Agile Gemeindeverwaltung;
die realen Herausforderungen einer Zürcher
Gemeinde am Beispiel von Lindau.
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Gemeinde Lindau
Zentral gelegen – und doch im Grünen!
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Gemeinde Lindau
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Agile Gemeindeverwaltung
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Duden: agil
Adjektiv - von grosser Beweglichkeit zeugend; regsam und
wendig
(spritzig, quecksil...
Agile Gemeindeverwaltung?
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Zwei Voraussetzungen:
Wille
Organisation
Agile Gemeindeverwaltung
Agile Gemeindeverwaltung
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Gutes Personal ist das eine ….
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Motivation als Triebkraft
«Die Gemeindeverwaltung von Lindau versteht
sich als lösungsorientiertes, zuvorkommendes
Diens...
….. Organisation das andere
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Und da spielt die IT eine immer
wichtigere Rolle
IT-Strategie
bisher: IT-was?
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Bisher eher zufällige IT-Politik
2003: Evaluation Software / hausinterne Server
2011: Auslagerung in RZ einer anderen G...
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Bisher eher zufällige IT-Politik
Eher zufällige Ansammlung von Anwendungen
Quelle: Kommunalmagazin
Strategische Planung
gepaart mit
äusserem Zwang zum Glück
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Erkenntnis:
Wir haben die Papierdaten im Griff, aber unsere
elektronische Datenverwaltung ist schwach
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Zum Glück gezwungen: neues IT-Outsourcing
Chance, alles neu zu überdenken:
• Outsourcing gesamte IT
• Kernanwendungen b...
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Neuausschreibung IT
Vor allem aber auch:
DL-Angebot prozess- und lösungsorientiert
Glasfasernetz: Dienste für die Bevöl...
Wir sind mitten auf dem Weg
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IT bei neuem Anbieter
Nur noch ein Ansprechpartner für alles
Neue Filestruktur/Zugriffsrech...
Die Steine auf dem Weg
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Psychologisch
Überzeugungsarbeit nach Innen:
«Schon wieder etwas Neues»
Kommunikationsarbeit nac...
Die Steine auf dem Weg
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Technisch
«Wirrwarr» der Applikationen
Bestehende Daten
Fachverbände mit eigene Lösungen
Amtsste...
Wir bleiben auf dem Weg…
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… und räumen die Steine weg!
Erwartungen/Empfehlungen an Externe
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Agile Serviceleister/Softwarehersteller:
Ganzheitlicher Blick, keine Fixierung auf ...
Erwartungen/Empfehlungen an Externe
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Software = e-CH Standard
Agile Serviceleister/Softwarehersteller
(Fortsetzung):
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Erwartungen/Empfehlungen an Externe
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Aktive(re) Mitarbeit in IT-Gremien
Klare Empfehlungen an Gemeinden
Agile Branchenve...
Erwartungen/Empfehlungen an Externe
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Standards verbindlich vorschreiben
Die IKT-Strategie der Bundesverwaltung vom 22. D...
Erwartungen an Externe
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Ev. Minimalleistungen (z.B. E-Government) vorschreiben
Agile Gesetzgeber/Bundes- und Kantonsverw...
Persönliches Schlusswort
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1990: Ein Fotokopierer/elektrische Schreibmaschine
1991: Evaluation EDV-System. Ernüchterung ü...
Agile Gemeindeverwaltung!
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Von der Bevölkerung so wahrgenommen
werden …
… auch dank klugem Einsatz und guter
Unterstützu...
Danke!
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… für die Aufmerksamkeit …
… und dafür, dass Sie alle daran arbeiten, das Image
der Verwaltung zu verbessern!
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SeGF 2015 | Agile Gemeindeverwaltung: die realen Herausforderungen einer Zürcher Gemeinde am Beispiel von Lindau

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Swiss eGovernment Forum 2015

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SeGF 2015 | Agile Gemeindeverwaltung: die realen Herausforderungen einer Zürcher Gemeinde am Beispiel von Lindau

  1. 1. Agile Gemeindeverwaltung; die realen Herausforderungen einer Zürcher Gemeinde am Beispiel von Lindau. 1
  2. 2. Gemeinde Lindau Zentral gelegen – und doch im Grünen! 2
  3. 3. Gemeinde Lindau 3
  4. 4. Agile Gemeindeverwaltung 4 Duden: agil Adjektiv - von grosser Beweglichkeit zeugend; regsam und wendig (spritzig, quecksilbrig, energiegeladen, beweglich, gelenkig, dynamisch, tatendurstig, wendig, wif, vollblütig, gewandt)
  5. 5. Agile Gemeindeverwaltung? 5
  6. 6. 6 Zwei Voraussetzungen: Wille Organisation Agile Gemeindeverwaltung
  7. 7. Agile Gemeindeverwaltung 7
  8. 8. Gutes Personal ist das eine …. 8
  9. 9. 9 Motivation als Triebkraft «Die Gemeindeverwaltung von Lindau versteht sich als lösungsorientiertes, zuvorkommendes Dienstleistungszentrum für die Bevölkerung. Wir setzen deshalb zwingend voraus, dass Sie diese Werte teilen und mit Freundlichkeit, Offenheit, eigener Motivation und Freude Ihrer täglichen Arbeit nachgehen.»
  10. 10. ….. Organisation das andere 10 Und da spielt die IT eine immer wichtigere Rolle
  11. 11. IT-Strategie bisher: IT-was? 11
  12. 12. 12 Bisher eher zufällige IT-Politik 2003: Evaluation Software / hausinterne Server 2011: Auslagerung in RZ einer anderen Gemeinde Seit 2009: Archivplan für Dateiablagen «Strategie»: Intervalle für Hardwareersatz, Sicherheitsrichtlinien Keine klare Strategie in Bezug auf Applikationsdaten Keine Strategie im Bereich E-Government
  13. 13. 13 Bisher eher zufällige IT-Politik Eher zufällige Ansammlung von Anwendungen Quelle: Kommunalmagazin
  14. 14. Strategische Planung gepaart mit äusserem Zwang zum Glück 14
  15. 15. Erkenntnis: Wir haben die Papierdaten im Griff, aber unsere elektronische Datenverwaltung ist schwach Entscheid: Teilnahme an Pilotprojekt «Integrierte Informationsverwaltung» 15 • Rechtskonforme und perfekt organisierte Informationsverwaltung • Transparente Geschäftsabläufe • Geschäftsprozesse stärken und steuern • Effizientes Arbeiten und Wiederauffinden von Unterlagen
  16. 16. 16
  17. 17. 17 Zum Glück gezwungen: neues IT-Outsourcing Chance, alles neu zu überdenken: • Outsourcing gesamte IT • Kernanwendungen beibehalten • Outsourcingpartner implementiert Gesamtsystem • Professioneller Support • Wirtschaftlichkeit • Verträge über einen einzigen Anbieter
  18. 18. 18 Neuausschreibung IT Vor allem aber auch: DL-Angebot prozess- und lösungsorientiert Glasfasernetz: Dienste für die Bevölkerung Kompetenz zur Unterstützung künftiger IT-Projekte Verbesserung Datenmanagement
  19. 19. Wir sind mitten auf dem Weg 19 IT bei neuem Anbieter Nur noch ein Ansprechpartner für alles Neue Filestruktur/Zugriffsrechte Projekt «keine redundanten Applikationsdaten» Projekt «Einführung RMS/Gever» Projekt «Bevölkerungsservices»
  20. 20. Die Steine auf dem Weg 20 Psychologisch Überzeugungsarbeit nach Innen: «Schon wieder etwas Neues» Kommunikationsarbeit nach Aussen: «Die IT wird immer teurer»
  21. 21. Die Steine auf dem Weg 21 Technisch «Wirrwarr» der Applikationen Bestehende Daten Fachverbände mit eigene Lösungen Amtsstellen mit «Sonderzüglein» Finanziell Kurzfristig höhere Kosten
  22. 22. Wir bleiben auf dem Weg… 22 … und räumen die Steine weg!
  23. 23. Erwartungen/Empfehlungen an Externe 23 Agile Serviceleister/Softwarehersteller: Ganzheitlicher Blick, keine Fixierung auf Technik ... but not least: Kosten müssen stimmen (bedingt gewisse Standardisierung) Innovationskraft muss spürbar sein Nur einer oder sehr wenige Ansprechpartner sind wichtig Aktiv Vorschläge vorbringen und DL weiterentwickeln
  24. 24. Erwartungen/Empfehlungen an Externe 24 Software = e-CH Standard Agile Serviceleister/Softwarehersteller (Fortsetzung): Ganzheitliches, prozessorientiertes Denken
  25. 25. Erwartungen/Empfehlungen an Externe 25 Aktive(re) Mitarbeit in IT-Gremien Klare Empfehlungen an Gemeinden Agile Branchenverbände Keine Alleingänge
  26. 26. Erwartungen/Empfehlungen an Externe 26 Standards verbindlich vorschreiben Die IKT-Strategie der Bundesverwaltung vom 22. Dezember 2006 verpflichtet den Bund, schweizweite Standards einzusetzen. Artikel 6.7, Punkt 55 lautet: "eCH Standards, welche die Bundesverwaltung betreffen, werden im Rahmen des Standardisierungsprozesses übernommen." Agile Gesetzgeber/Bundes- und Kantonsverwaltung
  27. 27. Erwartungen an Externe 27 Ev. Minimalleistungen (z.B. E-Government) vorschreiben Agile Gesetzgeber/Bundes- und Kantonsverwaltung (Fortsetzung) Gemeinden in Entwicklungsprozesse einbeziehen Eigene Projekte vorantreiben Eigene Lösungen auf Praktikabilität und Kosten hinterfragen
  28. 28. Persönliches Schlusswort 28 1990: Ein Fotokopierer/elektrische Schreibmaschine 1991: Evaluation EDV-System. Ernüchterung über Insellösungen 2020: Ausblick/Wunsch: «Ordnung, Standards, Einfachheit und Bürgernähe in der ICT», bevor ich in Pension gehe! Und eine agile Gemeindeverwaltung!
  29. 29. Agile Gemeindeverwaltung! 29 Von der Bevölkerung so wahrgenommen werden … … auch dank klugem Einsatz und guter Unterstützung im ICT-Bereich!
  30. 30. Danke! 30 … für die Aufmerksamkeit … … und dafür, dass Sie alle daran arbeiten, das Image der Verwaltung zu verbessern!

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