
  
ein	
  wesentlicher	
  Bestandteil	
  künHiger	
  Sicherheitskonzepte	
  	
  ...
Die	
  Umsetzung	
  von	
  vernetzten	
  IKT-­‐Systemen	
  erfolgt	
  	
  	
  
in	
  einem	
  komplexen	
  Spannungsfeld	
...
Fraunhofer	
  FOKUS	
  
	
  
Lösungsideen	
  für	
  die	
  vernetzte	
  Sicherheit	
  in	
  die	
  Praxis	
  überführen:	
...
Instrumentarium	
  des	
  Innova8onszentrums	
  
Demonstra8onsraum	
  “Vernetzte	
  Sicherheit”	
  

10	
  

© 2013 IBM Co...
Beispiel	
  des	
  Vernetzungsbedarfs:	
  
Krisenreak8on	
  bei	
  Großschadenslagen	
  
div.	
  ungeordnete	
  
Informa&o...
Beispiel: Katastrophenmanagement
§  Erkennung kritischer Situationen
–  Technische Störungen
–  Kritische Menschenmassen
...
IBM Intelligent Operations Center for Smarter Cities
•  Entwickelt auf der Basis von 2400 Projekten mit Behörden weltweit
...
Beispiel: “Intelligent Operations Center” in Rio de Janeiro
verändert und optimiert das Alltagsleben der Millionenstadt
§...
15

© 2013 IBM Corporation
16

© 2013 IBM Corporation
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

SeGF 2014 | Vernetzte Sicherheit

712 Aufrufe

Veröffentlicht am

Veröffentlicht in: Business
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
712
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
2
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
10
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

SeGF 2014 | Vernetzte Sicherheit

  1. 1. Norbert Ender, Leiter Smarter Cities 5. März 2014 Vernetzte Sicherheit Herausforderungen und Potentiale Document number © 2013 IBM Corporation
  2. 2. 2 © 2013 IBM Corporation
  3. 3. Die  Schäden  durch  Ausfall  und  Störung  von  kri8schen     Infrastrukturen  kosten  Menschenleben  und  Milliarden  Franken   Ausfall kritischer Infrastrukturen: IT, Wasserversorgung, Strom, Gas 3. Überschwemmung: Terrorismus, Kriminalität: 4. Gewitter & Blitzeinschlag: Im August 2005 brachten heftige Unwetter Tod und Verwüstung über die Schweiz. Die materiellen Schäden beliefen sich auf rund drei Milliarden Franken Ursachen sind u.a. 1. 10%- 20% Wahrscheinlichkeit, dass größere Ausfälle der kritischen IT-Infrastruktur in den nächsten 10 Jahren Kosten für die Weltwirtschaft von circa 250 Mrd. US Dollar produzieren wird (Quelle: Der Stromausfall 2011 in der Berliner S–Bahn führte zu Kosten in Höhe von knapp 35 Mio. Euro (Quelle: TU Berlin) Weltwirtschaftsforum) 2. Industrieunfall: Transporte per Lastwagen oder Güterzug sorgen für eine flächendeckende Gefährdung. zBsp 2011 in Tscheljabinsk. Flüssiges Brom trat aus geborstenen Behältern aus und überzog die Stadt mit einer Schadstoffwolke 5. Wald- und Flächenbrand: Waldbrände kosten z.B. in Russland 15 Milliarden US Dollar. 339.000 Menschen streben weltweit durch Waldbrände (Quelle: Studie Universität von Tasmanien) © 2013 IBM Corporation
  4. 4. Herausforderungen  für  die  Öffentliche  Sicherheit  in  der  Schweiz   Sich  verändernde  Bedrohungslagen     •  •  •  •  •  •  •  •  •  Naturgefahren   Terrorismus   Kriminalität   Kri8sche  Infrastrukturen   LebensmiCelsicherheit   Pandemien   Cyberak8vismus   WirtschaHsspionage   ...   Sicherheit Schweiz, Lagebericht 2013 des Nachrichtendienstes des Bundes 4   © 2013 IBM Corporation
  5. 5. Früher wie heute haben die Sicherheitsorgane das gleiche Ziel: Sicherheit für die Bürger Die Trends weltweit und in der Schweiz §  Intensive Zusammenwirkung der verschiedenen Notfallsysteme §  Zusammenarbeit und Austausch der verschiedenen Amtstellen §  Polizeitätigkeit unterstützt durch Analyse Tools §  Bekämpfung der Cyber-Kriminalität §  Einbezug der Bevölkerung und von Communities §  Mobile, Wireless Technologien §  Videoüberwachung, Räumliche Darstellungen §  Verknüpfung mit anderen Städtischen Systemen (zBsp Verkehrleitsysteme) © 2013 IBM Corporation
  6. 6. Herausforderungen  für  die  Öffentliche  Sicherheit     Ungüns8ge  Rahmenbedingungen     •  Priva&sierung  und  Ra&onalisierung   •  Wenig  Redundanzen,  kaum  Vorrat,  schlechter  Durchgriff   •  Kaum  Alarmierungsmöglichkeit  der  Bevölkerung   •  Sirenen?  Rundfunk?  Internet?   •  Keine  effiziente  Vernetzung  der  Akteure   •  Viele  Leitstellen,  diverse  Systeme,  komplexe  Gesetzeslage   •  Hohe  Komplexität  kri&scher  Infrastrukturen   •  Alles  mit  allem  vernetzt,  schwerer   beherrschbar  und  deutlich  anfälliger   6   © 2013 IBM Corporation
  7. 7. Vernetzte  IKT-­‐Systeme  werden     ein  wesentlicher  Bestandteil  künHiger  Sicherheitskonzepte            Gefahren                 Vernetzte IKT-Systeme für öffentliche Sicherheit                      Akteure & Betroffene               © 2013 IBM Corporation
  8. 8. Die  Umsetzung  von  vernetzten  IKT-­‐Systemen  erfolgt       in  einem  komplexen  Spannungsfeld  verschiedenster  Faktoren     Die Bedrohungslage verändert sich ständig und muss fortlaufend operativ und strategisch analysiert, bewertet und begegnet werden. Dies erfordert neue, flexiblere ITLösungen 1 6 Der demokratische Rechtsstaat gibt klare gesetzliche Vorgaben und neue IT-Sicherheits-Lösungen zur Schaffung von Sicherheit müssen diesen Vorgaben entsprechen. 5 2 3 Spannungsfeld Vernetzte Sicherheit   Die Öffentlichkeit beeinflusst vorhandene, geplante und mögliche Sicherheitslösungen. Deshalb bedarf die Öffentlichkeit strukturierter, fachlich klarer und objektiver Informationen. Der Faktor Mensch beeinflusst die Wirksamkeit von Sicherheitstechnologien. Deshalb sind der Mensch und seine spezifischen Verhaltensweisen in die Entwicklung von neuen Lösungen einzubinden. 4 Zahlreiche Institutionen haben den Auftrag, national, föderal und lokal Sicherheit in unterschiedlichen Dimensionen und für verschiedenste Einrichtungen des öffentlichen Lebens zu schaffen. Die Unternehmen bieten IT-SicherheitsLösungen am Markt an bzw. setzen diese in eigenen Produkten ein. Diese Lösungen müssen interoperabel und erweiterbar sein. © 2013 IBM Corporation
  9. 9. Fraunhofer  FOKUS     Lösungsideen  für  die  vernetzte  Sicherheit  in  die  Praxis  überführen:     Innova8onzentrum  Öffentliche  Sicherheit     Ziele:     1.  Risiken  iden8fizieren       2.  Lösungsbedarf  skizzieren   3.  Poli8sche  Ini8a8ven  starten         Applied  IT  Research  and  Development:       ELAN,  ESPRI,  FAME,  ASCT,  MOTION,  ...         Unternehmen Innova&onszentrum   Öffentliche  Sicherheit   Ziele:       1.  Forschungsbedarf  iden8fizieren     2.  Interdisziplinäre  Forschung  umsetzen       9   © 2013 IBM Corporation
  10. 10. Instrumentarium  des  Innova8onszentrums   Demonstra8onsraum  “Vernetzte  Sicherheit”   10   © 2013 IBM Corporation
  11. 11. Beispiel  des  Vernetzungsbedarfs:   Krisenreak8on  bei  Großschadenslagen   div.  ungeordnete   Informa&onen   Ereignis im Katastrophenfall Notrufsäule   Ersthelfer Interne Prozesse Leitstand   Betreiber   Bürger /in Video   Notruf  112   Internes Personal Lst   FW   Lst  Polizei   EinsatzkräHe   Einsatzk.  FW   EinsatzkräHe   Einsatzk.  FW   Stadt-­‐ verwaltung   Kranken-­‐ häuser   Einsatzk. RD Gesund-­‐ heitsamt   KATWARN Gewerbe-­‐ aufsicht   Übergeordnete Behörden Nachbar   Leitstellen   Bürgerauskunftsstelle NachbarGebietskörperschaften LandesLagezentrum 11   Einsatzleitung  –  Intelligent  Opera&ons  Center   Feuerwehr Polizei Betreiber Stadtverwaltung Gesundheitsamt Gewerbea ufsicht Rettungsdienst Energieversorger Div. Behörden Presse- und Informationsstelle Presse © 2013 IBM Corporation
  12. 12. Beispiel: Katastrophenmanagement §  Erkennung kritischer Situationen –  Technische Störungen –  Kritische Menschenmassen –  Wettervorhersagen, KATWARN –  Integrierte Videoinformationen §  Intelligente Auswertungen mit Fokus auf Ereignissen statt permanenter Überwachung §  Entscheidungsunterstützung –  Alle relevanten Informationen auf einen Blick –  Vergleich mit historischen Daten –  Vorschlag passender Maßnahmen –  Was war in der Vergangenheit erfolgreich? §  Komplette Lösung für die Einsatzleitung –  Integration aller erforderlichen Stellen und Anwendungen –  Rollenbezogenes Arbeiten –  Notfallpläne für Maßnahmen –  Kommunikationsplattform –  Auswertung der Aktionen und Reporting 12 © 2013 IBM Corporation
  13. 13. IBM Intelligent Operations Center for Smarter Cities •  Entwickelt auf der Basis von 2400 Projekten mit Behörden weltweit •  Zusammenfassen  und  Analysieren  von  Daten,  Automa5sieren  von  Collabora5ven  Prozessen Events   Incidents   Incidents   Events   Events   Daten   Verstehen   Handeln   Eine  Pla;orm  –  viele  Anwendungsgebiete   Öffentliche Sicherheit Wasser Verkehr Gesundheit / Soziales Energie / Gebäude Flughäfen / Stadien © 2013 IBM Corporation
  14. 14. Beispiel: “Intelligent Operations Center” in Rio de Janeiro verändert und optimiert das Alltagsleben der Millionenstadt §  Ursprünglicher Grund der Implementierung: Todesfälle durch jährliche Überschwemmungen minimieren §  Ausdehnung der Aktivitäten des Intelligent Operations Centers auf alle Notfallsituationen §  Wetter-, Strom-, Gebäude-, Verkehrs- und Wasserdaten werden analysiert §  Vorbereitende Maßnahmen für die Fußballweltmeisterschaft 2014 und die Olympischen Spiele 2016 Ressourceneffizienz erhöhen, Warnmeldungen 48 Stunden früher abgeben und alle beteiligten Institutionen koordinieren 27.11.2013 © 2013 IBM Corporation
  15. 15. 15 © 2013 IBM Corporation
  16. 16. 16 © 2013 IBM Corporation

×